Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 13 (1915)
- Issue
- Heft 42 (19.10.1915)
- Date
- 1915-10-19
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2692297-2692924-2692965--09194-2704387- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rawicz 1× ep/1048078
OCR text
Nr- 42 Frankfurter MraMtifchrS FaMlienÄatt. nur "an die Eckigkeit einer"bewußten fkraft/ das T! Ich t im cbi .0 u (Mt u nitiid Gottes,.-welcher das, was. wir Materie iiemlen, tzrafscn,. glaubte/-zum Gespött -der' sogenannten „Aufklärten" gemacht. Nun kommt ei» moderner Forscher, r bedeutende- Philosoph und Chemiker Wilhelm Ostald uiib zeigt durch scharfsinnige Beweise und Folru iigen, daß eine Materie, wie sie sich unser» Sin-. » zeige,- gar .nicht existicre-svnderii daß diese nur i,c Erscheinung der. das ganze Weltall durchdringibcu und erhaltenden Naturkräste (Energien) ist. Ost- Hlds Forschungen, die. nicht nur die Ewigkeit der iaterie, sondern-ihre wirkliche Existenz überhaupt leugsind bisher nicht von andern Gelehrten widerlegt irden, sondern seine Theorie , findet immer mehr An- ^Mgrr in wissenschaftlichen Kreisen. Ostwäld glaubt so, daß die Welt, wie .wir wahrnehmen, ein Produkt r blinden, d. h. intelligenzloscn, Kräfte jaüberhaupt ,r konzentrierte Kraft ist, während , unser Jesch meajinj taube sagt: „Die Welt, ist das Schöpfungsprodukt Ich »er freien, bewußten Kraft, d. i. G'ttes,, welcher esclbe: aus dein Nichts geschaffen. Ob es' nicht verx ' luftiger ist an eine bewußte, ewige Kraft, die ein- ’JJ itlich und gesetzmäßig waltet, als an -blinde, ewige äste,, die trotzdem angeblich, .-gesetzmäßig walten sollen, glauben? ' Das wissenschaftliche, scheinbar unangreifbare Dogma in der Ewigkeit der Materie Chatte übrigens schon, irtft die Entdeckung des Radiums einen unheilbaren jv 1 ijj bekoinuien. Man glaubte nämlich, daß die Materie ( ls Atouien, d. h. aus kleinsten Teilchen, die weder i„t, echanischl noch chemisch teilbar seien, bestehe. Diese "tome sollten also nicht zusammengesetzt sein, sondern li ewig -.dagewesenen Urstoff repräsentieren. Die geininisvollen Kräfte des Radiums entstehen.aber gerade ch°! 1s id s. dem Zerfall de: Radinmatöme, welche sich in die - 00 mal kleine» Elektronen auflösen, und da tbor jz für Ostwald nur noch ein Schritt, diese letzten xjubare Bestandteilen der Materie als konzentriete last zu erkennen. - Ostwald und mit., ihiu fast die r, nize nioderne Wissenschaft halten nur noch' an deni ha "MN -der Ewigkeit der blinden Nütnrkräfte fest.- Aber' ich dieser-Behauptunggegenüber -können wir unser c - eltanschaüung als - die richtige bezeichnen.^ - .. . lieber dieses Thema verlas' Redner sodann einen ,-^Hijsätz,. den er jüngst in diesen Blättern veröffentlicht tte. - - - . " - 16. - G. m. b. H. Kohlen - Koks - Brikets Neue ’Hainzerstr. 16. . i Tel. Hansa 8068/69 Aus atCev WeW ' Deutsches Reich. BreSlau. Die jetzt wieder geöffn-te T o y n b e e h a l l c •" ' t sich nuninehr ein neues Ziel gestellt. In ihren Räumen t bi len die Verwundeten, die in Breslau ihrer Gesung harren, an jedem Nachmittage von 3—7 Uhr Er- (uiig und Erfrischung bei Speise und Trank, bei Spiel, :tcr Lektüre und allerlei Unterhaltung finden. Der neuen isgabe galt eine eindrucksvolle Feier, der auch Vertreter I Rabbinats, der Repräsentantenversaminlung und vieler n j sellschaften und Wohltätiakeitsvereine beiwohnten. llönta berg Wäb>end des Sabbntb-GottesdiensteS am Oktober fand in der neuen Synagoge im Anschluß die 500jährige HoHeuzollernfeier, dir Vereidigung der jüdischen Rekruten . it. Es waren etwa 50 Mann in ganz verschiedenen bensaltern, die kürzlich erst zur Fahne einberufen ivaren d die heute dein Kaiser den Fahneneid leisten. sollten, merkenswert war und wohl zum ersten Mal geschah daß ein jüdischer! Offizier /Leutnant, Mendebsh »> die Mannsichaften ianil Altar versammelteihnen Eidesformel laut. vorsprach und sie auf seinen ^Megeuen Degen-vereidete. Die feierliche Handlung fand dem zur Hälfte..mit Militär gefüllten Gvtteshause ' ä und hat sicherlich^ auf alle Teilnehmer einen ibenden Eindruck ausgeübt. wi -schul ch uir ei» jüb ha« na» brin Itffli g d je» ,ebli 6c«i ß“ :en jfeit ibeke n e ir zeni vefterreiLsULaar». Bub-Pest- D'e.,AllgJüd. Ztg." k'aat über die Untätigkeit im Lager der Orthodoxie - - Ungarns. e schreibt:-„Der Krieg hat unzählige Fragen religi er Naturaufgeworfen. Wer jedock kümmert sich um e? Die Zentralsanzlci leistet, was sie kann. Aber die chodoxie besitzt ja auch /eine 100 er Landesrepräsenz und eine 15 er Zentralkommission, jedoch, seit der mvnätigen Dauer des Krieges ist von dem Vorhandensein crsteren Körperschaft nicht die mindeste Spür zu cnt- M feit. Die letztere Kommission hinwieder, die in dieser satzuiPsgemaß hätte fünfmal tagen'niüssen, ist nur ne fön »ml bdisanimen gewesen. _ Rieverlaud. Scheveningen. Ein sehr erheblicher Teil der in Antpen ansässig gewesenen Juden »lachte sich nach Kriegscscha brnch in. Scheveningen ansässig. Ein reges zionistischesuni en ivurde dadurch, abgebrochen. Aber schon nach kurzer t der Eiltmnt'gllng fing hier eine gesteigerte zionistische tflftit an: - - -- -, .; , Es würde " der, B e r e i n" ,)H ^fch A ch r r^ ins- Leben gerufenüber , dessen schöne und reiche Tätigkeit die „Jüdische Rundschall" in, ihren -Briefen aus Holland bereits eine Uebersicht gegeben hat. Nach und nach nahmen auch andere. Antwerpenex zionistische Vereinigungen die Arbeit wieder auf. / Am 12. Oktober konnte die erste General-Bersamm lung des A n t w e r p e n e r M i s r a ch.i-B e r e i n c S und ihrer Jugendgruppe istckttfindon. Die Versammlung lyar gut besucht, und einstimmig beichlossen beide Gruppen die Arbeit wieder aujzunehinelr, Während die Misrachi- Jügendgruppedurch Einrichtung von Kursen, Vorträgen nnd Vorlesungen die innere Erziehungsarbeit der Vereins- Mitglieder übernommen hat, wird die Gruppe der alteren eine Parke .Propagandatätigkeit nach außen sntwicki-ln: sie beschloß "schon auf dieser ersten Sitzung, eine Massenversammlung abzuhalten. , Hoffen wir, daß die Misrachisten Antwerpens unter Leitung-ihreH. uncrinütlichen Präsidenten Rüben Cohn ihrer Pflicht vollauf, gerecht werden, wie" es von uns das jüdische Gewissen fordert, heute in dieser schweren Zeit, einer Zeit, die von den Völkern die Kraftprobe verlangt Und auch , die Probe ist unserer nationalen Kraft und unseres nationalen Willens. - Der Krieg uud die deutschen Jude«. Frookfurt a. TO. Julius Javhet. Snbn des Herrn Philipp Japhet, Uhlandstraße 23, Offizierstellvertreter, Rechtsanwalt Alfred Cahn, Unteroffizier Alfred Guggenheimer erhielten das Eiserne Kreuz. S^onkfurt ». M. Frank Ovvenbeimer. R>tter des Eisernen Kreuzes, erhielt das daher. Berdienstkreuz mit Krone und Schwertern. Franklnet a TO. Bizefelbwebel Reke-endar Ern it K a h n und Unteroffizier Benno Wert heim er, Sohn von Ludwig W. Körnerwiese 3, erhielten das Eiserne Kreuz. Stadtrat Dr. Lewin wurde zum Major befördert. d>erlin Das Jüd. .fiiskskomitee „Roter Halbmond" hat sür seine Mittel Sanitätsartikel angeschaft und in einem Sonderzug nach Kvnstantinovel befördert. Dr. Alf red No s.sig, der die Spende übergab, Iqurde vom Sultan, vom Thronfolger uW. empfanden. Er und Koinmechienrat G. S i m o n erhielten den Medjidje- Orden. . ' Auf Veranlassung des Debütierten von Konstantinovel, Emanuel Carasso Und Dr. Nossigs wurde eine „Osm a n i s ch - I s r a e l i t i s ch e Union" gegründet. - Unter dem Vorsitz von Carasso gehören dem leitenden Komitee ui a. der Deputierte von Smvrua Niisim Mazliah, der Vorsitzende der Jüd. Gemeinde Konstantinovel Farhi B eU , Professor A b r c ü a y a. der Präsident des Sanitäts- Mks der Marine Oberst Galemidi Bey an. Die Vereinigung bezweckt die Pflege freundsckaftlicher Beziehunädu zwischen den Inden verschiedener Länder und den Osmanen, sowie die festere Analiederung der osmaniscken Inden an die anderen Bevölkerungsgruppen der Türkei. Ferner sind ihr. auf Grund der ihr von der türkischen Regierung verliehenen Satzungen, in der Angelegenheit der "gesetzlichen Regelung der Einwanderung von Juden nack der Türkei wichtige Befugnisse übertrageil worden. Es ist besonders hervorzuheben, daü das j u n g t ü r k i s ch e Komitee . ..Einheit Und Fortschritt", dessen Verhältnis zur türkischen Regierung bekaimt ist. einen ständigen Vertreter in den Vorstand entsendet. . Die Vereinigung gedenkt auch, gelegentlich der internationalen Verhandlungen nach Beendigung des Weltkrieges sich nnt der ostjüdischen Frage zu befassen. In dieser Angelegenheit fand auch bereits zwischen der türkischen Me gier» na und der deutschen Botschaft in Konstantinovel ein Meinungsaus taü^ch statt, der ergab, daß die türki>'che Reaieruna, ebenso wie die deutsche u»d österreichisch-ungarische, den Bestrebungen zur Bess.erung des Loses der.Juden dü s Ostens durchaus wohlwollend gegrnüberstehen. y Nähere Mitteilungen über die Dr. N o s s i q in Konstantinovel erteilten Erklärungen, sowie über die Aktion der ,Osmanisch-Jsraelittschen Union" werden gelegentlich einer Kon f e tt«ä erfolgen,. die demnächst nach' Berlin einberufen werden wird. > V rl>n. B'tglsg-«nr,t Dr. (Smil -kisrsch»B-rlkn, VizkN äcktmeister stud. -jur. Arthur L e w k o w i c z - Dresden. Vizefeldwebel Raphael S a l o m o n, Maaazininspektor.W. Löwenthal und Gefreiter Sicgfr. Holzmann-Berlin erhielten das Eiserne Kreuz. «re«lan Richard Callnmon. Leo Ebaimoik. Julius Kleemanu. Ludwig Reumann. Wilh. Ruß. Kurt Sternberg-Breslau, Paul G r ü n f e l d, S i in o n P i n c z o w e r - Beutben, Feldmagazin-Jnsvektov Herm. Löwenb'erg-Görlitz, Walter Böhm-Kattowitz, Ernst Eisner-Saqan und Oskar Br a Uc r-Tarnowitz erhielten das Eiserne Kreuz. Wreufow, D-n H-adentod starben Erich Boldes, Fritz Boronow, Michael Marens. Fritz Pollak, „Willi Zerkowski-Breslau, Alfred B r a ii'e r - Beuthen. M a x' B r a-u'e r-Gleiwitz. Hubert "Fraenkel und Juliüs Neumanu-Kattowitz. TOarktbroit. 'Assistenzarzt D». Sckwab erbhlt das Eiserne Kreuz, den daher. Verdienstorden 4. Klasse'mit Sckwcrteru und den daher. Sani- ^.tätsorden 2. Kl. - lk>.) Posen. Siegfr , Abraham. Genra Grätzüer. . Sicgbcrt Brandt erhielten. das Eiserne Krenz. (_ r- Seite 3. «otha. Rechtsanwalt Dr Wachtelmnd Ignatz Reis, Sohnvon Ferdinand Reis in Meiningen, wurden zn Leutnants befördert: i WieS» ade». Reierendär De. Arthur March and wurde zum Leu tu aut befördert. ' Mannheim Der »8jährige Kriegsfreiwillige Josef Steinhardt, Sohn des ^Dstuckereibesitzers Stein» Hardt, erhielt das Eiserne Kreuz. Altona Km 2-!. Oktober fiel im Westen infolge einer Grmlatverletznng Rechtsandwalt Dr. Jacob Möller von hier. Er erreichte ein Alter von 30 Jahren nnd hatte noch wenige Wochen vor dem Ausrücken die Geliebte feines Herzens ^ehelicht. Die Trauer nnt den infolge seiner Begabung und seines großen Interesses für die Saches des traditionellen Jndentnms nhd des Zionismus vielversprechenden Mann ist allgemein. Levrenste'nSkela. N-ze'etüwedetMax Thalhermer. Ritter des Eisernen Kreuzes 2. Kl. und -per- Württbg. Verdienstmedaille, erhielt das Eiserne Kreuz 1. Kl. Wien Blacks „O-sterr. Wocheoschrikt" verzeichnet in ihrer letzten Lkummer folgende Tapferkeitsanszeichn un-g e n an Inden: 1 Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens, 1 Militärverdienstkrcnz 3. Kl., 2 silberne und 27 bronzene Signum laudis, t> goldene Verdienst- . kreuze mit der Krone, 8 goldene Berdienstkreuze, 20 silberne Verdienstkreuze mit bei Krone, 4 silberne Berinenstkreuze, 1 goldene Tapserkeitsmedaille» 18 silberne Tapferkeitsmedarllen 1. Kl., 52 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse, 33 bronzene Tapferkeitsmedaillen, 7 Belobungen des Armee-Oberkommandos, zusammen 181 .Auszeichnungen: davon 64 an Offiziere des Soldatenstmrdes, 20 tot Aerzte nnd Militärbeamte, 100 an Mannschastspersonen. Wie«» Der Kammersänger Leo Slezak.bat von seinen im vergangenen Jahre abgehaltenen 5konzerten 90,000 Kr.' an die K r i e g s f ü r s o r g e abgeliefert. Bari«: Wie wir dem .A'chives isr." ent-ehmen, hat sich in London ein Hilfskomitee für die russischen Inden gebildet» an dessen Spitze die bedeutendsten englischen Juden stehen. Präsident des Komitees ist Baron Leopold v. Rothschild. Das Blatt spricht die Hoffnung ans, daß auch in Frankreich bald, ein solches Hilfskomitee gebildet wirb. * Cigarren-MOlIei*, gr. Esehenheim«ratar.3L Ueblhuieutr 1/3. Dnmiuatr. 47. CI - Baretten Partie» eratklaaaigen llruprunge. - Perso»atte» «. Kleine Ritteilusge». - verll». Dr. Alfred Frtedmann. SSannt als Dichter und Novellens-chreibcr feierte seinen 70. G-ebnrtstag. Berlin. Dr. Theodor Landsbeeg. Gebeimer Baurat, ehemaliger ordentl. Professor an der Technischen Hochschule.Darmstadt, außerordentl. Mitglied der königl. ' prenß. Akademie des Bauwesens, ist verschieden.. , Berlin: H>er versckied im 69 Lebensjahre Dr. Wie tot Meier Rawicz, ehemaliger Rabbiner voir Ofsenbnrg. Er hat wehrere Traktate des babylonischen Talmuds über-- - setzt. Seine letzte Arbeit war eine Ueberfetznng des Maimonides-Kommentars zu den Sprüchen der Bäter: Bresla«. Hehmann Auerbach, ein anKesehenes Mitglied unserer Gemeinde, feierte den 70. Geburtstag. H. entstammt einer alten Gelehrtenfamilie. Auch sein Bater, Rabbi Meier Auerbach-Kempen, zeichnete sich durch talmudisches Wissen aus. Seine 94jährige Mutter erfreut ~ sich noch der besten Gesundheit. Leilnia. D. Gvtrh'lf Bergsträßer, Privatdozent, für semitische Sprache, erhielt einen Ruf an die Universität Konstantinopel. . Rüenbern. Der König wrach d-r Witwe Kommeizien- . rats Berthold Bing telegraphisch sein Beileid aus. - ML-cheu- Rlcha'd Willstätter vom Kaller Wilhelm-Institut in Dahlem ist an die hiesige Universität als ordentl. Professor und Direktor des \ Staatslab oratorinms berufen worden. Der erst 43jährige Gelehrte besteigt damit - den Lehrstuhl Wwlß-von - Bayers und Justus von Liebigs.'i fL) Posen. Bankdrr ktor D». Wolfs wurde zum Handelsrichter ernant. Bernhard Lachmauu, Vorstandsmitglied des Synagogen-Vereins 'der .Wohltätig. Freunde", ist h.e rschiedeu. (L» Posen. Gebesinrat Dr. Hermann Hirschberg feierte feinen achtzigsten Geburtstag. Ms Sohn eines Gnesener Kaufmanns geboren, trat er 1854 als Militärarzt in das Posener Sanitätskorps ein, wurde 1860 Assistenzarzt, 1866 Stabs- und Bataillvnsarzt und 1871 stellvertretender Oberstabsarzt. Im Kriege mitt Frankreich erwarb er sich das Eiserne Kreuz, vier Jahre zuvor, 1866, war er durch den roten Adlerorden mit Schwertern geehrt worden. Nachdem er aus dem Militärdienst geschieden war, ließ sich Dr. Hirschberg als Lkrzt iü Posen nieder, wurde 1876 Kreiswundarzt. 1888 Kreisphysikus, 1900 schied er als Geheimer Medizinalrat aus diesem Amte. ,Bon da an übte er eine weitreichende Zivilpraxis aus, die er heute »och versieht. Zürich. Die Zionistische Ortsgruppe wähttein ihrer Generalversammlung Dr. Pinkus, D. Sein»" bäum, Wilh. Simon. I. Wenk und Lucien L e v y als Vorstand und beivilligte 100 Frs. sür die notleidenden Juden in den Kriegsgebieteu.- Bnbost'st. Im 74. L'bensjob'-e verschied hier der - . angesehene Schriftsteller Albert Farkas, ein überzeugt streng traditioneller Jude. , ■ Mit 20 Jahren trat er mit dem Drama ,Zohanna . voii Neapel" an die lOeffentlichkeit. Triests Drama wardio-