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Neue jüdische Presse · 1914-05-15 · Heft 19 (15.5.1914) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
12 (1914)
Issue
Heft 19 (15.5.1914)
Date
1914-05-15
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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8eite 10. im Wandervogel fühlt heute nur instinttiv antisemitisch, sie will nicht — man mag es bedauern — in nähere intimere Beziehungen mit der jüdischen Jugend kommen. Versucht man es, sie zur persönlichen Gemeinschaft mit Juden zu zwingen, so wird sie in dem jetzt von dem Zentralverein angeregten Kampf, für und gegen das Verbleiben der Juden antisemitische Propaganda innerhalb und außerhalb des Wandervogels machen, sie wird rationell antisemitisch und ein Instrument in der Hand des politischen Antisemitismus werden. - Nicht konfessionelle und nationale Verhetzungspolitll ist es, was die jüdischen Wandervereine treiben sollen. Sie sollen in dem jungen jüdischen Wanderer wohl das Gefühl der Gleichwertigkeit mit dem Nichtjuden, nicht aber das törichte Gefühl der Rafsenübcrlcgenhcit, von dem ' der Frankfurter Beschluß des Wandervogels zeugt, wachruscn. Der jüdische Wandcrbnnd soll jüdischer Eigenart angepaßt und nicht eine blinde Nachahmung des Wandervogels sein. Manches am deutschen Wandervogel wie Sonnenwendfciern und Heilrufe passen zu jüdischem Wesen nicht. Trotzdem bietet der jüdische Wandervercin, der die Reibungspunkte zwischen Juden und Nichtjuden beseitigt, eine bessere Gewähr für den konfessionellen und nationalen Frieden, als Las Ncbencinanderwandern von Juden und Nichtjudcn, bei dem schließlich Loch die Differenziertheit in der Rasscnveranlagung zum Vorschein kommen muß. Die Gegner der jüdischen Wanderbünde behaupten, blinder jüdischer Egoismus sei es, was zu ihrer Gründung führe. Ich glaube, der größere Egoismus ist auf der Seite derjenigen, die aus kurzsichtigen Parteiinteressen, aus purer Aengstlichkeit die jüdischen Sonderverbände allgemein befehden. Der jüdische Wandervcrein . arbeitet besser und schneller an der körperlichen und geistigen Regeneration der jüdischen Jugend. Das was die jüdische Wanderbewegung bei Verfolgung dieses Zieles erreicht, kommt aber nicht allein dem Judentum, sondern auch der breiten Allgemeinheit zugute. Fassen die jüdischen Manderbünde chre Aufgabe in einem solchen Sinne auf, versmhen sie es, körperlich und geistig gesunde begeistcruugsfLhige Inden schaffen zu helfen, so sind sie Mitarbeiter an einem großen erzieherischen Werk. Hugo Wohlfarth. Wohnnngs-Einrielitiingen in kOnstlerlseh. Auffassung . . Verkauf von tamsfgeverMieben Erzeugnissen. Antiquitäten. Friedrich Bernhard, Frankfurt a.M _ Tel. Hansa 5574. BSrsenBtrasse 11._ Ferienkurse für Schüler. Eugcnische Bestrebungen, die auf eine Erstarkung des deutschen Volkes in körperlicher und sittlicher Beziehung Hinzielen, haben in den letzten Jahren sowohl von öffentlicher als auch von privater Seite Verständnis und kraftvolle Unterstützung gefimden. Für uns deutsche Juden haben diese eugenischen Bestrebungen aus Gründen, die nicht weiter erörtert zu werden brauchen, erhöhtes Interesse. In richtiger Erkenntnis dieser Zeitströmung hat die G r o ß - löge für Deutschland U. O. B. B. diesen eugcnischen Bestrebungen ihr Interesse zugewandt und einen besonderen Ausschuß für Eugenik eingesetzt. Der verstorbene Konsul Simon, hat weitblickend und seiner Zeit vorauseilend solchen eugenischen Bestrebungen seine Arbeitskraft und seine reichen Mittel gewidmet. Die Erziehungsanstalt in Ahlem, die Unterrichtsanstalt in Peine und das Lehrgut Steinhorst verdanken diesem seltenen Manne ihre Entstehung. Die Zion-Loge Hannover betrachtet es als' eine Ehrenpflicht, auch den Söhnen bemittelter jüdischer Eltern, in vierwöchentlichcn Ferienkursen, einer im Monat Juli, und einer im August, in geeigneter Weise zu zeigen, was Fleiß und Energie auf diesem Gebiet, dem wir Juden durch frühere gesetzliche Beschränkungen entfremdet wurden, zu leisten vermögen. Die Zion-Loge wird also in diesem Jahr Ferienkurse für jüdische Schüler mitllerer und höherer Schulen im Alter von 12—18 Jahren einrichten und hat zu diesem Zweck bereits Kräfte engagiert, welche die Knaben beaufsichtigen und ihnen Anweisungen im Gar.ten- und ®emüfe6au erteilen sollen. Direktor Silbcrberg, der verdiente Leiter der , Erziehungsanstalt Ahlem, hat bereits ein Grundstück dicht bei der Anstalt gepachtet und wird sachgemäße Anleitung erteilen. Gin genaues Programm ist bereits ausgcarbcitet und durch Direktor Silberberg zu beziehen. Für Wohnung und streng rituelle Verpflegung in einer geeigneten schön gelegenen Pension in gesunder Lage Hannovers ist Sorge getragen. Neben der Beschäftigung mit Gartenarbeit in Ahlem sind geplant: Besichtigung der Anstalt in Peine und des Lehrgutes Steinhorst, ferner, An sflüge in den Deist« und in den Harz, Wanderungen durch die Heide und das Kalisalzgebiet. .■»»;» - -w-i Die Zahl der Teilnehmer kann in diesem Jahr nur höchsten 12 für jeden Kurs betragen. Der Preis beträgt für 4 Wochen alles inbegriffen Ji 150.—.*) Das Jubiläum eines jüdischen Blattes. Jassy (Rumänien). Die „E g a l i t a t e a" in Bukarest, das beste jüdische Wochenblatt des Landes und in--seinem prägnanten Stile der besten rumänischen Zeitung nicht nachstehend, befindet sich im^JubilLnmsjahre. 25 Jahre fiir ein jüdisches Blatt und dazu in^unserem Lande!. . . *) Anmeldungen:. Zion-Loge in Hannover. .Franyurter Israelitisches FamilienAatk. Die „Fraternitäten" ging zeitlich der „Egalitatca" voran, aber jene war doch mehr der Typus eines sogenannten „Jntelligenzblattes"; die „E g a l i - tatea" dagegen entstand ans tiefem Bedürfnis im Volke fiir ein Blatt, in dem man in der nunmehr unter der gesamten Judcnheit des Landes herrschend gewordenen rumänischen Sprache die allgemeinen jüdischen Schmerzen wie insbesondere die eigentlich heimischen treu, wicdergcspicgelt fand, und zwar nicht melancholisch verzweiselnd, die Kräfte einlullend, sondern wuchtig und energisch, wie zum Kampfe auffordcrnd. Ein solches Blatt verlangte eine Persönlichkeit hinter sich, verlangte einen Mann, der, mit hcrkulanischer Energie ansgestattct, die riesige Doppclarbcit aus sich nahm: einen ewigen, unermüdlichen Kampf gegen die Rechtlosigkcit unserer Inden zu führen und nach innen jüdisches Geistesleben zu erwecken und zu fördern. Und der Begründer und Herausgeber der „E g a l i - tatea" war der richtige Mann dafür, er war wie dazu geschaffen. Mer kennt Moses Schwarzfeld nicht! Wer von uns liest nicht mit Gier seine wöchentlichen Leitartikel, die sich durch tiefes Verständnis für Politik, oft die Tages-' zeitungen darin überragend, ganz besonders aber durch zwingende Logik, getragen von einen» geradezu sessclndcnn Stile, wie ihn tatsächlichwenige Zeitungen des Landes besitzen, auszeichnen! Wer von uns kennt ihn nicht! Aber daß wir Schwarzfeld alle persönlich, kennen und nicht nur von seinen Artikeln her, — das bildet ein Kapitel für sich. Dieser Mann, der so von geistiger Arbeit überangestrengt aussieht, der einst hintereinander achtzehn jüdische Jahrbücher — dicke Bände — herausgab, deren Mitarbeiter Männer wie Dr. Gaster, Dr. 'Schwarzfeld (sein Bruder), Schaineman usw. waren —, Jahrbücher, die bis auf den heutigen Tag die Perlen jüdisch-rumänischer Geistesproduktion bedeuten, er ist genötigt, auch jetzt noch halbe Wochen lang von Stadt zu Stadt zu fahren, von Städtchen zu Städtchen, um die Abonnementsgelder einzukassieren. Anders wird hier ein jüdisches Blatt nicht bezahlt, auch wenn cs das beste ist und wenn es auch lauter Leute zu Abonnenten hat, die durchaus ein Bedürfnis für ein solches. Blatt haben, ihm auch sonst großes Verständnis entgegenbringen und zahlungsfähige Bürger sind. Schwarzfeld ließ sich dennoch das alles niemals verdrießen und arbeitete unermüdlich immer weiter. Seine Atühe war auch nicht umsonst — nach der moralischen Seite hin. Er hat eS so weit gebracht," daß kein jüdisches Blatt des Landes, von denen in Bukarest mehr als nötig erscheinen, in solcher Achtung steht, bei Juden und Christen, wie die „E g a l i t a t e a". Es ist das einzige jüdische Blatt des Landes, das überhaupt auch von sonst de»» Juden nicht gerade gutgesinnten Kreisen ernst genommen lvkrd. Wie sehr die rumänischen Juden Schwarzfeld hoch^ schätzen, zeugte der Schwarm von Briefen als Sympathiekundgebung gelegentlich seines jetzigen 25jährigen redaktionellen Jubiläums. Mögen dem verdienstvollen Manne noch recht viele ui»d glückliche Jahre beschicdcn sein, die weniger aufreibend als die bisherigen sein möchten. K o r r e s p. Aus der zionistischen Bewegung. Berlin. Das Aktions-Komitee hat wiederum »nit der Propaganda für den Schekel begonnen. Im- Leben der zionistischen Bewegung bedeutet die Schekelpropaganda ein innner wiederkchrendes Moment der Zusammenfassung aller zionistischen Kräfte, das auch für Außenstehende von nicht geringen» Interesse ist. Theodor Herzl hat die Zionistische Organisation auf der demokratischen Einrichtung des Schekels anfgebaut, der in gleicher Weise die Mittel zur Erhaltung der Zionistischen Organisation herbcizuschasfen hat, »vie auch die Form darstellen soll, in der der Einzelne sein Bekenntnis zum zionistischen Gedanken ablegt. In der Zahl der bei der zionistischen Zentrale einlaüfenden Schekel — ein Schekel beträgt 1 Ji — gibt sich am deutlichsten kund, in »velchein Grade die .zionistische Bewegung innner weitere Schichten des jüdischen Volkes ergreift. In» letzten Jahr, als der 11. Zionistenkongrcß in Wien stattfand, wurden an das Aktions- Komitee der Zionistischen Organisation 129 400 Ji Schekel abgeführt, eine Zahl, die früher nieinals erreicht »vorden war. Und dabei muß bedacht werden, daß die Kämpfe, die die Zionistische Organisation mit den antinatioiialen Parteien im Judentum durchzukäinpfcn hat, eine scharfe Abgrenzung des zionistischen Programms herbeigeführt haben. Daruin legt die Zionistische Organisafion auch jetzt wieder den .Hauptwort auf eine energische Propaganda für den Schekel und stellt ihre besten Kräfte in den Dienst dieser Propaganda. Berlin. Im Jüdischen Verlag(W. 13, Sächsischestraße 8) erschienen: „N a t h a n B i r n b a u m". Sein. Werk und seine Wandlung.von Leo Herrmann, Preis 50 Pfennig, „Zionistische Kolonisationspolitik" von Dr. Arthur Rüppin, Preis 30 Pfg., und „Fünf Jahre der Arbeit in Palästina" von Dr. E. W. Tschlenoff, Preis 1 Ji Ans der „Agudas Jisroel"-Beweguug. Berlin, 11. Mai. In der gestern und heute hier tagenden Plenarsitzung des Provisorischen Komitees der Agudas Jisroel wurde soeben der Beschlttß gefaßt, die erste aus gewählten Delegierten der Ortsgruppen sich zusammensetzende Hauptversammlung der Agudas Jisroel, die „Kenesijoh Gedauloh" auf R o s ch C h o d e s ch E l n l nachF rn n kf.u r tä. M. einzubcrufcn. ' Nr. IS. Ult. 1! Personalien n. Kleine Mitteilnnge«. |irllflg§c Berlin. Geh. Baurat Prof. Dr. Th. Lands der, , den S hat das Uint als Aeltcsteilstellvertroter -rein in Vorstand der i s r a e l i t.. G e n» e i n d e uiedergelcgt isieht, BreSla«. Ign Tb. Schlamm, Vorsitzender de» legcnhei Provinzialverbandcs des Bundes der Versicherungsvcrtreje, »cins li Dcutschlauds und Meister von» Stuhl der Herma»,„logs. , den! verschied plötzlich in» öS. Lebensjahre. midsch» Bavenweiler. Dr. med. Albert FränkelerW;jcr se von» preußischen Kultusminister den Titel Profess,, Mt; , Diese Titclverlcihung ist bisher in Baden ohne Vorgang er in Neustadt a. Harvt, 10. Mai. Unter Teilnahme de neine i Behörde ist heute das Altersheim des Israelit Mrr Krcisasylvercins ciiigcwciht worden. Rabb. Dr RaE u Einstein-Landau hielt die Wciherede und Dr. Reiß inen 1l Speyer, der Vorsitzende, die Festrede. - ‘ Die Görlitz. Der bekannte'Großindustrielle, Kommerzienra setzt (6 S a l l y Hey in a n n, Besitzer großer Gloriafabriken j, rin, 1 Görlitz und Ostritz, ist in» 76. Lebensjahre verschieden sleglingi Gelsenkirchen. Hier feierte Manus Katzen st ein her»'», Gründer der Eisengroßhandlung Katzcnstein in Kassel!»ttcrste seinen 100. Geburtstag. rtrctci». Stratzburg t E. Wegen des bekannten antisemitische, il rege Beschlusses auf dem Bundestage der Wandervögel ist de h von elsaß-lothringische Wandervogel aus den -erzeug» B i» n d c a u s g e t r e t c n. enffc ji Stratzbnrg i. Elf. Der Direktor des ElektriMts enso kc Werkes, Löwe, erhielt vom Kaiserl. Statthalter Graf vor enden Wedel folgendes Schreiben: M Ew. Hochwohlgeboren haben während der ganzen Zei ihre 2t meiner Anwesenheit in Elsaß-Lothringen mich »»nd iiicini en unl Gemahlin bei allen Wohltätigkeitsveranstaltungen in st ögen 1 liebenswürdiger Weise hervorragendnntcrstützt, daß Zj, Reus zr» deren Erfolge wesentlich beigctragcn haben. Ich iiehnii üb sch daher bei meinem Weggang von hier gerne Veranlassung :tei» „! Ihnen auch »in Namen n»ei»»er Frau aufrichtig dafür , Harn zu danken und verbinde damit den Wunsch, daß es Ihnen chhcit beschicdcn sein möge, noch lange Jahre hindurch bei «schinac guter Gesundheit im schönen Elsaß-Lothringen gemeinchreibzi nützig wirken zu können. G r a f v. W e d c l. I» ' Stuttgart. Jnseratenchef Fabian klagte gegen btt spendet „Süddeutsche Ztg." wegen ungerechtfertigter Entlassung ätglied, Die Zeitung hatte Fabian rnitgeteilt, daß er nicht mehi verantwortlich zeichnen dürfe, da es bei den evangelische,, Lesern des Blattes Unwillen erregt habe, daß ein Israeli! verantwortlich, für den Inseratenteil zeichne. Fabian pro testierte dagegen, erhielt aber am 16. April seine Entlassung unter den» Vorwurf des Diebstahls und der Unterschlagung "»» Fabian hatte näinlich auf einige Pappkartons im Wert, »der n von einigen Pfennigen. Auszüge ans den Fnseratenlisten erein der Zeitung gemacht, um sie für sich zu verwenden ienstar Die „Südd. Ztg." entschloß sich, nachdem die Beweis- » lasse» arlfnahme zu ihren Unguiistei» ausgefallen war, zu einen, Mcn Vergleich, nachdem sic den» Kläger 800 Ji zu zahlen bat. tc*ic» Markirch1.Els. Frl.BlancheWetkl wurdealsPostus'kalis und Telegraphen Beamtin etatsmäßig angestellt erden. Sie dürfte die erste Staatsbeamtin in Elsaß- Lothringen sein. Wien. Dr. Alois Pick, Oberstabsarzt und Universitätsprofessor, wnrde zun» Generalstabsarzt ernannt. Budapest. Dr. A d o l f v. S z i l i, außerordentl. Pro 8*1 sessor und Direktor der Angenabtelknug des Israelit. Da» Spitals, erhielt den Titel Hofrat. laden Dr. Szili genießt als Augenarzt einen enropäischen lc*m b Ruf. In» Jahre 1848 in Budapest geboren,. wurde erf» voll, ach an harakt» Der licnsta im Jahre 1884 als Privatdozcnt an der Bndapester Uni- * § versität z»»gelassen. Nach 25 jähriger Tätigkeit wurde c» el^c»1 ( von» Kaiser in den Tldelsstand erhoben. Die von Dr. »»warte, Adolf Szili geschriebenen wissenschaftliche»» Werke bilde»»" Sl eine ganze stattliche Bibliothek, »»nd dcmwch hat er, raetll““» ™ er Jude ist, noch nicht Universitätsprosessors z»» den Rang eines ordentlichen erlangen vermocht. lende, eil 12, Budapest. Der Generaldirektor der Borschod-Miskolcze, u s egenna Gej altunc Däinpfinühlc, Leo- Mauuhe »mer ist in'den Adelsstand erhoben »vorden. Muukacz <Ungarn>. Der die Komitate Berch. Ugoch »»ud Marnraros umfassende Munkacser Kolel hicl ’ltcnbf) eine Versammlung ab. Der Kolel hat in drei Jahre, rmull, 50 000 Kronen gesaminelt, und die Herren Moses Fuch» und Elias Hausmann werben auf eigene Koftc^crha» nach, I e r u s a l e m fahren, um für Kolel-Angehörige dorten Häuser zu kaufen. Basel. Marcus Cohn wurde von der juristische» Fakultät znm Doctor utriusqnc juris mit dem Prä dikatc Magna cum la»»de promoviert. Die Dissertafionsschrift handelt über die Stellvertrctnngslehrc in» des Talmuds. Bern. Da die deutschen Universitäten den uumervDie clausus gegenüber Ausländern eingeführt haben, hat hie, ein solcher Andrang russischer S t»»d e n t c n stall gesunden, daß sich die Uinversitätsbehörden vera»»laßt sahen ebenfalls zu einer Einschränkung zu schreiten. Di» Zahl der zuzulasscnden russischen Medizinalstiidenkei, wurd auf 60 festgesetzt, währcird es gegenlvärtig 155 Rcchl, >er Äs AnS der Lehrerwelt. Hamburg. S. Plocki, Leiter des Deutsch-JsraeliiDhE Mäisemnstituts, tritt am 1. Oktober in den Ruhestand - »»»» Zürich. Kantor Wallach aus Frankfurt a. M. ward »'8 nm (Sinttttfim ffnffnpTinTiirm hfl "ENLs in der am Sonntag stattgehabten Generalversammlung de» Jsr. Religiousgcsellschaft als Kantor und Lehrer geivählt Ans den Vereinen. Köl« a. Rh. Der Verein für jüd. Beschicht» »»nd Literatur faßte in seiner Generalversammlung folgende Beschlüsse: , Jedem.Mitglied ist ein,Jahrbuch für jüd. Geschicht jäfcen und Literatur unentgeltlich zuzustellen. — - Die lleincreI ' We all »ldenti je st w (i «cm) wa lten «gan sind »lleu ' »serer »nrcil °r, i eroife Kn steht atisch ingen w, ■ ..'st hakfeii »Vge

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