Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 14 (1916)
- Issue
- Heft 30 (4.8.1916)
- Date
- 1916-08-04
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4. Die Regierung trifft, wie sie angibt, keine Schuld. Ihr Telegramm kam durch' Zufall ein paar Tage zu spät, »bei sie thtat zu spät Pie Nachricht erhalten. Damit entschuldigt sich die Regierung gewöhnlich, wenn der.Pogrom bereits vorbei jst. Diese Ruhe möchte ich störet. Und während die Kanonen donnern, will ich!, daß auch meine Stimme gehört wird. Ich fordere die russische Regierung zur Beantwortung folgender Fragen auf: Gleüh nach dem Pogrom gibt der Polizcimeister den Befehl, die zerbrochenen Scheiben aujzuräumen. Wo war der Polizeimeister, als die Scheiben zerbrochen wurden? Die.Behörden geben den Befehl, die zerbrochenen Möbelstück: und die herumfliegenden Bettfedern von den Straßen zu entfernen. Wo waren die Hüter der Stadt, als Man die Möbelstücke auf die Straßen warf und alles zerstörte? Warum war während des Pogroms zufälligerweise der Gouverneur verreist oder verhindert und der Polizeimeister nicht zu sprechen? Warum hat der Telegraphenbeamte die Telegramme der Juden nicht rechtzeitig befördert? Warum hat man die Juden, die auf den Bahnhöfen Schutz suchten, von diesen gejagt? Warum hat mau nicht verhindert, daß die Chuligans in die Bahnhöfe eindrangen, die Juden aus den Zügen herausschleppten und sie tot schlugen? Warum ist niemals ein Polizeimeister oder Gouverneur bestraft worden? Warum bekommen die Hetzblätter von der Regierung Geldzuschüsse? Warum? Warum? Die Regierung verteidigt sich zuwellen .damit, es herrsche eine Aufregung im Volke gegen die Inden, und sie selbst wäre oft „machtlos" dagegen. Da möchte ich der Regierung die Gegenfrage stellen: Warum werden, wenn der Priester Geld bekommt, die betreffenden jüdischen Famllien geschont? Er braucht nur an einer Ecke Wache zu halten und den Chuligans zuzurufen: „Uchodite Rabjate (d. h. Kinder geht weg)!" — und diese paar Worte genügen, um die Chuligans zurückzuhalten, und eine ganze Anzahl jüdische Häuser von dem Pogrom zu verschonen. -Wo ist da die „Rache des Volkes"? Warum hat die Regierung vor Beginn des Pogroms den Agitatoren und der Hetzpresse nicht diese Worte zugerufen: „Kinder geht weg", — dann hätte jede Unruhe gewiß vermieden werden können. Es genügte ein Wink von der Regierung, um alles zu vermeiden. — Warum hat sie dies unterlassen? Warum? ~ «Schluß folgt). Das Pasteur-Institut in Jerusalem. Das vor drei Jahren gegründete und Dr. Ilrie Beham Unterstehende Pasteur-Jnstitnt in Jerusalem — die auf dem 9. Zionistenkongreß begründete „Gesellschaft jüdischer Aerzte und Naturforscher für sanitäre Interessen Palästinas" hat dieses Institut ins Leben gerufen — besteht aus folgenden Abteilungen: 1) Wutschutz-Wt., 2) Serologische-Abt., 3) Baccina-therap. Abt. Die erste Abteilung hat bereits 900 Personen behändell, die sonst nach' Kairo oder nach, Konstantinopel hätten fahren müssen. In der zweften Abtellung Wurden 1470 Untersuchungen «wSgeführt, teils Vidal (auf Typhus) und tells Wassermann (auf Syphllis). .Die dritte Abteilung uahm bis Herbst 1915 über 1140 Pockenimpfungen vor. Sie hat eine eigene Lhmphanstalt, die allein fürs türkische Heer füjc 55000 Personen Lymphe abgegeben hat.. Diese wenige Ziffern erweisen die gewaltige Enkwicklung der Anstalt. Jetzt im Kriege, wo die Einführnng von Pockenlymphe fast unmöglich istist sie imstande gewesen, da§ gesamte vom syrischen Heere benötigte Dacciu zu liefern, für die Zivilbevölkerung der palästinensischen Städte die notwendige Lymphe herzustellen und. außerdem die jüdischen Kolonien zu versorgen. Auchdie Behandlung der tollwutverdächtigen Personen ist von der größten Bedeutung, und auch hier, hat die türkische Heeresverwaltung die Tätigkeit des Instituts fortwährend zu ihren Zwecken heraugezogen. Es ist llar„ daß das Institut noch' bedeutend weiter ausgebaut werden kann. Dr. Beham' plant vor allem d'e Gründung einer Abteilung zur Bekämpfung der für Palästina so überaus verderblichen Viehseuchen. Daß noch immer keine jüdische Milchwirtschaften im Lande existieren, liegt ja zum größten Teil an den Viehseuch'en, besonders der Rinderpest, die den Kolonisten das Halten größerer Viehbestände fast zur Unmöglichkeit macht. Vorläufig freilich gilt es, das Institut während des Krieges über Wasser zu halten. Es ist eine Ehrerwflicht sämtlicher Mitglieder der „Gesellschaft jüdischer. Aerzte und Naturforscher für die sanitären Interessen Palästinas", sowie aller derer, denen die Entwicklung Palästinas am Hetzen liegt, ein Unternehmen zu erhalten, dem es gelungen ist. der Bevölkerung und Regierung Achtung vor jüdischer Arbeü einzuflößen. Gellspenden für das Institut Nehmen entgegen: Geh. Medizinalrat Oberstabsarzt Prof. Dr. Landau. Berlin, Prof. Dr. Otto Marburg, Berlin, und Frl. C. Mayer, z. Zt. Schieveningen, Leuvenschestraat 37. Aus aller Welt. De-tiS-s Reich. Köln. Die „Köln Vollsztg." schreibt in einem Artikel „Deutschland, die Juden und die Frage der Ostjuden" Wer < l die Juden Lnd Palästina: Frankfurter Israelitisches FamilienLlatt. - „Die Türkei ist kein einheitlicher Nationalstaat. Ihr Gebiet beherbergt viele Völker und viele Stämme. Ein großer Teil ihrer Bevölkerung entbehrt des Verständnis für staatliche Organisatton, ein anderer Teil, besonders die levantinische Bevölkerung, steht unter allen möglichen fremden Einflüssen. Der Jude kommt nach Palästina nur all Jude. Er arbeitet nicht für fremde Interessen. Er arbellet für fidjv will Palästina zur Heimat wiedergcwinnen. Er sieht, /daß er dieses nur unter türkischem Schutz vollbringen" kann, ©c bringt aus Europa ein größeres Verständnis für den Staat und seine Einrichtungen!nnt, all es z. B. die prinritive arabisch): Bevölkerung besitzt. Je freier die Türkei hie jüdische Kolonisation behandelt, desto fester wird diese in Palästina und somit in der Türkei Wurzel schlagen. Die Juden sind im Laufe ihrer Geschichte bekanntlich durch die Staatshülfc nicht verwöhnt worden. Könnte die Türkei sich entschließen, sie gut zu behandeln, ja sogar ihnen zur Erreichung ihres ersehnten Zieles zu verhelfen, so wird Danllarkeit und Treue der Lohn sein. ' Gerade kn Palästina wird den Juden der ihnen so häufig anhaftende Zug von Internationalismus verloren gehen. Jst -doch! dieser Internationalismus, diese Heimatlosigkeit, wohl in der Hauptsache auf ihre soziale Schichtung znrückznführen, deren Umwälzung ja ein Hauptziel der indischen Kolonisation ist. Auf der national-jüdischen und hebräischen Bewegung ist die ganze Kolonisation Palästinas aufgebaut. Sie mutz geachtet werden. Weder darf die Türkei sie unterbinden, noch dürfen wir verlangen, daß die Juden ausschließlich all Vorkämpfer für deutsche Wirtschaft und Sprache anftrcten, denn nur so wird Palästina mit jüdischer Hülfe für uns ein sicheres Absatzgebiet unseres Handels und unserer Industrie, für die Türkei eine blühende Provinz, die in bedeutender Weise zur Kräftigung des türkischen Reiches beiträgt, und für die Juden selbst wieder zur,Heimat." Oefterreich-Uugar«. Prag. Die „Selbstwehr" schreibt über den Lehrermangel in den jüdischen Gemeinden Böhmens, dieser fei so drückend' geworden, daß der Jüdische Schulverein (Prag II, Fleischhackergasse 10) es versuchen will, „durch eine Hilfsaktion wenigstens teilweise und provisorisch diesen Mangel zu beheben'. Er will Elemente, die Aber das bescheidene Maß hebräischen Wissens, das von dem jüdischen Lehrer auf dem Lande verlangt wird, verfügen und sonst sich zur Not für einen solchen Posten eignen, heranziehen. Diesen Personen würde vom Schubverein aus auf eine kutze Zeit bemessene flüchtige Ausbildung erteilt werden, die sie instand setzen würde, ihre Aufgabe Hallwegs zu erfüllen. Der Schnlverein ist sich bewußt, wie unzulänglich! diese Aktion ist, allein der Umstand, daß von den 200 Jndengenteinden Böhmens mehr als' 60 jetzt schon ganz ohne Lehrer stich, und daß diese Zahl sich von Jahr zu Jahr erschreckend vermehrt, veranlaßt ihn, zu einem solchen Anshflfsmittcl zu greifen." Der Krieg uud die Jude«. Frankfurt a. M. Leutnant Ludwig Rosenthal, Sohn des Kaufmanns Siegfr. R., Oederweg 14, erhielt das Eiserne Kreuz 1* Klasse. Dem Gefreiten Ernst Wieseneck, Sohn des Kaufmanns Simon W., wurde vom Divisionsgeneral persönlich das Eiserne Kreuz 'überreicht. Er besitzt bereill die hessische Tapserkeitsmedaille. Frankfurt a. M. LemnantDr. Albert Merzbach erhielt das Eiserne Kreuz. Berit«. Stadtverordneter Kommerzienrat Hermann Bamberg ist anläßlich! seines 70. Geburtstages für seine Verdienste um .die Kriegsfürsorge mit-dem Eisernen Kreuz am s chwa r z wie i ße n Bande ausgezeichnet worden. Berlin. Stabsarzt Sanitätsrat Dr. M Saalfeld wurde zum Oberstabsarzt befördert. Breslau. Walter L'eües, " ax Brauer, Hans Landsberg-Breslau und Julius Brenner-Beuthen starben den Heldentod. Dr. Willy Cohn, Errch Besser, Gustav Lcdermann, Unterarzt Georg Frvst-Breslan und Martin Schreps-Brieg erhielten das Eiserne Kreuz. Lissa. Bataillonsarzt Dr. Neustadt geriet in Gefangenschaft. Hamburg. Assistenzarzt Dr. Felix Cohn. Enkel des verstorbenen Rechtsanwalts Cohn in Neustrelitz, erhielt das Eiserne Kreuz 1. Kl. Wien. Fellrabbiner Leopold Fischer ist mi' dem Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens am Bande des Militärverdienstkreuzes ausgezeichnet worden. Bllch's Oesterr. Wochenschrift bringt folgende Auszeichnungen an Juden: 2 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, .3 Militärverdienstkreuze 3. Kl., 3 sillerne Signum laudis, 19 bronzene Signum laudis, 9 goldene Verdienstkreuze mft der Kronch 9 goldene Verdienstkreuze, 5 sillerne Verdienstkreuze mit der Krone, 11 sillernc Tapferkeitsmedaillen 1 Kl., 22 sillerne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse, 11 bronzene Tapferkeillinedaillen, zusammen 93 Auszeichnungen; hiervon 38 an Offiziere und Kadetten des Sollatenstandes, 18 an Militärätzte, Geistliche lntb Militärbeamte, 37 an Personen des Mannschaftsstandes. Budapest. Der König hat den jüngst verstorbenen Oberingenieur der Arttllerie Ritter Engen Schlesinger de Benfeld, Leiter einer Abteilung im Kriegs- Ministerium in Anerkennung seiner ganz hervorragenden Leistungen nach dem Tode znm General-Major befördert. ' Nr. 30. London. Lord Shelfield griff im Oberhause den Minister des Innern sch'arf an, weil er die russischen jüdischen Flüchtlinge vor die Wahl stellte, entweder sich! beim britischen Heer anwerben zu. lassen oder nach Rußland ausgewiesen zu werden; tatsächlich sei auch mit dieser Ausweisung bereits begonnen worden. Lord Sand hör st sagte im Namen der Regierung, daß für diese russischen Juden keine Ausnahinen geschaffen Werden könne, zumal da Briten, Franzosen, Belgier und Italiener, die sich nicht zu den Waffen begeben, unweigerlich sortgcsührt würden. Hierauf gab Lord Lorcbnrn eine scharfe Antwort: Den polnischen Juden sei gesagt worden: „Wenn Du nicht in der britischen Armee dienen willst, so hast Du Dich nach! Rußland oder Polen zu begeben und nirgends anderswohin." Dieses Vorgehen sei nnwürdig aller Traditionen Englands. Auch der Marquis' von ans downe kennzeichnete das Dilemma, in das man die Juden brachte, indem' man sie zwang, in ihr Land zurückzukehren, wo sie der Unterdrückung. und der härtesten ^Behandlung ansgesetzt seien. Die Regierung wurde aufgefordert, sich der Frage anzunehmen und die Ausweisungen solange cinzuMlen, bis sie zu einer Entscheidung gelangt sei. PersouaNe« «. KleiueMitteUuuge«. Gießen. Dr. Leo Rosenberg, a. o. Professor an der juristischen Fakultät ist zum o r d e n t l. Pr o f e s s o r ernannt worden. Guttftadt. Saul Saß erster Vorsteher der jüdischen Gemeinde, ist verschieden BreSlan. Max Moll mann, Sekretär der jüd. Gemeinde, .verschied im 53. Lebensjahre. Posen. Die Eynagogengemeinde erhebt für das Rechnungsjahr 1916/17 45 o/o der Einkommensteuer. Warschau Der Kjelzer Raw, Rabbi Moses Nachum Jerusalimski, ist in Choral, Poltawer Gouv., im 62. Lebeilsjahre verschieden. Bereits all dreizehnjähriger Knabe hatte er ein so ungewöhnlichgroßes jüdisches Wissen, daß er in der ganzen Umgegend seines Heimallortes Berschad keinen Lehrer mehr finden konnte. Mit 25 Jahren wurde er Rabbiner in Kaminke. Durch sein Sefer „Minchas Manschoh" auf den Schnlchan-Aruch trat er in die Reihe der bedeutendsten jüdischen Gelehrten der Jetztzeit. Die größten Gemeinden beriefen ihn jetzt zu ihrem Führer, doch er wollte das ruhige 'Kaminke nicht verlassen. 1892 wurde er gleichzeitig init Baron B. H. Ginzburg in Kameniz-Podollk all Kandidat für die Rabbinische Kommission gewählt. 1898 nahin er das Rabbinat. in Ostrolenko an. Dann druckte er sein Sefer „Beeir Mauscheh". 1902 nahm er das' Rabbinat in Kjelz an. 1907. wurde er in die Petersburger Rabbinische Kommission all Mitglied gewählt. Während des Krieges mußten die Kjelzer Juden furchtbare Leiden, «usstehen, «und so verließ auch! er im Juli vorigen Jahres' die Stadt und suchte Zuflucht bei seinem Sohne in Choral. Er war ein glühender Zionist Wilna. Erst 42 Jahre ->lt, verschied hier der Arzt Dr. JosephEpstein, einer der besten Zionisten, Gründer des hiesigen hebräischen Gymnasiums'. . Zürich. Dem „Jir. Wochenbl." wird aus Schul s zNM Tode der Frau Nanny Guggenh'eim geschrieben: Die Zahlreichen hiesigen jüdischen Kurgäste haben Stunden schmerzlicher seelischer Erregung durchlebt. Hr. Sallh Guggenheim aus Berlin hielt sich seit einigen Tagen hier zur Kur mit seinen Kindern, seiner Frau, und einer Krankenschwester, welche die letztere zu Pflegen hatte, auf. Frau G. hatte sich vor Ivenigen Wochen einer schweren Operatteon unterzogen, welche Prof. Osran in Berlin vorgeuonlinen hatte. Nun sollte sie sich! hier erholen und kräftigen. In der Frühe des 19. Juli starb Nun Frau G. plötzlich nn Herzschwäche, erst 37 Jahre alt. Man kann sich' die Aufregung und das Mitgefühl der jüd. Kurgäste denken. Die Damen wachten abwechselnd bei der 'Toten. Am Nachmittag wurde in der 'üblichen Weise die Tahära vorgenommen. Inzwischen waren die Formalitäten erledigt worden, die zur Ueberführung der- Leiche nach Berlin erforderlich! waren. Abends fand die Levajo statt, an der gegen 100 Personen Teil nahmen. Im Hause nahm der Gatte herzzereißenden Abschied von der treuen Lebensgefährtin. Er schillerte mit"tränenerstickter Stimme,, was sie ihm gewesen und wie musterhaft und echt jüdisch sie ihre Kinder auferzogen. Er gab einen Rückblick über ihre erfolgreiche nick reichgesegnete Tätigkeit in zahlreichen Vereinen. Bei, Ausbruch! des Krieges hatte sie sich! all Krankenpflegerin in den Dienst der Humanität gestellt und in der Ausübung ihrer Pflicht vielleicht den Keim ihrer schwerer Krankheit geholt. Dann sprach! Rabbiner Dr. Cohn-Basel." New-Uark. Im vorigen Jabre kamen nach Amerika 28155 Juden, davon 26 407 all Einwanderer. 14 496 stammten aus Rußland, 2024 ans Oesterreich-Ungarn, 3404 aus Kanada nsw. 3263 wurden zurückgewiesen. Aaffa In Damaskus ve»sch>ed der begabte Architekt Barnch Fabrikant, der in Jerusalem' und in Jaffa verschiedene größere Bauten aufführte. Er war all begeisterter Zionist vor fünf Jahren nach Palästina gekommen; jetzt ist er im Alter von 33 Jahren, ein Opfer des Flecktyphus geworden. Der neue deutsche Konsul in Jaffa, S chv bingerj. besuchte in Begleitung des -Leiters des Palästinaamtes, Dr. Jakob' Kohtt, das' hebräische Gymnasium-. Aaffa. Cb in im Z w i Schob am. der Leiter der Schicke in MetnllN, ein idealer Lehrer,- und Dr. med'. Elijahn Spitzberg, ein 28iähriger b'essarabischer Jude, Arzt im Gesundheitsamt in Jerusalem, sind Opfer des Flecktyphus geworden!.'.