Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 14 (1916)
- Issue
- Heft 5 (4.2.1916)
- Date
- 1916-02-04
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite L - .. 'pMW^Mpj^pp - Äks AnicrÄa kommt die Nckchricht/ dätz Louis jBrandeis vom.Präjidcnteu Wilson zum Mitglied j des Oberste» Gerichtshofes ernannt wurde. Unsere > (' Leser wissen, iver Louis Brandeis ist. Einer der - 7 angeschenstcn Anwälte Und Politiker 8er^ Vereinig-i : teu-Staaten - ist er seit einiger Zeit eifriger. Zionitz und ist bald-deranerkannte Führer Les-ame-> -1 jj rikanischen Zionismus geworden, aN dessen Spitze p er bereits Großes geleistet hat. Die machtvollen nii Fortschritte, -die die zionistische Bewegung wäh- .X'; rend des Kriegs in Amerikagemacht hat, sind nicht ss' zum geringsten Teil sein Verdienst.: Daß. er gej? rade in diesem Augenblick vom Präsidenten Wilson i-7 zu einem der ehrenvollsten Aemter des Landes berufen wurde, ist von Interesse und Bedeutung. 2» dem Kanrpjc um die Kongreßfragc, den Herr f< Brandeis an der Spitze ' der nationalen Beivegung gegen die' Kreist des American Hewish-Committee > - ausWmpft, die sich gegen die Einberufung eines! auf demokratischer Basis gewählten Kongresses sträu-;: " den, ist ihm von der Seite des Gegner auch häufig i: I der Vorwurf des mangelnden Patriotismus ent- |i gegengeschleudert worden. Erst jüngst hat. Herr Jak. {;> Schiff, der führende Vertreter des Amerikanischf V Jüdischem Komitees, seine warnende Stimme gegen . die jüdisch-national' Bewegung erhoben und die | i amerikanische Judenheit beschworen, nur amerikaj| 1 nische Juden^ aber ^keinesfalls Jüdisch-Amerikaner, |-| (analog den Jrisch-Amerikänern, Deutsch-Amerikaner) zu sei»; denn dies hieße 'schlechte, halbe 1f! Amerikaner sein. Dabeispielte Schiff ausdrücklich D - auf Lerrn Brandeis an. Es ist daher umso in- W teressanter, daß dieser gerade jetzt -der Ehre tellhastig ngude, Mitglied der Höchsten richterlichen Ni Behörde des Landes zu werden, die "auf Grund E's der Verfassung der Vereinigten Staaten dort eine p ganz besonders bedeutsame uird wichtige Stellung st l . einnimmt Der Präsident des Landes hat durch fj i. diese Berufung kundgctan, daß Brandeis zionisti- P sche Gesinnung ihm keinesfalls einen Mangel P an amerikanischem Patriotismus einzuschließen j scheint, und Herr Schiff hat sich — wie seine Geis süumngsgenossen hierzulande übrigens auch so oft : — päpstlicher erwiesen als der Papst. Für die J Zionisten aller Länder aber bedeutet diese Ehrung t eines ihrer prominentesten Gesinnungsgenossen | eine, erneute Bestätigung dafür, daß das nationaljüdische Bewußtsein und die Treue zum jüdischen!)■ Volke sich durchaus mit dem Patriotismus und der -I Staatsgesimrung in den einzelnen Ländern ver- 1 einen läßt. , .}?. — . v 11 Flavins Zosephus «nv leine Zeit. I - Bon Ahron Marcus. Es 7 Gortsetzung.) j r 'S. 465. Spricht er von den Grabschätzen Davids. Als f 1 1300 Jahre später (Folge seiner mangelhaften chronologil k - schen Rechnung» sollte heißen 800) Jochanan Hhrkanos von!; Antiochus Eusebes» Sohn des Demetrius, belagert wurde, | i entnahm er dem Grabe einen großen Schatz und gab ihm i | als Teil davon 300 Talente Gold. Das Gold, bemerkt er. -- st scheint zum Schutze von Grabschändung (der Leichen) gedient zu haben. (Aehnlich heißt xs in der entdeckten Gräbst. schrift Aschmuneser"s von Sidon: „Wcal jeabakcsch bann st.' ,mmzim, M een bann manim. (Man suche kein Geld'hei st. uns, -denn es .ist keins bei uns.) st st .. S. 473. Als Beispiel silr die hellenistische Bcrballhor-? st nung der hebr. Namen. Der Beamte Salomo's für Bethlei l chom Ben Dckcr wird Dioklerus genannt. —-!_* ' S. 475. Ist besonders merkwürdig bei Besprechung Ist Salomo's, daß er sich ebenso wie 1800 Jahre nach ihm st st derr Erzketzer Cesare Lombroso als schiovo belle satti, st st Sklave der Tatsachen des heute wieder in Schwung ge- -st kommenen Spiritismus bekannte Er spsicht. von! st Salomo's Kunst, böse Geister zu bannen. „Diese Heilkunst r; | gilt auch, jetzt noch viel bei uns. Ich sah wie einer dev st? unseren, Elasär, in Gegenwart Bespasians, seiner Söhne, - I der Obersten und der übrigen Krieger die von bösen ■ Geistern Besessenen davon befreite, indem er ihnen einen -i > Ring unter Pie Nase hielt, in welchem eine von den ' Pflanzenwurzeln eingeschlossen war, die Salomon angegeben hatte. Er ließ Len Mauken daran riechen Und ent- « sernte ihn aus diese Weise. Der Kranke fiel sogleich! zu-' sammen. Er beschwor ihn im Nmnen Salomo's und der von ihm verfaßten Sprüche, nie mehr ckn die Krankheit zurückzukehren, oder einen mit Wasser gefüllten, fernstehenden Becher -oder Becken umzustofien, um die Zuschauer zu über- . zeugen. Laß er dem Besthle Folge geleistet habe." Also fast genau so, wie derartige Vorgänge von den Mystikern - der verschiedensten Jahrhunderte geschildert werden. Bon k arabischen Hellenisten und ihren modernen Nachfolgern wurde behauptet, daß daß diese Erzählungen der talmu- ( bischen Tradition widersprächen, die weder in.der Mischnah st. noch im Talmud davon Erwähnung macht. Dem ist aber. Uvarchurter Js»«MscheS,sFa«ülieMatt. -nicht"sdL'Kennstim TaÜLNdst TrafiatEMMLIdf-iviiih.^eine ganzgleiche, rehensasts cin <3wm -spiele-NdL Begebrnhestr äx-,; zahlt, wo der dort imsässige lRabbister Matia.ven Eharach.' bezeugt, daß der.als-Wundertäter betannte R. Simon den Jochai nach. Rom gctammcU war, uln das gegen - die Sabbatruhe, die Fraucnmitwah und die Beschneioung er-- laßene Verbot rückgängig zu machen. Dies gelang ihin. dadurch, daß. er die" wahnsinnig gewordene Tochter des Kaisers heilte, indem ".er ihr den Geist den TaMelion austrieb- -• ' ' Daß dies in Änem der weniger - gelesenen letzte»' Talniudtraktate nntgeteilt, sonst aber nicht gern besprochen stvird, hat seinen Grund darin,'daß die-jüdisch-heidnischen Sekten der Gnostiker mit derartigem Spuk das niedere Volk zu betören und "zum 'Abfakt-zu verleiten suchte», so daß alles Einschlägige non Kabbaläh und Metaphysik-einstweilen über Bord'geworsenunddas Studium der Halachah - als einzige Züfluchtstätte der Religion ausschließlich betrieben wurde. Mit dem' durch die Karäersstkte etwa 800 Jahre nmh Josephus -eiilgclcitetc'il wiederholten Einbrüche des arabischen Hellenismus hatte daher die selchte Seelen- ' lehre der Ariftotelikcr -und ihre Schulweisheit leichtes Spiel, die dann wieder durch die Nekromantik der deutschen Chassidinl und ihres Schülers Nachmanides abgclöst wurde, und so wechseln die Anschauungen des Jahrhunderts von Voltaire, Schiller und Goethe mit denen der modernen und ihres Occnltismus ab. ÜncrMrt ist folgende in -der-N. Fr. Presse im Jahre 1882 ans der Klinik des Prof. Leidesdorf, Vorgängers von Krafft-Ebing, mitgcteilte Tatsache: Ein Tiroler Bauer, Analphabet, kaiu ins Irrenhaus und machte sich durch lateinische Lieder nach klassischen Stils auffallend, die durchaus ünbcklinnt waren. Prof. L. interessierte die Sache so, daß er die Lieder aufschrieb und an mehrere Universitäten zur' Untersuchung ihres Ursprunges eim'andtc. Niraends. eine Auskunft. Endlich fand man in einem Aachener Kloster - das Original dieservon einem Mönch vor 800 Jahren verfaßten Lieder..Leidesdorf erklärte die Sache wissenschaftlich durch die Theorie der Vererbung, Der Bauer sei gewiß ein Nachkomme jeircs Verfassers, der ihm im Gehirne eine Art Tintenfaß mit dem Gebrauche für diese Lieder vererbt habe. So modern wissenfchäfilich diese Erklärung auch kliugcu mag, so ist sie bei Lickv"besehen abergläubischer als die vlittelalterli<be. Denn erstens war der Verfa'sser, ein Möncks, konnte Mo unmöalicki Nachkommen in die Wclt^scben, Wenn ja, so konnte dies nur mit Hilfe von etwa 30 Generationen Bmrerinncn und Bauern bis zu dem Patienten geschehen, wie konnte das Tintenfaß solche verschiedentliche Wanderungen aushaltcn. Bei, der Schilderung des Salomonischen Tempels ist zu bemerken, daß di^Seitcu der Untersätzc (Mechonot) 3. Feldcr mit Reliefs von Löwen, Stier und Adler hatten. Eine merkwürdige Beleuchtung des Satzes I. Kap. 7. 23: ..und die Arbeit der Räder war eine kolckie wie der Ofanim der Merkabah", wozu schon die Excgeten bemerken, daß, es sich, auf die in der Vision Jecheskeels geschilderte beziehe, denn sonst hätte es keinen Sinn, da Räder selbstverständlich. wie Wagenräder gearbeitet sind. Die Vision ist also in der Hauptsache eine' Veröffentlichung der in den alten- Prophctenschnlen gelehrten Wissenschaft der Visionen, von der II Ehr. 26 zur Zeit des Königs Usija spricht schon in Kesses Mischnah zu Maimonides stellt R- Josef Karo die Frage und' läßt sie imbcantwortet, wieso Salovw das-- Aufstcltcn der ehernen Rinderfiguren als Träger des großen Beckens mit dem Verbote der Thora in Einklang bringen konnte. ' S. 500. Wird geschildert, wie Salomo mit Eskordr von jugendlichen Reitern (mit Goldstaub gepuderten) bei Sonnenaufgang seine Ausflüge nach Eth'am macht, das 2 Schoinien — 120 Stadien ä 185 Meter — 22,2 Kilom. von Jerusalem entfernt war, in weißem Gewände de» Wagen lenkend. (Was mich von dem Phönizier Saiichnniato» von Salomo berichtet wird.) S. 507. Geistreiche Jnterpretatiöu des Wunders, daß ein Löwe den Propheten zerriß, der gesandt, worden war, um Jcrobeam seinen Un'ccgcng zu. prophezeien. Obwohl' derselbe bestraft wurde, weil er bei dem fatschen Propheten , gespeist hatte, so sollte es dazu dienen, den Jerobcam iw scinein Abfalle zu bestärken! Stiinmt mit der Mischnah: „Een maspikin bejodan laas aus tcschnlvoh. (Man läßt einen solchen Volksverführer nicht dazu kommen, Buße zu tun".). Zu dem schwierigen Texte 1 Kg. 15, 2, wo die Mutter Wija's Maochah bat Abischolom und ebda 10 -die.Mutter seines Sohnes Slssa denselben Namen sührt. hat bei letzterem die Lesart: „Maachah bat Tamar bat Wischalom", welche also die Schwcstertochtcr der erstercn war. Eine sehr wertvolle Lesart. S. 525. Zunr.Regenmangel in Achab's Zeit berichtet auch Menandcr bei Jtobal, König von Tyrns, daß dort von .einem Hyperboracus (Tischri) bis zum andern kein Regen gefallen sei. Jtobal war «nch König von Sidon und Schwiegervater Achabs. S. 541. Ucbereinstinnnend mit dem. Talmud berichtet er, daß Naaman-der Ungenannte gewesen sei, dessen Schuß den König.Achab tötlich traf. S.-7595. Znm Kriege'Salmanassars gegen-Samarien bringt er Menanders Berichte ans den lyrischen Büchern. Dieser bekriegte muh den Elnlaens, König von Tyrus, von den Tyrern Pyas genannt, der 36 Jahre regierte und die rebellischen Kittäec (Chpern) besiegt-hatte. Sidon, Akko und Alttyrns fielen aber von-ihm zu Salmanassar ab und lieferten ihm 60 Kriegsschiffe und 800 Ruderer, die aberdie aber von12 Tyrerschiffen in ruhmvollem Siege . zerstreut.wurden üM 500 Gefangem ürSiegershänd- Ilcgclt -• Als. Salmanassar znrnckkehrte, stellte er mit Flusse -und ben Wasserleitnugeir Wachen auf, die 5 Jahre lang Tyrus -die Wasserznfuhr abschnitten, wogegen )sie sich, durch.grgra-' bene Brunnen halfin. (Fortsetzung folgt.) Ar. . 5 ( Eine -Wss-MS« der Schweizer Inden. - ' .V . Basel. - . Im bisherigen Kxrlauf des' Krieges... haßen die.. Schweizer Juden bereits mehrfach.znr,Linde'risngich.et -Äot tatkräffig emgegriffen. To.' hat'däs'S ch we-iz e r 'Eb: stz- . I i s r o c l -- C om i t c e, an dessen Spitze die Rabbiner Dr. .Cohn (Basel .find I. Drehs u'ß-S t r a ir'ß (Basel) stehe»,, seit Beginn des 'Kt'ieges etwa. Fr,. .15'000.—iiäch. Palästina fit» die Notleidenden überwiesen, ivelchc' dyrt durch Vermittlung des. .amerikanischen Gesandten M or- - g enth au in Konsta'ntittypel.ihrer Bestiinmung nbergebr.» wurden. Eine Sammlung der Agndas-Jis.ro(el-( L an des o g a ni ja ki o n .zu, Gunsten her, Notleidrndi:» in Galizien und -Russisch-Polen hat eine Sniilylevon ea. Fr, 10 000.— ergeben., ... . .. Neuerdings hat nun der i s r. G e m c i n d e ßun ch der Schw eiz, die offizielle Vertretung sämtlicherjüdi-; scher Gemeinden der Schweiz, eine Samnilung zu Gunsten der kriegsbcdrängtcn Juden aller Länder angeregte Diese Sammlung, die zur Zeit noch im Gauge ist, dürfte'Fr. 20 000.^- bereits überschritten haben. Sie soll 'iü rrstsr Linic den bedrängten Masseit des Ostens zugute kommen: . Aber" während alle diese Sammlungen' iiur die geschlagenen Wunden zn heilen vermögen imdauch diese nur in geringem Maße, gedenkt der G c m ei n d ebn n d, . auch eine Aktion zu Gunsten der Juden rinznleite». In seiner letzten Sitzung wurde beschlossen, gemein sa m mit dcwJnden b er neu tra lenLän - der den Regierungen-der kriegführenden Staaten ei» Memj)raubnin zn überreichen, in welchem gefordert wird, bei den Friedensverhandl'nngen auch die Lage der Juden .ins Auge zu fassen und insbesondere die Gleichberechtigung der Inden snr diejenigen Länder zu fordern, in denen die Rechte der Inden' bisher noch geschinälert wurden. ■ '* Abschied von Oberrabbiuer A. J. Kuk.? irr ich, 25. Januar 1016. iner A. I. K-u^"üon Jassa seine "Reise nach London, angetreten, nachdem er nun über fünfzehn Monate bei unsin der Schweiz sickj aufgrhalteii hat. Er hatte vor Ansbruch des Krieges die Reise »ach Europa angetretcii, um an dem geplanten „Agudas- Jisroel"-Kongreß in Frankfurt Vt. M. teilznnehmrn, wurde in Deutschland vom Kriege überrascht und hat seither in der Schweiz — zuerst in Zürich später in St. Gallen — verweilt und auf eine Möglichkeit gewartet, nach Palästina zit .seinen Kiudern und zu seiner Gemeinde zurückreiseu zu können. Dieser Plan ließ sich aber iiicht verwirklichen. Inzwischen hat er nun von dcr M a ch s i k e i - H a d a s; - G e m e i n d e in London den' Ruf erhalteir,. die seit dem Tode des bekannten Zionsfreundes Rabbi A b b e W e r n o r s. A. verwmste Rabbinatstclle zn bekleiden. Dieser Ruf war bereits vor Ansbruch des Krieges an ihn ergangen. Ec hatte ihn aber damals abgelchnt, weil er Erez-Jisroel nicht-verlassen wollte. Da er sich mm zn einem unerwartet langen Aufenthalt in Europa gezwungen'sah, entschloß'er sich,. dem.Rufe Folge zu leisten, bis die Beendigung des Krieges ihm die Rückkehr nach-.seiner Heimat ermöglicht. Der Wschied von Oberrabviner Kuk und seiner Gemahlin gestaltete sich zu einer imposanten Kitndgebnng für diesen Thorafürsten. Eine große Menge hatte sich aus den Bahnhöfen eingeftmdeit. Zahlreiche Freund» aus St, Galle» und Basel gaben ihni das Geleite bis an die französische Grenze. Und unbeachtet irgend ivelcher „Haßgefühle", von denen jetzt so viel zn hören ist, wird er mitberselben Liebe und Verehrung jenseits deS Kanals von oen Inden in London empfangen werden, die sich des Glückes bewußt sein werden, daß einer der Größten unserer Zeit in ihrer Mitte weilt. Aus aSCex Welt. Oefterreich-Urrzar». Wie«. Die öffentl Sitzung deS israel Kultusvor stau des behandelte den . Voranschlag für 1916. Er-verzeichnet in den Einnahmen 3 508 000 Kr.-"tzt»d in den Ausgaben 3913000 Kr. - - Bcthänser, Kultus- und . rituelle Angelegenheiten beanspruchten einen Zuschuß von 368000 jkr., Religionsunterricht von 344000 Kr., Spital von 280000'. Kr., Bersorgnngsanstalt von 70 000 Kr. und Wohltätigkeilswesen .von 600000 Kr., während das Beerdigungs« und Friedhofswesen einen Ueberschuß von 413000 Kr. erzielte. In der Debatte behandelte u. a. Hofrat L,ö w n e r die Frage der Ing e n d e r z ich u n g. Die Jugend wisse vom Judentum nur, daß es ein Hindernis im Fortkommen bilde. Die Methodik im Religionsunterricht bedürfe einer, dnrchgreifenden Aenderung. Auch 'müsse mehr jüdische Geschichte getrieben werden. Der -Krieg «tt- Me deutschen Judeu. Frankfurt a. M. Mn.x Relßner, Sohn deS-verstorbenen Herr» Aron Reißner, und Oberarzt Dr. I a c v b -Fenchtwänger, in weitesten Kreisen durch seine jüd.. Betätigung bekannt, erhielt das Eiserne Kreuz -und . Rechtsanwalt Dr.' Sülfeld wurde Leutnant. 'Frankfurt a. M. Dr.- Albert S-ondhetmer. Leo W-r eich ner, Konlincrzieiirat Bernch'ard Kah ns.Dr. Carl Snlzbach und Emil Snlzbach eMelten die. Rote Halbmond-Medaille. , - -Berlin. Referendar F r a n * F r e ind ent h a l,- Sohn des JnstizratS Freudenthal, erhielt bas Eiserne Krenz- Iv-Kl. und-Referendar P anl Hei m-a n n bäSEi ser.n'e Kreuz 2. Kl. ' ------