Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1916-11-24 · Heft 45 (24.11.1916) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 45 (24.11.1916)
Date
1916-11-24
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2692297-2692975-2693019--09685-2704930
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 4. Ijf. Kaffee Buhland S t Kaiserstrasse 56 Kaiserstrasse 56 Täglich erstklassige MM- Unterhaltiingsninsik *96 $ ■ Gesangs - Einlagen. — Im Zusmnmenhang damit richtete ein Redner am Schlüsse der Versammlnng folgende Frage an den Vorsitzenden: „Ist dem Komitee die Möglichkeit gegeben, einen Mann, der sei» Eigentum — in der.Stadt — an Juden verkauft hat, von der Kandidatur auszuschließen?" — Daran anschließend fügte ein anderer Pole eine kleine Zugabe hinzu: „Ist das Wahlkomitee ermächtigt und. berechtigt, einem Manne, der durch Arbeitsmöglichkeitcn und Verdienste Schaden der polnische» Handwerker verschafft, ein Mandat anzuvertrauen?" — Da sich aber bei der darauffolgenden Diskuffion lebhafte persönliche Angriffe entwickelten, brach der Vorsitzende die Debatten ob, und die Versammlung faßte den Beschluß, das Wahlkomitee dürft weder im ersten noch im zweiten Falke - derartige Kandidaten zur Wahl aufftellen.! In der Versammlung haben nach! dem polnischen Blatte außer den Vorstehern der 12 Zechen die Vertreter 2 städtischer Clubs» 5 Komitee», Konsistorium, Aufsichtsrat des Magistrates, die Redakteure der polnischen Zeitungen, Lehrergesellschast, Handelsgesellschaft, Bibliothek, Hausbesitzer und viele andere teilgeiwnnnen. — Die jüdische Gemeinde und die Stadtratswahlen. . Ferner meldet man aus Lublin, daß die jüdische Gemeinde die Wahlvrganisation "der Juden in die Hand genommen hat. (S§ wurde durch sie ein Aufruf an die jüdische Bevölkerung erlassen, der alle Juden zur Abgabe der Stimmen auffordert, damit desto mehr jüdische Kandidaten gewählt werden. Das jüdische Wahlkomitee hofft, die Stimmen der gesamten jüdischen Bevölkerung in Lublin zu gewinnen. Bon den fünf Wahlkurien bietet die zweite, die aus Kauflenteu besteht, den Juden die größten Gewrnnmöglichkciten. (Wir verweisen auf unseren Leitartikel. Red.). Litauen. Wilna, 8. November. Einführung der Zwangsarbeit. Den Zeitungen zuftlge sind durch! eine Verordnung des Oberbefehlshaber-Ost alle Männer vom 17. bis zum 60. Lebensjahre aufgefordert worden, sich zu einer Untersuchung der Arbeitstauglichkeit zu stellen. Ausgenommen sind Geistliche, Schüler der Jeschuboth, Aerzte u. dgl. Ferner können die Wohlhabenden, die nicht an physische Arbeit gewöhnt sind, von der Arbeitspflicht befreit werden, .wenn sie am Tage der Untersuchung dem Stadthauptmann für die Dauer von sechs M o n a - ten eine Summe von 6 00 Mark unter Vorzeigen ihrer Pässe einzahlen. Diese eingezahiten Geldsummen werden dazu verwendet, die zur Arbeit herangezogene Bevölkerung mit warmen Klerdern zu versehen und deren hilfsbedürftige Familien zu Unterstützen. - Da außerdem bekannt gemacht wurde, daß den fteiwilligen Arbeitern außer der Ernährung ein größerer Lohn als den anderen bewilligt sei, war die Anmeldung am ersten Tage sehr lebhaft; auch legten viele der Wohlhabenden das ihnen auftrlegte Zahlungsgeld bei. (Diese Kriegsmaßregel wird Unter den obwaltenden Umständen in den okkupierten Gebieten pan Nutzen sein; es wird dadurch größtenteils der Armut und den' dadurch entstandenen Mißständen abgeholftn und der weit verbreitete .Mäßigung beseitigt. D. Red.) Petersburg, 12. November. Eine Bessern»»« der Judeulage? Die russische Regierung beabsichtigt in nächster Zeit eine Verordnung wegen Einfahrens gewisser Reformen auf dem Gebiete der Bildung zu erlassen. Es wird durch diesen Befehl, so denkt man unter pen Juden, die Prozentnorm für das Eintreten der Juden in die Universitäten und andere Hochs- und Mttclschulen stark vergrößert werden, ftrner soll der Zutritt der jüdischen Schüler zu allen Privatschulen erleichtert und auch neue Schulen, wie auch private Universitäten zu demselben Zweck eröffnet werden. Der Anfang sei schon mit dem Polytechnikum in Jekaterinoslaw gemacht worden. Die Inden im Heere. Die „Liga der fremden Völker Rußlands" in Lausanne hat letztens eine Statistik herausgegeben, worin aus Grund zuverlässiger Rechnungen die Zahl der jüdischen Svümten im russischen Heere auf 400 000 Wann angegeben wird. ■ ffladj der „Rusk. Sloloo" ist der Vorschlag, die jüdischen Studenten als Garnisvnsoeamte zu verwenden, gescheitert. Dagegen ist dem .Generalstab die Macht übertragen worden, alle jüdische Studenten in verschiedene Heeresteile als Einjährige einzüstellcn. Großbritannien. London, anfangs November. 3nm Heeresdienst der rnsstschen Inden. Aus eine Anftage im englischen Parlament hat der Minister des Innern Mr. Samuel geantwortet, daß sich in England 31500 ME Rußland stammende Männer im militärpflichtigen Mter befinden, die fast ausschließsich Juden sind. ' - Eine neue hebräische Wochenschrift. Die hftr Unter der Redaktion des.Herrn Dr. I. L-- Salkind erscheinende Wochenschrift in jüdischer Sprach? dft „Jüdische Stimme" wird voraussichtlich demnächst in eine Wochenschrift „kol h'äjehäidi" (Stimme des Juden) Frankfurter Israelitisches Familienblatt. unter der gleichen Redaktion nmgewandelt. werden. — Diese Zeitschrift verspricht unter der Leitung > des bewährten Mannes und talentierten Schriftstellers eine ge- . diegene und fruchtbringende zu werden. — . Frankreich. Von der Alliance. Das Zentralkomitee der Alliance israelite universelle in Paris hat in seiner Sitzung vorn 4. Oktober monatlich 1400 Franken für Lebensmittel-Sendnngen an jüdischrussische Kriegsgefangene in Deutschland bewilligt. Aegypten. Alexandrien, im November. Die Freimaurer und die jüdische Gleichberechtigung. Hier fand eine Beratung der Freimaurer verschiedener Länder statt. Es wurde beschlossen, eine Arbeit für die Gleichberechtigung der Juden iil" Rußland und Rumänien cinzuleiten. — Wie weit die fstegierung dahinter steckt, um der Welt ihre Menschenfreundlichkeit und väterliche Fürsorge für die russischen Inden zu zeigen, wollen wir dahingestellt sein lassen. Gleichzeitig verweisen wir wiederum auf folgende Meldung von der Einberufung der russischen Juden- Der Londoner „Jewish' Ehroniclc" vom 13. Oktober 1916 wird Mis Kairo gemeldet, daß nach! einem von den, russischen Geschäftsträger erlassenen Befehl alle russischen Untertanen im militärpflichtigen Alter sich' zum englischen Heeresdienst nrclden müssen. In erster Linie werden durch diese Verordnung die sich gegenwärtig in Aegypten mlshaltenden russischen Juden betroffen. Wie wir glauben, sind das die Ueberreste der geflüchteten palästinensischen Juden, sofern sie nicht an der mißglückten Dardanellenexpedition in einer besonderen jüdischen Legion teilnahmen und dabei zu Grunde gegangen sind. So weit reicht Englands „Schutz". Eine Bitte des Oberrabbiners. Im Zusammenhang mit der voransgehendcn Nachricht steht ein Schritt des Oberrabbiners Aegyptens. . Dieser schickte eine telegraphische Auftage zum Londoner Oberrabbiner mit der Bitte, die jüdischen Jünglinge, die . in den „Jeschibohs" (Lehrhäusern) lernen, vom Militärdienst zu befteien. Darauf antwortete der Oberrabbiner in London, es bestehen große Hoffnungen, dies bei den Behörden zu erwirken. Palästina. Jerusalem. Eröffnung von Nahrungsmittelstcllen. Die Stadtverwaltung ersuchte den Armeebefehlshaber Djemal-Pascha um die Eröffnung von Nahrungsmittelstellen, wo Nahrungsmittel von der Stadtverwaltung selbst verkauft werden sollen. Die Stadtverwaltung verfügt gegenwärtig über Bohnen, Linsen, 'Graupen, Sesam und Zucker und ist jetzt um den Ankauf anderer Lebensmittel bemüht. Die Eröffnung der Nahrüngs mittelstellen ist in allen Viertelnder Stadt geplant. Arzneien für Palästina. Die Gesellschaft „Medizinische Hilfe für Palästina" (in Oesterreich) erhielt vom österreichischen Jnnernministcr die Erlaubnis, nach Palästina Arzneien zu senden. In der vorigen Woche wurden nach Palästina Medikamente , im Werte von 100 000 Kronen geschickt. Die Gesellschaft erhielt dazu hergerichtete Wagen zum kostenlosen Gebrauch. Gleichzeitig verbreitet sie einen Aufruf an die österreichische Judenheit zur Unterstützung für diesen Zweck. Der Krieg und die Jude«. Das Eiserne Kreuz I. Klasse wurde verliehen; Alt«na. Adolf Seltgmann, Eeft. im Jnf.-Regt. 163, Sohn der Frau B. Seligmann. - Cöln-Mülheim. D r. m e d. D Simon, Stabs- und Regimentsarzt im Res.-Jnf. Rgt. Nr. 25, Sohn des vormaligen Königs. Regiernngspächtcrs I. Simon in Linv denhof. Stuttgart. Leutnant Hellmuth Frank, Sohn von Sigismund Franko Trier. Leutnant der Reserve! F r i tz L o e b, Sohn des Älberrt Loeb. Berlin. Das Ellerne Kreuz zweiter Klaffe 'erhielten: Kriegsfreiwilliger Bizewachtmstr. Ludwig Groß, Feldwebel Paul London, Beamter der Jüdischen Gemeinde, Grenadier Erich Falk, Unterarzt I. Blume nt ha l, .Vizeseldwcbel Bernhard Saalfeld, Kriegsfrciwlliger Unteroffizier CurtLindenbergi Kriegsfreiwilliger Wilhelm Stern (Groß-Berlin). Büdesheim lOberhcffen). Geir. Moritz Strauß, Kanonier im Feldart.-Rgt. 61, Sohn des Kauftnanns Sußmann Strauß, erhielt das Eiserne Kreuz. München. Frl. Bertha Müller, Tochter des Kausmamis Louis Müller wurde mit dem bayr. König Ludwig-Kreuz ausgezeichnet. Reufreistett. Salomon Oppenheimer, Sohn des Anselm Oppenheimer von hier erhielt für Tapferkeit vor dem Feinde in den Kämpfen an der Somnie das Eiserne Kreuz 2. Kl. Köln a. Rb. Oberleutnant der Reserve Joseph Heimann erhielt das Eiserne Kreuz 1. Kl. — Infanterist Ludwig Baruch-, 14. Inf. Rgt., Nürnberg, das Eiserne Kreuz 2. Kl. Posen. Musketier Emil Mannheim, Unteroffizier Willy Fr iedlä-ndcr, Ofsizierstellvertrcter Franz Pincns, erhielten das Eiserne Kreuz._' F. SAINT-DENIS, *'!rs;Äs- ALLE REPARATUREN an UHREN Gold und Silberwaren, -Brillen und Zwicker. Nr. 45. ja. Wf ere, Optiker, Liebfrauenstr. 1 i Brillen, PJncenez, Operngläser, Feldstecher) in jeder opt.-mechan. Spielwaren J Preislage - Eisenbahnen. -Dampfmaschinen, Laterna-Bajiica. Kinematograohnn etc. Wien. Blochs „Oesterr. Wochenschrift" verzeichnet in ihrer.vorwöchentlichen Numrncr folgende Auszeichnungen an Juden: 2 Ritterkreuze des' Franz Josef-Ordens,' 2 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 10 silberne Signum laudis, '40 bronzene Signum laudis, 11 goldene Verdienstkreuze mit der Krone, 7 silberne Verdienstkrcnze nrit der Krone, 14 goldene Verdienstkreuze, 1 silbernes Verdienstkreuz, 15 silberne Tapferkektshedaillen 1. Kl., 41 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Kl., 72 bronzene Tapferkeitsmedaillen, zusammen 215 Dekorationen; hiervon 77 an Offiziere und Kadetten des Soldatenstandes, 29 an Militärärzte und Militärbeamte, 109 an Mannschaftspersonen. Wien. Fräulein. Li li Herzt, sreiwillige Aussichtsdame des Ldw. Marodenhauses Nr. 1 wurde .für aufopferndes Wirken mit der silbernen Verdienstmedaille mit der Kriegsdekoration ausgezeichnet. Personalien u. Kleine Mitteilungen. Aus .Anlaß des 50jährigen Bestehens des Vaterländischen Fran'envereins erhielten die Rote Kreuzmedaille 2. Kl. Fr. Geh. Justizrat Orgler-Pose», Fr. Jeanette KönigSberger-Aachen. Rote Kreuzmedaille3. K l. Sanitätsrat Dr. Pincus- Posen, Fr. Justizrat Salinger-Wollstein, Fr. Wittkowki- Schneidemühl, Brauereibes.-Gattin Rina Mayer geb. Weil i. Oggersheim. Berlin. Ein neues Werk des Berliner Malers Hermann Struck ist soeben erschienen. Struck, der gegenwärtig als Landsturmunteroffizier in Kowno steht, hat. eine Reihe neuer Lithographien geschaffen, die denmächst als Sammelwerk erscheinen werden. Das graphische Werk, zu dem Herbert Eulenberg den begleitenden Text schreibt, wird in der amtlichen Druckerei des Oberbefehlshabers Ost chergestellt. Die Sammlung ist dem Generalquartiermeister v. Ludendorff gewidmet, der die Widmung auch angenommen hat. Ein Teil der in diesem Bande vereinigten. Arbeiten Strucks , ist bereits in der Beilage zur „Deutschen Kownoer Zeitung" erschiene«. In der Serie „Kownoer Schönheiten" befinden sich unter anderem auch zwei Zeichnungen jüdischer Mädchen, weitere jüdische Typen werden ebenfalls in der Sannnlung vertreten sein. — Der im vorigen Jahre erschienen Mappe mit fünfzig Arbeiten, die Struck im Felde geschaffen hat, wird in diesem Jahre eine zweite Sammlung folgen, deren Druck sich bereits in Vorbereitung befindet. Es handelt sich wieder um fünfzig Blätter, die in einer Auflage von 25 Exemplaren hergestellt werden sollen. Auch unter diesen Blättern bringt der Meister wieder jüdische Gestalten auS den besetzten Gebieten. Vre» lau. Das t ünsun dz wanzig sie Jubiläum der Lehrtätigkeit Professor Branns. Professor Dr. Marcus Braun, Dozent am Breslauer Rabbinerseminar, feierte am 4. November in voller Rüstigkeit das fiiufundzwanzigste Jubiläum seiner Lehrtätigkeit als Nachfolger seines Lehrers des großen Historikers Professor Grätz. Der Jubilar steht im 68. Lebensjahr und blickt aus ein reiches' Leben jm 'Dienste der Wissenschaft zurück. Wie sein großer Lehrer und Meister Grätz ist auch Brann in erster Linie Historiker und sein Spezialgebiet ist die jüdische Geschichte. Auf diesem Gebiet hat er Bedeutendes geleistet. Seine wissenschaftlichen Arbeiten zeichnen sich durch Gründlichkeit und Exaktheit aus und sind meistens populär gehalten und getragen von glühender Liebe zum angestammten Volke. Brann hat eine Fülle von kleinen Werken und Abhandlungen aus dem-Gebiet der jüdischen Geschichte — besonders in den „Monatsheften", eine Schöpfung Grätz' und nach dessen Tode die Redaktion an ihn, Brann, übertragen wurde — veröffentlicht. Von seine« Werken ist-das bekannteste seine „Geschichte der Jude« Und ihre Literatur". Posen.' Unter großer Beteiligung fand die Beerdigung des verstorbenen Geheimen Sanitätsrat Dr. Josef Pauly und seiner ebenfalls dahingegangene« Schwester Frau Rosalinde Kantorowicz geb. Pauly statt. Herr Gemeinderabbiner Dr. Bloch hielt die Trauerrede. Warschau. Vom Verein „Cbowewe Sefath ewer". In der letzten allgemeinen Sitzung wurden zum Vorstand unter anderem folgende Männer gewählt: Sch. Gordon, Nissenbaum, L. Schalkowitz, Z. Prilutzky und Ce mach. Frankfurter Berichte. Emauuel Seligmann s. A. Vergangene Woche verschied plötzlich Herr Emanucl Seligmann, der nahezu 20 Jahre dem Schomre Schabbos- Verein als Vorstands-Mitglied angehorte. Mit dem Dahingeschiedenen verliert das' sabbattreue Judentum einen tatkräftigen Förderer seiner Bestrebungen. Schomre Schabbos! Der Inhalt dieser, Worte läßt in uns eine Beruhigung aufkommen, daß cs in unserer heutigen wirffchaftlich ernsten Zeit Männer gibt, die unser so schwer belastetes Lebensschiff durchs vielerlei Klippen hindurch-' steuern Helsen, die uns die Sabbathaltung bringt. Seit Gründmig des Schomre Schabbos-Vereins führte der Verklärte dessen Kasse, Und die Zahl der jungen Leute, denen während der Stellenlosigkeit die Möglichkeit gegeben wurde, durch den Zuschuß ihrer Stellenversicherung vor der Verletzung des Sabbats bewahrt zu bleiben, geht in die Hunderte. Es war fiir jeden, der mit Seligmann in Berührung kam, ein Erlebnis zu beobachten, wie jer jeden Fall als besonders wichtig behandelte, üi« nur nicht dem einen oder dem anderen sein Recht Kr kürze«. Mit zu Herzen gehenden Worten schilderte der Vorsitzende, Herr Jakob Rosenheim, bei der Beerdigung den

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.