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Neue jüdische Presse · 1917-01-26 · Heft 4 (26.1.1917) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
15 (1917)
Issue
Heft 4 (26.1.1917)
Date
1917-01-26
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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, » gtanfottac Wva-litWeS FmuLierÄlaü. - -1 M Kl gegenüber dem General-Anzeiger ) Vornehmes Familien-Kaffee WF*: Nachmittags u. Abends Konzert. “Wm meir -Höngen tarnt, ^xber dos .Volk als Ganzes hat ' einen bestimmten Krcoit. Bei uns ist das 'umgekehrt. ' Wir Hoben' wohl einzelne, .von denen. manche Ar unzählige Millionen gut sind, aber unsere Gesamtheit ■> kann eine Anleihe nicht einmal Ar zwei Groschen be- kommen. Darin -besteht der Unterschied zwischen einer organisierten nationalen . Einheit und der nichtovganisiertat. Die vrganiserte Einheit nimmt die Kruft des, Individuums in .sich auf, die Nichtorganisierte verteilt ihre'Kraft unter die Einzelnen. . Wes alles ist mir Par. Upb. dennoch komme ich - — -nicht mit. einem fertigen Vorschlag, bloß mit einer Anregung. Vielleicht wird eS dennoch möglich sein. . eine. Anleihe aufzunchmen. und nicht zuzulassen, daß - ganze jüdische Gemeinden untergehen. Wir können nicht eine Anleihe im Namen des jüdischen Volkes aufnehmen, wir haben jedoch verschiedene , Organisationen,. welche die Rechteeiner juristischen Person be,itzen, ein Lewisses Gebiet umspannen, ein Macht- - bereich. innehaben. v w'.v Wenn eine jede von -diesen Organisationen eine entsprechende 'Anleihe gegen ihre - eigene Haftung aufnehmen Und die tÄHuld-in einer Zeitspanne von zwanzig oder dreißig Jahren ab-'-ahlen würde, könnte man auf einmal größere Kapitalien Aufbringen und auf diese Weise Tausende, ja Hunderttausende . vor - einem absoluten Untergang erretten. Wir haben frebitfäljigc - Organisationen, wir haben kreditfähige Gemeinden, welche €tioaS\me1)t zu leisten vermögen als außergewöhnliche Mittel, aber'wir dürfen nicht vergasten, daß eine so große wirtschaftliche Zerrüttung' wie die jetzige auch bloß teilweise nur durch außergewöhnliche Mittel gutgemacht werden 'kann. 1 . Die Durchführung eines solche» Planes erscheint auf den ersten Blick bloß deshalb so schwer,.weil wir noch keine Erfahrung auf diesem Gebiete besitzen. Dies - darf uns jedoch nicht abfchrecken. Die letzten gegetitwärttgen Ereignisse zwingen uns mit eiserner Notwendigkeit, daß wir nach neuen Wegen und neuen Methoden suchen, wie das jüdische Problem zu lösen wäre. Der Maßstab von Liebesgaben ist ein gar zu kurzer, er reicht ja nicht einmal Ar den heutigen Tag aus. Der Fortschritt besteht jedoch darin, daß die Böllerweitschauendxr werden und daß, sie tiefer in' die Zukunft, blicken- Referat über jüdisch-vetiovale Erziehung ge halten'am zionistischen Delegierten tag Von Dr. Martin Buber. Ich möchte .mich mit Ihnen zunächstdarüber ver- ' ständigen, was Erziehung, was nationale Erziehung und . was insbesondere jüdisch-nationale Erziehung bedeutet' Unter, den Definitionen der Erziehung etstheint mir als die richtigste die, die darin die Fortpflanzung der Werte erblickt. Die .geistigen Werte eines Etnzelnen, einer Gemeinschaft, einer sozialen oder nativnalen Gruppe werden übermittelt. Die erziehende.Generation empfindet die BeruAng in sich, die Werte, die bas Leben ihrer Gemeinschaft getragen haben, der'kommenden Generation. zu übergeben. Dies ist aber nicht so gemeint, als ob man einen fertigen Inhalt nähme und in die Hand eines anderen,legte, als ob.so die fertigen, abgeschlossenen Inhalte etwa eines Volkstums zum Bei- Stiel von einem Geschlecht zum anderen gehen könnten, ebendige Werte können so nicht tradiert werden, son- .dern die Uebermittlung von einer Generation zur anderen^ geschieht dadurch, daß die Werte in dieser - iteueit Generation neu erweckt werden. Daraus ergibt sich, - daß, .-die .Uebermittlung keine mechanische sein kann. Die Werte bleiben dieselben und.verändern sichdoch - immer wieder, sie nehmen injeder- Generation nach ' ihrem Lebensgefühl, dem besonderen Kulturstadium und ./ den besonderen historischen > Verhältnissen gemäß neue Gestalt, eine neue Strukturneue Aeußerungssormen an. So wird Hie wahrhafte Erziehung, sowohl die individuelle. wie, die soziale, zur Selbsterziehung. Der Erzieher - kann iw Grunde nichts anderes tun, als unter dem Aspekte der ewigen Werte, die er als den Sinn -des Lebens empfindet, in der Generation, die er zu, erziehen hat, das Latente zu erwecken. Erziehen bedeutet also' in Wahrheit nichts anderes als Selbsterziehung fördern und der überlegene, der wahrhafte Erzieher istder, der dem Erzogenen jenes Material überliefert, das geeignet, ist, .seine Selbsterziehung an-firegen, zu nähren und zu beflügeln. Nationale Erziehung bedeutet die Fortpflanzung der Werte eines Volkstums, das heißt, der diesem Volks? tum eigentümlichen Wertungen, Sttebungen, .Hoffnungen usw., aber nicht tn der Weise, paß Starres unft Feststehendes weitergegeben wird, sondern so, daß an jede neue Generaüon herangetreten wird mit der nn- . —. i neue-Erziehung unter Benützung des-gesamten_ rialS des Vollstums hervorbringe, ihren besonderen Wünschen,, ihrer besonderen Art zu leben gemäß,. Diese :AuAabe/ erhält eineerhöhte Prägnanz H uH eme erhöhte Problematik im Judentums,vornehmlich iw westlichen Judentum. - Hier, kommt etwas dazu, - was in.. keinem -mtderen VolKtum ' besteht: die Tatsache einer .wohl nicht allgemeinen aber doch sehr umfassen? den historischen Lücke' in der'Fortpflanzung der-Werte. Es gab hier eine Epoche, die eine. Unterbrechung der Uebergabe - der geistigen Werte des Judentums' von Gelschlecht zu Geschlecht bedeutet.. Uiw deshalb ' ist' hier die Aufgabe, der Erziehung eine besonders prägnante. Es gilt nämlich nicht eine, bereits bestehende, ununterbrochene Kontinuität sortzusetzen, sondern es gilt eine ununterbrochene Konttnuität wieder . aufzuirehnten. Und -wenn -ich vorher sagte, daß jede wahrhafte Erziehung Förderung der Selbsterziehüng ist, .so gilt das besonders für uns. Wir können der neuen Generation gar nicht das .Alte überliefern,' weil' wir es nicht besitzen. Unsere Großväter besaßen es, wir nicht. Wir haben dieses Gut nicht in Händen, wir höbest nur unser großes Gc- Ahl der - jüdischen Werte und das starke Bedürfnis -nach Aktualisierung der jüdischen Werte. Aber stärker noch als bei jedem anderen Volke tritt aus dem angeführten Grunde an Ms die Forderung heran: in Anknüpfung an die alten Formen -der- Wertübergabc, der Erziehung, neue zu schaffen. 'Für jeden, der' sich klar macht, um was es geht, bedeutet dies ein ungeheures Wagnis. Wir haben seit zwanzig Jahren auf allen zionistischen Kongressen und anderen Tagungen von der Kulturarbeit geredet, aber'wirgelangen erst jetzt zu dem Gefühl, welchi ein ungeheures Wagnis, welch eine schwere, härte, widerstandsreiche Aufgabe sie ist. Geredet haben wir zwanzig Jahre lang genug und übergenug, aber wir stehen noch immer vor dem Anfang einer wahrhaften Arbeit. Diese Arbeit kann nicht anheben, ehe wir uns mit aller Strenge gegen uns selbst ihre große Schwierigkeit zum Bewußtsein bringen. Es handelt sich Ar uns darum, den neu dufwachsenden Geschlechtern des westlichen Judentums die Werte des jüdischen.Volkstums zu überliefern, -so aber, daß diese Generattone» an, der Hand des Materials, das wir ihnen in der rechtmäßigen, zweckentsprechenden Form zu übergeben haben, lernen, sich Mbst zu erziehen. Was uns von der Jugend immer wieder zugerüsen wird, ist ebett dies: Helft uns, uns selbst zu erziehen. Das, woran, es: diesen jungen Menschen -fehlt, ist jüdisches Materials And-da müssen wir es Uns / gantz klar machen: Was für ein Material haben wir ihnen zuzuführen ünd in welcher "Weife? Wir sind bisher an diese Arbeit noch s fast gar nicht herangegangen/ Wir haben zwar ein Verlagswesen und eine Presse, wir höben <wer trotz alldem nicht das geeignete Material, um einen jungen Menschen, der sich inr Judentum bilden soill, die Mittel dazu an die Hand, zu geben. Cs gibt weder auf dem Gebiet der Geschichte, noch der hebräischen. Sprache, noch der de^.Literaturknnde, noch> der Palästinnkunde, noch der soziologischen' Gegenwartskunde,' ja nicht einmal auf dem Gebiet der nationalen Bewegung, ihrer Theorie und Geschichte Material, das wir mit gutem Gewissen von unserer so erfaßten Aufgabe. aus den jungen Leuten in die Hand geben könnten. Es geht hier um ein Doppeltes: erstens um. die Beärbeitung des - wissenschaftlichen Materials in der Weise, daß es unsere Erziehungsoufgabe fördere, zweitens um die zweckentsprechende Darbietung-geeigneten Stoffs aus der hebräischen und jüdisch-volkstümlichen Literatur. Für Leides sind Vorschläge ausgearbeitet oder entworfen; mit der'Ausführnng muß nun. endlich, begonnen werden. In derselben Richtung "liegt die Frage: wie lassensich die jüdischen Werte der .Jugend so übermitteln, daß in der ganzen Methode der Uebermittlung di? Richtung auf die Förderung der Selbsterziehung bewahrt wixd,? Ich möchte auf drei konkrete Beispiele ein- Das erste davon ist der Geschichtsunterricht. -Wohl müssen wir zunächst davon absehen, in'den vorhandenen den Ischen Schulen unserer Auffassung des Geschjchts- Unterrichts Eingang zu verschaffen: wir müssen selbst Jnstituttonen dafür begründen. Aber . in einzelnen dieser Jnstttuttonen unterscheidet sich der Geschichtsunterricht in - der Methode, im Geiste kaum wesentlich von dem, der gewöhnlich in unseren Mittelschulen herrscht. Es werden Taten und Fakten aneinandergereiht und es wird versucht, etwas geistige Sauce darüber zu tun: Was. wir uns vornehmen sollen, .so schwer es ist und so wemg geeignetes Material uns vorliegt,, ist dies, den jüdischen Geschichtsunterricht so - lebendig zu gestalten, daß die Jungen und Mädchen, die wir ' unterrichten,. das Gefühl bekommen: das ist eine andere Welt als die der.Schule, das ist nicht etwas, was ich einzuvauken habe, sondern etwas, was ich ganz lebendig empfinde.. was mich unmittelbar angeht. Es muß also versucht werden, daß, wenn z. B. von der Geschichte Palästtnas gesprochen wird, Palästina für dix Jugend, zu der gesprochen wird, nicht ein Land auf der Landkarte ist, über dessen Klima, Fauna, Flora sie einiges erfährt, sondern ein Land, «das nicht nur an ideellem Gehalt, weil es das Ziel unserer Sehnsucht ist, sondern /an lebendigem Interesse die anderen Länder überragt. Und in der. selben Weise ist etwa die Lebensgeschichte der großen Männer zu behandeln. Es ist hier heute-gesagt worden, wir müssen jüdische Heldengeschichch hüben, wir müssen jüdische heroische Vorbilder haben und cs kommt nicht darauf an, ob der David ettva so aussieht wie der Siegfried. Meiner Meinung nach, kommt es sehr darauf an. .Die jüdischen Werte sollen von der Jugend nicht empfunden werden als ein-Wert unter den Werten,' das Judentum nicht als ein ,Voll unter den Völkern, sondern das Einzigartige, Geprägte, Unvergleichliche des Volkstums muß. sich ihr offenbaren. -Der spezifische jüdische . Heroismus mutz ihr erscheinen; und das. ist.utch bleibt ein Heroismus -dies Geistes. Deshalb soll man,-, so schwer « auch ist, einem -jungen Mimschen solchen Heroismus ganz fühlbar machen, es'immer wieder» versuchen,' 'bi!».---. eS cherät.-5/BiSLuhfere tzngendWastK ein so „anderes'" Heldentum-: epkennt und erlebt' töte etwa dasj, Jeremias». des Mannes, 'der gegen,-die Machthaber und ungebeugt boiralltm,"i,wüs-Win.wteiiMachthaber aittuch die "WchhHheit.perkünhet, ^tveil,, er-tutter,hey> Gesetz des Geistes steht. - Dje...Bprb'il8er, die "ivir voi -der "Jugend >Mfzustelleu - habcpi, -sptd. .die^Pilder ..jbK Helden,-, die- Macht./duvh-/ den^ Geist 'ickaräi. > Aus' /denselben Prinzipien ist, MIWrÄM-/Unterricht zu betrachten Gewiß ist Ms' /gespröchrue »H.e> bräiph das -Hebräisch Ses FamilieiilebM,.' der Küche, des Marktes, der Straße' — ' düs -- schönste .Phänomen ' des: jüdischen Lebens : in. Palästina. Wraust es '. aber, in- - unserer, westjübischen Erziehung/, -zu /allererst ankommt - ist etwasanderes: diejenigen jüdischen Werte, die ntaji.- in' der hdbräischeii Sprache und nur in' der hebräischen Sprache überlieserik - kann, in .der. Jugeüd . lebendig - zu ' iiiache«. Das heißt vor allemdie Bibel. Und wenn ich vorher sagte, -daß. die neuen^.-Formeu, die wir zu schKffeu. haben, nur -durch Ankimpfung an alte geschaffen , werden können, so haben wir in diesem Punkte eine ganz , besonder« Anknüpfung an - jene Methode, 1 nach der int. Ostcit alle Geschlechter des lebendigen' Galüthjnd'entums' -erzogenwurden.. Dem Unterrichte sind die große» Texte des jüdischen Schrifttums, vor : allem "die.iBibel-» texte, dann aber auch die späteren, bis auf unsepe . Zeit, zugrunde zu legen. Auch hier macht sich die - Forderung der Selbsterziehung geltend.. Man. läßtdi?' Jugend nicht. irgendwelche. Sätze einlernen, die sie nicht - sehr angehen, sondern gilt ihr etwas, was .ihr eine neue Welt erschließt und so, daß sie' .'es' nicht ander? erschließen kann; denn es gibt keine Bibe.lüber- - setznng. < /' : ' ' - 'M -gibt aber etwas, was stärker ist als Erkemitnis, stärker noch als die Verbindung mit den große»' historischen Werken; daS ist der lebendige Kontakt mit deih Volke,' — mit jenem innerlichsten Leben Les Volkes, barin/di? i Werte als Trauin als Ausgabe, als Streben Fortbestehen. Zweierlei ist hier vor allem wichtig: Palästina und'b'<S! östliche.Judentum. Mit beiden müssen wir unserelosge> löste westliche Jugend ^eng verknüpfen. ' M genützt nicht, daß . sie von unseren Kolonien wisse; sie muß nnt der Jugend Palästtnas in einen direkten Zusammenhang des Gebens und Nehmens, in einen steten Austausch vün Erlebnissen und Erfahrungen, Wünschsen und Absichten treten. Und ebenso genügt es nicht, daß unsere Jugend dieses oder jenes Werk Müdischssn Geistes kenncht lerne; sie muß an den Kämpfen und'Arbeiten, an den Leiden und Ringen des, ostjüdischsen Volkes .innig ieUneymen. ' Damit habe ichs 'etwas berührt, was nicht die Jugeiü> allein, was uns alle augeht. , (Schluß/ folgt.) Geschäftsbericht des Zevtralausfchuffes des Rabbioerverbaudes iu Deutschland. Oppeln. Ende des vergangenen Jahres fand eine Sitzung des Zentralausschusses in-Berlin statt, die. von zwenmdzwanzig Mitgliedern besucht war. Aus dem G e schäftsbericht, den .der' Vorsitzende Professor Dr. G u t t m a n n gab, ist zu bemerken, baß - sich ein neuer — der Anfte —-Bezirk-sverband im Großherzog, tum Baden gebildet hat. Die vom Rabbinerverband unternommene Sammlung Ar die Bewirtung, der jüdischen Soldaten im Felde an-den 'hohen ~ ‘ '' hat die stattlich:' Summe von über 13000 „ geben. Zehutanseud Mark sind hiervon verausgabt, die Nestsumme soll bis zum Pesachfeste verbleiben. Au die Mitglieder des Verbandes, die bisher nochnichts. Ar die.Sammlung beigetragen haben, wird, eine nochmalige Aufforderung ergehen. ' ' WichtigsteriBerattmgsgegeuftand ist -er Ausgleich mit dem Verband der deutschen Juden.: In geschaffen t soll, die alle religiösen und religiös-organisatiorischenl j Fragen -vorberät. . Dieser Kommission sollen acht'Mit-l^ .glieder und . zwar vier Rabbiner und vier 2aieti a;:<V, gehören. Die theologischen Mitglieder werden vom Rab^ . ikt geschlossen hat. Die Versammlung stellt soweit hierbei eine angebliche Eingabe, des Rabbiner- L Dr. Jakob an den Kriegsminister und ihre'Beüntwördtüng durchden Verband der deutschen Jude» in Frag« L kommt, das' folgende fest: „Nicht-Dr- Jakob, sondert, $ der; rheinisch-westfälische Rabbinerverband hat die '/btev besprochene Eingabe , an das Kriegsministerium gerichtetl - Fu dieser Eingabe ist keinerlei Hinweis auf das Juden! L gesetz von 1847 : enthalten. Von den Rabbinern Wests saleiS — es. sind int gapzen vier — gehören drei - pew .A rheinisch-westfälischen Rabbinerverbänd an.'-. Wenn . bij Synagogengemeinde Dortmund' aus demwestfälischen Gei meinüeverbande ausgeschieden .ist, so ist das durchaus Ä nicht auf eine Einwirkung , des Dr. Jakob zürückzm führen." Im weiteren Verlaufe der .Debatte wird t| Aussicht: gestellt, daß die Mitglieder der Kommissivi'? bei.wichtigen Angelegenheiten vor. ihrer Tagungdet ", Zentralausschuß befragen werden. Schließlich wird ' fosi gender Antrag angenommen: Der Rabbinerverl /r band hält nach wie vor.daran fest,, daß/dc!^ Rabbiner der gegeben'e'Dertreter der reln^ giösen Angelegenhei.teu der Juden aus,^ Behörden gegenüber ist. Unter.dresem pri» zip.iellen V.vrbehalt,.auf den er nicht Berit,Ä zicht/leisten ka-nn, erklärt, sichder Auss'chuIl,A oereit,: mit; b'em Verbund' der. dents Juden zusammenzua'rbei.ten.' Er ist da:m»^^ eiuv epst anden,- d a ßzur- Grund luge. vb.azx^. die Arb eikde'r zu b.ildend.en'gem'ischteul'K

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