Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 13 (1915)
- Issue
- Heft 44 (12.11.1915)
- Date
- 1915-11-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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11t. 44 ne. bot » ine Hifi bcr jie it« :lct fl* [eigen iget de» len, >ew ing die olz- :rcr iiig jenes en: nid. bcr icht 3»- neu irch faeii Heu lks sich seit :tcn am, |ing iBet Heu de» iiug eher liier de» -chtl.ar oeik wch [hcn 0 ä sich lägt tnig :fi>B ung t -;)i. nett und drilich- >gslktat llen urch i en eben von i Be* a Dg. che» hau. der :berhul- Uen, tßeii iteiberc> :imando.Dr. Haas habe, jedoch Versprocheil/diesenStandmutt Bei;.der' Regierung aufs wärmste zu befürworten." -D;r. Haas ermächtigt darauf hinzuweisen, daß die Beliiüptimgeii in der Veröffentlichung, soweit sie ihn betreffen, ui rtäjrt.iig Ifofcf Berlin. Im Jahresbericht 1914/15 der Zion. Vereinigung für Deutschland lesen wirr „Die beiden Grundsäulen, auf denen unsere Bewe-' zniig aufgebaut ist, haben sich als tragfähig erwiesen: »er jüdische Nationalgedanke und unsere Orga - »i s a t ion. Ueberall in der Welt hat sichdie Ueberzeu- ,,uilg. vo.n ' der Eigenart des jüdischen Volkes, von der g,Erträglichkeit seiner Lage und der Notwendigkeit seiner Verwurzelung 'mit Palästina unter unseren Gesinnungsgenossen vertieft. Die Stärkung des 'nationalen Empfin- ,cns lunter allen Völkern und das unverhüllte Heraustrctcn des östlichen Judenproblems in die europäische Leffentlichkeit haben auch bei vielen Nichtzionisten das Verständnis. für unsere Prinzipien wachsen lassen. So ist das.Gedankengebäude unseres jüdischen Nationalismus »mrschüttert geblieben. Auch unsere Organisation,.hat trotz dieser unerhörten Belastungsprobe.nicht versagt.- Selbst unter den schwierig-' stcii. Verhältnissen setzen unsere Gruppen, in allen Ländern ibre Arbeit..fort und suchen den Zusammenhang .mit ... der Zentrale aufrecht zu erhalten. Unsere zionistische Presse 1'™, hat ihre schwere Aufklärungsarbeit nicht unterbrochen und llen ist in ihrem Kämpf gegen jüdische Assinnlalion und gegen den Judenhaß von draußen nicht ermattet." - Berlin. Am 7. Novenwer faßte di» Freie Org ani-!ation der.Alliance Jsraelite Universelle in xiner Sitzung einstimmig folgende,. " . i, .... ' Resolution: „Die heute versammelten Mitglieder des Zentral-Komitccs und der Freien Organisation der dl. Js U. haben mit Entrüstung festgestellt, daß der Sekretär der % I. U. unter Mißbrauch ihres Namens den Aufruf verbreitet hat, den das - Zcirtralkonsistorium der Jsraseliten Frankreichs an dre Juden der meutralen Länder versandt hat und der von den schwersten Angriffen gegen unser Vaterland erfüllt ist.. Wir erheben den schärfsten Widerspruch dagegen, daß der Sekretär der A. I. U. — entgegen ihrer Satzung und unter völliger Verkeimung ihrer Aufgabe als.reine Wohltätigleitsorganisation sich in die ihr als solcher obliegenden Neutralität verletzt hat. Wir werben die maßgebende Stelle zur -Rechenschaft ziehen ngderwarten, daß das Zentralkomitee 4>as Verfahren seines^Sekretärs mißbilligen und uns volle Genugtuung gewähren lvird. Solange das nicht geschehen, find unsere Beziehungen zur A. I. N. gelöst." München Der Vlunfnev-n, der v"r etlichen '»tonaten durch das Auftreten gewisser Kreise im deutschen Reichstag schon gebrochen wurde, dauerte auch der antisemitischen Größe im bayerischen Landtag schon zu lange. In einer der letzten Sitzungen im Finanz-Ausschuß der gchianuten Körperschaft benützte diese „Größe" die Gelegenheit, die Judenfräge . - miss Tapet zu bringen. Die- Antwort des bayerischen Kricgsnrinisteys, welche der Mgeordnete B e ck h auf seine Luzapsungen hin in der Sitzung vom 4. September erhielt, dürfte ihm vorderhand genügen. Der' Minister erklärte, daß die.Isr ael i t e'n. in der 'Erfüllung i h r e r S chul d i g k e i t im gegenwärtigen Kriege hinter den Angehörigen der anderen Konfessionen in keiner Werse zurückständeu. Die Israeliten haben die I'olle Anwartschaft, Reserve-Offiziere zu werden; in der Tat sind ja auch schon eine 'große Anzahl Israeliten während , des Krieges befördert worden. .Eine Statistik hierüber sowohl wie über die in und hinter der Front in Verwendung stehenden Israeliten zu geben, lehnte er ab. ' . ' Obwohl hie Erklärung des Alinisters derart ist/ daß eine weitere Anregung des Antisemiten zlvecklos erscheinen dürfte, sind [wir doch überzeugt, daß auch im Plenum der Kammer der bekannte Abgeordnete seine Tiraden wiederholen wird. i ■' -- Mönche». Die Zionist. Ortsgruppe bot ihren Mitgliedern mnd Freunden am 26. Oktober einen Vortragsabend,' an [welchem Herr Dr. Ludwig Wassermann über die ' . - - »^Dstjnden frage" sprach- - Im ersten Teil brachte er einen historischen Ueberblick, der in kurzen Umrissen ein treffliches Bild über die Lage der Juden in den Ostländern in früheren Jahrhunderten, bot. Zu. den heutigen Verhältnissen übergehend stellte der Redner verschiedene Thesen auf, von denen die elftere auf vielen Seiten, wie schon in der Versammlung vielfacher Opposition 'begegnen dürfte. Er glaubte, nachdem eine Planlose Einwanderung an dein Widerstand der Zentrallnächte lscheidern dürfte, eine bedi ngte Einwanderungscrlaubnis fordern zu müssen. Durch dies Entgegenkommen hoffe er, wenigstens einen. Teil der zu uns sich hingezogen fühlende». Einwanderer die Möglichkeit zu schaffen, dies ausführen zu können. Ferner verlangte er im zukünftigen polnischen Tiaatengebilbe Gleichberechtigung in politischer, nationaler »ad kultureller Hinsicht. Einen weiteren Punkt einer glücklichen Lösung des Öststjudenproblems . sieht er in einer Förderiing der Emigration nach türkischen Gebieten und Zwar hauptsächlich »ach Palästina. Durch den bescheidenen Wunsche dernur bedingten Einwanderung nach Deutschland -erhofft'Redner eine tatkräftige Unterstützung der ^utrjalmächte Mr die zionistisch: Arbeit in und für 'Palästina. - ' - I ' - . Die zahlreiche Versammlung-spendete dem Redner lebiwiten-Beifall :für .seinen Vortrag, dem sich eine eing«lynde.Diskülssiyn Mtschloß. Besonders die erste. These iviirde scharf'angegriffen, wobei ostjüdische Redner hervorhoben, daß man sich in Deutschland ans eine größere Krankfurter Israelitisches FamilienAatt. - Einwanderung gar nicht-gefaßt zu machen nötig habe. Bei einigermaßenanständigen Lebensbedingungen in den russisch-polnischen Ländern bleiben die Leute gerne im' Lande. Js F. vesterreich-llugarN. Budapest. Es sind sthl zwanzig Jahre Verflossen, seitdem durch Staatsgesetz die Gleichberechtigung, der jüdischen Religron —i nicht Konfession, wir haben in Ungarn drei jüdische Ksonfcffsionen — anerkannt, worden ist. Grotzbritarmien. London. „The Jewish World" schreibt unter der Ueberschrift . „Jnd en werden nicht bedient." . Ein erstaunliches Ereignis trug sich in Leeds zu, wo der Besitzer des Grand-Restaurant verbot, daß dem Sergeanten IM Smith, Ritter des Viktoria-Kreuzes, welche höchste Tapserkeitsauszeichnuag ihm vom König selbst augeheftet worden war, Erfrischungen dargereicht wurden. Smith wurde von einem christlichen Kameraden ausgefordert, mit ihm eine Erfrischung einzuuehmeu. Da das Grand - Restaurant nahe war/ beschlossen sie, dort hinein zu gehen. Aber einer der Kellner lehnte die Bedienung des Sergeanten ab mit dem Bemerken, daß'es in diesem Lokale verboten, sei, Juden etwas darzureichen. Der darauf hinzngerufene Eigentümer erklärte die Handlungsweise des' Kellners für berechtigt, da er nur nach seinen, des Chefs, Instruktion handle. Er fügte hinzu, daß der Bedienung des Freundes, der augenscheinlich kein Jude sei, nichts im Wege stehe.. Die Gemeinde ist natürlich über dies beNagens» werte Ereignis sehr erzürnt. TEE-SCHMIDTS NEUE KRAME 20. Tel. Hansa 1126. Nr.12 Souch -Peko-Congo Mischg.Mk.4.40 „7 CeyJon-Orange-Peckoe „ 3.40 Java-Bruch-Tee . . .. Mk. 2.70,3.20 Kakao Roma Mk 2 60, 3.—. 3.60. Der Krieg und die deutschen Jude». Frankfurt a. M. Um das L-kebedürknis der jüdischen Soldatest im Felde und Lazarett zu stillen, hat die Agud asJisroel-Jngendorga-i nisation (Sitz Frankfurt a. M., Am Tiergarten 8) in Form einet Feldleihbücherei eine neuartige Einrichtung geschaffen. Jeder jüdische Soldat kann ans dieser Büche ei' Wucher entleihen, es wird nur gebeten» daß der Entleiher innerhalb 3 Wochen das Buch zurücksendet. Die ersten Serien dieser Feldbücherei enthalten u. a. folgende Bücher: Bd. 1 und 2. Jüdische Helden: von Dr. I. Weigl. — Bd. 3. Aus fernen Tagen, Erzählungen von I. Oppenheim. — Bd. 4. Im Schatten des Weltkrieges (Jüdische Skizzen) von S. Schachnowitz. —Bd. 5. Der Baulichem von Michelstadt, Kulturgeschichtliche Erzählung von Judäeus. — Bh, 6. Merelaika, Roman von S. Schachnowitz.— Bd. 7. Skizzen aus Littauen von S. Schachnowitz. Bd. 8. Luftmenschen, Roman von S. Schachnowitz. — Bd. *9. Jenseits, Roman von S. Schachnowitz. — Bd. 10—13. Eine nngekannte Welt von Jndaens. — Bd. 14. Gabriel, Roman von S. Kohn. — Bd. 15. David Speyer, Roman von S. Kohn. — Bd. 16. Die Lage in Russisch-Polen von S. Schachnowitz. — Bd. 17. Handbuch für Palästina Von David Trietsch. — Bd. 18. Bilder aus der jüdischen , Geschichte von Prof. A. Sulzbach — Bd. 19. Der Weltkrieg im Lichte des Judentums von Dr. I. Wohlgemuth. — Bd. 20. Im Kriegslager von S. Schachnowitz. — Bd. 21. Der Sabbat von S. R. Hirsch. — Wd 22 Moschko von Parma von K. E. Franzos. — Bd. 23. Judith Trachtenberg von M. <9- FranzoL — Bd 24. Die Juden jvon Barnow von K. E. Franzos. — Bd. 25. Die Starken von S. Kohn. Frankfurt a M. Die Offenstbe unsrer Feinde rm Westien wurde von_ unseren herrlichen Truppen aufgehalten, Hochhat sie zahlreiche Opfer gesordert. Auch die Frankfurter Judenheit beklagt wiederum .den Verlust emiger Jünglinge, die zu den schönsten Hoffnungen berechtigten. Sie alle, die für des Vaterlandes Ruhm und.Größe gekäinpft, geblutet und nunmehr ihr Leben gelassen haben, sind Helden, denen Ehrentafeln zu - errichiten ,sind. Wenn >vir unter diesen Helden Alex Halberstadt, der bei jenen Kämpfen den Heldentod fand, einen besonderen Nachruf widmen, so tun wir es, weil ihn Tugenden auszeichneten, die bei uns Juden als die höchsten gelten: 'seine Frömmigkeit 'und seine Wohltätigkeit. . \ Wer den biedere» Sinn, den-' lauteren Charakter und' das gute, stets' hilfsbereite Herz dieses jungen Hkelden - kannte, . wird den Verlust doppelt beklagen. In den Jahren, da ec das Ausland bereiste, hat kr alle Eiitbehrungen auf sich genommen und nur. streng rituell gelebt.; Das wenige, das er besaß, hat er mit Hilfsbedürftigen geteilt und war so ein wahrer Wohltäter Ev rvar ein braver Sohn seiner Eltern, ein treuer aufrichtiger Freund, ein wahrer Jehüdi. Dies möge seinen schwer geprüften Eltern, die nun schon den zweiten Sohn in diesem Kriege verloren haben, zum Trost gereichen. Ehre seinem Andenken.- -' F. W. Frankfurt a. M. Ferdinand Schloßstein. Sohn des Herrn Moritz Schloßstein, Oberweg 6, wurde zum Leutnant befördert. Frankfurt a, M. Rafael Winter, Sobn des Herrn Josef Winter'Friedberger Anlage 29, erhielt das Eiserne Kreuz. Berlin. Bize-eldwebel Rechtsanwalt Dr. Arno Löwenstejn, Mitglied' des Bereiiis jnd. Studenten, starb den Heldentod-: Seite 8. Berlin. R°chtsanw D^Siegfr. L!ebeck-Berlin, Erich Nathan-Elberfeld und Wilhelm Ludwig Löwenstein, Sohn des Oberstabsarztes Dr. S. Löwenstein-Herten, wurden zu Leutnants befördert. ' Breslaiü Oberapoth-ker Julius Lewv, Overveterinär Dr. Loewenthal, Feldwebel Referendar Dr. Josef Marcus, Willi Mathis, Assistenzarzt Ludwig Schlesinger-Breslau, Dr. M a g e n - Brauitz, Theodor Cohu-Liegnitz und Ernst Gottheimer-Naroslau erhielten das Eiserne Kreuz. Willy - Bumberg^ Erich Ebstein, Erich Friedlak;nder, Benno Masur, Max Ruß, Fritz Block-Breslan und'-Hermann ' Schindler, Kantor der jüdischen Gemeinde Ratibor, starben den Heldentod. Köln Paul Herzstein und Julius Geismar erhielten das Eiserne Kreuz. FutS« Hugo Sichel von vier und Leo Seelig aus Schlüchtern erhielten das Eiserne Kreuz. Manche«. Im bciyer. Heere wurden befördert: Siegfr7 Kurzmann zum Hauptmann, Oskar Neu, Julius Buchmauu ^und Siegfr. Popper zu Oberleutnants und Bicktor Moritz, Fritz Dessauer, Artur Eicheugrüu, Ludw. Samuelu nd Franz Weil zu Leutnants. Stettin. Fritz Meyer, Sobn der Witwe Selma Meyer geh. Schlesinger, Ritter des Eisernen Kreuzes 1. und 2. Klasse, starb den Heldentod. < Pake« Paula London-Mogilno erbielt die Rote Krenzmedaille 3. Kl. und Rafael Landmann-Schlimm das Eiserne Kreuz. kakte« Onrrsägei Rickard Meyerbofk aus' Fritzlar, Unteroffizier Leo Dan Elkan aus Hanau, Musketier Leopold Hirsch aus Medermittlan und Gefreiter Fritz Sichel aus Heldenbergen erhielten das Eiserne Kreuz, Meyerhofst gleichzeitig die bayer. Ta pferkeits medaille mit Krone und S ch w evtetit. Alt»t>. Unteroffizier Rudolf Wolf. Sohn der Witwe Auguste Wolf, erhielt das Eisern e Kreuz und die hessische Tapserkeitsmedaille. Wien B'och« „Oesterr. Wochenschrift" bringt in ihrer letzten 'Nummer folgende Auszeichnungen an Juden: 2 Ritterkreuze des Franz-Josef-Ordens, 22 Signum laudis, 15 goldene Berdieifitkreuze mit der Krone, 7 goldene Berdienstkreuze, 14 silberne Verdienstkreuzmit der Krone, 3 silberne Berdienstkreuze, 2 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. Klasse, 17 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse, 26 bronzene Tapserkeitsmedaillen, zusammen 108 Auszeichnungen; davon 2? an Offiziere^ des Soldatenstandes, 27 an Auditore, Aerzte und Militärbeamte, 54 an Personen des Mannschastsstandes. - Sfiaidi 'Hacfi einem Be idjte, den die Alliance Jsraslite versendet, befinden sich auf Kreta in Kanea und -Halepa 547 Juden, die von der türkischen Regierung als französische und englische Staatsangehörige aus - - Syrien und Palästina ausgewiesen wurden. Sie stammen meist aus Algier, Marokko und Indien, und mehr als die Hälfte von ihnen wohnte in Tiberias. 21 der Flüchtlinge sind Rabbiner von -Tiberias, 73 Handwerker, 22 Handelsleute, 19 Maultiertreibers 8 Gewürzkrämer, 6-Makler usw. Warschau. Dis Amerikanisch-Jüdische Hilfskomitee hat durch die Regierung der Bereinigten Staaten bei deren hiesigen Konsul anfragen lassen, welche Unterstützung für die hiesigen jüdischen Heimlosen erforderlich sei. Der Konsul hat sich an das Hilfskomitee bei der hiesigen jüdischen Gemeinde gewandt und folgendes feffc*- gestellt: Bon den rund 100000 jüdischen Heimlosen sind rund 80000 in ihre Wohnorte znrückgekehrt. Um wirksame Hilfe zu leisten, sei vorläufig eine Summe von einer Million Rubel notwendig. Winschermaim&Ci& G. m. b. H. Kohlen - Koks - Brikets Nene Mainzerstr. 16. Tel. Hansa 8068/69. Pcriouaneu u. Kleine Mtttettaugeu. Fraukkurt a. M. Bei dem mit der Jsr. Religionsschule verbundenen Lehrerinnenkursus hat Frl. Ruth Frankdie Prüfung als Religionslehrerin mit sehr gutem Erfolge bestanden. Berlin. Poirssor Dc Jacob Wolfs erhielt von - der Stadt Nürnberg für sein Werk „Die Lehre von der Krebskraukheit den Brunner-Preis (1800 M.j - Geboren 1861 zu Strasberg (Westpr.), ließ sich Dr. Wolfs in Berlin als Ätrzt nieder. In den 90er Jahren erschienen von ihm Veröffentlichungen -auf dem Gebiete der Nervenkrankheiten und Gynäkologie; er gab 1892 eine Monographie über die Jiisluenzaepidemie von 1889 bis 1892 heraus undbeteilegte sich au der Sammelsorschuug über die Ju- . shuonzaepidemie -1889 bis 1890, die V. Leyden uni» Guttmanu Herausgaben. 1896 erschien Wolfss Buch „Der . praktische Arzt und sein Berus" uni> .1907 der erste ' , Band des umfangreichen Werkes /»Die' Lehre von der Krebskrankheit"» Das Zentralkomitee für Kreblsorschung. erkannte Wolfs dafür einen Ehrenpreis von 2000 ML zu. . ' Berlin. Louis Herrmann, bekannt als Popen, dichter 'und Vertreter des Berliner Humors, Vater