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Neue jüdische Presse · 1915-05-07 · Heft 17 (7.5.1915) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
13 (1915)
Issue
Heft 17 (7.5.1915)
Date
1915-05-07
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr- 17. Seite 3. nach Palästina: 22,700 Dollar zur Aufrechterholtung zion. Institutionen, 34,500 Dollar zu Hilfszwecken und 97,000 Dollar für Einzelpersonen oder Einrichtungen. Ende Januar zeigte sich die Notwendigkeit, ein S ch i f f mit Nahrungsmitteln nach Palästina zu senden. Die Bewegung wurde eingeleitet durch das' Anerbieten Nathan Straus, für diesen Zweck 50,000 Dollar zn stiften. Das Amerikan.-Jüd. Hilfskomitee bewilligte infolge der Anstrengungen des Dr. M a g n e s große Summen zu diesem Zweck; .und die zionistischen Organisationen ,in 40 Städten gaben Beiträge von Geld oder Lebensmitteln. Hierbei waren Jaco b' de Haas pus.Boston, sowie Nathan D. Kaplau und M. Schulman aus Chicago besonders tätig. Indessen waren die Schwierigkeiten, ein Schiff zu bekommen, sehr groß und schienen im Augenblicke beinahe Unüberwindlich. Da gewährte die amerikanische Reginmng unentgeltlich die Möglichkeit, 200 Tons Nahrungsmittel auf dem '„Bulcau", der am 10. März nach Jaffa segelt, zu verschiffen.*) Das Geld, das für das Hilfsschiff nach Palästina gesammelt wurde, übersteigt weit die geforderte Summe, und es wird beabsichtigt, späterhin eine weitere Schiffsladung nach Palästina zu senden. Amerika versuchte auch auf anderer Weise, den wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Palästina zu steuern. Orangen bildeten den Hauptexportartikel der jüdischen Kolonisten. Die Hauptmärkte für O r a n g e n waren Liverpool, Aegypten, Rußland und Australien. Als die Türkei an dem Kriege teilnahm, wurde den Kolonisten untersagt, Orangen nach diesen Häfen auszuführen, und es' bestand die Notwendigkeit, einen anderen Markt zu finden. Zu diesem Zwecke unternahm Samuel Pewsner aus Haifa eine Reise nach Amerika, um tzn sehen, ob es möglich sei, dort einen Markt für Palästina-Orangen zu schaffen. Zur Probe wurden mehrere tausend Orangen-Kisten nach Amerika geschickt. Gin besonderes Komitee wurde gebildet, um sie hier einzuführen, und infolge der Anstrengungen dieses Komitees wurden die Orangen zu einem Preise verkauft, der genügte, um alle Unkosten in Amerika zu decken und eine Summe von 9000 Dollar für die Kolonisten übrig zu lassen. Aus dem Ergebnis dieses Verkaufs kann man jÄwch nicht schließen, daß Amerika ein günstiger Markt für Orangen ist, denn der erzielte hohe Preis beruht zum Dell auf dem menschenfreundlichen Wunsche der Käufer, den Palästinensern zu helfen. S. Pewsner hat sich neuerdings bemüht, eine Anleihe für die Orangen-Pflanzer in Palästina aufzunehmen, um es 'ihnen zu ermöglichen, die Ausgaben des nächsten Jahres zu decken. Durch die Unmöglichkeit, Orangen zu exportieren, haben die Kolonisten wahrscheinlich 1l/o Millionen Frcs. verloren und so auch die Mittel, die zur Bearbeitung der Pflanzungen im nächsten Jahre nötig sind. Daher droht ihnen der Verlust der Pflanzungen selber, die auf 15 Millionen Frcs. geschätzt werden. Dr. Ruppin hat angegeben, daß 120,000 Dollar als Darlehen aufgebracht werden müßten, rückzahlbar in 5 Jahren mit Zinsen, und zwar sollten sie durch eine gemeinsame Verpflichtung der Pflanzer gezeichnet sein. Ein Komitee ist gegründet worden, das versuchen wird, in Amerika wenigstens einen Dell des erforderten Darlehens aufzubringen. Zwei Vertreter des Jüdisch'en Nation alfonds. Dr. Kaplan-Kaplansky und Dr. Epstein, sind nach den Vereinigten Staaten gekommen. Um die Interessen der Organisation des Jüdischen Nationalfonds zu fördenr. Was die politische Lage in Palästina anbetrifft, so hat sich die Regierung in Konstantiliopel jetzt von der Loyalität der Zionisten überzeugt und den dortigen Zionisten alle Freundlichkeiten erwiesen. Die günstigen Aussichten verdanken wir den Anstrengungen der Regierungen der Verefattfftat Staaten und Deutschlands und deren Bot- Es sirü» deutliche Anzeichen eines bedeutenden Wachstums der zionistischen Organisation in Amerika zu erkennen. Es ist wahrscheinlich, daß die Zahl der Schekelzahler in diesem Jahre mindestens doppelt so groß sein wird wie die des letzten Jahres. Der Auszug aus Uugaru. Die Wiener „Jüd. Ztg." schreibt: „Die armen Juden, die vor der russischen Invasion nach Ungarn geflohen sind, waren nicht auf Rosen gebettet. Die ungarischen Juden, die durch ihre ossizielleck Führer und Zellungen Jahre hindurch gegen die galizischen Juden systematisch verhetzt wurden, haben sie nicht wie Brüder empfangen. Sie galten als „Polische" und wurden nichts weniger als gerne gesehen, obwohl ihre Zahl im Lande eine ganz geringe war; so gab es z. B. in Budapest jm ganzen 6000 Seelen. Einige von ihnen, die auch früher mit Budapester Kaufleuten in Geschäftsverbindung gestanden sind, haben Geschäfte abgeschlossen, worauf sie die Polizei mit empfindlichen Strafen belegte. Hierauf enthielten sie sich.jeder Betätigung. Was war die Folge? Die Polizei ging gegen sie als gegen beschäftigungslose Fremde mit Strafen vor, bis man der Behörde klarmachte, daß die galizischen Juden österreichische Staatsbürger sind, die von der Wiener Regierung Unterhaltsbeiträge beziehen. Dies hinderte aber die Polizei nicht daran, am Vortage des Pessachsestes das Polizeigesängnis mit armen Flüchtlingen zu füllen. Endlich ging einigen ungarischen Juden das Licht auf. Man wird wohl annehmen,- daß sie sich ihrer be- *) Das Schiff sonnte erst am 23. März abfahren und wurde am 10. April in Jaffa erwartet. Ämn. der MdI. **) Daß der deutsche Botschafter Baron Wangenheim in dev gleichen Richtung außerordentlich tätig war, ist von zionistischer Seite schon ausdrücklich hervorgehoben worden. Mum dev Red . drängten Brüder angenommen haben. .Well gefehlt! Sie gingen von dem Standpunkte ans, daß der Anblick^ der galizischen Juden den Antisemitismus in Ungarn in die Halme schießen lasse und daher die Ernennung weiterer israelitischer Hosräte in Frage gezogen sei, und so begaben sie sich auf der Hintertreppe zur Regierung» bei der es ihnen gelang, die Abschaffung der Flüchtlinge nach Oesterreich.durchzusetzen." moderne Vorhangni Möbelstoffe, Tisch- U. Dlrandecken etc. Carl Biiehoff 19 Naue Malnxerstcasee 19 am Schanapielhaua. Aufruf! Brüder, Palästinafreundei Die furchtbare Katastrophe, von der die Welt betroffen ist, erschüttert auch! den Aau, an dem das Judentum aller .Länder seit Jahrzehnten in Palästina mit außerordentlicher Liebe und.Opferwilligkell gearbeitet hat» und droht das historische Werk zu zerstören. Bon der Welt fast gbgeschnitten ist die in den Dörfern und Städten Palästinas lebende und arbeitende jüdische Bevölkerung. Die Landeserzeugnifse, die in den letzten Jahren die Existenz der aufblühenden jüdischen Kolonien ermöglicht und teilweise gesichert haben, können infolge des unterbundenen Verkehrs keinen Absatz finden. Beinahe unverwertet bleibt die ganze Orangenernte und muß zum großen Teil verfaulen, und auch der Wein der sich nach, langjährigen Bemühungen und unter schweren Opfern seinen gesicherten Markt erobert hatte, findet jetzt nur wenige Abnehmer und muß.für spätere Zeiten aufbewahrt werden. Gefährdet find alle I n st i t u t e, welche durch jüdische Zähigkeit und jüdische Intelligenz entstanden sind. Selbst das große Werk des hebräischen Schulnetzes kann nur dadurch erhalten werden, daß die Pioniere, die Lehrer, sich.noch größere Opfer auferlegen. Alle Wunder, die der jüdische Idealismus in dem noch vor einer Generation verödeten Lande zutage gefördert hat, werden durch die Schrecken des Krieges aufs Schwerste betroffen. Volk Sorge fragt man sich, was aus der dem Regenerationshrozeß .sich immer mehr anschließenden jüdischen Stadtbevölkerung Palästinas, tvas aus den ländlichen Ansiedlungen, aus den etwa 100 ganz- und halbhebräifchen Schulen des Landes, aus denverschiedenartigen kulturellen und sozialwirtschaftlichen Anstalten und Unternehmungen unter den Kriegszuständen werden wlld. Noch wissen wir nicht, was die Zukunft für die Judenheit Palästinas und damit auch für das gesamte Judentum in sich birgt. Indes schon der Augenblick erheischt ein aktives Handeln von jedem, der retten will, was jüdischer Geist und jüdische Seele im alten Heimatlande geschaffen. Verpflichtet dazu sind alle Juden, unbeschadet ihrer Parteianschauungen. War für die einen die Arbeit in Palästina ein Baustein zur Lösung der Judensrage, so war sie für chie anderen ein kostbarer Schatz jüdisch« Werte und jüdischer Erlebnisse. Welcher selbstbewußte,,Jude hat nicht an dem Echo jüdischer Hoffnungen und jüdischer Sehnsucht nach einem ganzen und ungehemmten Leben des jüdischen Volkstums seine Freude gehabt! Dem Elend Palästinas zu steuern, haben die amerikanischen Juden bereits feit Monaten begonnen. Sie haben als erste die Gefahr erkannt und unter dem Protektorat amerikanischer Regierungsbehörden eine Aktion zugunsten der Bedrängten eingeleitet und bereits große Mittel aufgebracht. Sie waren es. die .schon zu Beginn des Krieges aus den mannigfaltigen Gruppen in Palästina ein Exekutivkomitee einsetzten und diesem nacheinander Geld- und Nahrungsmittel in großer Menge zusührten. Den amerikanischen Juden nachgefolgt ist^vor einiger Zell der Jüdische Nationalfonds, dessen Zentralsitz feit Ausbruch des Krieges sich im Haag befindet; er hat es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, Notstandsarbeiten in Palästina vorzunehmen, um die Arbeitslosen an Wege- und Häuserbauten und anderen Unternehmungen zu beschäftigen. Diese beiden Faktoren reichen jedoch bei weitem nicht aus, um den wirtschaftlichen Ruin per palästinensischen Judenheit auch fürderhin zu verhindern. Es ist.sestgestellt, daß das palästinensische Judentum, um dem Aeußersten zu entgehen, einen monatlichen Zuschuß von mindestens 200,000 Mk. erhalten muß — eine Summe, .die nur durch die vereinten Kräfte der Juden aufgebracht werden kann. Andererseits sind noch die größten Telle des Judentums an der Hilfsarbeit für Palästina unbeteiligt, und noch .besitzen die Judenmassen außerhalb Amerikas, die gedanklich und seelisch an Palästina hängen, auch nicht die erforderlichen Organisationen, die auf ifie Not der palästinensischen Juden ihr Augenmerk richteten. Zur Schaffung solcher Organisationen fordert die Zionistische Organisation die Juden aller Länder aufs dringendste auf. Es gilt sowohl die direkte Not zu lindern als die kulturellen, die gesellschaftlichen Institute, die Schulen, Berufsorganisationen, die geistigen Unternehmungen aufrechtzuerhalten und zu stützen. Wir wenden uns an alle Juden, .die den Gedanken erfaßt haben, daß es niemand unter ihnen geben kann, der'nicht Pflichten hätte gegenüber Palästina, gegenüber jenen, die die Wiedergeburt Israels und Palästinas erstreben, gegenüber jenen, die vor keinem Opfer zurückschrecken. „ Darum erfüllet alle Eure Pflicht, wagt Eure Schuld ab, greifet ein, helft schnell und gründlich!!*) Zionistische Organisation. ___ Bureau Kopenhagen. ' *) Frankfurter Adresse für Spenden: A. Heimann Söhne, Zell 21, Postscheck Nr. 1833. Aus aller Well. Deutsches «eich. Berlin. In den sozialistischen Monatsheften bespricht Ludwig Quefsel das aktuelle Thema „Deutsche und jüdische.Orientint eressen". „Eine eigenartige Verkettung historischer Ereignisse", heißt es in der Einleitung, „hat als» die Zentralmächte zwar nicht zum Verbündeten des Judentums schlechthin, wohl aber zum Bundesgenossen der nattonalgesinnten Judenheit gemacht, die bestrebt ist, aus Palästina ein Zentrum nattonaljüdischer Kultur zu schaffen. Diese durch die Teilnahme der Türkei am Weltkrieg entstehende Bundesgenoflenschaft zwischen Deutschland und nattonalgesinnter Judenhell wäre frMlich von geringer Bedeutung, wenn sie rein äußerlich und damit vergänglicher Natur wäre.' Im folgenden soll jedoch.gezeigt werden, daß in ihr dauerhafte Fattoren enthalten sind, die sie zu einem geschichtlichen Ereignis stempeln, dessen Tragweite in Deutschland nicht unterschätzt werden sollte, und das der aufmerksamsten Beachtung aller Polittker.wert ist." Oesterreich-Augur». Wie«. Bobrinski, der russische Statthaller von Galizien, hat den muttgen, gerechten und menschenfreundlichen sozialdemokratischen Abgeordneten Ernst .Breiter nach Sibirien verbannt. Breiter war ttotz Abratens seiner Familie und seiner Freunde in Lemberg geblieben. Sein, letztes Argument für sein Verbleiben lautete: „3Ber soll den armen Juden Helsen?" Sein Eintreten für die Juden chat ihn denn auch.nach Sibirien gebracht. Als jüngst der große Judenpogrom in Lemberg war, ging xr zu Bobrinski, der ihm die Türe wies und eine Haussuchung bei ihm vornehmen ließ. Es fanden sich Aufzeichnungen über die russischen Greueltaten in Lemberg, — und baä f>ot den Anlaß zur Verbannung. Wie«. Die „Wien« Morgm-Ztg." setzt ihre Behandlung der Oberrabbinerfrage fort. Beide Kandidaten des Vorstandes seien weder als Talmudkeimer noch als Gelehrte bekannt. Dr. Hevesi, früher Händler, könne jetzt, wenn er nach Wien komme, Feinen magyariperten Namen Hevesi wieder in Händler umtaufen. Bei uns Inden sei es bisher Sitte gewesen, bei gefährlichen Krankheiten feinen Namen zu ändern: Dr. H. habe durch Umänderung seines Namens bewiesen, daß seine jüdische Seele krank sei. Und von Dr. Benettaner wisse man nur, daß er einen Bruder hatte, der — Bischof piar. Budapest. Der ..Pest« Hlllap" berichtet, daß in Lemberg ein großer P.rogrom stattfand, bei dem 80 Juden getötet wurden. Ezeranoitz. Erzherzog-Thronfolger Karl Franz Josef wellte hier. Er äußerte sich zum Repräsentanten der jüd. Gemeinde Abg. Dr. Weuder wie folgt: „IhreGlaubensgenossen haben wegen ihres Patriotismus unter der Rufsenherrschaft sehr gelitten. Die jüdische Bevölkerung ist sehr patriotisch. Wir werden ihr das nie vergessen. Rach glücklicher Beendigung dieses Krieges werden hosfenllich alle Schäden gut gemacht werden." Prag Verschieden ist das Los der galizischen Flüchtlinge. Während diese in Ungarn überall Mißachtung und Verfolgung seitens der Bevölkerung — auch bei einem Teile der jüdischen Bevölkerung — begegnen, geht es ihnen in den Sudeten-Läudern Böhmen-Mähren verhältnismäßig nicht übel. Die Bevölkerung ist gegen diese Aermsten der Armen freundlich und, hilfebereit. Besonders gut aufgehoben find ‘ 5 die Flüchtlinge in Marienbad, wo der bekannte, ehrwürdige Bankinhaber Herr Buxbaum das Amt als Obmann des Hilfskomitees für galizifche Flüchtlinge bekleidet. B. sorgt väterlich für die physische und geistige Erziehung der Jugend und hemüht sich mit aller Kraft, Not und Verzweiflung von Pen. Heimatslosen zu entfernen. Auch die anderen Komitee-Mitglieder, Knltnsvorstand Herr Wolfner sowie Herr Stingl, nehmen sich per Heimatslosen warm an nnd helfen ihnen mit Rat und Tat. Durch Verwendung des Komitees ist der Bezirks- Hanptmann in Marienbad für die Flüchtlinge günstig gestimmt nnd behandelt sie human. Dank verdient auch Herr David Leitner, Besitzer des Hotel National, der seinen großen Saal nnd Synagoge, talmudistische Lehrbücher nsw. den Flüchtlinge kostenlos zn Verfügung Milte. > W. gase-. 1730 «.«km« m. No.10. TunlUentM M.S.40 So.3.0rmiigB-Pccloe-Blätcnsptti.M.3.ee Ho. 13. Teeiohmldt-T«» M.4.SO. No. 13-Teespi txen M. 2-70- Kakao Soma Mk. 2.40, 3—. Der Krieg und die deutsche» Jude«. Sfomlftttt tt. VL Freiwilliger Sanitäter Joseph Hamburger wurde znm stellvertr. Zugführer nnd Ludwig Dorfzaun znm Sektionssührer befördert, und beide «hielten den Roten Krenz-Orden 3. Kl. Frankfurt a. St. Assistenzarzt Dr. Moses Strauß- Mergentheim, Dr. Max Meyer-Gelsenkirche» erhielten das Eiserne Kreuz, und cand. jur. Adolf-Caro, Sohn von Professor Dr. C.-Frankfurt a. M„ wurde zum Leutnant befördert. Sämlliche sind Mitglieder d« Vereinigung Jüdisch« Akademiker (B. I. A.). Köln. Leutnant Robert Kahn, Sohn von Gustav K.» «hielt das Eiserne Kreuz. '»

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