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Neue jüdische Presse · 1916-11-24 · Heft 45 (24.11.1916) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 45 (24.11.1916)
Date
1916-11-24
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Rr. 45 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Leite 3. JE. T. Bodehnu, Herrenschneider Frankfurt a. Main, Friedensstrasse No. 1 Telephon: Römer 8650: FEINSTE M ASS-SCHN EI DEREI. Auf Wunsch koschere Verarbeitung. hobenen überhmcht, sondern wir österreichische Juden wünschen dringendst Und sehnlichst, daß auch endlich in Oesterreich von amtswegen statistisch die konfessionelle Zugehörigkeit aller vom Kriegsdienste Enthobenen erinittelt werde. Wir gehen soweit, um unseren hämischen Widersachern jede Gelegenheit zu einem „Aha!" vorweg tzn nehmen, zu sagen, daß wir mit einer Statistik, die lediglich die Gesamtzahl aller Enthobenen ohne Unterschied der -Berufszugehörigkeit enthält, absolut nicht zufrieden wären. Wir verlangen vielmehr vor aller Oeffentlichkcit eine Statistik, bernfsweift geschieden und die -innerhalb jeder .Berufsgruppe die konfessionelle Zugehörigkeit der Enthobenen ermittelt. . Haben wir diese dringend nötige amtliche Statistik, dann wird denjenigen, die hierzulande noch wett wüster als in' Deutschland mit der Lügenmär hausieren gehen, alle Juden seien Drückeberger, bald das freche Man! verstopft sein. Dann wird diesen Verleumdern, die charakteristischer Weise zu allermeist selbst Enthobene antisemitischer Couleur sind, aufdämmern, daß sogar in den sogenannten „verjndetsten" Berufen die Zahl der jüdischen Enthobenen zahlenmäßig selbstverständlich, aber auch prozentuell, im Verhältnis zur jüdischen Bevölkerungsziffer weit hinter der der nichtjüdischen Enthobenen zurückbleibt. Woraus den nichtjüdischen Enthobenen kein Vorwurf gemacht sein will, da wir ja Vertrauen genug in unsere Militärbehörden haben, um zu wissen, daß diese nur solche Leute ohne Ansehung der Person vom Kriegsdienste befreien, die für die Wirtschaft, im ,Hinterlande unentbehrlichsind und jeder einzelne Enthebungsfall genauester und wiederholter Prüfung unterzogen ivird. - Cs ist ja überhaupt unbegreiflich, daß unsere Behörden diese offen.und versteckt' herumgetragenen Verleumdungen von der -Drückebergerei der Juden widerspruchslos dulden.' Bestände eine solche, dann träfe ja der Vorwurf weit mehr als djc Juden selbst eben diese Behörden, ohne deren Duldung ja eine solche freilich garnicht existierende Drückebergerei gar nicht möglich wäre. ... , Wo um des Ansehens unserer Zivil- und Militärtarbehorden willen und schließlich auch, weil die Staatsverwaltung cs der österreWscheu, zutiefst patriotischen, strr chren Patriotismus die schwersten Opfer bringenden Judenschaft schuldig ist, muß eine solche amtliche Statistik dringend und energisch gefordert werden, denn wir Juden wollen nicht für alle unsere Opfer und Leiden auch noch den schmachvollen Vorwurf auf uns -wälzen lassen, samt und sonders Drückeberger zu sein. Das mit aller Energie abzuwehren, sind wir nicht nur uns, sonderiiffin erster' -Reihe den Zlbertausenden Juden schuldig, die für jhr Latcrland draußen auf den Schlachtfeldern ihr Leben ließen. Es wird Aufgabe unserer jüdischen Presse, der ludischen Organisationen und der Kultusgemeindeii sein, diese Statistik zustäubigeuorts - bis zum Erfolg 5U fordern. 0 Kriegsstatistik werden wir Juden überhaupt dringendst brauchen. . Wir brauchen eine-genaue, aus amtlichen Quellen geschöpfte Statistik der gefallenen, der invaliden, der ailsgezeichucten, der durch wen Krieg um Hab und - Gilt gebrachten Juden, um die Statistiken antisemitischen Maulmachern unter die Nase zu reiben, wenn diese nach dem Kriege mit ein paar jüdischen Gaunern und Wucherern, dm wir verabscheuen, daherkommen sollten, um daraus Anklagematerial für alle die Millionen der anständigen und ehrlichen Juden zu fabrizieren." UeVer die Rechte der Juden im Königreich Polen. ' Die Berliner „Neuen Jüdischen Monatshefte" bringen in ihrer am 10. d. M. erschienenen Puminer zu dieser Frage einige bemerkenswerte Aeußerungen, aus denen sich die Ansicht weiter deutsch-jüdischer und polnisch-jüdischer Kreise ergibt. In einem Auffatz von Dr. A. Friedemann „Wir und die Ostjuden" ivird nach! einer ausführtich-en Darstellung der Materie ein Zusammengehen aller deutschen Juden auf Grund eines Mindestprogramms vorgeschlagen. Cs wird.darin verlangt: „Forderung unbedingter Gleichberechtigung aller Minoritäten, also auch der Jilden, mit den Polen in der Berfaffting, und ein in den Landesgesetzen festgelegter Schlitz für ihre religiöse uiid kulturelle Eigenart, insoweit sie selbst deren Erhaltung wünschen.. Abwehr jeden Zwanges zur Polonisiermig und Vermeidung aller Germanisiernngsmaßnahmen. Entschiedene Ablehnung älter Sondergesetze bezüglich der Einwanderung und besonders der- Grenzsperre und' eine nachdrückliche .Aufklärung der Ocffentlichkeit, sowie der ei,i. flußrcichsten obersten Instanzen und des im Osten tätigen Beamtentums über alle einschlägigen Fragen. Schließlsth eine umfassende Hilfstätigkeit zur Milderung des großen Elends Und Stiidium der Wirtschaftsfragen, deren Lösung nach, dem Friedensschlüsse erfolgen muß". Eine im Anschluß an diesen Aufsatz veröffentlichte Erklärung der jüdischen A s s i mi laut e n, die von Vertretern all er jüdische <R i ch tun gen Warschaus beifällig ausgenommen wurde, legt die Wünsche der polnischen Juden dar; sie stellt folgende grundsätzliche Forderungen auf: „ . ... Wir sind deswegen der Meinung» daß der Gedanke, eines verfassungsmäßigen und gesetzlich garantierten Obersten Nationalen Kulturrates grundsätzlich annehmbar ist, also eines Organes, welches die .Erziehung und kulturelle Entwickelung der jüdischen Jugend auf der sprachlichen Selbstbestimmung und auf diesbezüglicher Matrikulierung der jüdischen Bevölkerung gründen wird . . . Es versteht sich von! selbst, daß Juden in Polen ohne Unterschied von sprachlicher Selbstbestimmung, volle bürgerliche Gleichberechtigung genießen werden, die in den Satzungen der Verfassung eine absolute Garantie sindet." D'e Zeitschrift selbst schließt ihre Ausführungen über das neue polnische Königreich mit folgenden Worten: . »Mir hoffen und wünschen im Interesse der gut vaterländischen jüdischen Bevölkerung Polens, aber auch im Interesse des jungen Staates selber, daß sich dessen neue Leiter der großen Vergangenheit würdig erweisen und erfüllt von dem Gedanken wahren Liberalismus und wahrer Achtung vor der Eigenart und der Kultur der Minderheiten an die Lösung des Judenproblems herantreten werden." Der dringende Wunsch nach Anerkennung der sprachlichen und kulturellen Eigenart der Oöjuden in der neuen Verfassung des Königreichs kommt in diesen Kundgebungen in klaren und starken Worten zum Ausdruck. Auch die Berliner „Jüdische Rundschau" äußert sich in demselben Sinne:! „Es ist notwendig, nrit dem gleichen Nachdruck die schwere Verantwortlichkeit aufzuzeigen, die die deutsche Regierung fiir das gedeihliche Werden der jüdischen Dinge in Polen übernommen hat. In prächtigen, volltöne.ndcn Aüftüfen haben die deutschen Heerführer bei ihrem Einmarsch in Polen nicht nnr den Polen, haben sie den Inden, dem jüdischen Volke die Schicksalswende verheißen." ll. a. ivird ausgeftthrt: Der Staatsrat besteht aus 8 Mitgliedern, die vom Landtag nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt werden und 4 Mitgliedern, die der General-Gouverneur ernennt. Es ist klar, daß wenn nicht der General-Gouverneur einen Inden in den Staatsrat beruft, keine Verhältniswahl es erreichen kann, daß der Landtag einen Jrlden in den Staatsrat wählt. Dieser berechtigten Forderung schließen wir uns voll an. Aus aller Wett. Deutsches Reich. Der Ausbau der Deutsch-Israelitisch LSmanische« Union. Die auf Grund des Beschlusses der Tagung deutscher Juden am 12. Dezember 1915 zu Berlin ins Leben gerufene D. I. O. 1l. hat .sich bekanntlich, die Pflege freundschaftlicher Beziehungen zwischen Juden und Osmanen, die Verbreitung des Verständnisses für die Türkei, sowie die Erleichterung der Niederlassung von Juden auf türkischem Gebiet im Anschluß an die Landesbevölkernng und im Rahmen der osmanischen Staatsidee zum Zweck gesetzt. Nachdem bereits im ersten Halbjahre ihres Bestehens in verschiedenen Gegenden Deutschlands Ortsgruppen der D. I. O. U. entstanden waren, , macht der Ausbau der Organisation nunmehr seit Herbst 1916 bemerkenswerte- Fortschritte. So fand am 10. Oktober im Saale der Repräsentantenversannnlung der Indischen Gemeinde zu Breslau unter dem Vorsitze des Präsidenten der Breslauer Stadtverordneten-Versammlung Justizrat Dr. Heilberg eine Konferenz von Vertretern der jüdischen Gemeinden Schlesiens statt, welche die Bildung von O r t s g r u p p e n sowie eines Schlesischen L and es ko mit ee s der D. I. O. U. beschloß. Diesem ^Komitee sind die Gemeindevorsihende» uild Rabbiner sowie die übrigen angesehensten Mitglieder der schlesischen Gemeinden beigetteten. Es wurde zunächst eine Werbeaktton durch Versendung eines Aufrufes ins Auge gefaßt. Am 29. Oktober wurde lin S t u t t - gart von dem dorttgen Ortskomitee der D. I. O. U. untcv bent Vorsitze des Oberkirchenrats D r. K r o n e r eine Versammlrmg veranstaltet, der auch Vertteter anderer württenibergischen Gemeinden beiwohnten. Nach Anhörung von Referaten wurde ein Landes'komitee der D, I. O. 11. für Württemberg jns Leben gerufen. Im Anschluß an diese Veranstaltung wurde für den 12. November in Heilbronn eine Versammlung 'mit Rechtsanwalt D r. G u m b e l als Referenten anberaumt, znm Zweck der Gründung einer Ortsgruppe der D. I. O. U. Auch in den. übrigen Gemeinde» Württembergs wird die Bildung von Ortsgruppen vorbereitet. In Essen wurde unter dem Vorsitze des Rechtsanwalts Dr. Abel am 31. Oktober eine besonders zahlreich besuchte Versammlung abgehalten, die eine Ortsgruppe ins Leben rief. Des Weiteren fanden am 1. November in:. Sitzungssaal der Synagogengenieinde von Düsseldorf unter dem Vorsitz des Gemeindepräsidenten Sanitätsrat D r. Meyer, am 2. November im Repräsentantensaal der Gemeinde von Aachen unter dem Vorsitz des Kgl. Schulinspektors Rabb. Dr. Jaul ns, am 5. November in der Rheinland-Loge zu Köln a. Rh. unter dem Vorsitz des 'Justizrats Dr. Gallmann Konferenzen der namhaftesten Mitglieder der betreffenden Gemeinden statt, welche die Bildung von OrtsgniPPen und die baldige Veranstaltung von öffentlich-en Versannnlnngen beschlossen. Eine solche fand am 6. November unter dem Vorsitz von Justtzrat Wallach in Duisburg statt. In den oben angeführten Gemeinden wird die Bildung eines Rheinländischen Provinzial- Berbandes der D. F. O. 1l. vorbereitet. Ueberall wird auch die Werbung von DMitgliedern und hie Zeichnung von Spenden für den Fonds der sO. I. O. U. in die Wege geleitet. Als Vertreter der Zentrale der D. I. O. U. und Referenten beteiligten sich an den einzelnen Versammlungen, teils gemeinsam, teils einzeln, Kommerzienrat Ger so n Simon, Dr. Alfred Nossig und Baumeister Martin Flagow. Die leitenden Ideen der D. I. O. U. fanden überall Verständnis und Beifall. In eitler Reihe von Gemeinden sind die früheren Ortsgruppen der Deutschen Konferenzgemeinschaft der „Alliance I. U." der D.- I. O- U. beigetteten. L. Krämer gSK Waschen, Färben und Fagonnieren aller Art Herren- und Damenhßtom — Abholung und Lieferung frei ins Haus. —— Polen. Warschau, 17.—22. November. (Sin orthodoxer Bund. Am 14. Oktober hatte der „Orthodoxen-Bund" seine erste alkgemeine Versammlung einberufen, zu. der über 1000 Menschen herbeigeströmt waren; darunter fast alle bedeutenden Rabbis der Chassidinr, wie der Rabbi pon Ger, von Sttikow, Bialobrosek und Grodzisk und viele andere. Die Sitzung leitete der Rabbiner D. Kahn; er forderte einleitend die Versammlung ans, diesem Bund beizntteten, nnr das traditionelle Judentum der Bernichttrng zu entziehen und vom Untergang zu erretten. - Die Ausgabe des Verbands besteht darin: 1. Die Angelegenheiten der Orthodoxen nach, außen hin zu vertreten; 2. im Innern die Organisierung der Kräfte herbeiznführen; Schulen zu gründen und eine im Geiste des Judentums stehende Erziehung der jüdischen Knabe» und Mädchen cinzuleitcii. Ferner eine Literatur im selben Geiste zu schassen, die materielle Lage der orthodoxen Juden zu bessern und eine Arbeit für Palästina zu organisieren. Schließlich eine Ausgleichung zwischen den Arbeitgebern und den jüdischen Arbeitern zu erreichen, die Erstarkung des Kanftnännsstandes zu erwirken und noch anderes. Von den folgenden Iteden ist zu entnehmen, daß die Mttgliederzahl etwa 17 000 beträgt und das Verbandsvermögen die Summe von einigen Zetzntansenden überschreite. < Die nächste» Referenten bringen einen Vorschlag zu» Sprache, die Bundessatznngen so zu ändern, daß her Verband jeden politischen Charakter entbehre und daß ferner das kettende Komitee nicht für drei Jahr«, sondern sechs M o n a t e zu wählen sein soll. Die Vorschläge werden angenommen. - Nun wurde eine Wahlliste ausgestellt zur Wahl eines leitenden Komitees. Die „Rabbis" blieben davon ausgeschlossen, da sic eine eigene, gesonderte Kommission bilden, als beratende Institution gedacht. Dr.. Carlebäch, einer der Jnittatoren des Vereins bemerkte zunr Schlüsse, daß der Verein vom 1.- Dezember ab eine jiddische Zeitschrift mit Namen „Das jüdische Wort", herauszngeben! gedenke und daß in kurzem ein Waisenhaus nebst einer Mädchenschnleleröffnet werden roird. Gewählt wurden in den Vorstand 41 von den angesehensten Männern der jüdischen Orthodoxie Warschmcs, Unter anderem Driwes Wlodawer, Morgenstern, Wegmeister, Rotbart und Rabbiner Kahno. Die Asnmilanten bei »ex Arbeit. Während der letzten Zeit haben die Assiinilanlen eine lebhaftere Tättgkeit und Arbeit als bisher entfaltet. In ihren Beratungen haben sie konstattert» daß die Assinrilation Schritt für Schritt Boden verliere und haß ihr Einfluß sich merklich verringere. Die Hauptsache dieses Rückganges sei in dem Umstand zu erblicken, daß es den Assimilawren an einer Organisation mangeke und insbesondere an einem geeigneten Organ, durch das sie auf breitere Schichten des Volkes wirken könnten. Selbst bei den Wahlen zrrm Stadttat hätten die Affimilanteu kaum mit eigener Kraft einen einzigen Kandidaten durchgebracht; nnr mit Hilft der Zionisten und Orthodoxen ist es gelungen, sich einige Stellen im Stad trat tzu sichern. „Und nur dank unseren Gegnern ist es uns gegenwärtig möglich, noch etwas zu tun", bemerkten die Redner,' Und es scheint uns notwendig, daß die Assimilation manche ihrer Prinzipien zu ihrem eigenen Wohl ansgebe und eine Zeitung gründe Zwecks Einwirkung aus dia jüdißchxu Massen. Lodz, 8.—13. November. Ei« neues jüdisches Hilfskomitee. Kürzlich fand eine Griindungsversammlung sür das neue zentrale jüdische Hilfskomitee statt. Stuf Veranlassung des Vertreters der amerikanischen Inden Dr. Magr.es, der unlängst hier weilte, sollte ein Koinitee möglichst aus aNen Schichten der jüdischen Bevölkerung zusammengestellt werden, um die Verteilung der aus Amerika eingesandten Gelder jii organisieren und zu besorgen. Es traten deshalb.etwa dreißig Herren, Zlbgesandte aller Stände der Bevölkerung und der verschiedenen religiösen Richtungen zusammen, um" das Hilfskomitee zu.bilden. Nach lebhaften Diskussionen über die- -Zusammensetzung des Konritees wurde die Gründung vorgenommen; die Arbeiterkreise erhielten auf ihr besonderes Verlangen sieben Sitze. Das Hilfskoinitee wird demnach die beträchtliche Arbeit in ttirzester Zeit beginnen können. Auch Nmrde in einer späteren Versammlung der Beschluß gefaßt, jemanden nach Berlin zu delegftren, um über die zugewieftne» amerikanischen Gelder zu verhandeln. Lüili», 10. November. Pole« gegen Juden. In kurzer Zeit werde» hier die Wahlen zum Stadtrat. vorgenommen. Ans diesem Anlaß haben die Führer der Polen eine große polnische Versammlung einberuftn, in der über die Frage "der Wahlorganisierrmg verhandelt wurde. ' An zweiter Stelle kam die Ausgabe wegen des Beschützens des polnischen Charakters der Wahlen vor ftemden Elementen (womit hauptsächlich die Juden gemeint sind). Die Redner, alle 'mehr oder minder xinsluß,reiche Männer, haben einsttnnnig und widerspruchslos die Meinung ausgedriickt, eS sei durchaus kein Grund vorhanden, mit den Inden ein Konwromiß zu Wietzen.-

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