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Neue jüdische Presse · 1917-05-04 · Heft 17 (4.5.1917) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 17 (4.5.1917)
Date
1917-05-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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e<*. 2 Frankfurter Israelitisches Fayiilienblatt. Slr. 17- 8«8«Lüdvr Svw Kensrnl-Anzviger V«N!vKms8 Familien^Kaffee »M" Nachmittags u. Abends Konzert. -M» prinzipiell bereit sei, nach! Maßgabe der verfügbaren Mittel einzugreifen. Dr. Bernhard Kahn, Generalsekretär des Hilsr- Vereins, fügte'hinzu, daß im Laufe des Krieges, soweit Post- Verbindungen bestanden haben, bereits vielfach Einzclnnterstütznngcn dorthin gewährt worden seien. Darauf fand die Zuwahl des Herrn Hugo Go h n - Leipzig in das Zentralkomitee statt.- An die Sitzung des Zentralkomitees schloß sich unmittelbar die Mitgliederversammlung an. James Simon, d.cr Vorsitzende, führte aus: Mit der. Länge des Krieges hat sichj die Lage der Juden. in den besetzten Gebieten immer mehr verschlimmert; doch hot sich der-jüdische Wohltätigkeitssinn in der ganzen Welt in glänzender Weise bewährt. In England und Frankreich hat man den russischen 'Juden Hilfe gebracht, in den.neutralen Ländern hat man sich! nach beiden Seiten betätigt, und insbesondere ist von den Juden der Vereinigten Staaten eine Hilfsaktion ausgegangen, die alle bisherigen Leistlingen in den Schatten stellt und ihnen zu danerndipn Ruhme gereichen wird. Auch die deutschen Juden haben nach Kräften miigewirkt, aber in erster Linie mußte ihr Hilfstätigkeit der Not des deutschen Vaterlandes gelten. , Grst die großartige pekuniäre Beihilfe der Inden in den Bereinigten Staaten ermöglichte die Durchführung eines umfassenden Hilfswtrks in den besetzten Gebieten des Ostens. Der Hilfsverein der Deutschen Juden hat, wenn je, im vergangenen Jahre seine Daseinsberechtigung gezeigt, und es harrt feiner ein Riesenwerk für die Zukunft, der Wiederaufbau der unzähligen vernichteten Existenzen, — ein Werk, das er nur bxi dauernder tatkärstigster Unterstützung seitens der deutschen Judenheit auszuführen imstande isb ' : Dr. Pau l Rat h a n, der ehrenamtlich!: Geschäftsführer des Hilssvereins, ergriff nunmehr'.das Wort, um folgendes auszu führen: Der Hiffsverein mußte sein umfangreiches Schulcherk im Ori ent aufröcht zu erhalten suchen. Die Einberufung einer Reihe von Lehrkräften züm.Militärdienst, die Teuerung, wie die ungünstigen Balutaverhaltnisse bereiteten Schwierigkeiten. Unter Uebernahme schwerer finanzieller Lasten rst es geglückt, das in anderthalb Jahrzehnten geschaffene Knlturwerk ausrcchtznerhälten und es sogar zn erweitern. In Konstäntinopel, wo durch Schließung fraitzöstscher nnd englischer Schulen, insbesondere für die weibliche Jugend, große'Gefahren erwuchsen, ist eine Mädchenschule begründet worden, die bereits 220 Schülerinnen zählt. Auch! in Jerusalem konnte Ausgestaltung einzelner Anstalten erfolgen. Die Ausrechterhaltung des Schulwerks ist umso erfreulicher, als in den jetzigen Zeiten bei der Unsich'ssrMt der Berhältni.s: .und den sich ergebenden politischen Möglichkeiten, die Heranbildung einer kenntnisreichen Jugend für das orientalische Judentum von größter Beden tüng rst. Für das Schulwart, über das der Jahresbericht des Hilssvereins im einzelnen Bericht gibt, wurden rund 400,000 Mark anfgewandt. DasHilssiüerk in den bcsctztenGebieteni. daS muh vielfachen Reisen dor'ch'In planmäßig organisiert und hauptsächlich init amerikamschei, Mtteln von dem selbständig arbeitenden „Jüdischen Hilsskomitee für Polen nnd Litauen" ins Werk gesetzt werden konnte, hat die Juden vor einer Katastrophe bewahrt. Die Arouatlichen Anflvendnttgen aus diftm Fonds flu: hie besetzten Gebiete betragen jetzt rund 1 Million Mark. Zurzeit winden damit etwa 600 Volksküchen, ätegpfe» und Mhulspei e:nstyl:en mit mehr als 400,000 Desmchlern unterhalten. In Warschau allein sind 90,000 . Benutzer der Volksküchen vorhanden, dazu kommen 10—15,000 in den Schplen gespeiste Kinder. Während des .Krieges sind über 12'/a Million Mark für diese Hilfsaktion in die besetzten Gebiete geflossen nnd über eine'Halbe Million in den Orient, die europäische und chiatffche Türkei. Besondere Verdienste um den schwierigen und mühseligen Ausbau dieses Werkes hat sich der Generalsekretär, Dr. Bernhard Kahn, e.worben. Gine Weiterführung dieser Aktion von riesenhafter Größe, durch die Tausende am Leben erhalten, vor schweren Krankheiten bewcchrt wurden und wodurch die funge Generation der Schule zugeführt werden kann, bis zum Schluß des Krieges ist zu erhoffen. ' Niemals find wohl von Privatleuten Summen von solcher Höhe in Gebieten von dieser Ausdehnung in verhältnismäßig so kurzer Zeit ausgegeben worden, — nnd doch läßt sich nicht sagen, daß sie mehr als ein Notbehelf .für den Äugewblick gewesen sind. Es war nach Lage-der Dinge nicht möglich, bleibende Schöpfungen ins Leben zu Durch eine dem rein Humanitär tätigen Hilfsverein angegliederte, im Kriege begründete Organisation mit polrtischen Zielen, ist wich mittels Verhandlungen des Redners mtt führenden polnischen Persönlichkeiten darauf hingeivirkt worden, das BerhÄtnis zwischen Pvlen nnd Inden, die die alte russische Herrschaft 'systematisch in Gegensatz zu bringen suchte, besser zu gestalten. Auchtn Rumänien, einem Laude schandbaren Rcgiernngsantisemitismns, woher Redner soeben zurückgckehrt ist, -ist eine ähnliche Entwicklung der Dinge zu er- Die Verhandlungen mit leitenden rnmänischen Politikern, früheren Ministerpräsidenten und Ministern in Bukarest ergäbe» Hei allen Abweichungen des Standpunktes im einzclncw ein: Uebereinstiinmiing darin, daß initer allen Umständen zu einer Reform der Jndengesctzgebung in Rumänien geschritten Weeden mü se.. In kurzem Rückblick ans die Gcsamttätigkeit des Hilssvereins feit seinem Bestehen führte-Redner noch-an. daß in anderthalb Jahrzehnten für Hilsswcrke, bei Katastrophen und^ für Uuswündernngsfüvsorge — einschl'eß'ich der finanziellen Beteiligung der Inden des Auslandes an diesen Aktionen —, sodann für das nmfangrci-che Knlt»ru>?rf. im Orient und weitere Tätigkeitsgebiete-rund 35 Millionen Mark aiisgcgcbcii worden sind. Für das Schnlwerk 2'/s Millionen, für die Answaiiderniigssürsorge 3 Millionen und bei Katastrophen 2<> Millionen Mark. Der Rest verteilt sich ans sonstige verschiedene Betätigiiugszweigc. - Ein Weiterarbeit:» des Hilssvereins tvird auch fernerhin unter veränderten Verhältnissen notwendig sein. Es müsse» Generationen l.erausgebildet werden, die fähig sind, auch -unter den neuen Verhältnissen den- Kampf mit dem - Leben fltlsznnehmen. Das kann mir geschehen durch Schule», . durch ein wvhlorgamsiertcs Schnlsystein, das anfsteigt von Kleinkinderbewahranstalten bis zu Realschulen, Gymnasien, Lehrerseminar, Rabbinerseminar^Die Ausgab'.n der Zukunft werden zum Teil wieder ebenso große und schwere. ' sein als die der Vergangenheit. Es werden Aufgaben sein, die die Folgen des Weltkrieges und der Geist einer . neuen Zeit stellen. Es ist zu hoffen, daß man -— obwohl vielfache Rückschläge nicht ausgeschlossen seien — mit Katastrophe» wie immer wi.derkehrenden Pogromen nicht mehr zrl rechnen braucht, daß nach Ucbcrwindnng des welt- 1 verheerenden.Krieges eit" der wirtschaftlichen Wicdcraufrichtung Und der geistigen Weiterbildung der osteuropäischen : und orientalischen Inden mit aller Kraft wird gearbeitet werden können. Voraussetzung für die weitere Wirksamkeit des Hilfsvereins der Deutsche» Juden ist aber die intensivste nnd nicht nachlassendc Mithilfe der deutschen Jndenheit. ' Dr. James Simon machte alsdann „och nähere Angaben über einen sehr ausgedehnten Teil des Kriegshilfswerks des Hilssvereins, die Briesvcrmittlung zwischen Personen der.neutralen Staaten und Amerikas - und ihren Angehörigen in den besetzten Gebieten, wie die Ueberlveisung von Privatgeldern dieser Personen nach' Russisch-Polen nnd Litauen. an mehr als einer Million Fälle» kdnnte exbinduna hergcstellt werden. An manchen Tagen - gingen 1800 bis 2000 Briefe nnd Anfragen beim Hilssverein ein. An 5 Millionen Mark, die von Verwandten . gesandt wurden, kvnnwn nach! drn besetzten Gebieten an die Angehörigen weitergegeben werden. Für diese Vermittlungsabteilung sind ringefähr 100 Hilfskräfte angestellt gewesen; die Kosten für die c Abteilung belaufen sich bisweilen einschließlich Porti cuif 10C0 Mark täglich Und inr. Jahre bis auf 200,000 Mark. Zum Schluß gab der,.Vorsitzende eine kürze Charakteristik der im Kriege neu gegründeten, mit dem Hilfsverein durch Personalunion verbundenen Organisationen: des „Jüdischen Hilfskomitees für Polen und Litauen zur Verwaltung amerikanischer Unterstützungsgeldex" und der „Deutschen Vereinigung für. die Jntere.sen der osteuropäischen Juden", die sich in politischer Richtung betätigt. Nach) einigen Worten des Geheiinrats Professor Bagin s k y und des Stadtrats G i m k i e w i c z und dem Bericht des Schatzmeisters E r n st S i m o n nahm die Versammlung ihr Ende. Aus aller Welt. Deutsches Reich. Berlin. Die Beobachtung des Sabbats bei der Reichspost. Auf Grund einer Eingabe des Verbandes der Sabbathfteunde Abtlg.: „Vaterländischer Hilfsdienst" (kl. 24, Oranienbnrgcrstraße 65) hat das Reichtzpostamt die Oberpostdirektionen angewiesen, hilfsdicnstpflichjtige Israeliten, die durch Rabbinatszeugnis den Nachtveis bringen, daß sie den Sabbath bisher durch Werkeinstellnng geheiligt haben, soweit die Verhältnisse cs'gestatten, ani Sabbath vom Dienste zu befreien und znni Ausgleich am Sonntag oder zu janderer Zeit entsprechend mehr züm Dienste hcranznziehen. > . Auchsollen Beschäftignngsgesuche - solcher jüdischen Bewerber, wem: sie sonst geeignet sind, nicht wegen des Wunsches der Dienstkcftemng am Sabbäth zurückgcwiesen werden. Berlin. ' Hilfsverein für die jöd Taubstummen in Deutschland. Der .1903 gegründete Verein 'hat sich zu einem achtuirgs-' vollen Faktor auf dem Gebiete der Wohltätigkeit entwickelt. Er unterstützt die jüdischen Taubstummen im gesamten Deutschen Reiche im Falle von Not und Krankheit. Besondere» Segen aber hat er durch sein Altersheim (Terlin- Niederschönhauscii, Kaiserin- Angnstastr. 37) gestiftet, das ^genlvärlig'28 Insassen beherbergt und für 60 Pfleglinge Pole«. * Warschau, 29. April. Ueber Hie Judenfrage. Ein jungst stattgefundeiicr Diskussionsabend des „Klub der polnischen Monarchisten" Ivar der Frage der nationalen Minderheiten in Polen, im besonderen der jüdischen Probleme gewidmet. Dabei wurde» hauptsächlich die. drei im „Berliner Tageblatt", .veröffentlichten Artikel über die polnische Judenfrage von Frh'r. v. Rcchenbcrg, Dr. Pani Nathan und Max Cohen zitiert.' Verschiedene Redner träte» de» .nationale» Forderniige», der Juden entgegen; einpolnischer Referent wies .ans die mit. j der Gewährung der nationalen Autonomiean die Juden i verbundene Gefahr eines „Staates im Staate", während i ein Assimilant eine polnisch: Zwangsschnte für jüdische. Kinder forderte. Die Opponenten hingegen erkannten die-, gerechten jüdische» Wünsche, an; die Absicht eines Rednepp, i giitzl dahin, daß die Schreiber.der Artikel im „Berl. Tgb'h" , in -keinem- -Kontakt mit den poluischpii-Jiideii - stäudem | daher nicht^ maßgebe,ib sei» durften.-; 1 I □ Lodz, 29. April. , ,-'1"! Die jüdische Turubewegungi Der Z e n t r a l b r r b a » d d e r j n d i s ch ni T u v uu nd Sportvereine hielt unter dem Vorsitz von Dr. P r ib ii lski seine, erstd Sitzung .ab.- Wie der Tätigkeitsbericht zeigt, hat der Zentralverband tu zahlreichen Städte» Polens neue TiiriivereiNe eröffnet und sich in eine ständige Verbiiidiing mit der Leitung der jüdische» Turnvereine in Teiitschlaiid gesetzt. Ferner ist.der Verband im Begriffe: eine Bibliothek der Tnruliteratiir zu errichte.» wie auch.eine Teriniiwlogie der hebräischen Koiiimaiidos ziisaiinueiiziistellen. ' Daraus wurde der Plan eines Turnlehrer- Seminar s behandelt. Der Vorschlag, die Gründung eines solchen Seminars sofort in Angriff zu nehmen und zuvörderst Fortbildungskurse, von 6 Wochen für Instrukteure zu cröfsiien, wurde angenommen.. . Des ferneren beschloß inan’ den jüdischen Turnvereinen die Abgabe von 25»/,> ihrer Einnahmen (bei den Tnrnfesten ii. dergl.) ab den Zentralverband aufzuerlegen, eine einheitliche Kleidung der Turner eiiizuführeii, einen Weltpreis für ein gemeiiisaines Turn-MzeichLn aller jüdischen Turnvereine nnd ein Tnrnlied ausziischreibeii n. ä. in. R«tzla«Ä. Die jüdlfche Presse. Die jüdischen Blätter stellen sich nach und nach wieder vollzählig ein. Alte bekannte Zeitungen tauchen auf, während iiieue entstehen. In Odessa erscheint wieder „Unser Leben", in Kiew die „V o l k s st i in in e" und andere' mehr. Die zionistischen Organs haben ihr Wiedererscheinen begonnen: dabei wird bald die „Jewrejskajä Sleisn'j" in eine Tageszeitung nmgewandelt werden.. In kurzem wird .auch die zionistische Wochenschrift „Haolam" in Odessa von dem dortigen zionistischen Komitee unter der Redaktion von- I. Drnj ano w wieder hsrausgegeben werden. Die jüdisch-sozialistischen Parteien geben ebenfalls, wie schon berichtet, ihre Parteiblättcr von neuem, heraus. Fitt^and. Die jüdische Frage. Die Inden von Finland besanden sich von jeher in einer gedrückten, rechtlosen Lage. Der finnische- Landtag (Seein), der übrigens unter russischeni Einkluß stand, -ging nämlich von dein Grundsatz ans, daß' die Finnen gls kleine Nation keine Fremdeil in ihrer Mitte dulde» dürften. - Mit der rnssischcn Umwälznng erschien wieder die finnische Judenfrage an der Oberfläche. Das Organ, des Arbeiternnd Soldatenratcs „Jswcstja" stellte sichl iit einem Artikel dem Verhalten des finnischen Landtages entgegen, „der noch vor kurzem ans Grund einer vom alten Reginie stammenden Bcrordnniig die Inden ans den Knraten Finnlands ausgewiesen habe." Der „Bund" bat in einem Telegranini die finnischen Sozialisten, die Auf-. Hebung der jüdischen Beschräickungen in Finnland zu beschleunigen und deshalb im Landtag einen geeigneten Vorschlag einzubringcir. Die ft»Nischen Juden sollen eine Abordnung nach Hrlsingfors gesandt haben zur Erwirkniig ihrer Bestrebungen. .Nach anderen' Meldungen hat sich der -finnische Scem für die G l e i ch stell u » g aller Religionen nnd Sprachen erklärt. Es bleibt nur zu hoffen, daß die Finnen sich nicht einer gerechten Regelung der Judenfrage widersetzen werde». Türkei. Konstantinopel. Wirtschaftliche Aussichten. - Fiiiaiizmiiiister Dschawid Bey hat gelegentlich Besprechung des Voranschlages in der Kammer in seiner offenen Weise die gegenivärtige Lage der türkischen Staatsfinanzen' geschildert. Bis Ende August ivrrden' die Schulden ans 330 Millionen Pfund (180 Millionen Kriegskosten) anfgelmifen sein, die eine Verzinsung von Sb Millioneir beanspruchen. Nach dem Kriege dürfe mit 40 bis 42 Millionen Pfund dlusgaben z» rechnen sein, bei nur 26—29 Millionen Einnahmen. Etz müsse-daher die gesamte Volkswirtschiast gehoben werden, nnd zu diesem Zwecke müßten einschineidende Reformen eingeführt nnd dringende össentlichie Arbei- -. ten ansgeführt 'iverden. Fremdes Kapital von 100—150 Millionen sei nötig,^nnd daher müsse das Leben, die Ehre und das Eigentum der fremden UnternehmOr in allen Winkel» der Türkei so sicher söin wie bei sich zu Hause. Geplant seien der Ban yon 10,000 Kilometer Eisenbahinen (80 Millionen Kosten), Hafeubmiten in Jaffa- Haifa, Tripolis i. S., HeraKea, Samsun und Trapeznnd, Be- und Entwässerungsanlagen in der Ebene von Adana, in Mesopotamien und in Syrien nstv. A«s der Agudas-Jisroel-Bewegüug. Kalisch' lPoleu). Unter Vorsitz «-unseres'l Rabbiners Jecheskicl Lipschitz und bei Anwesenheit von etwa 500 Personen fand die Gründimgsversammluiig der „Agndas hoorthodoxim" statt. Zum Vorsitzenden wurde

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