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Neue jüdische Presse · 1914-07-03 · Heft 26 (3.7.1914) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
12 (1914)
Issue
Heft 26 (3.7.1914)
Date
1914-07-03
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 Frankfurter Israelitisches Kamil^nKatk. Nr. 26 auf orthodoxer Seite — eine kleine Gruppe aasgenomnien — keine Feindschaft gegen den Zionismus, viel eher eine wohlwollende Neutralität. Das sollte doch schon die Tatsache beweisen, daß unter den Unterzeichnern des antizionistischen Ausrufs sich nicht ein einziger Orthodoxer befand. Man erkennt in weiten Kreisen das Gute an. das der Zionismus gestiftet hat, aber man verkennt auch nicht die Gefahren, die er in sich, birgt. Diese Gefahren sind gewachsen, seitdem er sich, mehr und mehr der kulturellen Arbeit zuwendet. Auf diesem Gebiete, wo sich notwendig die Geister scheiden müssen, sind die radi- - kaleu Tendenzen gewisser jungjüdischer russischer Kreise der Religion noch gefährlicher als die des extremen Liberalismus. Leider herrscht dafür in den orthodox-zionistischen Kreisen viel zu wenig Verständnis. Das Judentum hat sich Jahrhunderte hindurch erhalten, auch ohne Politische Ideale, lediglich! durch das treue Festhalten an der Thora: Die Erfüllung der Thora unter schweren Opfern setzt einen Idealismus bei den Bekenner« des Judentums voraus, der ihm auch heute noch Dauer und Bestand sichert. Man sollte sich deshalb doch hüten, die Männer, die solche Opfer bringen, zu verunglimpfen und sollte etwas vorsichtiger mit Aeußerungen sein, die geeignet sind, den Abfall von der Religion zu fördern, indem sie den Anschein erwecken, daß die nationale Idee einen ausreichenden Ersatz dafür bietet. Was war der Inhalt unseres Artikels „Die Zukunft des Misrachi"? Wir führten aus, daß die Orthodoxie von heute im Gegensatz zu den Leuchten des Judentums in der Vergangenheit — den Propheten, Tanaim, Amoraim und den großen Rabbinen der späteren Jahrhunderte — weltfremd außerhalb des Lebens steht und daher unvölkisch und antinätional ist. Daß dM so ist, das beweisen ganz Tenach der Talmud und die Schöpfungen der arabisch-spanischen Periode sowie der späteren Jahrhunderte. Wer wollte es bestreiten, daß Jeremia, Rabbi Äkiba, Rabbi Samuel Hanagid, Rabbi Jehuda Halevi, Rabbi Moses ben Maimon nicht weltunkundig und zugleich religiös und national gewesen waren? Daß aber die Orthodoxie des Ghetto weltfremd war, beweist ihr ganzes Verhalten zur Bildung nach dem Fallen der Ghettomauern. Es sei hier zurr auf die Anfeindungen hingewiesen, die der berühmte Naftali Weisel für seinen Atstruf „Diwrei scholam woemes", Schulen. zu gründen, seitens seiner orthodoxen Gesinnungsgenossen erfichr. Und das gleiche Schauspiel wiederholt sich jetzt: weder will die russische Orthodoxie etwas von den modernen Schulen wissen, noch wlll sied.ie verwahrlosten Chedorim reformieren, und. dabei sieht sie, daß sie den Einfluß aus die Jugend eingebüßt hat und so ihre eigene Zukunst gefährdet. Das gleiche gllt von der Jerusalemer Orthodoxie, und die galizische und die ungarische sind in ihrem größten Telle nicht wett davon entfernt. All' das sind Tatsachen. Und wenn Ihnen, Herr Rabbiner, diese Tatsachen unbekannt sein sollten, dann würden wtt nur einen Beweis mehr für unsere , Behauptung von der Weltfremdheit der Orthodoxie haben. Doch wir sagten noch eins: „Der Misrachi kennt den Geist der Thora". Damtt wollten wtt sagen, daß der Misrachi, rüdem er an das Religiöse auch das Nationale angliederte, im Geiste der Thora handelte, die hauptsächlich auf dem Religiös-Göttlichen und zugleich Ethisch- Menschlichen sowie auf dem National-Völkischen beruht. Daß auch letzteres einen integrierenden Teil der Thora bildet, braucht nicht erst bewiesen zu werden. . Schon das Bündnis'Abrahams mit Gott, das für ihn und seine Nachkommen „kn allen zukünftigen Geschlech-, lern" als ewiges Bündnis („Brith olam") geschlossen wurde, basiert auf dem Lande Kanaan als „Achusath Ham". Und ebenso gut wie das Land als der größte Segen, so wird auch der Verlust des Landes als der größte Fluchja als die härteste Strafe hingestellt. Man sieht also: das nationale Bestreben, ein Land für das jüdische Volk zu erwerben, entspricht ganz dem Geiste der Thora. Auch dem Geiste des Talmuds? Gewiß. In der Gemoro (Megilo, Perek: Hakore lemastea, Seite 17) wird ausdrücklich gesagt, daß dieGeula nach der Reihenfolge der „Schmona Esre"- Brachoth vor sichgehen wird: Zunächst wird das Land Früchte tragen /„Boreich olcnu"), alsdann Sammlung der Diaspora („Tka beschofar") und erst ganz zuletzt die An-, kunst des Messias vom Hause Davids (,-Zemach David"). Danach wird nicht zu allererst mit der Ausräumung der Poschdn begonnen, sondern zunächst, mit der Urbarmachung des Landes. „Kibuz Goljaus" — Sammlung der Diasporen — hängt in keiner Weise von der Tschuwa — Butze — des Volkes ab. Dies kann (Gemoro Sanhedrin 38) auch selbst, wenn „Knlau chajow" — alle schuldig sind, stattfinden. Die „Schmona Esre"-Brochoth aber sind von 120 Aeltesten — darunter vielen Propheten — geordnet worden. Daraus folgt also, daß der Zionismus ganz im Sinne der Thora, im Sinne der Propheten» sowie auch im Sinne des Talmuds ist. Nun meinen Sie, Herr Rabbiner, die „ehrlichen geschichtstundigen Zionisten" müßten es zugeben, daß unsere Weisen »chen nationalen Gedanken im Sinne des Zionismus nicht akzepttert-hätten". Wir glauben in unserer - Geschichte nicht , unkundig zu sein — und doch konnten wir leider nicht finden, was Ihre Behauptung bestätigen würde. Unseres Wissens ist der Auszug aus Babylon bei viel ungünstigeren Zuständen jm Punkt Frömmigkett — denn Götzendiener sind auch die radikalsten Zionisten nicht — erfolgt. Der Prophet Ezechiel,-der die Gebrechen seines Volkes, genau kannte, hat die Göulo: tErlösnng) .v or der Tschftwo (Besserung).-das Wort geredet. Er sagt: „Bloß um meines Namens willen, des Namen Gottes — „lemaan schmi" — soll die: Göulo zu stände kommen." Mechiel 20,. 39^44.) Die. Bessei rung des Volkes aber verschiebt er auf später, auch dann, wenn das Volk auf der e i g e n e n Scholle sitzen und damit die Möglichkeit einer Besserung gegeben sein wird. Er sah, daß, wenn das Volk länger in Babylon verbleiben werde, seine Auflösung unaufhaltsam vor sich gehen müsse. .„Wehoola al ruchathem hojo lo sihjc usw." — Und das, was Ihr ins. Sinne habet, wird nicht geschehen. Ihr sprechet nämlich: Wir wollen lvic die Völker, wie die Volksstämmc der Länder Holz und Stein anbeten. Bei meinem Leben! Spricht der Herr, der Ewige, mit starker Macht usw. will hh über Euch herrschen. Aus diesen Völkern, in welchen Ihr zersttcut seid, will ich. Euch, mit starker Macht usw. sammeln." Der Prophet sicht die Gefahr des Uutergehens und tritt für die schleunige Rückkehr ein. Rückkehr bei all den gewaltigen Sünden. Der Prophet hatte recht behalten! Ihm, Herr Rabbiner, machen es die Zionisten nach, und sie müssen ihm nachstreben, sonst liegt die Befürchtung vor, daß alles zugrunde geht, auch wenn jetzt, noch viele Orthodoxe am Sabbat ihre Geschäfte geschlossen halten! Sie streben ihm nach, und — so Gott will — werden sie gleich ihm recht behalten. Ihnen, Herr Rabbiner, sind, so scheint uns, die nöttgen Bürgschaften für die Erhaltung des Judentums in der Diaspora gegeben, wenn so und so viele orthodoxe Juden, am Sabbat ihre Geschäfte geschlossen halten. „. . . hat sich das Judentum Jahrhunderte hindurch erhallen, auch ohne politische Ideale, lediglichdurch das treue Festhalten an der Thora". So, genau so, reden alle Wunder - Rabbi und die meisten übrigen „weltkundigen" östlichen Rabbonim . . . und doch kann ein größerer Beweis als solche Aussprüche für die Weltfremdheit der., meisten unserer Rabbiner nicht erbracht werden! So reden Männer, die die ganze Zeit seit dem Fäll der Ghcttomauern gettäumt haben und nichts, 'gar Nichts von der großen Verheerung, die das freiheitliche Jahrhundert ohne die künstlichen Mguern, in den jüdischen Reihen angerichtet hat, vernehmen! Ihnen scheinen die nötigen Bürgschaften für die Erhaltung des Judentums auch ohne Ghettomaucrn gegeben zu sein. Doch der Orthodoxie, ja selbst den Wundcrrabbis, ist cs auch .endlich bange zu Mute geworden ob der Lage des Judentums, so daß sie, die Wunderrabbis, ihre Hand zur Gründung der „Aguda" geboten haben! Sie freuen sich und wir mit Ihnen, , daß es Orthodoxe gibt, die ihre Geschäfte am Sabbat geschlossen halten. Aber unsere Freude steigert sich angesichts der Tatsache, Laß in Palästina selbst das atheistische Tel-Awiw in corpore den Sabbat feiert! Ihnen ist es bange vor dem Zionismus, seitdem er.sich mehr und mehr der kulturellen Arbett zuwendet. Allein gerade eine kulturelle Arbxit, die von der Organisation, die auch auf tradittonell Gesinnte angewiesen ist, ausgeht, schafft die Bürgschaften für eine Förderung der Tradition, während eine Kulturarbeit von privater Seite keine Bürgschaften bietet; die neuen Schulen, die die zionistische Organisation jetzt begründet, werden für alle Fälle in religiöser Hinsicht weit besser als oas Jaffaer Gymnasium sein! Auch ist Ihre Ansicht nicht stichhaltig, daß der Misrachi in religiösen Dingen keinen Einfluß auf die Leitung hat; der Misrachi hat Einfluß, und sein Einfluß wird mit seinem Wachstum immer mehr zunehmen! Was das Verhältnis des-Artikelschreibers „Die Zukunft des Misrachi", zur Tradition anbetrifft, so wundert es uns, daß Ihnen auch diese feststehende Tatsache, daß das Familienblatt seit seinem 12 jährigen Bestehen stets treu zur Tradition gehalten' hat, ' entgegen ist. Dies "ist noch nie von irgend einer Seite in Frage gestellt worden und gerade Ihnen als langjähriger Mitarbeiter sollte das doch bekannt sein. D. Redakt. N. ROSENAU > Englische. Herren - Schneiderei IO Goetbestr&ase IO. . Vornehme Ausführung. Massige Preise. PersMatie« n. Kleine Mitteilrmge«. Berlin. Curt Sobernbeim, Direktor der Commerz- und Diskonto-Bank, erhielt die Krone zum Roten Adlerorden 4. Klasse. Berlin. Moses Lippschiy, Vorstandsmitglied der Preuß. Zahnärztekammer, Begründer und Vorsitzender der Unterstützungskassc für deutsche Zahnärzte, feierte sein 25jähriges Jubiläum als Zahnarzt. Berlin. Zum ersten Vorsteher der jüd. Gemeinde ist Kommerzienrat Eisner, zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden Geheimer Sanitätsrat Dr. Julius S teru und zum zweiten .stellvertretenden Vorsitzenden Louis Badt gewählt worden. Neu in den Vorstand getreten ' ist außer Justizrat Magnus noch an Stelle des Herrn Seligson als stellvertretendes Vörstandssmitglied Dr. phil. Eugen Hirschberg. » Breslau. Clara Freund geb.Jmmerwahr,Gattin des greisen Stadtbcrordnetenvorstehers Geh. Justizrat Dr. Freund, ist — 69 Jahre alt — verschieden: Um den Armenpflegerinnenverein und um den Vaterländischen Frauenverein, deren Vorstand sie seit Gründung beider Vereine angehörte, hatte sie sich sehr verdient gemacht. BreSla«. Die WUwe Ja rislowsky feierte den 90. Geburtstag. — Der 23 jährige Kommis Artur Schau! aus Ke.m - Pen ist beim Baden ertrunken. — Landgcrichtsrat Stern in Beuthen, der . Sohn von Dr. Stern - in Neiße, > ist zuin Christentum - über-' getreten. — . Die St ad tv er vHd n es e n.bewilligten in... ..Mer ketztchi' Sitzung'Lchna.nt.i.s-e.m.itischen'Handlnngs-'; g echils e-n tte r-e-i'N °von-" 1?74,'der Jnde^l-'Nichtttys». nimmt, - eine Beihilfe 'von 3000 Ji Von den jüd. Stadtverordneten opponierte nur -Dr. R e ich, die änderen nahmen den Verein noch in Schutz. Hamburg. Frau I. Rosend erg. Neuer Steinweg 72/73, feiert am 4. Juli den 99. Geburtstag. S. Lei b oritz, Oeronom des Altenhauses der Deutsch- Israelit. Gemeinde, tritt am 1. Oktober in den Ruhcst.a n d. Grevenbroich. Im benachbarten Dortt Fürth feierten Leopold Frank und 'Helene geb. Oberlaender die g o l d e n e H o chz e it. Der Bürgermeister überreichte die Ehejubiläumsmcdaille. Die beiden katholischen Ortsge.istlichen hielten Ansprachen an das Jubelpaar. Des Abends brachten: der katholische Kirchengesangverein, die Feuerwehr und der Turnverein ein Ständchen, — und es wurde dem Jubelpaar als Geschenk der Dorfeinwohner ein silberner Auf» , satz überreicht. In einem großen Zelte wurden die Feierlichkeiten abgehalten; über 300 Personen waren dort zu Kaffee und Kuchen erschienen. (Li.) Posen. Hermann Rotholf. Direktor der Hermann-Mühlen, wurde zum Kommerzienrat ernannt. — In GneseN verschied im Alter von 68 Jahren Sanitätsrat Dr. Louis Wolfs. Er bekleidete viele Ehrenämter. Budapest. Die Familie Lindenbaum hat wiederum eine große Spende — 20000 Kronen — für verschiedene jüdische Zwecke gemacht, darunter auch drei Jenienitcnhäuser in Palästina. — In Katymar starb ein 101 jähriger, Israel Singer. — In Saloraljanjhely ist ein Altersasyl errichtet worden. Frau Haas "spendete 30 000 Kr., die Chewra Kadischa bewilligte eine Subvention von 600 Kr. Lemberg. In Joshczew ist der 73jährige Pferdehändler Chaim Schor ermordet worden. Zwei Männer drangen des Nachts in seine Wohnung. Als Schor aus dein Bette sprang, versetzte. ihm der eine Bandit mehrere Messerstiche. Die Frau und die Kinder. eilten ihrem Vater zu Hilfe, worauf die Einbrecher durch das geöffnete Fenster entflohen. Der Schwerverletzte konnte den Banditen noch beschreiben, »vorauf er das Bewußtsein verlor und starb, ohne daß ärztliche Hilfe zur Stelle gewesen wäre. Der Bezirksarzt Dr. G o l o u b weigerte sich nämlich, sich auf den Tatort zu begeben, wenn inan ihm nicht das Honorar im vorhine.in bezahle. Die Lemberger Polizei entsandte einen Detektiv mit einem Polizeihund. Dieser nahm die Spur auf und verfolgte sie bis in das Wohnhaus des Fabrikarbeiters Narinski, den er verbellte. Der Mann sowie seine Frau wurden trotz ihres Leugncns verhaftet. Kassg (Ungarn). Josef Neumann, Präsident der Schaß-Chewra, ein Kaufmann mit hervorragendem Talmudwissen, ist — 71 Jahre alt — verschied en. Petersburg. Jakob Feigin, Michael Soloweits chik, Gottlieb Mersch und Boris Poljak o w erhielten den Titel „Wirrlicher Staatsrat" und Baron G. Guenzburg den Titel „Staatsr a t". Petersburg. In einem hiesigen Restaurant äußette der Fürst K o t s ch u b e i laut, daß die Inden große Feiglinge seien. Der am Nachbartische sitzende jüdische Advokat Gid o n i forderte sogleich, den Fürsten juin Duell auf. Der Fürst jedoch weigerte sich mit der" Motivierung, er sei Ducllgegner. London. In den jüdischen Gesellschaftskreisen hat es Verwunderung erregt, daß die- Liste der T i t e l v e r l e i h u n g e n anläßlich dcs'Kö »i g s G e - burtstages diesmal nicht einen jüdischen Namen aufweist. Die regierende liberale Partei wollte damit den Vorwurf der Konservativen, bei ihr seien die Juden tonangebend, entkrästigen. Paris:' Das auf Kosten Barons Edmund Rothschild erhaute jüdische Krankenhaus ist nunmehr feierlichst cingeweiht worden. , Das großartige Spital ist nach.den neuesten hygienischen Erfindungen erbaut; es sind vorhanden spezielle Pavillone für Männer, Frauen und Kinder usw. Bei der Einweihung sprachen Grandrabbin Alfred Levi und der Pariser Oberrabbiner Dreyfuß. Als Direktor des Spitals wurde Dr. H. Braun, der unter der armen jüdischen Bevölkerung sehr beliebt ist, ausersehen. Rew-Aork. Henry Rice, während 34 Jahren Präsident der United Hebrew Charities, ist im 79. Lebensjahre verschieden. Architekt Joseph H. Freelander ist zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt worden. ' In Baltimore verschied — erst 48 Jahre alt — LewssPutzel, ehemals Senator im Staate Maryland, Vorsteher der Har Sinai-Gemeinde und der Jüd. Wohltätigkeitsgesellschaft. Rew-Bork. In der 186. Straße wurde der Grundstein für ein Stad i um. gelegt. Adolph Lewisohn hatte der Stabt für die Errichtung desselben 200000 Dollar gespendet. In Boston verschied.der Bankier Julius Rotte n b e r g, hoch angesehen durch seine philanthropische Tätigkeit. Atlantic City sAmerika). Hier tagte bei Anwesenhett von 500 Delegierten die 20. Jahresversammlung des Unabhängigen Orden „Brith Scholom". A«S der zionistische» BWeg»Ns. Köln a. Rtz. Der 14. Delegiertentag der deutschen Ziomsten, der vor wenigen Wochen in Leipzig tagte, hat einstimmig folgende- Resolution -angenommen: . . ' „In Anbetracht der. wachsenden Aufgaben des Jüdischen- Rationalsonds' ist' -eine ' systematische Stärkung' und.'

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