Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 15 (1917)
- Issue
- Heft 3 (19.1.1917)
- Date
- 1917-01-19
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Frarckfurter Israelitisches FamAisnblM. 7 Kaffee Rublnnd Kaiserstrasse 56 - Täglich erstklassige Kaiseratrasse 56 Unterhaltungsmusik iS - Einlagen.-— war daran wenigstens zu einem Teil die nicht richtige, aber nahe liegende Erwägung schuld, daß, letzten Endes jedes, andere Sammclmittel des Nationälfonds demselben Zwecke dienen solle. Sollte die Landspende nicht allmählich ganz in .Vergessenheit geraten, so mutzte ein neues Moment, einneuer Gedanke hinzükommen, um sie populär zu machen, sie in allgemeine Lluftiähme kommen zu lassen. Und so kam es mich: der Krieg brachte dieses neue Moment. Dr. Gerson Zipper, ein Lemberger Zionist, Leiter der galizischen Landes-Sammclstelle des Nationalfond, den'das Kriegsgeschick nach Wien verschlagen hatte und der dort in die Nationalfond- Kommission kooptiert worden war, gab. die erste Anregung. Er proponierte eine besondere Sammlung unter dem 'Dtamei, „Kriegslandspende" znin Ankauf von Land '' in Palästina, ach dem nach! dem Kriege solche jüdische Kriegsopfer aus*'Osteuropa in Erbpacht angesiedelt werden sollten, die schon vorher sich landwirtschaftlich betätigt haben.' Dieser Gedanke zündete und durch die unermüdliche und zielbewußte Tätigkeit unserer österreichischen Freunde, nicht zum wenigsten der Leiter 'der österreichischen Landes-Sammelst'elle, Dr. Egon Zweig nnd.Dr. Wilhelm Beigcl, aber auch Dank der Tätigkeit -jedes einzelnen österreichischen Zionisten, besonders auch der im Felde stehenden, gelang es in 1% Jahren, vom April 1915. bis 7. Dezember 1916 150 362 Kronen für die Landspende anfznbringen. Auch Ungarn schloß sich ' dieser Arbeit' an, veranstaltete insbesondere Sammlungen durch Kinder für die KLS und erzielte in den ersten N'Jahren seiner Arbeit 25 000 Kronen, eine in Anbe- . tracht der ungarischen Verhältnisse sehr anerkennenswerte Leistung. Welch allgemeiner Sympathie sich diese Sammlung in Oesterreich erfreute, geht daraus hervor, daß auch die Tageszeitungen, insbesondere die „Neue Freie Presse", in deren Spalten einstens das Wort Zionismus nicht Vorkommen durfte, Aufritfe für die KLS brachten, selbst neben anderen Kriegshifszwecken dafür sammelten und über, die Eingänge Ausweise publizierten. Leider ist die lveitere Tätigkeit für die KLS dort jetzt etwas' behindert durch das jetzt in Oesterreich befolgte System, alle Sammlungen für Kriegshilfszwecke außerhalb der vom Staate unternommenen Aktionen einzuschränken, wodurch etwa 30 Sammclzwcüe verboten' wurden, darunter auch die Kriegslandspende. Doch betrifft das Verbot nicht den Nationalfonds, insbesondere auch nicht die Landspende schlechthin, die drüben jetzt „Dunamspendc" genannt wird. Auch! die „Nene Freie Presse" Publiziert^ weiter Eingänge für; den Nationalfond. Die Arbeit geht also fort. Die Ge-" samteingänge für die Landspende aus aller Welt be- - trugen 1915 und 1916 etwa 200 000 Kronen,- ein recht erfreuliches Ergebnis. Und doch mir ein Tropfen auf cincü heißen Stein. Was ist das bisher Erreichte gegenüber dem, was' nach dem Kriege erforderlich sein wird, was nmh dem Kriege vom.Nationalsond in Erez ■ Israel zu - leisten sein wird? 1913 war .ein Rckordjahr des Nationalfond gewesen, es hatte 811000 Mark (nach damaliger Währung über eine Million Franks) .gebracht. 1914 sollte und mutzte es übertrcfsen, sollte der Nationalfond nur halbwegs seine'Aufgaben erfüllen können. Da kam der Krieg und unterbrach! zwar nicht die Sammel-- arbeit für den Nationalsond, aber er minderte doch erheblich seine Einkünfte. Das Gesamtergebnis, für 1914 .war 596 000 Mark, 1915 brachte noch . weniger, nur 509 478 Mark. 1916 wird es ja wieder mehr sein, aber wie viel mehr haben wir doch nötig, soll der National-- fand nur einen Teil der Aufgaben, die für das jüdische. Volk zu erfüllen er berufen iss, auch vollbringen. Wir müssen alles daran setzen, in dem kommenden Jahr, gleichviel wie lange das grausige Morden noch anhalten wird, das Rekordjahr 1913 weit, weit Zn überflügeln. Ein großer Teil dieser Pflicht fällt uns deutschen Zionisten zu. Und wir wollen sie zu erfüllen, suchen, indem wir uns jetzt in erster Reihe ,der ,,'Landspende" znwenden. Mit ihrer Hilfe wollen wir die bisherige- Kolonisation ausbanen, wollen wir sie in dem erheblich vergrößerten Maßstabe fortsetzen, der nötig, ist, um nur - einen Teil der Not zu lindern, die der Krieg über unsere osteuropäischen Brüder gebracht hat. Wir wollen die Sammlung bei uns nicht „Kricgslandspende" nennen, - es spricht manches dagegen. Sachlich berechtigt wäre die Beziehung,. denn die Zähl der .Kriegsopfer" aus unfern Reihen ist wahrlich» nicht klein, vor allem auch . die Zahl der Inden, die, durch den Krieg ..von Haus -und Hof' vertrieben, eine neue Existenz sich! schaffen müssen. Man lese nur die erschütternde Schilderung in Nr. 48 der. „Jüdischen Rundschau" von Dr. Ohias Thon, um nur ein solches Bild herauszugreifeu oder erinnere -sich der Schilderungen, die Dr. Rosenbauin aus Wilna uns gab. Wer von uns 'weiß nicht von diesen Djngen? - Und haben wir nicht — abgesehen von dem jetzigen großen Weltkriege — stets und jmmer „Kriegsopfer" . in unser» Reihen, Opfer des Krieges, der ohne Unterlaß gegen Juden und Judentum geführt wird? Ueberwinden wir die in den letzten Jahren bei uns unnötig ' groß gewordene Scheu, auch unsere materiellen Palästina-Aktionen mit jüdischer Not zu begründen. Die Not ist da, sie schreit zum Himmel, und wir wolle» - versuchen,' so weit es ln unseren Kräften steht, ihr in I E. T. Rodehan, Herrenschneider Frauhfnrt a. Main, Friedensstrasie No. 1 Telephon: Römer 3650. FEINSTE M ASS-SCHNEIDEREI. Auf Wunsch koschere Verarbeitung.. I Palästina abzuh'elfen. Wir sehen ja auch) daß in allen noch jüdisch empfindenden Kreisen, d.ie doch jetzt sich zn mehren scheinen, der Gedanke an Hilfe durch.Arbeit in Palästina zunimmt und sich ausbreitet. Für diese Aktion 'müssen wir darum unseren Gedanken sonst fernstehende ^kreise zu .interessieren suchen. Das muß und wird uns gelingen. Fortsetzung folgt. Der außerordentliche Delegierteutag der Zionist. Bereiuiguua für Deutschland. (Bericht unseres Mitarbeiters.) (Fortsetzung.) In. seinen -weiteren Ausführungen behandelte Schocken zunächst die jüdischen Kulturarbeiten. „Wir haben keine arbeitende Wissenschaft und keine Bücher, sagte Redner weiter; wohl ist in Deutschland -eine von liberalen Juden begründete Wissenschaft des Judentums vorhanden, doch, diese kann, - selbst wenn ivir ihr ein Höchstmaß der Tätigkeit znmuten, keineswegs die fiir- Uns notwendige Arbeit leisten. Wir müssen daher eine neue jüdische Wissenschaft schaffen, die unsere alte Kultur wieder neil aufbaut. Deshalb ist es für uns Unerläßlich, um. den Gelehrten eine fruchtbare Tätigkeit zu ermöglichen, Verlag's'gesellfchaften zn gründen: wir müssen ihnen ein stetes Einkommen gewähren, damit sie' unter geordneten Lebensbedingungen für das Judentum zu schaffen und zn wirken vermögen. Daß cs möglich, ist, wissenschaftliche Bücher, die natürlich wenig .Verdienst bringen, herauszugeben, beweist uns die Monatsschrift „Der Jude",' die sich in durchaus erfreulicher Weise entwickelt hat. Sehr »wichtig wäre die Einrichtung einer objektiven Beratungsstelle für Verlagsangelcgenheiten. Ferner wäre zu wünschen, daß der Hauptausschuß die Herausgabe eines literarischen Ratgebers fiir . die deutschen Inden — nach Muster derselben Einrichtung des Dnr'erbundes — ans sich nähme. . , Wir bedürfen populär-wissenschaftlicher Bücher, Werke über die jüdische Geschichte, zum Erlernen des Hebräischen hebräische Lehrbücher; ferner brauchen wir jüdische Sagenbücher fiir die Jugend, kurzum, eine ausgedehnte Jugendliteratur. Vor allem, damit wir ein wahres Bedürfnis nach diesen wertvollen Büchern empfinden, müssen, überall Vortragszyklen, Pehrkursc aller Art und seminaristische Hebungen eingeordnet werden. Rednerging zur „zionistischen Parteiarbeit" über und ' betrachtete die Nationalfonds- und Palästina-Arbeiten und die Hilfs-Mtioiren, ferner die beiden letzten Arbeitskreise „Propaganda ' und* Gemeinde-Politik" und brachte hierbei einzelne wertvolle Vorschläge zur Sprache.. Das sachliche und treffliche Referat wurde mit zahlreichem Beifall begrüßt. Die N ach,Mittagssitzung wurde von dein stetlvertr. Vorsitzenden Dr. Klee eröffnet. Ein Antrag . von Reinhardt-Köln, der die Zionisten verpflichtet, sich der jüdisch-polnischen in Deutschland arbeitenden Munitionsarbeiter airzunehmcn, wurde einstimmig angeiwmmen. . Darauf nahm Dr. Eugen Täübler das Wort: Er sprach über „Grundlinien eines Kulturprogramms des Zionismus". Redner führte unter anderem aus. Unsere Presse müsse hauptsächlich zur Bildung einer öffentlichen Meinung dienen. Es iväre daher sehr angebracht, ein Presse-Archiv zur Schaffung einer Verbindung zwischen den verschiedenen Presseorganen zu gründen. ' Auch der Schulfrage müsse unsere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Ebenso verdiene das Bibli.öthekwesen eine größere Beachtung. Referent betonte die Nützlichkeit der Achaffirng einer besonderen Sektion fiir die Förderung und den Ausbau der Bibliotheken. Für die Erforschung der Juden und des Judentums ist die Errichtung einer soziologischen Gesellschaft, die Werke über jüdische Zeit-Geschichte und die Jckdcnfrage veröffentlichen soll, erforderlich. Die Gesellschaft, die Nationalökonomen und Historiker, Statistiker und Mediziner enthalten soll, hätte ferner regelmäßige jüdisch-wissenschaftliche Vortragszyklen zu veranstalten. : (Fortsetzung folgt.) Flavius Josephus und seine Zeit. Bon Ahrvn Marcus s. A. . (Fortsetzung.) Und da .kam die Gefahr des Proselytentums zum vollen Ausbruch. Die späteren Hasmonäer, die »nieder' verkappte Hellenisten geworden waren, hatten die Jdumäer und Jturäer, die uralten Todfeinde der Jude», init Gewalt bekehrt. Die erste Folge davon war, daß der Jdumäer Herodes ihr Haus mit Stumpf und Stiel ausrottete und den von ihnen ursurpierten Tron Davids bestieg, um das Volk der römischen Knechtschaft auszuliefern. Schpn zur Zeit des letzten hasmonäischen Hohenpriesters Hyrkanos, der den Königstitel mit dem eines einfachen Ethnarcheir vertackschen mußte, und ein willenloses Wertzeug in den Händen des edomitischen freigelassenen Antipaters (Herodes Vater) war, gab csin Jerusalem keine den Sadducäern genehme oder gewachsene Oberhäupter zu wählen, so daß auf Alexandrien gegriffen werden müßte, von wo Schemaja und Wtaljon von dem Hohenpriester mit d»u Worten empfangen wurden: „Jejtnn bne ainemaja lischlom: Willkommen Ihr. Proselyteiisohne!" Bald darauf erschien — wie seiner . Zeit Esra Hillel, der Nachkomme Davids, - aus Babel, wie der. Talmud (Sukkah 20) sagt, als Retter des Judentums, der den geistigen Tron Davids auf 455 Jahre wieder aufgerichtet hat (von 3730 bis 4185 Dauer I T. m 01* Erlanger Naeht *-*- üjamer lalserliorstr.K. - Abholung Und Lieferung frei ins Haus. - I des Patriarchenhauses), gei Tronbesteigung Davids bis zur Herstellung unter Zidkija. Der Strom der Profelyten war, wie Tacitus wahrheitsgemäß berichtet, in stetem Unschwelken begriffen, so daß HilkelS Kollege Schammai ihn mit strenger Mweisnng einzudämmen sich bemühte. Aber es waren Männer und Frauen der edelsten Stände darunter, die von der Kloake des Heidentums angewidert, ernstlich bestrebt waren, die strenge Disziplin des Judentums anzunehmen, so daß der sanftmütige Hillel sie nicht abweisen wollte. Uber dieser Strom führte auch,' all den trüben Schlamm mit, den die grauenhafte Herrschaft des heidenfreundlichen assimilatorischen Herodes nach Judaca geleitet hatte. In diesem Chaos von Samaritern, Edomitern, Griechen, Aegyptern und de» niedersten'Ständen der Großstädte bildeten jäh die heidnisch-jüdischen Sekten der Gnostiker, deren Treiben der Midrasch Kohclet, kurz — aber in Uebereinstimmung selbst mit den christ-I lichen Quellen — geschildert hat, als diese später mit. mehr oder weniger Erfolg sich von denselben los nndk selbständig zu machen suchten. Im Kainpfe gegen Rom, in welchem die Jdumäer als Hilfstruppen der Freiheitskämpfer eine Hauptrolle spielten, taten alle diese frei»-' den Elemente, meist unbewußt, das ihrige dazu, um' die Katastrophe so gründlich wie möglich zn gestalten!. . Der Tempel ging, von dem Fackekbrand, den die rnch-s lose Hand Titus geschleudert — wie Dio Cassius bezeugt,), was Tacitus verschweigt und Josephus verschweigen n mußte —, in Flammen aus. wie der erste durch Ncbu-h 'chadnezars Hand: aber die Thora stieg wie eilt Phör nix aus der Asche als ausschließliches Erbe der Ge- - meinde Jacobs. Unsere Weisen sagen: .FVenn die Böl-? ker gewußt, hätten, welchen Segen ihnen der Tempel ) brachte, dann würden sie ihn mit Legionen zu seinem ’i Schutze umgeben haben." . »'s Die Weltgeschichte zeigt uns. zu jener Zeit einen Hochstand der Kultur, der bei ruhiger Entwickelung die fortschrittlichsten Erwartungen berechtigte.' Mit dem Untergänge Jerusalems beginnt jene grauenhafte Periode jener Geistesnacht, die man mit der Bezeichnung „Mittelalter benennt, die ihren Tiefstand im sog. 13. Jahrhundert erreicht, das Leibnitz das dümmste aller Jahrhunderte nennt. Schleyden nennt die Juden des Altertums die einzig Nüchternen unter der trunkenen Menschheit. Der eigentliche Blutransch begann nun erst mit dem Mittelalter der Völkerwanderung. Erst die Erschließung der Ozeane bis zn den Polen Hai zn einer Ernüchterung beigetragen, aber selbst unser Jahrhundert der Mäschi- * Neubildung zeigt noch immer sehr bedenkliche Phasen eines gefährlichen Katzenjammers. Tacitus ist bei näherer Betrachtung ein so getreues Abbild Bileams, daß es beinahe Wunder nehine» muß, wenn das Dreigestirn Graetz-Wellhausen-Delitzfch nicht behauptet hat, __ daß - Bileam unbedingt den Tacitus gelesen haben muß. Wir erinnern nur an das Wort des belgischen Deputierten Lorand, das er dieser klerikalen Kammer des sogenannten Märtyrervolkes anläßlich der Kongogreuel (1396 abgehauene Hände in einem Dorfe), zngeschleudert hat: „Eure Kulturarbeit ist ein ungeheure fortgesetztes Gemetzel, sonst nichts))" (1. Juli 1903.) Warum sind die Inden die teterima gens? Darauf anwortet Bileam: IV 23,9. „Sieh' dieses Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht unter die Völker zählt." Tacitus: V „separati fpulis, discreti cubilibus, projectijsima ad libidinem gens alinarmn concubitn abstinent — circumcidere genitalia instituere ut diversitate nvscantur. Transgrefsi in morein eorum idem nsurpant. Nei' gnidquam prins imbuuntur, quam contemnere deos. exuere patriam, parentes, liberos,.Fratres vilia habere.- Warum sind die projetissima ad libidinem gens. wenn sie doch jeden geschlechtlichen Verkehr mit anderen Volksangehörigen vermeiden? Auch darauf anwortet Bileam: ,Mer zählt den Staub Jacobs nnd^ berechnet die Fortpflanzung Israels!" Und Tacitus: „Hinc generanti amor et moriendi contempfils": (daher — ans dem Glauben an die Unsterblichkeit der Seele — stammt ihre Liebe zur Fortpflanzung und ihre Todesverachtung.) Das finstere. römische Esaugcsicht kann cs den Jude» - nicht verzeihen, daß sie sich, nicht nach heidnischer Priestersitte (Origincs) kastrieren, kein Zölibat kennen, weder männliches noch weibliches und die- Welt nicht als Jammertal eines großen Klostergrabes betrachten, sondern sie vielmehr wert.finden, darauf vergnügt zn sein, so daß. sie — horribile dictn — ihr Vergnügen nicht an blutige» Stierkämpfen und noch grauenhafteren Gladiatorenkämpfen mit wilden Tieren suchen, - sondern bei ihren festlichen Zusammenkünften sogar ihre Priester laete concinebent siöhliche Konzerte veranstalten. Während er uns die superstitiv im Glauben au die Unsterblichkeit der Seele zum Vorwurf macht, schimpft der seichte Voltaire über die jüdische Religion, , weil sie im Gegensätze zn alten anderen, rein materialistisch sich mtf gar keinerlei Schilderungen eines zukünftigen Lebens cinläßt. Mer diese auch von den Sadducäern geteilte Auf- - fassung der heiligen Schriften ist beute bei eingehenderem Studium auch von gegnerischer Seite als oberflächlich erkannt worden. Diese Lehren sind nur in den!n8tituiiüi'moikvrn8iiIlvnsZ.2Lkner8Llr H. «. Bamy Zell 88. Tetefon-Ruf Hansa 1468. Eigenes Laboratorium. — Separate WarterSume.