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Neue jüdische Presse · 1916-02-11 · Heft 6 (11.2.1916) · p. Seite 2

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
14 (1916)
Issue
Heft 6 (11.2.1916)
Date
1916-02-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2. von seiner jüdischen Pflicht — nicht nur unterlassen, sondern'hat sogar den Aufwiegler gegen . Juden gespielt, etwas, was sonst doch die Aufgabe der Antisemiten ist. Er hat sich nämlich — wahrscheinlich, weil die meifteiT seiner Mitglieder von jüdischen Fragen auch nicht die geringste Ahnung haben — in einer Sitzung weserrtlich mit der Rekrutierungsfrage beschäftigt und bei dieser Gelegenheit sich darüber beklagt, daß die Juden des Londoner Ostends so wenig Soldaten stellen. Die Juden des Londoner Ostends sind russi- . scher Abstammung, und das englische Heer nimmt keine Ausländer auf. Dies wissen auch die Herren des Board of. Deputies! Was sollte da die Aufwiegelung der öffentlichen Meinung gegen diese schon nicht gerade verhätschelten Juden des Ostends bezwecken? Wahrscheinlich doch nichts anderes, als den Patriotismus der Herren des Board of Deputies in die Welt hinauszuschreien. - Wie Hie Russe« Geisel« behandeln. Von Stadtsekretär Tannenbaum, Kotzman (Bukowina). Zn den ersten Tagen des Rnsseneinfalls haben die Russen mein neuerbautes Haus niedergebrannt und die gesamte Einrichtung, die sich, im Hause befand, eingeäschert. lieber Nacht ist das Resultat einer IS jährigen mühevollen, ehrlichen Arbeit zunichte gemacht worden. Meine wirtschaftliche Vernichtung genügte aber den Russen nicht, sie gingen auch an meine physische und psychische. 'S - Einen baldigen Rückzug der Russen in Kotzman erwartend, wiegte ich Mich am 14. Februar in der freudigen Hoffnung, bau» frei aufatmen zu können, litt ich doch unter dem Drucke der Russen monatelang, beraubt meiner Habe und dom Amte entlassen. Ruhiger schlief ich die Nacht des 14. Februar, denn schon erhoffte ich am nächsten Tage die Oesterreicher in Kotzman. Aber wie «getäuscht sah ich mich in meinen Hoffnungen, als ich am IS. Februar, früh 2 Uhr vor meinem Bette einen russischen Gendarmerieoffizier und drei Gendarmen mit aufgepflanztem Bajonett erblickte. . „Rasch ankleiden und mit als Geisel nach' Rußland gehen!" schrie mich der Offizier barsch an. Ich folgte selbstverständlich sofort dieser Aufforderung. Frau und Kinder blieben wortlos vor Schreck. Ich selbst wurde sofort in den Gemeinderat gesteckt, und es wurde mir nicht eimnal gestattet, mit meiner Frau einige Worte zu wechseln. Um 3 Uhr früh führten mich mit noch anderen, vier jüdischen Geiseln zwei Gendarmen nach Zastawna, woselbst ich durch vier Tage unter strenger Bewachung -im Gerichtsarre<st blieb. Abu 20. Februar um 4 Mr nachmittags wurden wir etwa zwanzig Geiseln nach, Zaleszczhki geschleppt. Auf dem Wege dorthin bin ich! von einem Gendarmen mehreremale zum- Gaudium der übrigen schwer mißhandelt worden. In Zaleszczhki wurden wir, 60 Personen, in ein kleines Arrestlokal gesteckt, woselbst wir bis zum Morgen wie die Heringe im Faste gepfercht zusammen saßen. - Vortags wurden wir auf Trainwagen gesetzt und gegen Czortkow geführt. Auf dem Wege dahin wurde ich und noch andere 10 Geiseln, weil der ärmeren Klasse angehörcnd, freigelassen. Ichkonnte aber nicht über den Dnjester, und so mußte ich in Zaleszczhki bleiben. Am 2. April haben mich die Russen im Hotel der Frau Roller wegen angeblicher Spionage zu Gunsten Oesterreichs verhaftet und in den Arrest gesteckt. Am 3. April um 6 Uhr früh verkündete mir ein Kosakenoffizier das Todesurteil und bedeutete mir, daß ich! um 6 Uhr abends gehängt werde. Nur Gott allein weiß, was ich während dieser Zeit gelitten habe. Nach einem heftigen Proteste meinerseits — ich hatte ja nichts mehr zu verlieren — erfolgte meine sowie die Enthaftung von noch 4 meiner Leidensgenossin pm 4 Uhr nachmittags,, doch wurde ich unter Polizeiaufsicht gestellt und blieb, so bis zum 17. April in Zaleszczhki. An diesem Tage gegen 10 Uhr nachts erfolgte die Ausweisung sämtlicher Juden aus ihrem alteingesessenen Wohnorte. Alles, was sie Zeit ihres Lebens erworben, von ihren Eltern geerbt, zurücklassend und nur einige Lebensmittel in Bündel mitnehmend, setzte sich in dieser finstern Nacht ein Zug von 5000 Inden gegen Tluste in Bewegung. Nur das Jamniern und Weinen der Weiber und das Wimmern der Kinder war jherauszuhören aus dem Geklirr nick» Gewicher der Pferde, die hie begleitenden Kosaken trugen. Blut, viel Blut «rieselte aus den Wunden, welche hie Kosaken mehreren Greisen geschlagen, hatten, weil diese ihnen, die zu Pferde saßen, nicht folgen konnten. (So legten wir innerhalb 14 Stunden über 40 Kilometer zurück, vom Hunger und Durste gepeinigt. Das Dors Ulaszkowce wurde für uns als Wohnort, bestimmt, weil bort genügend viele Marktbuden als Wohnstätten vorhanden waren. ' In einem benachbarten Orte in Sosolowka blieb ich ungefähr 5 Monate. Im Monate Juli wütete in Ulaszkowce, Jczierzany, Jagieluica, Tlusty und Czortkow, wo-, selbst die mitgeschleppten Juden aus Zaleszczhki, Suiatyn und Skala in Buden, Scheunen und Stallungen wohnten, die schreckliche asiatische Krankheit, die Cholera. Ungefähr 70 Personen starben in diesen Orten tägliche Zumeist waren es die aus den genannten Städten verschleppten Menschen. Hunger, Kälte und unhygienische Wohnungen, alle diese Umstände, sie nährten nur die Seuche. Dcankfurter Israelitisches Familienklaft. Nichts taten die russischst Behörden zur Hintanhaltung dieser fürchterlichen, schrecklichen Krankheit, im Gegend teil, sic förderten ihre Verbreitung, denn sie zogen, den Kreis immer enger um das Wohngebiet der Juden. Täglich mehrten sich die Waisen der an Cholera verstorbenen Eltern; im Staube auf den Straßen lagen sie zu Dutzenden, Brot bette l nb. Aber statt Brot erhielten sic nur. Fußhiebe von den vorbeiziehenden Ofjiziercn .und Soldaten. Selbst die schwer kranken Inden wurden zu den Schanzarbeiten genötigt. So war ich eines Tages im August l. I. Zeuge, wie zwei russische Soldaten einen krebskranlen Juden aus dem Bette holten und ihn zu den Schanzarbeiten zerrten. Auf dem Wege stürzte dieser erschöpft zusammen. Blut entquoll seinem Munde, und nach einigen ©tunben war er eine Leiche. Bei den Schanzarbeiten jvarcn die Rücken der Juden und Jüdinnen stets Ablagerungsstätten von Nagaikahieben. In Ulaskowce kayici« an einem. Tage 80 Bergeivaltigungen an wehrlosen Mädchen und Frauen vor, nachdem deren Männer, resp. Väter vorher aus den Häusern gewaltsam entfernt wurden. Wollte ich alle Grcueltaten schildern, die ich - sah und miterlebte, ich müßte tagelang schreiben. Am 3. September um 10 Uhr nachts verließich unter Mitnahme einiger Familien Sosolowka, woselbst ich «vührcnd der ganzen Zeit meiner Anwesenheit unter unseren Leuten gastliche Aufnahme fand. Materiell unterstützt wurde ich von dem dortigen Anteilsbesitzer J l 1a Jcch, den die Russen sodann wirtschaftlich ebenfalls total vernichteten, nur weil sie ihn verdächtigt haben, ein zu großer österreichischer Patriot zu sein. In der letzten Zeit erfuhr die ukrainische Bevölkerung seitens der Russen eine ebenso schlimme Behandlung wie die jüdische. Durch den Wald von Jagieluica kommend, fanden wir noch dort einige Kosaken, welche mehrere jüdische Häuser plünderten. Das Städtchen war total unbeleuchtet und eine Stille, vor der es, grauste. Ganz ruhig saß ich in einer Ecke eines unbeleuchteten Zimmers und erwartete Kosaken, als plötzlich, es war X Uhr nachts, von btfoujjeit herein ein Ruf erscholl: „Die Oesherreicher sind da!" Diese Freude sie überwog vielleicht den Schmerz im Momente meiner Verhaftung durch die Russen. Jni diesem Momente stürzte ich auf die Masse und atmete auf, als ich den ersten unserer Soldaten erblickte. Meine Brust schwoll gewaltig, ich saugte die Wonne des Lebens. Aber nur kurze Zeit währte diese Freude, denn ich erinnerte mich per Qualen der zurückgebliebenen Leidcnsgenossen, die ich! Kn den pon den Russen in Brand, gesteckten Orten in der größten Not zurückließ. Vielleicht gelingt cs irgend einer M«yht, die gedachten Opfer aus dieser fürchterlichen Situation zu befreien, sie würde sich das größte Verdienst um die Menschheit erwerben. Der Thronfolger Schwedens soll für diese unschuldigen Opser bei der russischen Regierung ein Wort gesprochen haben; ich Und mit mir die gesamte gesittete Welt wünschen diesem Unternehmen baldigen besten Erfolg. Die Rottüche« i« Jerusalem. Dank der tatkräftigen Bemühungen von Frl. Therese Drchfnß a««s. Frankfurt, bisher Lehrerin in Pentach-Tikwa, im Interesse der Deutsch-Holländischen Palästinaverwaltung, ist jetzt in Jerusalem der Grundstein zur Versorgung eines Teiles der Allerärmsten mit einem warmen Bissen für den Tag gelegt wurden. Fräulein Drcyfuß Kat in drei verschiedenen Stadtteilen Küchen zur kostenlosen Verteilung errichtet. Die tägliche Zahl der ausgeieilten Essen in diese» 3 Küchen hrläust sich bisher auf 3200. Die Gesamtkosten , betragen monatlich ca. 6000 Frs. — Die Speisung findet fünfmal wöchentlich (mit Ausnahme von Freitag und Sabbat) statt, so haß bei 21 Tagen im Monat 67 200 Essen zur Verteilung'kommen. Die Gerichte bestehen aus Linsen-, Weizengraupcn- und Erbsensuppen. Das Dnrchschnittsmaß ist etwas mehr als % Liter. Hierzu erhalten Erwachsene ca. 250 Gramm Brot, Kinder weniger. Um die Kosten möglichst zu verringern, wird das Essen zum allergrößten Teile .nicht hei der Küche verzehrt, sondern teils von den Familien, teNS^Uön den Schulen abgeholt. Nicht aus Liesen Küchen erhalten Essen die Schulen des Hilfsvereins, da dieser eigeiie Küchen (mit cä. 1100 Tagesessen) hat und die Rothschild'sche Mädchenschule, welche bis jetzt eine eigene Küche für arme Schülerinnen besaß. Ein sehr glücklicher Gedanke der Deutsch-Holland. Palästina-Verwaltung war die Gründung zweier Küchen zum Kosten preis, die-täglichca. 700 Essen zum Presse von 5V° Cts. verabreicht. Hierdurch, wird es bedürftigen Familien ermöglicht, gegen Bezahlung billig kräftiges Essen zu erhalten. Brot wird dort nicht verabreicht. Man kann je drei verschiedene Suppen, zwei verschiedene Fleischspeisen oder Gemüse erhalten. Diese Küchen geben auch, am Freitag und Sabbat Gerichte. Außer Küchen der Deutsch-holl. Palästina-Verwaltung gibt cs noch 2 Suppenkücheu des Hilfsvereins, lvclchc wie erwähnt, ca. >1100 Essen täglich! geben, sodann die Nathan Stranß'sche Küche mit ca. 600 Tagescssen, ferner Kostenpreisküchen des Hilssvereins, und vorübergehend verteilt die Küche des amerikanischen Komitees zu Sabbat 2 bis 300 Essen. Ebenfalls nur für Sabbat ist die seit Jahrzehnten bestehende sefardische Küche für ca. 200 Essen. Das Berliner Küchenkomitee befaßt Zch nicht mit der Armenspeisung für Jerusalem. Nach obiger Aufstellung kann man also rechnen, daß z. B. an den Wochentagen ca. 5000 Arme unentgeltlich Mttagessen erhalten. So groß die Ziffern auch sind, so unzureichend sind sie leider. Bei der heutigen Lage kann man wohl rechnen, daß mindestens 10000 Menschen darauf angewiesen sind, verköstigt zu lverden, um wenigstens einmal am Tage gekochte Speise zu erhalten. Nr. 6 Diese Erwägung und die Furcht, daß die Derfijchholländische Verwaltung allein nicht imstande sein «verde, die bedeutenden Mittel auchmir sür das bisherige Hilf.siverkaus die Dauer zur Verfügung zu stelle«;, vcranlaßtcu Fräulein Drcyfuß vor etwa 5 Monaten, stach Amerika zu reisen, um dort Helfer zu suchen. Sie erreichte auch, daß ihr das ' amerikanisch-jüdische Komitee eine Mouatsbcihilfe von 7500 Frs. zusagte, von derdie erste Rate allerdings bisher noch nicht völlig cingetröffen ist. Doch interessiert sich der ainerikanischc Konsul jetzt, lebhaft sür das Werk. -: Aus aller Welt. Deutsches «eich. Nürnberg. Dos Vereinsjahr ISIS des „I s r a e l i t. I u g o n d b u n d e s" (Cheiorath Bachurim) stand wie bei allen Jugendvcrcinen vorzüglich unter dem Zeichen des Weltbrandes. Ungefähr die Hälfte stnserer Mitglieder — gegen 40 — sind' zur Zeit zum Heeresdienste einberusin. Leider hat uns dex Tod eines -unserer ehenlaligeu treueste». Mitglieder entrissen. Simon S ch l o ß aus Darinstadt, bereits mit -dem eisernen Kreuz ausgezeichnet, starb den Heldentod fürs Vaterland. — Es war der Vcreinsleitung eine heilige Pflicht, mit unseren Mitgliedern im Felde stets in regein Gedankenaustausch und Verkehr zu. bleiben. Dies geschah durch Feldpostbriefe religiösen 'Inhalts, Zusendungen von Zeitungen und Broschüren. Zn allen Festtagen wurden Liebcspakete inannigfachen Inhalts gesandt. Die ständigen Lehrvorträge wurden ä««ch dieses Jahr wieder vermehrt; die Zahl de^ Schiurim ist jetzt auf acht angewachfen. An den Freitagabenden sanken Vorträge über jüdische Weltanschauung, Schrift und Tradition so- «vie über den Weltkrieg statt. Dazwischen wurden von Mit-- gliedern Referate über Themen aus den verschiedensten Gebieten gehalten. Während des Soinmersemestcrs wurde ein Kurs zum Studium des Haftoravortragcs eingerichtet und von unseren Mitgliedern gut besucht. Von größeren 'öffentlichen Veranstaltungen sahen wir im Hinblick auf die derzeitigen Verhältnisse ab. Im Mittelpunkte unserer gesellschaftlichen Veranstaltungen standen wie iminer unsere Freitagabende, die sehr, gut besucht waren. Im Sommer wurden wiederholt Ausflüge nntcrnommen. ' Nach Maßgabe seiner finanziellen Leistungsfähigkeit suchte der Verein auchl hie Kriegsnot zu lindern. So wurden «viederholt größere Beträge der Flüchtlingsfiirsorge überwiesen. Kolo erg. Dem Verwaltungsbericht des Jüd. Knrspitals (Vorsitzender: Dr. James S i m o n-Berlin) entnehmen wir folgendes: Nachdem die Auflösung des Resirvclazaretts ain 1. -Juni erfolgt war, komrte die Anstalt nicht wie sonst Mitte Mai, sondern erst ain 1. Juli dem Betriebe übergeben werden. Die Betriebszeit schloß, wie stets in den Vorjahren, Mitte Oktober. Von 907 Personen, welche sich um die Aufnahme beworben hatten, wurden 419 berücksichtigt. Doll) nur 365 Pfleglinge, und zlvar 170 männlichen und 195 weiblichen Geschlechts, darunter 225 Kinder, konnten gezählt werden, während die übrigen Plätze für die betreffende Kurperiode -««»besetzt bleiben mußtenweil «vicdcrnm eine ganz erhebliche Aiizahl ohne jede vorherige Absage ansblieb oder erst <ii» letzten Augenblick absagte. Von den 'Pfleglingen wurden 268 in Freistellen aufgenoinnien, sodaß sie--völlig unentgeltlich Wohnung, Beköstigung, ärztliche Behandlung nnd sonstige Knrrnittel erhielten. Zu den Pfleglingen, gehörten a««ch fünf Ver- «vundcte, die von dem hiesigen Hauptlazärctt ans unser Anerbieten zuin Gebrauch, einer Sol- und Seebadekur zugewiesen wurden. Der Rest Don 97 Personen zahlte einen geringeren oder größeren Teil der Selbstkosten. Außerdem empfingen in her Solbadeanstalt 33 verwundete Offiziere mib Mannschaften nnd ferner 21 Personen, welche nachweislich nicht die Mittel besaßen, Bäder in den hiesigen Solbadcanstalten zu bezahle»,, unentgeltlich Solbäder und ärztliche Behandlnitg. Schließlich verdient noch erwähnt zu werden, daß bis zum 1. Juni in unserem Reservelazarctt' 545 Kranke «und Verwundete verpflegt worden sind. Der Krieg ««d die deutsche« Jude«. Frankfurt a. M. Leutnant MaxWronker. Sohn des Herrn Hermann Wronker, und Unteroffizier Moritz Fnld aus Bergen, Angestellter der Firma I. Rothschild jr., erhielten das Eiserne Kreuz. Gefreiter Otto Braun, Angestellter der Firma A. Waltnch, erhielt die hessische Tapferkcitsinedaille nebst einer Belobigung des Regiments. Frankfurt a! M. Die wöchentlichen Sabbatbriefe der Agndas JiZroelJugen d-Organisation haben nebenzihrcm anregenden Inhalt über den jeweiligen Wochenabschnitt und über die neuesten Vorkommnisse an der jüdische«« Welt neuerdings" noch eine Erweiterung erhalten. Sie weisen eine übersichtliche Tabelle auf, aus der die Zeiten des' Sabbatbeginns und Ausgangs zu ersehen ist, «««3« zwar ist die Tabelle so eingerichtet, daß sie für jeden, auf welchen« Kriegsschauplatz er auch stehen mag, dienlich ist."' Berlin. Oberarzt Dr Paul Entmann, Leo Rosenblüth, David Samuel, Werner Les-- zinski,Br««noJacob, Leop. Star gar dt er, Offizierstellv. Josef Königs Hofer, Bataillonsarzt Dr. Albert Ullmann, Bizewachttnstr. Erich Bonwitt, Martin -Marens, pSfai Moses nnd Kurt N e u f e l d erhielten -das Eis er ne Kren z.

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