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Neue jüdische Presse · 1914-01-30 · Heft 4 (30.1.1914) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
12 (1914)
Issue
Heft 4 (30.1.1914)
Date
1914-01-30
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite IO Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Nr. 4 Nr Der Sprachenstreik in Palästina. . Parteisekretär Rosenbaum hielt in der Zion. 'Ortsgruppe einen Vortrag über den Sprachcnstrcik in Paläftina.? Redner schilderte die bekannten ■ Vorgänge. Schon seit zwei Jahren hat cs in.Palästina gebrodelt, denn mail, war über die Germanisierung der. Schulen höchst unzufrieden. Nun seht, da die hckbräischc Sprache abgeschafft werden sollte, war die Erbitterung nicht mehr . zu bezwingen und der Kampf begann. In Berlin sah man, im Gegenteil, diesem Kampf mit Bangigkeit zn: ja, man versuchte ihn sogar zn unterdrücken; denn in der jetzigen Zeit, wo man so viel Geld für Kolonisationszwecke braucht, ist es nicht leicht, das Schulwerk ausbauen zu lnüssen. Trotzdeur kann man mit den» Kampf und seinem siegreichen Ende' für uns sehr zufrieden sein; denn schließlich ist ja all unsere Hoffnung nur auf die Jugend gesetzt, und cs muß auch infolgedessen . die Erziehung derselben in unseren Händcg sein. Im weiteren Verlaus des Vortrags kanr der Redner ,wch auf die Broschüre Nathan zu sprechen. Manche -Schilderungen seien nicht wahrheitsgemäß wicdcrgegeben. manche sogar aus der Lust gegriffen. — Der in sehr teinpermucntvoller Weise ausgeführte Vortrag fand großen Beifall. Fritz Sondheimcr eröffi'ietc die Diskussion und nieinte, was die Vorgänge in Palästina betreffe, so müssen wir unseren dortigen Gesinnungsgenossen mehr Glauben schenken als den Männern vom Hilfsverciii. Hinsichtlich der religiösen Erziehung leiste rins die Kulturkommission "gute und sichere Bürgschaft. ■ : Jakob Wolf schloß sich dem Vorredner an »nd sagte, man dürfe unter keinen Umständen ans einen Koni- ' promiß eingchcn. M o r i tz Plaut nieinte, es wäre auch manches Unrecht von zionistischer Seite begangen ivorden. Ihm trat Martin Levigard entgegen, der an Hand von Beweisen behauptete, daß cs unmöglich sei, mit J dem Hilfsverein in gemeinsamen Institutionen zn arbeiten. - ' Nachdem Theo Harb n r g c r noch einiges gegen' . Herrn Plaut geäußert hatte, ergriff Herr Sondheimcr zum zweiten Mal das Wort. Er crlväynt, ivas er schon ' bei Beginn des Kampfes an die Leitung des Zionismus . geschrieben hat, daß er sich glücklich schätze, in einer solche» Zeit zu leben. Der Zionismus habe jetzt die Feuerprobe bestanden. Er habe bewiesen, daß cs sich nicht nur um Vereinsmeierei und Modcgrillen handelt, sondern um tiefernste nationale Arbeit. Das palästinensische Judentum hckbe seine Mündigkeit gezeigt und wir müssen ihm tatkräftig zu Hilfe Zeilen. ■■■ Seine Worte fanden lebhaften Wiedcrhall. Äolew. ■ ’ ' Gliceustein-Allsftelluug.; i Im Kunstsalon Schames findet jetzt eine Ausstellung vom bekannten jüd. Bildhauer und Maler Henri Glicenstmn-Rom statt. Sobald wir das Zimmer seiner Ausstellung betreten, begrüßt uns schon eine aus Majolika geferügte - L-kulptur, die . das „Kapvraschlagen" versinnbildlicht. Den großen Hahn in der Hand sitzt der Vater; er? hält seinen Sohn fest an sich und liest mit ihm in einem Siddur das bekannte, vor diesem Akt übliche Gebet. „Bne - Odom". Der Gedanke der Kapporcs ist in diesem Bist» voll und ganz veranschaulicht; es versetzt mis me -jenen geheimnisvollen Abend vor dem „Jom-Kippur", dyn . Tag . des Gerichts. Wenden wir. mis von diesem Bilde ab, so fällt uns'die Marmorstatuc „Idyll" ins Auge. Ein junges sitzendes Mädchen streichelt mit freundlichem. Lächeln einen Fasanenvogel. Die Hände, die Beine, alle Formen, der glchogene Rücken, alles alles ist so lebensgetreu wiedergegeben, daß cs uns scheint, daß toir nicht vor einer kalten Marmorstatuc, sondern vor einem lebenden, beweglichen Wesen stehen. .. Aber auch als Maler ist Herr Glicenstein sehr bedeutend. Da haben wir das Bild „Liegende Frau". Wenn mau auch nicht den Namen des Bildes weiß, so kann man doch gleich sehen, was es darstcllcn soll. Die Lage der' Frau, der rnhiglächclndc Gcsichtsausdruck, all das trägt dazu bei. — Kahle Bäume, dürre, gelbe Blätter auf dem Bode», ein rednerischer Himmel, das ist die Kennzeichnung des Herbstes; das alles finden wir aber in vorzüglicher Weise auf dem Bilde. „Hcrbstlandschaft" wicdergcgcbcn. ' Gut durchdacht und durchgcarbeitct ist auch das Bild „Männliches Porträt". - Ebenso zeugt von großer Lebendigkeit das Bild „Landschaft mit 2 Kindern". Von den vielen Zeichnungen und Radierungen enthalten manche einen tiefen und lehrreichen Gedanken. Aus. diesem allem können wir aber ersehe», daß wir es mtt einem denkenden und hochtalcntiertcm Meister -zu tun haben. Es empfiehlt sich daher sehr, diese interessante Ausstellung zu besuchen. Kolew. Jüdische Haushaltungsschule. - Ein bemerkenswerter und recht erfreulicher Bescheid ist der Jüdischen Haushaltungssaiulc E. V. von der Kgl. P r o - v,-i.uzial sch nlb c h ö r d c in Eassel zugcgangc». . Aus ein bezügliches Gesuch wurde der Jüdischen Haushaltuugsschnlc die Genehmigung erteilt, für jüdische junge-Mädch en, die sich im HaushaltungS-Scininar des Fraueubildungs-Vereins zu L c h r c r i n n c » d c r Hauswirtschaftskunde ausbildcn wollen, cincii bcsonderen Ä o ch k u r s u s »ach j ü d i s ch c in R i t u s ' . einzurichten. . ..... Dieses rituelle Kochen wird bei der staatlichen Prüfung' - als glcichwerttg anerkannt. Es ist deshalb zur Prüfungskommission eine sachverständige jüdische Dame znzn- ... ziehen. Für alle Freunde und Förderer der hauswirtschastlichen Ausbildung bedeutet diese behördliche Versügnng eine» warm zu begrüßenden Fortschritt, denn bis jetzt lonntcn . ' religiöse Jüdinnen, da sjc sich am Äochunterricht nicht aktiv J. beteiligen konnten, »ich! zur Prüfung ziigelasseii werden. Wenn man versolgl, welch eminente Wichtigkeit der hauswirtschaftlichcn Erziehung von'bekanntesten Pädagogen und Bolkswirtschaftlern zucrkannt wird, und. wie bereits der größte Teil der deutsche» Staaten den Hauswirtschafts-Unterricht als obligatorisch für Polls- und Mittelschulen ausgenommen häbc», so wird man die Bedeutung dieses behördlichen Entscheids zu würdige» wissen. Die Schwierigkeit bei Einsührung des Hauswirtschafts-Unterrichtes lag zumeist am Mangel einer in der rituellen Küche ausgebildcten Lehrkraft, und jetzt, da diese Ausbildungs- Möglichkeit' gegeben, ist auch zil erwarten, daß die hauswirtschaftliche Schulung in ihrer ganzen große» Wichtigkeit auch von den jüdischen Schule»,Erziehungsheimen »sw. als Untcrrichtsgcgcnstand ausgenommen ivird. Mit diesen Kursen für jüdische Seminaristinnc» wird die Haushaltiiiigsschiile i» ihrem neue n Heim,*) das sic im Mai zu beziehen gedenkt, beginnen. Die Anstalt plant weiter, außer den bereits bestehenden Mrsen zur Ausbildung weiblicher .Hausgchilsinncn, deren Dauer auf ein Jahr verlängert wird, Kochknrsc für Haustöchter und zur Ausbildung von Wirtschaftssräulcin. Stütze» usw. einzurichtcn. Wie bisher wird in der Haushalttnigsschulc der Schiillüchennntcrricht an alle israelitischen Volksschtilerinncn erteilt, der sich eines sehr regen Besuches erfreut. Auch in ihrem neuen Heim gliedert sich der Anstalt ein Mädchenheim .für berufstätige Wädchcn in .größerem Umfange an. Das neue Heim wird den verschiedenen Zwecken entsprechend mit allen neuzeitlichen Lehrmitteln versehen. Vier große geräumige Küchen mit en.tsprcchcndcn Lehrsälcn dienen dem Kochnntcrricht, große Spcisesälc, lustige Schlafzimmer, teils mit Veranden, und ein schöner Garten um das Haus bieten den lernenden, wie den bereits berufstätigen Mädchen einen angenehme», gesunden Aufenthalt. Alle. Anfragen beantworten die Prospekte, die der Verwaltungsrat der Indischen Haiishaltnngsschulc in Frankfurt a. M. kostenlos verschickt. Samso« Raphael HirschGedächtniSseier. . Der 25. Jahrzeitstag Rabbiners Hirsch s. A. gab dem Verein „R a ch l a ß Z w i", der, im Hirsch'schen Geiste zu wirken, sich als 'Aufgabe gesetzt hat, die Gelegenheit, eine vornehme, würdige Gedächtnisfeier zu veranstalten. In Rabbiner Dr. K lein- Nürnberg als Festredner., hatte der Verein nicht niir einen glänzenden Interpreten Hirsch'schcr Tenkiveise, sondern auch einen geschickten Beherrscher des Wortes und guter Redner gewonnen. „Sccher zaddik liwrvchoh"! „Das Andenken des Gerechten, des Wahrhaft - Frommen, ist zum Segen!" Diese Worte — so begann Redner — sagen in jüdischer Auffassung, daß die Bedeutung einer großen Persönlichkeit in ihrcni Fortwirkeii liegt, darin, daß die Samen, die sie noch nachwirkend sttcut, zur gesegneten und segcnbringcnden Frucht werden. Er wolle daher nicht der Person .Hirschs huldigend gedenken, wolle nicht von seinem Wirken »nd auch nicht Von seinen Werken sprechen, — er wolle vielmehr das hcrausznkristallisicren suche», was für die Dauer aller Zeit die höchste, Brochoh, die von Hirsch ausgeht, bedeutet. Allgemein wird man diese höaiste Bedeutung' in seiner Devise „Tauroh im derech erez", in einer harmonischen Verbindung von Thorajudcntum mit dem Wissen der Zeit erblicken. Dem ist jedoch nicht so. Hirschs hervorragendste Bedeutung liegt in der bewußten Erfassung des I n d e n t u m s a n s sich s e l b st heraus. ganz uiuchhängig von dem Geist der Zeit. Das war das Große. Die Sehnsucht nach, Menschentum als Folge der endlich gewährten Emanzipation und der Mendelssohnschc Rationalismus hatten zn der Reform geführt. Dieser Hingabe an die Zeit hatten die Verttctcr des traditionellen Judcütums eine Betrachtung der Zeit als eine Feindin des Judentums entgegengesetzt. Hirsch dagegen erkannte, daß die Zeit nicht schaden kann, wenn wir ihr als Juden .gegcnüberzutrcten verstehen. Jede Zeit hat ihre Aufgabe», wir müssen sie nur als Juden zn lösen wissen! In Jehnda Halcvi und Rackimanidcs (Rainban) hatte Hirsch in dieser seiner Auffassung seine großen Vorgänger, während die Kurve zu Mendelssohn über MaimonideS (Rambain) geht. Redner schloß, indem er den Mut betonte, mit dem Hirsch seinen Weg, unbeirrt, aller Schwierigkeiten, ging und ihm nicht nur in seinem Wege, sondern auch in seinem Mute Nachcisercr wünsche, damit der Segen, der von ihm ausgeht, sick) mehre und mehre, liwrochoh. Die Rede wurde durch den Gesang Kantors Blume n f e l d aus Rumänien weihevoll umrahmt. Zu Anfang der Veranstaltung hatte der Vorsitzende des „Nachlaß Zwi", Leopold Schwab, einige zündende Worte gesprochen. Bereist „TtkereS vachurim". Der Schiur des Herrn Rabb. Dr. Hvrovitz und der Vortrag des .Herrn Zucker über „Spinoza »nd sein Verhältnis zum Judentum" finde» aus lokalen Gründen nicht im sonsttgcn Bcreinslvkal, sondern in der Aula der israelitischen Rcligionsschiile im Hermesweg statt. Rechtsauskunftsstelle i« „Montefiore^-Bereiu. Der Vorstand des Vereins Montefiorc hat eine Ncu- Einrichtiing getroffen, die gewiß von den Mitgliedern sehr lebhaft begrüßt werden 'wird. Ab nächsten MUtwoch können sick) die jungen Mitglieder im Büro des Vereins jeden Mittwoch um 10 Wir abends über rechtliche Fragen informieren. Die Herren Assessor Dr. Berliner, Referendar Fürth und Referendar Seemann haben'sich in freundlicher Weise tzazn bereit erklärt, diese Rechtsauskunftsstelle z» leiten. *) Das bisherige Haus der isr. Krankenschwestern, Mitgliederversammlung deS.Moütefiore-BereiuS". Trotz des prächtigen Winterwettcrs war die aus Sonntag nachmittag cinberusenc Mitgliederversammlung sehr gut besnck)t. Theodor Rosenthal referierte eingehend über das Thema: „W i e können wir» n s als Mitglieder aktiv an der Vcreinsarbei t beteiligen?" In der Diskussion brachten Fritz S ch w a.r z « s ch i l d, B l o n d h e i m. Klein und S ch r a g e n h c i m weiteres Material zn dem Thema. Vom Vorstand sprachen Lehrer Albrccht, der den Vorsitz führte, und Jakob Messing er. Raschi-Schlur. Im „M o n t e s i o r e" - V e r e i» beginnt Samstag — mittags k 10» Uhr — ein Raschi-Schiur. Dozent: Dr. B. May. Der Besuch dieses unentgeltlichen Kursus ist alle», die tiefer in die Thora eindringcn wollen, zn cmpsehlen. U streit )er ft .mrg »ach i;mu ' )», dl vavon geböte »im i )iabbi also z die G iesibe Heims jnmm lung Jüd. Bibliothek und Lesehalle. Dem auf der Gcneralversainnilnng von Rabb. Dr. Lazarus, dein Vorsitzenden, erstatteten Berichte entnehmen .wir: Die Zahl der Mitglieder betrug 160 gegen 173 im Vorjahre, die an Beiträgen JL 1260 leisteten. Subventionen in Höhe von je JL 500 gewährten die isr. Gemeinde und die Frankfurt-Loge. Spenden und Geschenke erbrachten JL -974. So ergaben die Einnahmen samt Zinserträgnis JL 3237, denen Ausgaben in Höhe von JL 3239.80 gegen« übcrstandcn. Das bedeutet ein Defizit von JL 2.80, dasselbe dürfte sich im kommenden Jahre noch erheblich steigern, weil die Lokalmiete erhöht worden ist und Versicherungsbeiträge gleichfalls eine Steigerung in wesentlichem Maße erfahren haben. Dem gegenüber ist leider zu bcincrken, daß im vergangenen Jahre gerade mehrere Mitglieder verstorben siiid, die größere Beiträge zur Verfügung gestellt haben, wie auch, daß der Posten Spenden und Geschenke eine doch recht schwankende und darum unsichere Einnahmequelle darstellt. Schon in diesem Jahre hat sich darum di? bedauerliche Tatsache herausgestellt. daß der Bücherbestand der Bibliothek nur durch einige Geschenke, aber' nicht durch eigene Reuanschaassungen vermehrt werden konnte. Es sind momentan 2462 Bände zur Verfügung. Die Zähl der in der Lesehalle, die. sich cineH guten Besuches erfreute, auflicgciidcn Zeitungen betrug 40, wovon 28 in deutscher Sprache, 3 in englischer. 6 in hebräischer, 2 - in Jargon und 1 in russischer Sprache geschricbenZind. Die Besuchszeiten sind die gleiche» geblieben, Montag bis Donnerstag 14— mittags, 8—10 abends, Freitag nach Schluß des Abendgottesdienstes bis 10 Uhr, Samstags »nd Sonntags am Vormittag >/»N—1, am Nachmittag 3—7 Uhr. Sodann erstattete I. L. Goitein Kassenbericht. Es folgte eine lebhafte Debatte, an der sich u. a. Julius Werner, Fritz. So nd he im er und Dr. Felix K a u f f in a » n beteiligten. Es wurde allgemein die Ansicht vertreten, daß die isr. Gemeinde bei weitem nicht ihre Pflicht gegenüber der Lesehalle tut und so der Lesehalle die Möglichkeit der Ausdehnung fehle. Es wurde die Wseiidung einer Petition um Erhöhung der Subvention beschlossen. Der -bisherige Vorstand wurde lviedergcwählt.*) % Lnt! iönnc «v tuet > uirfjt bincn schrei! Wie Heime uttb V «leine Notizen. Ter hiesige Königliche Dänische Konsul, B e r n h a c d Wolfs, wurde in Anerkennung seiner Verdienste um die Interessen Dänemarks in seinem Konsillatsdistrikt (Provinz .Hessen-Nassau »nd Großhcrzogtum Hessen) von Seiner Majestät dem König von Dänemark zum Ritter des Dancbrvgorden s .ernannt. , Montag, 7. Februar, findet zugunsten des „Verband jüd. Frauen für Kulturarbeit in Palästtna" eine W o h l - tätigkcitsvorstcllun g im Neuen Theater statt. Das Protektorat hat Frau Baronin Sch c y übernoinme». Dem Komitee gehören u. a. an Prof. Dr. B o n d i. Dr. Will;. Hanauer, Frau Dr. Feuchtwanger. Billcts sind bei .Bankier Arthur Oppenheimer. Fcllncrstraße 5 und bei der Firma Olga u." Hägens, Goethcstraße, zn hasten. l N. ROSENAU Englische Herren Schneiderei IO Goetbestraase IO. Vornehme Ausführung. Massige Preise. J Spende«. Beim Frks. Isr. Fmbl. ginge» ein: I ü d. N a t i o n a l f v n d s. H. Straiiß-Schinittcn gratuliert Hochzeit Oppenheiiner- Jaeobsoyn ~ 1,— JL Von den Teilnehmern der Verlobiingsfeier Charlotte Robitschek, Frankfurt, niit Louis Pakkcdrogu, Hilversuin,/ 1 CelBnmit ans Josef «wandcrs, 'Ainstcrdam 6,— JL Herr Stern-Bender zeichnete sür das hebräische Schulwcrk in Palästina einen Jahresbeitrag von 250 JL n IBri lße] Briefkasten. B. j. St'cr. Das Duell ist nach jüdischem Gesetze verboten, da man nach jüdischem Gesetze sein Leben nur zur- Rettung eines anderen Leben gefährden darf. Noson bcn Jisroel. Stimmt. Wer den Vorwurf gegen Rabb. 'Scliginann Bär Bamberger s. A., daß er sich unberechtigter Weise in den Franksurter Streit gemischt habe, sür berechtigt hält, muß jetzt den gleichen Vorwurf gegen Rabb. Dr. Raphael Breuer machen. *) Auch wir können nicht genug unsere Verwuiideriiiig äusdrückcn, daß eine jo große Gemeinde wie Frankfurt fiir eine solch wichtige Institution nicht, erheblich mehr als 500 JL jährlich leist. Kleinere Gemeinden g'eben bedeutend mehr. Redalt. V •: .' 'i;

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