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Neue jüdische Presse · 1915-08-20 · Heft 32 (20.8.1915) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
13 (1915)
Issue
Heft 32 (20.8.1915)
Date
1915-08-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 32. t-stildosemitischen Helfershelfer zu Tage gefördert hat. lieber diese Epoche ist namentlich durch die überraschende Entdeckung der Jedonjabriese mit der. Kunde Aber den seit 2400 Jahren verschollenen Tempel auf Elesantine l'in merkwürdiges Licht verbreitet worden. Die Reihenfolge der persischen Könige im Buche E f r a steht im vollen Einklänge mit der ptolemäischen Liste. Es fehlte nur das richtige Verständnis für den Text und einen Königsnamen. Es heißt nämlich (Kap. 4) bei der Erzählung von den scindscligen an den persischen, Hof gerichteten Briefen, deren Echtheit nur solange von Frechlingen angezweifelt werden konnte, bis die, Jedonjabriefe in merkwürdiger Ucbereinstimmung von Stil und Gebrauch des Aramäischen die Angriffe ad absurdum geführt haben — wie folgt: (Kap. 4,4). Und das Volk (die Samaritaner) fielen den Juden in die Arnie und störten den Bau. Und bestachen die (persischen) Räte — um ihre Pläne zu zerstören— während der ganzen Lebenszeit des C Y r u s, Königs, von Persien, und „bis zum" Regierungsantritt des D ar in s, Königs von Persien (der den Bau gestattete, Darins H y st a - spcs). Dieses „bis zum" schließt ein die Zeit des Äambnja (Kambyses), Cyrus Nachfolger. 0. Und unter der Regierung des Lerxes (Darms Nachfolger) im Anfänge seiner Regierung (damit soll betont werden, bevor er Ester heiratete) schrieben sie Feindseligkeiten über die Bewohner Jnda's und Jerusalem's. Damit hörten dann die Belästigungen auf, da die folgenden Könige fttdenfreundlich gestimmt waren. Jetzt kehrt der Bericht zu den Folgen zurück, welche die früheren Angriffe gegen den Ban gehabt hatten, während die zu Zeiten Cyrus und Aerxes unternommenen fruchtlos geblieben und D a r i u s gar seine Einwilligung zum Bau gegeben hatte. 7. Und in den Tagen des Artaxerxes, Darunter ist kein anderer zu verstehen als Kambuja Äambyses), tvohl der einzige unter den Königen, der nur mit seinem Eigennamen den Griechen bekannt war. Sein Titelname war aber Art achschas ch ta (wie bei 2 oder 3! Nachfolgern) und bedeutet altpersisch: „Der gewaltige Herrscher". Merkivürdiger Weise bestätigt Io sep hu s diese Ansicht. Der an diesen Herrscher gerichtete Brief (Nischtewan) in aramäischen Lettern (nicht in Keilschrift) auch in aramäischer Sprache (das bedeutet nmturgom aramit), in dein cs heißt: 12: daß die Juden, die „von Dir" hcraufkamen Aber uns nach Jerusalem, da er Augenzeuge der Rückkehr war, war der einzige, der den von den Feinden gewünschten Erfolg in der Antwort hatte, den Bau einzustellen. Der Bau Ivnrde dann, wie es zum Schlüsse heißt, bis zum 2. Jahre des Dari ns unterbrochen. Gleichzeitig mit dieser Entdeckung erklärt sich auch die dunkle Prophezeiung in Daniel 9 vom Jahre 1 des D a eins be n Achasverns, des Meders (ich habe bereits im Barsilai nachgewiesen, daß darunter der griechische zu Chaxares verstiiinmelte, in Aenophon's Kyröpädfe erwähnte Mitregent des Cyrus gemeint ist). Die dort angegebenen Zahlen haben die Hauptstütze für eine mißverstandene Chronologie abgegeben. Daniel betete damals um die Erfüllung der durchJeremia vcrkiindeten Erlösung vom babylonischen Exil nach Mlanf von 70 Jahren als Strafe für 70 entweihte Brachjahre*), also: „70 Schmittahjahrc sind über Dein- Volk und Deine heilige Stabt verhängt worden (Jeremia), um den Frevel zu sühnen nsw. Es ist hier keine Rede voir 7 nial 70 — 400. Vers 25. Vom Beginne (der Strafe) bis zu dem fürstlichen Moschlach (worunter nur Cyrus verstanden ist, dem dieser Titel.von Jesaia beigelegt Worden), so auch Raschi, sind es 7 Jahrcswochcn (— 49 Jahren, hier heißt es wirklich Jahreswochen in beabsichtigter Rätselhaftigkeit), und im <>2. Wochenjahrc (geht wieder nach denk Sinne des vorangcgangenen Verses) wird sie (die Stadt Jerusalem) wieder aufgebaut sein, mit Markt ntib Graben zu Armseligkeit der Zeiten, wie es tatsächlich unter Serubabel geschah. "" Vers 26. Und nach dein 62. Jahre wird der Moschiach (Cyrus) vernichtet sein und ihn: kein (entsprechender)**) Nachfolger bleiben. Und die Stadt und das Heiligtum wird verheeren das Volk des nachfolgenden loder ankommenden) Herrschers (Kambyses). Sein Ende kommt dann plötzlich bis zuni Ende des Krieges der gewaltigen Berkvüstnn'gen. Er wird das Bündnis mit vielen halten, 1 Jahr (oder ein Wochenjahr) und ein halbes wird er Schlacht- und Speiseopfer unterdrücken und durch schändliche Götzen: ersetzen, bis Verderben» und Vernichtung aus den Verwüster ausgeschüttet werden. Kambyses, der 8 Jahre regierte, hatte einen Zug nach WgYPten unternommen, dessen Tempel er zerstörte (mit Ausnahme des Jedonjatempels, wie -ich dem Jedonjabricse ausdrücklich hervorgehoben wird), dessen angebcteten Apisstier eigenhändig tötete, das' feindliche Heer besiegte. Bei zu weitem Vordringen in die lybische Wüste wurde er daun zum Oiückznge gezwungen. Gleichzeitig erfuhr er, daß ein Pseudosmevdis, der sich für seinen Bruder ausgab, sich zu Hanse des Thrones bemächtigt hatte (dieser wurde erst von Darius besiegt), und aus dem Rückwege verübte er in' Palästina (nach anderer Version in Damaskus) Selbstmord, endete somit plötzlich nachfurchtbareich Kriege. Daß sein Heer, aus dem Marsche nach Aegypten über Jerusalem oder er selbst auf dem erzwungenen Rückzüge seine Wut an Stadt und Heiligtnmj ausgelassen, erfahren! wir durch diese Stelle. Sonst geschieht der gewiß nicht mit Annehmlichkeiten verknüpften Anwesenheit des Königs >»id seines Heeres' in Palästina nirgends Erwähnung. *) Das Wort Schobna wird hier so gebrauch^, wie die Bezeichnung der Thora: Schenat hascheba schnat haschmittah V, 15,9, wobei NiKh die -absichtlich dunkle Sprache der Däniel'schen Offenbarungen in Betracht zu ziehen ist. **) Das weeN lo ist ja doch gegen allen Sprachgebrauch absichtlich dunkel gehalten. Kambyses hatte seinen Bruder Smerdis, den legitimen Nachfolger, ermordet oder ermorden lassen. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Diese gezwungen erscheinende Erklärung ist erzwungen durch den Zusammenhang der Antwort mit der Frage w-egcn der 70 Brachjahre, ferner durch die Tatsachen, die nur mit Bezug ans Cyrus und seinen Nachfolger erklärt werden können und trotz des mit verdunkelnder Absicht ausgesprochenen Doppelsinnes der 'Ausdrücke. Ans den Kambysesbrief folgt dann in Esra der erfolglose Brief an D a r i n s.. Die feindseligen Bemühungen bei Aerxes sind schon im Früherech als erfolglos abgetan. Dann folgt der erste Artaxerxes, Makrochair oder L oug im a uns, der fälschlich von allen Forschern als derjenige betraMtet wird, unter welchem Esra und Nehemta nach Jerusalem kommen. Während durch den Jedonjabrief an Bagoas, den auch Josephns als Feldherrnj des Artaxerxes Mnemon nennt, und Sanbalbat und dessen Söhne, gleichzeitig an den Hohenpriester Jochanan und den davidischen An ani im 14. Jahre des!Darins Nothos diese Ansicht als, grundfalsch erwiesen ist. Esra kommt danN im 7. Jahre des Artaxerxes Mnemon und Nehemta im 20. Jahre desselben. So schließt dann der heilige Kanon des Tenach knapp vor dem Eintritt einer neuen Weltordnnng mit Alexander's Eroberungszng, der das Judentum in einer neuen, unangreifbaren Position findet, angelegt durch Esra und Nehemia, bis auf den heutigen Tag. Nun kommt Josephns mit einer Enthüllung, die in >die tiefsten Tiefen jener so entlegenen Zeit hincinleuchtet und uns das u n v erm i t t e l t e An f - treten Esra's erst begreifen läßt. Die Perserzeit wird ansgefüllt durch 7 oder 8 Generationen von Hohenpriestern, von'denen 6 in Nehemia, 2 spätere bei Josephns anfgezählt sind: NachJozad a k, der diese Wurde nicht bekleidet hatte, folgt dessen Sohn 1) Josna, Vater des 2) Iojakiin, Vater des 3) Eljaschib, Vater des 4) Jojada, Vater des 5) Jonatan, Vater des 6) Jadna (Nehemia 12,11). Vater des 7) Onias (vulgo Chonio für Jochanan), Vater des 8) Simon h a z a d d i k. Ilber, bald im Vers 12 steht an Stelle Jojada's Len Eljaschib ein Jochanan ben Eljaschib (an den auch' der Jedonjabrief gerichtet ist.) Man wivd als». Mit Lepsins, den Namen Jochanan für ebensolchen Hilfsnamen erklären wie Asarja, Amarja, Secharja n. a. Josephns hat die Reihenfolge: 1) Josna, 2) Jojakim, 3) Eljaschib, 4) Jvjada (hellenistisch Judas), 5) Jochanan, 6) Jadna also für Jonathan - Jochanan. Dieser Jochanan hatte einen jungen Bruder Jesna, welchem der Statthalter von Syrien, der oben erwähnte Bagoas. die Hohepriesterwürde versprochen hatte. Daher sing er mit Jochanan im Tempel Streit an und reizte ihn so, daß Jochanan ihm einen Schlag versetzte, der seinen sofortigen Tod zur Folge hatte. Daraus kam Bagoas nach Jerusalem, betrat den Tempel und das Innere des Allerheiligsten. Als mach ihn davon abhalten wollte, sprach er: „Bin ich denn nicht reiner -als der Mörder?" Er legte dann eine hohe Geldstrafe ans und bedrückte die Juden 7 Jahre lang. Nach Joch an ans Tod wurde sein Sohn Jaddns (Jaddua) Hohcrpriestcr. Dessen Bruder Menaschc, der die Tochter S anaballat's Namens N i k o s a geheiratet hatte, war wegen dieser Mißheirat der Zutritt zum Olltar verboten worden. Er wollte deshalb seiner Frau den Scheidebrief geben, aber der hoch-betagte Sanballat versprach ihm die Präfektur nach seinem Tode als seinem Nachfolger und die Hohenpriesterwürde in dem Tempel auf Äerisim, den er mit Erlaubnis des Dar ins (Codomannns?) zu erbauen beabsichtigte. Biele andere Priester, welche nichtjüdische Frauen geheiratet hatten, gingen ebenfalls zu den Samaritanern; über, wie alle, die tvegcn Gesetzesverletznng aus der Gemeinde austreten mußten. In Oiehenna 13,28 loird ebenfalls kurz erwähnt: „Und von den Söhnen des Jojada (Jochanan) ben Eljaschib, des Hohenpriesters, war einer, der Schwiegersohn S a n b a l l a t s des Choronäers, den jagte ich fort von mir." 9tuij daß fein Name (Menasche) und der seiner Frau nicht erwähnt ist. Ferner erwähnt er, (6. 17 ff.), daß die Adligen von Juda in lebhaftem Schriftwechsel mit dem Verbündeten Sanballats, dem feindseligen Ammoniter Tobia, standen: „Denn viele in Juda waren mit ihm verschwägert, denn er war ein Schwiegersohn des Schechanjah ben Ar ach (vielleicht eines solchen Namens aus der davidischen Familienliste I. Chronik 3,21, bei welchem der genealogische Zusammenhang mit Absicht unterbrochen erscheint), und sein (des Tobias) Sohn I o ch a n a n hatte die Tochter des Meschnllam, Sohnes der Be rech ja (ans derselben Königshausliste) geheiratet. Man ersieht daraus, wie wertvoll, genau und zuverlässig die Geschich-tsquetlen über jene Zeit waren, aus denen Josephns geschöpft hat. Somit lüftet sich der Schleier über das plötzlich und unvermittelte Auftreten Esra's aus dem entfernten Ersten, in welchem das Gros der jüdischen Bevölkerung mit seiner materiellen und geistigen Macht zurückgeblieben war, dem die Handvoll jüdischer Kolonisten, die Jerusalem und Umgebung in Besitz genommen hatten, wie ein steuerloses Schiss ans hohem Meiere erschien. Das „Am nabal afcher bi Schechem," das niederträchtige Volk in Sichem, wie Sir ach die heidnisch-jüdischen Samaritaner (Chntäer) nennt, das die Stelle des Zehnstämmcreiches eingenommen, hatte mit der Thora auch die politische Macht an sich gerissen, trotzdem daß Cyrus und seine wohlwollenden Nachfolger ihnen nicht das Recht eingeräumt hatten, einen Tempel zu bauen und Sernbabel mit den letzten Pröpsten, die deck Salomonischen wieder aufgebaut, sie von der Gemeinschaft mit demselben ausgeschlossen. Aber das R e o p ka s m a, das sich am Körper Palästrna's gebildet und seit 2 bis 300 Jahren zu einer bedeutenden Macht entwickelt hatte, begann, eine große Gefahr für das junge, neugebildete Gemeinwesen in Jerusalem zu werden. Seite 3. Es war eine jener Zeiten des niedrigsten Tiefstandes, wie sie sich in unserer Geschichte im Laufe von Jahrtausende» immer wieder eingestellt haben. Jerusalem war noch immer ein halber Trümmerhaufen ohne schützende Mauern. Die Statthalter und die subalternen Pascha's sogen das mittellose Volk aus. Das alte Königshaus mit den Resten des davidischen OkdelZ war an die Wand gedrückt, die einflußreichsten nach Persien zurückgekehrt. Die Hohenpriester, die den übrig gebliebenen Schein politischer' Macht, an sich gerissen hatten, waren mit Jochanan an die äußerste Grenze angelangt.. Schon der Prophet S e ch a r i a sah in der Vision den Hohenpriester in beschmutzten Kleidern vor dem Engel stehen. Unsere , Weisen erklären dies durch Hinweis auf unwürdige Nachkommen. Mit der Entweihung des Heiligtums durch das von Josephns mitgeteilte Faktum, durch die daraus folgende Entweihung durch Bagoas und seine Be-, drückung des schwachen Restes der Juden war der Tiefpunkt erreicht. Aber wie immer in unserer vieltansendjährigen Geschichte: .Wenn die Not -am größten, ist die Hilfe am nächsten." Es war die höchste Zeit, demr die 'göttliche Weltleitung hatte den Einbruch einer neuen, sintflutartig alle politischen und geistigen Verhältnisse in Trümmer legenden Umwälzung durch den Einbruch griechischer Kultur mit Alexander angeordnet. Da erschien tut letzten Augenblicke Esra vor dem persischen Könige Artaxerxes Mnemon (Gedächtniskünstler). Mit der unseren Alten eigentümlichen Bescheidenheit, Selbstlosigkeit und Schweigsamkeit ist kein Wort über diese denkwürdige Szene und ihre Nebenumstände verlautbart worden» die nicht nur für unser Volk, sondern auch in ihren weitentlegenen Folgen für die ganze Welt von weittragendster Bedeutung war. Esra wurde von dem großen König mit weitgehendsten Vollmachten ausgestattet, um die zerrütteten Verhältnisse wieder in Ordnung zu bringen und bei seiner Reise neue Kräfte aus dem Osten dem wankenden Gemeindewesen znzusühren. Welche Ehrfurcht tzor Gott dieser engelgleiche Mann dem großen Weltherrscher cinznflößen vermochte, erhellt aus der rührenden Bemerkung Esra 8,22. — Nachdem! er nach uralter Sitte, lvie Moses, von sich nur in der drittelt Person gesprochen, berichtet er: Denn ich schämte mich» von dein Könige Soldaten und Reiter zum Schütze vor Feinden auf dem Wege zu verlangen, denn wir (wer seine Mitsprecher beim Könige waren, wird nicht mitgeteilt) hatten dem Könige gesagt, die Hand unseres Gottes waltet über allen, bje ihn suchen znin Guten und seine Macht und sclkn Zorn gegen alle, die ihn verlassen. (Fortsetzung folgt.) stiert 15$ G.M.HOLZ J HOFLIEFERANT - IÄIOLFSECK Dfepopulärste Cfqarre unsortiert 12$ FRANKFURT/dt Aus alter Wett. Rußland. Petersburg. Der neue Minister des Innern, Fürst S ch t s ch e r b a t o >v hat eine Deputation der jüdischen Presse, bestehend aus B. Ginzbnrg, Dumaabg. Friedmann und dem Verleger Klezkin, empfangen.- Er erwiderte der Deputation auf deren Vorstellungen, daß ihm die Verfolgungen der jüdischen Zeitungen nicht bekannt seien und er auch nichts tun könne. Er bitte um ein Memorandum über die 'Mißstände, welches Memorandum er dem Höchstkommandierenden zustellen werde. Der Krieg und die deutsche» Jude«. Frankfurt a. M. Offiziersüellvertreter Dr. Sieg, sried Anerbach erhielt das Eiserne Kreuz, und sei» Bruder Bizefeldivebel Heinrich Anerbach, Ritter des Eisernen Kreuzes, wurde zum Leutnant befördert. Frankfurt a. M. Rabbiner Dr, Emil Levy aus Berlin, Feldprediger bei der 2. Armee, gn der das 18sKorps gehört, hat das Eiserne Kreuz erhalten. Berti«. Martin Jaks6. ein geborener Posener, wurde zum Leutnant befördert. Berliu. Hermann Landsberger. Handelsrichter, wurde für seine Tätigkeit als Dezernent für Arbeitsbeschaffung im Generalgouvernement Brüssel mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Berliu. Dr. Alfred Berliner, bis 1912 Vorsitzender des Direktoriums der Siemens-Schnckert-Werke, jetzt Mitglied des Anfsichtsrats der Siemens n. Halske A.-G., der längere Zeit in der deutschen Zivilverwaltung in Belgien tätig war, hat das Eiserne Kreuz am weißschwarzen Bande erhalten, BreSlau. Siegfried Altmann. Leutnant Rechtsanwalt Leo Perl, Engen Posener, Eduard und Benno Prinz, Hans Samelson, Martin Wald stein-Breslan und Erich W o l f f - Benthe» starben de» Heldentod. —

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