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Neue jüdische Presse · 1916-10-27 · Heft 41 (27.10.1916) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 41 (27.10.1916)
Date
1916-10-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 41. E. T. Itodeliau, Herrenschneider Frankfurt a. Main, Friedensstrasse No. 1 Telephon: Römer 3650. FEINSTE MASS-SCHNEIDEREI. Auf Wunsch koschere' Verarbeitung. . gung der jüdischen Arbeiterschaft ans der Convention im September 1915 beigetrage», sie haben einen hervorragenden Anteil an dem Gelingen der Philadelphiaer Konferenz, und sie haben durch ihre letzte Kampfertlärnng an das Organisationskomitee des Kongresses den Kongreßgedanken znm dritten Male gerettet und zwar diesmal von Gefahren, die kleinmütige Freunde heranfbeschworen. Die vor der Abstimmung mehrmals geäußerten Befürchtungen, die Ablehnung des Kompromisses würde das Organisationskomitee des Kongresses selbst und somit den organisatorischen Rahmen der Kongreßbewegung sprengen, haben sich nicht bewahrheitet. Das .Organisationskomitee ' hat sich dem Votum seiner Wähler unterworfen und die Konferenz der Rehchsorganisationen eingelade», auf der durch das Referendum angedeuteten Grundlage die Verhandlungen fortzusetzen. Die. Antwort des American Jewish Committee ist noch nicht bekannt. Es ist jedoch bemerkenswert, daß, die jüdische Presse trotz^ihres Unwillens über das Referendum sein Resultat "als durchaus brauchbare Grundlage einer Verständigung bespricht und die Konferenz der Reichsorganisationen zum Nachgeben anfsordert. Kriegstagung des Kartells Jüdischer Verbiuduugen. Das Kartell Jüdischer Verbindungen hatte seine Airgehörigen fiir den 1. und 2. Oktob'er zu einer Kriegstagung nach Berlin einbernfen. Bekanntlich hatten sich kurz vor Kriegsausbruch die im Bund Jüdischer Korperationen zusammengeschlossenen Vereine Jüdischer Studenten und die Korperationen des Kartells Zionistischer Verbindungen zu einem Verbände, dem Kartell' Jüdischer Verbindungen (K. I. V.) vereinigt. Naturgemäß wird eine Jugendorganisation, wie sie ein studentischer Verband darstcllt, vom 'Kriege besonders schwer betroffen, da der weitaus größte Teil der Mitglieder und der als Nachwuchs iu Betracht kommenden Keilfüxe im Felde weilt. Aus dem vom Präsidium detz K. J.B. erstatteteu Berichte war zu entnehmen, daß trotz aller äußeren Schwierigkeiten die Arbeit des Kartells sortging, daß während des Krieges etwa 100 Fiire aktiv wurden und daß die Gesamtzahl der Mitglieder jetzt etwa 9 50 beträgt. Die Mhaltnng eines Kartelltages ist, solange der Krieg dauert, nicht möglich, und die Kricgstagnng war lediglich dazu bestimmt, eine Anssprache über die im K. I. V. aktuellen Probleme uub die Richtlinien der künftigen Arbeit herbeizuführen und durch das persönliche Zusammentreffen vieler K. I. Ver den bundesbrüderlichen Zusammenhang zu stärken. Der Umstand, daß etwa 200 Bnnbesbrüber, darunter zahlreiche ans dem Felde, erschienen waren, bewies das Bedürfnis einer solchen Tagung. Es kam ans dem K. I. Ver-Tage zunächst zn einer lebhaften Diskussion über die Frage, wie der Nationalismus im Galuth konkreter zu gestalten sei. Die Lösnngsversirche bewegten sich vor allem nach der Richtung, daß wir danach streben müssen, den Tatsachen des jüdischen Lebens näher zn kommen. Ms solche jüdische Tatsachen kommen neben dem jüdischen Lande Palästina das jüdische Volk, die hebräische Sprache und die jüdische Geschichte*) in Betracht. Ferner Wurde sowohl im Hinblick aus eine ZusammeU« arbeit mit o st j ü d i s ch c n Studenten wie auch ans den aus den Blau-Weiß-Bünden hervorgegangcnen Nachwuchs die Frage einer Reform der Korporationsformen erörtert. Die weitere Klärung dieser Fragen blieb der Diskussion in der internen Zeitschrift, dem „Jüdischen Studenten", Vorbehalten. Zn der Ostjudcnfrage wurde mit folgender Resolution Stellung genommen: „Wir erhoffen vom Frieden, daß er den Juden des Ostens die Bahn zu freier Entwicklung ihres nationalen Lebens öffnen wird. . In dein Bewußtsein der nationalen Einheit des jüdischen Volkes bekämpfen tute jeden Versuch, gesetzliche vder geistige Scheidewände zwischen Ost- .»nd Westjuden zn errichten. Wir erwarten vielmehr voit der möglichst innigeit Berührung mit dem östlichen eine Belebung und Befruchtung des westlichen Judentums." Neben den Verhandlungen tvar Zeit und Gelegenheit zu geselligein Beisammensein in kleinerem und größerem Kresse. Die Veranstaltungen von Festlichkeiten verbot der Schwerz uw die 44 gefallenen Bnndesbriidcr und die Rücksicht auf die im Felde stehenden. Mrs alter Welt. Rußland. Petersburg. Hier tagte eine aus 50 Gouvernnnents beschickte Konferenz der jüdischen Hilfskomitees für die Opfer des Krieges. ES' zeigte sich', daß die Petersburger jüdischen Führer, nach' ihrer politischen Gesinnung zumeist radikale Kadetten, in inneren jüdistheit Fraget: dürchatts nicht demokratisch denken und es bedttrfte einer zweitägigen erregte» Debatte, um das alte Zentralkomitee zn bewegen, das Prinzip der Wählbarkeit und Verantwortlichkeit anzunehmen. Sodann wurden ein neues Zeutralkonritec mit Vertretern der Pro¬ *) Und die Ueberliefernngeu des jüdischen Volkes, seine Religion, seine Sitten und Gebräuche. (D. Redalt.) Fralckfurtet Israelitisches Familienblatt. vinz und ein Vollzugsausschuß aus 25 Mitgliedern fiir das nächste Halbjahr gewählt. Der Krieg und die Jude«. Frankfurt a. M. RechtSanw. Richard Schottlaender, Vizefelbwebel und Offiziersaspirant, Inhaber des Eisernen Kreuzes, ist — 30 Jahre alt — gefallen. Kriegsjreiwilliger BernhardKatzenstein, Sandweg 6a, erhielt das,Ei seine Kreuz. Berlin. Der Deutsch-Israelit. Gemeindebund hatte das preußische Staatsministerium ersucht, die Bestimmung des 8 41, Gesetz vom 23. Juli 1847, „wonach die mit Entrichtung der Abgaben während der letzten drei Jahre im Rückstände gebliebenen Gemeinde- Mitglieder kein aktives Wahlrecht haben", für Kriegsteilnehmer außer Kraft zu setzen, „insoweit es sich um Wahlen während des Krieges oder die ersten Gemeindewahlen nach Beendigung des Feldzuges handelt." Das Mnisterinm hat einen ablehnenden Bescheid gegeben. Wiesbaden. Landsturmmann Sally Callmann Jahnstraße 24. erhielt das Eiserne Kreuz fiir hervorragende .Leistungen in einer Schlacht in Siebenbürgen. Ockenheim lRheinheffen). Musketier E r n st W o l f ist mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden. Köln. Der „Köln, Ztg." zufolge erhält das brasilianische Blatt „Mario de Porto Alegre" vom 29. März folgende Mitteilung: S e l i g m a n n & C o. in M a n a o s, Inhaber des größten Ausfuhrhauses im Gebiete des Amazonenstromes, erklären in den Zeitungen: „Nachdem die englische Regierung eine amtfiche Liste von 56 in Brasilien begründeten Firmen veröffentlicht hat, mit denen englische Geschäftshäuser keinen Handel treiben dürfen, und da sich unser Name in dieser Liste nicht befindet, stellen wir, um jeglich'en Zweifel oder Irrtum an unserer Loyalität als deutsche Untertanen zu beseitigen, hiermit öffentlich fest, daß wir keinerlei Geschäftsverbindung mit englischen Firmen oder der englischen Regierung unterhalten, daß wir uns mithin in jeder Hinsicht als in die erwähnte Liste freiwillig eingeschlossen betrachten!" Dazu bemerkt die „Köln. Ztg.": Matt wird dem wackern deutschen Hanse Seligmann & Co. zu seiner mutigen Erklärung nur nncingesch-rünkte Anerkennung zollen können. Vielleicht aber hat es auch geschäftlich richtig gehandelt. Bei der von keinem Sachkenner bezweifelten Ueberlegenheit des deutschen Auslandskanfmanns über den englischen dürfte die englische Schwarze Liste auf die Dauer für die deutschen Handelsbeziehungen eine ähnlich wirksame Empfehlung werden, wie es für die deutsche Jitdustrie das vielberufene Made in Germanh geworden ist. (Wir können hinzufügen, daß der Inhaber der Firma geborener Stadthannoveraner ist. Sein Vater war der verstorbene Bankier A. Seligmann: sein Großvater der gleichfalls verstorbene Landrabbiner Dr. Meyer. D. Redakt.) Karlsruhe. Unteroffizier Hauptlehrer M. Rothschild wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Kl. ausgezeichnet. BreSla«. Fliegerleutnant HanS Friedlaender aus Konstabt wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Kl. ausgezeichnet. — Feldmagazin-Jnspektor Fritz Goldschmidt, Oberarzt Dr. Harry Königsfeld, Unteroffizier Lazarus Nelken, Unteroffizier Hans Sachs und OffizierSaspirant Hans Ächte sing er erhielten das Eiserne Kreuz 2. Kl. Bosen. Alfred Ehrlich aus Schwerin a Warthe und KnrtPeyser ans Wreschen erhielten das Eiserne Kreuz. Dem erstereu verehrte der. Großherzog von Mecklenburg einen Spazicrstock mit jWhnem Griff und Widmung. — > Feldrabbiner Dr. Salzbcrgcr aus Frankfurt am Main predigte hier zweimal während des Snckosfeftes. Wien. Der Kaiser erhob den Oberstbrigadier Maximilian M a e n d l in den A d e l s st a n d. — A r m i n Wasser m a n n, ein Bruder des Romandichters Jakob Wassermann, ist gefallen. Er war Mitglied des Lessingtheaters in Berlin und daun des Hoftheaters in Darmstadt. Er hat sich! auch schriftstellerisch versucht. — Bloch's „Oesterr. Wochenschrift" verzeichnet in ihrer letzten Nummer folgende Anszeichuungen an Juden: 2 Ritterkreuze des Franz Joseph-Ordens, 9 Militärverdienstkrcuze 3. Klasse, 11 Silberne Signum laudis» 28 Signum laudis, 13 goldene Berdienstkreuze mit der Krone, 11 goldene Verdienstkreuze, 8 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 2 silberite Verdienstkreuze. 4 eiserne Berdienstkreuze mit der Krone, 1 goldene Tapferkeitsmedaille, 10 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. .Klasse, 28 silberne Tapferkcitsmedaillen 2. Klasse, 46 bronzene Täpserkeitsmcdaillcn, zusammen 173 Auszeichnungen; hiervon 74 an Offiziere und Kadetten des Soldatenstandes, 21 an Militärärzte und Militärbcamte, 78 an MannschästSpersonen. Personalien u. Kleine Mitteiluuge«. Berlin. Jacob Mandelbaum, bulaarischer Konsul. Konunerzicurat, Mitglied der Kaiser Wilhelmsgesellschaft nsw., wurde znm bulgarischen Generalk o »f u l ernannt. Berlin. Der Be re>n für jüd. Geschichte und Literatur kündigt folgende Vorträge an: Die Weltanschauung des Islam (Prof. Dr. Stein); Leopold- Zunz (Geh. Regicrnngsrat Prof. Dr. Geiger); die Juden und der deutsche Geist (Julius Bab); das jüdische Volkslied (Artro Nadel); die Bedeutung des Willens in der jüdischen Geschichte (Rabb. Dr. Eschelbacher-Düsseldorf); Synagogale Kunst (Prof. Dr. Grothe); die Bedeutung der Ostiuden für die Gesamtjndenheit (Dr. Beruh. Kahn); Seite 3. I»- Krämer SSÄl Waschen, FSnben und Faponnlenen allen Ant Hennen- und OamenhOtem -Abholung und Lieferung frei ins Haus. —WM die religiöse Idee und ihre Bedeutung für das Leben (Rechtsauw. Lewinski); das altjüdische Hans (Chefredakteur Landau). Lieguitz. AntonSochaczewski, Stadtrat, Präsident der Handelskammer, verschied im Alter von 67 Jahren. Halle. Dr. Arnold Jap ha, Privatdozent für Zoologie, erhielt den Titel Professor. Bayreuth. Max Harburg er vermachte 25000Mk. für eine Stiftung zu Gunsten armes Näherinnen und Arbeiterinnen, 25 000 Mk. für invalide Kriegsteilnehmer usw. Haupterbin ist die jüdische Gemeinde. Posen. Geh. Archiorat P of. Dr Warschauer, z.Zt. beim Stadtarchiv in Warschau, beging, den 60. Geburtstag. Warschau. Wie über Petersburg gemeldet wird, ist Josef Chasanowicz, der Gründer der Jüdischen Nationalbibliothek in Jerusalem, nicht gestorben, sondern lebt in Jekaterinoslaw. Warschau. Manns Krinski, der bekannte Pädagog und Schriftsteller, ist — 53 Jahre alt — verschieden. Er gründete in Warschau die ersten Handelsschulen in jüdisch-nationalem Geiste. Er gründete ferner den Verlag „Hoaur" wie auch den Verlag „Bücher für Alle", der zum ersten Male bessere billige Ausgaben in jüdischer Sprache brachte. Er uvar sehr fruchtbar in der Abfassung von Lehrbüchern. Sein Elementarbuch „Reischis Daas" hat mehr als 100 Auslagen erlebt. Zuletzt schrieb er eine Anthologie der hebräischen Literatur und des Talmuds. Budapest. Hier wmden kurz vor Sukos nur für Lulowim 25 b'is 30 Kronen gefordert. Etwa ein Dutzend Händler bildeten ein Kartell und beherrschten den Esrog- und Lulowmarkt. > B«daPest.Jo s e f B r o d y. Mitinhaber des„NeuenPester Journal", hat eine halbe Million Kronen mit der Bestimmung gespendet, daß eine von der Pester Israelitischen Knltusgcmeinde zu verwaltende Tuberkulöfenheilanstalt errichtet werde, in der in den ersten Jahren hauptsächlich kranke Soldaten» späterhin aber alle Kranken ohne Unterschied der Konfession Aufnahme finden: Präg. Dr. Jakob Singer, onßerordentl.Professor der Pathologie und Therapie an der deutschen Universität, Vorstand der Poliklinik und des Jsr. Spitals, Mitglied der Jsr. Kultusgemeinde-Repräsentanz, wurde zum ordent. Professor ernannt) : Odessa. Die letzte Ehrung des Dichters Frug war eine gewaltige Kundgebung. Etwa 100000 Menschen folgten, darunter etwa 10000 Schüler und Schülerinnen jüdischer Schulen. Alle jüdischen Institutionen waren geschlossen. Er würde neben Lilienblum und Lewinskr beigesetzt. Reden wurden gemäß seinem letzten Willen nicht gehalten. Frankfurter Berichte. AgudaS Jisroel - MSdchengruppe. Den jungen Mädchen, die während der vergangenen beiden Kriegswinter so fleißig in unserer Mädchengruppe Kleider und Wäsche für bedürftige Kinder nähten, sei mitgeteilt, daß diese Kleidungsstütw durch Rabb. Dr. Winter-Homburg, z. Zt. Grodno, dem Grodnoer jüd. Kinderheim zugeteilt tvurdcn. Das Kinderheim läßt herzlich danken, und die Mädchengruppe drückt hiermit gleichzeitig allen lieben Helferinnen ihren wärmsten Dank ans. Es ist beabsichtigt, im kommenden Winter wieder einen HandarbeiMabend zu eröffnen. Material ist in der Mädchengruppe vorhanden. Am Sabbath Rausch Chaudesch Marcheschwan findet vormittags eine Versammlung der Mädchengruppe statt, zu der noch besonders eingeladen wird. Die diesjährigen Teilnehmerinnen am Handarbeitsadend werden gebeten, sich an diesem Tage anznmelden, damit auch gleichzeitig die Zeit so festgelegt tverden kann, tvie sie allen Teilnehmerinnen paßt. Ortsgruppe des Jüd. Franen-Bundes Die Ortsgruppe veranstaltet in diesein Winter einen Cyclus von 12 Borträgen über.Jüd. Geschichte. Rabbiner Dr. Arnold Lazarus wird über das ,^8nch Hiob" und „Koholeth" sprechen, Dr. B- May Wer „Die Propheten." Me Vorträge finden S ams tags um 8Vs Uhr, L a n g e st r. 30. II. Stock statt (uitb beginnen am 11. November 1916. Für den Gesamt-Cyclus ist eine Einschreibe-Gebühr von M. 1.— zu entrichten: dieselbe ist mit der Anmeldung an die Schriftführerin der Ortsgruppe, Frau Elsa Werner, Beethovenstr. 50, einzusenden. \ Kleine Xotize». Die Jüd. Bibliothek und Lesehalle lLangestraße 33) ist geöffnet: Montag bis Donnerstag 1—4, 8—10 Uhr: Freitag nach Abendgottesdienst bis 10 Uhr: Samstag und Sonntag 10'/:-—1, 3—7 Uhr. Die Bereinigung isr. Lehrer und Lehrerinnen in Frankfurt a. M. begeht ihre 100. Versammlung seit ihrem Bestehe» durch eine Festsitzung, welche Mittwoch, 1. November 8>/i Uhr abends in der Aula des Phflanthropins, Hcbelstraße, stattfindet. Der Vorsitzende, Dr. I. .Höxter, und Direktor Dr. Adler sind die Festredner. Gäste sind wfllkommen. Am Sonntag den 29. d. M., abends 7 Uhr wird in der Schaß-Chevr o (Uhlandstraße 46) Her manu Schwab einen Hesped über den verewigten Leopold Zünz, secher zadik livrocho, halten.

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