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Neue jüdische Presse · 1917-02-16 · Heft 7 (16.2.1917) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 7 (16.2.1917)
Date
1917-02-16
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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«wn t. Frankfurter Israelitisches FamSieMatt. ZK. 7. LM-w »l Kiolilmei gegenüber dem t»eueral-AiiZeig*-r Vornehmes Familien-Käffee WM" Nachmittags u. Abends Konzert. "M» Die Wahl von permanenten Beamten wurde zum Tell in der Nachmittags-, zum Teil in der Wendsitzung durchgeführt. Das Normierungs-Komitee erstattete abermals seinen Be-. richt- Die Majorität des Komitees war für'Adolph -Krause als permanenten Vorsitzenden, während die Minorität die Ernennung von Louis Marshall - empfahl. . ' .Adolph Krause führte darauf folgendes aus: Obwohl er .sich der großen Ehre gewußt sei, Präsident des Kongreß-Komitees zu sein, schlage . er doch vor, falls sein befreundeter Rivale, Herr Marshall, mit ihm zusammen zurücktreten wolle, einen dritten Kandidaten zu wählen, dessen Wahl ■, für a l l e annehmbar' sei. Mar sh all erklärte - sich damit einverstanden. - Dr. Stephen S. Wise schlug nunmehr Nathan Straus vor, Dr. I. L. Magnes nannte Richter Julian Mack. Aber ehe noch irgend jemand um das Wort bitten konnte, beantragte Richter Julian Mack selbst von der .Rednertribüne herab die einstimmige Wahl von Nathan Straus, die nunmehr auch erfolgte. Krause stellte Nathan Straus der Versammlung als den „ungekrönten König der Juden in AmerÄa" vor. Nathan Straus erwiderte: „Wenn ich auch 70 Jahre alt bin, so werde ich doch wieder jung sein, Lvenn mich die Pflicht . ruft. Wir wollen Harmonie- und beide Herren, die ' vorgeschlagen worden sind, sind fähiger, als ich bin. Ich verspreche Ihnen,, daß ich. mein Bestes tun. werde, und sollte ich auch mitten im Wege einhalten müssen; — ich bin bereit!" Ws Vizepräsidenten würden gewählt: Harry; Kutler, Dr. Harry Friedenwald, Morris Hilquit, Pros. Jsaac Hourlvitz. und Leon Sanders. Zum Schatzmeister wurde Adolph Lewisohn gewählt, zum Sekretär Vernarb , G. Richards. Eröffuuuzsrede aus dem 5. Telegierteurag des Aüdtsme« Frauenbundes. gehalten von Sidonie Werner-Hamburg. Es ist zum erstenmal, daß« wir uns in dieser schweren Zeit zum Zwecke gemeinsamer Beratung, zum Zwecke gemeinsamer Arbeit zusammenfinden. Mir ist der Auftrag geworden. Sie, meine sehr verehrten Damen, zu begrüßen - und die 5. Mitgliederversammlung des Jüdischen Frauenbunds zu eröffnen. . Seitdem wir uns' im März 1913 in Leipzig trennten, hat ein -ungeheueres Geschehen unser, ganzes Leben von Grund auf verändert. Die Hochstimmung, die uns in den ersten Monaten des' Kriegsausbruchs' ergriffen hatte, ^machte einer gleichmäßigen Feierlichkeit. Platz, mit 'der wir alle Dinge der Außenwelt an uns herankommen lassen. Eine Umwertung aller Dinge ist vor sich-' gegangen, und unerbittlich wird nichts anderes als ein zweckvolles Tun von uns geordert. Es ist die Todesbereitschaft unserer Brüder da draußen, die uns einen größeren Maßstab an -alles anzulegen zwingt. Je stärker wir die Bedeutung dieses Weltkrieges erfassen, desto gewaltiger wird sein Einfluß auf uns. . Teilnahme, Besorgnis, Trauer um geliebte Angehörige, drohten manches Mal unsere Spannkrast zu lähmen; aber die Pflicht der fordernden Stunde riß uns über Abgründe des Schmerzes hinweg, stieß die graue Sorgenwand um und zeigte' uns dahinter doch noch grünendes, blühendes Land. Zur grünenden, blühenden Oase, inmitten dieser Welt des Blutes und des Grau-, sens wurde allen denen die Arb eit, die im Höherstreben, im Ueberwinden von Gram und Ungemach den Zweck des Lebens suchen. Wer seine Arbeit gedankenlos verrichtet, nur als eine Pflichtsteucr betrachtetder hat den Pulsschlag, dieser Zeit nicht verstanden, der hat die Wurzel feines Könnens mit ihr nicht fest genug verflochten, der hat die Probleme nicht erfaßt, die unserem Erleben heute' die Bedeutung geben. Der Jüdische Frauenbund erstrebt durch den Zusammenschluß der jüdischen Frauenvereine eine Stärkung aller jener Bestrebungen, die die Erziehung des Volkes bezwecken. . Bundesarbeit läßt sich nicht als etwas Abgeschlossenes /darstellen, unter das der Rechenmeister feig Fazit setzen kann, aber Bundesarbeit gleicht Quellen und Bächen, di« im Zickzack, durch -Windungen, über Hemmungen leise, kaum sichtbar dahknrieseln, belebend und fördernd, den Boden fruchtbar machend für die zm:ten Pflanzen sozialer Arbeit.' Wenn ' wir jüdischen Frauen' unserem Vaterlands in fihwerer Zeit die Treue gehalten haben, aus jedem Posten, auf dem wir standen, irr der Groß- und Kleinarbeit'als sozial reife Men,chen standen, die über ihre eigene Kraft hinausgewachsen jütb, so ist das ein Ergebnis der Erziehungsarbeit des Jüdischen Frauenbundes. Der Jüdische Frauenbund ,hat nicht nur bcwjrkt. daß unsere Leistungen als Zusammenfassung der jüdischen Frauenvereine gewachsen find, er hat uns in unseren Gesinnungen gefestigt, er hat un,er Urteil gereift, unseren,' Einfluß nach'außen erhöht. Wir stehen üocrall, da wo wir führend oder mitarbeitend am.öffentlichen Leben teil-, nehmen, als bewußte, aufrechte Jüdinnen da. Der Jüd. Frauenbund, der die Vertretung der jüdisch-,oziat arbeitenden .Frauenwelt ist, hat an seiner Spitze als Führerin eine geniale Persönlichkeit, Bertha Pappenheim, die in geistiger und sittlicher Beziehung das verfinndildiicht, was als höchste Forderung ideal gesinnten Men,chen, als Vor-, bild vor der Seele steht, dem Urteil höchste Grenze zieht und zur Nacheiferung anspornt. Eine Vor,itzende gibt ciucni Verein und erstrebt' einem Bund die Prägung. Bertha Pappenhcim, der Name allein ist ein Programm und vereinigt in sich höchstes, sittliches, nnbcugjames Streben, aufrechtes, zielbewußtes Judentum, edelstes Frauentum. Daß diese Vorfitzende dem Jüdischen Frauenbund erhalten bleibe, wird Aufgabe der heutigen Tagirng sein Der Jüdische Frauenvund ist heute nach 12 Jahren des Bestehens noch nichts Vollendetes, ikichts Abgeschlo,scncs, gaeiüi eine im Werden begriffene Organstation, einl -jüdischer Kulturentwicklung, die lebendige Ströme in das jüdische Gemein,chaftslcpen leitenwill. Er ist auf rechtem Wege, seine Fortenwicklung aber kann nur einsetzen, wenn die jüdstche Frauenwelt mit ihm geht. Die Solidarität der jüdischen Frauen muß zur festen Brücke werden, denn neue Wege socken ge,ncht werden, die die jüdischen Frauen hcrausheben stillen ails der.Sphäre des Alltags, und sie als jüdi,che Frauen einreiyen sollen in die.Scharen der Suchenden, der um ihre Rechte ringenden Frauen. , . . Wir leoen heute tu einer eisernen Zeit, in einer seelischen und tvirstchaftlichen Not der Frauen; aber auch in einer anfsteigcnoen Zeit, was die Wertung von Fraucnkrast betrifft. Ob aury> für XXi jüdische Frau'? Wenn fie zur Ausübung ihres natürlichsten, uno schönsten Berufes gelangt, wird die jüdische Frau von Mann und Kindern geschätzt und verehrt, sie' findet die Stellung' am häuslichen Herd, in der ihr Menschentum sich einljüllen kann in eine Wolke starken Glüascmpsindcns, denn 'tief wurzelt in uns der Sinn für-die Familie. Aber die Stellung der jüdischen Frau nach außen, in der Gemeinde, in der jüdischen Gemein,chaft? Die bedarf iwch sehr der Stärkung. Hier kann und soll der Jüdische Frauenbund seine Kraft einsetzen, um der jüdstchen Frau zu dem Ansehen zu verhelfen, das sie für iyre.Entwicklung braucht, und von dem auch das Fortbestehen Und die Fortentwicklung der Gesanitjudenheit abhängt, denn die Lö,nng der -großen Probleme bedürfen des gemeinsamen Durchdenke ns, einer gemeinsamen Jnaiigriffimyme von ,eiten des Mannes und der Frau. Man las,e endlich! die geisfigen Ghettomauern fallen, die die-jüdischen Männer noch'immer auxrichten zwischen uns und ihnen, ängstlich bemüht, ihre eigene Würde würdiger zu' gestalten dadurch daß die Frau nicht mitzusprechen habe in der Gemeinde und im Rat. -Der Jüdlsu-e Frauenbund würde fich unsterbliche Verdienste erwerben, wenn es ihm gelingen würde, diese krasten Gegensätze zu überbrücken; er wurde der Entwicklung des Judentums Pionierdienstc damit leisten und Vorurteile zerbrechen, die schon jetzt.großen Schaden angerichtet haben. Man macht die jüdische Frau mitveranuovrtlich für die Schäden, die sich fiis Judentum eilige,chlichcn haben, man erlaubt ihr aber nicht, ihre geistigen Fähigkeiten, ihre sittliche Kraft einzu,ctzen, daß sie mit an ' der Reorganisation des Judentums arbeite. Nicht zu herrschen verlangen wir, noch treibt uns eine andere Begierde. Nur heiße, schmerzlich heiße Liebe zu un,erem angestammten Judentum, für das wir uns einsetzen, wie der Mann, für das wir leiden wie er, für das wch kämpsew wollen mit allem, was wir sind und können, mit unserer Bildung, mit unserem Einflußdas find die uns zwingenden Mächte, die uns unseren Ilnteil fordern las,en, um das Bestehen und die Entwicklung des jüdischen Gcmeiiischaftsive,ens. Der Indische Frauenbund hat versucht, Einfluß aus die jüdische weibliche Jugend zu gewinnen, einen Einfluß-, den er unbedingt haben muß. .Denn, wer soll denn einmal alles.das in Leben umsetzen, was er heute nur anstreben und anbahncn kannwer anders als - das kommende. Geschlecht ist die Vollendung unseres Seins? Und wer dieser jüdischen weiblichen Jugend von heute ins Angesicht geschaut, in die tief ernsten feuchtschimmernden Augen geblickt hat, den ergreift ein Ahnen, daß da ein Reis gefallen ist in der Frühlingsnacht, der die Früchte aber nicht deni Verderben gufjeim gegeben hat, sondern unter Schauern und Tränen sind die Knospen gesprungen, die schwer sich neigen in Demut und Ernst. Ein Wille hat sie erfaßt zu dienen und zu helfen, 'den wir nicht' ungenützt lasten dürfen. Jetzt ist es Zeit, meine sehr verehrten Damen, woes nicht schon ge,chehen jst, diese jungen Jüdinnen in Jugendorganisationen zusammenzuschließeij, für die der Jüdische Frauenbund > gesonderte Aufgaben hat. . Wir legen allen unseren Einzelarbeiten das ideelle Programm der Frauenbewegung zu Grunde, das letzte Ziel bleibt aber .immer ein -konfessionelles, ein jüdisches. Mit Bebauern hat der Jüdische. Frauenbund heute davon absehen müssen, das Problem von der „Erhaltung -und Mehrung der Volkskraft", wie er es erst-plante, auf seine heutige Tagesordnung zu setzen. In der Zeit der grbßen Gemeinsamkeit ist die gemeinsame Beratungso tief in das Bölkerleben einschneidender. Problemedurchaus-am-Platz. Und der Jüdische Frauen«, bu'nd behält sich auch die eingehende Erörterung-dieses Themas. für eine später einzuberufene Spezialkonferenz -noch vor. Natürlich. soll die-Frage, die im allgemeinen Jntereste steht, und die den Frauenstandpunkt in Weimar' 1916 schon zum .Ausdruck brachte, von - uns aus nu jüdische Weltanschauung gebracht, betrachtet'werden. . ' So sehen Sie, meine ,ehr Verehrten,.,daß noch große, breite Arbeitswcge vor uns liegen. . Wir-wisse», daß wir schweren Zeiten entgegengehen, daß wenn die Friedensglocken den heiß ersehnten Frieden verkünden werden, fiir uns Juden dann vielleicht eine Zeit kommen wird, die Mann uitd Frau im Kampfe um gemeinsame Lebensbedingungen auf .beiderseitig -vereinte Kraft anwcsten wird. . Rüsten wir uns mitten im ^Kriege, daß wir im. Frieden' 'gewappnet sind. -Der Entschluß zur Bereitschaft mache uns . stählern. Und wenn auch, unsere Seele bis zum Rand erfüllt ist von tiefster Friedcnssehnsucht, so wollen wir doch unseren Gegnern, die uris als- Juden bekämpfen', ' würdig und fest - uns - entgegenstellcn.- Jeder Einzelne als ein'Ganzes, und das Ganze der -Jüdische .Frauenbunds als <;j» Verbündeter der ganzen Judenheit. Mißhandeln und quälen wollen wir .uns dann nicht,inehrlas,r'n,' wenn .erst die große Befreinngsstunde unserem geliebten' Vaterland« geschlagen hat. Jetzt st i l l tragen,' was uns als Jude n angetan wurde, ist höchster Vaterlands dien st,' darum wollen wir die Zähne aufeinanderbeißeu — durchhaltcu aufs angespannteste unsere Pflichten weiter tnn,-jedc Entrüstungsäußericilg unterdrücken, uns einglicdcrn nach, wie vor in-das große Heer vor und hinter der Front zum Nutzen und -Segen des Vaterlandes. . . . ' jTtäfTbeir Jogli | (Dr. I. L. Katzenellensohn, 1846—1917.) In Petrograd starb der berühmte hebräisch« Schriftsteller und bekannte Arzt Dr. J-. L- Katzenellensohn (Buki de» Jogli), im Mer von 71 Jahren. Der Verstorbene gehörte zu den hervorragendsten Schöpfern der hebräischen Literaturder 80er Jahre. Seine Werke, publizistischbelletristst'chen .Inhaltes waren außerordentlich populär, und zählen bis auf den heutigen Tag zu den besten. Erzeugnissen der klassischen hcbräischen Literatur. Seine erste Erzählung war „Schirat Hasanfir" (Da? Lied der Nachtigall). ' Berühmt sind - seine Erzählungen über die Erlebnisse jüdischer Soldaten im russisch-ckürtischen Kriege (187 8), den er' als Militärarzt mitgemacht hatte. Später erregten-s^inc „Gesammelten Werke und Erzählungen'- großes Aufsehen. In den letzten Jahren' widmete der Verstorbene sich fast ausschließlich, der hcbräischj-w i s s e n s ch a f t l i ch c n Literatur, trat aber doch . auch jjfters mit Werken literarisch-poetischen Inhaltes.. hervor, die stets vom hcbräisch-lc-cnden' Publikum freudig ausgenommen wurden. Bis zum 20. Lebensjahre beschäftigte sich' I. L. Kätzenellsohn mit dem Talmud; nachher wandte er -sich dem „profanen" Wissen zu und erlernte die Medizin, an der er ebenfalls mit großer Liebe hing. Talmud und Medizin waren die beiden Pole, .um die sich, seine geistige Welt beivegte.- Es "ist selbstverständlich, daß er sich vor allein für die medizinischen Teile - des- Talmud-interessierte. Schon' seine Doktordistertation gehört diesem Gebiete an. -Aber erst . 1883 crschlicn seine vorzügliche Untersuchung -über „die Anatomie des Talmuds und deren Beziehung zur griechischen Medizin"- fast gleichzeitig in zwei Sprachen hebräisch und russisch); kurz nachher wurde - dieses Werk auch in die deutsche Sprache übertragen. Etwas später zog der Verstorbene auch! die Bibel in den Kreis seiner. Forschung hinein. 1899 erschien hebräisch und russisch (in deutscher Uebersetzung nur kurz wiedcrgcgedcn) seine Monographie über die- Hautkrankheiten in der heiligen Schrift. Endlich vcrösfent-- lichtc er im Jahre 1897 seine ausfürlichere Untersuchung „Ueber das rituelle Neinheitsgesctz .bei den alten Juden." In diesem anregend geschriebenen Werke »streift der Verfasser , wiederholt das Gebiet - der Krckturgcschichte und der allgemeinen Geschichte des Jlldcntums. Nun wendet er -sich diesem Gebiete eingehender zu und als Frrccht dieser neuen Forschungen entstehen - seine beiden russischen historischen Exkurse über die „Babylonische Ge-' sangenschaft" und' „Saduzzäer und Pharisäer" (1900/1). '- Diese Veröffentlichungen . enthalteneine Reihe, von originellen und sehr seinen Beobachtungen, die der Verfasser an den Urquellen gemacht hat, und zeichnen ' sich -durch große Lebendigkeit und Eleganz der Darstellung. aus. Eben diese Eigenschaften kennzeichnen auch die dritte Monographie auf diesem'Gebiete: „Religion und Politik bei den' alten Juden" (1900—1902). Eine neue Epoche der wissenschaftlichen.Tätigkeit Dtginnt bei Dr. I. L. Kätzenellsohn..in dem Jahre , 1908. Indiesem Jahre tvurde die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums („Akademie Pir? Orientkunde") in Petersburg gegründet, und an dieser übernahm der. Verstorbene den Lehrstuhl-für Talmud und rabbinische Literatur. Gleichzeitig begann -die russisch-jüdische En-' zyklopädie zu erscheinen, in Her er den talmudischrabbinischen Teil redigierte. Dr. I. L. Katzenellensohn nahnc aktiven Anteil an allen' bedeutenden jüdischen Gesellschaften, widmete aber - doch sein größtes Interesse dem Hebräischen Sprachenverband, dessen Vorsitzender. er -war.' - - Auch als Arzt war-Dr. Katzenellensohn sehrange- - sehen und war der Leiter des städtischen Alexander-- -Hospitales. Er erfreute sich in weiten jüdischen und-- nicht-jüdischen Kreisen 'größter persönlicher Populariiät? Mit ihm ist einer der letzten-Repräsentanten der Kassischen hebräischen H,asikalah-Literatur "hinweggegangen. '• .

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