Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 13 (1915)
- Issue
- Heft 27 (16.7.1915)
- Date
- 1915-07-16
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 27. Frankfurter Israelitisches Familienblaki. «Seite 3. 2. Klasse und den daher. Militärverdienstorden mit Schwertern erhalten. Berlin. Werner Lach mann, Stabsarzt Dr. Alfred Mendelsohn und Stabsarzt Dr. Em'anuel Fränkel erhielten das Eiserne Kreuz. Breslau. Den Heldentod starben Richard Fleischmau»» stud. Paul Pringsheim, Erich Schneide mann» Gerhard Schveps, Adolf Trvplüwitz-Breslau, Josef Mazur -Kodier und Karl S ch äffer-Orzeschc. Das Eiserne Kreuz erhielten Paul Pfeiffer, Paul Roth-Breslau und Rud. olf Böni > ch-Neustädte!. Sickenhofen. Simon Frank.: Sohn von ^Zacharias Frank, erhielt die hessische Tapferkeitsme^ d a i l l e. Köln. Leutnant Richard Berg erhielt das Eiserne Kreuz. (I-.) Posen. Unterarzt Felix Jacobi, Sohn von Michaelis Jacobi, Referendar Dr. Hans Hamburger, Sohn von Kommerzienrat Hamburger, und Alfred Sommerfeld, Sohn von E. Sommerfeld-Poseu, Unterarzt Curt Engel m a n lt aus Neustadt a. Warthe, Dr. Isidor Cühn und Adolf Bnkofzer aus Bromberg erhielten das E i s e r u e K r e u z. Budapest. Wie die „Ungar!. Züd Ztg." berichtet, ist der 58jährige, aus Ungarn gebürtige Arzt Dr. E. Rosen bau in in Paris, bekannt als Kämpfer für das traditionelle Judentum, in der Zitadelle ,,l' Ile d'Den" interniert und erleidet dort eine harte Behandlung. Krakau. Einiges Aufsehen erregte cs hier, als letzthin mehrere Soldaten eine prachtvolle, mit den Emblemen der verbündeten Reiche, außerdem aber mit einem großen Mögen David und einer hebräischen Inschrift ausgestattete Fahne in bl au -weißer Farbe durch die Stadt trugen. Es hatte damit nachstehende Bewandtnis t Eine größere Anzahl jüdischer Soldaten, die Liner ins Feld rückenden Marschkompaguie eines galizischcn Landwehrregimentes angchörtcn, hatten sich mit Bewilligung des Kommandos zu einer Unterabteilung formiert und wollen sich in ernsten Augenblicken um dieses jüdische patriotische Wahrzeichen scharen. Als die Kompagnie tags darauf jum Bahnhof marschierte, wurde die Fahne dem Zuge vorangctragcn; sie war eine der schönsten im Bataillon. Kiew. Ingenieur Halver in hat dem russischen Roten Kreuz 150,000 Rubel gespendet für einen aus zehn Wagen bestehenden Eisenbahnzug, der u. a. Operationssaal, Speisesaal Jnstrumcntenziminer, Baderäume enthält. Auch die monatlichen Kosten mit etiva 10,000 Rubel hat H. übernommen. ICi- I Cigarrei I Xlebfira Partien garren garetten erstklassigen Ursprungs. Farren-MQUep, gr. Eschenheimerstr. 31. ebfrauenstr. 1/3. Tannnsstr. 47. I Personalien «. Kleine Mitteilungen. Frankfurt a. M. Das Büro der „Freien Vereinigung für die Interessen des orthod. Judentums" — Schützenstraße I4r — bittet um Test ll in für Kriegsgefangene und Flüchtlinge. Berlin. Frau Kommerzienrat Cäcilte Loeser und Regicrungsrat Alfred Sommcrguth, die Inhaber der bekannten Zigarrenfirma Loeser u. Wolfs, haben anläßlich des 50jährigen Gcsch8stsjubiläums 600,000 Mark für K r i e g s f ü r s o r g e z w e ck c gespendet. Frau E u g e n, e Man heim er hat zum Andenken an ihren Gatten Kommerzienrat Gustav Manheimcr 100,000 Mark für wohltätige Zwecke gespendet. Kaiserslautern. Joseph B l ü t h e, seit 35 Jahren Lehrer und Kantor der hiesigen Gemeinde, beging seinen 70. Geburtstag. Der beliebte Beamte wurde aus diesem Anlaß von der ganzen Gemeinde sehr gefeiert. Auch zeichnete ihn Rabbiner Dr. Weill während des Gottesdienstes mit ciner herrlichen Ansprache aus. Bad Dürkheim. Der in New-Iork verstorbene Ludwig August Jonas vermachte unserer Stadt 10,000 Mark und der jüdischen Gemeinde 4000 Mk. Breslau. Kommerzienrat Julius Heymann, Mitinhaber der Mühlensirma Goldschmidt n. Co., Ehrenvorsitzender des Israelit. Waisenhauses, ehemaliger Bizepräsident der Handelskammer, ist — 90 Jahre alt - verschieden. Mannheim. Die veistorbene Mtwe Elise Küsse! geh. Neugaß hinterließ der Stadt eine Stiftung von 100,000 Mark, deren Erträgnisse zu Unterstützungen von uubescholtenen weiblichen Armen, je zur Hälfte christlichen und jüdischen, verwendet werden sollen. (P.) Posen- Nach kurzem Leiden starb in Danzig der städtische Lehrer a. D. Benjamin Schreiber, Inhaber des Hohenzollern-Hausordens im 71. Lebensjahre. Der Tod dieses Kollegen erinnert an die vielen Lehrer, die Anfangs der 1850er Jahre in Schrimm ihre erste Borbildung genossen haben, und zwar durch den damaligen Oberlehrer Samuel Straßmann, der, trotzdem Autodidakt, von der Regierung den, Auftrag zur Gründung eines Seminars erhalten hatte. Dobrztzce. Herr Privatier Ephraim Hirsch nebst Gattin Mathilde geb. Pawel, welche viele Jahre hindurch hier gewohnt und nach Breslau, Schwertstraße 11, umgezogen sind, feierten ,iw tzeistiger und körperlicher Frische das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Herr Hirsch, der hier bei allen Bürgern in Achtung und Wertschätzung gestanden und viele Ehrenämter bekleidete, zeichnete sich durch Wohltun gegen arme Notleidende ans. Kuppenheim (Baden). Frau Judith Drehfus Vierte ihren 100. Geburtstag. Prag. Zum ersten Male hat die deutsche Universität einen Juden zum Rektor: Professor Dr. Otto Frankl ist nämlich zu ihrem Rektor gewählt worden. Lodz. Im GtädLen Sluzk, Minsker Gouvernement, sind 52 Häuser n i e d e r g c b r a n n t. Der bekannte jüdische Rechtsanwalt Kinder mann in Krementschug hat sich erschossen. Meier Riwkin, bekannt als Schriftsteller und Journalist, ist in Lugas.an einem Herzschlage verschieden. Lodz. In Riga starb jüngst im Alter von 45 Jahren der hebräische Schriftsteller Efra Gold in. Das Sammelbuch „Haßmall" verdankt khnt seine Herausgabe. Seine Erzählungen sind in den Sammlungen Ben Avigdors erschienen. Paris. Ein Herr Händler bat dem jüd Wohltätigkeitskomitee 100,000 Frcs. vermacht. London. An Stelle des verstorbenen Lord Rothschild Ivurde dessen jüngerer Bruder Leopold deRothschild zum Präsidenten der Bereinigten Synagogen gewählt. Allanta. Leo M. Frank' ist vom Gouverneur zu lebenslänglichem Gefängnis begnadigt worden. Durch diesen Akt hat der Gouverneur eine» Justizmord verhindert. Ein Beweis dafür, wie stark der Judenhaß auch in dein freien «Amerika vorhanden ist, wird der Fall Frank aber stets bleiben. Stockholm. Das Gesuch des Sohnes Rabbiners Dr. Wahl sie i n in M a l m ö, ihn ain Samstag von der Prüfung zu befreien, wurdej in allen Instanzen abgewiesen. Der junge Mann richtete nun ein Gesuch an den König, — und dieses hatte sofort Erfolg. Koustantinopel. Die aus Saloniki u>'d anderen Gebieten nach Koustantinopel geflüchteten Inden wurden von der türkischen Regierung mit größtem Entgegenkommen aufgenonrmen. Ihre Namen wurden' in Register aufgeeingetragcn, und sie haben: vollen Anteil an allen für Flüchtlinge gebotciicn Einrichtungen. N. O. Frankfurter Berichte. Aus der Briefmappe des „Montefiore"-Berei«s. Lall al halechem lewadan jichje ho-odom, ki al kol manzo Pi H' jichje ho-odom: nicht die Liebesgaben, die Eß- und Trinkbares enthalten, machen uns allein Freude, so oft-lvir sie erhalten, noch »lehr freuen uns die Erquickungen des Geistes, die ihr uns sendet. So mußte man diese allbekannte Thorastelle übersetzen, lvemr man die in den letzten vierzehn Tagen eingelausene Korrespoildenz des Montefiore-Vereins durchlas. Der unermüdliche Herr Singer im Verein mit dem stets bereiten Herrn L. Kaufmann haben der letzten Sendung an die iin Feloe stehenden Bereinsgenossen das neu erschienene T e h i l l i in - B ä n d ch e n beigelegt. Hier nur einige wenige, in kürzester Form wiedergegebene Empfangsschrciben: Liebe Freunde! Der im Felde stehenden Jungmannschaft des Vereins konnten Sie keine größere Freude machen als mit den „Psalmen", die Ihr,verehrter Herr K. hierher gesandt hat. Ich konnte mein Exemplar abgeben, da ich vorher schon die schöne Ausgabe von mehreren andern Seiten erhalten habe.... Leutnant Horovitz. .... Ich erhielt hellte Ihre lieben Zeilen nebst Tehillim und danke Ihnen herzlich. Es macht inir dieses Werk ungeheuere Freude, zumal es in loschaun hakaudesch sowohl als auchj in deutsch abgesaßt ist. Ist ja Tehillim gerade das Werk, j»as für jede Stunde niid jede Zeit etwas enthält. Mögen die Worte und Gedanken:, die wir als Gebete aus diesem Buch zlnn Himmel senden, den ersehnten Frieden bald bringen. Gefreiter H. Hirsch. . . . Ich habe mich mit dieser unentbehrlichen Liebesgabe riesig gefreut, und es ist mir deshalb ein großes Herzensbedürfnis, Ihnen für diese mir erwiesene Freude meinen herzlichsten Dank zu übermitteln. . . . Ers.-Res. B. Strauß. . . . Für die Zusendling des Sefer Tehillim vielen Dank. Solch ein Buch war wirklich nötig, um sich an den herrlichen Worten erbauen und in leidvollen Stunden ausrichten zu können. Sektionsführer L. Dorfzann. ... Ich freute mich um so mehr mit dem Buch, da mir ein -solches fehlte und jeder inr Felde stehende Soldat ein derartiges Werk wohl zu würdigen vermag. Ers.-Res. L. Pessel. . . .In stillen Stunden werde ich aus diesem goldenen Born zu schöpfen suchen und mich geistig daran erquicken. Es ist ein wunderbares Geschenk für mich, und ich sage Ihnen dafür ewigen Bruderdank.. . Gefreiter Noßbaum. . . . Ich bin überzeugt, daß alle Kameraden, denen Sie gleich mir die Freude der Zusendung bereiteten, jederzeit gernezu diesem handlichen Bnchelchen greifen, dessen köstlicher Inhalt ganz dazu angetan ist, in schweren Stunden eine Quelle der Beglückung, der Bereicherung — der Beruhigung zu werden. Darum Dank den Verfassern, herzlichen Dank dem edlen Spender „Verein Montefiore". Unteroffizier W. Herzfeld. . . . Das Büch ist sehr angebracht, da man doch nach schweren Stunden das Bedürfnis hat, darin Trost zu suchen. Gefreiter Fuld. Während der ganzen Kriegszeit habe wenig Liebesgabensendungen erhalten, die mir so viel Freude bereiteten wie die Uebersendung des Tehillim-Buches. Ich werde es als ewiges Andenken bewahren. Gerade am Empfangstage war ich etwas gedrückt und habe. mir Trost'aus dieser schönen Schrift geholt. Telefonist Stern. Und nun noch ein «schreiben eines Feldrabbiners: «Sehr geehrter Verlag: Ihre freundliche Sendung von 24 Exemplaren der Psalmen hat mich tief erfreut. Das Büchlein ist in Ausstattung wie Inhalt gleich vorzüglich und macht den Herausgebern wie dem Verlag alle Ehre. — Eine schönere und wertvollere Gabe für unsere braven „Feldgrauen" läßt sich kaum denken. Ich würde mich außerordentlich freuen, wenn sie der erstell Sendung noch eine weitere folgen ließen! Mit bestem Danke und vorzügl. Hochachtung Dr. E. Levy, Feldrabbiner. Dazu sei bemerkt, daß die erste Sendung an fünf Feldrabbiner ermöglicht wurde durch den Obersek. Herrn Paul Knlp, der zu diesem Zweck eine größere Summe bei seinen Bekannten sammelte. Personalien. Bor wenigen Wochen noch war er unter uns, sähe» wir ihn aufrechten Ganges, leichten Schrittes, t» schmucker Lcutnantunifornl vahinschreitcn, freuten uns ob des Jünglings, dem der militärische Dienst schon gleich am Anfang vollen Erfolg gebracht hatte, und heute ruht er bereits in kühlem Grunde, draußen in Feindesland, klagen tiefgebeugte Eltern um den einzigen Sohn, trauern: viele, viele um dieses jäh zerstörte junge Leben, das zu so vielen schönen Hossnungen berechtigt hat. Adolf Caro ist gefallen. Es ist das eigentümliche Los der Nekrologe dieser Monate, daß sie statt wie sonst von errungenen Verdiensten, erwartete» Erfolgen, vollbrachten Leistungen zu berichten, nur von vernichtete» Hoffnungen, zerstörten Erwartungen, von Keimen und Samen, die nicht zur Blüte reife,» dursten, erzählen müssen. Jene Menschenkinder sind es ja vorwiegend, die der Todi in diesen Monaten von uns hinwcgholt. Auch Adolf Car» war einer, mit dem eine Menge stolzer Hossmlngen ins Grab gesunken ist. Denn er berechtigte zu vicleir großen Erwartungen. Er war einer jener Menschen, denen Erfolge sicher vorherbestimmte Lose ihres Lebens sind, denen' es schon in der Wiege geschrieben ist, daß sie Musterschüler sein, stets Prämien erhalten und alles loas sie beginne», mit Erfolg durchführen, werden,' Menschen, die behandelt von einem außerordentlich starken Pflichtgefühl von früh auf ihrem Weg klar vor sich liegen sehen und ihn mit nie ermüdendem Eifer zielbewnßt beschreiten» ohne je Nebensprünge zu machen, ohne je einen Fehltritts zn tun. Sie kennen ihren Weg und sind entschlossen, ein möglichst großes Stück desselben m ihrem Leben znrückzulegen. Adolf Caro war von den ersten Klassen an ein Musterschüler gewesen» hat alle Ehren, die' die Schule ihren besten Zöglingen verliehen hat, errungen, ward ein mustergiltiger Student, hat durch seine außergewöhnlich rasche Beförderung zum Leutenant bewiesen, wie tüchtig er «als Soldat war, und hätte diese Erfolge zweifelsohne in seinem künftigen Leben gesteigert und vermehrt. Sehr begabt, außerordentlich pflichtbewußt und arbeitsam, bei alledem schlicht, einfach, offen und gerade; ein ausgezeichneter Mensch, ein warmer, treuer Jude, ein liebevoller Sohn, ein guter Kamerad, kurzum: seiner, den alle, die mit ihm in Berührung kamien, achten und lieben mußten. Sein frühes, jähes Scheiden ist von außerordentlicher Tragik; die Weihe und Schönheit seines Heldentodes möge seinen Eltern, seine» Freunden, uns allen, die wir um ihn. klagen, ein Trost sein, der uns mit dieser jähen Zerstörung eines jungen blühenden Menschenlebens aussöhnen läßt. n. Ehrung. Am 22. Dezember beging unser, in weiten Kreisen als Philanthrop bekannter Mitbürger, Kursmakler Joseph Wisloch feinen 60. Geburtstag. Dies gab seine» Freunden in der Wohltätigkeits-Abteilung des Taunusklubs, der er seit langen .Jahren vorsteht, Veranlassung zur Stiftung einer „Joseph Wisloch-Bank" im Taunus. Sie wurde am vorigen Sonntag mit einer schlichten Feier dem Verkehr übergeben. Wie der 2. Vorsitzende des Taunusklubs, A. Balze r, in seiner Weiherede ansführte, solle diese Bank ein äußeres Zeichen sür all die Wertschätzung und Zuneigung der 'Mitglieder sein, die unter Herrn Wislochs säst 24jährigen Leitung Zeuge seiner Bemühungen seien, dem Elend und der Not besonders im hinteren Taunus zn steuern. Weit über 100,000 Mk. habe die Abteilung im Laufe dieser Jahre' an Bedürftige verteilt, um deren Beschaffung Herr Wisloch stets mit bestem Erfolg bemüht gewesen sei. Bon keinem deutschen Wanderverein seien sür Unterstützungszwecke solche hohe Summen auch nur annähernd aufgebracht worden. Mit Stolz zähle der Klub Herrn Wisloch zu den Seinen. Die Bank hat ihre Ausstellung auf dem gelb markierten Feldbergweg zwischen Rübezahleiche und Fnchstanz gefunden. Man hat von ihr ans einen prächtigen Blick aus Ruine und Stadt Königstem. Am Nachmittag waren die geladenen Mitglieder mit ihren Damen im Kapitelsaal des Feldbergtnrmes Gäste des Herrn Wisloch, der mit feinem Humor so mancho interessante Einzelheiten aus seiner charrtativen Arbeitstätigkeit zu erzählen wußte. Dem Jubilar möchten wir aber auch an dieser Stelle noch recht viele Jahre frohen Schaffens wünschen, zum Segen so mancher durch den Krieg in Not und Bedrängnis geratenen Familie. —ssb.— gegr. to. No. 9.^peatsohe^Natlonal40aobimgU.3^»^No^tt4Teesplts.MJ9L50^ No. 3. Wedda'Assam-Peckoe*MiscbJK.&20. No.3(LTe6£XH8sM.l£4b Kakao Soma Mk. 2.40, 3—.