Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 14 (1916)
- Issue
- Heft 43 (10.11.1916)
- Date
- 1916-11-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 43 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. v Seite 3. I E. T. Rodehau, Herrenschneider - Frankfurt a. Main, Friedensstrasse No. 1 Telephon: Römer 3650. FEINSTE MASS'SCBNEIOEBEI. Auf Wunsch koschere Verarbeitung. I Uebertragung dieser Geringschätzung aus die rohe physische Macht der Gegner hätte die'Niederlage nicht herbeigesührt, .wenn, wie Tacitus in voller Uebereinstimmung mit den jüdischen Berichten (Talmud, Gittin 68) bestätigt, nicht dje Tollkühnheit, Zwietracht und heroisch sein wollende Zerstörungswut der Demagogen den Römern zu Hilfe gekommen wäre. (Fortsetzung folgt.) Aus öfter Wett. Großbritannien. Lnttdon. Auf der Tagung der Trabes Unions in Birmingham wurde einstimmig und ohne Debatte die folgende ■ - Entschließung angenommen. „Die Tagung spricht ihren scharfen Widerspruch gegen .die nicht aufhörende Unterdrückung des jüdischen Volkes aus sowie dagegen, daß das jüdische Volk unter Ansnahmebedingungen gestellt wird. Die Tagung bedauert, daß ' den. Juden in verschiedenen Ländern iminer noch ihre elementare politische und bürgerliche Rechte ververwchrt werden. Es ist Pflicht derenglischen Regierung, . von den Verbündeten und von den neutralen Regierungen kategorisch zu verlangen, aU' derartige Unterschiede abzuschassen. Auch sollen in den Friedensabiuachungen Bürgschaften für die bürgerlichen und politischen Rechte der.Juden und der anderen Nationen, die unter solchen Ungerechtigkeiten leiden, vorgesehen werden." Der Krieg und die Jade». Berlin. Leutnant Ernst Gottlob aus Berlin und Lentnant Fritz Loeb aus Trier erhielten! das Eiserne K r e ü z 1. K l.. — .Der König von Württemberg verlieh dem Armeerabbiner Dr. Tänzer das Ritterkreuz 1. Kl. des Friedrichsordens mit Schwertern. Berlin. Das Eiserne Kreuz erhielten: Offizierstellvertreter Bernhard Saalfels, Dr. med. Gg. Katz, Feldarzt Dr. Richard Cohn, Dr. med. Eugen Israel, Bataillonsarzt Dr. Max Frauken - st esu und Unteroffizier Fritz Oppenheimer, Sohn des Justizrats Oppenheimer. Frankfurt a. M Ludwig Weingarten, Sohn von Levi Weingarten, Gausstr. 41, Leutnant Ferdiu and Schloß st er n, Sohn des Druckereibcsitzers Moritz- Schloßstein, Obertveg 6 und Unteroffizier Richard Jgersheimer, Schumannstr. 67, erhielten das Eiserne Kreuz. Frankfurt a. M. Hermann Kahn, He derstraße 5 erhielt das Eiserne Kreuz. Köln. Dem Unteroffizier E t i P l a a t im 9. Reserve- Fußartl.-Regt, Sohn des Kaufmanns Jos. Plaat, wurde wegen hervorragender Leistungen als Beobachter und Fernsprecher das Eiserne Kreuz 1. Kl. verliehen. Slratzburg. Die Jüd. Kriegsfürsorge für Elsaß-Lothringen erläßt in Verbindung mit de» großen jüdischen Organisationen Deutschlands einen Aufruf zu Gunsten der israelit. Kriegsbeschädigten in Elsaß- Lothringen und der elsäßifchen Flüchtlinge. Viele Hunderte befinden sich in beklagenswertem Elende. Breslau. LeutnantPauiBielichowskh,Alfons Bndwig, Beruh. Grabowski, Cur t G u h r - auerziud Nich'ard Pelz-Breslau,FritzSchäffer>< Janer, Herbert Prenß-Löwenberg, Erich Tich-- aner-Neisse. und Dr. Fritz Wachs ner-Scharley erhielten das Eiserne Kreuz. Wien. Wie Bloch's „Oesterr. Wochenschr." erkährt, hat das Kriegsnlinisterium angcordnct, daß in Würdigung ihres religiösen Empfindens für die jüdische n Kriegsgefangenen der Samstag als allgemeiner Ruhetag zu gelten hat. Es ist. streng darauf zu achten, daß die Juden air Sonntagen zu allen Diensten und an ihrcir allgemeinen Ruhetagen nur zu dringenden Arbeiten hcrangezogen werden. Wie«. Bloch's „Oesterr. Wochenschrift" verzeichnet IN ihrer vorwöchentlichen Nummer folgende Auszeichnungen an Juden,: 2 Ritterkreuze des Franz Josef- Ordens, 1 Militärverdienstkreuz 3. Kl., 16 silberne Signum landis, 32 bronzene Signum landis, 9 goldene Berdienstkreuze mit der Krone, 5 goldene Verdienstkreuze, 6 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. Kl., 20 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Kl., 185 btonzene Tapferkeitsmedaillen, 9 eiserne Berdienstkreuze mit der Krone. 24 eiserne Berdienstkreuze, zusammen 309 Auszeichnungen: hiervon 66 an Offiziere und Kadetten des'^soldatenstandes, 18 an Militärärzte und Militärbcamte, 225.an Mannschaftspersonen. — Oberleutnant Franz Fris ch,, Sohn des Nagykarolycr Kaufmannes Frisch, wurde zum erstenmal bei Belagerung von Przemysl, als Kompagniekommandant verwundet. Der von seinen Soldaten außerordentlich gcliebie Kompagniekommandant war nach. zweimonatiger Pflege geheilt und ging zum zweiten Male an die Front. Die -infolge des Durchbruches bei Gorlice zurückgehende russische Armee wurde von unseren Truppen von Schlacht j zu Schlacht von Sambor über ' Brody verfolgt. Auf der Magierahöhe würde er von? den« Luftdruck einer schweren Granate erfaßt. Bierundziiianzig Stünden lang lag er bewußtlos. Der Divisionsarzt hatte ihn bereits aufgegeben. Der anwesende katholische Geistliche hatte ihn auch schon versehen. Mt schwerer Erkrankung kam er erst in das Lemberger und dann in. ein Kaschäner Reservespital. Nach seiner Wiederherstellung rückte er wieder zu seinem Kader ein Wegen seiner strengen Religiosität — er nährte sich während seines fünfmonatigen Frontdienstes bloß mit Eiern Und Milch — zeichnete ihn, wie „Egyenlöseg" berichtet, der Kaschauer orthodoxe Oberrabbiner mit dem „M o r e u u"-D i p l o nt 'aus. Perioaattea u. Kleine Mitteiluagea. Rülzbeim. Josef Feibelmann, Borstandsmitglied der hiesigen Gemcindc, begeht am 11. Nov. seine silberne Hochzeit. Zirndorf. Lehrer Michael Kohn beging den 70. Geburtstag. Würiburg. Aron Berliner und Frau Babetle geb. Liebermuth begingen die goldene Ho ch zeit Breslau. Elfe Fürst, geb Sachs schenkte der Stadt folgende Beträge: 50 000 Mk. zu einer „salo- Anna Unger'sche Stiftung für bedürftige Migestellte der Huffabrikatiou", 100 000 Mk. zu einer „Salo Unger'sche Stiftung für junge Kaufleute" und 50 000 Mk. zu einer „Anna Unger'sche Stiftung für Studierende der Musik." Professor Dr. Marcus Braun feierte seine 25jährige Lehrtätigkeit am Jüd.-Theologischen Seminar. Posen. Der jüngst gewählte Landtags! bgeordnete Dr. Max L e w i n ist 1857 zu Gembitz geboren. — .Dr. med. Levy in Rakel verunglückte lebensgefährlich mif dem dortigen Bahnhose. — In Janowitz tvurde Kaufmann Moritz Schmul zum Beigeordneten und steltv. Kreistagsabgeordneten, Kaufmann Raph. Jacob znm Magistratsmitglied gestählt. — Witwe Marianne Jeremias in Schneidem ü h l vollendete ihr 90. Lebensjah r. Warschau. Das PoltawerjüdischeGoudernementskomitee erhielt ein von dreizehn Rabbinern unter; eich nctes Schreiben, das sich gegen das Zusammenlernen von Knaben und Mädchen in den jüdischen Schulen als gegen die Sittlichkeit verstoßend wendet. — Infolge . Pogromagitationen hat sich Maxim Gorki in der russischen Monatsschrift „Nowi Kolos" in einem Artikel der Sache der Juden angenommen. Die russische Regierung hat natürlich die Nummern eingezogen, trotzdem sind Abdrucke des Artikels in vielen Hunderttausenden Exemplaren im ganzen Lande verbreitet worden. , Lemberg. .Dr. I. L. Magnes, Vorsteher der Bereinigten Jüdischen Hilfsorganisationen in Amerika, weilte hier mehrere Tage. Lemberg. Finanzminister d Leib empfing bei seiner Anwesenheit in Lemberg mich den Regierungskommissär der israelit. Kultusgcmcinde, Dr. P a r n a s. Er erwiderte ihm mif seine Ansprache: „Das rege patriotische Wirken und der eminente Wohltätigkeitssinn der israelitischen Bevölkerung Lembergs 'sind der Regierung wohlbekannt. Cs wird mir der Augenblick, in dem ich Ihre berechtigten Bitten erfüllen werde, ein freudiger sein." Odessa. Das Zentralkomitee der „Chauwewei Sekas Etwer" hat die Erlaubnis' erhalte», hier ei» jüdisches Lehrerseminar zu errichten. Der frühere Bialistoker Rabbiner Dr. Mohilewer ist zum Direktor ausersehen. Die meisten Fächer sollen in hebräischer Sprache unterrichtet. werden. Die Schüler sollen eine jährliche Unterstützung von 500 Rubel erhalten. Rew-Aork. Prüfident Wilson bat den Oberst Cha.rlcs H. Lauchheim er aus Baltimore zum Brigade-General befördert und ihn gleichzeitig zum Inspektor des Marine-Korps ernannt. Die Bestätigung dieser Ernennung durch den Senat gilt als sicher. Frankfurter Berichte. Anläßlich 'der 100. Monatsversammlung seit Bestehen der Bereinigung .tsr. Lehrer und Lehrerinnen in Frankfurt a-. M. fand am - Weud des 1- Noveniber in der Aula des Philanthropins eine Festsitzung stattzu der sich neben der hiesigen Lehrerschaft die Mitglieder des Borstandes und des Ausschusses der ijr. Gemeinde, zahlreiche Bcrtrctcr -der verschiedenen in der Gemeinde tätigen Vereine und viele Freunde des jüd. Religionsschülwesens cingeftinden hatten. - Eingcleitet wurde die Feier durch den empfinduugs- . vollen Bortrag des Gebets von Hitler seitens des Lehrers Scheuermann, den Chordirigent Siegfried Würzburger in feiusinniger Weise hegleitete. Sodann ergriff der Vorsitzende der Bereinigung, Dr. I. Höxter, das Wort zu seinem Bortrag: „Aus der Geschichte der Verein i g u n g." Rach einer Begrüßung der Ehrengäste, dankte, er dem Vorstand der - israelit. Gemeinde' und der Frankfurt-Loge für die tatkräftige Unterstützung der Bestrebungen der Bereinigung. Unter Himvcis auf den Weltkrieg entbot er den Amtsgciwssen im Felde dankbare Grüße und aufrichtige Wünsche für baldige Heimkehr. Dann zeigte er, wie die Bereinigung' als Träger jüdischer Kultur fiir ihre Tätigkeit das öffentliche Interesse in Anspruch nehmen, kann und gab folgenden. Ueberblick über ihre Geschichte und Leistungen: „Ans kleinen Anfängen heraus hat sich die Bereinigung zu einer in der jüd. Gemeinde und Lehrerivclt Kaffee Muhl »ml 5? . Kaiserstrasse 56 Kaiserstrasse 56 TSgltch erstklassige flV* Unterhaltungsmusik "MM -■ Gesangs,- Einlagen., I ¥_ m am Erlanger Haeht. Aranier galserhofslr.tt Wascbon, Färben untt Faponnleren alter Art Herren- und OamenbütBm —— Abholung und Lieferung frei ins Haus. ——— geachteten Körperschaft entwickelt. Am 12. Mat 1903 wurde die Bereinigung ifc. Religions-Lehrer und -Lehrerinnen mit 20 Mitgliedern begründet und wucitz iii wenigen Jahren auf 82 an. Sie umfaßte zunächst nur die Religionslehrer au Simultanschulen, hernach die Religionslehrer jeder Schule und zuletzt die isr. Lehrer und Lehrerinnen schlechtweg. Unentwegt behielt die Bereinigung die jüd.-pädagogische Aufgabe im Auge, ließ sich durchreligiöse Vorgänge weder außerhalb noch innerhalb ihres Rahmens von der geradest Bahn abbringeu und zeitigte durch da»' friedlich: Zusammenwirken und die einmütige Geschlossenheit aller Kräfte, machen sie rechts oder links stehen, die herrlichsten Früchte. Ms erste und vornehmste Aufgabe betrachtete die Vereinigung die Schaffung eines N o r nr a l l e h r - planes für den tsr. Reugionsuuterricht au Simul- ,, tanschulen. der in drei Jahren ausgearbeitet, zwei Jahre laug Praktisch erprobt, hernach revidiert und umgestaltet und im März 1909 fiir die verschiedenen Schulgattungen als 'Manuskript gedruckt wurde: Als Erstlingswerk auf diesem Gebiet wurde er den hiesigen Schulen von unschätzbarem Wert und diente vielen Grcßaemeinden bei der Organisation des Religionsunterrichts als Grundlage. Neben den Lehrplanbera!- tungen gingen gleichzeitig methodische Vorträge und praktische Lehrproben einher. Auch auf dem Gebiete des hebräischen Unterrichts suchte man Positives zu leisten und verhandelte eifrig über die beste Lehrmethode und über die geeigneten Lehrmittel. Im Auftrag der Bereinigung gab I. B. Levy in Gemeinschaft mit einer Kommission die alte Rödesheimer Tefillah mit neuen Typen und in schulmäßiger Bearbeitung heraus und fand damit solchen Anklang, daß sie bis jetzt 7 Auflagen 'erlebte und tu nahezu 100 000 Exeniplareu in Deutschland verbreitet ist. Auch sonst lnax man um die Schaffunggeeigneter Schulbücher eifrig bemüht und veranlaßte die Mitglieder Rabbiner Dr. Seligmann, H. Einstädier, Dr. Mey und I. B- Levy zur Herausgabe vorzüglicher Werke für den praktisch:!! Schulgebrauch. Eine Reihe vcn Lehr- und Lernbüchrn ist in Bearbeitung begriffen. Ms die Forderung erhoben wurde, die Jugend durch gute Lektüre fiir die Ideale des Judentums zu begeistern, bildete die Bereinigung eine Jugend schrif tenkomMission unter Vorsitz von E. Gut, welch außer der kritischen Sichtung der vorhäudeueu Jugendschristeu sich mit einer eigenen Sammlung („Für Misere Jugend"), deren 3. Band demnächst erscheint, befaßte imd damit tu zuständigen Kreisen reiche Anerkennung fand. Zur Abhilfe von Mißständen wurden einheitliche Maßnahmen beim Vorstand der Gemeinde 'beantragt, so z. B. wegen der Teilnahme jüd. Kinder am christlichen Religionsunterricht oder betreffs der Dispensation vom jüd. Religionsunterricht. Zur durchgreifenden Regelimg aller bezüglichen Verhältnisse wurde der Gemeinde und den Verbänden die illmgestaltuug des fakultativen in einen obligatorischen Religionsunterricht empfohlen. Neben der Förderung des Religionsunterrichts wandte mansich besonders Siel? JuteressenderiReligionslehrer zu. Vor allem war mim auf eine umfassende wissenschaftliche und methodische Fortbildung der Mitglieder bedacht. Das Selbststudium wurde durch Begründung einer pädagogischen Bibliothek, welche Me meisten Werke der älteren und neuesten Fachliteratur enthält, erleichtert. Diese Bibliothek ist neuerdings zu einem jüdischen Schularchiv für Deutschland ausgestaltet worden. Um mit dem Geist der Zeit Schritt zu halten, wurden Wer die neuesten Erscheinungender Pädagogischen und wissenschaftlichen Literatur Referate erstattet, während Bor träge aus dem Erfahrungs- und Forschungsgebiet des einzelnen das Wissen der Mitglieder bereicherten. Aber auch das materielle Wohl der Lehrer wurde in weitestem Maße gefördert. Für die stundenweise angestellten Kräfte wurde bei der Gemeinde die Einführung einer Gehaltsflala bewirkt, für unvorhergehene Notfälle der „Wlerfonds", eine Zentraldarlehnskasse für jüd. 'Lehrer mit einem Grundfonds von 30 000 Mk. begründet und für die durch den Krieg betroffenen Mitglieder in Frankfttrt a. M. eine Unterstützungskasse geschaffen. Stark nach innen und außen hat die Bereinigung an allen Bestrebungen der gesamten Lehrerschaft teilgenommen. Sie hgt sich freudig dem Verband der jüd. Lehrervereine im Deuifchen Reich, eiugeordnet und den Zwecken des Verbands ihre geistige Kraft und materielle Hilfe geliehen. Der im Dezember 1910 in Frankfurt a. M. abgehaliene 5. Berbandstag bleibt ein nuverwelkliches Ruhmesblatt in der Geschichte der Bereinigung." — Nachdem so der Vorsitzende in knappen Zügen ein klares Bild vom Wesen und Werden, Wollen und streben und den tatsächlichsten Leistungen der Vereinigung bis zur 100. Sitzung gegeben und auf die Fülle der ihrer Lösung harrenden schwierigen Probleme hingewiestu hatte, erniahute er die Mitglieder, in den folgenden 100 Sitzungen den gleichen Geist wie tu den vergangenen walten zu lassen, in friedlicher, harmonischer Ükrbeitsgemeiuschast ziclbewußt und schaffensfreudig au die kominendc 2lufgabe heranzutreten und sich den reinen Idealismus für die heilige Sache zu bewahren. — Hierauf hielt Herr Dr. 9ldler seinen Festvortrag: „Der jüdische Religionsunterricht in - ..Ü i »*<• '3 1 4