Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 14 (5.4.1917)
- Date
- 1917-04-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Nr. 14. gegenüber dem U eneral-Anzei ger Vornehmes Familien-Kaffee ■V* Nachmittags n. Abends Konzert. elfen, in unserer Zeit, in der wir für das Leben der ,m Felde Stehenden aus Gottes Gnade besonders angewiesen sind, nicht minder gewissenhaft als sonst ausrecht erhalten. Sollte jedoch! die Knappheit der Lebensmittel derart sein, daß wir selbst Kartoffeln zur Fristung des kümmerlichen Daseins nicht hinreichend erhalten, so wird es ausn-ahmsweise für dieses Jahr, laut Chajjeh. Odom § 127,. 1 und vielen anderen Autoritäten, erlaubt sein, Bohnen, Erbsen und Linsen M den-Peflachtagen zu genießen. Hierbei ist darauf zu achten: 1. daß dieselben vor Pessach sorgfältig dreimal verlesen . werden, um etwaige chomezverdächtige Bestandteile zu . entfernen; 2. dürfen sie erst, wenn das Wasser siedendh'eiß geworden, in den Topf gegeben werden. Vorheriges Einweichen in kaltem Wasser ist zulässig. Durch. Erteilung dieser Erlaubnis soll zunächst tunlichst jeder Ansatz beseitigt werden, der sonst vielleicht manchen' verleiten'könnte, aus Nahrungsnot zu chomezenthaltenden Lebensmitteln zu greifen. Möge die Zeit nahe sein, in der sich! das Prophetenwort ^erfüllen wird:' „lind Ihr werdet essen, satt werden und preisen den Namen des Ewigen Eures Gottes, der Wunderbares an Euch vollbringt." Altona, 1. Adar 5677. - ' . Der Oberrabbiner. * Meinen Heiter basiere ich, abgesehen von den Belegen der vorgenannten Autoritäten, noch auf folgende Momente: 1. - Kethubot 60s, Tossafot s. v. Alsassi. Sabbat § 22. M. A. d. Mosch, Orach iChaKm Z M8, 33, Elia Rabba z. Dt. ' Autn 37. . 2. Nach O. Chajim § 276, 5 Bergl. B. Schgbuot 27 b n. b. Jebamot 114a Toffafot s. v. Dm von mir geforderte dreimalsge sorgfältige Verlesung soll gegen die Befürchtung in § 2, 3 schützen. Das Einweichen in kaltem Wasser gründet sich auf Awi Hoösri im Tur §*467. Obschon 58. I. 467, . 2 erklärt: Dochmiz, so kann man sich' demroch hinsichtlich tzülsenfrüchte auf Awi . Hoesri vollkommen verlassen (Bergl. B. I. und Bach, zum Tur.- '. Das sofortige Hineingüben in siedendes Wasser entspricht der Angabe des R. Perez in seinen Anmerkungen zum Seuuch die offenbar in Zusammenhang steht zu B. Pessachim 39b. Raschi s. v. Anders .bei ChassaM Soser 122. Psychologische Motive. Ad. I. Gefahr der Verwechselung mit „Jssur koros" kennen Talm. Pes. 35 und Decisoren bucht noch auch, den Urheber des Minhe«, her bei Wahrung gewisser. Beding-' üugen nach Ansicht des Chaje Odom, Chassam Soser usw. besteht., Zahlreich sind in Rußland die Juhen, die weder das Häbräische, das sie lesen, verstehen, noch'überhaupt dps Russischen oder Deutschen kundig -sind. Unwissende deutsche Juden dagegen können sich aus deutschen Religiousbüchern einigermaßen orientieren. Was also für Rußland gestattet ist, kann , für die deutsche Psyche nicht gesährlich sein. Wäre trotzdem „die Psyche der jüdischen Bcvöllerung Deutschlands" so tief gesunken) so müßte es beispiclshalber verboten sein, Koscher-Cognäc am Pessach zu trinken wegen der Verwechslung mit Chvmez-Cögnac. Oder ist die Gefahr der Verwechslung von Cognac mit Cognac geringer als die von Bohnen mit Graupen. Tur hat selbst in normalen Zeiten eine Verwechslung mit „Jssur koros" seitens der deutschen Juden nicht befürchtet, noch auch Chassam Soser, der das westfälische Konsistorium lobte, wenn es durch die Zulassung von Hülsenfrucht eine Vergreifung an „Jssur koros" zu hindern suchte. Die unter dem westfälischen Konsistorium stehenden Juden waren in „halachlschen Dingen" sicherlich nicht funbiQet als die heutigen gesetzestreuen Juden Deutsch- Ad. II. Durch ausnahms- und bedingungsweise Zulassung wird der Minhag nicht äußer Kraft gesetzt und braucht 'nicht erst wieder in Kraft gesetzt zu werden. Durch die ausnahmsweise Erlaubnis des Verfassers des Chase'Odom, eines auch in Deutschland sehr verbreiteten Werkes, ist in den .darauf folgenden hundert Jahren dieser 'Minhag!: nicht' außer Kraft getreten. Infolge der-Gestattung des berühmten R. Eger in Posen haben die religiösen Juden Posens diesen Gebrauch, in normalen Zeiten nicht aufgehoben. - .Ad. M. Wieviel Hülsenftüchte einzelne noch von stüherer Zeit her besitzen, entzieht sich der Beurteilung. Jüdische Schwerarbeiter.erhalten sie noch jetzt. Wer aber nur eine'Person rettet, wird nach dem Talmud gleichgeachtet, als hätte er die ganze Welt gerettet. Für den - Satten ist ein kleines Maß Hillsensrüchte wertlos. - Der Hungrige jedoch heißt selbst den kleinsten Beitrag zu seiner Ernährung willkommen. . Ad. IV. Das jüdische Gesetz bindet und' löst,-und dep R«Lbiner, ,der das jüdische Gesetz richtig anwendet, hat die Kraft, zu lösen und zu binden dem Gesetze gemäß. So steht jedem Rabbiner das Recht zu, nach Len in § 4 genannten Autoritäten zu entscheiden, nüd er braucht in dieser Leit der Unterernährung und des schweren Nah» rrungsmangels seinen Gemeindemttgliedern Line Erschwerung auftuerlegen, die. das Gesetz nicht fordert: Das tvaditionelle Judentum ist keineswegs versteinert (vgl. z. B. - kzm-j. ^22 und O. <E$.£ß76, 5). Unterschiede.zwischen ZrarHurter MradlitisltzüS Familienölatt. biblischen Gesetzen, talmudischen Vorschriften,, »achtalmndischen Anordnungen und Minhagim beweisen es. - , . , ‘ Ad. V. Meine Erfahrung hat "mich? gelehrt,. > daß die seelischen Grundlagen der jüdischen - Gewissenhaftigkeit nicht so leicht erschüttert werden: können. Wn derUnkenntnis 'und Gewissensschwäche, die in manchen Gegenden herrschen .mag, darf kein Schluß auf dio Gesamtheit, , auf die „Psyche der jüdischen Bevölkerung Deutschlands"'-gezogen werden. Hillels Projbül, Heiter Jsko, Choniez —: Berkausskontrakt haben die Grundlagen des Gewissens nicht erschüttert, — und gerade die Zulassung der - Hülsenfrüchte soll.die Felsenburg hcs Judentums sprengen? Die absolute Regel der Nr. S -müßte jeden Rabbiner-zwingen, auf jedes Studium des Talmud und des Schülchan-Aruch zu verzichten und in Archetracht „der recht gefährlichen Erschütterung der seelischen Grundlagen") der Gewohnheitsftommen auf alle Anfragen die eine Antwort zu geben: „Alles ist verboten." - Rabb. Nissim lehrt uns in dem großen Sündenbekenntnisse des Jomkippar-Koton zuerst 'bereuen: Es Ascher, hikalto. ^Was Gott für leicht erklärt- - hat der Sterbliche erschwert und. dann das Umgekehrte, weil das Verbot des Erlaubten leicht zum Erlauben des Verbotenen führen kann.*) Aus dem Berei« „Lemaau Zion". Die Verdienste des „Lemaan Zion" (Vorsitzender:. Räbb. Dr. Nobel, Frankfurt a. M-) um die Besserung der gesundheitlichen Verhältnisse in Jerusalem und die Zuführung der dortigen Jugend zum Handwerke sind allgemein bekaimt. Zweifellos interessiert es aber die jüdische Oeffentlichkeit, in welchem Umfang sich die gesundheitliche Fürsorge bes Vereins in verletzten Zeit Lesteigert und welche Anerkennung diese gesundend hat? Die Augenklinik steht unter der Leitung des in Wien ausgeblldeten Spezialisten Dr. Tich'o, dem mehrere, gleichfalls in Europa ausgebildete Schwestern unterstellt sind. In ihr wurden während der letzten 4% Jahre nicht weniger als 439,000 Konsultationen erteilt. Selbstverständlich handelt es sich hier zum beträchtlichen Telle um verhältnismäßig geringfiigi'ge Maßregeln, wiePinse- ' langen und dergleichen. Aber auch deren Bedeutung darf natürlich' nicht' unterschätzt werden, da sie nicht , nur der Krankheit Einhalt gebieten, sondern auch chie ärmere Bevölkerung allmählich zur Reinlichkett, namentlich: in der Behandlung von Wunden, und zur Achtsamkeit auf gesundheitliche Dinge überhaupt erziehen., Indessen stehen neben diesen Maßnahmen eine große Reihe von Operationen. So wurden in den letzten 41/* Jahren 1839 große und 2822 kleine Operationen ausgeführt. 3Jjp§ Gesamtergebnis legt von der Arbeitskraft des Arztes und der Bedeutung des Vereins, der jährlich! Tausenden das Augenlicht und. damit Lebensfreude und Arbeitsfähigkeit rettet, ein überwältigend^ Zeugnis ab. Von wetteren Maßnahmen'des' Vereins berichten wir, daß zur Verhütung der Cholera Schutzimpfungen vorgenommen wurden, welche zuwellen an e i ne m T a g e d i e Zahl tausend erreicht haben. Die Lymphe wurde von der Ottvmanischen Regierung zur Verfügung gestellt. Hatte der Verein schon immer die Anerkennung der Behörden gefunden, so hat der Weltkrieg deren erhöhte Aufmerksamkeit aus sein segensreiches Wttken gelenkt, da der Verein seine Anstalten den Kriegsministerien der ottomanischen und den mtt ihr verbündeten Regierungen zur Pflege verwundeter Soldaten zur Verfügung gestellt hat. Das deutsche wie das österreichische Kriegs mini st er iura haben ihre lebhafte Auerkenimng ausgesprochen; ebenso hat das deutsche Generalkonsulat in Jerusalem durch d,as Auswärtige Amt in Berlin seinen Dank übermittelt. Auch Herzogin Karl Theodor in Bayern, welche die von ihrem Heimgegangenen Gemahl gegründete Augenllinik noch' unterhält, hat dem Verein mttteilen. lassen, daß sie von seinen Verdiensten um die Hebung der gesundheitlichen Verhältnisse in Jerusalem mit lebhafter Befriedigung Kenntnis genommen hat. Daß die Einnahmen des Vereins mit der ungeheuren Steigerung der Anforderungen nicht Schritt halten, bedarf wohl nicht des Hinweises. Und doch muß für die nötigen Geldmittel**) gchorgt werben, wenn die wichtigen humanitären Aufgaben, deren Erfüllung ihm obliegt, nach wie vor Mi tüchtigen Händen anvertraut sein sollen. Aus alker Welt. Deutsches «eich. Der Uebergang Mischer Viehhändler zur Landwirtschaft. '. Ans Anregung und unter-Leitung Rabbiners Dr. I an ln s versammelten sich! hier 14 angesehene jüdische Viehhändler. Rabb. Dr. Janlüs führte aus, daß vorerst drei Vorfragen zu beantworten seien: 1. Halten die Teilnehmer der Versammlung es für nützlichdaß gewisse Kräfte des jüd. Wehhandels zur Weidewirtschaft übergehen? 2. Sind Persönlichkeiten im Regierungsbezirk Aachen vorhanden, die für diesen Uebergang in Betracht kommen? 3. Ist zur Weidewirtschaft geeigneter Boden im Regierungsbezirk Aachen zu annehmbarem Preise gegenwärtig zu pachten oder zu erstehen? "• In der Anssprache wurde festgestellt, daß auch jetzt schon ein großer Teil der jüdischen Viehhändler im Regierungsbezirk Aachen nebenbei Weidewirtschaft betreibe, und zwar in erster Linie als Milchwirtschaft. Geteilt wären die Ansichten in betreff der Frage, wie sich die Aussichten des *) -In her nächsten Nummer werde ich' noch' einiges hinzufügen. r . ' S Geldspenden an das Konto des Vereins bei der en Effekten- und Wechselbank, Frankfurt a.M. Wehhandels :nach- -dem Kriege gestalten würden: während ' ' vereinzelt die Ansicht geäußert wurdedaß im Frieden für die kapitalkräftigen Wehhändlex sehr gute Zeiten .Heranbreche» könnten, hegten die meiste,r Herren die Befürchtung, .daß:der Staat, höchstwahrscheinlich.die Monopolisierung des ■. Handels , mit Schlachtvieh im „ Interesse .seiner, .S teuerei,,- , nahmen wohl zum mindesten aus! Jahre hinaus belbchalte'n : und so die Rentabilität des Wehhandels'stark, beeinträchtigen werde. Jedenfalls, war man sichsidärübe.r. einig, daß , man die. schlimmste, Möglichkeit ins Auge fassen pnd jetzt. schon daraufhin Maßnahnien ergreifen müsse, und daß daher der Gedanke,'der zur Einberufung, der Versammlung gesührt habe, ein richtiger sei.' Wenn man sich auch , nichtdie vielfachen Schwierigkeiten verhehlte, die bei der prak-- ttschen Durchführung dieses Gedankens im einzelmn zu übcrtvinden seien', so war doch die Mehrzahl der Teilnehmer der Ansicht, daß auch die beiden anderen Vorfragen in bc» 'jahendem Sinne zu entscheiden seien. Notwendig sei cs aber, mit-den Vorbereitilnge» zu dieser Umschichtung nicht bis zum Ende des Krieges zu warten, da dann leicht die Preise der-Güter anziehen kögnteu, sondern schon jetzt die erste» Schritte, zu, tun. :. Zum Schluß legte Rabbiner -Dr., Jaulus noch dar,. - daß es.muh: keine Schwierigkeiten bereiten werde, die nöttgen Kapitalien in Aachen und den übrigen Ortschaften des Regierungsbezirks zu beschassen. Es wurde darauf einstimmig beschossen, daß sich sänitliche Teilnehmer der Versammlung unter dem Vorsitz des Rabbiners . Dr. Jaulus als „Komitee zur Förderung der- Landwirt- . schuft unter den Juden des Regierungsbezirks Aachen" konstituieren und noch einige andere . Herren zur Ergänzung kooptieren sollten. Es solle and;! unverzüglich mit den vorbereitenden Schritten^ begonnen werden, und zwar so, daß die einzelnen Komiteemitglicdcr in ihren Ortschaften durch das Zirkulieren eines von. Rabbiner Dr. Jaulus zu entwerfenden Rmwschreibens nick durch Einberufung von, Versammlungen für diese Idee Propaganda machen und die Zahl derjenigen feststellen sollte», die bereit seien, einen solchen Berufswechsel vorzunehmen. Gleichzeitig damit sollten auch günsttge Gelegenheiten zum Ankmif von geeignetem Grund und Boden ergriffen und wahrgenommen werden. Der „Hauptstelle für Berufsberatung der Juden" in Berlin solle von den Ergebnissen der Sitzung Mitteilung gemacht werden. Polen. * Warschau, 29. März. . Allerlei vom Stadtrat. Die letzte Stadtratssitzung verlief sehr stürmisch. Aus der Tagesordnung standen u. a. zwei jüdische, Jnterpellattonen, die das Verbot des.Einttitts für langgelleidete Juden in'den Stadtpark (Laienki) und die Vertveigerung ■ der Unterstützung an jüdische Reservistenfrauen (Vgl. Nr. 1 und 11. D. Red.) betrafen. Der Bertteter der Kommission für' allgemeine Angelegenheiten erllärte sich siir die Annahme des jüdischen Anttags in bettesf der ersten Frage bereit. Ein Mttglied des Gärttier-Kuratoriums protestierte gegen das erneute Aufwerfen dieser alten Frage. Als er aber eine Erklärung des- Kuratoriums verlesen wollte, entstand lebhafte Unruhe im Saale. 1 . ' Der jüdische Ratsmann Prilutzki rief, dies sei ein schändliches Dokument. Daraufhin würde Prilutzki nach . einem Vorschläge der Demokraten aus drei.Sitzungen ausgeschkosstn. So entledigte man sich eines unangenehmen Eine hefttge Rede hielt der Assimllator Beuensohn, der - das Verhalten des .Gärtnerklkcatormms, welches russische Methoden' befolge, geißelte. Seinen starken Eindruck hervorrufenden Ausführungen folgte die Annahme des jüdischeu Antrages, wonach fortan der Eintritt in den Garten, nur Bettunkenen und Unsaubergelleideten verboten ist. Ebenso wurde der zwette Vorschlag bettefss' der Unter- ~ stütznng an Reservistenfrauen mit großer Sttmmenmehr- . heit angenommen; sogar selbst die Demokraten stimmten — wohl aus politischen Gründen — dafür. Rußland. sDaS hebräische Lehrer-Seminar in Odessa. Die von der „Gesellschjaft der Freunde der hebräischen- Sprache" gegründeten hebräischen Lehrer-Kurse haben 59 Schüler, darunter 23 Frauen, ausgenommen. Die Prüfungen wurden in hebräischer Sprache abgehalten. ' Den schriftlichen. Prüfungen war das TheMa: „Die Bibel und ihre Einflüsse aus die Mische Erziehung" zugrunde gelegt. In der Prüfungskommission tvaren außer dem Direktor, Dr. Moh'ilewer, die Herren CH. N. Bjalik, Dr. Klausner mnd M. M. Ussischkin. . Der Lehrkürsus am Seminar ist ein dreijähriger. Das Lehrprogramm umfaßt unter anderem folgende Fächer: Bibel und Talinud (Dr. 'Hurwitz), die alt-hebräische Literatur (Ch. N. Bjalik), jüdische Geschichte (Dr. Klausner), Palästina-Kunde (M. M. Ussischkin), Mathematik (Privatdozent Schatunowski), russisch (Poznanski), Naturkunde (Berkowitz), Psychologie und Logik (Dr. Mohilewer), Botanik (Agronom A. Snßmann), - Gesang und Musik (Kantor Mnkowski). Mit Ausnahme der Fächer, für die das russische als Unterrichtssprache obligatorisch "ist, wird der Unter- .ri.cht in hebräischer Sprache erteilt. Die neue Regierung beruft Juden in den Senat. Me russische Megierung hät zwei Juden in den Senat berufen: die Advokaten Gru'senberg und Winawer. Der Krieg tut* die Juden. Frankfurt a. M. Der K. C im Krieg e. — Rach .den bis Anfang aTCärj . eingegangenen Kriegsadressen--- :> Meldungen stehen von den fast 1100 Mtgliedern des K. E.',''" unter Einretzinung der Gefallenen oder infolge Verwundung