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Neue jüdische Presse · 1916-10-11 · Heft 40 (11.10.1916) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 40 (11.10.1916)
Date
1916-10-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 ' Wie weit aber - die -Uebernahme russischer Methoden und Ansichten in jüdischen Dingen innerhalb der englischen öffentlichen Meinung bereits fortgeschritten ist, beweist in einer geradezu erschreckenden Weise das' Verhalten eines der bekanntesten englischen Schriftsteller, des russischen Korrespondenten der „Times", Mr. Stephen -Graham. Dieser Herr, einer der besten Kenner .Rußlands in »England, der .seit Jahren schon für ein inniges Bündnis zwischen England und Rußland eintritt, Hat während des Krieges ein Buch!: „Ruflia and the World" veröffentlicht, das seine Laichsleute über das Wesen Rußlands ausklaren soll. In diesem Buche, das in England eine außerordentlich^ Verbreitung gefunden hat und eine Verherrlichung des Zarenreiches als die Quell Arr Gesundung des' verderbten Europas darstellt, widmet er ein Kapitel der Judensrage, das ,aus eine Rechtfertigung des russischen Äbctisemitismus hinausläuft. „Die Juden", meint Herr Graham- „sind immer eine große Gefahr für die Ruffen gewesen. - Man darf behaupten, daß, wenn die Revolution gelungen wäre, oder wenn ' all den Nationalitäten Frecheit gewährt würde, die - Juden Rußland überfluten würden, und die gesamte weltliche Macht in ihre Hände fallen würde" sS. 135s. Die wahre Ursache des russischen Antisemitismus ist nach der Meinung des Herrn «Graham ,cher fundamentale Gegensatz des jüdische» Charakters zu allem', was am Slawen am wertvollsten ist" (S. 139s. Darin gleicht der Jude dem Tataren, denn der „Tatare im Ruffen ist ei» dem Juden ähnlicher Typus, und in der Tat glauben viele, daß die rusiischen Juden nicht Hebräer, sondern einfach die Nachkommen von zum Judentum übergetretenen Tataren seien. Wie Liese, ist der Jude ein Gift für Rußland" (S. 139). „Die Juden mit ihrer Begabung für Len Handels ihrer Sympathie für das Westlertum und ihrer Verachtung des'.Mystizismus bedrohen das russische Ideal. Man glaubt von den Juden, daß sje ungeheure Vermögen durch! zweifelhafte Mittel sich erwerben, und die Ruffen rächen sich in schwacher Weise, indem sie schweren Tribut von ihnen erpressen, wenn sie können .... Sie sind zu geschickt für die Russen. Die Folge ist, daß keine umfassende gesetzliche Maßnahme gegen sie ergriffen, wird, die geeignet wäre, ihren Praktiken ein Ende zu machen. Das Resultat dieser russischen Machtlosigkeit ist Zorn und Unmut Lei den Anständigeren und flammende Wut bei Bestecht Glichen. Wegen all dieser Dinge, die zwischen dem Juden und dem Ruffen nicht geregelt und aus der Welt geschafft weicken können, nimmt der letztere Zuflucht zu zügellosen Maffakres, zu Rituaünordaffären und ähnlichem" (S. 140). Man sieht, es' .ist ein wohlausgebautes System völliger Rechtfertigung des russischen Antisemitismus, das Herr Graham Mer bietet. Und es ist 'so nur konsequent, daß er auch den Kiewer Ritualmvrdptozeß zu entschuldigen sich bemüht. Zwar gibt «auch er zu, das; BÄis unschuldig war; aber, meint er, „die Wahrscheinlichkeit besteht, daß ein Jude das Verbrechen begangen hat" (S. 136), während der Prozeß es völlig Kar erwiesen hat, daß die ruffische Hehlerin Tscherberjak die wirkliche Mörderin gewesen war. Herr Graham geht jedoch noch weiter und hält die Existenz des Ritalmordritus unter gewissen jüdischen Sekten für gar nicht unmöglich. ,Menn unter den ungebfldeten und wilden Juden, die in Len entstrnteren Teilen des Payons wohnen, dunKe Sekten existieren sollten, in deren Riten Kinderopser, Molochanbetung und ähnliches geübt wird, so ist das eine .Kuriosität unter den Religionen des Mutigen- Europas" (S. 136). - - Ms guter Kenner der Verhältnisse weiß dann Herr Graham auch daß" keine Besserung de Lage derr russischen Juden zu erwarten ist. ,^Viele denken," sagt er. ,chah Rußland den Juden Emanzipation versprochen habe. ' aber selbstverständlich, hat es' dies nicht getan" (S. 141): und in einem Gespräch mit dem englischen Lord-Oberrichter Sir Rufus Jsaacs anüvortete er ans die Frage, ob etwas fiir die Besserung der Lage der Juden in Rußland nach dem Lttege zu erhoffen sei: „Nicht sehr Vieh Sie werden nicht die Möglichkeit erhalten, überall httyuziehen, wohin sie wollen. Die russische Kirche, ohne zu schwanken ist gegen die Juden, und der Hof selbst, wie Sie wissen, besitzt nicht nur keinerlei Toleranz für sie, sondern ist bereit,, alles, was gegen sie vorgebracht wird, zu glauben, selbst Dinge tote den Ritualmord beispielsweise" (S. 144). l Diese Ausführungen des autoritativen englischen Schriftstellers uud Sachkenners russischer Verhältnisse zeigen am Karsten, welche Folgen das englischrussische Bündnis jür die SMwngnahm-e -eines sehr einflußreichen Teiles der englischen öffentlichen Meinung zur Judensrage bereits' gehabt hat'. Die Lage der Juden in Rußland ist nicht im geringsten bester geworden, ober in England ist es' bereits so weit gekommen, daß feine der ersten Autoritäten für russische Fragen, der Korrespondent der „Times", den russischen Antisemitismus billigt und selbst das' Ritualmvrdmärchen verteidigt. Die Lage der russischen Juden von Ben-Jephume. Allgemeine Läge. — Der neue Jnnernminister. — Die Hetze der Militärb ehörden. — Die ökonomische Lage/ — Die Zukunft saussichten. Seitdem wir den letzten Aussatz über die russischen Juden schrieben, hat sich, an ihrer Lage nicht viel geändert. Es kommt nichts „Iieues" mehr vor: dick Fudenhetze geht weiter, es finden Ausweisungen der Flüchtlinge statt, viele ucherer Brüder sterben des Hungertodes bei der schlechten ökonomischen Lage, alles geht , seinen schrecklichen Weg weiter. Jeder.Tag fordert von den Juden Rußlands neue, schwere Opfer. Dazu kommt noch die ständig wachsende Furcht - vor der ungewissen Zukunft, die Leiden, furchtbarer als - zuvor, in sich, birgt. frankfurter Israelitisches Fasnilienblatt. Eine -Aenderiuig .ist mir in - den hohen russischen Stellen zu verzeichnen. Der bisherige -Minister, des Innern C h w o st o w ist überraschenderweise zurückgetrcten und zu seinem Nachfolger ist P r o t o p o p o w ernannt worden. Aus' den Erfahrungen, die man bisher gemacht hat, ist nun diesem Ministerwechsel keine größere Bedeutung beizumesscn. Da .jedoch Protopopow als ein gemäßigter Reaktionär gilt, so ist doch zu hoffen, daß er vielleicht einige BeschränKuigen ausheben, jedenfalls die jüdisch-e Lage nicht schlimmer gestalten wird. Der Kurs der Regierung wird dadurch im allgemeinen nicht um ein Jota geändert werden: Wir sagten schyn, die Hetzpolitik würde seitens der Reaktionäre weitergeführt werden, und es werden uns unglaubliche Tatsachen berichtet, an deren Richtigkeit leider nicht gezweifelt werden kann. Nicht nur im Innern des Landes, sondern auch!-an der Front wird diese Hetz« polittk betrieben.. Die Offiziere und, was noch schlimmer ist, die Oberbefehlshaber, mit gutem Beispiel vorangehend, erlassen'Ausrufe und Befehle, in denen ungeheuerliche Verleumdungen über die Juden, besonders über die jüd. Soldaten gehäuft sind. In einem derartigen Befehle wird folgendes gesagt: „In allen Teilen der verschiedenen Armeen sind jeden Tag die Rauten -der jüd. Soldaten, die desertiert oder vom Heere verschwunden sind, den Mannschaften vorzulesen und alle Vergehen der jüdischen Soldaten öffentlich zu berichten." Die Folge davon ist das Wachsen des Hasses und der Verachtung unter den russische» Soldaten gegen ihre jüd. Kameraden, die fortan als Spione und Feiglinge angesehen und bezeichnet werden, und denen spätere Rache, Pogrome u. a. zugeschworen wird. Ein anderer Erlaß, der für die Grausamkeit der hohen russischen Militärbehörden spricht, befiehlt: „Alle jüdischen Soldaten, die Ritter des Georgskreuzes sind (die für ihre Tapferkeit diesen hohen Orden erhalten haben und deren Zahl sehr groß ist), sind in die./vordersten Linien der Armeen zu schicken und bei einem nicht richtigen Ansführen und dem geringsten Vergehen sofort zu nt Tod zu verurteile n." So sollen bie jüdischen Helden, bic ihr Blut für Rußland vergossen haben, gemordet werden, damit — die Juden Rußlands keine lebende Beweise' für ihre Loyalität gegenüber Rußland liefern könnten. Diese ganze teuflische Hetze wird in großem atze geführt. Was Wunder also, daß in einem! großen Teile des russischen Heeres ein unüberwindliches Haß- und Rachegefühl gegenüber allen Juden herrscht. Die wirtschaftliche Lage der Judeik ist nach wie vor außerordentlich! schlecht. Sind auch stellenweise Wohlstand und Reichtum) besonders bei jüd. Kaufleuten, ausgetreten, so gehen viele andere dem vollständigen Ruin entgegen, umso mehr als die Regierung ihnen keine Gelegenheit, ihr Brot zu verdienen, gibt, vielmehr sich überall ihnen hindernd in Weg stellt. Es wird inrmer llarer, daß die russische Judenheit einer großen Krisis entgegengeht, daß z. B. Pogrome in nicht langer Zeit nicht unmöglich sind. Uns Außenstehenden bleibt demgegenüber nichts übrig, als das Kerttauen auf die innere Kraft des russischen Judentums, die dieses befähigen wird, alle Gcsahre.c zu übergehen. Samuel Frug 1880—1916. Erst Perez, der tiefe Kenner und ausgezeichüctck Schilderer der-jüdischen Volksseele, dann Scholaum-Älechem, der geniale Humorist, der Tröster des jüdischen Volkes und jetzt auch Frug, der Sänger des jüdischen Leids und Elends, des nationalen jüdischen Schmedes. Nicht von Anfang an war Frug der gewesen, den wir heute vornehmlich in ihm verlieren: der nationale jüdische Volks dichter. Im Zeitalter der „Haskalah" geboren, int Zettalter der großen Ideale und kühnen Träume von einer einzigen, freien Menschheit, galten seine ersten Gedichte, die er in russischer Sprache veröffenüichte, allgemein-menschlichim Idealen. Erst die Pogrome der achtziger Jahre machten Frug zum Volksdichtcr. Erst da bekannte er sich zum jüdischen Volke, dessen Unglück, dessen Verzweiflung und' Erbitterung er in wundervollen Versen austönen ließ. Frugs Gedichte bezauberten jeden, und sein Stils war so. Kar und fließend, sein Vers so musikalisch, baß der bekannte russische Literarhistoriker Skabitschewsky gesagt hat. er kenne keinen, der nach Pusch Kn — dem führenden russischen Klassiker — ein schöneres' Russisch geschriebenhätte Wie Frug. Was' Wunder - also» daß, die russischen Literaten in Petersburg sich benrühten, ihn) ganz für sich, ganz für die russische Literatur zu gewinnen? Und die Gesicht, daß der. Dichter vollkommen in das russische Lager hinüberging, war groß. War er doch als echter ,M!askil" ein begeisterter Anhänger der Freihettsschwärmer, gÜtubte er doch-, daß .Alexander kl. den Juden gemeinsam mit dem russischen Bolle die volllommene Freiheit geben weiche, nach der sie sich so lange sehnten, fühlte er sich! doch! deshalb als Kämpfer nicht speziell der jüdischen, sondern der allgemein russischen Sache. Doch) wie bekannt, gingen die kühnen Träume der Haskalah rasch in die Brüche, die Pogrome brachten bald die vollkommene Erleichterung, und Frug — blieb dank dein dem jüdischen Volte, der jüdischen Literatur erhalten. In einer Kolonie im! Ch'ersoner Gouvernement geboren, verlebte er seine Kindheit mitten in der freien Natur, ein Umstand, der auf die Entwicklung seines Talents naturgemäß eine, .große Wttkung ausübtc. Davon zeugen sein« Gedichte, die sich! durch! eine besondere Natursrische und durch außerordentliche Stärke der Farben auszeichnen, und die getragen sind vom.heißen Drange zur Frühett und von der ttefen Liebe zur Nr. 40 Natürlichkeit. Und so wie MapU auch, erst durch. das Leben im Dorfe völlig dazugelangte, alle Vorzüge det alten, echten Juden — der Inden, Me sic üor 3000 Jahren in Freiheit und Unabhängigkeit auf ihrer eigenen Scholle lebten — zu. erkennen und wahrhaft/zu liebenso ist.artch! Frug durch sein« Liebe, zur Freiheit und NatürlWkett, die . er mit der Dorfluft zusammen eingesogen hat, aus jene aufrechten, jreien Juden hingelentt worden und ist nicht müde geworden, sie zu besingen und zu verherrlich'eir. Ja, noch mehr! Er glaubte fest, daß das jüdische Volk nur dann wieder gesunden könne, wenn es Mruckkehrt in das Land seiner Väter, um dort wie jene ein stetes, gesundes Leben, ein Leben im Schöße der Natur -zuführen. Ebenso tiefe) ebenso echte — wenn lischt tiefere und -echtere Töne wie - in seiner historisch-nationalen Lyrik fand aber mich Frag, der Dichter des Volkes. In zahlreichen Gedichten ließ er die lverbreitesten jüdischen Bollssagen zu neuem Leben erstehen, und er ttaf bei einigen so gut den wahren Volkston, daß sie heute fast .Allgemeingut des jüdischen Voltes geworden sind. Frug ist in dieser Hinsicht seiner der populärsten — wenn nickst der populärste aller jüdischen Dichter geworden. Es gibt wohl kaum einen Juden in Rußland und Polen, der nicht die bekanntesten seiner Gerichte kennt oder, der nie Gedichte, wie „Sand und Stern", „Tränenbechier" n._a. hat singen oder vortragen hören. Schon die Kinder werden durck die Lehrbücher mit .seinen epischen Dichtungen bekannt gemacht. Da Frngs Gedichte sich viel init Themen aus Bibel, Talmud, Midraschim, der jüdischen Sage und Geschichte beschäftigen, ist ein großer Teil derselben in den Lehrbüchern anfgenommen worden. ‘ - Auch auf dem Gebiete des F e u i f I e ti o n § hat sich! Frug betätigt. Und zwar schrieb er besonders in letzter Zeit Feuilletons' in Versen, in denen er meistens Zeitereignisse behandelte, aber in einem so eigenartigen Stil, mit einer so .scharfen Satire, daß sie zulveilen Mrfliche Meisterlverke darstellen. Zinn vollen Ausreisen all seiner Gaben ist Frug jedoch nicht gelangt. Es ist - die Tragik .dieses vielseitigen Dichters, daß .er durch Zeitumstände, persönliche Sorgen und Leiden in seinem Schaffen gehindert wurde — und starb, bedvr er - alle reichen Keime seines Wesens ganz entfalten konnte. Das) was 'wir aber von ihm besitzen, ist so wertvoll, so eigenartig und so schön, daß es genügt, um > uns - erkennen zu lassen: In Frug haben wir einen unserer Großen verloren. K. D-y. Jüdischer Rationalsonds- Jn der Zeit vom 1. Januar bis 30. September beliefen sich die Spenden auf Mk. 503 820 gegenüber Mk. 334 045 im gleich-en Zeiträume des Vorjahres. Die Spendenemkünste im Septenrber ergaben M a r k 5 2,917. i Sie verteilen sich auf folgende Länder: Oesterreich Mk. 14692 (besetzte Gebiete Mk. 384), Deutschland Mk. 14 425 (besetzte Gebiete Mk. 909), Amerika Mark 12056, Canada Mk. 3611, Südafrika Mk. 2275, Holland Mk. 1138, Rußland Mk. -985, Bulgarien Mk. 689, England Mk. 648, Südflavische Länder Mte 607, Schweiz Mk. 558, Dänemark Mk. 398, Griechenland Mk. 360, Ostäsien Mark 240 und Aegypten Mk. 235. Außerdem sind im September für den Genosse»- schaftßfoinds Mk. 22 90 gespendet worden, wovon Mk. 2175 aus Holland entfalleir. Während der Halbs eiertage des Sukkothfestes beginnt' in allen Ländern die Leerung der Sammelbüchsen, und es' ist in der heutigen Zeit doppelt wünschenswert, daß .hierbei keine Büchse übergangen wird. Vor Ausbruch! des Krieges waren in der ganzen Welt etjva 150000 Büchsen verteilt. Dort, wo die Organisation der Sammelbüchsen auf der Höhe war, ist halbjährlichein Dnrchschnittserttag von Mk. 4.— die Büchse erzielt worden. Hoffentlich. Mrd die nach Abschluß der Halbjahresleerung zu.veröffenüichte Statistik der an den einzelnen Orten verteflten bezw. geleerten Sammelbüchsen ergeben, daß überall die L«rung der Büchsen lückenlos dnvchgefüh'rt ist und ein wachsendes Erträgnis gebracht hat. Der Krieg und die Inden. Frankfurt a. M. Stabsarzt Dr. Jakob Meyer, Chefarzt des Gnmpertzschen Siechenhanses, Inhaber des Eisernen Kreuzes, erhielt das' hessische S a n i t ä t s - kreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille. Frankfurt a. M. Unterarzt Binswanger, Unteroffizier Manfred Schames und Simon Rothschild erhielten das Eiserne Kreuz. Berlin. Die Jüdische Gemeinde hat diesmal eine Million Mark aus' ihren Sttftungsmitteln auf .die Kriegsanleihe gezeichnet; ihre Zeichnungen erreichten damit den Bettag von 6300 000 Mark. - Karlsruhe. Geh Oberregierungsrat Dr. David Mayer, -Mitglied dÄ' Oberrats der Israeliten, Rabb. Dr. Steckelmacher-Männheim, Rabb. Dr. Pinknß- Heidelberg, Rabb. Dr. S p i tz-Gailingen, Dr. med. Alb. Elsässer und Rechtsänw. Rudolf Fürst-Heidelberg wurden mit dem bad. Kriegsverdienstkreuz ausgezeichnet. s WormS. Willi G u gg en h e im erhielt das Eis er ne Kreuz. BreSlau. Georg Josef Si ebner, Bizefeldwebel Dr. jur. Leo Sternberg, Feldmagazin-Jnsp.-Stellv. Kurt Weigert-Breslau, Bizestldw. HerM. Gold« stein, Ofstzierstellv. Justizrat Skaller -Benth'en urid Vizewachtmstt. Herbert Brieger-Haynau sind )mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden, aa Wien. Bloch's „Osten. Wochenschrift" verzeichnet folgende Auszeichnungen an JnbeN: 3Ritterkreuze des Franz Joses-Ordens, 3 Militärverdiensttteuze Z. Kl.,

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