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Neue jüdische Presse · 1916-06-30 · Heft 25 (30.6.1916) · p. Seite 5

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 25 (30.6.1916)
Date
1916-06-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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9h 25 Vereins-Kalender. Samstag. Meko r> C hajim, 12r/i Uhr: Sefer Melochim (Prof. Wehl); 4^ Uhr: Mikroh-Vortrag (Simon Sänger); 9^/, Uhr: Midrasch-Vortrag (Rektor Falk). Frankfurter Familiennachrichten. Geboren. Ein Sohn üllbert Rosenheimer (Roscnfttel), Merianstr. 35. Barmizwos. Sigmund Gottselig, Schützenstr. 12; Dago' Peichert, Schöne Aussicht 4, Synagoge Friedb. Anlage. . . Verlobte. Cläre Gerstle, Baustr. 7 mit Leo Lcvy, Kaiserstr. 50. Gestorben. Rosalie Reinach Wlve. geb. Schmidt, 55 I., Friedbergerlandstr. 33. — Auguste Herz geb. Stern, 63 I., Mendelssoh-nstr. 57. — Welheid Goldschmidt geb. Bock, 73 I., Humboldtstr. 28. — Gustav Schmidt, 51 I., Hermannstr. 4. — Alfred Süßer, 58 I., Fellnerstr. 12. — Arthur Emden, i. Feld. — Babette Oppenheimer acb. Frank, Wwe., 65 I., Windeckstr. 33. Auswärtige Famittennachrichtev Geboren. Ein Sohn Semmy Sachs '(Meier), Hamburg. •' Eine Tochter Karl Kunreuther (Cohen), Othmarschen. Verlobte. Martha Herford, Hamburg mit Max Frankfurter Israelitisches Fannlienblatt. Sternberg, Veddel.-— Hcnni Marruse mit Max Roth» mann,' Berlin. Gestorben. Emil Elsäßer, Mannheim. — L. B. Spetter, Rotterdam. — Robert Fischet, 32 I., Budapest, im Feld. — .Hermann Schorr, 92 I., Teplitz. — Gustav Oelsner, 64 I.; Harry Schlesinger, 40 I., Pose». — Herrn. Heim, 43 I., Zuin. — Witwe Seelig, 94 Z.. Rogasen. — Johanna Biberfeld geb. Weil, 85 I.; Ranny Bergmann geb. Salomon, 61 I., .Lissa. — Hofjuwelicr Eli «Netter,, 70 I., Mamiheini, — Marie Gumbel geb. Steinhardt, 82 I., Sinsheim! a. E. — Karoline Trier geb. .Heß, Aschaffenbrirg. — Leo Wolfs, Breslau, 21 I., i. Feld. — Sophie Strauß geb. Emrich, 76 I, Spandau. — Sam. Prager, Berlin. — Isidor Eppstein, 47 I., Mannheim.— Regina Oppenheimer geb. Oppenheimer, 76 I., Würzburg. — Siegfried Liebes, 51 I., Leipzig. — Leop. Pech »er, 49 I., Berlin. — Alfred Salinger, Berlin i. Feld. Max Adler, Broslowitz, 24 I., i. .Feld. Eingesandt. Die „Hilfskommission 1915 und Oesterrcichisches Lnndeskomitee für Palästina" in Wien teilt uns-mit: Die.„Hilfskommission 1915" für Palästina geivährt jedem österreichischen und ungarischen Staatsangehörigen ohne Unterschied der Partei Unterstützung, sobald er zuverlässige Auskunft darüber erteilt, in wieiveit ihm bereits «rite 5. von anderer Seite eine Beisteuer zuteil geworden ist. Ohne diese vor dem k. u. k. Konsulate in Jerusalem abzugcbende Auskunft und von diesem zn übende Aufsicht lehnt sic jede Spendenzuweisung ab. Die „Hilfskommission 1915" hat aber auch außerhalb des Kreises der Oesterreicher uit& Ungarn sowohl Anstalten als wie bedürftige Private mit Zusendungen bedacht. Sie hat bisher weit über Million Kronen aufgebracht und erst jüngst mit tatkräftiger Unterstützung des hohen k. u. k. Mnisteriums des Aeußern eine Mchlversorgungs-Aktion für Palästina in großem Stil durch geführt. Das Verlangen nach einer genauen Kontrolle ist wiederholt von Spendern ausdrücklich gewünscht worden, mag das auch hie und da unangenehm berühren. Bei Beginn ihrer Aktion hat die Hilfskommission über Aittrag des Herrn Bernhard Hofbauer der sogenannten „Oesterr.-Ungar.-Böhm.-Mährischen »ISraelitengemeinde" in Palästina d. h. dem „ungarischen Kaulel" und der sogenannten „Galizischen. Gemeinde" d. h. dem „Kaulel Drohobycz" die Anregung gegeben, während der Kriegsdauer wenigstens jede Unterscheidung der Kaulelim fallen zu lassen und alle gesammelten Spenden gemeinsam an notleidende österreichische und ungarische Juden in Palästina nach Maßgabe lediglich der Bedürftigkeit zur Verteilung zu bringen. Dieser Antrag wurde von den genannten beiden Gemeinden unter den verschiedensten Vorwänden abgelehnt. Aus zahlreichen Anfragen geht aber hervor, daß die w Helft deutschen Kriegsand % in Feindesland. Opfertage 1. bis 7. «Juli 1910 Die Not ist gross. Auch die kleinste Gabe ist willkommen! mm für die Hin Kriegsunter dem allerhöchsten Schutze Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin. Geldspenden nehmen entgegen: Ausschuss für deutsche Kriegsgefangene, Zeit 114; Zentral-Kriegsfiirsorge, Theaterplatz 14, die Banken nnd die Tageszeitungen.

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