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Neue jüdische Presse · 1917-08-31 · Heft 33 (31.8.1917) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 33 (31.8.1917)
Date
1917-08-31
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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! Nr. 33 ». 8KI»7-0c»I8. .TUSESSX*; ALLE REPARATUREN an UHREN Gold und Silberwarcr-, Brillen und Zwicker. it° d! fjC! itc fei 3? ul inzrlnen ausgeführt, daß der Glauben des Volkes au Mochiach nach wie vor bestehe, aber keineswegs im Widerspruch uit einer realen Palästinaarvcit stehe. Mach einem weiteren Beschluß wird die Partei am llljüdischeu Kongreß teilnehmcn wie au seiuer Borberciimgsloniercnz. Das" gewählte Zentralkomitee bilden n. a. die angeseicitcit Rabbiner von Kowno, Pomewiesz, Dwinsk und Wi- , ebsk. Ihm steht als höchste Leitung ein aus drei Mitiliederu bestehender oberster Rat vor, an dessen Spitze Rabbiner CH.- Soloweizik berufen wurde. Der Manie der Partei wurde nach längerer Disussion beibehalten. leg :ii> di Ild i itci fcc Jüdische Lehrerkonfereuz in Rußland. Am 11./15. (24./2S.) Juni tagte in Petersburg die trste allgemeine Konferenz der jüdischen 'h Lehrer Rußlands. Etwa 130 Delegierte, die je zehn richrcr zu vertreten hatten, waren zu den'Beratungen crchicncn, deren Vorsitz ein Initiator der Konferenz, A. M. 2 t r a s ch n n, führte. Es ließ sich' voraussehe», daß die Tagung von zwei tuen* och ertit scharf getrennten Strömungen beherrschst sein werde. Beide, sci cs die hebräische, sei c'Fdie antihebräische Richtung, würden ing für ei,' crl v,c Sic ng ereil. N jer 'S >lien. ttc ch mz!S. :nz rßab Nil mg ts- :ril iw h» gte >en rn, icr ä. )Nid- :dc ach ffe 4' füllen jehciaS ICH :en mg |C11 Ij-c tt, NN ,Sür :cn en >ralne alNl im Pt ihre ganze Kraft anfbietcn, ihren Ideen zum Erfolg zu verhelfen. Es war also nicht verwunderlich, daß die He- O braisten zu Beginn der Verhandlungen es für unmöglich ln‘ erklärten, ihrerseits die Konferenz als' solche anzuerkenncn; -g denn dadurch, daß man die Melamdim (Lehrer der Cha- 3l dorim) nicht herangezogcn habe, gebe die Konferenz die Wünsche der Lehrer nur unvollständig tvieder. Sic cn* schlügen deshalb vor, der Tagung bloß einen vorbereitenden 10" Charakter zu geben. Ter Antrag stieß auf starken Widerstand. Räch erregter Debatte zogen sichs beide Richtungen zu einer Beratung zurück. In der folgenden Generaldebatte sprachen im Namen der „Volksgruppe" Becker und Feldman», der „Poale Zion" A r j e w, des „Bundes" Frau N i r c n barg, endlich der „Vereinigten Sozialistcnpartei" (S. S. und Sejmisten) Lewitan. Tie Melamdim sind Gegner I der weltlichen Schule, können also nicht an nnseren Ar- * Seiten Mitwirken, erklärten die Redner, die Versanimlung müsse daher als vollwertige Konferenz gelten. Keinesfalls, erwiderte der hebräische Vertreter K o h n, die Zustände unter deni alten Regime, da eine Arbeit für den Chcdcr uinuöglich war, seien jetzt gänzlich verändert. Lehrer verschiedensten Typs nehmen 'an der Konferenz teil: ein Unrecht sei es, den Melamed hierbei zu übergehen. Wird der Konferenz beschlußfassende Kraft verliehen, dann müssen die Hebraisten eine weitere aktive Mitarbeit an der Tagung ablelsncn. Es wurde über den Vorschlag' abgestimmt. Mit einer Mehrheit von 10 Stimmen (68 gegen 58) wurde der Streit 5jc zugunsten der Antihcbraisten entschieden. Darauf erklärte 3pr die hebräische Richtung, an ihrem früheren Entschlüsse sesthalten zu wollen. Ohne ihre Beteiligung wurde denn auch! die Wahl des.Präsidiums vorgenonimcn. Gewählt tourden S t r a - chun (Organisationskomitee), Dimaburg und Feldin ann (Volksgruppe), Epstein ^Vereinigte Sozialistenpartei) und D a b i n (Bund). Ter ztveitc Tag der Konferenz begann mit einem Referat von Dimaburg über die gegenwärtigen Aufgaben der jüdischen Lehrerschaft in Rußland. Der jüdische Lehrer hat für die Anerkennung deS Jidifchcu zu kämpfen, die jüdischen Bolksmassen an dem Aufbau der Schule heranzuziehen und eine Verknüpfung der verschiedenen Kulturtrömungen unter Berücksichtigung der Zeitumständc zur Erfüllung seiner historischen Aufgaben anzüstrcben. Die Debatte flammte tvieder auf. Sowohl extrem jidischistische als auch chebraistische Stiinmen wurden laut. Den Rednern antwortet Halperu mit einer längeren Rede. Ebenso wie eine rein jidische ist eine rein hebräische Schule den wahren Interessen des russischen Judentums zuiridcrlauscud und daher zu verurteilen. Mir eine Verbindung des Hebräischen mit dem L-idischen kann den historischen Forderungen wie den Zeitverhältnissen Rechnung tragen. Tie Referate wurden fortgesetzt nach« der Annahme eines Antrags von Solz, demzufolge eine Delegation zum Bildungsminister entsandt, um die Aufhebung der faktischen Beschränkungen auf dem Gebiet der jüdischen Bildung zu erwirken. lieber die Organisierung der jüdischen Schule hielten Slutzki, Händler und Kohn interessante Reden. Tcr letzteren, mit wertvollen statistischen Daten belegt, entnehmen wir einige Daten: Im Jahre 1911 besuchten die jüdischen wie allgemeinen Schulen 131,036 Juden, die Chadorini 110,000, zusammen 283,000, während die Normalzahl 650,000 betragen müßte. Ans diesen Zahlen, die im Kriege noch beträchtlich -gesunken sind, ist der schlimme Stand der jüdischen Bildung leicht zu erkennen. Ter letzte Tag war Organisationsfragen gewidmet, traschun und Dwornik hoben die verzweifelte Lage der jüdischen Lehrer hervor. Schleunige, daucrndcMaßnahmen zur Besserung der Zustände tun not, denn oft darben di? minimal besoldeten Lehrer am (Notwendigsten. Ei» Mindestlohn von 25 Rubeln in Pen kleinen, 75 Rubeln in den Großstädten monatlich für acht Tagesstunden mit entsprechender Zulage zu je fünf Jahren, müssen dem jüdischen Lehrer gewährt werden, führteKksselho f aus, Peuionskassen sind zu schaffen und Heilanstalten, Sanatorien und Sommerwohnungen für Lehrer zu gründen. Jedem Lehrer inuß nach zehnjähriger Tätigkeit ein zweijähriger Besuch einer Hochschule vermittels gcnügxuder Subsidicn ermöglicht werden. Frankfurter Israelitisches -Familie nölatt. Seite 3. V Zum Schlüsse wählte die Konferenz zehn Delegierte zwecks Entsendung einer Kommission, die den beim sVildungsministerium bestehenden Rat mit einem Vertreter zu beschicken hat. Aus atrsr Wett. D-»i;ches' Reich. Berlin. Aus dem Rechnungsabfchlutz Ser jüdische» Gemeinde. i Im Berichtsjahre (1. 1. 1015—31. 3. 101(5) waren 44,871 Steuerzahler verzeichnet, die bei einem Steuersatz von “/"io Prozent vom Einkommen Ick. 3,825,303t gegen! Mk. 3,159,740 im Vorjahre aufbrachten, in dem der Beitragssatz auf 7/i« festgesetzt war. Eine Verminderung der Steuerkraft ist also unverkennbar sestzustelleu, da bei dem erhöhten Satze über eine Million mehr als das tatsächliche Ergebnis zu' erwarten gewesen wäre. Die Durchschnittsleistung der Zensiten betrug Mk. 82,25, im Vorjahre Mk. 75,10. Die Stcnerrückstände sind von Mk. 377,000 (1813) aus Mk. 860,000 (1914) und Mk. 1,175,000 inr Berichtsjahre angcwachsen; sie betragen demnach 30 Prozent der Stcucrsumme. Die gesamten Einnahmen beliefen sich auf Mk. 6,150,838 (gegen Mk. 5,404,864 im Vorjahre), die Ausgaben auf Mk 5,918,575 (5,567,021), so daß ein Ueberschnß von Mk. 23.263 erzielt wurde gegen ein Defizit von Mk. 192,000 im Vorjahre. Tie Ausgabesumme verteilt sich wie folgt: Kultuscinrichtungen und rituelle Bedürfnisse ein Zuschuß von Mark 816,846 (Mk. 856,188), Unterrichts- und Bibliothekswesen Mk. 456,809 Wik. 449,700), Aufwendungen für soziale Zwecke, also für Armenpflege, Wohlfahrtswesen, Krankenhaus, die Altcrsversorgungsanstalten und das Hospital Mk. 692,486 (Mk. 681,450), Beerdignugswesen, für das Mk. 427,334 äusgegebcn und Mk. 334,549 eingenommen wurden, Mk. 92,785, Gärtnereivcrwaltnng Mk. 519.578 Ausgaben und Mk. 415,216 Einnahmen, Mk. 134,362. Für Beiträge an Shnagogenvereine, soziale Verbände und Wohltätigkeitsänstalten wurden Mk. 60,000 verausgabt. Das Gcineindeblatt kostete Mk. 32,000. Eine Mindereinnahme von etwa Mk. 50,000 gegen daS Vorjahr hat die Vermietung der Plätze in den ständigen Synagogen und den Festbetfälen erbracht; hier betragen die gesamten Einnahmen nur Mk. 260,000. Sehr stark wurde das Traunngswesen durch den Krieg beeinflußt; von Mk. 29,116 im Jahre 1913 gingen die Einnahmen im 'Jahre 1911 auf '13,004, im 'Jahre 1915 sogar auf Mk, 6705 zurück, so daß dieses Konto im letzten Fahre einen Zuschuß von über Mk. 1000 erforderte. , Tie Kapital- und Hypvthekcnschulden der Gemeinde belaufen sich auf Mk. 13,116,157 gegen Mk. 13,210,733 im Vorjahre. Dem Mk. 21,522,525.(53 . betrügenden Gcmeindcvermögen stehen MI. 12,891,892.71 Kapitalschuldcn gegenüber» Defierreich-Kngarrr Wien. Der jüdische Kongretz. Rosa Melzcr begründet in „Bloch,'s Wochenschrift" die Notwendigkeit eines jüdischen Kongresses wie folgt:; 1. Tie ungeheure P r o l c ta ri s i er n n g (buchstäblich bis zum Bettelsack) der galiz.-bukow. Judenheit, die in ihren Folgen auch! die Juden des' westlichen Teiles der Monarchie in Mitleidenschaft ziehen muß, denn diese lieferten nach dem Osten zahlreiche Waren. 2. Die physische Dekadenz der östlichen Jugend die ein dreijähriges Martyrium gesundheitlich 'vollständig heruntrrgeb rächt hat. 3. Tie kulturelle Verwahrlosung der jüdischen Jugend des Ostens'. Den 10,000 jüdischen Kriegs Waisen, deren Erziehuiuf bereits vom Staate übernommen wurde, stehen die weit.über 200,000 Proletarierkindcr des österreichischen Ostens gegenüber, deren Erziehung solvohl in kulturellem wie in beruflichem Sinne auch vor dem Kriege eine im höchsten Maße rückständige war und die in der Kricgszcit — besonders während der Invasion — geradezu verwildert sind. Uebrigens: das Pendant zu dem knl tur fremd en I u d e n k i n d des O st e n s bildet das j u d e n t n m s - fremde Kulturkind des jüdischen Westens. Beide unsere Schmerzenskinder. Wir fragen: Kcknn dies ohne schwersten Schaden für die jüdische 'Gesamtheit so bleiben? 4. Das Wrack, „israclitischcKultnsgemeinde-- o r d n u n g" genannt. Ein guter Teil der Misere des jüdischen Gesanitlebcns der Neuzeit ist ans ihr Konto zu setzen. ' , v Was ist der „Kohal" und was' soll er sein? Welches sind seine Pflichten und Aufgaben der neugn, großen Zeit und dem Judentum gegenüber? Und welches seine Rechte? Ferner: wo, von wem sind diese Rechte zu fordern? 5. Die Stellung der Judenheit zu den Völkern des Reiche?. Kann und darf es auch fernerhin und unter voraussichtlich stark veränderten innerpolitischen Verhältnissen einen „tchechischen", „deutschen", „polnischen", „slowakischen", „ruthenischen" usw. Inden geben, oder muß ans den Gluten dieser Tage und MonSe eine wieder zusanunengcschwcißte einzige und einige Jndenheit Oesterreichs hervorgehcn — reichsunmittelbar wie die anderen Stämme und zugleich autonom wie sie . . .? 6. Wie und in welchem Verhältnis sind die gewaltigen 'Mittel' ausznbringcn, die eine Regeneration — denn auf eine solche an Haupt und Gliedern läuft es sä hinaus — von eineinhalb Millionen Menschen erfordert, abgesehen von der seelisch-geistigen Anstrengung?!, Was müssen hierfür wir von uns' selber, was müssen und dürfen wir zu Recht von dein Staate fordern? Pomaz (Ungarn). Eine KriegS-Jeschiva. In der hiesigen Offiziersschule absolvieren die Einjährig-Freiwilligen mehrerer Regimenter den Osfiziersknrs. Auch hie Einjährigen des Bndapester Infanterieregiments Nr. . ., unter ihnen mehrere Seminaristen und Bndapester junge Leute, die dem Talmndstudinnr obliegen, machen gegenwärtig die Offiziersschule durch. Diese versammeln sich nun, wie dem „Egyenlöseg" berichtet wird, allabendlich .nach des' Tages Anstrengungen in der Stndierstube hes Rabbiners der orthodoxen Knltusgemeinde Samuel Roth, der ihnen den „Schiur" vorträgt. Und die feldgrauen Talmndjünger nehmen Anteil an dem schiur und an dem „Pilpuch", den gcistschärfenden Debatten, die aus der einen oder anderen „harten" Stelle des Talmud entspringen. Unter den Teilnehmern ragt ganz besonders ein Seminarist namens Wcisz hervor, der sich eines bedeutenden talmudischen Wissens rühmen darf. Gar oft kommen die Kriegsbachnrim müde und matt vom Exerzierplätze direkt zum 'Vortrag, „denn," sagen sic, „cs ist für uns eine Erholung, wenn wir vor der .Genwro^ sitzen und lernen." Schweiz. Indische Ferienkolonie in Bern. Wie in Luzern, so genießen gegenwärtig auch in Bern 25 jüdische Kinder, zumeist aus dem Elsaß, ihre Ferien. Im Züricher „Jsr. Wochenblatt" lesen wir hierüber: j Außer dem nach, Luzern gesandten Beitrag gelang cs dem sehr rührigen und unermüdlich» tätigen „Israelitischen Frauenvercin Bern" in verhältnismäßig wenigen Tagen die ansehnliche Summe von mehr als viertausend Franken aufzubringen und auch, in der Bundesstadt ei» gastliches H^ericnheim für die „Hauptsaison" zu errichten. Die Kinder, naben und Mädchen, machen durchweg einen intelligenten Eindruck. Fast alle sind im Jüdischen ziemlich gut vorgebildet, kennen die Brochos auswendig, und die Buben sind alle mit dem Erkennungszeichen, welches unter dem Namen „Arba-Kanfos" jedem bekannt ist, durchweg ausgerüstet. Sie freuen sich nun, alles, was in ihrer Heimat nur „a la Carte" genommen werden darf, hier nach Herzenslust genieße» zu dürfen. Die „Mlch der fromme» Denkart", wie die die waldige Luft und gute Verpflegung werden ihre Wirkungen ans diese jungen Gäste gewiß nicht verfehlen. Von allen Seiten unserer Gemeinde werden die Kinder außerdem so reichlich beschenkt, daß sic in den wenigen Wochen, so gut das möglich ist, entschädigt werden für die vielen Entbehrungen, die sie unverschuldet drei. Jahre lang erfahren mußten. ( Vor der Rückreise sollen alle Kinder noch gut eingefleidet werden, und eine Daine vom Konritec hat sich auch noch Lrboten, jedes Kind mit einer neue» Tefilah als Llndenken auszustatten. ' Mögen unsere lieben jungen Gäste bei ihrer Rückreise auch den heiß ersehnten Frieden mit über die 'Grenzen tragen. Rntzlanv. Der jüdische Kongrrtz in Rutzlaud. Das jüdische Korrespondenzburean im Haag berichtet: Am 31. Juli wurde in Petersburg eine Konferenz zur Feststellung des Programms des allrussischen jüdischen Kongresses eröffnet. Mle jüdischen Parteien und Organisationen des russischen JudentuniS -waren durch 60 Delegierte vertreten. Ins Präsidium wurden Senator Sliosh erg, Abgeordneter Fried mann, Ale jnikow, Jako b s o h n und Grodsensky gelvählt. Ter Vorschlag der Poalezionistcn, dem Kongreß die Bestimmung der Tagesordnung zu überlassen, wurde abgelehnt. Die Forderung der Zionisten, die Sicherung der Rechte der Juden in anderen Ländern und die Patästinafrage als gesonderte Punkte ans dem Kongreß zu behandeln, stieß auf den Widerspruch der Bundisten. In der Sitzung vom 2. August wurde jedoch eine Einigung erzielt. Die Zionisten verzichteten aus 'die Besprechung der Palästinafrage als eines besonderen Punktes, und die Bundisten willigten ein, das; der Kongreß die Frage der Sicherung der bürgerlichen und nationalen Rechte der Juden in Polen, Palästina und Rumänien behandle. Polen wurde mit Rücksicht auf seine bisherige Zugehörigkeit zum russischen Reich an die erste Stelle gesetzt. Das Programm lautet: „Der jüdische Kongreß Rußlands hat den Zweck: die Grundprinzipien der jüdisch-nationalen Autonomie in Rußlarck, auszuarbeiten: die Formen und die Sicherungen der Rechte der nationalen Minderheiten sestznstellcn; die zcitweiligein Formen der Gcmeindeorganisation des russischen Judentums 'sestzustelleu: die Frage der Sicherung her bürgerlichen und nationalen Rechte der Juden in Polen, Palästina, Rumänien! Icsto. zu behandeln." 8ur Nationalitätenfrage. Der in Petersburg stattgefnndeuc erste K o n g r e ß d c r nationale n Sozi a l i st e n p a r t e i c u R u s; taub», in dem auch, die Jude» vertreten waren, beschloß u. a.. die Erteilung einer a d m i n i st r a t i v e n A u t o u o m i e an die großen 'Nationalitäten Olußlauds zu fordern wie auch die Internationale zur Aufnahme von Vertretern der einzelnen Nationalitäten, nicht nur.der <r:aatcu zu bewegen. Kaffee Bnhl»nd Kaiserstrasse 58 Kaiserstrasse 56 Täglich erstklassige ggf“ Unterhaltungsmusik -: Gesangs - Einlagen. ~ - -■!

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