Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 8 (23.2.1917)
- Date
- 1917-02-23
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite'4. 'Nr. 8. nls -klassischalthebräisch- .-erschien.. Er korrigierte .also aus Schin-Sin, aus R-D, aus W-J,'aus,CH--H, so daß nur die Stadt Beth ledaotbleibt „unb ihre Felder". Nun wird in den Briefen von Tell el Amärna ebendiese wichtige nur durch >eine, Schlacht berühmte Grenzgebietstadt Schilchim Scharüchen. ,genannt und,.-zwar mi£ dem Grunde, weil das Attaegypttschd kein L-'Hät und immer dafür' R. setzt. So schreibt er Jsraar für Israel, Ruten für Ludim, Rahab für Lahab (Lybier). Eine zweite -Merkwürdigkeit - dieser Art? haben die assyrische» Denkmäler geliefert. II. Kge. 18,9 heißt es: Und nn 4. Jahr des Königs Chiskia, d. i. das 7. des Höfen ben Ela.'Königs v. Israel, zog'Salmanassar, König deri Assyrer, gegen Schomron und belagerte es. Und „sie eroberten es (habre Plural wajilkeduho) nach- 3 Jahren". Sitte fremden Uebersetzer samt Mendelsohn sind über diese Willkür der Mässora als fehlerhaft zur Tagesordnung übergegangen und haben in Ucbereinstimmung mit voranzugehen, er zog, er belagerte, er eroberte (wajilkedo) korrigiert. . ~ , Gortfchung folgt.) Aus aller Wett. Deutsches ««ich. Mainz. Sonntagsruhe. Die Handelskammer gab ihr Gutachten dahin ab, bei Einführung der völligen Sonntagsruhe die am Sonntag schließenden Geschäfte ihr Personal zwei Stunden im inneren Geschäftsbetriebe arbeiten zu lassen. Auch die Stadtverordneten befaßten -sich mit der Angelegenheit, die Stadtv. Bankier E d n a r d S imo n als gesetzestreüer Jude klar beleuchtete. Der Referent zu diesem Punkte der Tagesordnung bezog sich! auf die Entscheidung, des bayerischen Oberlandesgerichts, nach der sestgestxllt fei, daß nach! deutschem Reichsgesetz nur für ganze Gewerbe, wicht aber für einzelne Personenkreise Ausnahmen vom Somltagsruhegesetz zulässig seien; er glaube daher, so sympathisch ihm als strenggläubigem Katholik die Wünsche der frommen Juden seien, daß ihnen in. diesem Falle doch nicht geholfen werden könne. Geh. Justizrat und Landtagsabg. Dr. Ad. I. Schmitt, gleichfalls Mitglied -der Zentrumspartei, meint, daß, wenn reichsgesetzliche Schwierigkeiten im Wege stünden, diese ja durch Anträge beim Reichstage beseitigt werden könnten. Stadtverordneter und Landtagsabgeordnetcr Adelung (Soz.) meint, daß dem Wunsche der orthodoxen Juden stattgegeben werden müsse, nur dürsten dann die . jungen Leute nach! Kabbatausgang in der Nacht nicht stundenlang beschäftigt werden. Auch für die Konditoren und. Blumenhändler, die durch die völlige Sonntagsruhe schwer geschädigt seien, müßten Ausnahmen gefunden werden.- Schließlich wurde ein Antrag Rechtsanwalts Leopold Mayer, Mitglied des Borstandes der israelit. Hauptgemeinde, angenommen, nach dem die völlige Sonntagsruhe zlvar beschlössen werden solle, daß aber gesucht werde, eine Form zu. finden, um den Schwierigkeiten der orthodoxen Juden zu begegnen. Demnach! wird die völlige Sonntagsruhe in Mainz eingeführt', wenn Wiesbaden und einige anderx Rachbarstädte sie ebenfalls cinführen. Berlin Abend »«Mischer Sun«. Der am 4. März in der Philharmonie stattfindcnde „Abend ostjüdischer Kunst" verspricht namentlich infolge TeilAahmc des Mitgliedes der Warschauei! Residenzopcr und anerkannt hervorragenden jüdischen Licdersängers des Ostens, M. Kipnis, ein jüdisch-künstlerisches Ereignis dieser Wintersaison zu werden. Außer, dem Warschauer. Gaste, der eine Reihe jüdischer Volkslieder zum Gehör bringen wird, liest A n n i E r n st (vom Theater in der Königgräherstraße) Ucbertragnngen aus der jüdischen und hebräischen modernen Literatur, während der bekannte Cellovirtuose Felix Robert Mendelssohn eigens für den Abend bearbeitete „Chassidischc Motive" Vorträgen wird. Im Mittelpunkt des Abends steht der jnngsüdische Dichter S. Schneur, der in wcstjüdischen Kreisen noch! wenig bekannte, kraftvolle Lyriker, der ans eigenen Werken in Poesie und Prosa vorlescn wird. Eintrittskarten zu 2, 3 und 5 Mark sind ii. a. bei Bote & Bock (Leipzigerstr. 37 und Taucntzienstr. 7) und an der Abendkasse zu haben. Oesterreich-Ungar«. Gegen'die galizischen'Flülbtlinge Ein Erlaß untersagt den jüdischen Flüchtlingen aus Galizien die Straßenbahn zu benutzen, da unter ihnen Fleckchphnsfälle vorgekommcn -sind. Die Veranlassung zu der Verfügung gaben einige Erkrankungen, deren.weiteren Verbreitung! sofort durch- Qnarantänc-Waßnahmcn . cntgegcngetretcn wurde. Die recht antisemitisch anssehende Verfügung hat 3000 Mensche» insofern schwer betroffen, als ihnen in vielen Läden? keine Lebensmittel mehr verabfolgt und sie überall, >vv Leute sich anstelle», - aus ’ den Reihen gewiesen werden. Um die Flüchtlinge nicht völlig dem Hunger preiszugeben, hat das Zentralkomitee fiir jüdische Flüchtlinge bei -er Polizeidirektion Vorgesprächen und vom'Polizeidirektor Mgierungsrat Dr. Kunz die "Zusage erhalten, daß diesem schroffen Vorgehcu gegen die Flüchtlinge EinhaÜ getan werden wird. Organisation Ser gakizischen Anden. ' Die Rebbcs von Ehorkow und Hussiatyn haben die Initiative zur Gründung einer allgemeinen unparteiischen Organisation der galizischen Inden ergriffen. Das Komitee ist bereiE in Tätigkeit; es hat ein Informationsbüro und ein Hilfskomitee für die galizischen Heimlosen eröffnet. Frankfurter- Israelitisches Familienblatt. 7 7 r Gröstbritäuvien ' Palästina als jüdischer Staat unter amerikanischem '' i Protektorat . . In der „Manchester Guardian", fordert der bekannte Abgeordnete und Soziälreformer George Watschwood die Uebergabe^Palässinas an die Juden. „Unter den kleinen Nationen", 'schreibt Watschwopd, „für welche wir kämpfen, wollen wir nicht der Inden vergessen. Syrien hat , unter der Barbarei der Türken schrecklich gelitten. Es litt nicht wemger. als Armenien. Die Türken müssen aus Syrien verschwinden. Unsere Staatsmänner müssen rechtzeitig die Möglichkeit und . Grenzen eines autonomen jüdischen Staates erwähnen. Dieser muß niiter dem Protektorat einer Großmacht stehen. Wiewohl ich ein Engländer bin, will ich doch behaupten, daß die Macht, - unter deren Schutz .der jüdische Staat stehen mnß-tc„ nicht England, sondern Amerika . sein sollte. Eine derartige Lösung würde Amerika in die europäische Taktik einbeziehen und es zu einem Mittelstaat zwischen Egypten, Arabien und. möglicherweise Indien machen. JuSenfeinSliche Strömungen Deutliche Shnchtome judenfeindlichetz" Tendenzen im 'öffentlichen Leben Englands erzeugen '- eine wachsende Unruhe in den englisch-jüdischen Kreisen. Die Leitung der Board of Deputics, der größten jüdischen Organisation Englands beschäftigte sich in ' einer ihrer letzten Sitzungen mit der Frage rechtzeitiger und planvoller Maßnahmen zur Abwehr der..erwachenden antisemitischen Strömung. Die Haltung der kanadischen Lokalregierung, welche einen jüdischen Farmer wegen „Sonntagsentweihnng" bestrafte, der Beschluß -einer englischen Schule, jüdische Schulttnder, wenn sie keine'Sabbatentweihung vornehmen wollen, vom Schulbesuch anszuschließen, der in der englischen Presse gcäuß-erte Wunsch, die jüdischen Blätter zu verbieten, die neuen Natnralisationsgcsetze, welche auch einem großen Teil der im Lande geborenen Juden das Bürgerrecht nehmen, lassen die Besorgnisse der englischen Jndeicheit gerechtfertigt erscheinen! Die Dienstpflicht Ser rnsstsche« Anden. Der „Joodsche Wächter" meldet, daß die Dienstpflicht .für die russischen Juden in England ans folgende Weise geregelt worden ist: Russische Juden, die fünf Jahre in England' wohnen, inüssen im englischen Heere diene». Die Natnralisiernng erfolgt nach dreimonatigem Dienst. Im Falle der Weigerung erfolgt zwangsweise Einziehung znm Heere. Deportationen sind nicht mehr in Aussicht genommen. Amerika. New-Aork, 25. Januar. Ein neuer „Judeutag " - Am Sonntag, den 28. Januar findet in de» Vereinigten Staaten ein „Judentag" zu gunstcn der kriegslerdendcn Juden statt. Die verschiedenen Hilfskomitee» wessen ihre Vorbereitungen, um in fast allen Städten der Vereinigten Staaten die Aktion durchzuführcn. Man gedenkt, überall Massenmeetings abzuhaltcn, für den Gedanken, kräfttg zu agitieren und Sammlungen auf den Straßen vorzünehmen. Der„Judeutag" wird volle sieben Tage dauern. Es steht deshalb zu hoffen, daß die Aktion sehr günstige Ergebnisse bringe» und den Hilsskomiteen große Summen zuflicßen lassen wird. Jüdische Hilfstätigkeit Das „Joint Distribution Committee" beschloß in seiner letzten Sitzung, über Berlin den kriegslcidendcn Juden Polens 150000 Dollars und außerdem für die" Bedürfnisse des Pessachfestes- 35 000 Dollars zu schicken. Ferner wurde beschlossen, die monatliche Geldsumme für ..Palästina um 10000 Dollars zu erhöhen, so. daß jetzt dorthin monatlich! 40 000 Dollars gesandt werden. Für die twtlcidenden Schriftsteller in Warschau und Wilna wurden je 2500 Dollars bestimmt, Arzneien fiir Palästina. Nacheiner Meldung des „Halbri" hat der zionistische Frauenverein „Hadassah" einen Auftuf erlassen, für die sanitäre Hilfe Palästinas 75 000 Dollars zu sammeln. Die Krankheiten in Palästina — heißt cs im Änftuf — greifen stetig um .sich! durch die dort herrschende Teuerung und Armut und durch den.Mangel an Aerzten und Arzeneien. W ist deshalb unumgänglichnötig, dorthin Aerzte und Arzneien zu schicken. ' Ei« hebräisches-Lehrerseminar.' Die „Misrachi-Organisätion" beabsichtigt, in kurzem ein hebräisches'Lehrerseminar, das das erste in dieser Art sein wird, zu eröffnen. Die Geldmittel für diese Gründung sind zum großen Teil aufgebracht, so daß der Gedanke, stößt er auch-, auf manche Schwierigkeiten, seiner Realisierung mit raschen Schritten entgegcngeht. Der Krieg rmddie Juden. Frankfurt a.M. Ludwig Steinbauer,Bogels- 'bergstr., erhielt das .Eiserne Kreuz 2. Kl. Frankfurt« M. Die Agu d as Jisroel-Jugcudo r g a n i s a t i oii (Sitz Franffnrt . a. M., Am. Tiergarten /8) weist darauf hin, daß sic ihre „Feldbriefe",, die allsabbatlich erscheinen, nicht »nr an Soldaten, sondern auch an Zivildienstpflichtige versendet. Die „Feldbriefe" enthalten jeweils Betrachtungen über den Wochenabschnitt, kurze. Mitteilungen aus der jüdischen Politik unb- Kalender mit Ue'bersicht der Zeiten von - Sabbatanfang , und -Ende, berechnet für alle Etappen- und Frvntteile. - - Frankfurt a.M Jüdische Bücher ins Feld. Die Agndas Jisroel-Jngendorganisätion (Sitz Frankfurt a. M., Slm Tiergarten 8) hat seit etwa Jahresfrist eine Jüdische Feldleihbücherei eingerichtet, die sich regster Inanspruchnahme .erfreut. Die A. J.-J.-O. ' versendet auf Wunsch an jeden jüdischen Soldaten Lese-- stoff. — Die Bücher sind teilS 'erzählendcr teils wissenschaftlicher Art. .! . ' . : Auch! jüdische Kriegsgefangene im feindlichen Ausland können, unentgeltlich Bücher durch die Sl. J.-Fs-O. erhalten und find " diesbczügl. Wünsche nur derselben bekanntzngeben. . - ' ' - . Zum Schluß eine Keine Bitte: Sicher hat jeder - Leser in seinem Bücherschrank ein schönes jüdisches ' Buch, das- Freude bei den Soldaten erlvecken könnte. Dankbar wäre ihm die A J.-J.-O., wenn er dieses » Buch zum Versand ins Feld überließe, damit dieselbe auch weiterhin allen Wünschen .gerecht, werden kann. Darmftadt. Daniel E n o ch, t u. k. Fähnrich des Jnf.-Regt. 56, Sohn des Schneidermeisters Moritz Enoch, wurde wegen tapferen Verhaltens vor dem Feinde zum L e u t n a n t befördert.' Bochum. Leutnant Dr. Julius Marien.thal erhielt das Eiserne Krenz..1. Kl. Gotha. Leutnant Dr. Al.fr. Wachtel erhielt das Eiserne Kreuz 1. Kl.« Breslau. Herbert Orvach.Rud. Rogofinski- Breslau, .Max Ber g-Beuthen, Ernst Sachs-Gleiwitz und Max Süßmanu-Görlitz, erhielten das Eiserne Kreuz.^ Wie«. Bloch's „Osterr. Wochenschrift" verzeichnet in ihrer letzten Nuimner folgende Auszeichnungen an Juden: 1 Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens, 5 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 12 silberne Signum laudis/ 36 bronzene Signum laudis, 9 goldene Berdienstkreuze nrit der Krone, '8 goldene Vcrdienstkreuze, 6 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 1 silbernes Verbienstkreuz» 10 silberne Tapferkeitsmedaillen - 1. Kl., 27 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse, 51 bronzene Tapferkeitsmedaillen, 14 eiserne Berdienstkreuze mit der Krone, 17 eiserne Verdienstkreuze, zusammen 197 Anszeichstungen;. ' hiervon 67 an Offiziere und Kadetten des Soldatenstandes, 20 an Seelsorger, Militärärzte Md Militärbcamte", 110 an Personen des Mannschaftsstandes. — Oberstbrigadier Maendl Edler von Bn.rgyardt erhielt wegen seiner hervorragenden Leisttu,gen' znm vierten Male eine Tapferkeits-Auszeichnung. Wien Der amerikanische Botschafter Penfield empfing telegraphisch! von den israelit. Wohlfahrtsgesellschasten New Yorks 220 000 ^Dollars' und zwar für die „Mliance Jsraelite" zur Verteilung ' an notleidende Juden in G! a l i z i e n, R u m ä - nie» und Serbien. Paris. „Archives ift." melden: „Jüdische Freiwillige aus Rumänien, .die sich ihrer Gesandtschaft in Paris präsentierten, um sich! für das Militär engagieren zu lassen, haben Sie Anzeige erhalten, daß sie sich nur in ihr Geburtsland begeben könnten, ivenn ihr Paß die Berinerkung trügt, daß sie Christen sind. Unter diesen demütigenden Bedingungen .gegenüber ihrer Würde als Juden, beschlossen die rumämschen Freiwilligen nicht abznreisen." - Personalien tu kleine Mitteilungen. Berlin. Die- Armenk o m Mission der jüdisch.. Gemeinde verausgabte in ihrem' Rechnungsjahre . 1915/16 -Mark 365 740!—. Dr. F. Coblenz-Bielefeld, ist als Prediger der. hiesigen Ncformgemeinde cingeführt worden. Berlin. In den Beirat des ReiLsko MMI ssars für! UebergaUgswirtschaft ist jetzt auch ein Mitglied des Metallhandels und zwär M. Kleemann, der Berliner Vertreterder Firina Beer, Sondhdiemr & Co., berufen. Burgpreppach. ^Die Israel. Präparanten-- sch'nle „TalmuL'-Thora" verausgabte u. a. inseinem letzten Rechünngsjahre 13.537 Mk." für Lehrergehälter Nicki. Pensionen,' 3400 Mk. für Unterstützungen an bedürftige Schüler. Die Schule wurde von 33' Schülern besucht. München. Der. vorige Woche verstorbene SenatSpräfidcnt Eduard Srlb'ermann gehörte - lange Jahre" dem Vorstande der israelit. Kultusgemeinde an d war ständiger Besucher der orthodoxen Synagoge. BreSlau. Hier verschied im 68. Lebensjahre H. I. R o s e n t h' a l, der frühere Oberkantor der hiesigen jüdischen Gemeinde. " . - ' MarieuwerSer. Der Kultusbeamte Altona beging das 50jährige D reu st j ub i lä um und die gol-, dene Hochzeit. Liegnitz. Paul M a r k u s e - Berlin scherckte der Sgen jüdischen Gemeinde '10000 Mark für Armen- Grabpflege. Memel. Gerichtsafsessor Cohn, der März 1915 beim Heranrückcn der, Russen als einziger Richter in Memel blieb, ist init dem Eisernen Kreuze am weistschwarzen Bande ausgezeichnet worden. Sonftanr. Hauptlehrer SiegmundBloch ist infolge Lungenentzündung im Alter von '50 Fähren verschieden. Er-war auch! bei der jüdischen Gemeinde als 'Lehrer und 2. Vorbeter angestettt. Wegen seines tadellosen Charakters erfteute er sich überall des höchsten Ansehens. Posen. Luise Hamburger, .geb. Hamburger,? . Ehrcnbame des Lotz'schjen Alten- und Siechenhauses, - ist. verschieden. , . Lemberg. Die hiesige jüdische Gemeinde hat durchi das Hinzukommen der Bibliothek des verstorbenen Rabbiners Dr. Carl nunmehr einebedeutende Bibliothek. Zürich. Dr. Siegfried Rhonheimer wurdemU 14 049 Stimmen als Kandidat dar bürgerlichen Parteien znm ordentlichen Bezirksanwali gewählt. —