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Neue jüdische Presse · 1917-05-11 · Heft 18 (11.5.1917) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 18 (11.5.1917)
Date
1917-05-11
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 18: Kankftirter Israelitisches Familienblatt. Seite 3. S- Kaffee Jtulilaml Kaiserstrasse 56 Kaiaeratrasse 56 ' Täglich erstklassige {MT üuterlialtiuigsmnsik J3^;. — : Gesangs Einlagen. —- Die berüchtigte 300 Stabet ft vafc,-bie' alten jüdischen Familien anfcrtegt wurde, tuciut ein Verwandter sich nicht tznm Militärdienst stellte, scheint ein,'gutes Ende zn nehmen. Der Jnstizministrr 5l e r e n s k ij hat nämlich im ,Einverständnis mit dem Finanzministcr einen Plan ansgcarücttek, demzufolge diesen Familicu der Strnfbctrag, svlveit er innerhalb der letzten 10 Jahre entrichtet wurde, zurück er statt et» werden soll. Dazu schlägt „Jewr. Nedelja" vor,, diese, einige Millionen Rubel betrefscnde Summe den Familien jüdischer Kriegsinvaliden zu überweisen. Palästina. Jerusalem. - Die Notlage der Jude«. Rabbiner M. W roß, Seminarlehrer in I e r u s a l e m. veröffentlicht einen Ausruf an tvcitere jüdische Kreise, der ungünstigen Lage -er Inden itt Palästina schleunige Abhilfe zn schassen nnd wenigstens die wichtigsten Nahrungsmittel tvie Mehl, Brot dorthin zu senden durch Ber-' mittjung der österreichischen Hilfskommission in Wien, 2. Bezirk, Ferdinandstratzc 23. Es ist nur zu wünschen, das; dieser Aufruf Len gewünschten Erfolg haben wird. — Die Flechtyphnsepidemic, die schon erloschen schien, jst erneut ansgebrochen. Die Regierung hat eine kleine ärztliche Expedition nach der Stadt gesandt. Diese hat' an die Bevölkerung eine Aufforderung gerichtet, die Reinlichkeitsvorschriften miss peinlichste zu beobachten. / Ferner ist ein provisorisches Krankenhaus für alle' Kranken der Stadt eröffnet worden. Eine neu gegriindete jüdische Gesellschaft befaßt sich mit der Pflege der vom Typhus befallenen Kranken. Aucks.die Pockenkrankheit greift um sich. Aus diesem Grunde hat Dr. Behar ein Gesundheitsamt errichtet Und ein unentgeltliches Impfen vorgcnömmen., . zionistische Nachrichten. DentschtavL. Cbemnitz. Die diesige Ortsgruppe hat im Hause Moritzstraßc 23 eine j ü d i s che Lesehalle eröffnet. Holland. Haarlem Am 1. Mai wären es 25 Jahre, seitdem Rabbiner S. P h. d e Bries, das verdienstvolle Mitglied der Misrachi-Föderation, sein hiesiges - Amt antrat. Die gesamte Gemeinde nahm an der. Feier ihres verehrten Führers teil. Frankreich. VariS. Die französische Ziontsten-Föder a t i o n hat in dem alten, bewährten Chowcwe-Zionisten Dr. Hasskine einen eifrigen Mitarbeiter gefunden. Er organisiert die Vereine nnd wendet sein Hcutptangenmcrk der Jugend zu. Amerika, Rew-Nork. Die zionist. Frouenbereinigung Amerikas „Hadassah" (Bors. Frl. Henriette Szvld) hat während des Krieges eine kraftvolle Tätigkeit in Palästina ent-, faltet. Ihre dom Frl. Dr. Kagan geleitete Poliklinik hat sich!gut Lcivährt. Die geplante Aerzte-Expedition nach Palästina ist iwch in der Vorbereittuig. - New-Aork. Die zionist. Federation in Ame-ika sandte Anfang vorigen Winters Dr. M o.s sin s o hn zu einer Propagandareise in die verschiedenen Staaten.'Die Reise, die Cauada. die Weststaaten und Texas umfaßte, brachte einen vollen Erfolg. Dr. Mossinsohn treffliche Vorträge in den verschiedenen Städten über „die Kolonisation Palästinas" würden vo>l großem Beifall der jüdischeir Bevölkerung bcgleihet. Viele Nicht-Zionisten brachten starkes Interesse dein zionistischen Gedanken entgegen. Eine ganze Reihe Städte haben sich verpflichtet, bestimmte Summen dem palästinensische» Kolonisationsfvnds zur Bersügung 'zu stellen. So verpflichtete sich die Stadt Los. Angeles. 10,060 Dollars herzugeben, Portländ 5000, cAßerdem versprach Air. Selling daselbst zehn Jahre lang dem hebraischhen Gymnasium in Jaffa tausend Dollars zu überweisen. Die jüdische Geineinde in San Francisco übernahm 15,000 Dollars, daselbst Mr. Hcllmann 20,000 und Air. Weiß 5000. In der Stadt Hon st o n (Texas) imlrdc auf Initiative des -'Richters Dangbamn ein „Klub der zehntausend Dollars", dessen hundert Mitglieder — 100 . an Zahl — je hundert Dollars spenden sollen, gegründet. Diese Gelder wurden für die hebräische' 1l n i v e r s i t ä t in Palästina bestimmt. Aus der Agudas-Jisroel-Beweguug. - . Zürich. Die Mädchengrup?k beschloß, auch im Sommer Halbjahr' wöchentlich zwei Lernvorträge in jüdischer Geschichte und Literatur abzuhälten. . Der Krieg ««d die Juden. v Frankfurt a, M Bizekelbwebel Alfred Mergenthau, Sohn von Simon Morgcnthau, Sandweg,1-1, Inhaber der.; hessischen Tapferkeitsmedaille, erhielt das Ei ferste Kreuz. . - Frankfurt a. M- Julius Löb, Sohn von Marx Löb, Uhlaudstraße 00, erhielt das Ei fe rn e. Kr e u z. Frankfurt a. M. Unteroffizier und. Flugzeugführer' Edgar Rosenbaum, Sohn von Alex Rosenbauin. erhielt das Eiserne Kreuz 1. Kl.,-Antervffizicr Arm a n d Äl b c r l e und . Gefreiter L s i d o r Wolf ' das Eifer u eKreuz 2. 5k l. und Vizewachtmeister Dr. M a x S ch lv a b a ch e r das bahr.Militärverdien st k re u z 2. Kl-, m. Kr. u. SA! Altona Iwan Möller, Sohn von Wolff Möller, erhielt das Eiserne Kreuz. Köln- Dr. Hanover ist Feldrabbiner beim IO! A.-K. getvorden. ' Unteroffizier Leo Hatzüm, Solin des 5'kaufmaitns Michel Hatzum, und Josef Carl, Sohn des Kaufmanns Sal. Carl, erhielten.das Eiserne Kreuz. Hildesheim. Leopold Meyerhos wurde zum Leutnant befördert. , Nürnberg. Ernst Bing-Nürnberg und Rechtsanw. Dr. Erich Kehr-Kaiserslautern wurden zu Le'ntnauts befördert. Lber-Glogau. Erich Gerson, Sohn des Kantos 'Gerson, tmcrdc zum Unteroffizier befördert. .Freiburg. Leutnant und Kompagnicführer Albert Grünblatt wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Kl. ausgezeichnet. Wie«.' Oberstabsarzt Dr. Josef Singer wurde zum Generalstabsarzt und' die Oberstleutnants Kamillo Eisens ch i m mel. Er n st R u b i n nnd L u d w i g K i c s l e r wurden zu O b e r st e u ernannt. Wien- Wie Bloch's , Oefterr. Wochenschrift" berichtet, hat auf Vorstellung der „Hilfskommission 19l5 für Palästina" unter persönlich^ Emslußnähme des Ministers des Aeußern Graf C ze r n i n diw österr.^Regierung ihr Konsulat in Jerusalem angewiesen, zugunsten der notleidenden Oesterreichcr Und Ungarn im heiligen Lande 6000 t ii r -. kische Goldpfnnde anznkanfen. . ' Dem Stabsarzt Professor Dr. Edmund Weil-' Prag, bekannt durch die Auffindung des Fleckficbererregcrs, Besitzer des Ritterkreuzes des Franz Josef-Ordens nnd des Offizierskreuzes 2. Kl., hat der Kaiser seine allerhöchste Anerkennung anssprcchpn lassen. New-Aork. .Das Prodis. Zion. Exekutiv-' komitee überwies in der Zeit von Ende Oktober 1014 bis Endo Dezember- 1916 nach Palästina nnd den okkupierten Gebieten 887,350 Dollars, von denen 62->,» nach Palästina und 29»/» nach Polen gingen. Personalien n. kleine Mitteilungen. Berlin. Kommerzienrat Dr. Leo Gottstein. Generaldirektor der Feldmühle Papier- und Zcllstoffwerke A.-G., wurde zum Mitglied«: des ivlrtschäftl. tzlusschnsscs zur Vorbereitung und Bcgutachltnng handclspolit. Ataßnahmen ernannt. Mainz. Grundstücksmakler S i e g m u n d C a h n; ber ans die Eirttoicklnng und Erweiterung der Stadt seit länger als 40 Jahren bedeutenden Einfluß ausnbte, verschied im 70. Lebensjahre-, Köln. Die städtische israelitische -Schule wird in Kürze in den Neubau Lützowstratze übersiedeln. _; - ' Nicht mir, daß die Stadt Köln die Schule zu einem 14klassigen Organismus ausgebaut hat, sie hat ihr mit dem Neubau Lützowstratze mnunehr auch' ein alten Slirfordcrnngcn gerecht iverdendes Gebäude errichtet. In der städtischen israelitischen Schule steht Köln unter den Großstädten Deutschtmlds einzig da. Daß cs nicht auch in anderen Städten so wie in Köln bestellt ist, darair dürften in erster Reihe der maßgebenden jüdischen Persönlichkeiten schuld/sein. Mannheim. Seit dein 1. März hat die hiesige ..Peah" Jüdische Brockensämmlnng ihren Betrieb eingestellt. Sic hätte bisher auch! während des Krieges ihre Tätigkeit, lvenn arich! in beschränkter Fornr, fortgesetzt nnd war rnlstande, nicht rmerh'eblich: Summen für verschiedene Zweige der Wohltätigkeit zu spenden. Insbesondere wur- . den sowohl tm vorigen wie in diesem Jahre größere Beiträge zur Lindenmg der Not in den besetzten Gebieten Russisch-Polens belvilligt. Tie neuerdings getroffenen Bcschlagsmaßrcgeln haben dem weiteren Betrieb der Peah unüberwindliche Schwierigkeiten entgcgcngestcllt, und so mußte sie vorläufig geschlossen Iverden. ' - Breslau Elias Silberstein und Frau Mathilde geb. Jakobowitz begingen die goldene Hochzeit.' Altona. Lebrer lllelix Bachmann erhielt anläßlich seines Ucbcrtritts in den Ruhestand den Adler der Inhaber des Königl. Hansordcns von Hohcn- Jarotschin «Prod. Posen), 4. Mai. Am heutigen Tage konnte Lehrer Laufe r auf eine 40 s ä hr i g c segensreiche Tätigkeit am hiesigen Orte znrückblicken. 2lnch ehrenamtlich hat sich 'der Jubilar vielfach besonders in seiner Gemeinde als Repräsentanten-Vorsteher und Vorsitzender der Chewra- Kadischä verdienstvoll betätigt. Möge cs ihm, der sich in seiner. Gemeinde seltener Beliebtheit erfreut, vergönnt sein, noch recht lange zur Ehre des Judentmus zu wirken. * Warschau, 1. Mai. In einip»r Zeit wud die erste jüdische Musikschule in Warschau, mit Namen „Aiusikkurse von Slobvdow und Kjpiu's" eröffnet Iverden. Der Leiter dieser 5kurse, die teilweise von Professoren des Warschauer'Konservatoriums geleitet werden, ist Dr. A d c l - b er g. Die Schule hatänodcrne Methoden, sodaß die Erwartung berechtigt ist, daß aus ihr gut geschulte Musiklehrer hervorgehen werden. sili Lodz, 2. Mai. Wie lchvn gemeldet, baben nun die zionistischen Komiteeu in Polen die Möglichkeit, Briefe nach Rnßkand hu befördern. Der hiesige' Waad hoironi hat im Verlauf der ersten Monate über 1200 jüdische nnd christliche Briefe zumeist Bitten mn Unterstützung über Kopenhagen Nach Rußland gesandt. Zur Deckung der Unkosten wurde für jeden Brief nach Rußland ein Preis von'80> nach Amerika von 30 Psg. 'festgesetzt. LJ Lodz, 2. Mai. Nachdem vier unlängst eine..Agudas hoortodoxiin" gegründet worden .ist, befchlosseu einige junge Chassidinl, einen Jugendverein namens „Agudas Zelre Jisrocl" zu bilden. -Auch fand die Gründung eines mksrachisrische>l Fuge>cdvereins nmnens „Zelre Wisrack)i" statt. Dieser hat an die religiöse Jngend einen 'Aufruf gerichtet, sich »hm anznschließcn. -' ___ Wie». Die jüngste Tochter Herzi's, Trud e, hat sich mn 23.' April in Wien mit Richard Reumann verlobt. Krakn«, 6. Mai, JUrrzlich ist hier der.neugegründete .jüdische Lehr er Verb and legalisiert worden. Der Berbmid beabsichttgt die Ansarbeittuig einer 'einheitlichen Lehrmethode und erstrebt eine Äonttolle über alle' hebräischen Kurse. In das Komitee wurden gewählt: die Herren Walkowski, Hochnrann, Kwintner, Miserew, Dreiblatt n,ch Frl. Jonas. Libau. Eine Verordnung des Chefs der Militärverwaltung Kurlands heb t die „Korobtä" mrd die Schnlsteuer der Inden in den besetzten Gebieten 5kurlands'anf. Anstelle der SbroHa (Fleischstener D. Red.) tritt eine G em c ind e stener zugunsten der'Bedürfnisse der jüdischen Bevölkerung. - Haag. In einer am 2 April von der sozialdemokratischen Partei Hollands einberusenen 'Versammlung, an der 2000 - Personen teilnahmen, hielt unter anderen als Vertteter der russischen „Poaie Zion" Leon Chasauowitsch (Kasriel) eine Rede. Er drückte..die Erwartung anS. daß die russische Revolution den Inden nicht nur die bürgerliche, sondern auch die nationale Gleichberechtigung bringen werde. _ 1 Haag. Laut „Dailtz Mail" sei die amerikanische Regierung geneigt, eine jüdische Republik in Palästina zu errichten? Bemerkenswert dabei ist das Eingeständnis des amerikmrischen Älnßcnministcrs, daß damit beabsichtigt wird einen guten Eindruck ans die Juden zu machen. Basel. Dr. Edmond Wormser ltteis.) und Dr. Simon Br in (soz.) wurde».'in den Groß rat gewählt. . Zürich. Jsr. Frauenverei». —-I» der von 125 Damen besuchten G e n e r a l v e r s a m,n ln n g erstattete die Vorsteherin Frau B ied erin aitit-Str anß den Bericht. Stellenvermittlung, ikinderhort, Franencheima, 2iäl>- nachmittage, Suppcnküch, Jugcndhort und Brautausstattungssoicds umfassen daS Tätigkeitsgebiet. Kopenbage». Der Chefredakteur der jüdisch-sozialistischen Zeitttng „Vorwärts"' in Rewyork, Ab. Kahan'. hat sich einer Haager Meldung zufolge nach Rnßlmcd begebeni M. Kahän gehörte in Rnßlmrd den ersten Revolutionären mr. Wurde vor 30 'Jahren toegen seiner -revolntionären Propagmrda aiis Ritßland verbannt und flüchtete nach Newyork, wo er die'Rcdaktton des angesehenen jüdischen Tageblattes „Vorwärts" übernabrn. Jetzt trat-.er in' Gesellschaft anderer jüdischer Sozialisten eine Reise' nach Rnßlmrd an. Sovenbaaen. Ein beredtes Zeugnis für daS jüdische Gerechtigkeitsgefühl legt eine vor etwa zwei Monaten in Philadelphia siatkgefundene jüdische Protestversammlirng' gegen den Krieg ab. ll. ttsprachen' die Rabbiner Dr. Magnes, Lewinthal, Klein, Dr. Berkovjtch uni der jüdische Schriftsteller Schalom 2lsch über die ' fi'idifche Not i» diesem 5kriegc. Die Redner wandten sich'- anch gegen das Eingreifen Amerikas in den Krieg. Dr. 'Berkovitch zeigte das Ungerechte der Handlnngstveise der .Bereinigten Staaten, die „eine christliche Nativit zu sein vorgeben. Ist es aber christlich, Mordiirstrttntentc nach 'Etrropa zu senden und sich durch dieses blutige Geld zu bereichern. Wir Inden müssen die ersten sein, gegetr solches ungerechte Tnir. das' Reichtümer aufstavclt und zugleich 'den 5?rieg beweint, ztc protestieren." Florenz. Die Rabbiner von Livorno, Mailand, Verona. , Florenz 'und Rom fordern ihre Kollegen zur Bildung eines Verbandes bet Rabbiner Italiens auf. .Zweck des Verbandes soll die Wiederbelebung des jüdischen Lebens in Italien, die Verbreitung der jüdischen Wissenschaft, Literattcr nnd Sprache, die Reform des Religionsunterrichts seiir. .. Jerusalem. In Jerusalem, Rifchon-le-Zton und Recko- Ivoth ist der 60. Geburtstag des rühmlich! bekaniiten Palästtnaforschers A. M.' Luncz gefeiert ivorden. Frankfurter.Berichte. Personalien? Fräulein Rosa Kähser, seit 28 Jahren '.Verwalterin der Fraucnkrankeitkasse, S a in u c l Moser, Seniorchef der Firma Phi Mayfarth u. Co., und 5k. Stern-Simou, Mitbegründer und Ehrenmitglied des VerbmrdcS deutscher Immobiliennnd Hypothekenmatlervcreine, sind verschieden. Eine erschütternde Nachricht kommt vom Kriegsschauplätze: Hermauu Goldschimidtj einer jeiier weitigcir jüngeren Männer, die die Hoffuuttg der tradiltvttstrcnen Judenheit - bedeuten, ist. 36 Jahre alt. g e f a l-l e u. Der Keinttnis und Erkenntnis des Thorawortes galten seine Musestttirden: der treuesten Befolgung des Thorawortes war jeder Augenblick feines Seins geweiht. Möge seinen gebeugten Eltern, deren Stolz er war, das Bewnßtfeük Trost gewähren, daß die Besten der Frankfurter traditiou-sttenen Jndenheit ihren Schmerz initleben und 'ihrem Sohne ein bleibendes Andenken bewahren. Llnch in den Lernnnd Lehrvereinen der Jsvelitischen ReligivnSgesellschaft wird man - Hermann' Goldschmidt nicht vergessen.

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