Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 7 (16.2.1917)
- Date
- 1917-02-16
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. "7 Krankfirrlrr JftaetitrscheS FoamtievickM. K Erlanger Haehf. Kalserhofslr. 14 Waschen, Färben und Faponnleran allen Art Harren- und Damenhüte. — •— Abholung und Lieferung frei ins Haus. I FlaviuS Josephus undiseine Zeit. . . Don Ahron MarcuS s. A. (.Vortsktzunn.) - ' Gibt eS den überharcpt ein Volk, dem man an seiner Wiege die.Schicksale seiner fernsten Zukunft bis in die. erschütterndsten Einzelheiten voraus verkündet hätte, wie das jüdische mit seinen so unbegreiflichen Schicksalen, daß selbst ein Fremder wie Johannes Müller den Aus-, ruf nicht, unterdrücken, kann r ,,Die Inden sind das Wunder der Geschichte." Die Germanen, ohne deren Hilfe es dem durch und durch verfaulten Rom niemals gelungen wäre, unS zu besiegen, die als die Erstgeborenen unter den Söhnen Japhets uns in Geist und Charakter am nächsten stehen, so daß ihre Sprache die unseres Exils geblieben ist, erfahren jetzt am eigenen Leibe, tvas es .heltzch.achtzehn Jahrhunderte im Schützengraben des Ghetto gegen arische Niedertracht, unsägliche Heuchelei, entehliche Verlogenheit, Brunnenvergiftnng und Ritualmordanklage vor Dreifns- und Hilsnerrichtern, gegen ' ausgesuchteste Grausamkeit,, die von keinem der wildesten Tiere erreicht wird, kämpfen zu müssen. Aber was vermögen alle Erfindungen der christlichen Liebe gegen die reine Gottes- .idee und den göttlichen Willen, dcs,en Verkündungen durch den Mund seiner Propheten uns -die Kraft gegeben haben, unter,- den Trümmern der, über unseren Kopsen znsammenstiirzendcn Weltreiche der Aegytzter, Assyrer, , Babylonier,' Perser, Griechen, Römer, Westgoten, Ostgoten, Vandalen und- Byzantiner, nsw. uiw. unsere Existenz zu behaupten- . l - , J-qsephus und die Bibe'lkritik. Eine Glanzleistung, der ans diesem Gebiete, nichts ebenbürtiges an die Seite gestellt werden kann, ist seine Schrift, „Contra Apionem." Ter erste Zusammenstoß zwischen jüdischer'und heidirischer Kultur erfolgte in Aegypten, nachdem sich unter den Lagiden Hellenische Kultur mit der alten-hamitischen, vermählt hatte., Der Eindruck, den die Uebersetznng der Thora ins-Griechische-— veranlaßt durch Ptolematevs II. Philadelphus — auf die Heidenwelt .machte, war so niederschmetternd, daß der unter den beiden ersten Königen Ptol. Soter und dessen Sohn als Hoherpriester der heiligen Katzen funktionierende Manetho sich zu einer Gegenschrift veranlaßt sah (um 3190). WcS Geisteskind der Mann war, erhellt aus seinem Berichte von König Ncctancbo der letzten aegyptischen Dynastie, der dem, Gesandten seine Pässe geschickt hatte, weil die aegyptischen Priester aus dem. Wiehern der Pferde erkannt hatten, daß die Babylonier eine heilige Katze getötet hatten. Doch .war der Mann gescheit genug, um Zn erkennen, daß die Lektüre der ins Griechis he übersetzten Thora die lleberzengung erwecken 'dürfte.' das gane Heidentum sei für die Katz. Da er den Aufenthalt Israels und den Auszug nicht leugnen konnte, so verschmolz er, die landläufigen Sagen, welche die alten Priester in,Nmlanf gesetzt hatten,'zu einer phantlsstischen Geschichte, deren Ungereimtheit wir bereits! bei- Tacitus kennen gelernt 'haben. - Er stellte'ferner, der Chronologie der Thora, welche zu seiner Zeit von Adam her nur 3500 Jahre zählte, seine phantastische Priesterrechnung entgegen, nach welcher 30 Dynastien über Aegypten herrschten bis zu Alexander des Großen Zeit u. z. A) Helphaistos, der Tag und Nacht Scheinende, regierte eine undenkliche Zeit. B) Desto» Sohn Helios (Sonne), regierte 30.000 Jahre. Dann Dyimstie 1) Dessen Sohn Chronos (Zeit) und 12 Götter.(Sternbilder) 3981 Jahre.- Diese Dynastie hat Boeckh als historisch nachgewiesen durch den im Tempel Denderah aufgefundenen Tiersreis,- besten astronomische Konstellation unabweisbar auf einen Slernbilderstand von vor mindestens 7000 Jahren Hinweise, als die Frnhlings- ' gleiche' noch in das Sternbild des Stieres fiel. Leider hat bei genauer Nachprüfung sich die Malerei als griechische mit, griechischen Buchstaben, eirtpuppt ans der Ptolemäerzeit. Obwohl nun Helios, seinem Namen, nach. LU. urteilen, selbst Grieche nmr, w haben doch, wie der berühmte Astyrologe Halevy nachgewiesen hat, die Griechen noch -einige- Jahrtausende später w:der den Gebrauch von Hemden noch von Hosen, geschweige denn des.Pinsels gekannt. Dagegen haben, wie Plato erzählt, der 13 Jahre in Memphis studierte,, ihm die Priester ein-Gemälde gezeigt, das 10,000 Jahre alt war. Fama behauptet, daß .einer derselben, der Weinhändler war, ihm eine- Flaschx Wein (Rüdeshcimer?) verehrte, deren daraus haftender Schimmel ein Alter von mindestens. 10,000 Jahren bezeugte, in welcher nach dem Entkorken merkwürdigerweise eine lebende Fliege angetrofsen, wurde. 2) Dynastie der Halbgötter 217 Jahre 3—16) 17) 18 19) 14 Sothisgeschlechter- ^443 8 Taniten 4 Memphiten - ,, , -5 Dwspoliten 8 „ . 6 Tarnten 2 Diospvliten 3 Saiten 3 Aetiopen ' 7- Meniphiteir 5 Perser 7 Taniten' 22)-. 23) „ st „ 24) - „ .. „ 2o) ,, 26) 27) „ „ 28) 29) . . - „ 30) König Ncctancbw / _ ’ Summa 36341 Jahre Außer.einer.'undenklich«:» Zeit. .Bon diesen 36341 Jahren nimmt Lesuenr gestützt auf -WatoV iErlebnis, 17.000? Jahre, als historisch, imin- 190 108 310 194 2:8 121 48 19 44 77 177 124 39 18 bestens aber 5788. Henne 6467. Champollion 5867. Boekh 5702. Hekekyan 5652. Gutschmidt, etwa 5200. Unger 5613. Henry 5303. Lenormant. 4915. . Barnucki 4890. Brugsh Bey in seiner Jugend -4155. 'Pickering 4403. Lanth 4175. Hinke 3985. Lepsius 8892. Bunsen - 3693. Mayer .3187. Gumpach 2785. Uhlemann 2782. Seysarth, weil eins ein Schaltjahr 2731.; Pools 2717. Gliddon 2700. Prichard 2400. Knobel 2387. Wilkinson 2330. Calmer 2224. Hosmann 2182. Diese 28 Forscher sind also einig darüber, daß mindestens . 19341 Jahre weggeschmissen werden müssen, uneinig nur. um die Kleinigkeit von 14718 Jahren. Den . Anstoß dazu gaben die Umstände, daß z. B. Eratosthenes im alten Reiche 700 Jahre weniger hat als Manetho. Ebenso) hat dieser 2 Hyksosperioden in seinen Berichten, die er einmal mit 257 das andere Mal mit 511 Jahren angibt, während die neue Forschung für die 6 Könige höchstens 100 Jahre zugestehen will. In der Liste aber fehlen die Hyksos ebenso wie die.Dodekrachie 12 gleichzeitiger Dynastien, die ja auch indirekt durch Jesaia (1912) bestätigt wird. Ferner fand Lepsius, daß die 1 unh 2, ferner 26 und 27 u.-ta. m. gleichzeitig regiert haben. Endlich erkannte Lepsius (S. 208) in den Manethonischen Zahlen einen nach- . träglich konstruierten Cyklus von Lothusperioden, der (Sirius) im Aequinoctium nach 1460 Jahren auf demselben PunUe mit der Sonne aufgeht, aber in älteren Perioden in Aegypten -nicht hätte gesehen werden können, höchstens in Hinterindien. Er warf danach 12 Perioden mit 17520 Jahren als unbrauchbar weg, wohl aus Schauer vor der Zahl 13 oder vor Uebereinstimmung mit der biblischen Chronologie, sonst hätte er die Zahl 2432 Jahre erhalten. Auch hatte er ein Loch in der Pyramide des Cheops entdeckt, der bekanntlich', weim er, was bestritten wird, existiert hat, eine besondere Borliebe für .Astronomie gehabt hat. Durch eiire s Harfsinnige Kombination des Siriusstandes vor 3892 Jahren mit der Richtung dieses Loches bringt er seine Zahl heraus. Nun hat aber Dr. Rouge in dieser Kombination ein weiteres Lochentdeckt, daß im alten Reiche die Pyramiden wie die Obelisken mit dem Sonnenkultus nicht mit deni Sirius in .Verbindung standen. Es bedürfte also ganz bestimmt ein Sonnenloch gewesen sein. Außerdem hat sich da. ein kritischer Shnkratismus eingeschlichen. Manetho selbst läßt Moses' seine Weisheit am Hofe des Königs geschöpft haben. Lepsins selbst läßt ihn in dein neuanfgegrabenen Ramestenm studiert haben und findet in der Völkertafel von Kanopns vergleichende Anhaltspunkte mit der biblischem (Gen. 10). Da. müßte doch konsequenter Weise die »ägyptische Chronologie zu Moses Zeiten ein ganz anderes Gesicht gewigt haben. Dazu kommt die Priesterschrulle, die Mitregierung des Kronprinzen, der als Knabe zum Mitregenten ernannt wurde, nach des Vaters Tode jedesmal als volle. Regierungsjahre zu rechnen, wodurch die -Zeit einer Dynastie verdoppelt wirb. Schließlich verschwindet die ganze sogenannte Geschichte unter einem Wüste von Totenbüchern,-Romanen und Beschwörungen. Nun trat unter Tiberins 300 Jahre später dwser Apion auf, als Prototyp des Judenfeindes mit wissenschaftlichem Anstrich, der nach dem Vorbilde des ersten griechischen Geschick,is'chreibe'sals beste Waffe gegen das den Göttern verhaßte Volk das Totschweigen desselben gefunden hatte. Das war möglich zu einer Zeit, da Haman von einem über das - ganze Weltreich zerstreuten und vereinzelten Volke sprechen konnte, dessen Gesamtwert ans bem Sklavenrnarkte mit 10 000 Silbertalenten — 75 . Millionen Mark reichlich bezahlt wäre, dessen staatliche Existenz sich in dem später von Nehemia geschilderten, armseligen Zustande der kleinen Gemeinde in dem noch inimerin . Trümmern liegenden Jerusalem befand.? Zu Tiberins Zeiten war dies nicht mehr möglich. «Er beschränkte -sich nunmehr daraus, die aanze, zu seiner'Zeit bereits mehr als 1500jäbrige Vergangenheit und die nationale Eristeckz des Volkes wenn nicht gänzlich -u leugnen, so doch , auf höchstens 300 Jahre , seit dem Sturze der Perserherrschaft durch die Ma-cdonier zn besckiränken. Weim er zu seiner Zeit auf. die 11nw'ssenheit der heidnischen Manen spekulieren zu können glaubte, so kannte er sein Publikum., Wunder nehmen. darf es aber, daß dies: seine Taktik noch heutzutage als . empfehlenswert gelten kann, so daß sogenannte Männer der Wissenschaft knapp 2000 Jahre nach ihm sich nicht entblöden, vor einem jüdischen Publikum von einem Jahrhunderte alten Judentum zu' sprechen, ohne daß der nrteils- und rückgratlose Hanse bagegen Einspruch erhebt. » Wer au die Unsterblichkeit nicht glaubt, — an der Unsterblichkeit der, Dummheit wird er nicht zweifeln. ' Gegen diesen mit rednerischem Pathos begabten Schwätzer, den Plinius für einen der nnausstehlichsten an Größenwahn 'leidenden Männer des Zeitalters erklärt, der sich in . die Umgebung des Caesars einzuschleichen gewußt hat und von diesem mit dem Ephiteton: cymbalus mundi — Weltpauker — belegt wird, nimmt Josephus den Manetho für den Beginn der jüdischen Geschichte und für deren Fortsetzung die gesamte heidnische Literatur Phöniziens,. Babels und Griechenlands znm Zeugen. Wissenschaftlich .wertvoll ist Olpion selbstfür die Nachwelt geblieben als einziger in der Medizin des Altertums bekannter Fall von Syphilis mit. lokalem Ansgange. ' '; ' > . (Fortsetzung folgt.) I 12. T. Rodehan, Harrenschneider Frankfurt a. Main, Friedehsstrasde No. 1 : Tel»phon: Römer 3650. FEINSTE MASS-SCBN R1»EBEI. Auf Wunsch koschere Verarbeitung. I Kaffee Kuhlanci ^S Kaiserstrasse 58 Kaiserstrasse 56 1 TSglich erstklassige Unterhaltungsmusik -WM Gesangs - Einlagen. Zionitzifche Stiftungen. Zum Gedächtnis au den am 10. November gefallenen Dr. Hugo Kausfmann aus Mannheim, haben seine Angehörigen eine Stiftung für zionistische Zwecke in Palästina errichtet, die bisher Mk. 25000 ausmacht. Der _am 22. Dezember in Beveh (Schweiz) verstorbene .w ob ias Markus, ein Schwager, des Bildhauers Beer-Florenz, durch den er H.erzls erste Verbindung mit Prof. Hermann Bambery her stellte, hat dem Jüdischen Nationalfonds sein Mobiliar und seine Bibliothek hinterlassen, die einen .Wert von wenigstens 50000 FrS repräsentieren dürsten. Aus allsr Wett. Deutsches Reich. Berlin. Ad»ki J'Srnel-KemeinVe. Im „Verein für die Interessen der Maß Jisroel- Gemeinde" führte Rechtsanw. Dr. Barth in einem Dortrage ans, daß diese Gemeinde auf eine beträchtliche Vergrößerung bedacht sein müsse, da ihre Institutionen — Religionsschule, Krankenhaus usw. — aus die Befriediaung der religiösen Bedürfnisse weitester Krei'e eingestellt s:ien und daher auch diese Kreise zur Mitgliedschaft herangezogen werden sollten. Redner stellte folgende Forderungen: Schaffung von Bethäustrn für die ganz unversorgten Gegenden Ost- und Nord-Berlins. Errichtung von Volks- und höheren Schulen und Regelung des schwierigen Ausländerproblems. ' » Nach, einer angeregten Anssvrache beschloß die Versammlung einstimmig, den Gemeindevorstand zu ersuchen, die Schaffung einer Schule, wenn auch Zunächst nur durch Errichtung der untersten Klasse, sofort in Angriff zw nehmen und weitere Bethäuser zu errichten. - Alleuftein. J»d-n und Tenticke. Im „Verein für Jüd. Geschichte und Literatur" sprach der Nationalökonom Dr. Tr ratsch über „Inden und Deutsche" und führte dabei aus. daß die Juden wohl seit undeullicheu Zeiten das bestgehaßte Volk der Welt seien, daß ihnen dieser Ruf aber seit Ausbruch des Krieges von den Deutschen streitig gemacht sei. Allenfalls kämen ihnen in dieser Unbeliebtheit in der Welt nur noch die Türken gleich, und in der Zusammenstellung dieser drei Völker, Inden. Deutsche und Türken, ihrer Einzelcharakterisierung und Darstellung ihrer Beziehungen zueinander lag der Kern der weiteren Anssührunoen des Redners. Zunächst beleuchtete er die Stellung Deutschlands und bezeugte durch die bekannten, wissenschaftlich feststehenden Tatsachen, auf welcher Seite die wirkliche Kultur zu suchen sei. So kommen aus je 10000 Rekruten in Deu'sbland 2. in Frankreich 100 und in England 320 Analphabeten; für RüNnugszwecke bade Dewschland vor dem Kriege am wenigsten, nämlich 2186 Mark auf den Kopf der Bevölkerung gegen 33.05 beiden Engländern und ' 29.67 bei den Frnnzosen ausgegeben. Ein bedew-- tender Gradmesser der Kultur liegt ferner in der Verteilung der wissenschaftlichen Nobelvreise. von denen -ms Deutschland 14, auf Eualaud und Frankreich ,ie Tuet entfallen. Für die Tüchtigkeit eines Volkes spricht besonders auch die Höbe seines Bolksvermögens, das inr Jahre 1914 in Deutschland 375. in England 345» in Frankreich 245 Milliarden Mark betrug. Redner zeigte sodann an Hand ausführlicher Ziffern den hohen Oualftätswert des 15 Millionen zählenden jüdischen Volkes. So sind von den 14 deutschen Nobelpreisträaern allein sieben jüdisch. Auch führte er als noch mehr unvarteiisches.Zeugnis für die Geistigkeit des . jüdischen Volks an, daß die Weltmeisterschaft im Schachspiel im letzte» Hachen Jahrhundert allein von 3 Juden errungen wurde. ' Er wies' dann auf bie groß« .Entwicklunasfädiakeit des .fikdipheu Volkes hin.'die,sich in dem erheblichen Geburtenüberschuß kennzeichnet intbl bezeichnete es als eine Folge der durtsheu Gren-schutzpolitik negeu das östllchg Judentum, daß sie die weitaus größte Mehrzahl der jühtschn Auswanderer nach Amerika, England und Frankreihi wenden mußten und dort notgedrungen das industrielle, bezw. militärische Rückgrad der Feinde 'stärkten. Znm Schluß zeiate der Redner noch wie auch im Orient das jüdische -Clement zn Gunstendes Deutschtums in die Wage fällt. Pole«. Lodz. Die Stadtratswablen. Die Erfahrungen der Stadtrats'wahlen in Warschau kamen der Judenheit in Lodz zugute. Hier wurde weder eine ftiedliche Verständigung mit den Polen erhofft, noch ein Bündnis mit den Assimilanten gesucht. Dagegen schlossen sich alle jüdisch-nationalen Elemente der Lodzer Judenhett in einem. „Zentralen Wahlkomitee:' zusammen. Ein besonderes Wahlkomitee bildeten die Reo-Assimllanten, die sogenannten Judeiv-Polen. Die extremen Assimilanten.. führten Linen selbständigen Wahlkampf und ließen sich von den nichtjüdischen Parteien wählen: denen sie. angehören. Die Handwerker, die ein unabhängig^ Komitee hatten, waren in ihren nationalen Forderungen mit dem »Lentroilen Jüd. Wahlkomitee" solidarisch rmd > schlossen sich ihm knrz vor den Wahlen an. UnabhänAP