Mannheim
Compact Memory

Neue jüdische Presse · 1915-07-09 · Heft 26 (9.7.1915) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Neue jüdische Presse
Volume
13 (1915)
Issue
Heft 26 (9.7.1915)
Date
1915-07-09
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2692297-2692924-2692949--09049-2704226
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seite 2. Frankfurter Kraelitischos FamilkenNatt. Ar. S6. [am in der gesamten Welt bekannt ist. Weigern sie sich, eines von diesen Leiden zn tun, so werden sie aus Paris ausgewiesen und interniert, sodaß die meisten von ihnen nach Amerika auszuwandern genötigt sind. Viäc haben so dem Lande der „Demokratie und Zivilisation" bereits den Rücken gekehrt, noch mehr werden es in den nächsten Wochen tun. Und dieses schmachvolle Vorgehen der französischen Regierung, die sich damit würdig, ihrem russischen Bundesgenossen zur Seite stellt, wagt kein einziges französisches Blatt auch nur mit einem Wort zu kritisieren; einzig und allein Herv«, der seine sozialistische Vergangenheit noch nicht ganz vergessen hat, fand den.Mut, gegen diese Barbarei aufzutreten, aber natürlich ohne jeden Erfolg. In einem seiner Artikel über diese Frage veröffentlicht nun Herbe den Brief eines russischen Jrüwn, der in diese „slavischc" Fremdenlegion eingetreten ist; dieser Brief ist ein erschütterndes Dokument, das Zeugnis ablegt von dem'Geist, in dem diese, jüdischen Freiwilligen von der „großen Nation" behandelt werden, unh darüber hinaus ein Dokument der russisch-jüdischen Soldatentragik überhaupt. Daß all das, was im Briefe erzählt wird, wahr ist, beweist am besten die Tatsache, daß dieses russisch-jüdische Bataillon in den Kämpfen bei Arras zum ersten Sturm vorgesandt ward, mit dem größten Heroismus kämpfte, sodaß von den 4000 jWischen Soldaten nur 100 zurückkehrten. Und nun lese man den Brief, den einen dieser Heldenkämpfer wenige Stunden vor der Schlacht geschrieben hat: Als wir jüdische Freiwilligen — heißt es da — in den Tagen, da die Gefahr der Republik drohte, mit den anderen Bürgern herbeieilten, hofften wir, bei den Militärbehörden dieses Landes eine Aufnahme zn finden, der den Gefühlen entsprächen, die uns geleitet. Wie bitter aber war nnsere Enttäuschung! Während des ganzen Winters, während jenes langen und mühevollen Aufenthaltes in den Schützengräben, war der moralische Schmerz jeden Augenblick unser Genosse. Aus Schritt und Tritt verdächtigte man den Beweggrund unsres Vorgehens, und unser glühender Wunsch, unser: Blut jür Frankreich zu vergießen, wurde durch das Verlangen gedeutet, die Suppenschüssel (la gamäle) zn bekommen. Ach' diese un- Skselige Gamelle, wie wurde sie uns schließlich! zum , und wie teuer bezahlen wir sie heute! Was konnten wir die ganze Zeit über darauf antworten? Hört man denn hier ans Worte? Gab es einen einzigen Menschen, der sich die Mühe genommen .hätte, unsere Seelen zu ergründen, um uns zu begreifen? Nein. Man duldete, man verachtet uns vielleicht, und so stehen wir vor Arras. In wenigen Stunden ziehen wir in den Kampf mit dem Befehl, den wir erhalten: „Sterben, aber nicht weichen!" Ich! weiß, daß wir uns gut schlagen werden, daß wir mit offener Brust sterben werden. Und daß wir aller Welt zeigen werden, daß die Juden mit Stolz zu sterben wissen. Ich habe an diesem Abende nur einen Wunsth, vielleicht den letzten, den. Ihnen meinen Seelenzustand als Jude zn schildern, den man hier nicht begreifen kann, den man nicht liebt. Wenn sie wüßten, meine teueren unbekannten Freunde, wie tief ich in meinen Gedanken Ihnen für die Liebenswürdigkeit dankte, mit der Sie uns die russischen Blätter schickten! Und darf ich.es Ihnen gestehen? In meine Dankbarkeit mengte sich etwas wie Bitterkeit gegen Sie gerade wegen der russischen Blätter. Denn diese meldeten uns die Greuel, deren Opfer unsere in der fernen Heimat gebliebenen Brüder geworden sind. Alles, was Sie so zuvorkommend in diesen Blättern unterstrichen, wühlte unseren Schmerz ans und rief in uns den Wunsch nach Rache gegen irgend jemanden, gegen denjenigen hervor, der diese ungeheuerliche Ungerechtigkeit erfunden. Oh, wie glücklich wären wir, in einem französischen Blatte. ein Wort der Entrüstung gegen so viel Unbill zu finden! Haben wir nicht unsere Pflicht voll und ganz getan? Und während der jüdische Soldat sein Blut in Strömen vergoß, füllen seine Frau, seine Schwester, seine Kleinen, mit Schmach und Schmähungen bedeckt, aus ihrem Neste vertrieben, die großen Straßen des Elends und des Unglücks. Jene Stellen, die Sie mit rotem Bleistifte unterstrichen, schienen mir, als wären sie mit dem Blute des jüdischen Soldaten unterstrichen. Der Tod flößt uns keine Angst ein, denn wir denken, daß er nicht unbemerkt bleiben wird, daß sich da irgend etwas Gutes für unsere verfolgte jüdische Rasse ergeben wird. . . Was machen in diesem Augenblick: meine Frau, mein Kind, wissen sie überhaupt noch, daß' ich in diesem Augenblick lebe? Und ich bin doch glücklich, für das iedlc, republikanische Frankreich zu sterben, das aller Opfer würdig ist, denn cs wird tveder meine Frau noch mein Kind, das ich nicht einmal kenne, im Stiche lassen. Mein teueres Kind, Dein Vater geht in den Tod für eine große Idee, und er . wünscht, daß dieselbe Glut in Deinem Herzen brenne." Es ist unnötig, irgendwelchen Kommentar diesen Worten hinzuznftigen.. Sie zeigen, welch ein Geist in Frankreich jetzt herrscht, zeigen, was wir Juden von der Entente zu erwarten, haben. Wer aber nach solchen Vorfällen und Dokumenten noch immer das Heil des Judentums von dem Siege der Entente erwartet, an dessen Ehrlichkeit oder gesundem Menschenverstand darf man wirklich zweifeln. Teuflische Wollust. Tierische Bestialität — nein! das würde die Tiere beleidigen. . . Nur die Kraft der menschlichen Verstandesbcgabung kann sich zu den ausgeklügelten Lustbarkeiten unsagbar niedrigster Wollust versteigc», wie sic sich die Rnsscn in Galizien geleistet haben. Jüngst berichteten wir aus Horodcnka, wie dorten die Russen 40 Juden aufgriffcn, jeden vierten davon abzähltcn und die abgezähltcn unschuldigen Menschen dann aufhängtcn. Durch neuere Nachrichten erhält nun diese Handlung der Verbündeten Englands und Frankreichs noch eine besondere Note. Das Aushängen wäre verständlich gewesen als Acußerung der ohnmächtigen Wut der Russen, da diese bereits sähen, daß sie die Stadt anfgcbcn mußten. Aber den Russen war es nicht um die Kühlung ihrer Wutgefühle zu tun, sondern um ein — Vergnügen. Das Ganze wurde aufs sorgfältigste vorbereitet. Die Frauen der zum Aufhängen Äusersehencn wurden verhaftet, vor den Galgen in Reih und Glied aufgestellt und gezwungen, dem martervollen Tod ihrer Geliebten zuzusehen; — die Peitschenhiebe der Kosaken sorgten schon dafür, daß sie ihre Köpfe nicht senkten. Ferner waren noch fünfzig jüdische Männer und Frauen zusammcngetrieben worden. Diese mußten, wenn die Musik — denn auch die Musik wirkte mit — einen Tusch spielte, „Hurrah" schreien, — und wem von ihnen die Kraft hierzu versagte, der erhielt Peitschenhiebe von unbarmherziger Kosakenfaust auf den entblößten Oberkörper. Während des von den Russen in Horodenka angelegten jBrandes ergriffen russische Soldaten einen Juden und warfen ihn ins Feuer, trieben dann den lichterloh Brennenden aus dem Feuer vor sich her, bis er 'verkohlt nicderstürztc. Diese paar Bildchen mögen genügen. . . Sie genügen um zu zeigen, was' die Russen unter den Juden Galiziens vollbracht haben. Was bedarf es da noch weiterer Auszählung ihrer Taten. Sie erzählen bereits deutlich genug von der schamlosen Vernichtung tausender jüdischer Menschenleben. Wenn erst mit Gottes Beistand wieder Frieden eingezogen ist, dann wird man vielleicht feststellen, wieviel Menschen der jüdischen Zivilbevölkerung getötet worden sind, wieviele irrsinnig und wieviele für ihr Lebtag siech. Flavins Josephus und seine Zeit. Von Ahron Marcus. Unterkapitel: Professor Dr. Berliners Stellung gegen Josephus. In seinem verdienstvollen Werke „Geschichte der jüdischen Gemeinde in Rom"' wendet sich- Professor Dr. Berliner gegen Josephns. Es sei mir nun gestattet, diese Gegnerschaft auf ihre Berechtigung zu untersuchen. Zuerst erhebt er gegen Josephus den Vorwurf, er wäre ein „Römling, Höfling" gewesen. — Dieselben Anwürse hat Zangwill gegen R. Jochana» ben Sakkai gerichtet, weil er das jüdische Volk nicht mit Stumpf und Stiel ausrotten lassen wollte, sich durch List in einer Totenbahre außerhalb Jerusalems tragen ließ, dem Vespasian — ebenso ivic Josephus es tat — als künftigem Kaiser huldigte und bei ihm die Schonung des verwaisten Patriarchensohnes wie auch der übrigen Schristgrlehrtrn durchgesetzt hat mit Gewährung Jamnias als Sitz der Synode an Stelle Jerusalems. Was dieser große Weise für das esoterische, geistige Leben des Judentums geleistet hat, das hat Josephns in ganz bedeutendem Maße für die exoterische Bedeutung, die Ehre und das Ansehen desselben getan. Er liefert uns die einzige exoterischc Quelle für die wahre Wesenheit der im hellenistischen Jargon sogenannten Pharisäer, die er in.einem ganz anderen Lichte erscheinen läßt als die haßerfüllte Nachrede des niederen Plebs des Gemisches von Samaritanern, Jdumäern und ungebildeten Amhaorcz der untersten Stände, der heidnisch-jüdischen Sekten. Ein Kritiker sagt: „Ob er seinen Einfluß bei Vespasian, Titus und Domitian zu Gunsten seiner Glaubensgenossen verwendet hat, darf sehr bezweiselt werden." — Wir leben in einem Zeitalter der krankhaften Skepsis, wo eigentlich alles bezweifelt werden darf, im Zeitalter des Atheismus, des Akosmismus, der die Existenz der Außenwelt bezweifelt, bis zum Anegotismns, dem Zweifel an der Existenz des eigenen Ich. Aber Josephus selbst berichtet von seiner Fürbitte bei Titus für die in der Tempelruine eingeschlossenen jüdischen Gefangenen, die ihm auch für 180 Seelen gewährt wurde. Ebenso von der Errettung von fünf angesehenen Freunden, die er, im Gefolge Titus, auf der Landstraße lebend ans Kreuz geschlagen fand, von denen drei noch durchärztlichen Beistand gerettet , werden konnten, — und nach den Gesetzen unserer pharj. säifch-talmudischen Ethik ist es uns nicht erlaubt, an der Wahrheit dieser Behauptungen zu zweifeln, solange keine Gegenbeweße vorliegen. „Sein Buch hat er Vespasian und Titus untertänigst überreicht." Nicht nur. das über den jüdischen Krieg, sondern auch das über die Archaeologie, und wenn er auch den Eharakter und die Handlungen des TituS in giiuj, gereni Lichte geschildert hat, als sie es verdienen, so i (t, er damit nicht nur ihm und sich selbst, sondern m t seinen jüdischen Zeitgenossen und deren Nachkommen ein it Dienst geleistet, der die Toleranz der Römer gewiß „ friedlich und freundlich beeinflußt hat. Aber er hat s « und seinem Volke noch einen ganz besonderen Die! jj geleistet, der als unschätzbar anerkannt werden muß. I scphus berichtet nämlich, daß ihm — als Schrijtgelehrt — Titus das erbeutete Seser Torah zum Geschenk , macht habe. Das ivar das sogenannte Seser Asarc - das Seser, tzas zu den Vorlesungen im Beth Ham [J dasch benutzt wurde und — weswegen auch Seser Esra, , nannt — von Esra's Hand geschrieben war. Daß Titus s , desselben entledigen wollte, beruht auf derselben Furcht n r[ bei Justinia», der die Tcmpelgerätc, die Alarich nach cassone entführte, Genserich 455 nach Carthago gebraii Belisar von Cartbago nach Byzanz überführt (534), a Unglück bringend nach Jerusalem wegexpedirte. (No jt jüd. Urberlicferung soll das Schiff nntergegangen sei nicht wie vermutet wird, sie seien bei der Erobern J£ Jerusalems durch Kosroes den Perserkönig (014) abhand r gekommen, den» bei dem Sturm auf Jerusalem war 01 etwa 20,000 Juden beteiligt, die darüber gewacht hätte, Josephus brauchte nur auf seine Erzählung von der Bu jj, deslade im Philisterlande hinzuweisen oder durch Agripp |U Schwester Berenike, Titus Geliebte, den von Gewissen -,j bissen geplagten Titus zu beeinslussen, um das Sej [( Torah in seine Hand z» bekommen. Dafür gibt es ei; indirekte Bestätigung, in einem Citate aus R. Dav Kimchi's Coinmentar zu Genesis 1,31, ivorin er sich a dieses Seser Torah beruft, das er ängstlich behütet u, wohlverwahrt in der Severus-Synagoge zu Rom ei gesehen hat. Diese Synagoge war nach Kaiser Severus t, dessen Ehren benannt, dessen Judenfreundlichkeit ihm s, £ tens der Christen ocn Beinamen Archishnagogus (Sh« ö gogenvorsteher) eingetragen hat. Der Kimchicomment auf die Torah ist verloren gegangen bis ans das er L Kapitel der Genesis von B. 12—31, das aus dem Mar £ skript zuni ersten Mal im Jahre 1842 in Preßburg gedru wurde, daher den jüd. Gelehrten, auch Azulai, der manches über dieses Seser Torah geschrieben hat, und könnt war. Man ersieht daraus, daß Josephus bemä j, war, dieses Heiligtum als teuerstes Vermächtnis sein, -| würdigsten Glaubensgenossen zu hinterlassen. a Es wird ihm Hellenismus vorgeworfen. Wie stim, r das mit seiner unter Trajan verfaßten Verteidigung d schrift: „Er rühmt der Juden unwandelbare Frömmi ll keit, strengen Gehorsam gegen das Gesetz und ihre Bedü, J nislosigkeit, ihre Mildtätigkeit, ihr einträchtiges Leb i, unter einander, ihre Todesverachtung im Kriege, ihn t Fleiß in Handwerken und im Ackerbau im Frieden, j b unerschütterliches Gottvertrauen." Ferner: „Schon,la« I hat sich Nacheiferung und Frömmigkeit auch unter d ,i Massen verbreitet, und es gibt keine griechische noch ba ri barische Stadt oder Provinz, wohin nichjt unsere Sabb« ( ruhe gedrungen ist und die Fasten, und das Lampen« zünden und die Enthaltung von den uns verboten, Speisen beobachtet wird. Sie versuchen auch die uw uns herrschende Eintracht nachzuahmen und die Hinga vom eigenen Besitz und Arbeitsamkeit in Handwerke unsere Standhaftigkeit und dis für das Gesetz zu ertr „ genden Leiden. Was aber das Wunderbarste dabei i , ohne die Anziehungskraft der Lust (man beachte d >, seine Anspielung ans die Orgien der heidnischen Religiom c hat das Gesetz für sich allein, so mächtig sich erwiese 'i und wie Gott durch die ganze Welt gegangen ist (d. r die Gottesidee durch die Juden) so ist das Gesetz dm r die ganze Welt gewandert." - Man muß hingegen den wirklichen hellenistisch e Standpunkt, den die Makkabäer mit dem Schwerte b '< kämpfen mußten, dem jüdischen Leser ins Gedächtn l, rufen: Atheisiiills und Pantheismus, Leugnung ein, Schöpfung, einer Vorsehung, der Prophetie, Leugnung d, Ossenbarung, Verbrennung der Torah und sämtlicher Hk ligen Schriften, Tötung der beschnittenen Kinder sa» ihren Eltern, Entweihung des Sabbats, freie Liebe un Mischehen, Schändung des Heiligtums und Opferung »o Schweinen auf dem Altar, Tempelraub, Berhöhiim und Verachtung alles Indischen. Gegen dieseRich tung kämpft Josephus als echter Nach komme der Makkabäer mit ehrlichster Bk g e i st e r u n g. Daß er griechisch schreibt? Nun ja, die Römer vc, standen kein Hebräisch, auch, die Juden der Diaspora »ich nicht einmal Philo der Alexandriner. Daß er sich, griechisch Bildung ängeeignet hat? Man könnte mit derselben Ä rechtigung dem Verfasser der Mischnah denselben Borwm machen, der den Ansspruch tat (Baba Kama 82 b): „Woz soll der syrische Jargon in Palästina? Entlvcder hebräis oder griechisch sprechen!" „Während er diesen in Rom sich zu eigen gemach hatte, soll er bald die rabbinische Bildung seiner Ingen in Jerusalem vergessen haben." — Der Talmud sag! Girsja dejaiikussa lau mischtakcha. Was man in der I« gcnd lernt, das vergißt sich nicht. 'Noch dazu bei eine, so merkwürdigen Gedächtniskünstler wie Josephus. No> dazu, wenn man in Jerusalem im Bethhamikdasch nii der Elite der Gesellschaft verkehrt hat und durch di crschüttcrnste Tragik ins Exil nach Rom in die „Cloal der Menschheit" — wie es Tacitus nennt — geschlendc, wird, mit tiefster Verachtung der heidnischen Untult« und Ucbcrkultur im Herzen, aus welcher Josephus im besonderem Freimut durchaus kein Hehl inachch. ' Nun kommen die Kronzeugen. „So verlor er meistens den Zusammenhang mit di Tradition: Dcrenburg, Dachauer, Olitzki, Grünbau« Schü-rer weisen die Stellen nach, wo er sich mit d« Tradition noch in Einklang befindet und daher au, die Verbindung mit den Trägern derselben in Rom. Also wohl das Gegenteil von der Behauptung des Be, sassers! Wir werden Josephus' Verhältnis zum Talmud „oi genauer zn ergründen suchen. Vorläufig genügt, daß er bei

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.