Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 13 (1915)
- Issue
- Heft 45 (19.11.1915)
- Date
- 1915-11-19
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 45 ' GtoMitanniem -; Londo«. Hier iagie am 31. Oop r unter. L e o p:ö ld' de,9imthschild's (Börsitz eine' jüdische Bersammlunß». die - siH mit der ' L a r e d e r r u s s i’icp e n In b e n " , "v " beschäftigte. He r m an n L au d arr,- Obtzrabbiner DO -Z.erz und ObcrrabbiiicrDr. ' G aster sprachen'.. . Es wurde.-festgestellt, daß bi? - bisher" für die »rnssi? scheu Juden in England aufgebrachte Notstandssumme van! 60,600 Pfund gerade hinreicht, um die Masse der -Vertriebenen und Flüchtlinge drei Tage lang zu ernähren.- Die . Versammlung war darin einig,, daß im britischen ' Reich. .. wenigstens eine.- Million Pfund aufgebracht , werden müßten. . _J_~ Sehr bezeichnend war eine Stelle der Rede, Ober., rabbiners Dr. Hertz, in der er die Gründe "für . denverhältnismäßig so kleinen Ertrag der Notstandssammlung darlegte. Der Hauptgrund sei die Unkenntn is d er Tatsachen. Die Jndenheit in England und den Kolonien wisse jetzt noch! nicht genau, welch furchtbare Dinge in Rußland passiert sind. Und daran trage Schuld das Schweigekomplo.tt der Presse. >,Als gegen , Ende Mai," führte er aus, „die ersten Berichte über die Greuel in Rußland, die ersten Meldungen über die hnnderttausendo Vertriebenen, über die Versagung ganzer Gemeinden zu uns kamen, war es ein Verbrechen, das zu sagen, was wir wußten. Im Juli zog diir „Jewish Chronicle" den Schleier weg, der uns die Wahrheit über die Lage unseres .Volkes in Rußland verhüllte ngd Zangwill veröffentlichte zwei Artikel im „Daily Chronicle" darüber. Einige. Wochen.später fand dann die weltgeschichtliche Dumasitzung statt.! Aber auch dann noch hielt die Totschtveigepvlitik der Presse* an, «yd einzig der ,-Jewish Chronicle" brachte einen ausführlichen Bericht über die Reden -in der Duma." Cigarreii'MQIIsr, gr. Esahenheimerstr. 31. Jjilcbfranenstr. 1/8. Taunnaatr. 47. garreu Partipn ■ garetten rariien - erstklassigen Ursprungs. I Der Krieg rmd die deutsche« Juden. Frankfurt d. M. Stabsarzt De' Max Sichel, bereits früher mit dein Eisernen Kreuz ausgezeichnet, erhielt den Bayr. Militär-Berdienst-Orden 4. Kl a s.s e.rai t Schwertern. «erlitt. Leutnant Assessor Dr. Kurt Morgenst cm, Unterarzt Herbert .Liep in a um, 3llbert B r a sch und. Unterarzt Martin A r o n h e i sii erhielten das Eiserne Mreuz. Berlin. Die Brüder Hermann und Emil Wechseln!ann, Söhne von Gerson Wechselmann, Riedstraße 31, und Max Gerber, sämtlich Ritter des Eisernen Kreuzes, starbcn^den .H e l d e n t o d. BreSla«. .Erich Gottstadt, .Alfred Hirsch, Cur t, P o s e u e r-Breslan, H e r m. S ch i f t a ii-Falkewitz erhielten, das Eiserne Kreuz.. Fritz B l o cf , alis Breslau, F. & alin g er ans Gleiilnd der. 43jährige Lmidsturmmann Heinrich Fröhlich aus Schwientochlowitz, der in seinem Wohnorte, dem .Vorstand verschiedener Vereine angchörte, starben de» Heldentod, r - Pieschen. Aiststen arzt D: Bruno P eis er erhielt das Eiserne Kreuz. Nürnbem Rudolf Goldl chmidt, Albe,.t Müller- Bizefeldwebel Benno L ö w e n si e i n»Nürn» berg, F r i tz B ü ch e n b a ch e r und Leutnant M o r i tz Kupfer erhielten das Eiserne Kreuz. Grotz-Strehlltz. Regrrungsbau>üh>kr Kurt Wo lfs wurde zum Le-u tn.<urt-befördert. . Lobseuö. Bataillonsarzt M a x J e r u ch e n t. Sohn von David Jeruchent, erhielt das Eiserne Kreuz. —München. Die Stabsä'zte Dr. Betthold Buss- München, -Dr. Paul Weinberg-Hof und Dr. Joseph Dessauer - ülürnberg erhielten das Eiserne K re n zebenso Offizicrsstellvertreter Ludwig Uirschbanin, der bereits-vor einigen Monate» mit dem bronzenen Militärverdienstkrenz 2/Klasse ausgezeichnet wurde. ' x r, Die LcutUants S im o'u - Bar,' Karl"-'Bert in, Kurt Sahlmaun, Julius Jacobovics, David Falk und Herm. Roseris old und der Oberarzt Dr. Her m. Krd.Uheim er erhielte» den bayr. Militärverdienstorden 4. Klasse mit Schwertern. Ern st Wi l m e r s d ö r s f e r, O t t o M e r z b a ch e r iiilboseph Neuberger wurden zu Leütnauts befördert. — Aachen. Cand.. tr-ed. Alfred Gottschalk erhielt das Eiserne Kreuz. Jwpfingen. Lehrer Bern h. H e u mann wurde z u m L e u t u a n t befördert- Läufeuselche». Al b r echt L e b r e ch t erhielt das Ei ser ne Krauz. ' - Windöheim. Siegfried Hosmann erhielt das 11 C JI11 C ■ * Wien. Bwchs „Oesterr Woch'psch i>t" verze'chmt in ihrer jüngsten Nummer folgende Tapferkeitsaus- 1 e schch.ü n g.e u' v o n I u d e n:' 1 Militärverdienstkreuz 3. 'Klasse, 1 silbernes Signum laudis, 22 Signum lau- bis, 4' goldene Werdienstkreuze. mit der Krone, 5 -goldene Verdienstkreuze, , 20 silberne Berdienstkceuze mit der 'irone, .2 silberne Verdienstkreuzch 7 . silber.ne. Tapserseitsmedaillen 1. Klasse, 18 silberne Tapfcrkcitsmedaillen -".*).Wie man jetzt erfährt, sind die Leiden der^ russische» Hilden auch in Frankreich totgeschwiegen worden. In der iiamser-.Mnivers Jsraelite" vom 29. Oktober strich z,:B. die Zensur-Pier. Seiten, bie—bic Lage der russischen Juden behandelten.. Die Redaktion. - i 2.. Klasse, 47 bronzene. .2. Krlegerverdieiismredailleznsamnien 98' Auszeichnungen; hiervon '33 'an lOffMere des Soldatenstandes- 1lan Militärärzte und Militärbeamtc,. 54" .an' Personeii des! Mannschaftsstandcs. . unter Kontrolle des irztUohen Vereins Sehwantiinrgatr. SrS : TrL Uaiiu 1168 einsige. Anstalt Frankfurts, welche aussehUeisUoh kaimirme Kurmilah IFranl Sdtmnil efnsij nur ans Milch der eignen*Stallung liefert» stalta .ns* lies allen . t- , - ‘ B PerivAaitenu. Kleine MMeiiunge«. Berlin. Ans-den Austritten aus dem Juden, tum seien, hier yerzeichnet: . Rechtsanwalt Dr. Ernst' Seelig, Jouritalist Paul Chastel,-Privatier Leopold Stei-- ner, Schriftsteller Arthur Holitscher, verwitwete Frau Professor Justine Rodenberg geb. Schiff und verwitwete Frau Dr. med. Anna Hirsch geb. Munk. . Berlin Professor Dr R> charo Wi llitätter, dessen Ernennung zum ordcntl. Professor der Münchener Umversität und Direktor des bayr. Staatslaboratoriums wir kürzlich verzeichneten, erhielt den N o b e l -Pr e i s für Chemie für llntersnchungcn der Farbstoffe im Pslanzenreiche. Berlin. Das jüdische Volksbildung^-und Unterhaltungsheim (Toynbee-Halle), das während des vergangenen Kriegsjahres seine Kräfte und Mittel zur Unterhaltung einer großen Kriegsspeiseanstalt aufgewendet hat, in der an bedürftige'Männer und Frauen ohne Unterschied der Konfession über JLOOOOO Portionen ausgeteilt wurden, soll in diesem Winter wieder seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt werden. Es sollen vorläufig an zwei Abenden (Mittwoch und Sonnabend) und, faUs genügendes Interesse vorhandeit ist, auch an anderen Abenden wieder volkstümliche, belehrende Borträge aus allen Wissensgebieten gehalten werden, denen sich musikalische und deklamatorische Borträge anschlicßen. Bon«. Geheimrot Proiessor Dr. Moritz Nußbaum, Direktor des Biologischen Instituts, ist verschieden. Aörlisg. giabbincr Dr Freund ist im Atter von 86 Jahren verschieden. Er war 57 Jahre im Amt und trat vor!2 Jahren in de» Ruhestand. Leipzig. Frau Dr Hen, jette Goldschmidt, die Grintderin der Hochschule für Frauen und Vorsitzende des Vereins für Volkserzichung, begeht am 23. November den 90. G e b n r t s t a g. Aitoua. Der nur dem Felde der Ehre gefallene'Rechtsanwalt Dr. Jacob Möller wurde letzten Freitag hier beigesetzt. Die gesamte Altonaer jüdische Gemeinde, zahlreiche Hamburger und eine militärische 'Abordnung nahmen an der letzten Ehrung teil.. Klausrabbiner Dukes sprach für den in Wiesbaden Heilung suchenden hochverehrten Oberrabbiner Dr.' Lerner, Dr. med. Julius M ö l l er als Bruder und Dr. med. Louis Frank im .Namen des Zentralkomitees der Zionistischen - Föderation „Misrachi". . ' - ' Kattowitz. Die Steintz' schen Eheleute feierten die g o l d e n e H o ch z e i t. Commin i Pont > er». Hier verschi. d im 92 Lebensjahre der ehemalige Lehrer Jsaac Fin'de r. AonowlK ö, och langem Leiden ertschlief das Magistratsmitgiied, Ziegeleibesitzer Josephs 'Mannheim. Der Verblichene hat seit 4883 als Stadtverordneter, später als Magistratsschöffe und seit 1907 als Beigeordneter, an' der Entwicklung hiesiger Stadt initgearbeitct. Auch die Synagogen-Gemeinde, deren Repräsentanten er angehörte, betrauert seinen Heimgang, da er viele Ehrenämter, in der Gemeinde bekleidet hatte. Den Bedürftigert ist er ein stets bereiter Helfer gewesen. Lemberg. M. S. G o ld bau m/ Vrrfafser von zwei Gedichtbändchen „Seser Haschirim und der hebräischen Tragödie „Judidia der Eßäer", ist — 80 Jahre alt —verschieden. '; G. wohnte drei Jahrzehnte in Jassys und war in dieser Zeit Präsident der Alliance, Jsraelite llniverselle^iii 3inmäiiien. Er fungierte als Wchter im österreichischen Konsulat in Jassy.. Bei der Krömmg in Bu-! dapest (1868) nnd bei der 'silbernen Hochzeit des Kaiserpaares (1879) vertrat er die Oesterreiltzer Rumäniens. BL» König Milan erhielt er das Komturkrenz des Takowa-Ordens. ' . Wien. Moritz 6 p ii c1 n. Nedakleur des , Neuen Wiener- Tageblatt", ein wegen ihrer hervorragenden Charakkereigenschaften sehr geschätzte Persönlichkeit, ist im Alter von 72 Jahren...v e r schiede >,. .Bubopeft. '»-abbi-er Abraliam- Benjamin Kluger, der hier als. galtzischer^Flüchtling seit einem Jahre weilte, - ist im 7V. Lebensjahre verschied e it. Rabbiner K. bekleidete kein Rabbinat, sondern lebte als reicher - Mann in Brodv ausschließlich dem Thorastudiunr. Er zählte zu den bedeutendsten jüdischen Gelehrten Galiziens. Erlanger Raehf. Ka(serhofs(r.!4. Waacban, Färbon und Faponnlopou allen Art Hennen- und Damenbütem — Abholung and Lieferung frei ins Haas. — I FrautfEer Berichte. Verein für jüdische Krankenkflegerinnen. In der ordentl. Mitgliederversammlung erstattete der Vorsitzende den Bericht für die Zeit vom 1. Okt. bis 30. Sept^ 1915. ' ' Danach betrüg am- 60. Sept. 19t5> die Zahl, der .Schwestern -51, didÄer-Lehrschwesterit. 17. Diese? 68 Mlegvkräste waren, fast sämtlich im Dienste der Berwundetenpslege tätig" 4'iOberschwestern, 15 Swestern und 17 Lehrschwestern versahen den Pflegedicnstim hiesigen Krankenhaus der Israel.--Gemeinde, in dem etwa..120 Verwundete nntergebracht sind. Im. eigenen neuerbauten Schwesternhaus unterhält der' Verein seit Kriegsbeginn ein Lazarett mit 30: Betten,'indem bis 30. Sept. 236 verwundete Offiziere imd. Mannschaften mit insgesamt 15 658 Verpfkegungstagen . verpjlegt worden sind. In diesem Lazarett waren dauernd 4 bis 5,Schwestern beschäftigt. Weitere 6 Schwestern befanden sich im Festungslazarett 22 ü in Straßburg, dessen - Oberin eine Schwester des'Vereins ist. Llnßerdem arbeiteten in Kriegslazaretten zuerst in Westslandern später in Rußland 6 bez-vl. 5 Schwester»^ Auf der Etappe Diedenhofen waren während einer Reihe von Monaten 2 Schwestern beschäftigt. Im Franksurter Lazarettzng P. 1., zu dessen Llusrustung' und Betrieb der Verein von iiirgenannter . Seite 30 000.— Mk. zur Verfügung gestellt worden sind, wärest zuerst 2 später 1 Schwester dauernd tätig. Borübergehend beschäftigt .waren mehrere Schwestern im städ-- , tischen Krankenhaus-Ost (davoir eine 'als Oberin) sowie. gleichfalls mehrere Schwestern im inzwischen aufgelösten Lazarett inr Hotel Kysfhänser (davon eine als Oberin). Schwestcni des Vereins versehen den Oberiitnendienst in folgenden Slnstalten: Israel. Krankenhaus in Hannover, .Minka von Goldschmidt - Rothschild'sche Stiftiüig und Guntpertz'sches Siechenhaits, hier, Israel. Asylverein i>t Aachen, Friedrich-Luisen-Hospiz in Bad Dürrheim, Genesungsheim der Kahn-Stiftnng in Oberstedten i. T-. Kinderhaus der.weiblichen Fürsorge, hier. Die drei erstgenannten beherbergen zur Zeit ausgedehnte Lazarette. Der Betrieb im Israel. Krankenhaus in Straßburg, in dem Schwestern unseres Vereins seit einer Reihe von Jahren den ^gesamten Pflegedienst versehen, istz wegen der nngünsngen Znreiseverhältnisse der Festung Straßburg seit Oktober d. I. zeitweise eingestellt. Der Verein konnte durch die freigebige Gesinnung einiger seiner Freunde der Medizinalabteilung des Kriegsministeriums 10 Automobilanhänger für Verwundeten transport zur. Verfügung stellen, wofür der Betrag von 16 000.— Mk. aufgewendet wurde. Dem Verein standen ferner von befreundeter Seite gestiftete Liebesgaben sowie größere Betröge zun Beschaffung von solchen zur Verfügung. Die Verteilung an der Front, hauptsächlich aber an Kriegsu nd Feldlazarette erfolgte durch die Leitung des Frankturten'Lazarettzuges P.. 1., durch den Herrn Delegierten'des Kriegslazaretts Nr. 126, in dem die Feld-. schwestern tätig sind, sowie durch Feldrabbincr Dr. Rosenack. Von den Kriegsschwestern des Verein wurden 11 mit der Roten Kreuz Medaille ausgezeichnet. Zionistische Jugend gruppe. Es darf als ein erfreuliches Zeichen angesehen werde», daß den Anregungen einiger junger Gesinnungsgenossiniten folgend, die Zion. Jugendgruppe im kleinen Saale des Cafö Hauptwache nach langer Pause wieder eine Zusammenkuiyr veranstaltete. Zeigt es doch, daß unsere weibliche Jugend sich der Verantwortung bewußt ist, die jetzt, da viele und grade viele der Besten unter uns int JSctSe sind, auf ihren Schultern ruht. Das ging auch aus den warnten Worten, hervor, die Frl. Grete Krämer zur Einführung sprach: Keine große Werbetätigkeit und keine große Versammlungen sind unser Ziel, wohl aber Neine zwanglose Bereinigungen-, die unser Wissen vom Judentum verinnerlichen und vertiefen solleir. 'Da ist so manche jüdische Frage, so manches auf dem Gebiet her jüdischen Kunst und Literatur, mit dem wir uns näher befasien wollen. -- So gab uns Frl. S i t t a 'G a i t e i n an diesem Abend eine Perez-Schildernng. I» einfachen, zn Herzen gehenden Worten .sprach sie zu uns, wer Percz war, und was er uns gegeben hat. Die Geschichte von Bonze Schweig in ihrer rührenden Schönheit drang an - unser Ohr und vie von dem jungen Mädchen» daß am Schowuausseste Elternhaus und Volk verließ nicht aus Verrat, sondern weil man, ihm nichts gesagt hat von der „blutigen Schönheit" des eigenen Volkes. Der Abend darf als ein vollauf gelungener bezeichnetwerdeir und berechtigt uns dazu, der im Dezember stattsingenden Chanukahfeiermit froher Erwartung entgegen zu'sehen. ' ~ I Lomler & Laiiseb TeL Hansa 3148. Frankfurt a.M., LlebfranenbergSS. Speeialhaus für Unterkleider und Strümpfe. Niederlage echter Dr. Lahmann-Wäsche. I Mendel Gibbor. " Novelle von Aron David Bernstein.')- Es war an einem Nachmittag inmitten der drei Trauerivochen, als der Sonnenbrand eines heißen Sommers in tiefster Schluntmerstillc über der kleinen frommen jüdischen Gemeinde richte.. Die Gassen waren menschenleer^ Die Männer waren ausgewcmdert auf die Dörfer nah und fern, um — soweit *) Bernstein wurde 1812 in Danzig geboren und starb 1884 in Berlin. Er studierte in Berliir Natiirwisienschast- und -Philosophie. Er war Jahrzehnte hindurch Redakteur „Bolkszeitnng". Sein „Mendel Gibbor" ist eine der bereit jüdischen Klcinstadtnovellen. Hier hat er, obwohl sonst auch als Jude ein llmstürzler, mit Liebe und Treue'die: Eindrückeseiner Kindheit sestgehalten. ■: