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Neue jüdische Presse · 1915-04-23 · Heft 15 (23.4.1915) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
13 (1915)
Issue
Heft 15 (23.4.1915)
Date
1915-04-23
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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ShXJZM c- 15 auf bi >ert: Er ^nheimer — man nur im Lebensicht Zeit, ist un» n Tagen, kes und vor nciik »cwährteu;z wieder Charakter ist ein elegenheit anderen so ward Mannest konnte. t erfüllte fein Legiert die rügt der Weisung em ersten sicht den zionistiirmseligen ife gegen die Borzionistider Aus- >ren Ziele mng, die ante, ließ he abzu- :nkt heute er diese - Gesaintder treue ger Rm ne Wag- Nesämtbcu immer zu dem zu seinen der jnriist von gewürdigt it Fürste»- irsen. Er heidungcn . ihm in s Lebens' denheim« traurigen a begann her Wirk- und Einatte, vcrnnd zu t Zionisbewegnng, überhaiwi und bclinng und e. >as Erbe rd Geschiit seine Lciessen aber träteder ten. Und ieu schält die Ewig- Zionismulosen Anation nnnmelt sich ke in der die Liebzn verez Israel ermüdliche b Zeugen : jüdische ahnr; dies um die >lle Tätigentzisfern. itage weiß sich selbji Politische len wolle, . Um die er Bodendie besten r jüdische» :ntag Max en Gesin- Lrwartung eben -und ndas Ehre enheinrers, rttin, der ionistischen «glück. gemnheim. Nr. .15. Kitt Stimmungsbild aus Russisch-Polen. Der bekannte Berliner Maler Herr Hermann Struck, der vor kurzem eine Reise nach Russisch-Polen gemacht hat, stellt uns folgenden für die Stimmung der dortigen Jevölkernng sehr charakteristischen Brief aus Russisch- Polen zur .Verfügung: .... 21. März 1915. Viel habe ich bon den Mördern gelitten Fast jede Nacht klopften sie an unsere Tür, um Fürchterliches zn begehen. Deshalb ging ich nach Lodz. Bei der Belagerung Lodzs war ich in der Stadt. Ich hatte viel mit meiner Familie anszustehen. Wir haben hungern müssen, denn es war nirgends etwas zu bekommen. Die hungrigen russischen Soldaten haben alles aufgegessen; sie entnahmen bei den Juden alles, was sie sanden. Es ist mir unmöglich, all die Leiden, die wir während drei Wochen zu ertragen hatten, zn beschreiben. Der Hunger war sehr groß. Ein Bauer hatte Kartoffeln zu verkaufen, und wir Inden kauften sie bei ihm am Sonnabend und trugen sie selbst nach Hanse. Bon dem wenigen, was ich zu essen hatte, mußte ich noch meiner Mutter und Geschwistern abgeben, die alles während des Krieges verloren hatten. Als .ich zu meiner Mutter kam, erkannte sie mich nicht — und ich habe sürchterlich geweint. So dauerte die entsetzliche Lage drei Wochen, bis die Deutschen die Stadt Lodz besetzt haben. Als die Deutschen in die Stadt kamen, wurden sogleich die Geschäfte geöffnet, man hat sofort Brot gebacken, und cs wurde uns etwas leichter. Wir hatten keine Angst mehr, daß die Russen uns unser Brot rauben werden. Ich selbst habe es gesehen, wie ein russischer Soldat einen armen Juden, der Brot trug, geschlagen hat «md das Brot ihm wegnahm. Ich habe bis jetzt nicht den hundertsten Teil der Schrecken beschrieben, die wir erlebten. Ich fuhr dann nach . und öffnete meinen ärmlichen Laden, der schon von früher her durch den Boykott der Polen ruiniert war. Gott" möge uns Inden von den mörderischen Russen beschützen!" Cafe Kaisergarten am Opernplatz Erstklassiges Eamilien-Cafö Nachmittags Konzerte. Fr. Hansahnann, Besitzet. Aus aller Welt. Deutsches Reich. Parchim. Mit Erlaubnis des Kommandanten fand im hiesigen Kriegsgefangenenlager eine jüdische Theatervorstellung statt- Die Vorstellung begann nachmittags um 3V»' Uhr und lourbe eröffnet durch die Ouvertüre „Der Schwur im Tempel", „ausgeführt von dem Virtuosen Gapenko." Solist Glewitzki sang dann, von einem Chor begleitet, zwei Arien aus der Oper „Barkochba", und schließlich wurde aus dieser Oper ckuch noch das dramatische Bild „Der Prinz Ismail" dargestellt. Nach einer Pause folgte der zweite Teil. Einer der Gefangenen sang drei deutsche „komische Couplets." Eine gedrückte Stimmung kann in bem Saget tawrt herrschen, denn ein komisches Stück — „Zwei Lumpen" — bildete den Mittelpunkt auch des dritten Teils. Vefterreich-U«gar». Me«. Die Vorsteher der Israel. Allianz und die jüdischen Abgeordneten aus - Galizien haben beim österr. Minister des Innern für die Inschutznahme der galizischen Flüchtling e interveniert. Da die ungarische Regierung auf den Abschub aus den.Provinzstädten besteht, so wurden wenigstens Erleichterungen erreicht ^Personenwagen statt der bisherigen Gepäckwagen, rituelle Beköstigung n. dgl.). Was die galizischen Flüchtlinge in Budapest anlangt, deren Ausweisung das ungarische Ministerium mit der Begründung verfligte, daß die österreichische Regierung für die Unterstützung keine Beträge zur Verfügung gestellt hat, so hat sich demgegenüber das Ministerimn des Innern in Wien zur'Auszahlung der Unterhaltsbeiträge für die Flüchtlinge in Budapest bindend bereit erklärt und die ungarische Regierung hievon amtlich verständigt, so daß für das ungarische Ministerium weder materielle noch moralische Gründe und Ausreden zu einem inhumanen Vorgehen vorliegen. Ob das nützen wird? Die Abgeordneten gedenken, persönlich in Budapest die Angelegenheit zu betreiben. Der Krieg nnd die deutsche« Jude«. Frankfurt a. M. Jnnen-Architekt Ludwig Ledhen, Mitinhaber der Firma Paul Lange & Co. in München, Gefreiter im 81. Res.-Infanterie-Regiment, hat infolge bewiesener großer Tapferkeit aus dem östlichen Kriegsschauplatz das.Eiserne Kreuz 1. Klasse erhalten und wurde zum Unteroffizier befördert. Frankfurt a. W. Ludwig Rosenthal wurde zum Leutnant befördert. Berit«. Dos Eiserne Kreuz erhielten: Willi Eisenberg, Oberarzt Dr. Bruno Moses, Alex. Lewin, Max Albert Hermann, Dr. Haus Reiner, Kurt Herrmaun, Stabsarzt Dr. Jsaac Zwirn, Stabs-, und Regimentsarzt Dr. Abraham, Bataillonsarzt Dr. Richard Zimmt, Assistenzarzt Dr. Simon, Oberarzt Dr. Emil Heymann, Jos. Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Juliusburger, Rechtsanwalt Dr. Rudolf Gold» stein, S<mitätsrat Dr. Roseuberg, Oberarzt Dr. S. Schragenheim, Stabs- und Regimentsarzt Dr. Michael Sachs, Alfred Holzmann-Berlin. Oberapotheker Siegfried Wollenberg - Gnesen, Mzefeldwebel In lins Saling er-Neustettin, Markus Lehmann, Sohn des Schriftstellers Oskar Lehmann-Mainz, Assistenzarzt Dr. SiegfriedJacobi- Herzogenrath, Stabsarzt d. R. Dr. Peiser-Ostrow und Kurt Müllerheim, Sohn des Kaufmanns Wolf Müllerheim-Schwedt a. O- Berlin. Dr. S K Jacob und Dr. Ernst Goitein ionrden zu Leutnants befördert. Breslau. Erwin Afchner, Sodn von Max A. in Ratibor, und Moritz Schüft an, Sohn von Heimann S. in Schwii^, erhielten das Eiserne Kreuz. Bingen. Artur Kanu wurde zum Leutnant befördert. Cassel. Mühl-nbesiher Ernst Heß und Sanikätsrat Dr. Frankenstein erhielten das Eiserne Kreuz. DarmkiaLt. Der Kommandanturbefehl betreffs des jüdischen Soldaten Heims lautet: Für die im Lager untergebrachten jüdischen Soldaten wird vom 14. ds. Mts. ab in dem Hause des Bierverlegers Btuth am Westausgang des an das Lager grenzenden Wirtschaftsviertels ein israelitisches Soldatenheim eröffnet, in dem die israelitischen Mannschaften ihre Mahlzeiten nach ritueller Vorschrift jederzeit einnehmen können. Die Einrichtung untersteht dem israelitischen Militärseelsorger, Rabbiner Dr. Marx-Darmstadt. Die Truppenteile haben stets die neu einrückenden Mannschaften israelitischen Glaubens an dem Tage, an dem sie den Truppenübungsplatz beziehen, auf die rituelle Speisung in vorgenanntem Soldatenheim hinzuweisen. Den jüdischen Mannschaften ist auf Antrag das Menagegeld anszuzahlen. gez.: v. Linker. Kiel. Ebenso wie in den vergangenen, konnten auch in diesem Jahre die hier liegenden, auf Pessach nicht beurlaubten jüdischen Marinesoldaten, dank per Fürsorge des Frankfurter Menschenfreundes Lassar Lewis o h n das Pessachfest im Hause Lehrers K a tz auf die angenehmste Weise verbringen. „Besonders in diesem Kriegsjahre", so heißt es in einem der Dankbriefe unserer tapferen Blauen, „haben wir unsere Heimat schmerzlich vermissen müssen, doch ließen die fröhlichen Stunden, die wir hier verlebt haben, uns dies nahezu Vergessen." Die Namen dieser jüdischen Marinesoldaten dürften weitere Kreise interessieren; sie lauten: Haller, Maschinistenobermaat, Wandsbeck; Baasch, Obermaat, Berlin; Blumenberg, Obermaat, Einbeck; Bloch, Maat, Mühlhausen; Löb, Maat R.-K., Saarbrücken; Möddel, Obermatrose, Samter; Abraham, Obermatrose, Tempelburg; Lewy, Obermatrose, Berlin; Arndt, Lwrpedofeldwebel, Berlin; Schott, Bekleidungsamt O.-M., Rogasen; Schollack, Bell.-Amt-Obern«., Hannover; May, Maschinenmaat, Hannover; Bartsch, I.-Aspirant, Berlin; Gießer, Rekrut, Magdeburg; Perlmann, Rekrut, Berlin; Silberger, Rekrut, Schurken; 'Rose, Einjährig-Freiw., Nordcm; Ucko, Unteroffizier der Seewehr, Hindenburg; Glaser. Unteroffizier der Seewehr, Berlin; Lewin, Gefreiter Seebataillon I, Cempin; Jofefi, Oberrnatrose, Kreppen; Dreifuß, Funkentelegraphist, Mühlhausen; Ehrmann, K.-B. Rekrut, Militsch; Fromm, K.-B. Rekrut, Kaiserslautern; Glücksmann, K.-B. Rekrut, Hamburg; Calbmann, K.-B. Rekrut, Aachen: Rohmann, Gefr. Seebat., Fürstenberg; Tannenbaum, Marine - Infanterist, Nordheim; Selka, Obermaat, Ritter des Eisernen Kreuzes, Kitzingen; Samuel, Rekrut, Köln; Pinkus, Rekrut, Pforzheim; Lazarus, Rekrut, Posen; Wasserinanü, Rekrut, Dresden; Hirsch, Rekrut, Berlin; Lederer, Rekrut, Nürnberg; Walter, Rekrut, Naugard. Köln. Referendar Arthur Bauer erhielt das Eiserne Kreuz. Metz. Am Borabend des Pessachfestes kamen nach hier 300 jüdische Soldaten aus dem Felde, . Angehörige des III. Bayr. Armeekorps. Unter der um- ' sichtigen Leitung Oberrabbiners Dr. Netter wurde alsbald allen unterschiedslos in den jüdischen- Restaurationen für die Dauer ihres Urlaubs ein Freitisch bewilligt, und am ersten Pessachabend versammelten sich ungefähr 150 Mann im Soldatenheime. Für die .hier Garnisonierenden fand der Herr Oberrabbiner in den Privathäusern sowie in den jüdischen Garküchen Unterkunft. Ebenso ward die Verpflegung von etwa 20—25 jüdischer Soldaten in den Lazaretten in die Wege geleitet. Der Herr Oberrabbiner hat auch außerdem den Ungehörigen des 16. Armeekorps 300 Kilogramm Mazzoth gesandt; er erhielt späterhin den erfreulichen Bescheid, daß die Sendung vom Generallommando in Grandpris (Argonneu) zur Verteilung gelangte. Die Kosten hatte Lassar Zewisohn-Frankfurt am Main zum Teil selbst gedeckt, znm Teil durch von ihm veranlaßt«; Spenden bestritten. Indessen sind die Kosten, die sich auf viele Tausende belaufen, bei weitem noch nicht gedeckt. Wen an dieser werktätigen Liebe teilzunehmen sein gutes Herz treibt, für den sei bemerkt, daß Oberrabbiner "Dr. Netter gerne Gaben vermittelt. Nürnberg. Stellv. Lazarettinivektor Jsaac Grünbaum, .Sohn des Herrn A Grünbanm, erhielt das Eiserne Kreuz. Rüffelshelm a. M. Bizefeldwebet Bertram Mayer im Landwehr-Inf.-Regiment 116 erhielt das Eiserne 6tattaa«t. Julius Lion-Bonfeld und Max Dreh fuß-Ludwigsburg wurden zn Leutnants' befördert. Wie«. In Pystin bei Kolomea waren im November die Rusien, und Kosaken lagen bei einem jüdischen Seite 3. Bürger Namens Schorr im Lluartier. Plötzlich verschwanden die Kosaken auf einige Tage. In dies«: Zeit fand die 19jährige Seminaristin Sarah Esther Schorr in den von den Kosaken verlassenen Stuben einen äußerst wichtigen Korpsbefehl des russischen Oberkommandos, der die Stellmrgen der Russen inr ganzen Gebiete genau bezeichnet«:, ein Verzeichnis der russischen Patrouillen nnd Spione' gab nsw. Das Mädchen machte sich sofort ohne Wissen ihrer Eltern nach dem österreichischen Kommando, das damals in Wiznitz stand, auf nnd erreichte ihr Ziel unter großen Gefahren nach 2 Tagen nnd 2 Nächten. Das tapfere Mädchen hat jede Belohnung zurückgewiesen. ILomler &!Lait»clftl Tel.Han»a3148. Frankfurt a.M , LlebfranenhergäS. fl Specialhans für Unterkleider und Strümpfe. fl. Niederlaee echter Dr. Lahmann-Wgsche. fl Personalien n. Kleine Mitteilungen. Breslau. Banldirektor Hermann Meidner, Repräsentant der jüd. Gemeinde, ist im 70. Lebensjahre verschieden. Breslau. Rabbiner Prvfkssor Dr. Jakob Guttm a n n feierte am 22. April seinen 70. Geburtstag. G., ein hervorragender Kanzelredner, war von 1874 bis 1892 Landrabbiner in Hildesheim >md amtiert seitdenr in Breslau. Er ist Vorsitzender des Rabbinerverbands in Deutschland. Als Mensch nnd Gelehrter genießt er das höchste Ansehen. Hamburg. Adolou M Heymann, eine in weiten Kreisen angesehenen Persönlichkeit, ist inr hohen Alter von 83 Jahren verstorben. Der Verstorbene war der langjährige Sekretär der hiesigen Deutsch -israelitischen Gemeinde, in derer Dienste er mehr als 50 Jahre mit unermüdlichem Eifernnd treuer Gewissenhaftigkeit tätig war. Königsberg. Ihre Jahrhundertfeier konnte heute die alte Synagoge begehen, — und damals wie heute wurde darin eine Anzahl Kriegsfreiwilliger vereidigt. Stuttgart. Kirchrnrat Rabbiner D'. Theodor K r o n e r feierte am 19. Llpril seinen 70. Geburtstag. Er begann seine Laufbahn als Direktor des ijrael. Lehrerseminars in Münster, .kam dann als Rabbiner nach Eisenach und dann nach Stuttgart. Die gesamte württembergische Judenheit nimmt an dem Ehrentage ihres geliebten Oberhauptes freudigsten Anteil. l>-.I Pose«. D s Israel S ch w arz'sche Ehevaar in Schmiegel und das Louis Gellhorn'sche Ehepaar in Rogasen erhielten anläßlich ihrer goldenen Hochzeit die Ehejnbiläumsmedaille. — In Ko schm in verschied Lehrer M. Schneider -und in Schwoda Kaufmann Isidor Baruch, Vorleser der jüdischen Gemeinde nnd Stadtverordneter. Wien. 21 junge Inden aus Galizien, darunter 15 Gymnasiasten, standen hier wegen unerlaubten Spielens vor Gericht. JÄrer wurde mit 20 Kronen bestraft, und der Richter betonte mit Recht, daß als erschwerend ihr Bildungsstand und ihre Eigenschaft als Flüchtlinge in Gewicht gefallen sei. Am gleichen Tage standen vor einem anderen Wiener Gericht gleichfalls etwa 20 galizischc Inden wegen unerlaubten Svielens. Das sind die Folgen der von .den Behörden erzwungenen Untätigkeit der Flüchtlinge! Wien. Der jüd Flüchtling B Tennenbaum wurde wegen „Wuchers" zu 150 Kronen verurteilt, weil er einen Waggon Nüsse ans Rumänien gekauft und nicht gleich wieder verkauft hat, sondern ans Lager nahm. Eine merkwürdige Blüte - des Antisemitismus und ein Beweis, welche Schwierigkeiten mau den galizischen Juden macht! Wenn nach den gleichen Gesichtspunkten auch die christlichen Kausleute behandelt wurden, dann müßten Tausende von ihnen vor Gericht stehen. _ Muukücs «Ungarns. Hier verlchied, -->6 Jahre alt. Robb. «. S. K aha ne, der Dajan der hiesigen Gemeinde. Haag. Während des März bat der Jüdische Nationalfonds 30,223.08 an Spenden vereinnahmt. Diese verteilen sich: ans Nordamerika Atari 15,382.07, Oesterreich JL 6978.73, Rußland M. 2773.39. Deutschland Jk 2345.81, ■ Rumänien JL "629.64, England JL 482.98, Schweiz JL 435.66, Holland JL. 332.93. Griechenland JL 244.—, Australien .tf. 222.2-1, Bulgarien JL 212.—, Ostafien JL 183.60. Haaq. N ch den letzten B-richten aus Palästina haben zwar die Nationalfonds-Betriebe unter der allgeineinen Krisis in mancher Hinsicht zn leiden, doch geht alles erfreulicherweise seinen gewöhnlichen Gang. Ueberall konnte man fair alle Mbeiten, wie sie von der Verwaltung ursprünglich im Wirtschastsplan vorgesehen waren, ausführen. Man hat sich besonders in diesein Jahre aus den Anbau von Gemüse verlegt. Ans der Pflanznngsnnd Ackerbau-Farm Ben-Schemen werden täglich Mllch und Käse nach Tel-Äwiw, sowie Geflügel und Eier nach Jaffa gebracht. Rotterdam. Hier verschied in hohem Greisenakter Matisja Silberblatt, eheinals Direktor der Talmud Thora-Schule für arme Kinder in Antwerpen. Aopenhage«. Als vor einigen Monaten die Könige von Dänemark, Schweden und 'Norwegen, zum ersten Male seit mehreren hundert Jahren, in Malmö znsammenkamen, sand kurz darauf eine Zusammenkunft der Premierminister dieser drei Staaten . in Kopenhagen statt. Der Sekretär dieser Konferenz «vor der 27jährige Geqrg Cohn, der ebenso wie sein jüngerer, in Kopenhagen 'als Anwalt tätiger Bruder Naphtali ein streng traditionstreuer Jude ist und keinen Morgen den Gottesdienst versäumt.

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