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Neue jüdische Presse · 1917-04-27 · Heft 16 (27.4.1917) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 16 (27.4.1917)
Date
1917-04-27
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. .gegenüber dem tteneral-Anzeiger Vornehmes Familien-Kaffee Nachmittags u. Abends Konzert. 'VS Der Wan, einen allgemeinen jüd. Kongreß n«h vor dem jBufammcntiii der Nationalversammlung einznberufen, hat großen Anklang gesunden. Das Zentrale .Hilfskomitee ist ermächtigt worden, den Kongreß zu organisieren. (S. auch oben.) . Aus aller Welt. DevtscheS «eich. AaS dem Reichstage. . Im Hauptausschnß des Reichstages führte ein Sozialdemokrat aus, daß trotz der feierlichen Erklärungen sogenannte Fudenzählungen stattgefunden hätten, auch über eine Lifferenzielle Behandlung der Juden lägen Mitteilungen vor. Der Redner führte Beschwerde üb/r Beleidigungen gegen einzelne Juden sowie gegen die ganze Konfession. Ein Redner der Fortschritt!. Volkspartei meinte, das Kapitel des Antisemitismus in der Armee sei sehr nnerfrculich. Das Kriegsmmisterium antworte nicht in richtiger Weise auf Beschwerden von Abgeordneten. Der Redner führte einzelne Falle von Nichtbeförderung tüchtiger und sogar definierter jüdischer Soldaten zu Offizieren an. Der Krregsminffter habe als Staatsminister die Pflicht, der Verfassung zur Lwrchsührung zu verhelsen. In der Kadettenanstalt. habe man Mohammedaner »rib Buddhisten ausgenommen, da dürfe man doch Juden nicht abweisen. Der Kriegsminister erwidmte, es seien sehr viel? jüdische Offiziere ernannt worden, sodaß von einer grundsätzlichen Versagung nicht die Rebe sein könne. Den vorgctragenen Einzelfällen werde nachgegangen wurden. Ein konservativer Abgeordneter bemerkte, gegen die Ernennung jüdischer Offiziere sei nichts einzuiveiidcn, jedoch müsse die Selbständigkeit der Kommandeure in der Auswahl geeigneter Mersönlichkeiwn gewahrt bleiben. Oesterreich--Ürrgar«. Empfang bei König Karh Budapest. Bei seiner Anwesenbeit in der Hofburg empfing der König auch die Abordnungen der Religionsgemeinschaften. Der Abordnung der ueologen und der status quo-Judenschaft unter Führung des Präsidenten der ueologen Landeskanzlei Dr. Franz Mezey erwiderte der König: „Mit aufrichtiger Zuftiedenheit 'empfange ich die Huldigung sowie die Versicherung der Treue der durch Sie vertretenen. israelitischen Kultusgemeinden, Seien Sie überzeugt, daß ich so wie über die anderen Gesetze auch über das Einhalten jenes Gesetzes wachen werde, welches die fteie Ausübung Ihrer Religion gewährt." Die Abordnung der orthodoxen Landeskanzlei bestäub aus Oberrabbiner Reich, Adolf Krankl, Kanzleirot Ludwig Hartstein und Abraham von Freudiger. Der König erwiderte: Ä danke Ihnen für Ihr Erscheinen und für die ng Ihrer Treue und Huldigung, und ich versichere Sie, daß ich! über Ihre in den Gesetzen fußenden Rechte wachen werde) so wie es mein verewigter Vorgänger getan hat. Mit Zufriedenheit nehme ich Ihr patriotisches Versprechen zur Kenntnis, daß Sic in diesen schweren Zeiten, die auch, aus unser gelicktes Ungarn so gewaltige Lasten wätzen, mit der größten Opferwilligkeit dem Batcrlande. zu dienen wünschen." Pole«. * ««schau, 19. April. Paul Nathan und die Juden Polens Dr. Paul Nathans Auffatz über die jüdische Lage in Dolen im ^Berliner Tagcklatt" und sein Briefwechsel mit Graf Adam Roniker (s. vorhergehende Nummer, unseres Blattes D. Rck.) höben hier lebhaften Widerspruch hervorgerufen. Weitere jüdische Kreise — außer den frohlockenden Assimilanten und den Politikern der Agudas hoortodoxim — lehnen diese aufdringliche Einmischung in die jüdischen Verhältnisse Polens aufs schärfste ab. Mau ist ungehalten darüber, daß Mßenstrhende sich! Dinge a»- maßeu, die ihnen nicht zustehcn, besonders, da dadurch nur Unheil Und eine Verwirrung der Lage angerichtet werden können. •/ Diese Stimmung spiegelt sichin.den Betrachtungen der jüdischen Blätter wider. „Haint" wundert sich, wie Dr. Nathan nach einem Aufenthalt von einigen Tagen in Warschau, während dessen er mit N a t h a n s o n und noch einigen »guten Juden" ähnlichen' Schlages Unterredungen hatte/ gleich darauf einen Artikel in einer deutschen Zeitung veröffentlicht — als Kenner der Ostjudenfrage. Das „Volk" stellt sich ckenfalls solchem Verfahren entgegen, das «nur Aufregung und Verdruß in jüdischen Kreisen vcrrirsacht hat. _ . ' Rutzlaud. Die neue Lage. Nach einer Meldung des „Rjctsch" stellen sich rer «leichberechngung Ser Juden im Heere viele Hindernde entgegen. So besäßen die neu ernmmien jüdischen Offiziere, -gegenüber den Mannschaften keine Autorität und seien Frarchurter UraEWs FamÜieMatt. sogar dvn diesen mißhandelt worden. Denn tief ist der jahrelang cingeimpste Antisemitismus in jedem einfachen Soldaten verwurzelt. Das Blatt rät daher, vorerst, sei auch der Andrang der jüdischen Stndenien sehr stark, keine jüdischen Offiziere mehr zu ernennen. Rjetsch, das Organ Miljnkvws, bringt hier eine sonderbare Nachricht, denn bei der jetzigen Anarchie ivcrden sicher müh 'christliche Offiziere mißhandelt werden, doch man merkt die Absicht des Blattes. . ... Amerika. Der jüdische Kongretz. Das Kopenhagciier Bureau der Zionistischen Organisation erhielt folgendes Telegramm des Provisorischen Exelutiv-Koinitces in Netv-Aork vom 0. April: . , „In Treue zu Amerika und Zion werden die amcrikanischen Zionisten all. ihre Verpflichtungen nach Buchstaben und Geist erfüllen", ■ - seiner folgendes Kabel: ( „Uehcrmittelt den russischen Zionipeir unsere herzlichen Glückwünsche zum Pessachfest in Freiheit." Zionistische Nachrichten. Posen. In diesen Tagen ist hier ein. H er z l - C ln b gegründet worden, der in engster Interessengemeinschaft mit dem Herzl-Bnnd steht. Der Vorstand setzt sich aus folgenden Herren zusammen: Hans Werner (Vors.), <£oirrad Co h n und Lud wi g Scgall. Das Heu» ' befindet sich in den Jüd. Vcreinsränmen, Wilh-lmsplatz ll (Altes Stadtthr'ater). Dnrchxciscildc H.-C.er ivollen sich dorthin' lvenden. ' ' Kopenhagen. Hier sind eine zioniliilche Bcralung st.-tt, an der auch Mitglieder des russ scheu zionistische» Zciitralkomitccs tcilnahmeu. Bon Dr. Max Nordan-Madrid traf .eine Begrüßungsdepesche e'.n. Die .Kopenhagencr Zionisten gaben den Gästen ein glänzendes Essen. Paris. Gustav Heros jchreivt in seiner ..Actane'" unter der Uebcrschrist „Jerusalem! Jerusalem!" einen begeisterten Artikel über die zionistischen Hofftningcii. Die westeüropäischen Nationen, die ans ihr Programm die Befreiung der kleinen und unterdrückten'Völker geschrieben haben, könnten an der Judenfrage nicht ohne weiteres' .vorbei. Sit müßte» mit der ihnen verbünde cu amenkanischeu Republik zusammen dafür sorgen, daß das bedrückteste aller Völker sein Recht auf. freie nationale Existenz erlangen solle. Parts. Nachum Sokolow ist hier eingetroffen. P tersburg. Die z i o n. Leitung b t an das „Z i o - nißische Z entra lkomi tee für Nnßlard" ein Glückwunschtelegramm gesandt, in dem die Hoffnung ansgedrückt wird, daß die ncnen Verhältnisse die Grundlage für eine nationale Wiedergeburt niiscrcs .Voltes bilden wird. Ebenso richteten die französischen" Zionisten an ' die provisorische Regierung eine Beglückwünschung zu der Besiciung Rußlands und der Gleichberechtigung der Jude». Der Order of Ancient Maccabcans in London hat auf seiner am 22. Mä:z stattgefiindciien Sitzung eine Resolution angenommen, worin die zionistischen Führer in Rußland.beglückwünscht werden. Die Konferenz aller zionistischen Organisationen in Rußland, die unter Vorsitz von Dr. E. W: Tschleno w, Mitglick des Engcren Aktivns-KcmUces, am 3. April in Mostan stattfand, beschloß, herzliche Befrützimgstelegramme an das Engere Ak.ioirS-Koinitee, an >ernt Dr. Iacobsou, als Leiter des Kopenhagencr Bureaus der Zionist.schen Organisation, an die Herren Dr. Max Nord an und LouiS D. B r a n d c i S,. sowie an alle zionistischen Föderationen zu senden. - Laut „Basler Nachrichten" hat daS „Schweizer Komitee sür jüdische Angelegenheiten" der neuen Regierung eine Begrüßungsdepesche gesandt, ebenso das Bureau der „Alliance"' in Paris. Das Jüd. Korrespoiidenzbrircau im Haag berichtet: Eine Delcgiertcnve.sammlnng aller jüd.scheu Trade-Unions in England beschloß, folgendes Telegramm an Kercnsti und Tschehcidse zu sendeil: „Die jüdischen Arbeiter Englands senden euch ihren herzlichen Gruß zir eurem Sieg über die dunkeln und rcattionävcn Mächte. Sie wünschen euch Erfolg %u eurem zukünftigen großen Kampf für völlige proletarische und nationale Befreiung. Petersbmg. .Lnrck, oie p o l i t i s ch e A m n e st i e der neuen russischen Regierbng sind eine Anzahl von Zionisten, die wegen ihrer Zugehörigkeit zur Zionistischen Organisation von der alten Negierung nach! verschiedenen Orten Sibiriens verschickt worden waren, nach ihren Wohnorten znrückgekehrt. Es sind darunter Zionisten ans Witebsk und Odessa. Unter anderem wurde auch der bekannte hebräische Schriftsteller und Zionist M. Kleinmann befteit, der nach Saratow verbannt war. . Suczawa (Bukowina). Leutnant Benno Rosenftrauch, Inhaber bet bronzenen und der silbernen Tapferkeitsmedaille, ist — erst 25 Jahre alt — den Heldentod gestorben. Seit seinem 15. Jahre gehörte er mit seiner ganzen Persönlichkeit dem zionistischen Gedanke» an mW arbeitete für ihn. , A«s der Agudas-Jisroel-Bewegung. Lentkchitz lBoleni Die yieflgeOrtsgruvpe giündetevor einem halben Jahre eine Schulein der alle Schüler der hiesigen Chedorim täglich zwei Stunden Unterricht in allgemeinen Fächern erhalten. Jetzt ist cs der Agudoh gelungen, die Chedorim und, die Melamdim unter ihre Aufsicht zu nehmen. Die Chedorim befinden sich in einem gemeinsamem Gebäude, und eine Zentralkassc erhebt das Schulgeld von den Eltern. Zürich Die Iugendgruvve genehmigte in ihrer Generalversammlung die Statuten, deren § 2 lautet: „Die hiesige jüdische Jugend durch Lehrkurse und Versammlungen über, jüdische Literatur und Tagesfragen zu Trägern' des thvra« Nr. 16. treue,, Judentums herünzubildeu. Es wird den Mitglieder» die Pflicht ayferlegt, sich , die Beherrschung der hebräischen Sprache anzukigne» und sich ffür'die-Belcbinig von Erez Jisrocl zu betätigen." Der Krieg «nd die Jude«. Frankfurt a. M. Unteroffizier Ernst Strauß, Sohn ...» Hermann Strauß, Ulmenstr. 8, erhielt das Eiserne Bayreuth. Oberleutnant Ludwig Kurzmann wnrde.zum Rittmeister befördert. ' . WorwS. A'ieffar D - Ludwig Berlin er von hier, Referent für Versicherungswesen i» der Abteilung si>! Handel und Gewerbe, erhielt den Rang eines MajorS Breslau. Leutnanr Pr. Atired Diene mann, ttntcroff. Ralph Lewin, Unierosi. Felix Mand o w S k y , A l f r. F r ö h l i ch, W i l l y K v h n k e, W i l l y S ttuciunicr, Knrt Warschauer-Breslau, Leutnant Ad. Pros kan er-Oppeln, Untcross. Kurt Nenlacnder-Bcntheu, Untcroff. Erich Guttmann- Glciw-.tz und Unteroff. Kurt G ol d.stc i n--Lipine erhielten das E i s e r n e K r c n z. «»ünmen. Ludwig Silber st ein - Schweinfmt u. Emil Weil, Sohn des Oberlehrers a. D. A. Weil Freiburg, wurden zu Leutnants befördert»., Dr»»oru Ger Huld ,r> e l l e r Ivnroe "züm Leu n a n t befördert. W«cn. Blach's ..Oesterr. W 'chcnschrift" verzeichnet in ihrer letzte» Nummer folgende Au szc ich nun gen an 3 Rittcrklcuze des Franz Joses-Ordens, 8 Militärverdieiistkreuze 8. Kl., 1V silberne Signum landis, 41 bronzene Srgmnn laudis, 3 t goldene Verd.'enstkrcnzc mit der Kionc, 19 goldene Vcrdi:nstk,cuze, 18 silberne Verdienstkrcnzc nrit der Krone, 1 silbernes Mrdicnstkrcnz, 13 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. Klasse, 50 silberne Tapferkeitsnredaillcn 2. Klasse, 60 bronzene Tapferkeitsmedaillcii, 2 ciscrnc Vcrdicnstkccuze mit der Krone, 11 eiserne Berdienstkrenzc, zusammen 188 Anszeichnnngen: hievorn 129 an Ofsiziere und Kadetten des isoldalenstaiides; 29 an Militärärzte und Militärbcamle, 130 an Personen des Man», jchaftsftaiides. — Exzellenz Feldzeugnieister Wurm äußerte zu Feldrabbiner Dr. Hausner: „ES freut mich, mit. Genugtuung hcrvvrhebcn zu könne», daß sich die jüdische» Soldaten in diesem Kriege besonders hervorragend gehalten und ihre Pflicht unter den schwersten Umstünden erfüllt habe», „nt nur verschwindend Mringen Ülusnahmcii." Psriosstte« «. kleine Mitteiluuge». Berlin. Die ,.Bcr ein igung trabiti one l esetzestrener Rabbiner Deutschlands" teilt Bei der Prüfung der rituellen Z n l ä s l i g - eit gewisser Lebensmittel wird zuweilen in Betracht gezogen, daß gegen die Annahme der Beimischung tierischen Fettes der Umstand spreche, daß solches ranzig grivoidcn sein müsse. Demgegenüber erscheint es von Wichtigkeit darauf aufmerksam zu machen, daß in Fachzeitschrift socken ein Mittel angegeben wird, um zigcs Fett geiiußfähsg zu machen: „Man nimmt ans 1 kg Fett 2 mittelgroße Zwiebeln. Bon diesen, welche vün ihren Schalen noch, umgeben sein müssen, schneidet man die eine quer durch) Vielleicht ersüllci, Zwiebelschalcn denselben Zweck, cs komint da auf einen Versuch an. Fett und Zwiebel kocht man ans kleinem Feuer eine halbe Stunde. Vor dem Erkalten und Festwerden des Fettes entfernt man die Zwiebelrestc. Schon ° während des Kochens kann man. wahriiehmen, daß der störende Gernch des verdorbenen Fettes bedeutend nachläßt, nach dem chotlstütldigen Erkalten ist er verschwunden. Offenbar haben organisch chemische Stoffe der Zwickel die Fettsäuren irgendwie gebunden und dadurch neutralisiert. Sln Speisen, die mit diesem Fett zubercitet wurden, war weder im Geruch noch Geschmack etwas besonderes zu bemerken, auch! stellten sich keine Akagenverstimmnngcn oder. Störungen der Verdauung ein. Danach scheidet die Nichtwährnehmung der Ranzigkeit als Bciveismittcl ans. Berlin. D >. O s k a r B l u m e n tb a l. der. Gründer des Lessingtheaters und bekannte Lustspieldichter, („Im Weißen Röhl", „Großstadtluft" nsw.), ist im Alter von 6.5 Jahren seiner' Frau nach wenigen Wochen im Tode gesolgt. KöniyShütte. Die Jsr. Kinde-rheilstätte Bad Jastrzemb, die nach lctztwilliger .Verfügung Rabbiners Dr. Münz »s. A. auf den Verband oberschlcs. Gemeinden übergegangen ist, wird am 14. Mai eröffnet. Hamburg. Der Jjr. dumanitäre Fraucn-Ver. ein hat im vergangenen.Jahre 287,909 Essen in seiner. Kriegstüche verabreicht. Kinderstube, Säuglingssürsorgc, Mädchenklu'b, Sanrniel- und Ausgabestelle für Kleider und Fußzeug, Nähstubc (zahlle 15,213 Mark an Arbeitslöhnen). Scgeberger Erholungsheim (gewälflte im verfto.se,wn Sommer an 353 Personen einen vierwöchentl.ichen Aufenthalt) Waren die weiteren Arbeitsgebiete des Vereins. Rcutz. Philipp Stern rmd ksrau eryielten anläßlich ^ihrer^g o l b e n e n H o ch z e i t die E h e j u b i l ä n m §- Erfurt. Baurat F r a-e n k e l wurde als Oberbau- :at mit dem Oberregierungsratsrang zur Ei>enbahndircktion in Cassel versetzt. Augsburg. Anläßlich der Einweihung der mit einem Kostenaufwand von 760,000 M. erbauten Synagoge erhielten Rabb. Dr. Grün selb und Jnstizrat Bauer O r d en s au 8 z e i ch nun gen. S?iti S n & it>i g hat jüngst die ne ne Synagoge Posen. Geb Kommerzienrat Herz hinterließ u. a. 20,000 M. der Stadt Posen (für den Aklg. Rettungsfonds!

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