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Neue jüdische Presse · 1916-09-15 · Heft 36 (15.9.1916) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 36 (15.9.1916)
Date
1916-09-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. gegenüber dem tieneral-Anzelger Vornehmstes Farn i I i e n - Kaff e e müssen die Vereine und Organisationen, die sich, dieses Ziel gesetzt, nach Atöglichkeit unterMtzen; damit sind Voraus- >etznngen gejchMen, die Las hier Mijgestxllle Kriegsziel zu einem Frieoensziete machen. Eine andere wohltuende Erscheinung, die der Krieg gezeitigt und die als Kriegsziel gewürdigt werden darf, ist das Zurücktreten der Ma,qteitämpfe innerhalb des Judentums. Jede Marter verfolgt jetzt im Stillen ihr Mwgrwnm, ohne eine andere anzuiechren, weil sie nicht den gleichen Stundpunkt einnimmt. Len sie selbst vertritt. Und wie man jetzt im politischen Leben des öfteren die Ansicht aus sprechen hört, daß alle Parteien national sein sollen und keine ein besonderes Anrecht aus diese Bezeichnung haben dürfe, so sollen auch, alle Richtungen innerhalb des Jndenttuns „jüdisch" sein, und keine soll diese Benennung als alleiniges -Gut gepachtet Haben; nicht etwa allein die orthodoxe, obwohl ich. in ihr den Grundstock des Judentums sehe, auch die liberale Richtung Hat ebenso guten Anspruch, daraus, well sie doch gewaltige Elemente, die vielleicht abseits stünden, im Judeiitum zu>ammenhüll; auch die Zionisten, die ja schon von jeher nnt diesem Worte operierten, mögen die Bezeichnung „jüdisch'" führen, wenn auch, dieser Begriff für sie nur nationale, nicht aber religiöse Bedeutung hat. An jeder Martei sollten wir das Gute sehen, wie weit lauch diese Be- .stvebungen auseinandergehen, und der ehrliche Wille möge vorhanden sein, einander näher zu kommen, statt sich in endlosen Rttbereien zu erschöpfen. So unerquickliche Verhältnisse, wie sie vor dem Kriege möglich waren, sollten nicht mehr eintteten. Ich erinnere mich da an einen Fall, der sich in einer inmllten sonniger Hügel gelegenen süddeutschen Stadt zugettagen Hat. Seit Jahrzehnten wallete dort ein .ehrwürdiger Rabbiner Ml und friedlich seines Amtes, ein aus innerster Ueberzeugung streng religiöser Mann. Er trat nicht als gewaltiger Kämpfer für das orthodoxe Judentum aus den Plan, sondern er freute sich über jede Regung jüdischen Lebens innerhalb seiner Gemeinde, iöa kamen ans einmal Vertteter des liberalen Judentums, Hielten Versammlungen und Reden in der Absicht, eine Trennung herbeiznführen. Wie hätte es dem .Greise im Silberhaar zu Mute sein müssen, wenn er eine neue Gemeinde hätte entstehen sehen, .die ihre eigenen Wege gegangen wäre mnd einen eigenen Gottesdienst eingerichtet Hütte? Zum Glück wurde das durch Kriegsausbruch verhindert. Und wer sich dann erbauen und tver im Gebete Ruhe und" inneren Frieden finden wollte, der hat auch in der Synagoge, wo man noch in althergebrachter Weise Gottesdienst hielt und jener ehrwürdige Greis die Kanzel bestieg, sein Herz ausgerichtet untz den Weg zu seinem Gotte gestruden. In großen Gemeinden mag eine Trennung angebracht sein, aber in Keinen und mittleren Gemeinden, meine ich, sollte man nicht allzu viel Spaltungen schassen. Wo die große Mehrzahl orthodox ist, möge der Gottesdienst nach! ihren Grundsätzen sich gestalten, und Zoo die große Mehrzahl liberal ist, möge der Gottesdienst ihrer Anschauung ängepaßt sein; dann wird auch die Minderheit in den einzelnen Fällen sich mit dem Gebotenen zufrieden geben und den Verhältnissen Rechnung trogen. Datz es Gottesdienste gibt, denen alle ohne Unterschied ihres religiösen Standpunktes mit ganzem Herzen beiwohnen können, hat uns der Krieg gelehrt. (Vergl. meinen Aufsatz „Ein Geschenk des.Krieges" im Januar-Februarheft des Liberalen Judentnms".s Mutz es nicht den Sinn des einfachen Mannes verwirren, wenn alle möglichen Parteien mit ihren gegensätzlichen Anschauungen auf ihn einstürmen, und mutz diese Vielseitigkeit unseres Parteilebens nicht schließlich dazu fuhren, daß .mancher sich, überhaupt.fernhält? Wenn beispielsweise der Absolvent einer höheren Schule akademischer 'Bürger wlld,. so ist es das erste, datz ihn jüdische Verbindungen (und es gibt ihrer nicht weniges „kellen" wollen. Wenn er nicht schon ein bißchen Erfahrung in jüdischen Dingen besitzt, fällt es ihm schwer, eine Entscheidung zu treffen, und will er sich, über Wesen und Unterschied der einzelnen Verbindungsgruppen unterrichten, so wird der Vertteter einer Verbindung seine Aufklärung damit beginnen, datz er die anderen Studentenverbindungen gehörig in Schatten setzt, um zum Schlüsse auf die.Vorzüge stiner allein seelig machenden Verbindung zu kommen. Jährlich cs wlld Zeih datz der traurige Witz aufhört. Berechttgung zu haben, der da sagt, datz, wpM 3 Inden beisammen sind, 4 verschiedene Meinungen zum Vorschein kommen, indem jeder seine eigene hat und außerdem zwei von ihnen dem dritten gegenüber eine gesonderte vertreten. Llll das rechtfertigt den Wunsch größerer Einigkeit und einhelllichen Zusammenschlusses und läßt solche Bestrebungen als ein wichtiges Krregsziel des deutschen Judentums erscheinen. Als welleres Kriegsziel bettachte ich. die Au Näherung vielen dem' Judentum Fernstehender an die jüdische Sache und erhöhte Betätigung religiösen Lebens; Wenn sich jetzt in einer kleineren Stadt hinter der Front allwöchentlich am Freitag Abend eine nicht unbeträchtliche Anzahl Feldgrauer zu einem Gottesdienste in der.französischen Synagoge versammeln, wenn daun aus ihrer Mitte irgend einer heraustritt und . nach der Weise seiner Heimat den „L'cho daudi" an» -stimmt, ein anderer ein paar ausrichtende und erhebende ' Worte au seine^ameraden ruhtet, ein dritter Etsch .macht Frankfurter -Israelitisches Familienblatt. . fflv. 36 und nach Beendigung der Feier ein vierter schließlich noch jüdische Zeitungen und Zeitschriften verteilt; so'ist das dochs ein machttoller Ausdruck jüdisch-religiöser Gesinnung. Und was noch merkwürdiger ist: unter denen, die da kommen, soweit es per Dienst, ihnen erlaubt, sind viele, die sich vor dem Kriege herzlich, wenig um jüdische Dinge gekümmert haben, denen aber jetzt dieser Gottesdienst }ii einem Bedürfnis geworden ist, wie sic selbst.sagen. Die Anstrengungen des Soldatendienstes sind meiner Ansicht 1,0$ größer als die des Berufes in Friedenszeiten, und doch ist da niemand zu ..müde und abgespannt", wie cs früher oft hietz, um sich zu einer Erbanuiiasstunde einzusinden. Interesse Ml der jüdischen Sache und Betätigung religiöser Gesinnung fordere ickß aber auch von unseren Frauen und jungen Mädchen, und ich wüßte' sie nicht kennen, wenn ich nicht sagte, datz es nur einer Anregung in jetziger Zeit bedarf,; um sic dafür zu gewinnen. Haben sie doch schon im Frieden für alles Schöne und Gute ein hohes Interesse gezeigt und sich jetzt während des Krieges Mi edlen und gemeinnützigen Äesttebungen mit einem Eifer beteiligt, der allseits Anerkennung fand. Und für ihre eigene Gemeinschäst solltcnsie nichts übrig haben? Der Zionismus zählt unter seinen Anhängern viele Frauen und Mädchen. Warum? Weil er es verstanden hat, sich an unsere jüdischen Frauen und Mädchen persönlich zu wenden. Hierin also liegt der springende Punkt. Unsere jüdischen Frauen und insbesondere unsere geistig regsamen jungen Mädchen müssen sehen und das Empfinden haben, datz Man ihrvtätige Mfitarbeitj wünscht und nötig hat. Dann werden sie nicht lediglich dem Namen Mid Zufall nach, sondern in der Tat Mitglieder unserer Gemeinschaft sein, die nicht mehr außerhalb des! Judentums Betätigung suchen, sondern in Oeffeiitlichkcit und Familie im Sinne unseres deutschen Judentums wirken. Noch ein Umstand stempelt dieses Frage zu einem Kriegsziel: Tausende von Familien wurden durch den Krieg in plötzliche Trauer gestürzt: hier war es der Vater, dort der Gatte, hier ein Sohn, dort ein Bruder, der als Opfer des Krieges fiel. Wie viele jüdische Frauen und Mädchen sind erst, durch solche Schicksalsfügung dem Judentum näher gekommen, das ihnen bislang etwas Fremdes und Gleichgülttges gewesen war; wie viele haben es jetzt erst kennen und vielleicht auch liebeu gelernt? Datz das nicht eine vorübergehende Erscheinung fei, sondern datz Treue und Liebe zum Judentum auch, unser Familienleben .durchdringe, erachte ich als eine Ausgabe, deren Durchführung nicht gerade einfach, sich gestaltet, aber für unsere Zukunft viel verspricht. Ich. komme nun noch auf einen Punkt zu sprechen, der vielleicht schon anderweifig zur Rede kam, aber in diesem Zusammenhänge als Kriegsziel ins Auge gefaßt werden muß: ich" meine die Achtung vor uns Juden und die Erkenntnis unseres Wesens, die der Krieg bei vielen unserer Mitbürger bewirkt hat, find die Achtung vor uns selbst, die damit Hand in Hand'gehen mutz. Wenn der eine oder andere unter uns die ittirtschaftliche Notlage seiner Mitbürger ausgenützt hat, so hat dies sicherlich nicht dazu beigettagen, unser Ansehen zu heben; aber wenn im Schützengraben während langer Monate der jüdische Soldat neben seinem andersgläubigen Kameraden liegt und dieser wahrnimmt, wie mich der jüdische Soldat ebenso freudig seinen Dienst tut wieder selbst, dann sieht er manches Unrecht von früher ein, und die Beziehungen knüpften sich! enger. Ich mutz da unwillkürlich an das Märchen von dem deutschen Barbaren denken, das' man dem französischen Volke erzählt hatte und das sie auch glaubten, — bis sie die Deutschen selbst kennen gelernt hatten (in den besetzten Gebieten z. B.h Wenn ein jüdischer Soldat einen unverwundeten.Kameraden aus dem Feuerbcreich holt und ihm zur ersten VerbandstKtte bringt, dann ist die Achtung öor dem Juden da, und sie bleibt, wenn wir.im Handel und Wandel, in Wort und Gebärde alles vermeiden, was unserem Ansehen nach außen hin Abbruch tun könnte. Wenn wir andererseits unsere jüdischen Soldaten mit Kriegsauszeichnungen geschßnnckt sehen, erfüllt uns da nicht eine gewisse Genugtuung? Als vor einiger -Zeit — was bis dahin noch nie vorgekoimmen war — an den Magistrat nreines Heimatstädtcheus ein Schreiben gelangte, in dem die Stadt' beglückwünscht wurde, weil einer ihrer Söhne wegen besonderer Tapferkeit und Unerschröckuiheit als Führer das. Eiserne Kreuz sich erworben hatte und dieses Schreiben auch noch, eine eigenhändige Anerkennung des Divisionskommandeurs enthielt, der Ausgezeichnete aber ein jüdischer Offizierstellvertreter war, da war nicht nur die ganze Stadt, sondern hauptsächlich auch die dortige jüdische Gemeinde sttlz auf einen solchen Angehörigen und Vertreter des Judentums. Hochachtung zu gebieten den anderen und Hochachtung zu haben vor uns selbst, das nenne ich ein Kriegs- und Friedensziel. Jetzt, wo wir noch unter dem Banne gewaltiger Ereignisse stehen, wo der Geist des Guten und Edlen noch lebendig in uns ist, jetzt ist es wohl an der Zeit, von den Kriegszielen des deutschen Judentums! zu sprechen, umso mehr als sie, wie schon eingangs erwähnt, Friedensziele sind und mit den politischen nur das gemeinsam haben, datz sie die durch den Krieg gewonnenen Werte dem Frieden erhalten, ja diese Werte als Grundlage des künftigen Friedens .betrachtet wissen wollen. — Draußen am Wagenpark stand ich in stiller .Sommernacht als einsamer Posten. Von der Front her grollte der Geschützdonner, und auf der Heeresfttaße marschierten singende Truppen ihrem Rnhequartier zu. Da ging mir so vieles durch den Sinn, und es dünkte mich, als ob die Erfüllung unserer Kriegsziele, nicht mehr allzu fern sei, wenn.wir nur alle, draußen wie daheim, nach Säften dazu beittagen wollten. Me uatioual-jüvische Bewegung itt Amerika. Nach der jüd. Vorkonferenz in Philadelphia begannen sich national Strebungen in großem' Maße zu entwickeln. Man entfaltete eine weiche Tätigkeit und.Prvpaganda unter den amerikanischen Juden und hatte einen beträchtliche», jetzt stark anwachsenden Erfolg. Der Kongretzbewegniij, schlossen sich die meisten Richtungen und Parteien an, und damit war ein wichfiger Schritt zum Nationaljudenttnn getan worden. Ist doch adrin der Grund des Erfolgs zu sehen, datz die amerikanischen Asstmilanten, anders als die westeuropäischen, völlig freie Männer sind und zum größten Teil die jüd. Ansprüchie anerkennen. Und so ist cs leicht möglichdatz ein Teil allmählich national wird, was einen grotzen Gewimi für das amerikanische und für das nationale Judentum überhaupt bedeuten würde. Dir Zionisten beriefen jüngst, eine allgemeine Versammlung ein, um zum grotzen Kongreß, der in diniaen Monateil stattfinden wird, Stellung zu nehmen. Au dieser Konferenz nahmen viele Inden, mich Nichtzionisten Anteil. Um nun ein Blld der oben erwähnten Sttönnuigc» zu entwerfen, seien einige markante Reden aits dieser Dersammlung kurz wiedergegeben. Der erste Redner, ein reformierter Rabbiner, Führte a!us, datz er die ablehnende Haltung der Reformpartei .vollkommen verurteile und mißbillige. Er habe die Versammlung der reformierten Rabbiner -soeben verlassen und eile hierher, Um gegen ihre Haltung zu protestteren. „Die Reformpartei", sagte her Redner, „hat das Judentum.verlassen und verbreitet ihre „liberalen" Ansichten unter; dem (Volke/wodurch, dem Judenttm ein grotzer Schaden erwachsen könnte. Ich tomme hierher nicht nur als Rabbiner und Delegierter, sondern auch als Mensch, als Jude, und nur Lei den Zionisten.fühle ich als ganzer Jude." Es. ist dies ein ersieulichcr Beweis für die steigenden Sympathien für den Zionismus; daß ein Teil der Asstmilanten, die meist aus eingewanderten -westeuropäischen Inden bestehen, das Judentum ablengnct, ist nicht weiter verwunderlich. i Unter den folgenden Reden ist die eines.Richters bemerkenswert, dessen Zionismus jüngsten Datums ist. „Früher hielt ich. mich, für einen amerikanischen Bürger jüdischen Glaubens", sagte der Referent, „bald aber wurde ich gewahr, datz es eine unrichtige Ansicht war. Denn wird ein Jude geborenso bringt er mit sich eine tausendjährige Tradition zur Welt, eine Tradition, die ihn Mit seinen eigenen.Glaubensgenossen enger verbindet, dagegen von Len anderen Völkern trennt. Aus dieser Einsicht entstand der Zionismus. Und wir können amerikanische Bürger und Zionisten fein, und es ist nufere Pflicht, Unsere Kultur unter anderen zu verbreiten." Noch andere Redner sprachen in diesem Sinne. Man ist angesichts dieser Sttönmng wohl berechtigt, Hoffnungen und Erwarttngen aus das amerikanische Judentum zu setzen, das vielleicht zu», großen Segen des gesamten Diasporajudentums werden wird. K. Sch. Der Krieg und die Jude«. Frankfurt a. M. Salh Hirsch, Sohn der Witwe Bertha Hirsch, Uhlandstt. '37 wurde vom.deutschen Kronprinzen das Eiserne Kreuz-2. Kl. persönlich überreicht. Frankfnrt «. M L r. L i o n M a r x, AbtetlungSarzt auf dem-östlichen Kriegsschauplatz, und Map Landau, Sohn von Jessel Landau, erhielten das Eiserne Kreuz. Fraukiurl a. M Kano -irr 'Emil G ünewald, 'Sohn des Schuhmachermeisters Louis Grünewald, Baumweg 57, erhielt die hessische Tapferkeitsmedaille. Mainz- Arthur Ganz, Sohn von Michael Ganz, Hai die hessische T a p f e r k e i t s m e d a i l l e nebst' Diplom erhalten. Köln. Bizewachtmeister Bruno Bauer und Unteroffizier Arthur Bau er, Söhne von Frau Rosa Bauer, sind mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden, t Nürnberg. Das Eiserne Kreuz erster Kl. erhielt Pionierhauptmann d. R. Siegfried Ku rzmann, Banamtmann in Rosenheim. Er besitzt bereits das Eiserne Kreuz zweiter Klasse, den bayerischen Militärberdienstordcn mit Schwertern und das österreichische Militärverdienstkreuz mit der Kriegsdekoration. Konstanz. Leutnant HerbertPicard, Sohn von Samuel Picard, wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeich.net. Assistenzarzt Dr. Edwin Picard, Sohn der Frau Regina Picard, bereits Inhaber des Eiserne» Kreuzes, wurde der bayer. Militärverdienstorden 4. Kl. mit Schwertern verliehen. Posen. Stavsarzr Dr. Julius Jalowicz erhielt das Eiserne Kreuz 1. Klaffe. Al fred D obrin, Max I o sep h, Julius Remak, stud. Harry Rosenthal Leo Rotholz und Emil Warschauer erlsielten das 'Eiserne Kren? 2. Klasse. -Wien. Freiherr Louis v. Rothschild erhielt das Grotzkreuz des Franz Josef-Ordens und Dr. jur. Hans Ritter v. M,authner das Könrturkreuz dieses Ordens. ' BlochS „Oesterr. Wochenschrift" verzeichnet in ihrer letzten Nummer folgende Auszeichnungen an Juden: 3 Ritterkreuze des Franz JosefOlrdens, 3 Militärverdiensttteuze 3. Klasse, 9 silberne Signum! laüdis, '28 bronzene Signum laudch, 6 goldene Verdienstkreuze mit der Krone, 16 goldene VerdienstkreiM, 8 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 2 goldene Tapferkeitsmedaillen, 7,fi(« berne Tapferkeitsmedaillen 1. Klasse- 43. silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse, 69 bronzene Topserkeitsmedailleii, zusammen 194 Auszeichnungen; hiervon 61 an-Offiziere und Kadetten des Soldakenstandes, 26 an .Militärärzte und Militärbeamte und 107 an Personen des Mannschaftsstandes. > . , : Wien. Jn -Blöchs „Oesterr.-Wocheüschr." schreibt D r. Feuchtwang: „In der Kriegsausgabe von .Mefiäm's Universum", Hest 47 vom 24, August 1916, ist ein Artikel veröffentlicht, der' mit besonderer Auerkennung über die im 'RolanhiVerlag sDachaus erschieneneTBildäisette' ,,Bönv Totentanz anno. 1915" spricht, die^Ortd'MUching--'gcheichnetk!hat. -Att! viertes Bild -isi da ein polnischer Jude gezeichnet, dem Her Tod einen Strick um den Hals geworfen hat. um mit Ulli 66 »is cm die iva tvä dex mc l»c Äo NN UN D< ha bei sch he Bi 3« du Kl S zu Fl >v in R n bl H si< si' E if R st ri ü ci Z r f« a e s. d 1 g e?l 2 f s e k s c t l i /

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