Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 35 (14.9.1917)
- Date
- 1917-09-14
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 35. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 5. Krankenhaus in Jerusalem Verwaltungssitz: Frankfurt a. M. wendet sich an seine Freunde mit der dringenden Bitte um Unterstützung. jpie furchtbare Armut und das tiefe Tolkselend,^ die masslose Teuerung, verschärft durch * die beispiellose Hinderung des Geldwertes haben Zustände erschütternder Art im heiligen Lande geschaffen. - Als eine Folge davon sind Entkräftung, Unterernährung und Epidemien in einem Masse aufgetreten wie nie zuvor in der an Trübem überreichen Geschichte der Bevölkerung. Unser Hospital, welches seit Ausbruch des Krieges mit aller Anstrengung im Kampfe gegen Krankheiten und Seuchen aller Art steht, würde unter dem Drucke der Teuerung und dem Ansturm von Hilfesuchenden nicht bestehen können, wenn nicht rasch und in grossem Masstabe von allen Seiten geholfen wird. Man vergegenwärtige sich, dass wir für die Bettung und Erhaltung schwerkranker, hilfloser, armer Menschen bitten. Unsere Arbeit, die nicht nur jüdischen Zivilpersonen ohne Unterschied, sondern auch den Truppen zu gute kommt, ist als eine hochpatriotische^auch seitens der hohen Behörden in Berlin und Wien anerkannt. Der Sitz der V erwaltung und die Leitung, die absolut deutsch organisiert sind, bürgen für die gründliche Ausnutzung aller uns zur Verfügung gestellten Hilfsmittel. ' Wer rasch und mit vollem Ausmass seines Könnens hilft, der rettet von schwerer Krankheit Ergriffene, der verhütet den Untergang der von Ansteckung Bedrohten, der hilft nicht nur unseren Brüdern im heiligen Lande, sondern der leistet Grosses, Heiliges für die GesamtbeVölkeruug, für die Truppen, für das Vaterland. Darum helfen Sie! 88 II IV 41 in Jerusalem. Man beliebe zu adressieren: PO. Geldsendungen: an unser Postscheckkonto Frankfurt a. M. No. 7785. in Oesterreich: an unser Scheckkonto bei der Sparkasse, Wien No 156036 in Ungarn: an unser Scheckkonto bei der Postsparkasse in Budapest No 37051 für Russisch-Polen: an die Ostbank für Händel und Gewerbe in Warschau auf Konto des Allgemeinen Jüdischen Krankenhauses „Schaare Zedek“, Brieftseitdungen: an Herrn Emil Goldschmidt, Köderbergweg 83, Frankfurt a M. Ueberweisungsformular liegt bei. wjj wi V£|i;w 7K\\ m 07^877