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Neue jüdische Presse · 1916-03-31 · Heft 13 (31.3.1916) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 13 (31.3.1916)
Date
1916-03-31
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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eeu« Ssf Reichsduma, an Ministerpräsidenten St ärmer eine Anfrage über die Anstiftung von.Judenverfolgungen durch Hie Regierung gestellt und Lei dieser Gelegenheit ein Rundschreibender politischen Polizei-Abteilung im Ministerium des Innern, der berüchtigten „Ochrana", mitgeteilt, das die Juden, „die geheimen Parteigänger .Deutschlands", der künstlichen Verteuerung der notwenigsten Lebensmittel und des Aufsaugens des Bargeldes, um das Land in einem „Zustand ständiger Unruhe zu erhalten", beschuldigt; „es leite sie hierbei anscheinend der Wunsch, die Abschaffung der Wohnbeschränkungen durchzusetzen." Die Duma sprach mit überwältigender Mehrheit ihre Mißbilligung aus und setzte gegen den Willen äder Zensur die Veröffentlichung der Sitzung sowie des verleumderischen Rundschreibens in deü Zeitungen durch. Nach Herves „Humanite" verbot nun die französische Regierung der Havas- Agentur die Veröffentlichung auch nur eines Wortes über diese Duma-Sitzung. Auch die englische Telegraphen-Agentur Reuter hat nichts darüber gebracht. Brief ans Oesterreich. / Freiherr Louis v. Rothschild hat die Anregung zur Bilduna eines .,Ocsterr. Zentralkomitee zur Wahrung der staatsbürgerl.Interessen der jüd. Bevölkerung im nördl. Kriegsgebiete" gegeben. Das-Komitee, dessen Wiro sich Universitätsstraße ß befindet, besteht aus folgenden Herren: Landtagsabg. Dr. Philipp Rittelx von'Gomperz (Bors.), Reichstagsabg. Kamill Kuranda (2. Vors.), Rat Wilh. Anninger,-RichardBettelhcim, Prof. Dr. Salomo» .Ehrmann, Bergrat Max Ritter v. Gnttmann, Direktor Dr. Paul Hammerschlag, Dr. Felix Katzau, Dr. Friede. Kaufmann.(Prag), Joh. Kremenetzky, Mor. Edler v. Kuffner, Dr. ArthurKuranda, Direktor Wilh. Kux .Ionnas Löw-Beer (Brünn), Dr. Bruno Pollack Edler v. Parnau, Dr. Arnold Rosenbachser (Prag), Herrenhausmitgl. Hofrat Dr. Josef Schey, Freiherr v. Koromla, Dr. Rud. Schwarz-H iller, Dr. Th ^Sonnenschein (Troppau), Sig'ism. Freiherr d. Springer, Dr. Alfred Stern, Ingenieur Robert Stricker, Dr. Bela Taussig und Direktor Alexander Weiner. Eine Abordnung des Komitees erschien beim Feldmarschall E^herzog Friedrich. Der Erzherzog erklärte, wohl werde nach dem Haager Uebereinkommen das eingenommene Gebiet auf Grund der russischen Gesetze verwaltet, doch das Armeeoberkommando habe sofort die Gleichberechtigung aller Religionsbekenntnisse verfügt, indenr es vom Artikel 43 der Haager Landtriegordnung Gebrauch machte. Die,-Hilfskommission 1915 für Palästina" (Bors. Dr. Adolf Kapralik) hat vom Juni 1915 bis Ende Dezember .1915 Kr. 132870.— gesammelt und hiervon Kr. 480223.— »ach Palästina abgesandt. In der jüngsten Sitzung der Hilfskommission erklärte auf Anfrage der Vorsitzende, daß sie mit der Dr. Nossig'- schen Alnternchmung nie etwas zu tun hatte. Er sprach des weiteren den Wunsch aus, nach dem Kriege in Palästina eine Borschußkasse/ die unverzinsten Kredit gibt, zu gründen. Das Elend der Juden in Galizien ist unsagbar. Sv ist^z. D. in Turka»'das 3000 jüdische .Seelen zählt, kaum ein Haus hell geblieben; 315 Häuser sind niedergebrannt. Die Bezirlshauptmannschaft erhielt vom Staate /lOOOOü Kr. zum Wiederaufbau, sie übergab jedoch hiervon den Christen durchweg bedeutend höhere Summen. als den Juden. Also auch jetzt noch. unterschiedliche Be- Handlung. Tom Menschlichen Gesichtspunkte aus betrachtet, scheint übrigens der Krieg vorläufig sichtbar nichts geändert zu haben. So wird aus Chyrow, unter dessen jüdischen Einwohnern wie in anderen Plötzen infolge des Elends Seuchen herrschen, berichtet, daß der einzige dorsige Arzt — Dr. Ossowski heißt der Edle — den Juden grundsätzlich seine Hilfe verweigert. ✓ - : ' Alavius Josephus und seine Zeit. Bon Ahron Marcus. (Fortsetzung.) In den Hasmonäerkriegen leugnete das am nabal «scher bi Sichem (Sirach), das niederträchttge Samaritervoll wieder einmal seine Indische Verwandtschaft lab, schreibt an Antiochus EpipHanes, „daßihre Vorfahren Meder und Perser an Stelle der Juden augesiedelt, wegen Heimsuchung durch Seuchen auf alten Aberglauben Hin. die SÄbatruhe eingeführt haben und jetzt als Juden betrachtet und 'bestraft werden. Befiehl Deinem' Statthalter Apollonius und dessen Geschäftsträger Nikanor, uns in Ruhe zu lasten und den Tempel auf Geristm, der noch auf keines Gottes Namen geweiht ist, dem hellenischen Zeus zu Ehren benennen zu dürfen, damit wir Dir größeren Tribut entrichten können." (Die Antwort des Griechenkönigs gewährte das Verlangte, und am 18. Hekatontaion des Jahres 3596 j. Aera ergeht der betreffende schriftliche, Befehl an Apollonius. Josephus "bringt uns somit Vorgänge zur Kenntnis, von denen die nach Jahrhunderten ausgeschriebenen Traditionen nur ganz vereinzelte,- hie und da erngestreute Berichte überliefern, was in. dem 'unbeschreiblichen Sturm und Drang der Zeiten ihr nicht zum Vorwurf gemacht werden kann. Genug, daß die Kalachah jjSnmffurtei Jsraelitij^^AamllftilNatt doch schließlich immer dag Richtige getroffen hind hie Samariter kealkum leehol pibrehem in jeder Beziehung den Götzendienern gleichgestellt hat. Ueber den endgnrigen Sieg Inda Makkabi's berichtet Josephus, daß er nach Reinigung des Heiligtums neue Geräte, alles aus Gold horge>tellr habe, (ebenso wie das Makkabäerbuch, wo ebenfalls Matathias den Jochanan ben Simöu genaimt.ist), was mit der Tradilion insofern nicht übereinstimmt, als nach einem allerdings umstrittenen Berichte (Menachot 28) die Arniut dazu zwang, den Leuchter aus Zinn herzustellrn. Selbst wenn Jos. davon gewußt haben soltte, so mag er in der Erzählung an die Römer diese Herabsetzung vermieden haben wollen, übrigens dem Mattabaerbuch nachtzeschrieben Haben. Was er von dem Altar aus behauenen Steinen'spricht, ist entweder ein Copistcii- oder ein Uebersetzungsfeyler (von denen noch mehrere zu korrigieren sind) und muß heißen, mis unbehauenen Steinen. Das Ehanukafest siel Vach seiner Angabe auf den 25. Kislew 3598 j. Aera das 1*8. Jahr der Seluciden und das erste der 154. Olynrpiade, enrsprechend^der Prophezeiung Daniels vor 408 Jahren (ungenau um 34 Jahre, da die Prophezeiung Daniels im 3. Jahre des Cyrus stattsand =’ß224 j. Aera). Auch das Makkabäerbuch bezog diese Prophezeiung aus jene Zeit. Wie tief ist junsere pseudosemitischx Kritik gesunken, daß sic es wagt, an das göttlich,« Büch Hand anzulegeu. Selbst der greuliche Tacitus bezeigt ihm indirett seine Huldigung, daß er den Wagemut der Juden darauf zurücksührt, daß sie piese Prophezeiungen - auf sich, bezögen, während darunter kein anderer gemeint seist-könne, als Vater und. Sohn Vespasianus und Titus, denen die Weltherrschaft zufallen-soll. Mso gleich ein Doppelmejsias. Jedenfalls hat das heilige Buch unser Volk in den unsäglichsten Drangsalen vor Verzweiflung geschützt und mit Hoffnung erfüllt. Mer wie es selbst angibt, wird das Dunkel, in das es absichtlich gehüllt, ist, erst am Ende der Tage gelüftet werden, und jo wünschenswert die Erklärung als aus die Makkabäerzeit gemünzt damals auch erschien, so ist sie duvch inichts begründet, als durch eine, traumartige Aehnlichkeit der Verhältnisse. Die Auslegungen der Modernen sind -schpu aus dem Grunde keinen Pfifferling wert, als Daniel selbst voraussagt: welo jabinu Jot reschaim. Das Lichtfest, sagt Josephus, .wurde zum Gesetz erhoben, weil, wie ich glaube, die -freie Ausübung unserer Religion uns unerwartet wie ein Lichtstrahl aufgegangen ist. Mehrere sonst-unbekannte Episoden aus dem inneren Leben der Gelehrtmavelt, deren.die Tradition keine Erwähnung bringt, verdanken wir ausschließlich Josephus. Zuvörderst über das Verhältnis des Herodes zu den Oberen der Gelehrtenschule, welche dieser blutdürstige Wüterich nicht anzutasten wagte. In dem wunderbaren Traktat Chagija finden wir in der Allschnah ll 2 in der Reihenfolge der Oberhäupter, die über die Frage der Semichah uneinig wären, in der 5. Generation Hillel und Mcnachem in Uebereinstimmung, Mcnachem trat aus und Schammai kani an seine Stelle. Dieser einzig dastehende Fall wird (16 v) von den Amoräern verschieden erklärt. Maja sagt, er trat aus in Auflehnung. Raba hingegen, um in den DienFt des Königs einzutrcten und zitiert eine (mündlich überlieferte) Boraita: Mcnachem trat aus, und in den Dienst des Königs (Hyrkanus des Letzten) und mit ihm traten 80 Schülerpaare (es wurde immer zu Zweien gemeinschaftlich studiert) in Seidengewändern in den Königsdienst ein. Itun berichtet Josephus. Menachem, der als „Seher" galt, blickte einA den Knaben Herodes an, als er mit ihm zur Schule ging und sagte ihm, er werde König der Juden werden. Herodes meinte^dies sei unmöglich, da er doch von niederer Herkunft sei. Menachem schlug ihn lächelnd auf die Schenkel mit den Worten: „Du wirst glücklich regieren. Erinnere Dich dann der Schläge des Menqchcm, um zu wissen,. daß Glück wandelbar ist, denn ich weiß, daß Du Glück Und Ruhm haben, Frömmigkeit und Gerechtigkeit aber vergessen und am Ende" dafür von 'Gott gestraft werden wirst". Slls Herodes auf dem Gipfel seiner Macht stand, ließ er den Menachem rufen und fragte ihn, wie lange er noch regieren werde. Als er nicht bald antwortete frag er: „Noch zehn Jahre?" Mena-- chem erwiderte: „Auch 20 oder 30 Jahre." Da Josephus dazu bemerkt, daß noch viele Essener wegen ehrbaren Lebenswairdels mit der Gabe der Weissagung bedacht waren, was er übrigens auch von den Peruschim (sog. Pharisäer) berichtet, so scheint-es -eher mit der Ansicht Abaja's übereinzustimmen, daß er sich in die Einsamkeit zurückgezogen habe, was ihm von dem Gelehrten verübelt wird. (Fortsetzung folgt.) Aus aller Welt. Deutsches Reich. Frankfurt a M- Jahrzehnte hindurch bewegte sich die noch von Robb. S. R. Hirsch s. A. gegründete Freie Vereinigung.für die Interessen des orthod. Judentums in engen Grenzen. Das wurde anders, als vor etwa acht Jahren die rastlose Schaffenskraft Jacob Rosenheim's Herr der Leitung wurde. Die Leistungen der Freien Vereinigung wuchsen von Jahr zu Jahr und haben jetzt in dem Weltkrieg durch die Fürsorge für die religiösen Bedürfnisse der jüdischen Soldaten eine Ausdehnung^genommen, Latz her Name der Freien Bereinigungen der Judenheit populär geworden ist. Recht interessant ist ein Blick in.die Arbeitsräume der Freien .Bereinigung jetzt vor Pessach, wo.viele Tausende von Feldpostfendungen für die Pessach-Beköstigung der jüdischen Soldaten vorbereitet werden. Rutzlaud. Petersburg. In der Duma legte Friedmann ein Nr. 13 " : g x h e i ui es S chr eiben des Mnisters S'cht s che g l o w i.t o >ö an den Vorsitzenden des Kiewer Gerichts, B o ldi re w, zur. Zeit des Beileis-Prozesses vor. Das Schreiben kündet Boldirew für den Fall des Freispruches Meilis' die Pensionierung an. Ein zweiter geheimes Schreiben ' befiehlt 'dein ^Gouverneur - von Wilna,' d c u t schf r e ü n-d l i che Au f - rufe drucken zu lassen ünd sie"an die Regierung nach Petersburg mit dem Beifügen zu senden, diese Anfrufe seien neben der Wilnaer Synagoge gesunden worden. ' . Polen/' Lodz. Dank der Bemühungen des OberrabbinerS Trantmann und vor allem durch das groß? Entgegenkommen d:S Polizeipräsidenten von Oppeln ist die Frage der B e r sorg u n g d e r Bc v öl k e r u n g m i t .Ma.zz v s aufs best: geregelt. Daß mit Gold gezahlt, werden soll, wie. gerüchtweise verlautet, entspricht n i ch t - de». Tatsachen; Amerika. . New-Nork. Ein Vertreter der „Jiddische Gazetten" hatte mit Dr. Rewel, dem neuen Leiter,der bedruiensten Thora-Lehranstalt Amerikas, der hiesigen Jizchok Eichanan-Joschiwäh eine, .' . ':. interessaute Untcrrc.dnng Dr. R. sagte über seine Absichten: ,Wir wollen die Halachah nach einer neuen Schittoh lernen, ir wollen das Gebiet von Schaalaus und Teschnwaus -ausforschen, das bis jetzt -vernachlässigt worden ist. Wir werden dort mifsamineln so viel neues, bis jetzt unbekanntes Material vom jüdische» Leben im Verlauf vieler Jahrhunderte, daß ein neuer Blick ans diejüdische Geschichte geschaffen werden wird. 1800 Bücher von Schaalaus und Teschuwaus sind bei uns vorhanden. Die jüdische Gelehrsamkeit in Deutschhat sich wenig mit ihnen beschäftigt. Grätz und die anderen ' jüdischen^-Geschichtsschreiber haben nicht gewußt, welch' umfangreiches und wertvolles Material über die, jüdische Geschichte in diesen Büchern verborgen liegt. Biele Schilde-, rungen vom jüdischen Leben, viele wichtige Vorkommnisse sind dort haufenweise angeschüttct. - Dieses verlassene Feld ansziiforschcn, hat sich die Jeschiwoh zum Ziel gesetzt. In der Halacha will die Jeschiwoh die Dinini nach der vergleichenden Methode, indem sie die Methode des jüdischen Rechts mit der anderer Völker vergleicht, lese». Die Halacha wird in der Beleuchtung der jüdische» Geschichte Und zu ihrer Beleuchtung gelehrt werden." Der Krieg ««d die Juden. Frankfurt a. M. Adolf Rapp, Teilhaber von Bachärach & Rapp, erhielt die hessische Tapfer! ei ts? medaille. Siegfried Rosenberger wurde wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum ctatsmäßigen Vizewachtmeister befördert. verltu. Karl Abraham -Berlin und Heinrich Schweiger-Tarnowitz, Leutnant Dr. S. Engelbert- Cassel, Max S a l o m o n - Gießen und Feldwebel Leo Weil -Hoppstätten erhielten das Eiserne Kr:u z. «iülhansen 1. Ms. Leutnant Max Lazarus erhiett das Eiserne Kreuz 1. Klasse. Stuttgart. Stabsarzt Dr. Steiner Und Oberstabsarzt Dr. Mainzer erhielt das Württb g. Ritterkreuz 1. K l ä s s e. Pose». Justizrat Lewinski spendete zum Andeyken an seinen in russischer Gefangenschaft verstorbenen Sohn 20 000 Rubel zu wohltätigen Zwecken in Lodz. Paris. Wie eine Zusammenstellung des Israelit. Zentralkonsistoriüms ergibt, sind bis zum 1 Februar 1276 jüdjsche Soldaten gefallen, 250 wurden zitiert ä l'ördre de larmee, 433 von der- Division oder vom Regiment; 120 wurden a n s g e z e i ch n c t mit., der Militär-Medaille, 210 mit der Ehrenlegion. In 4>ie Zahl der Toten sind die vielen fremden Juden, zirka 4000—5000 (Russen, Rumänen usw.), die in den Fremdenlegionen kämpfen, nicht mitgerechnet. Eine besondere Kommission beschäftigt sich damit- Mazzen für die Soldaten an die Front-zu schicken. Persomüte» «. Meine StttteUnnge». Mannheim. Der" Landesverein zur Erziehung jüd. Wais«N (Präsident: Jakob Oppenheimer, Bruchsal) hatte im vergangenen Jahre, 128 Kinder in Obhut.'Die Einnahmen, betragen 5802.Mark Mitgliederbeilräge, 8810 Mark aus Schenkungen, 11747 Mark aus Kapitalzinsen. Ansgegeben wurden für Verpflegungskosten 16 269 Mark. Poseu. In Meseritz istDruckereibefltzer Matthias zum Stadtverordue ten-Vorsteher gewählt worden. In K r o j a n t e verschied im Lllter von 103 J a h r«u die Fischhändlerin P a u l i n e K l e i n, bekannt unter dem Namen „Pesse". In >Hohensalza wurden Bankier Salomons o h it und Kommissionsrat Schwerfen z als MagistratsMitglieder tvicdergewählt. ° Wünche«. Staatsanwalt Eduard Silber mann wurde zum Senatspräsidenten am Oberlandesgericht ibstsördert. . Bakel. Prof. Dr. B. Bloch ist von der Züricher Universität Äs ordentl. Professoil'und Direktor der Klinik für Haut und Geschlechtskranke -berufen worden. PhUadelphia (Amerfla-. Die hiesige Judenheit hat durch den Tod des Philanthropen Arnold Kohn einen schweren Verlust erlitten. K., der ein Alter von 77 Jahren

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