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Neue jüdische Presse · 1917-09-14 · Heft 35 (14.9.1917) · p. Seite 4

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 35 (14.9.1917)
Date
1917-09-14
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4: Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 35 mÄshöhe sich erhob., hinauftragend das Flehen der Bedrückten! Als.die Stube, der Bitten sich geleert, begab sich, der Zaddjs in das Zimmer der Bücher, und Rachel folgte ihm still und laullos 'mit den zwei Kerzen in der Hand. Das Licht der beiden Kerzen beleuchtete das Angesicht der beiden. Die Stirn des ZaddW, über die Folianten gebeugt, legte sich.in immer dichtere und tiefere Falten, als hätte der PjtzUg der Rätsel sie so tief geschnitten. Das Gesicht der Kaäju wurde immer bleicher, tsihre -Augen immer röter, ihr-Gesicht immer matter, so'wie auch ihre Hände von Nacht zu Nacht immer durchsichtiger und zitternder wurden. Das btm den Kerzen herabfließende Fett tropfte auf ihre Finger und brannte rote Flecken ans sie, Rachel merkte es gär nicht- Ihre Seele versuchte dem Fluge seiner Seele zu folgen. Wie gern Hätte sie sich! in die Höhe geschwungen, wäre, sie auf den Flügeln feiner Gedanken mit ihm dahingeflogen. Vielleicht würde auch sie es verstehen, vielleicht würden sich auch vor ihr neue Himmel, neue Welten erschließen. In der Stube der Bitten, dort kannte He die Gedanken des Zaddiks schon im vornherein, dort würden ihrem Munde dieselben Worte entfallen wie dem seinen, aber hier im Zimmer der Bücher geht sie nur tastend, wie der Blinde in einem von tausend Lampen erleuchtete» ' Saale ... Und Rachel betrachtete den Zaddik mit schmachtenden, dürstenden Blicken. —■■ Rabbi — rief sie plötzlich —, öffne vor mir die Türe dm Rätsel! _ Der Rabbi fuhr zusammen, erhob seine dichten Augenwimpern von den Folianten, sah vorwurfsvoll auf Rachel, als hätte sie «inen wunderschönen farbigen Traumvogcl von ihm vmfcheucht: — Du hast versprochen, Rachel, nicht zu fragen, zu de» tausend fehlen nur noch einige Nächte. — Nur einige Nächte, hrach Rachel bitter aus, nur »och einige Nacht, und dein Bart, Rabbi, ^vurde deinem weißen Mantel gleich, und vor der Weiße deines Haares hebt sich' der weiße Samt deiner Mütze nicht ab. — Fahre nicht fort, schnitt ihr der Rabbi das Wort ob, mich entschädigt der See der Geheiinnisse, der die S«len verjüngt. Einige Tropfen seines Wassers vergrößeru der Seele Flügel, nm hinaufzufliegen in die Mattheit des unendlichen Atznrs. Ich suche des Tempel- 4aues GeheinmE, und finde ich es, dann erbaue ich einen «enen mutigen Tempel, und die im Golus nmherirrende Schwhina kommt hieher und von den Ruinen des Heiligtums in Jerusalem bis hieher findet sie nichts Unreines auf ihrem Wege. . . . Ich baue der 'Erlösung einen Tempel, «wer warum, Rachel, fallen deine Wangen ein? Worum sind deine Angen rot? Geh', Rachpl, ruhe dich aus!» — Und ich habe keinen Dell an dein Baue des Tempels! Bin ich Loch deine hllfeleistendc Magd. — Ein garstig Wort aus deinem Munde, Rachel, crmahnte sie, der Zaddik in rügendem Tone. Nicht eine Wagd, eine Königin hist du. Fa, eine Königin bist du Rachel — wiederholte er sich ereifernd —. Und wisse in dieser ahnungsvollen,» rätselhaften Stunde der Gnade, daß auch der König zrller Könige einer Königin bedarf, denn ohne sie wäre seine Herrschaft, nicht voll. ... Die Wanduhr schlug Mitternacht. Der Zaddik unterbrach seine Worte, hörte den dumpfen traurigen Ton des Schlages bis zu Ende und setzte dann leise, wie in sich vertieft, fort: - — Jetzt in diesem Aiomentt legt die Schechjna, die heilige Braut, all ihren Schjmuck an, und der Bräuttgam kommt ihr bekränzt entgegen. In, diesem Augenblicke öffnet sich die Halle der Liebe, die voll ist von Gnade und Rätseln der Rätsel. ... In diesem Augenblick umarmen sich in der Unendlichkeit Vater und Mutter, die Sphäre der heiligen Glorie dreht sich! vor die Sphäre der Königin, die Erde sehnt sich nach, dem Himmel, die Sonne sucht den Mond, . der Stoff l«Wt nach der Form, und die Seele, die verkannte Gazelle, heischt durstig nach den alten Quellen . . . Neue Welten' entstehen in den Geheimnissen der Küsse und glücklich,' sind, die an der Wonne solcher Küsse sich berauschen. stttlchel atmete wie bezaubert die heiligen' Worte ein, beugte sich langsam über den Zaddik und hätte ihn b ald mit den Lippen berührt)! jäh fuhr sie aber zurück, daß sie den lang ersehnten Augenblick nicht verscheuche. — Und findet der Bräutigam seine Braut? — fragte Rachel leise wie im Traume. '— Vielleicht tausendmal tausend Nächte jagen sie einander und finden sich nicht. Sie sind wie eine Seele von der. Seele der Seelen, vom Einzigen, vom Vater und von der Mutter gerissen, und fielen dann, immer tiefer und tiefer in die Tiefensteigend, entzwei. So suchen und folgen sie einander, um sich wieder zu einigen; glücklich, der da seine Seelenhälste findet, da vereinigen sich Vater und Mutter wieder und Glück und Gnade strömt zur Erde. - — Wir haben uns gefunden, — dachte Rachel glücklich, doch sie schwieg. Wie nach Atem ringend, griff der Zaddik nach dem vor ihm licgenoen großen Soharfolianten, dem mysteriösen Buche des Lichtes, und setzte dann schnell blätternd mll flammenden, feurigen Auge» si»rt: — Sv komm doch Rachel, sich her! Und Rachel fühlte, als 'würden aus den geheim nisvvllen Blättern des großen Folianten vieldeutcnde farbige Funken aufblitzen, wie wenn wunderbar glänzende Flammen bas Zimmer erfüllten. — Komm, Rachel, sieh her! Und der Zaddik las mtt dem ttanrigen Tone der Klagen: — Seitdem das Heiligtum der Helligen in Trümmer fiel, wüst ist der Herd, der Vater zog ab und die Mutter ist verlassen unter den Trümmern. Und zu solcher Zeit, wenn die Mitternacht.stammt, erhebt sich der Vater von seinem Throne, dröhnt mit seinen Füßen in die Himmel hinein, so daß dreizehntausend Welten sich erschüttern, und gedenk dann Jjraäs, .seiner Matrone, und weint und weint, und Uvei große Tränen fallen in das' große Meer.,. .. Uich da, als dze Mitternacht Lammt, steigt die Matrone auf die Trümmer des Allerheiligstcn und sieht die Ruinen ihres heiligen Herdes, des Altars, und weinend, schluchzend sängt sie an zu klagen: „Mein Bett, mein Bett, Ruhestätte der Matrone, mein Bett," meiir heiliges Lager, das mit tausend Perlen gezierter Vorhang deckt, wo sechzigtansendmal zehntausend Edelsteine funkelten nach den vier Seiten der Welt, du hast die Welt gehalten, denn der Herr der Welt war ja in dir. Hieher kam mein Herr, in meinen ArMen ruhte er, ein jeder meiner Wünsche ward «erfüllt. Zu solcher Zeit kam er zu mir und ruhete an meiner Brust. Mein Bett, mein Beit, gcdcnfft du noch, >vie wir fröhlich zu dir kamen, mit wonnevollem Herzen, und Tausende Engel mtt mädchenhäften Zügen kamen mit flatternden Flügeln uns entgegen, daß sie uns jubelnd empfangen. Oh Bundeslade, die du an diesem Platze standest, aus dir strömte das Licht, der Segen, das Lebe» auf die Welt, o.sage doch, wo ist wein Herz? Zu solcher Zeit kam er zu mir und wie das Klingeln tausend silberner Glöckchen klangen seine Schritte. Jetzt bin ich hier, er aber ist nicht da, und aus seiner heiligen Stätte, in dieser heiligen Stunde heulen wütende Hunde . . ." Und die Matrone schluchzt dind weint: ,Q Herr, mein Herr, d?r Glanz meiner Augen verdüsterte sich, o gedenke, wie du mich hier umarmtest, küßtest, deine Rechte umarmte mich, deine Linke ruhte unter meinem Haupte, der Abglanz deines Antlitzes' ward sichtbar aus meinen Wangen, wie ein Siegel, das' der König unter seine Schrift setzt. Und du hast gelobt, daß du mich nie verlassen wirst, inbein du sagtest: Wenn ich dein je vergesse, möge meine Rechte vergessen werde», Jerusalem!" «' Erschüttert hörte Rachel die gcheimiiisvolleu Worte des Zaddiks, und kleinlich zwerghaft kleinlich fühlte sic ihren eignen Kummer solcheiN Schmerze gegenüber. Sic hatte das Empfinden, daß auch ihrer Seele sich die großen Geheimnisse, die Rätsel der Weltcnleiden enthüllten, .daß vielleicht auch sic ein klein wenig linder» könnte den Schweb der Matrone, daß auch sie behilflich sein könnte bei dem Baue des Tempels für die hcrnmirrende Schechina. — Nur noch einige Nächte, und wir können den Ban des Tempels beginnen, sprach 'sie leise zum Zaddik. Der Zaddik sah teilnahmsvoll auf Rackwl, in ihr blasses, mageres Gesicht, ihre fieberglänzeuden Augen und aus ihre zitternden, schjmalcn Finger. — .Meiner Seele Hälfte, der Herr der Welt gebe dir Kraft! ' Und in der Nacht, die deir tausend Nächten folgte, bezeichnet der Zaddik »ach langem Grübeln den Ort, wo alle Gebete zum Himmel steigen werden. Unter Fackelschein .und Psalmcngesängcu trugen die Gläubigen Steine und Werkzeuge herbei, und die Arbeit zum Tempelbau begann mtt fiebernder Eile. Rachel ging kraftlos, halb ohnmächtig, auf ben Zaddik gestützt, zur auserkorenen Stätte. Niemand ließ sie in' die Nähe des Zaddiks, daß seine Andacht nicht gestört werde. Neben einem tiefen Graben war ein viereckig gemeißelter Steinklumpcn aus zwei dick Balken gestützt. Es war der Grundstein, von dem die Gläubigen wußten, daß der Zaddik ihn dem ewigen Altarjeuer des Himmeltcmpels gegcuübersctze» wolle, daß er in einer Linie sei mit dem in Trümmer gefallenen Altarsteine des Allerheiligstcn ... Der Zaddik stand in sch versunken vor dem Steine, dann bückte er sich mit dem Ausivand seiner ganzen Kraft, um den Stein in den Graben zu stoßen. Der schwere Klumpen rührte sich nicht. I» diesem Augenblick kauerte schon Rachel neben ihm. — Auch ich will bei der. Grundsteinlegung des neue» Tempels Hand anlegen! Rachel streckte ihre Arme aus. Da plötzlich wurde ihr Gesicht feuerrot, die Adern in ihren Schläfen schwollen an, chre Augen umschkeierten sich, sie schwankte und fiel dann bewußtlos rücklings zusammen. — Rachel, Rachel! schrie der Zaddik zitternd auf, und schreckliche Ahnungen nnistürzle» sei» Gehirn. Rachel, Rachel, ich Habe es bir gesagt!' Menschen! Hilfe! Hilfe! Die Gläubigen liefen erschrocken herbei und beleuchteten mtt fläckrnden Fackln Rachels totenbleiches Gesicht. Die .Züge des Zaddiks verunstaltete der wildeste Schmerz. In diesem Augenblick durchzuckten sein Herz all die Zeiten der durchwachten tausend Nächte. Zusdmmcngebrochen sank er an Rachels Leichnam nieder und schluchzte laut. Und so lag der Rabbi mehrere Stunden an der sttllcn Brust seiner toten Frau. Die Gläubigen 'erwarteten ein Wunder, das Rach'elzu neuem Leben crtveckn würde. Als aber die Zeit der heiligen, klagenvolten Mitternacht kam, da erhob sich (brr Zaddik, richtete sich gerade auf und rief laut, indem «er beide Hände gen Himmel hob: — Herr der Welt!. Tausend Nächte hat sic mit mir durchwacht, den Glanz, deines Lichtes strahlte sic auf mich!. . . Stünde cs in meiner Macht, würbe ich »rein teueres Weib aufheben und zu neuem Leben criveckcn. Doch sch bin kraftlos, ein zerbrochenes Gefäß. Du aber, Wcltenherr, du bist allmächtig, warum erhebst du nicht deine Matrone, Israel! Offesbaeher Druckluft-Anlage QffSDfeaek S. ■. T«lsf<m 123. (Anschluss mitFrankfmt; «wahrtes!» TappIShrelBltninS! (100,000 qm jährlich) sowie unQbartroffano BattfedsrnrelnlgunQ mittelst Druckluft und Wnsserdaropf. WochkA-KslerrLer. Samstag, 15. Sept. (= 28. Ellnl) Sabbat-Anfang in Frankfurt 7 Uhr. ' Sabbat-Ausgang in Frankfurt 8 Uhr 25 Mi»., in Berlin 8 Uhr 05 Min. Wochenabschnitt: N i z o w i m. — Ermahnungen Moses', Gottes Gesetz zu halten. Aufruf von Himmel und Erde als Zeugen, Israel das' Gute, das Leben zur freien Wahl vorgelegt zu haben.; Aus dem Prophctcnwort des Sabbats: „Um Zions willen werde ich nicht schweigen, uinl Jerusalems willen nicht ruhen, bis wie der Morgenstrahi ihr Licht heraustritt und ihr Hvil wie der Blitz ausflainmt. Dann schauen Völker. deine Gerechtigkeit und Könige deine Herrlichkeit. Mit neuem Namen wirst du genannt werden, den der Mund Gottes bestimmen wird. Du wirst die Krone der Herrlichkeit in Gottes. Hand sei», das Diadem der König'sherrschäft in der Hand deines [ Gottes. -n , * t Bon dir wird man nicht ferner sagkn: „Es ist das Vcrlassene" und von. deinem Lande: „Es ist verödet." Du wirst genannt werden: „Mein Sttebeziel in ihr" und'Hein Land: „Das Gefreite." Denn Gott hat Wohlgefallen an dir und dein Land wird gefreit. - Sv wie der Jüngling sich innig der Jungfrau anschließt, so werden sich, deine Brüder dir. anschließeir. Wie e wonnig fühlt der Bräutigam und die Braut, wi.rd mit sich freuen dein Gott." R ausch-h as cho n v h, Beginn Sonntag abend. Aus denr Prophetenworte des Festes: „Siehe, Ich bringe sie heim aus dem nördlichen Lande und versammele sie von allen Richtungen der Erde. Auch der Blinde und der Lahme ist imtcr ihnen, Mutter werdende und Gebärende. In großer Versammlung werde» sie hierher zurückkehren. Unter Weinen kommen sic daher, unter Flehe» bringe Ich sie heim. An Wasserbächen entlang lasse Ich sie ziehen, auf geradeni Wege, auf dem sic nicht straucheln. Den» Jck>«. bin Israel Vater geworden, Ephraim ist mein Erstgeborener." WvchengvtteSdicnst in Frankfurt a. M. Morgens 6»/« Uhr in den meisten Synagogen (Bocke? -u, Unterlindan 7 Uhr, Hauptsynagoge Königsteinerstraße 7Va Uhr). Abends 6% Uhr in den meisten Synagogen (Bockmheim, Unterlindau 6 Uhr, Hauptsynagoge 4 Uhr, Königsteinerstraße 7 Uhr). F. SAINT-DENIS, Tt?SSSS2>\ ALLE REPARATUREN an UHREN Gold und Sllberwaran, Brillen und Zwicker. Bereius-Kaleuder. Zi 0 nistische I u ge n d g r u p p e. Taubenftr. 11. Montag, 9—10: Hebräischer Sprachkursus. Mittwoch, 8V2—9Vl*: Bibelkursus. Mittwoch, 9%—IOV2: Hebräische Konversation. Krauksurter Karuttie»«achrichte«. Barmizwos: Stefan Behr, Habsb. Allee 12; Walter Oppenheimer, Fichardstr. 53, Synagoge Börncplatz. — Adolf Jacob, Eschxnheimerlandstr. 40, Synagoge Königsteinerstr. Auswärtige Familieuuachrichte«- Geboren: E. Sohn Simon M. K »oller (Bodeiiheimer), Berlin. — E. Sohn Max Lebbin (Haas) Schöncberg. — E. Sohn Dr. Bochner (Wolpert), Berlin. — E. Tochter David Ladenburger (Kahn) München. — Verlobte: Käthe Spanier mit Dr. Moritz Lehfeld, Berlin. — Martha Schicker, Elberfeld mit Bernard Pinlo, Krefeld. — Lotte Feilchpiifeld mit Leo Wolf, Berlitz. — Rudl Berg, Mannheim mit Hairs Gottschalk, Halberstadt. Gestorben: Adolf Moses, 60 I., Berlin. — Hugo Kramer, 44 I., Karlshorst. — Paul Blumenthal, 55 I. Berlin. — Eoppel Cosmann, 79 I., Wiesbaden. — Georg Sternberg, 27 I., Breslau, i. F. ■— Emanuel Brück, 74 I. Neiße. — Hermann Cahn, Gladbbch i. Harry Cohn, 20 I., Schöneberg, i. F. — Kurt Brauer, 29 I., Löbau, i. F. -— Walter Arendt, 27 I., Königsberg i. Spa'., i. F. — Samuel Teller, 03 F., München. — Moritz Steiirberg, 63 I., München. — Karl Kohlmeier, 80 I., Nürnberg. — Michael SUderthau, 59 I., Nürnberg. —.Amanda Süskind geb. Cahn, 57 I., Obcrdolleirdorf. — Sälly Rosenthal, 45 I., Limburg. — Betty Jcssel, 74 I., Wellburg. — Leutnant Georg Sternberg, Breslau, i. F. — Leutnant Franz Bargon, Görlitz, i. F. — Jenny Koranskh geb. Lehmann, 51 I-., Karlsruhe. — Markus Mulling, 76 I., Vilbel. — Joseph Salomon, Mannheim. — Spende«. Beit» Frff. Jsr. Fainilicnblatt gingen ein: Marti n Feist-S ti fu ng der T achki mv ni s ch u le. Saly Geis und Frau gratulieren zur Hochzeit Schames- Michael Mk. 3. Jüd. Rationalf0nds. Halle, Gelnhausen (Büchse) Mk. 26,05. — N. N. Mk. 2. Anläßlich der nahenden hohen Feiertage sei ans die außerordentlich segensreiche Tätigkeit des Allgemeinen Jüdischen Krankenhauses S ch a a r e Z e d e k in I e r u s a l e m Berwaltungssitz Frankfurt a. M., hingewiesen. Spenden unter Postscheckkonto Frankfurt a. M., Nr. 7785; Unser Büro ist vorläufig unr vormittags von 8-/2-12 Ms Uhr geöffnet- Frankfurter Israel. Familien dlatt.

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