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Neue jüdische Presse · 1914-03-27 · Heft 12 (27.3.1914) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
12 (1914)
Issue
Heft 12 (27.3.1914)
Date
1914-03-27
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10. - Handfertigkeitsunterrichte erworbenen Kenntnisse nutzbringend verwenden kann. In Kursen kann dieser Zweck unmöglich erreicht werden. Für solchen Notbehelf sollte man doch wahrlich keine Anstalt gründen. Noch eine wichtige Frage möchte ich an dieser Stelle erörtern. Entsprachen die von der Stiftung begründeten Anstalten einem Bedürfnis? Es scheint nicht so. Sie wurden ins Leben gerufen, weil eben das Geld von einem Stifter dazu zur Verfügung gestellt worden ist. Ganz anders läge die Sache, wenn im jüdischen Volke das Bedürfnis für das durch die Stiftung Geschaffene vorhanden wäre. Nun fragt es sich: Kann ein Bedürfnis hervorgcrufen werden? Ich möchte die Frage bejahen. Durch eine richtig geleitete Erziehung und durch sachgemäße Anfllärung der sozialen Erscheinungen innerhalb der Kulturcntwicklung» durch die intensivere Pflege des jüdischen Geistes, und endlich durch etwas Positives — durch die Schaffung rationeller Betriebe landwirtschaftlicher und handwerklicher Art — ist das schon möglich. Ist Bedürfnis vorhanden, dann ist auch die Begeisterung da, und mit diesem Hilfsmittel Birnen wir jedes Ziel erreichen. Was kann und muß geschehen? Die Stiftung hat sich jetzt ausreichend mit dem Subjekt befaßt. Es wird endlich Zeit, daß sie sich auch des sehr dürftigen Objekts annimmt, daß sie auch den Boden bereitet, oder doch bereiten hilft, auf welchem der Dreibund Ahlem-Steinhorst-Peine mit Ruhe und Sicherheit eine segensreiche Tätigkeit entfalten kann. So bleibt die große Schöpfung.nur ein in der Luft schwebendes Gebilde, das sich nur für eine gewisse Zeit halten kann. Es genügt nicht, ja es ist sogar verwerflich, wenn die Stiftung Leute in jüdischen Anstalten ausbildet und Küchen-Aussteuern Dauerausstellung moderner praktischer Küciienmöbel, Breitwieser * Franke Franfcfart a. M., Kaiserstrasse 8._ Aus der „Agudas Jisroel"-Beweg«ng. Löl». Die Idee der Agudas Jisroel beginnt, wenn auch etwas Mt, so doch nicht minder kräftig als anderwärts auch in den hiesigen gesetzestreuen Kreisen ihre werbende Macht zu entfallen. Infolge einer zündenden Predigt, die Rabbiner Dr. Carlebach in der Synagoge der Adaß - Jeschurun - Gemeinde vor kurzem hielt, wmche der Gedanke, auch hier eine Ortsgruppe zu begründen, zu neuem Leben erweckt. Zahlreiche Beitritts- Wcmkfurter Araelitisches FkwMenLlaÜ. Erklärungen erfolgten sofort, und ein daraufhin zusammengetretenes provisorisches Komitee hat bereits die vorberei- - tenden Arbeiten zu einer in allernächster Zell stattfindenden 1größeren Gründungsversammlung erledigt. Zu -e« badische» Syuode-Wahleu. Wir geben nachstehend eine vergleichende Ueversicht der Wahlberechtigten zur Synode in den' Jahren 1898, 1911 und 1914, woraus die rapide Abnahme der israel. Landbevölkerung deutlich in die Erscheinung tritt. (Wahlberechtigt sind in der Hauptsache alle über 25 Jahre alten jüdischen Einwohner.) 1898 1911 1914 1. Wahlbezirk: Konstanz 187 212 195 2. // Gailingen-Randegg 200 169 162 3. „ Mü.I^eim-Sul^burg 190 161 147 4. „ Stadt Freiburg 189 319 326 5. „ Cmmending-Breisach! 272 290 281 6. „ Offenvurg 399 348 344 7. Bühl-Baden-Bad m 307 372 348 8. „ Karlsruhe-Pforzheim 498 — — 9. „ Stadt Karlsruhe — 586 590 10. ,, Stadt Bruchsal 158 197 191 11. ,, Bruchsal-Land 238 212 185 12. „ . Stadt Heidelberg 117 225 246 13. Heidelberg-Land 276 231 190 14. „ Stadt Mannheim 1037 1402 1422 15. tr Bretten-Eppingen 258 195 190 16. „ Mosbach-Sinsheim 378 327 300 17. // Tauberbischossheün- Wertheim 364 319 305 18. H Stadt Pforzhernr — 192 200 Frankfurter Berichte. Die jüd. Orthodoxie in Galizien im vergleiche z« der in Deutschland. Dieses Thema behandelle in der „Agudas I i s - roel"-Jugendgruppe in llaren Strichen Dr. M. Munk-Lemberg. Wie wir in der Natur — so begann der Redner seine Ausführungen — nur durch die Beobachtung der Formen zur Erkenntnis des Wesens der Dinge Vordringen können, so ist auch im Judentum die Beobachtung der Formen, feiner Gesetze und seiner Bräuche nämlich, die Voraussetzung zu seinem Verständnis. Die Formen sind das Verbindliche: die Auffassung vom Judentum wird von ihnen bestimmt, doch sie bleibt immerhin eine fubjekttve, und es wäre daher eine Vermessenheit, wenn jemand behaupten wollte, daß seine Aufsassung vom Judentum die einzig richtige sei. Nach ■ diesen zutreffenden Worten ging Redner sodann zur jüdischen Orthodoxie Galiziens über und rühmte ihr ein urwüchsigeres, tieferes Judentum nach, als wll es in Westeuropa finden. Auch daran wären gewisse Formen die Ursachen, nämlich Kleidung, Bildung und das Verhältnis von Mann und Frau zu einander. Der orth. Jude Galiziens kleidet sich durchaus anders als seine nichtjüdische Umgebung (Kaftan, Streimel, Pcies) und wahrt dadurch eine gesellschaftliche Scheidung. Die Bildung ist nicht wie in Westeuropa ein glcichwerttger Faktor neben dem Judentum, fondern sein Judentum, seine Thora ist das alles Beherrschende. Und während im Verkehr der Geschlechter unter einander der westeuropäische orthodoxe Jude, sich ganz seiner Umgebung assimiliert hat, beobachtet der osteuropäische Jude Formen, die reine jüdische Ueberlieserung sind. Dies der Inhalt des Vortrages. Und die Nutzanwendung für uns? Redner zog sie nicht. Wir wüßten auch nicht, welche Nutzanwendung wir aus seinen Worten hätten ziehen sollen. Denn irgend welche Aussichten, daß wir in Westeuropa das unleugbar llesere, reinere Judentum unserer osteuropäischen Bruder erstrebten, indem wir deren Formen uns zu eigen machten, sind doch nicht vorhanden! Und dann, — dieses Judentum hatten wir vor hundert Jahren auch in Westeuropa noch und es unterlag, — weil es ohne die künstlichen Ghettomauern in einer dominierenden nichtjüdischen Umgebung unterliegen mußte. Auch im Osten unterliegt dieses Judentum leider mehr und mehr. Also, was sollen wir da tun? Jüd. Toyubee-Halle. Die Jüdische Toynbee-Halle hat ihre erste Wintersaison beendet, und zwar, wie wll erfreulicher Weise berichten können, mll großem Erfolge. Die Besucherzahl war von Anfang an eine sehr starke und steigerte sich im Lause des Winters derartig, daß zu wiederholten Malen die Saallüren wegen Ueberfüllung der Räume geschlossen werden mutzten. Die ausgesteMe Statistik erwähnt eine durchschnittliche Anwesenheit von ca. 450 Personen pro Abend. Wer auch in ideeller Hinsicht darf von einem großen Erfolge gesprochen werden. Mit gespannter Aufmerksamkeit und oft spontanen Beifallsbezeugungen dankte das Auditorium den chm Largebotenen, durchweg auf erfreulicher Höhe stehenden Borträgen, deren Auswahl in Hinsicht auf die Zusammensetzung der Zuhörer als eine außerordentlich, passende bezeichnet werden kann. Folgende Vorträge wurden gehalten: Rabb. Dr. Lazarus: Was ist und was soll die jüd. Toynbee-Halle? Dr. Th. Plaut: Me ernähre ich' mich, gut und billig? Dr. D. Rothschild: Einige wichtige Punve aus der Tuberkulose. ' Reallehrer E. Gut: Zur Kinbererziehung. Dr. I. Heinemann: Goethe's Jugend (mll Rezitationen). Reallehrer A. Galliner: Joseph Mraels (mü Lichtbildern). Ref. Dr. Elllinger: Judenjustiz im Mittelalter. Prof. Dr. Hülsen: Die alte Judengasse in Frankfurt (mit Lichthilsich begnügt, sie nachher rn Bellieben christlicher Inhaber unterzubringen. Fraglos gehen diese Leute dem Judentum verloren. Wlld das auch nicht beabsichtigt, so ist das eine fast selbstverständliche, sehr üble Folgeerscheinung. Es sind kaum jüd. Betriebe da. Was folgt daraus? Wll müssen Betriebe schaffen. Unsere ganze Ausmerksamkell müssen wll der Besiedelung des flachen Landes zuwenden, müssen Existenzmöglichkellen verschiedenster Art schaffen, dann brauchen wir für unsere ausgeleruten Leull nicht um Stellen bei Christen zu betteln, dann brauchen wll nicht zu fürchten, daß die Leute wegen schlechter Aussichten auf Existenz wieder abschwenken, dann werden sich auch unsere Eltern nicht lange besinnen, ihre intelligenten Söhne diesen Berufen zuznführeu: denn nur mit diesen können wir die Lücke in unserer sozialen Lage ausfüllen. Mtt geistig Schwachen t lötmen wir heutigentags in der Landwirtschaft und im Handwert nichts anfangen. Die Simonsche Stiftung muß im Interesse ihrer Anstallln gemäß ihrer Aufgaben alle Bestrebungen, die aüf Beseittgung gerügter Uekelstände hinarbeiten, tatkräftig unterstützen. Sie müßte eigenllich dazu die Initiative geben. Auch der Hilfsverein der deutschen Juden müßte ui sein Arbeitsgebiet auch Deutschland einschließen. Gelingt uns die Besiedelung des flachen Landes, was bei einer großzügig organisierten Tätigkeit der gesamten deutschen Judenheit mll als durchführbar erscheint — ein gesunder Optimismus hilft über jede Schwierigkeit hinweg —, dann können wir auch unsere bestehenden Volksschulen erhalle» und neue gründen; denn nur diese können die in Peine ausgeblldeten Lehrer gebrauchen, und nur diese können das rechte Material für Ahlem und Steinhorst liefern. In den mittleren und kleineren Städten sind schon heute die Vorbedingungen für die Begründung von Volksschulen gegeben und alle Bedenken, die die großstädüschen Gemeinden anführen, fallen hier fort. Auch hier sollte die S.-Sttst»lng in ihrem eigensten Interesse ihren Einfluß geltend machen. Sie wolle nicht verkennen, daß die Frage der jüdischen Vollsschule für ihre Interessen eine viel größere Rolle spielt, als sie bisher angenommen zu haben scheint. Die Zukunft wlld es lehren. * Wenn die S.«Stiftung sich im Prinzip berell erllärt, in der von mll angegebenen Richtung Mitarbeiten zu wollen, so werde ich in einem zweiten Artikel darlegen, in welcher Weise hie für den Fortbestand ihrer ins Leben gerufenen Institutionen eine Gewähr schaffen kann, in weüher Weise die Süstung ihrer Bestimmung gemäß die soznue Lage der deutschen Juden zu heben und ihre polttische gesellschaftliche Stellung innerhalb unseres deutschen Vaterlandes zu festtgen imstande ist, wodurch sie endlich einen Ausgleich der Gegensätze in sozialer und polllischer Hinsicht herbeiführen wurde. € 5h 12 der«/. Rabb. Dr. Nobel: Chanuckah-Ansprache.Dr: ™ r. . Löffler: Björnson. Dr. W. Hanauer: Waschen, BadeM? Schwimmen. Dr. Ed. Strautz: Witz und Humor (mit Rezi tationen). Prof. Dr. Eohn: Ererbte und angebore« ~~ Krankheiten. -Robb. Dr. Italiener, Darmstabt: Ehe mj „rurJ;„ Familie im alten Israel. Dr. D. Warmbrunn: Nahrung ramsiag. mittel-Kontrolle und -Fälschung. Kapellmeister Artur Holde, Bizet's Oper „Carmen" (mit musikalischen Darbietungen) Rechtsanwalt Dr. Sinzheimer: Warum treiben wll Volk bildung? Dr. S. Auerbach: Reiseerlebnisse in Tongki,, (mit 'Lichtbildern). Rabb. Dr. Salzberger: Purim-As spräche. . An diese Vorträge schloß süh, jeweils eine cttw halbstündige Pause, welche durchs eifrige prllate Di^ kussion über das Gehörte bei einer von freundliche, Von ärekt oi ogenannt inchas 5 von tmcr- Hand gereichten Tasse Tee nebst Zubehör ausgesüMon Sän; wurde. Und zum Beschlüsse des Abends wurden damist, und l stets musikalische und deklamatorische Darbietungen gr.»eamau" währt, bei deren Auswahl ebenfalls das Bestreben hervoiI Man znhebcn ist, nur gute, gediegene Werke der WeltliteratmDer Oesfi in ''künstlerischer Ausführung zu bieten. Wies nmh Es bedarf nach dem Gesagten wohl keiner weitere,kvimoch Erwähnung, daß die Errichtung der jüdischen Toynbwwas ungli Halle" in Frankfurt einem direkten Bedürfnisse entspro-Ier Lobh chen hat. Es gebührt der Frankfurt-Loge ein herz-Gaß die licher Dank dafür, daß sie mit der Toynbee-Halle eimpeherzigu Einrichtung geschaffen hch, welche geeignet ist, auch de»»ie die i Minderbemittelten einen behaglichen und genußreiche,^ n'c' Abend tn der Woche zu verschaffen. Der weitere Ausbau der Toybce-Halle wlld denn auch bei dem bewährte,! sozialen Sinne ihrer Initiatorin nicht lange aus sich! warten lassen. dem Mach Auch chen in er Schn etztere toi [ammeit, i vorgeh eilung i Sommerfett der Zion. Jugeudgruppe. , Die Loge Sokrates, die sehr geschmackvoll dekoriert! war und die Farben blau-weiß trug, machte es bcnL. zahlreichen Gästen, die in Sommertollette erschienen waren,Mben Zt sehr leicht, sich in eine rechte Sommerstünmnng zu Ver-Maubte W setzen, und bald herrschte in sämtlichen.Räumen derMndere Loge ein lustiges Wen und Treiben. Es wurde den Minden n ganzen Abend bis in den frühen Morgen hinein schrlarsprü eifrig getanzt, und auch, die Darbietungen der Mitglieder,»von der die sehr gut gelungen waren, fanden ein recht dank-Ichne da bares Publikum. Noten wo Ftl. Weichselbaum erfreute durch schöne Jargon-V" Wilm lieber, die echt jüdischen Geist verrieten, während FrlMch «Has Halvreich einen sehr schönen ungarischen Tanz aüs-fführte. Des ferneren rezitierte Herr Pohle jüdische Hu-t moresken und erntete hiermit reichen Beifall Auch das! Tanzduett von Frl. Rosenbaum und Referendar! Wohlfahrt stand durchaus auf künstlerischer Höhe! Desgleichen veranlaßten die Lieder, die uns Frl. Rei-! nach 'in vollendeter Weise vortrug, die Gäste, Mll Ap-I Plans Vicht zu sparen. Daß das bekannte Pessel-I Trio mll seinen Lantenliederp in gewohnter Weise vielen! Beifall erntete, darf wohl als selbstverständlich voraus-1 gesetzt werden. Zwischendurch, ertönte an den einzelnen! Tischen bald hier und bald dort die Hatikwoy, ein Zei-' chen des Zionsgeistes, von dem unsere Jugend e»I füllt jjl. . Der Prophet AmoS. Im Verein „Tifereth Bachnrim" sprach H.I Speyer über dieses Thema. Ausgehend von einer allgemeinen Schilderung der Zeit gab Referent ein klar umrisscnes Bild des Propheten Amos, den er vor . allem m seiner Selbstlosigkeit und echt innigen sittlichen Religwsllät in Gegensatz stellte zu dem Verlleter der Staatsreligion, zu dem damaligen Hohepriester Amazja. An der Diskussion beteiligten sich Kormis, Dr.! May, -Stern und der Referent. Severabenü im „Montestore". Wie alljährlich, wird der „Montesiore"-Verein auch I in diesem Jahve für seine Mitglieder die Abhaltung der Leiden Sederabende ermöglichen, wenn ein Bedürftiis hierfür vorliegen sollte. Interessenten wollen sich unverzüglich- 'im Büro des Vereins anmelden. lochfei rosser Personalien. Meier S. Goldschmrdt und Frau feierten am 24. d. M. in stiller Zurückgezogenheit das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Aelt ICegrUni Tel. I, Postve: Wir verbinden unsere herzlichen Glückwünsche mtt den hunderten, die dem allseitig verehrten Ehepaar dargebracht wurden, weil sie vollllästtge und hochstämmige Repräsentanten jener erlauchten Menschengattnng sind, die aus wahrhafter Frömmigkeit und dem reinsten Edelsinn heraus es als stolzeste Würbe und Ausgabe des Reichtums bellachten, der Armut mll mannhafter Tat und mit liebevollem Wort zu begegnen. Mögen sie in diesem Zeichen weiter siegen. M. Sp. iFrankf Kleine Notizen. In der Realschule der Israel. Religionsgesellschaft bestanden sämtliche 26 Abiturienten die Einjährig - Freiwilligen Prüfung. 13 waren von der mündlichen Prüfung auf Grund ihrer guten schriftlichen Arbeiten befreit worden. ■ Für die Ausstellung „Mutter und Säugling" hat Kunstmaler A. Galliner eine Postkarte entworfen, deren Vorwurf zugleich eine Erinnerung an das dem Untergang geweihte alte Senckenberg-Museum bildet. Der Lurch seine jüdischen Veranstaltungen rühmlichst bekannte Herr Korn veranstaltet Samstag abend 8y> Uhr im Rechneisaal mit einer jüdischen Gesellschaft in Kostümen einen Abend. Das Programm bietet gesangliche, dettamatorische und humoristische Nummern und trägt einen nattonaljüdischen, vornehmen Charakter. , Ans dem Sonntag im Rechneisaale vom Verein „Jüd. Kultus veranstalteten Unter hältungsa b e nd wird der 12jährigc Violinvirtuose - ASt r u m- |Oaoi Tel. 7 I (labern | solide Ai

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