Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 12 (1914)
- Issue
- Heft 4 (30.1.1914)
- Date
- 1914-01-30
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 4 Frankfurter Israelitisches Familienblatk. Leite 11. Ueürigens hatte sick^sllabb. Bamberger nicht, in den strcit gemischt. Die Herren Eisenmcknn.und Dann, zwei der .schärfsten Verfechter des Austritts, waren nach Würzmrg gekommen, run Rabb. Bamberger zu veranlassen, nach Frankfurt zu fahren und dort Rabbi Moscheh Mainz nun Austritt zu überreden. Rabb. Bamberger stimmte gi, das Resultat war aber, das? Rabbi Moscheh Mainz ihn savou überzeugte, das: der 'Austritt in Frankfurt nicht geboten sei. Infolge dieses privaten Vorgangs eröfsnete liun Rabb. .Hirsch eine Polemik gegen den Würzburger iiabbiner. und dadurch war dieser zu einer Erwiderung, also zu einer öffentlichen Stellungnahme, gezwungen. —.— Wir nehmen von Ihrer Mitteilung, es bestehe die Gefahr, das: zum Nachfolger des verstorbenen Dr. Keidenbauni ein getaufter Jude als Arzt des Isr. Ärankenhcims in Neuenahr gewählt werde, Notiz. Bei der Zusammensetzung des Kuratoriums halten wir Ihre Befürchtung aber für überflüssig. Ploni. Tic schreiben, däß einzig und a l l e in die L n t f ch c i d u n g der 889 R a b b i n e r maßgebend sei» lönne und nicht unsere subjektive Ansfassilng. Wir^ fragen ^-ic: War die Entscheidung für Frankjurt oder für Wien gegeben.? Stellten die 389 Rabbiner aicht einen Bruchteil der Rabbinen dar, da doch die Rabbincn Rußlands und Galiziens fehlten und die Unterschreiber zum größten Teil nur Rabbiner llngarns ivarcn? Wie kommt es, daß Rabb. Auerbach niid Rabb. .Hildesheimer sich-mit Rabb.. Horovitz einverstanden . erklärten, und daß Rabb. Plato sich bereits 1877 zu Freunden gegen den Austritt äußerte? Wie kommt es, baß Rckbbi Spitzer in Wien blieb? Wie kommt es, daß Rabb. Brener später die Wiener Stelle aunehmen wollte? Wir könnten die Fragen noch vermehren. Es scheint, daß der H e r g a n g der d a m a l i g cji P o r - g ü ii g e nur deu "wenigsten richtig bekannt ist. Jedenfalls dürfen Sie, als Verfechter des prinzipiellen Austritts, keine Synagoge betreten, in der deutsch gepredigt wird, eilt Chor fungiert oder gar, tvie in der Aschafsenburgcr Synagoge, kein Frauengitter und kein traditioneller Almemor vorhanden ist. Warum aber kümmern. sie sich nicht um diesen Cherem? Heinrich Eisemann, Rom. Ihr Artikel zum Sprachenstrcit in Palästina erscheint in nächster Nummer. Bereius-Kaleuder. Freitag. „T a l in u d T h o ra"-B c r c i n, »ach Schluß Uhr, Laugestr. 18: Gemütliche Zusammenkunft. — „Ni o n t c f i ü v.c" -Verein, Bleichste. 70, 8>/s Uhr: Gemütliche Zusammenkunft. Samstag. „M o n t e f i o r e" - V e r e i n, 11h» Uhr: Raschi-Schiur (Dr. May). — Verein „Mekoe Chaj im", 3>/» Uhr, Laugestr. 18: En Iaukauw (Schachnowitz). — V erei n „Iüd. Kultur", 9 Uhr. Langestr. 20: Winterfest (Rezitationen, Gesang', Theaterstück in 4 Akten. Tanz). — Centralverein isr! Gemeindemrhg l i e d e r, Mi Uhr, Knrsaal Milani: Generalversammlung. Sonntag. Verein „Mekor Chajim", 5 Uhr: EiusnhrungskurS (Adler): 0>', Uhr: Vortrag (Rabb. Dr. Breuers. — Verein „T iferes Bachnr im", 8 Uhr, Hermeswcg 27: Talmudvortrag (Rabb. Dr. Horovitz); 9 Uhr: Spinoza und sein Verhältnis zum Judentum (8. Zucker). — I ü d. W a n d e r b n » d: Wanderung von Obernrscl nach Schnlitten, 'Anspach (Treffpunkt: vornl Englischen .Hof, 8 Uhr: Führer:. Ref. Wohlfarth). — R. P. BeiS Hamidrasch, Hint. schön. 'Aussicht 11: Sijnm auf die sechs Bücher der Mischnah. Montag. Verein selbst st. i s r. ,H a n d w e r k e r u. G e w e r b e t r c i b e n d e r, 8>» Uhr, Cafe Goldschmidl: Generalversammlung. — Iüd. Frauenvereiniq u II q, 4 Uhr, Knrsaal Milani: Gemütl. Zusammenkunft. Dienstag. ,,'M o u t e f i o r e" - V e r e i», 9 Uhr: Bilanzpraxis und Kritik (Max Eisenkrämer). — I,üb, Turn verein. 8*4 Uhr, Hasselsches Institut: Turnen. Mittwoch. Verein s. füd. Geschichte n. Siteratnr, 9 Uhr, Frankfurt-Loge: Recht und Billigkeit in der talmud. Jurisprudenz (Rabb. Dr. Efchelbacher- Düsseldorf). Donnerstag. Verein „N a ch laß Zwi", 9 Uhr, Langestr. 18: Frankfurt als lkniversitätsstadt (Rabb. Dr. Kahn-Mergentheim). Einige Einsendungen und Frankfurter Berichte — so der über die Centralvereinsversauimlung — erscheinen erst der nächsten Nummer. sieinweg 1 IuwbIbii, UflFBO, Goid- und SilöEPWdPBn Atelier für Neu« u. Umarbeitungen Eckhaus Bossmarkt bo®Id. Sachverstandi||8i* - Reparaturen. - Tnlpphon I. 6069. AuBwahlsendtmgen gerne za Diensten. I»r»«>litl«chn KuHu«9»oeiis«äiule. Dari dvrelienao, odemer|#onForbedarü. Fra n kf u rh a: M. Weserslrasse22 neben dem Eckhaus KaiserslT.46 Parterre-Ausstellung teilweise eröffnet! Verein „Edle Tat“ (Gegr 1887) zahlt bei Todesfall seiner Mitglieder M. 200 Schiwohgeld. Ferner M. 20 Schiwohgeld hei Todesfall eines Angehörigen der Mitglieder, stellt 2 Wagen bei der Beerdigung und Minjan während der Schiwoh. Ein eigner Gottesdienst wild für die Mitglieder an hohen Feiertagen abgehalten. 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