Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 16 (27.4.1917)
- Date
- 1917-04-27
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 16 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 3. Kaffee Kaiserga^ten am Opernplatz Erstklassiges Familien-Kaffee Jeden Nachmittag von 4 bis 7 Uhr nud Abend von 8V* Uhr ab K-ünstler-BLonZP r*■ unter ber Bezeichnung „Michael Herz-Stftg."), je 10,000 M .für den Jsr. Armcn-Hilfsverciil, für den .Verein junger Kaufleute, für das 51c erbauende Kanfin. Erholungsheim, für das Lutzfche Alter- und Siechenheim und öOOD M. für den Vaterland. Frauenvercin. Miskolc; Mngarn-. Josef Meier Schwarz, bekannt durch sein hervorragendes jüdisches Wissen, ist im Alter von 66 Jahren verschieden. Lembera. P ei sack, wurden vier rund •' 000 Familien mit Mazzaus und Kartoffeln versehen und rund IOCO Soldaten-nnd Kriegsgefangene beköstigt, — eine hervorragende Leistung, die der Lemberger Jndenhe't alle Ehre macht. . * Warschau, 18. April. Der vetannte jüdische Bildiwucr Prof. Glitz enstein, der sich seit Begiinr des Krieges in Polen aufhält und letztens hier ein Kttnstlerntelier eröffnet hat, veranstaltet gegenwärtig eine Rundreise durch die größerci, lind kleineren Städte Polens, um jüdische Knnstgegenständc ausfindig zu machen. Auch ivird Glisterrstein die Friedhöfe besuchen zürn Studium der Grabinschriften, " Warschau, 18. Avril. D»rck Bermntlnn r des däui'chen Konsuls B. Eger hat Dr. P 0 z u a n s k i für die Gemeindekommisiion 1-15,060 Mark erhalten zur Verteilung unter die verschiedenen Institutionen und Vereine. * Warschau, 19. Avril. Laut ..Moment" hat 'das Rettungs öinitce in Lublin durch Vermittlung d.r Warschaner Gemeinde 60,000 Kronen erhalten zur tlnterstütznng der jüdischen Kriegsleideuden im österrcich schen Berlvaltnngsgebict. Auf e-ner Schling deS Reltungskomitces wurde beschlossen, 35,000 Kronen von der Summe an die übrigen Städte des Okkupationsgebietes zu verteilen.- Ferner wurdeli dem Rettrrrlgs'.onritee in, Lublin vom Skandinavischen jüdischen Hilfskomitee 1665 'Kroger, übersandt: eine gleiche Summe erhielten die anderen Städte der österreichischen Okkupation. Cteuftochau Im . Ez nstnchauer Tageblatt" lesen wir das-folgende-seltsame Ereignis: Ein hiesiger jüdischer Schneider rief am -Samstag früh einen christlichen Jungen zum F-eneraninachen herbei. Dieser folgte gern der Bitte, iin Hinblick auf ein Verdienst: plötzlich aber stieg in ihm ein Verdacht auf. er erinnerte sich der Ritual,nordgeschichten und fach sich schon im Geistvoll den, Inden mit einem Mc-sser bedroht. Er erhob ein Hilfsgeschrei, der Jude wolle sein Blut zur Mazzotbereitnng benutzen. Die herbeieilende Polizei nahm sich mit aroßem Ernst der Sache an, führte den Schneider ins GcsängniS ab „und macht so von dieser Affäre grobes Aussehen. Wir geben diese Stachricht mit Vorbehalt wieder. Petersburg. Das jüdische .H i-k f s k n m i t e e f ü r kriegsleidende Jude n hat laut „Ha-efirah" nach Stockholm für hi» Inden Polens und Lita-wns 300,000 Rbl. cesendt. Die Verteilung tiee Eelvr wi d vm skandinavischen Hilfskomitee" unter Mithilfe-von I. Tschlenow ans-Moskau besorgt. Kiew. Hier ist zum ersten Male ein Jude in die S t a d t v e r lv a l t.n n g gewählt worden. Zürich Reckstsanw. Dr. Wild. Rokenblum wurde iZliin Präsidenten des demokratischen Kreisvereins Zürich l gewählt, das erste Mal, das; hier eine bürgerliche- Organisation einem Inden ihre höchste Würde verleiht. R "w. H-er starb der. Bildhauer Moses Ezechiel ans Richinond. (Amerika). Er lebte seit drei Jahrzehnten ' New-Uork. Der a nr e r i k a n. - j ü d. K 0 n a r e b ist „„„mehr ans den 2. September cinbcrufen worden. (Dieses 1 ,io lange Hiiiausschieben macht nicht gerade einen günstigen Eindruck! D. Redakt.) Jerusalem. A., M. Luncz, der unermüdliche, von hohem Jdealis-uns und tiefer Lieb» zu Palästina der Vergangenheit und Oiegenwart beseelte Fv-scher in Jc-msalein feiert seinen 60. Geburtstag. Als Seckz-h jährigenach. Palästina gekommen, zeigte er schon in gan', jungen Jahren Interesse für die Archäologie und Geschichte Palästinas und bildete sich -als Autodidakt nn den Hilfsdisziplincn dieser Wissenschaft aus. Kannt zlvan-igjährig,. m-röfsensiichte -er einige kleinere Arbeiten über die Geogravhie und Topographie Palästinas. Er besorgte eine revidierte Neuauflage des icinerzeit vielbeachteten chebräischcn Handbuches der Palästinakunde von Josef Schwärz , „Tebnoih Haare;", gab später a,lch das klassische Werk über Palästina „Kaphtorwafcrach" neu heraus; in seinem „Hanwannner" und anderen Veröffentlichungen bereicherte- Lnnez die hebräische Palästinaknnde: er schuf in seinem Sammelvnch, „Jcrn- . salem", von dem bereits 11 Bände e-schienen sind, ein ständiges Organ zur Erforschung Palästinas, gründete den . jährlich erscheinenden „Palästina-Alinanach" und he-astte sich »nt der Gründung einer llniversrltibliolhe? der hebräi- .. iche» Literatur, die in Palästina entstand oder sich ans l Palästina bezieht. Ferner übernahm Luncz eine neue wissenschaftliche Edition des palästinensischen (jernsalciniichen) Talmuds, vyn der schon mehrere Lieferungen cr- - schienen sind. frankfurter Berichte. Hebräischer Sprachkursus. 1 Die Ziv». Jugendgrnppe nimmt für ihren hebräische» l LprachkursnS noch Teilnehmer an. Auskunft: Frl. Grün- 1 tlatt, Nhtandstr. 46. c ■ Zionistische Jugendaruppe. Am 19. April fand eine Mitgliederversammliliig statt, s <prl. Grete Krämer erstattete Bericht über ihre in Berlin ’ gewonnenen Eindrücke, über die Tätigkeit und Verhältnisse der dortigen jüdischen Jngendvereine. 'Sie regte gemäß dem Berliner Beispiel die G r ü n d n n g . e i n e s H c i m e s an. Dieses Heim soll der Sannnrlpnnkt der zionistischen Jugend werden, soll dem Lernen und der praktischen Arbeit dienen und ein engeres Zttsammenschließen von Gleichgesinnten bewirken. Die Versaiitmlniig nahm diesen Vorschlag, der schon lange als notwendig empfunden wurde, mit Begeisterung aii. Es wurde eine Kommissio:? gebildet, die mit der Ausarbeitnng dieses Planes betraut tmirde. Zur Bestreitung der Kosten verpflichteten sich die Antvescnden zur Leistung eures nro,tätlichen Beitrages, sowie zur Zahlung eiripr einmaligen größeren Sninme für die Einrichtung. Die Zionistische Jngendgruppe fordert hiermit nochmals alle ihre Mitglieder auf, das Entstehen des Heimes tatkräftig zu fördern. Beiträge sind an .Frl. Schiratzki, Hcrmesweg 11 oder auf deren Postscheckkonto Nr. 15,268 zu senden. Am 3. Mai 1917 abends SV2 Uhr, Cafe Hauptwache, findet eine Mitgliedcrversmnmknng statt, bei der die Kominission näheren Bericht erstatten wird. Gäste willkommen. Ban dem inneren Leben der polnischen Jude». Auf Einladung des Vereins für jüdischer Geschichte und Literatur sprach am 10. April unser geschützter Mitarbeiter, Schriftsteller Nachum .Goldin a n n, im großen Saal der „Frankfurter Loge" über das innere Leben der polnischen Juden. Das . Ghettojudentum, .dessen letzter Vertreter das polnische Judentum darstcllt, war von einer Leitidce getragen: der Erhaltung tzles Judentums. Da das Ghetto, der Golus naturwidrig ist, so bedarf es per Anspannung aller Kräfte, nin ein solches Dasein erhalten zu 'können. Das Mittel dazu ist die vollständige llnterordnung.unter dieses Ziel. Daraus resultiert die Aufgabe der eignen Individualität, das Znrücktre'en des Jchs und die Hingabe an das Ganze, die Unterordnung unter das Gesetz, das von dein Leitgedanken diktiert, das also dem Volksganzeil bestimmt ist ünd daher keine Rücksicht ans das Wohl des Einzeliien kennt. Bis ins Kleinste ist das Leben deS Ghettojndcn. vom Talmud geregelt, stets muß ihm das Gesetz vor «lugen bleiben, stets sei» Handeln bestimmen. Eine solche Weltanschauung bedingt: ernste, säst düstere 'Lebensführnng. Dies' zeigt sich insbesondere bei der jüdischen. Frau, die entgegen ihres sonst heiteren. Wesens erirst gestiinmt ist. Und hierin liegt der Grund, weshalb im heutigen Kriege, als die Schranken des Shettos in Polen urplötzlich fielen, die polnische Jüdin, wenn auch in kleinem Maße, den aus 'sie heranstürinenden Versuchungen des Lebens nicht stand zu halteil vermochte, aber nicht, wie ' von gewisser Seite behauptet wird, ans materiellen . Gründen. Ein solches Leben mußte aber auch eine Geschlossenheit, einen unzerreißbaren, lliit-ennbaren Zusammenhalt der Ghettojndcn als notweiidige Folge haben. Der Ghettvjgdc fiihlt sich als Träger dcr^dee, das Jndentrun zu erhalten, fühlt sich als -'Glied in einer Gcineinschaft. Das Ghettojudentnin kann aber auch infolge der äußeren Umstände nicht national aktiv sein, sondern muß sich nur Passiv, duldend verhalten. Es keimt daher keine Jugend, denn cS unterdrückt den Drang der Jugend zur Aktivität, zum Handeln. Das aber ist gegen die ursprüngliche, eigentliche Natur des jüdischen Volk's, das von seher aktiv war. Der Golns müßte mit seinen Unbild'n beständig beit Inden aufs tiefste treffen. Er tröstete sich! ab cp um diesen »»--ebenr-n Druck aushalci, zu können, mit dem Gefühl der Beracksinng des ihn bedränrcndcn „Gvj", er sucht durch Vielgeschäftigkeit den uneudlicken Jammerdieses Lebens, die trüben Gedanken zil vergessen. Er hat kein freudiges Lebensgcfühl. ,Das macht ihn einerseits duinpf, eng, andererseits aber geläutert, leiht ihm hohen Adel, Weisbeit und Milde. War der Zweck dieses- Duldens erreicht? Die Inden sind im Golus trotz allein P a l ä st i n a v 0 l k geblieben, haben ein gleiches Vaterland: Palästina, eine Sprache: Hebräisch Leben sie auch unmittelbar in Okzident, so ist doch ihr lebensztveck für mittelbare Zwecke, für Palästina. Daher lebt der Ostjude ztvei Leben: ein äußeres inc Okzident, ein inneres, geistiges, tvahres hingeben im Orient. Und so blieb er vom Schmutz des Golns unbefleckt: er blieb sich selbst, seinem Judentum treu. Und hierin erblicken wir die ganze Große des Ghettojudentums. Es ist ein Sieg, ein Triumph des Geistes gegen die Natur, .gegen die mächtigen historischen Gesetze. Als solcher steht <r in der Weltgeschichte einzig da. Das Ghettojudentnin neigt sich, seinem Ende zu. Ebenso wie in Rußland so 'auch in Polen. Der Westjude aber muß den polnischen Inden, 'den letzten Ghettojnden kennen lernen, bewnuderir und lieben. Die inhaltsreichen «lnsführnngen des Redners tvnrdeir mit starkem Beifall anfgenominen. Jüdische Frauenvereinigung. Bert ch t der N ä h st n b e. — Wie in früheren Jahren wurde auch in diesem Jahre in der Jtähftube fleißig weitergearbeitet. Dank dieser unertnüdlichen Schafsenstätigkeit konnten wir auckj wieder größere Sendungen ins Feld, schicken. Einzelne Soldaten, hiesige Arme und besonders Wöchnerinnen konnten mit Leib- und Bettwäsche und Kinderwäsche versorgt Iverden. " Trotz der allgemeinen Knappheit an Stoffen, ist es uns möglich, in unserer Nähstube Wüter zu arbeiten, indem tvir uns sehr frühzeitig nach mit Stoffen versehen hatten. Wir verfügen daher augenblicklich noch über ein sehr reiches Lager in fertiger Aiäniier-, Frauen- und Sümderwäsche. Decken. Kinderkleidchen und verschiedenen anderen «lrtikeln, die wir ans.Verlangen allen Bedürftigen gern zur Versügung stellen. Wir tverden auch sernerhin/sotveit noch rinsere Vorräte reichen, weiier arbeitet^ damit wir in der Lage sind, rmsere hümkehrrnden tapferen Krieger mit der nötigen Wäschebckleidung ve sehen zn können. Gebe der Himmel, daß dieses bald der Fall sei. , J3de.rSerst..Kp.mmsissiou. - Programm der jüd. Frauenverelmgnng enthielt ernSc Kur,uA „Gesetzeslehre und PhrophetenwortO, Einzel-Borträge^ ge-j seNige Zusammenkünfte. Dr. Jos.'Brewer übernahm mits liebenswürdiger Bereitwilligkeit den 5kurS; wir sprechen ihm an dieser Stelle unfern wärmsten.Dank aus für die tvertvolle, zn Herzen gehende Belehrung, die seine Bortragssttlnden den zahlreichen Hörerinnen brachte. Die gesellige» Zusmnmenkünfte sandelt alle 3—4 Wochen statt. Unser verbindlichster Dank gebührt den Damen, die sich frenndlichst zur Verfügung steilieir und in künstlerischer Weise mit Gesang und Deklamation die. gesell. Nachmittage zn heiteren gestalteten. Die Einzel-Vorträge wurden im De'ember, Jaimar nnd Februar gehalten und fanden bei unserw Mitgliedern warmen Anklang. Distriktsrabbiner Dr. A. Brewer suchte in interessanter Weise „die religiöse Bilanz des Krieges" zn ziehen. Frau Regina B ae r gab einen ausgezeichneten Ueberblick über „Polens Geschichte", und (Fräulein Obe le'rertn Elsriede Wein st ein sprach jn ihrem forinvollendeten, inhaltsreichen Bortrag .über „Willensbkldung' in Haus, Schule und Lebrn für das Leben in der Gerneinschaft". Wir danken d:n Vortragenden herzlichst und geben zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß bis znm Beginn der Winter-Tätigkeit der jüd. Fraucn- Vereinigung/der heiß ersehnte Friede eingezogen ssin möge.. Kleiderdepot. — Das Kleiderdepot hatte auch im abgelaufenen Jahre großen Zuspruch, während die Zusendungen infolge der sehr knapp gewordenen Wäsche- und 'Kleiderstoffe und der dadurch veranlaßten Einsührung von Bezugsscheinen bedeutend nachgelassen hatten. Deshalb waren wir gezwrrngen, mit den Wgaben sehr vorsichtig und zurückhaltend zn sein. 1. Trotzdem konnte vielen mit dem Notigsten geholfen werden. Es wurden verabfolgt an Kleidern, 'Wäsche, Stieseln. Betten nsw. an: 321 Einzelpersonen, 123 Familien, 20 Kisten rmd Postsendungen wurden an Fsitchtlmge oder 5kriegsbeschädigte im Inland, wach Mähren rmd in die besetzten Gebiete gesandt. Da die Anforderungen an unser Depot in dieser schweren Zeit besonders groß sind, bitten wir dringlich, uns Entbehrliches an Wäsche und Kle-dnngsWcken recht ' reichlich znkommen zn lassen.; All den gütigen Spendern sagen wir auch an dieser Stelle herzlichen Dank. (Schluß folgt). ’ ü ImtfMon. Die Geschwister. Erzählung aus dem fünfzehnten Jahrhundert von Ben-Avigdor. (Fortsetzung.) Zur Zeit der ersten Judenverfolgungen in Sevilla tvohnte dort mein Großvater, einer der reichsten und angesehensten Bürger der Stadt, Don Jehudah de Fereira mit Namen. Der Pöbel überfiel sein Haus und plünderte cs. Seine Frau iourde vor seinen Augen gemordet, seine Tochter wurde geschändet. Ihn selbst und seinen Sohn aber schleppte man zur Kirche; — die beiden wählten das Leben und die Taufe. Mein Großvater lebte nur noch kurze Zeit, da fürchterliche Gewissensbisse über diesen Schritt ihm das Herz brachen. Er starb in demselben Jahre. Mein Vater heiratete eine marranische Jüdin, die ihui zwei Kinder gebar, mich und meinen jüngern Bruder. Mein Vater hatte im Handel.großes Glück, er wurde einer der reichsten Männer des Landes, und der höchste Adel von Spanien verkehrte iw seinem Hause. Wir Kinder waren seit der frühesten Jugend verschiedener Art. Ich war schüchtern und zurückgezogen, während mein Bruder stürmisch und kampfeslustig war. Wir kannten unsere Mische Mstammnng nicht. Erst später entdeckte es uns der 58ater und zwar mir als dem Bedächtigeren, der immer zn Hanse über den Büchern saß, schon, als ich fünfzehn Jahre alt ward, während mein Bruder, der Leidenschaftlichere, der sich immer viel in Gesellschaft bewegte, es erst erfuhr, als er das fünfnndzwanzigste Lebensjahr erreicht hatte, und zn erwarten war, daß er leichter das Geheimnis bewahren konnte. . . Miguel war tief bewegt - und atmete gedrückt.... Als ich-meine Llbstammung erfuhr, begann ich, mich eifrig mit der jüdischen Lehre zn befassen. Ich nabm Unterricht bei einem der jüdischen Gelehrten, der, mich in die heilige Schrift, in den Talmud und die philosophische und poetische Literatur der Juden entführte. Ich tvar entzückt, so viele edle Gedanken über Gott und -Welt, so viele erhabene, menschenfreundliche Lehren darin zn finden, und ward stolz auf meine Herkunft. r Kaffee Rnhland Kaiserstrasse 56 Kaiserstrasse 56 TSglich erstklassige MF* Unterhaltungsmusik *WM — - Gesangs - Einlagen. — j.. t.. ■