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Neue jüdische Presse · 1917-06-08 · Heft 21 (8.6.1917) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 21 (8.6.1917)
Date
1917-06-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 21. Kaffee Kaisergarten " am Opernplatz , - Erstklassiges Eamilien-Kaffee Jeden Nachmittag von 4 bis 7 Uhr und Abend von ■ 8>/> Uhr ab If* SLüiistl er>K.onzert. 'ÄchH für.die Waisen Palästinas konnte bis'jetzt, eine organisierte Hilfeleistung nicht eingerichtet werden; der. Kriegswaisen-Fonds mußte sich! darauf beschränken, durch. Vermittlung seiner Vertrauensmänner von Zeit zu Zeit größere Beträge auf telegraphischem Wege dorthin gelangen zu lassen. Es wäre eine dankenswerte Tat, wenn die'Freunde des Fonds ihn, die Möglichkeit geben würden, diese ' Zuwendungen mindestens -monatlich! vorznnehmen, da sie bnchstävlich zur Stillung des Hungers Verwendung finden. Mancherlei Kleinarbeit ist es, die im ädrigen das Jitteresse und die Tätigkeit des Kriegswaisen-Fonds in Anspruch nimmt. Da gilt es, Waisenkinder in deutschen Waisenhäusern nnterzubringen, elternlose Kinder der Obhut von Familien zu überantworten und Adoptionen zu vermitteln, mnd jeder > Erfolg .bedeutet die Erhaltung eines Menschenlebens — fürwahr eine Tat, die Harzen gller Juden lauter schlagen zu lassen. — Blutenden Herzens häbeif wir so viele unserer Besten dähingeben müssen; die Rühen der Jugend sind gelichtet. Da gilt es, mehr denn je mit kostbaren Menschenleben zu kargen, um jede Seele zu kämpfen und sorgsam darüber zu wachen, daß sie uns erhalten bleibe. Dieser Kampf, der Len Sieg' über Menschenleben in friedlichem Ringen auf seine Fahne geschrieben, ist der Feld ruf des Kriegswaisen-Fonds. Möge ihä jeder zu seinen Herzen dringen lassen; möge jederdessen Auge im Frieden des gesicherten...Besitzes mit tiefer Dankbarkeit auf wohlgepflegten, anfblühenden Kindern ruht, der Verlassenen und Elter,ttosen denken, die kein Mutterarm liebend empfängt und keine Baterhand sorgsam leitet. II. Sch. Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands. Der Verband hielt in Berlin eine ans allen Teilen des Reiches stark besuchte Borstandssitzung ab, au der Vertreter der Großloge für Deutschland VIII U. O. B. B., des Deutsch-Israelit. Gemeindebnndes, des Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüd. Glaubens, des Jüd. Frauenbundes, des Allgemeinen deutschen Räbbinerverbandes und des Verbandes der jüd. Lehrervereine im Deutschen Reich teilnahmen. ' ' Im Mittelpunkt der Beratungen stand der Antrag der Verbandsleitnng, eine Verständigungsgemeinschlaft sämtlicher jüdischer Jngendorgauisattouen Deutschlands herbeizuführen. Dieser Antrag wurde e i n st i m m i g mit großer Begeisterung -- angenommen. Alle Jugendorganisationen jedweder Richtung sollen gebeten werden, von Zeit zu Zeit Vertreter zu einer Konferenz zu entsenden, die den Zweck hat, die Leiter und Mitglieder der verschiedenen Verbände einander näherzubringen. Bei voller Würdigung der Selbständigkeit der Organisationen und bei peinlicher Respektierung der abweichenden Anschauungen sollen Verständigungsinöglich- Skeiteu gesucht werden, die nach Wunsch des Jugendverbandes allmählich zu einem gemeinsamen Arbeitsprogramm, zur Vermeidung unnötiger Konkurrenzkämpfe und zur Läuterung, des jüdischen Parteikampses in Deutschland führen sollen- Die Notwendigkeit eines geschlossenen Auftretens des deutschen Juden tums wurde auf der Tagung Betont. Die Kongreßbetvegnugen der Jildeu aller Länder wurden einer eingehenden. Würdigung unterzogen. In einer scharfeil Resolution nahm der Verband Stellung zu den bekannten antisemitischen Vorkommnissen in Deutschland, die er umso schmerzlicher empfindet, als fast seine sämtlichen männlichen Mtglieder Unter den Fahnen stehen und ein erheblicher. Bruchteil der Verbandsaiigehörigen den Tod auf dem Schjlachtselde erlitten hat. * , Das Vorgehen des Berbaiidsvorsitzöndeu, der an anderer Stelle ene gemeinsame Aktion der deutschen Juden angeregt hat, wurde einstimmig gebilligt und zur Berbandssache erklärt. Eine Berichterstattung hierüber soll später erfolgen. Die Geschiäftsfiihrerstelle des Verbandes soll n.eu besetzt werden, da Frl. Dr. Eora-Berlin nicht mehr irr der - Lage ist, den Posten hauptamtlich äuszufülleu. Das starke Anwachsen des Verbandes und die erhöhte Bedeutung der jüdischen.Jugendpflege bedingen die Anstellung einer Kraft, die sich -ganz dem Verbände widmet. Die Stelle soll öffentlich' ausgeschrieben Vierden. Vertieftes jüdisches Wissen. Rednergabe Und organisatorischjes Geschick werden zur Voraussetzung der Anstellung gemacht. Zn Begimr der Tagung, die sich im' übrigen iwch mit der Frage der Einberufung eines Delegiertentages und einer sSatzuugsändernng befaßte, fand eine Gedächtnisfeier für die gefallenen Verbäudsmitglieder nnd zu Ehren Siegfried ' Brünns statt, dessen Todestag sich jäh'rte. S Kaffee Kulilaiid '.Kaiserstrasse 56 TSglich erstklassige Kaiserstrasse 56 *. Unterhaltungsmusik. "3 > Einlagen. Frankftlrter Israelitisches Familienblatt. Sette 3. Berlin. Aus aller WeLL. DentscheS Krtegsknmmissio« für ritnelle LehenSmUtel v Auf Veranlassung des . Präsidertten! des Kriegseruäh!- rüntzsamtes ist tzn einer Uuterstützüilg in..qllen hie rituell lebende jüdische Bevölkerung betreffenden Zebensmittelfragen die „Kriegskommission für rituelle Lebensmittel" in Berlin.gebildet worden. , - Der Verwaltung und dem Beirat der. Kriegskommission gehören'Vertreter des Kriegseruährungsaintes, des Kriegsausschinsses für pflanzliche und tierische Oele und Fette, der Z. E. G., der rituell lebenden jüdischen Bevölkerung und Sachverständige an. > . Der Kriegskommissionliegt nicht, wies den übrigen Kriegsgesellschftften, die Bewirtschaftung eines bestimmt abgegrenzten Emährnngsgebietes ob. Ihre Tätigkeit ergibt sich vielmehr von Fall zu Fall aus den Zeiterfordernissen. Nachdem durch Verfügung des Präsidenten des Kriegsernährnngsamtes vom 13. März die Abgabe von Rohfetten, an die rituell, lebende jüdische Bevölkerung verboten.worden ist, hat sich! die Kriegskommission mit der Verteilung einer rituellen Oelmargarine als Ersatz für die gesperrten Rohfette zu befassen. Die - rituelle Margarine wird lediglich an diejenigen abgegeben, die. auf alle anderen Fette, mchhl Butter, verzichten. Die Wochenmenge ist zunächst auf 50 Gramm für den Kopf festgesetzt worden. Einer Reihe 'von Magistraten und jüdischen Gemeindeverwaltungen hat diese Regelung Veranlass,mg gegeben,- darüber Beschwerde zu führen, daß die rituell lebende jüdische Bevölkerung hinsichtlich der Fettversorgung ungünstiger gestellt ist ials die übrige Bevölkerung. Demgegenüber muß bemerkt werden, daß die Sperrung der rituellen Rohfette verfügt werden mußte, weil die zuerst gewährten Ausnahmen . zu Unzuträglichkeiten geführt hätten, und überdies der rituell lebenden jüdischen Bevölkerung mit der Mgabe der rituellen Rohfette bei deren Geringfügigkeit kaum gedient war. Die Berzichtleistnng auf Butter seitens der Bezieher, ritueller Margarine mußte aus organisatorischen Gründen verlangt werden. Eine Erhöhung der Kopfmenge an ritueller Margarine über 50 Gramm hinaus konnte einstweilen nicht bewilligt .werden. Das Kriegsernährnngsamt ist indessen im Verein mit der Kriegskoinmission bestrebt, bei Besserung der Fettverhältnisse auch! die Zuteilung an die'rituell lebende jüdische Bevölkerung günstiger zu gestalten. Um einerseits die Härte, die in den derzeitigen Maßnahmen liegt, zu mil-' dern ,md andererseits keinen Zwang auf diejenigen auszuüben, die nach wie vor. Butter beziehen wollen, ist die Möglichkeit des gleichzeitigen Bezuges von Butter und ritueller Margarine durch verschiedene Personen innerhalb desselben Haushaltes zugelassen -worden. Darmstadt. Eine beachtenswerte Aendernng. Die israelit. Religionsgemeinde' hat ihrem Ratzbiner Dr. Italiener, das Recht gewährt, an den Borstandssihnngen teilznnehmen. Amlf soll er statt der Gebühren für 'Trauungen nsw. einen bestimmten Betrag ans der Gemeindekasse erhalten.. Oesterreich-Ungarn Wien. . „Hilsskommifsion ISIS" und „Kriegsspitalhilfe für Palästina." Zur Jahresbesprechung waren u. a. als Gäste Kultus- Vorsteher Hofrat Dr. Löwner in Vertretung der Wiener Knltusgemeinde und Redakteur Dr. Szabolcsi äus Budapest als Abgesandter des ungarischen Ländeskomitees für Palästina erschienen. Rabbiner Dr. Grünwald berichtete, haß der Gesamtbetrag der bisher gesammelten Hilfsgeloer die erste Million überschritten hat. Nur dank energischer Bemühungen war es der Hilsskommission'möglich, ihre Mehlaktiou in Jerusalem, Safed und Tiberias, die Waisenfürsorge, die ' Unterstützung der in Wien zurückgebliebene n bedürftigen Palästinenser und verschiedener Wohlfahrtsanstalten und Schulen in Palästina weiterzuführen! Ebenso hat, sie im Verein mit der „Kriegsspitalshälfe" dem österr.-ungar. Konsulate in Jerusalem Mittel zur Verfügung gestellt, in dem dortigen Rothschildspital Betten für Angehörige der Monarchie zu. belegen. Das Komitee in Jerusalem, von Rabbiner M. .Groß mustergiltig geleitet, hätte die besondere Freude, jüdische Soldaten aus dem öfterr.-ungarischen. Detachement, das an der Sinaifront mitkämpft, äv jüdischen Festen zu bewirten. Die Hilfskommission beschränkt sich bei ihren Beteiligungen nicht auf einen bestimmten Kreis, soliden, bietet weitherzig nach Möglichkeit allen Bedürftigen und ''mich den Drohobyezern und Ungarn Hilfe, worüber der Vorsitzende Berichte der K. K. Koufutate zur Verlesung bringen läßt. Hofrat Dr. Julius Schlag.sprach über die Leistungen der „Kriegsspitalshilfe", der es dank dem Entgegenkommen der, Regierung gelang, für 10,000, Kronen Medikamente nach Palästina zu schaffen, wo es an den allernotwendigsten Heiljund ärztlichen Hilfsmitteln gebrach. Die .znstimMenden Gutachten Wiener und. Berliner .Hochschullehrerbestärkten, auf dem eingeschlagenen Wege, Unter- . stützung ärztlicher Institute in Palästina, Aussendung geprüfter Pflegerinnen nsw. fortzufahren. „ Kultusvorsteher Hofrat Dr. Löwner regte an, mit der. Wiener.Kulttisgemeinde gemeinsame Schritte zu erwägen, um den gesteigerten-Anforderungen der Palästinahilfe-gerechl zu werden. ' Mäbbiner S teinber g, Feldrabbiner Dr.Hausner und Bernhard Hofbauer befürworteten die Agitation bei den Skultusgemeindeu Galiziens. Es sprachen zum Schluß noch Dr. Szabolezi, Oberrabdiuer Reich-Baden und Hofrät Dr. Schlag. II.. Lräravr [SSI Waschen, Fänhon und F^ponnfamon I aller Art Herren- und Oamenhiite- ■ Abholung nnd üieferang firm -ins Haas. ———WM!s vndatzeft. ' Die Frageder.SriegSwaise». > Seit fast drei Jahren wütet der Krieg und er heit - leider auch tausew>e,jill>ische Kriegswaisen geschaffen, The ^Erziehung dieser Kinder sollte nun wahrlich eine der schwersten ^Sorgen der indischen G'esämkheit ' seint ' Die neologe Judenheit, zu der ja .die Reichen, gehören, hatte durch ihren Landes-Patlonageverein bereis.vor Jahres- . frist eine großzügige Propaganda eingeleitet, und zahkreiche ihrer Gemeinden errichteten entsprechende Sttftungen. Die orthodoxe Judenhett dagegen hat wieder einmal versagt. Einzig die orth. Gemeinde in Budapest hat vor 'orei Monaten die Errichtung eines Waisenhauses beschlossen rmd sogleich drei Spenden im Gesamtbeträge von 45,000 Sfr. erhalten: seitdem ruht aber die Angelegenheitfür die jeder Tag Verzögerung einen unberechenbaren Schaderi bedeutet. •- Die Angelegenheit würde für die Orthodoxie wemger eine Geldals eine Organisationssrage sein. Denn es handelt sich in der Hauptsache darumdaß die Minder, die nichit bei Verwandten ein Heim gefunden haben, von Familien, die die erste Mizwoy, ein Kind für die Thora zu erziehen, zu würdigen wissen, aufgenommen werden, und daß die orthodoxe Gesamtheit sich d.nrch einen Beitrag —.vielleicht für die Bekleidung — das Recht einer gewissen Ueberwachung der Erziehung sichert. Israelitische Kultnsgemeinde. Der Abschluß des vergangenen Jahres stellte sich in den Einnahmen ans Skr 4,665,530 und in den Älusgaben auf Ar. 4,368.298. Bethäuser, Kultus- und rituelle Angelegenheiten erforderten Kr. 419,569, Unterricht Kr. 352,233, Krankenhaus Skr. 300,084, Bersorgungsanstalt Kr. 150,895 und Armen- und Wohltättgkeitscmgelegenheiten Skr. 340,035 Zuschuß.! Großbritannien. Das Ableben Leopnlb von Rothschilds. Aus London wird der Tod von Baron Leopold de Rothschilds gemeldet. Mit ihm' schied einer der angesehensten jüdischen Persönlichkeiten der Judenheit Englands ans dem Leben. Leopold de Rothsthild,^ der Sohn Lionxl Nathan de R., wurde im Jahre 1845 geboren. - An dem öffentlichen jüdischen Leben nahm er hervorragenden Anteil: er führte den Vorsitz der jüdischen Emigrattvnsgesellschaft, war Gäbai der ,^ewish Board of Gnardiaw^ und wirkte viel für die Londoner Zentral- Synagoge. Auch war er Mitglied verschiedener jüdischer Institutionen, der „Anglo Jewish Associatton", „United Synagoge" und des „Board of Deputtes". Wegen seiner hohen gesellschäftlichen Verdienste wurde er von der englischen Regierung mit zahlreichen Orden ausgezeichnet. Er stand seiner Zeit in engen Beziehungen mit König Eduard VII. L. v. Rothschild huldigte den territorialistischen Ideen und unterMtzte die Jt», an deren Spitze bekanntlich Mr. I. ZaNgwill stand,- mit Rat und Tat. Er bekundete stets reges Interesse für die Geschicke der Gesamtjudenheit. Palästina. Justizrat Blau, Rabbiner Doktor Nobel und die Israelit. Gemeinde in Frankfurt a. M. erhielten aus ' Jerusalem folgende Depesche: „Agence Havas" hat sich eine nngeheuexliche Meldung über eine angebliche Judenverfolgung in Palästina geleistet. Ich erachte es als heilige Pflicht, dieser verleumderischen Beschimpfungder hohen türkischen Regierung, eine Verleumdung, deren Zweck dnrchsichttg ist, in meinem Namen und im Namen .der jüdischen Gemeinde in entschiedenster Weise entgegenzntteten- und bitte Sie, diefem unseren Protest die größtmöglichste Verbreitung in der allgemeinen Presse zu geben. Es ist «ine lügenhafte Behauptung, daß die Städte Gaza nnd Jaffa ausschließlich zu dem Zweck evakuiert worden wären, um die Inden ans Palästina hinwegznttlgen und daß nur Inden von der Evakuierung bettoffen worden. Die Wahrheit ist, daß unter den 30,000 Einwohnern^ welche Gaza im Interesse ihrer persönlichen Sicherheit verlassen mußten, sich nur etwa 20—30 Juden befanden. Unter den 40,000' Einwohnern, welche Jaffa aus gleichem Grunde verlassen mußten, befanden sich 7000 Inden. Diese konnten sich aber alle in anderen Städten und Dörfern innerhalb Palästinas niederlassen, und tatsächlich hat fast niemand von ihnen Palästina verlassen. Die jüdischen Kolonien, selbst diejenigen in der nächsten- Nähst von Jaffa und Gaza, sind durchwegs intakt geblieben. Diese Tatsachen beweisen deutlich ge,mg. daß es sich seitens der Hohen türkischen Regierung nicht um eine Maßnahme gegen die Juden gehandelt hat,, und daß eine Jlbsicht, die Inden ans Palästina zu entfernen, in keiner Weise bestanden hat. Die Einwohner der evakuierten Städte erhielten ohne llnterschiied der Konfession alle diejenigen Möglichkeiten zu ihrer Beförderung, welche die Umstände erlaubten. Der armen Bevölkernngsllaffe wurde seitens der Regierung auch Geldunterstützung gewährt. Es ist eine ttasse Unwahrheit, daß Geld und Gut geplündert wor- E. T. Bodehan, Herrenschneider Frankfurt a. Sahn, Friedensstrasse No. 1 Telephon? Römer 3650. FEINSTE M ASS-SCHIS BI DEBEI. Auf Wunsch koschere Veraibeitung.

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