Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 14 (1916)
- Issue
- Heft 4 (28.1.1916)
- Date
- 1916-01-28
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr.^- tum aitfjeintfnüen füllten unb somit ihr Selbstbewusstsein beeinträchtigt wird. Zu diesem Zwecke sei die ihnen gewährte Stütze zeitweilig. Inzwischen wächst die ohnehin ungeheure Zahl der Geflüchteten allmählich, denn trotz aller Negierungsversprechungen wurde unlängst ein Ausweisungsbefehl für die Juden des gesamten Minsker Gouvernement erlassen. Die Andrdnung erregte naturgemäß große Unruhe in jüdischen Kreisen, umsomehr als sie ganz überraschend erfolgte derart, daß die Ansgewiesenen nicht einmal Zeit hatten, das Allernotwendigste mitzunehmen. Ein bei der Ausweisung vorgekommener Fall, der für die herrschende Kopflosigkeit und Verwirrung der russischen Behörden bezeichnend ist, liegt vor: Aus einem im Minsker Gouvernement liegenden Städtchen wurden etwa 900 Juden, durch den obengenannten Befehl betroffen, nach Nischni- Nowgorod verschickt. Da aber diese Stadt von Flüchtlingen wimmelt und gänzlich überfüllt ist, richtete man aic die Städtevereinigiing die Bitte, die Inden irgendlvo llnterzilbringen oder sie nach dem Tuler Gouvernement zu beordern. Ehe aber die Bereinigung irgend eine Maßregel ergriff, wurden die Ausgewiesenen von einer Zlvischenstätion unter polizeilicher Beaufsichtigung nach Moskau transportiert. Alle anerkennenswerten Beiilühnngeii des dortigen.jüdischen Komitees, den Juden endgültig das Wohnrecht zu erteilen, scheiterten an der rücksichtslosen Willkür der obersten Behörden, und der Flüchtlingszug strebte Nischni-Nowgorod zu, doch über das nähere Schicksal der Juden sind keine weiteren lkmstünde bekannt. . . . Ebenfalls ausgewiesen wurden die heimlosen Inden in Petersburg, die bisher das Wohnrecht für diese Stadt besaßen. Wie iveit unbarmherziger die Regierung gegen die Hilfslosen Inden Vorgehen kann, ersieht man. am besten aus folgendem Begebnis: Tie Bauern eines kleinen Teiles des Smolensker Gouvernement -faßten vor einiger Zeit eine sozusagen judenfrennÄNje Resolution: .„In Anbetracht der großen Opfer, die die Juden im gegemvärtigen Kriege Rußland dargebracht haben und der unerhört schlimmen Lage der jüdischen Heimlosen ist es doch die Pflicht der Smolensker Verwaltung, den geflüchteten Juden, die sich im betreffenden Landstriche des Gouvernements anfhalten, die Er- . lanbnis zum Handelbetreiben zu erteilen. Dadurch würden diese unsere Ländereien pachten, was in unserem beiderseitigen Interesse liegt." Man bedenke — die Zahl der in diesem Landstriche sich befindenden jüdischen Familien beträgt im ganzen nur — 23! Und es wäre wirklich der Regierung nicht schwer gefallen, diese geringfügige Bitte zu erfüllen. Aber schlimmer noch! Eine Zeitung, der „Smolensker Telegraf", die diesen Beschluß abgedruckt und veröffentlicht hatte, wurde mit 3000 Rubel Strafe, belegt und der Redakteur des Blattes mit 3 Monate Gefängnis bestraft. Es erübrigt sich, ein Wort über diese Schikane zu äußern, aber das; die bisher den Juden gewährten „Freiheiten" allmählich aufgehoben werden, das hätte keiner, der nicht mit den russischen Verhältnissen ganz genau vertrant ist, gedacht. Laut einer Meldung des „Rjetsch" nämlich habe sich der Minister des Innern dahin geäußert, daß die Erlaubnis zum Handel- und Geiverbebetreiben, die den jüdischen .Heimlosen vor einiger Zeit gegeben ivnrde, mit dem Anfang des Jahres 19l6 rückgängig gemacht werden wird. Man kann also danach den Wert und die Dauer der russischen Anordnungen betreffs der Juden ermessen. Die Petersburger jüdische Gemeinde hatte sich an den Vorsteher der Presseverwaltung, den Fürst ttrossow, mit der Bitte gewandt, die Erlaubnis zum Wiedererscheinen jüdischer Zeitungen zu erteilen. Ter Fürst hatte darauf versprochen, das Verlangen der militärischen Macht vorzulegen und es zu befürworten. Man bemerkt gegenwärtig in Ritßland ein Anwachsen des Antisemitismus in den höheren und mittleren Ständen, der von der Regierung genährt und unterstützt wird. "'Die Landbevölkerung dagegen bringt den unglücklichen ' Juden Sympathien entgegen, loie aus dem obenerwähnten Fall zic ersehen ist. Es ist demnach nicht zu verwundern, wenn die Unzufriedenheit bei den Bauern um sich greift, denn ist auch der Bauer ungebildet, so beginnt er doch allmählich zu verstehen und einzusehen, daß die Regierung nur für ihre Macht, nicht aber für das Wohl Rußlands sorgt. Und es gärt zur Zeit im Innern des ganzen Landes, denn außer den großen Niederlagen, die natürlich nicht ganz verheimlicht werden konnten, hat die Vertagung der Duma große Mißstimmung erregt. Jedoch gebe man sich nicht einstweilen allzu großen Hoffnungen yin, denn es wird noch geraume Zeit dauern, bis das Land zu einer anssichtsvollen Revolution fähig sein Ivird. Vielleicht wird dann die Heimkehr der ge- .schlagene» Armee» etwas dazu beitragen. Wanfsurttt FSraelitischeS Fainüienölatt. Jüdische Kriegsfürsorge für Elsatz-Lothringen. Bon M a x .E p st e t n, Straßburg i. Elf. Unter dem Vorsitz des Herrn Staatssekretärs für Elsaß-Lothringen besteht ein Ausschuß, der sich die Beseitigung der Kriegsschäden in Elsaß-Lothringen ohne konfessionelle Rücksichtnahme zur Aufgabe gemacht hat. Dieser Kriegsspende sind aus Altdeutschland erhebliche Mittel zugeflossen. Darunter befindet sich eine besonders reiche Spende der evmigelischen Glaubensgemeinschaften, die durch eine .Kirchenkollekte .nahezu 400 000 Mk. _ in Altdeutschland erzielten. .Eine ähnliche Kollekte zugunsten der Kriegsgeschädigten in Elsaß-Lothringen ist bei den Katholiken Deutschlands in Vorbereitung. Dem Beispiele dieser beiden Konfessionen folgend ist im Sommer 1915 in Straßbnrg der Gedanke anfgetancht, in ähnlicher Weise fiir die Geschädigten Glaubensgenossen in Elsaß-Lothringen in ganz Deutschland eine Sammlung zu veranstalten. __ Es war von (vornherein klar, daß für un§ eine Synagogenkollekte nicht i» Betracht kommen könne. Zur Rück- und Anssprache über die Notwendigkeit und das Einschlagen eines gangbaren Weges folgten Ende Juli 1915 eine größere Anzahl Straßburger Juden einer Einladung des Rechtsanwalts Dr. B r n no Weil. Das Ergebnis der Besprechung bildete zunächst die Bildung eines GesamtkomiteeS, laus diesem .heraus die eines Arbeitsausschusses*), der an der Spitze des Gesamtkomitees die laufenden Arbeiten erledigt. Die erste zu beantwortende Frage für den Gesamtansschnß war die Bedürfnisse für eine Saminlung und die Erforschung des Bedürfnisses. Wer von Anfang an etwas skeptisch: der Auffassung huldigte, daß die Kriegsschäden unseres engeren Vaterlandes speziell für unsere Glaubensgenosse» 'unbeträchtlicher Art seien, konnte sehr bald eines anderen belehrt -werden. Die direkten Anfrage» an alle Rabbinate des Landes durch den-.Ausschuß und die Ernlittlungen, welche durch die sofortige freundliche llnterstütznng der drei Konsistorien in Straßbnrg, Eolinar und Metz angestellt wurden, ließen in Kürze einen allgemeinen uni) einen speziellen Ueberblick zu, daß bei einer großen Reihe unserer Glaubensgenossen iin Lande dringende augenblickliche und über den Krieg dauernde Hilfe bitter not tut. Um ans unseren Feststellungen nur einiges heranszugreifen, seien die heute jedem Deutschen aus den Tagesberichten von der Westfront her bekannten Ortschaften wie: Sennheim, Münster, Hartmannsiveiler z. B. genannt. Sennheini eine stattliche jüdische Gemeinde, spie Synagoge ist zerstört einschl. der Thorarollen. Münster und -Hartniannsweiler, Gemeinden mit geringerer Anzahl Juden sind längst geräumt, vor kurzem auch die stattliche Gemeinde Altkirch. Eine Anzahl Glaubensgenossen sind als Geiseln nach Frankreich verschleppt ivorden. Eine noch größere Anzahl hat unter dem Zwange der Kriegsnotwendigkeit Haus und Hof verlassen müssen und sieht sich, eigenen Vermögens barpauf Unterstützung aus öffentlichen und privaten Mitteln angewiesen. Bei andern ist Hab und Gut unmittelbar durch den Krieg vernichtet worden. Die im Sperr- und Operationsgebiet erlassenen Vorschriften, durch die Verkehr von Ort zu Ort verboten ist. haben eine große Anzahl Gewerbetreibender — wie Hausierer, Makler und ähnliche Berufe — der Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, beraubt. In zahlreiche» Familien stehen die Erwerber und männlichen Mitglieder im Felde, und Verdienstnwglichkeit ist für die Zurückgebliebenen nichtgegeben. Wir haben uns nun zunächst an unsere Glanbensgcnossen in Elsaß-Lothringen gewandt. Wir halten es für eine Ehrenpflicht derjenigen,' die nicht unmittelbar unter der Not des Krieges zu leiden haben, den bedrängten Glaubensgenossen zu Hilfe zu kommen. Der größere Teil, der bei uns eingehenden Gelder ist für unsere hilfsbedürftigen Glanbensgenosseu in Elsaß-Lothringen bestimmt, ein Bruchteil muß der allgemeinen KriegSsPende zur interkonfessionellen Verwendung zngeführt werden. Mit Unterstützung der großen deutschen jüdischen Organisationen, deren hervorragendste Vertreter unterzeichnet haben, sind in den letzten Tagen unsere Aufrufe durch ganz Deutschland gegangen, lieber 250 Familien mit über 900 Köpfen bedürfen nach genauer Prüfung, von viele» Einzelfällen abgesehen, unserer monatlichen Unterstützung, dazu ist eine monatliche Summe von 7 bis 8000 Mk. erforderlich, das Ende des Krieges noch nicht abzusehe», daher unübersehbar, was im Ganzen uns notwendig. Bis Ende Dezember waren rund 370 000 Mk. eingegangen, vornehmlich aus Elsaß-Lothringen. Die jüdische» Loge» des U. O. B. B. und einzelne große deutschen jüdischen Gemeinden, die rasch und reichlich gaben, seien hier dankend erwähnt. Die eingegangeneid- Betrage sind bis ans weniges verausgabt, die Ansprüche, die unserer noch harren, sind noch enorme. Ohne den Sainmlnngen für unsere Glanbensgenossen i», Osten und in Polen Abbruch tun zu wollen, «richten wir unseren Hilferuf an alle unsere Glanbensgenossen im ganzen deutschen Reiche. Die oft bewährte jüdische Mildtätigkeit möge auch hier rasche und in reichem Maße eiligreife».**) *) Dein Ausschuß gehören an: Rechtsanwalt Dr. Bruno Weil (1. Vors.), Justizrat Dr. Schmoll, Präsident des israel. Konsistoriums fiir das Unter-Elsaß (Stellv. Vors.), Handelsrichter Direktor H. L e v y, Schatzmeister, Max Epstein, ' Bors, der Ortsgruppe des Zentralvereins deiitscher Staatsbürger jüd. Glaubens (Schriftführer), Direktor Dr. Grombacher, Präsident der Unitas-Loge, Rabbiner Dr. B. Mar x und Referendar Ed. Weil, Vors, des jüd. Jilgendbniides, alle ckn Straßbnrg. **) Zahlungen: Bank für Handel und Industrie, Filiale Straßbnrg ans Konto: „Jüdische Kriegssürsorge Seite 3. Eiu Pole zu Guusteu der jiidischnatioualen Rechte. Gegenwärtig wird die Frage der nationalen Rechte für die Juden in Polen von neuem erörtert, und da ist es wohl interessant, zu erfahren, daß diese Frage in Polen nicht ganz neu ist. Es har sich bereits 1880 A l e x a u b e r Czariiowski in seiner Broschüre „Stndirini über die Inden" behandelt. Man muß beachten, daß damals die einzige Richtung iliiter der jüdischen Intelligenz Polens die Assimilation bildete. Die nationalen Strömungen im Jndeiltnni waren damals im allgenleinen noch schwach organisiert, der politische Zionismus bestand überhaupt noch, nicht, die palästinophile Bewegung hatte ihre Anhänger vorwiegend inr echten Rußland. Jedenfalls konnte ein Pole kauin etwas von dem jüdisch-nationalen Gedanken ivisfen und nmsoweniger unter Beeinflussung von irgend welchen Juden sein, als er nationale Rechte für die Judenschaft ln Polen verlangte. Der Verfasser berührt auch gar nicht irgendwelche nationale Ansprüche seitens der Jude». Ans seine Idee kommt er von ganz anderem Standpunkt ans: er predigt sie 5 u nt Wohle s eine r Volksgenossen i n Polen. Um seine These durchziisetzen. gibt Herr Czarnowski eine originelle, wenngleich nicht iinmer jiidenfrenndliche Auffassung des Judentums. Von allen altertümlichen Völker» — führt er aus — seien nur die Juden (bis aus die Gegenwart geblieben. (Durch verschiedene geschichtliche Vorgänge einer staatlichen Form beraubt, haben 'sie .das nationale und religiöse Gepräge ihrer Vorfahren beibehalten. Ein Volk, welches in den blutigen Wanderungen der Völker nicht verloren gegangen ist, müsse wenigstens der Achtung wert sein. In seineml langwierige» Lebenskampf habe sich das jüdische Volk verschiedene Eigenschaften erworben: Weisheit und Schlauheit, Vorsicht und Entschlossenheit (je nach B darf-, starke So'idarität nnd brüderliche Wohltätigkeit wie auch festen Anhang an seine Vergangenheit. Diese Eigenschaften köniiteil ihnen diese Völker nicht verzeihen. Besonders sei ihnen die Langwierigkeit des jüdischen Volkes peinlich. Ferner verzeichnet Czarnowski die Fehler, die man bei den Antisemiten den Inden beimißt: Feigheit, Wnchertreiben, Unehrlichkeit, Hochschätznng des goldenen Kalbs, äußerliche Unsauberteit, Streben zum Händelsmonopol, Hochmut, Eitelkeit» trübe Lanne nnd Ehrlosigkeit. Diese Laster, inciiit der Autor, seien jedoch nichi ausschließlich jüdische, sondern allgemeine Gebrechen der Menschheit. Dessen iiiigeachtet, gibt Czarnowski der Meinung Ausdruck, daß die Juden auch ganz spezifische Eigentümlichkeiten besäßen, die bald als Tugenden, bald als Laster anftreten nnd die er ans die Erlebnisse der Jilden ivährend ihres laiigen Märtiererlebens zurückführt. Wo sich: die Juden ansiedelten, seien sie keine einheimischen Bürger geworden, denn die fortwährenden heiligen Pilgerfahrten hielten sie mit Palästina verbnnden. Diese Sachlage habe bei den Jiiden einen moralischen und abstrakteil Begriff von Nationalität geschaffen, der mit dem Bodenbesitz nicht verknüpft sei. Der Fall des jüdischen Staates nnd die Zerstreuung der Juden haben wenig daran geändert: der innerhalb Jahrhunderten angeeigncte Begriff, eine Rationalität zu bilden, abgesehen vom Wohnungsplatz und außerhalb des Bodenbesitzes, haben die Juden bis ans unsere Zeit beibehalten. Nach diesen allgemeinen Betrachtniigen geht der Verfasser zu der Jndenfrage in Polen über. Er meint, hier müsse sich eine wirtschaftliche Gemeinschaft zwischen den Juden nnd den Polen gestalten, nicht aber eine nationale. Um dies zu erzielen, müßte», die Juden die Feindseligkeiten (!) gegen die Polen aufgeben und die Polen müßten den Juden Gleichberechtigung geben. »Wird aber unsere mit Freundschaft und Gerechtigkeit gestempelte Behandlung der Inden eine Verschmelzung beider Nationalitäten herbeiführen?" — fragt Czarnowski nnd erteilt daraus eine verneinende Antwort. Don einer ausdrücklichen Berpolnischnng der Inden könne keinesfalls die Rede sein. Im besten Falle würde eine neue Nation entstehen. Es wäre übrigens noch nicht durchaus schlecht, sollte diese neue Nation die Tugenden der beiden früheren besitzen. Aber es droht die Möglichkeit, daß sich in der neuen Nation die gemeinsamen Laster verkörpern würden: Jede Nation habe ihre historischen Aufgaben; die Kürzung des Lebens irgenwelchen Volks müsse daher der Menschheit unersetzlichen Schaden znsügen. In der Mannigfaltigkeit, welche sämtliche Rationen bilden — ivenngleich sie leidenschaftliche Streitigkeiten zerreißen — liegt die Weileiferuiig, der Fortschritt und deelleicht auch die Harmonie in der Zukunft. Die Monotonie hingegen, se fester sie ist, desto leichter wird sie in Selbstverehrniig, Stockung nnd Verivefniig nnigewandelt werden. Ans rein historischen Rücksichten sei es somit erwünscht daß sich Israel ans dem Buch der Geschichte nicht ansinerze: denn nur diejenigen hören in der Geschichte zu leben aus, ivelche sich selbst ausstreichen. Sobald gerechte und sreuiidschaftliche' Behandlung der Inden nicht ihre Entnationalisierung zur Folge hat, müsse diese die Juden nur zur Erfüllung ihrer Bürgerpflichten führen. Die Verschiedenheit der Mstaminnng und der Religion sei kein Hindernis dazu: die einzige Hemmung sei nur der Mangel an Liebe und die Verkennung der gemeinsamen-Ziele zwischen den Menschen. „Nachdem wir cm diese Wahrheit glauben — und daran zu glauben, befiehlt uns die Macht der Tatsachen —, sehe ich nicht ein, warum Menschen von verschiedenem Glauben nnd,von besonderer Abstammung sich nicht zu freundschaftlichen Beziehungen verpflichtet fühlen könnten. In den europäischen Staaten Lfür Elsaß-Lothringen", auch deren Postscheckkonto 283 in Karlsruhe. Briefe: Justizrat Dr. Schmoll, Straßbnrg i. Elf. (Jüdische Kriegssürsorge.) lieber die eingehenden Gelder erfolgt öffentliche Enipsangsanzeige.