Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 17 (4.5.1917)
- Date
- 1917-05-04
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 17 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. e«fe ä. I Li. T. Kodehan, Herrenschneider Frankfurt: a. Kain, Friedensstrasse No. 1 Telephon:. Römer 3650. FEINSTE ISASS-SCBIV EIDGRKI. r - -Auf Wunsch koschere Verarbeitung, i S. Berliner, zum 2- Vorsitzenden- A.. C h a l c »i s I i gewählt. " » , . - Auf Klnrcgung der Agudah ist hier bereits er» musterhaftes Cheder mit vier Abteilungen gegründet worden. Der Krieg «ud die Juden. Frankfurt a. M. Dr. Gustav Löffler, her be*► diente langjährige Borsitzende - hes Montefiore-Bereins, erhielt in Anerkennung seiner Verdienste um die Bekämpfung der Senchengefahr in Rumänien das Eiserne Kreuz, Justizrat Dr. Fritz Meyer, der Vorsitzende des Frankfnnter Hansbesitzerbnndes, daS Verdien ft kreuze für K r i e g s h i l f e. Frankfurt a. M W i l l y C a m e r o n. V'zefeldwebel, Lohn der.Witwe Franziska Camero», Riedenan 44, ist mit ^>c»i Eisernen K r e n z 1. K l. ausgezeichnet worden. Frankfurt a M. Leutnant Dr. Arthur.Kaufsmuii erhielt das Eisernc Kreuz 1. Kl, Bataillvnsarzt De. G u st a v S t i e b e I das Eiserne K r e n z 2. Kl., Ldstiii. .Ln d w. Levy die Rote Krcuzmedaille und Untcroff. Fritz Dahls he imer das bayer. M i l i t ä r v e r d i e n st k r e n z m. Kr. u. Schw? t— E r n st G o l.d s ch m i d t, Eiserne Hand 31, und Jacob Roos, Friebb. Anlage 43, würden zu Unter« oksiziercn befördert. BreSlam Wiener-Hirschberg und Rchtsapwalt. Gold st and- Loslau wurden zu Leutnants befördert. ' - Cchneidemübl Leutnant Saly Edel erhiel da^ Eiserne Kreuz 1. K l. München. Feidmaga-ininspektor Otto Neuburger, Sohn des Kommerzienrats Martin M. Neubnrre*', Wirde mit dem M i l i t ä r v e r d i e n st k r c u z 2. K l. ausgezeichnet. Heidelber«. Frau Bezirksrabbiner Dr Pinkußged. Mayer und Ernst Weil wurden von dem Grvstherzog mit dem Kreuz für freiwillige Kriegs Hilfe ausgezeichnet. Wien. Bloch'S „Oesterr. Wochenschrift" berzeichnet in ihrer letzten Nnmme'r folgende Auszeichnungen an Inden: 7 Ritterkreuze des Franz Jvsef-OrdenS, 12 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 35 silberne Signum landis, 34 bronzene Signum landis, 35 goldene Berdienstkrenze mit der Krone, 68 goldene Berdienstkrenze, 13 silberne Berdienstkrenze mit der Krone, 4 silberne Berdienstkreuzc, 1 goldene Tapferkeitsmcdaille, 41 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. Kl., 140 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Kl, 218 bronzene Tapferkeitsinedaillc», 3 eiserne Berdienstkrenze mit der Krone, 6 eiserne Berdienstkrenze, 2 eiserne Krone 2. Kl., 1 deutsche Kriegervcrdienstmedaille, 22 belobende Anerkennungen, zusammen 674 Auszeichnungen) hievon 237 wn Offiziere und Kadetten des Soldatenstandes, 83 an Militärärzte und Militärbeamte, 334 an Mannschaftspersoncn. _ Der Kaiser hat dem Fcldrabbiner Professor Dr. Beruh. Hausner das goldene Berdienstkrenz mit der Krone am Bande der Tapferkeit s m cd ai ll e verliehen. Petersburg. Die Auszeichnungen derJuden i m r n s s i s ch e n Heer c. Laut „Rnßki Invalid" haben in Rußland bis zum 1. 'Januar 1917 8681 jüdifchx Soldaten das Georgi-Krenz erhalten, davon 635 erster Klasse, 982 zweiter Klasse, 1296 dritter und 3768 vierter Klasse. Ferner wurden Medaillen 1. Klasse an 11,374 . und Zweiter Klasse an 14,100 jüdische Soldaten verliehen. 26,636 Inden sind zu Gefreiten, Unteroffizieren . und Feldwebeln ernannt worden. (Man muß hierbei bedenken, daß diese äußerst hohen Zahl«: noch während des alten Regimes erreicht worden.sind.'Die neue Negierung hat inzwischen' den Juden den Zugang zu den Offiziersstellen eröffnet. D. Red.) Personalien «. kleine Mitteilungen. Berlin. Joievb^reraucr, früher Stadtberordneter und Vorstandsmitglied der jüd. Gemeinde in Landcshnt, verschied, int 70. Lebensjahre. Aachen. Im 72. Lebensjahre verschied Eduard M eher, Inhaber des Kronen-Orde.ns 4. Kl. und der Roten Kreüzmedaillc. Hamburg. Rechtsanwalt Dr Mar Cohen, stellt). Vorsitzender der dciitschs-israelil. Gemeinde, Mitglied der Bürgerschaft nsw., beging den 75. Geburtstag. Wien. Salo Coon, Kultusvertreter und Präsident der Chewra Kadischa, ein großzügiger Philanthrop — so spendete er vor einigen Jahren der Chewra Kadischa 100,000 Kr. —, ist im 72. Lebensjahre verschieden. In Mährischj-Ostrau verschied — 76 Jahre alt — Professor Dr. Jakob Tauber, der 10 Jahre in Eibenschitz, . 5' Jahre .in Brüx und fast drei Jahrzehnte in Prescan als Rabbiner wirkte und sich wegen seines lauteren Charakters und seiner Gelehrsamkeit großen Ansehens erfreute. Er war Ehrenbürger von Eibcnsch.itz, Ritter des.Franz Josef-Ordens n,'W. Budapest. König!,. Rat MorttzBreuer wurde zum Direktor der Ungar. Linien der Südbahngcscllschast gewählt. Amsterdam. Der energischen Tätigkeit des Herrn Dr. Jsak Prins ist cs tzu danken, daß hier nunmehr eine j ü d i s ch c ,B o4 k S k ü ch e errichtet worden ist. Warschau Die 42 jährige Rabbknersirau M e n u ch o h Sch apiro und ihr 24jähriges Dienstmädchen Esther Lud hin er wurden ermordet ausgefunden. Der Ehemann, .der Blendower Rabbi, war seit zwei Wochen aiis Reisen. ' * . Warschau. Die Schuldigen in dem Ranblitorb-c [inb entdeckt worden. Der Stiefsohn der ermordeten Rabbinersfran, Pin. halbwüchsiges Bürschchen, hatte, weil ihm das Geld zumAneignen von „Bildung" verweigert wurde, beschlossen, die Stiefmutter zu berauben. Er zog den Bräutigam seiner Schwester, den 20jährigen Sohn eines. Hausbesitzers, ins Vertraue». Sie beschlossen, die Frau des Nachts mit Chloroform zu betäuben und dann den Raub ansznsühren. Des Abends gegen 12 Uhr ließ der Stiefsohn den Bräutigam in die Wohnung« Dieser befahl ihm, sich schlafen lzu legen und band ihm Hände und Füße. Dann ging >er >zn der schlafenden Rabbinersfran, legte ihr Chloroform aufs Gesicht und begann, mit einer Zange die Schränke aufznbrecheii. Da die Chloroform nicht gewirkt hatte, erwachte die Frau und schrieb Hierdurch kam noch die Magd herein. Beiden versetzte der Einbrecher Schlüge mit einer Zange. * Warschau, 24. Avril.' In Czenitochau haben die Wahlen zu m S t ad tr a t in der Arbeiter- (6.) Kurie, Ivo nur tzwei Listen figurierten: eine jüdische der jüdischen Sozialisten (S. S.) und eine christliche, folgendes Ergebnis gebracht: Es wurden 3 jüdische und 3 christliche Kandidaten gewählt. Im Zusammenhang bannt wird die Bildung einer jüdische» Fraktion im Stadtrat nach deni Lodzer Muster lebhaft erwogen. , * Warschau, 24. Avril. Bor einigen Tagen tragen D r. A. Frie bemann, Prvf. S ob er »heim und Dr. Franz Oppenheimer auf ihrer Reise von dem österreichischen Verwaltungsgebiete, wo sie Lublin und andere Städte besuchten, hier ein. Die Gäste werden Beratungen über wichtige - jüdische Fragen pflegen. * Warschau. 86. April. Am Mittwoch verstarb in Grodzisk im 33. LedPisjahr Rato Eleasar Frenkel. Der Verschiedene, von bedeutciider Familie stammend, galt als großer „Laindon". Sein Tod hat große 'Teilnahme in Grodzisk und Umgegend hervoraerufen. * Warschau, 27. April. In der letzten Sitzung des Stadtrates wurde n. a. ein jüdischer Antrag, Jaden als städtische Beamten anznstelle», betrachtet. Ratsmann Hirschhorn wies in seiner Rede darauf hin, daß'die von der polnischen Presse letztens verbreite Nachricht, unter den 12,000 städtischen Angestellten befänden sich 700 Juden, nicht ganz zutreffend sei, denn davon seien 400 Beamte der -jüdsichen Gemeinde und wären von deren Etat besoldet. Der Antrag wurde jedoch ab gelehnt. * Warschau. 27. Avril. Obwohl der Swdtrat süngst hhas AuSzahleii der Unterstützungsgelder an jüdische Re)ervistenfrancn auf Grnird von Rabbinatszeugnissen beschlossen hat, so hat sich: in dieser Beziehung wenig an deren Lage geändert. Laut hiesigen Blättern verweigerte der zuständige Leiter dieser Hilfsybteilung die Auszahlung mit' der Ausrede, daß sie nicht die notlvendige Papiere besitzen. Sovcnhaaen, 25. Avril. Der jüdisch-ruistsche Sozialist Leon Trotz ky, der, wie wir schon meldeten, vor einigen Monaten, ans Frankreich,' dann Spanien ausgcwiesen. in New-Nork eingetrvffen war, trat infolge der politischen Amnestie die Reise nach Rußland an. Das Schiff, aus dem er, seine Familie und andere russischie Sozialisten sich befanden, wurde jedoch in Halifax aufgchalten und Trotzky trotz seines.Protestes verhaftet. Zürich. Im Alter von 70 Jahren verschied hier. Wo ler sich seit drei Jahren anfhielt, Sch. Br r g m a n n. einer der angesehensten Inden Warschaus. .Er war einer der ersten C.haulvewc Zion, 2. Borsteher des Warschauer Slinagogeiikomitecs nsw. Er hatte gute jüdische Kcnüt- . nisse und war ein Freund der jüdischen Literatur. „Schescr" widmete ihm einen .Band - seines „Diwrei jemei jisroel". Frankfurter Berichte. Jüdische Fraueuvereiniguug. (Schluß) Ferien linder. — Durch .die gütige Bermittlnng von Herrn jnnd Frau G n g g e nh e i m, Amsterdam, wurde unserem Verein das Anerbieten gemacht, ungefähr 40 Kinder zwischen 8—44 Jahren zir einem Erholungsaufenthalt nach Holland zu senden. Die Kinder wurden als Gäste der holländischen Familien betrachtet, die sich zur .Aufnahme von Fcrienkindern bereit erk'ärten. Die Niederländische Zentrale für Ferienkinder ans Deutschland in Düsseldorf bestellte die Fahrtausweise bei den Eisenbahndireltioncn und sorgte für jrcie Fahrt. * Unsere Vorsitzende, Frau Besthofs, hat iii nimmermüder, opserfreudiger Betätigung die vielen Mühen übernommen, die die Borbercitirngen für die Ausreise von 45 Kindern erfordern, hat sie mit nach' Holland-begleitet und auch wieder heimgeholt. Ihr gebührt ein großer Dank für diese hervorragenden Leistungen. Warmer Dank gehört vor allenr auch Herrn und Fran Gnggenhcim, Amsterdam, die mit vieler Mühe die Angelegenheit in. die Wege leiteten, der „Niederländischen Zentrale in Düsseldorf", dem holländ'schen Komitee, all den 'holländischen Familien, die an rrnsern Ferienkindern so edle Gastfreundschast übten, wie all denen, die helfend und fördernd sich an diesem Liebeswcrk betätigten. . Die guten Erfolge, die der Ferienausenthalt zeitigte, die. Erkräftigung unserer Jugend, wird bei allen Beteiligten ein tiefes Gefühl' der Befriedigung auslösen. S t e l l e n v e r m i t t l n n g. — Es wurden in diesem Jahre 151 Stellen besetzt: -(Köchinnen 40, Mädchen für alle Arbeiten 55, Haushälterinnen 5, Stützen 7, Hausmädchen 3, Lehrmädchen 3, Lagerissin 1, Monatsfrän 1, Putzfrau 1, Putzarbeiterin 1, Küchenmädchen 1, Berkäuferin l, Kindermädchen 3, Näherin 1, Kinderfräulrin 4, Aushilfen 21, Kontoristinnen 2, Kindergärtnerin 1). F. SAINT-DENIS. ALLE REPARATUREN an UHREN Gold und Stlberwaron, Brillen und Zwicker. g: Kaffee Bnhland 3 Kaiserstrasse 56 Kaiserstrasge 56 - TSglich erstklassige HF* Unterhaltungsmusik WU ui i ■ -=■. Gesangs - Einlagen. smb= ... X _ .:-tt-1- Tr1 {T Jnfljlge des, aÜQcmeiri ssthlbähen Nästgeks aul>Hienstr-z personal ist auch in rnrserer. Stellenvermittlimg dj^IrÄh ' qstenzziffer zurückgegangests Wir 'hofferr' aSer, durch "einen!) recht baldigen Fpseden diese Scharte wiederauszuwetzen,' Nachhilfeunterricht. — Wenn auch der Andrang kein so gewaltiger war wie im verflossenen Jahr, so wurde es uns doch möglich, schwache Schüler und Schülerinnen verschiedenster Anstalten zu fördern, um — hoffentlich •— das Klassenziel zu er. eichen. Junge Mädchen wur- ' __-l__u1*...*S COa*Srrt»« in Realfächern erteilt. Wir danken allen denen, die uns bei der ebenso schweren wie segensreichen Arbeit halsen und bitten, uns seiner wirksam ä» unterstützen. In keinem Jahre noch siel cs so schwer, geeignete Kräfte zu finden, wie in dein verflossenen. Wie in den beiden vorhergehenden Kriegswintenr . fanden rmsere Leseabende auch in diesem Jahre nur in engem Kreise statt. Außer Abhandlungen und Ans- . sähen, die ihres lit,-rari'chen Wertes halber interesjierteir. wurde mir Ibsens Drama Kaiser und Galiläer" gelesen, das uns monatelang, bis heute beschäftigte. Unterstützung Stätigkeit. — In den allwöchentlichen Sprechstunden gewährten wir den zahlreichen Bittstellern in vielen Fällen soforttge Unterstützungen. In den Sitzungen, sowie durch Nachforschung an Ort und Stelle . wurde die Dringlichkeit der Anliegen, die auch in großer Zahl schriftlich Linliefen, geprüft. Wir gewährten einmalige, und' monatliche Beihilfen zur Miete, zur Beschafstiug der teirre» Lebensmittel, für Hairsgerät, Kleidung und Wäsch:, Sowohl hiesige als auch Offenbacher Familien bedachten Hur ganz besonders zu dcu Feiertagen. Zu Peisach versahen 'wir 'wiedek 65 Familien mit dem nöttgen Eßgeschirr, mit Töpfen, Tellern und Bestecken; jedoch wäre es zn wünschen, daß das Jntereff: an diesem Zloeige der Wohltätigkeit sich erweitere, da der Andrang stets sehr stark ist Und Bitten um Geschirr mir in den dringendsten Fällen berücksichtigt werden können. Wöchnerinnen und Kranken verhalfen wir zur Pflege im eigenen Heim Und in Spitälern. Jungen Leuten boten wir neben freien Mittagssischen Beisteuer-zur Miete und standen ihnen bei der Berufswahl beratend zur Seite. Konnten wir mich nicht alle Anforderungen hefriedigen. so gelang es uns doch, in den meisten FAlen helfend einzugreifen. Her m a im Lehmann - Schnlc. Wie im vorigen hatte auch in diesem Jahre die Schule unter den Kriegsverhältinjsen zn leiden, weil die Kinder in zahlreichen Fällen 'von den Ellerrr zur Besorgung von allerlei Gängen und besonders Einholen von Nahrungsmitteln verwendet wnrdeir und dadurch de» Unterricht häufig versäumten. Demgemäß war auch der 'bewältigte Lehrstoff im Vergleich zu Friedensjähren erheblich beschränkt. Herr'Morgenro t h, in dessen Abteilung 2-2 Kinder sind, las und übersetzte mit ihnen mittelschwere Gebete und Psalmen. Ans. die Bedeutung der Fest- und- Festtage wurden die Kinder jedesmal nnter Betoimng der ein- «schlägigen Religionsvorschriften hingewiesen. Herr Diamant, der in drei Abteilungen unterrichtete, hatte bei Beginn des Schuljahres 105 Kinder, die aber am Schlüsse infolge Wegzuges der Eltern auf 69 zusammenschmolzen, während die Schülerzahl des Herrn Morgenroth sich Uur um 1 vermindert. In der unteren Abteilung wurde die Fibel behandelt und biblische Gesckiichte dis Jakob, ^-chabbos und Jomim tanwim wurden besprochen. Die folgende Abteilung las die Schewa bercchaus und lernte die biblische Geschichte bis zum Zuge durch die Wüste. Die dritte Abteilung, übersetzte Teile des Gebetbuches: Bereischis von Kap. 26—41 und 13—23 wiederholt. Einiges von der hebr. Coirjngatton. Biblische Geschichte dis Josna: Teile aus dem Buche Ester und der Äagadäh, Jüdisch-deytiche Schönschrift. Wir waren bemüht, dem traurigen Mißstand, daß der größte Teil Unserer. Kinder zum Schreiben am Sabbath seitens städsischer Lehrer gezwungen werden, zn steuern, haben aber leider bisher nur teilweise Erfolg erzielt. Wir hegen die Hoffnung-,- daß es unseren fortgesetzten Bemühungen, bei beim» wir von Herrn Rabbiner Dr. Marx in Darmstabt unterstützt werden, schließlich doch noch gelingen wird, hier gründlich Wandel zn schaffen. Herr Professor Dr. Fink, der sich in liebevoller. Weise der Oberleitung der Hermann Lehmannschule angenommen hatte, nmßt: anderweitiger Inanspruchnahme wegen von diesem Ehrenamte zurücktreten; wir sagen ihm auch an dieser Stelle für sein ansopferndes Wirken innigen Dank. , Herr Dr. Markus Lange hat es gütigst übernommen, für Herrn Prof. Dr. Fink einzütreten. Summerarbeit im Montefiore. Die Tätigkeit, die für das Sommer-Halbjahr 1917 vorgesehen ist, umfaßt alle Zweige, deren Kenntnis und Ausübung im Interesse snnger Aienschcn beiderlei Geschlechtes liegt. Es sind vorgesehen, z. T. haben schon begonnen französische und englische sowie Stenographreknrse. Weiterhin ein Schur unter Leitung des Herrn' Dr. May, Binhsührnng, Literasiirzirkel, Rudern, Turnen. Bibliothek sowie ein Jeldbanlchrgang vervollständigen den reichen Arbeitsplan. An Vorträgen fanden arr den bisherigen 'Mittwochabenden zivci statt. Ein Vortrag Prof. Dr. I. Hülsen, der in der fesselnden Weise, die den bekannten Redner immer auszeichnet, an Hand von Lichtbildern die Ausgrabungen zu Pctta schilderte. Fernerhin ein Referat I. Kähn Über Technik der Glasmalerei nsw., das durch die