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Neue jüdische Presse · 1913-09-12 · Heft 36 (12.9.1913) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 36 (12.9.1913)
Date
1913-09-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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36. Nr. 36 Frankfurter Israelisches FanMenhlatt. eschlosänner, ' sitzen ' dann Märsche ma„„- e ihrer che ist. chritre et der iS des ch zu- I. Ter ändlich rgmennneren Zionis-i n, der iitmen. rorher- Aendet ©in»' tg des ct, daß > innc- Konseetigfcit Schauix und te arge reuten, Ji der x den wellig, endlich ten! In.Konstantinopel gibt .es keinen offiziellen zionistischen Verein; doch ist die Zahl derer,- die mit dem Zionismus sympathisieren/ sehr fe» deutend. Dieser Tage versammelten sich . Freunde des Zionismus im Saale des Makkabivereins und faßten nach mehreren Referaten folgende Resolution: „Die Versammlung anerkennt diö Politik des gegenwärtigen Aktionskomitees, die vollständig mit den ottoinanischen Interessen übereinstimmt und bestrebt ist, denr Zionismus die Sympathien der ottenranischen leitenden Kreise zu gewinnen und die Loltsmeinung in der Türkei wie in allen zivilisierten Ländern über die wahren Ziele der zionistischen Welt aufzuklären. Die Versammlung ersucht das Aktionskomitee, seine Tätigkeit zu eriveitern und seine Llnstrengungen, die nationalen Ideen zu verbreiten und nationale Kräfte in jedem Lande und besonders in deni unseligen zu organisieren, zu vermehren. Die Versammlung denkt, daß diese Arbeit von dein Wunsch, die Verbindungen zwischen dem Judentum und der großen ottomanischen Nation und besonders den muselmännischen Elementen in der Türkei zu verstärken, beeinflußt sein muß." — Die Regierung hat, dank den Bemühungen des Großrabbiners, beschlossen, ein jüdisches Mitglied im Staatsrat zu ernennen. Man glaubt, daß der nationalgesinnte Seki Bey Albala, jetzt Richter, der einer der .drei Kandidaten für diesen Posten ist, gewählt werden wird. I. Kantorowitz. Blumentische und Krippen, Blumen- Töpte und Giesskannen, Vogelkäfige, Ständer, Tische, Bade - Bäuschen etc, in reicher Auswahl preiswert zu haben bei Breitwieser & Franke Kaiserstrasse 8. — Telephon-Amt L 901 Verkaufsstelle der Blumenfreund“ Halter-Geräte. v 5 171. ten, me. net. vom zriechi- Tage eines nchen d nicht Intorfe? einige . einer ifrigen e verlonikcr inderat rstjan- :s dcu rartige t wähx jiih. gehabt, -itadjis ja aus Ir. Der j übrig irischen, rt. ' Serres! Salogenügt Der XI. Ziouisteukougretz Mittwoch, Vormittagssitzung. Die Präsidiumswahlen, deren Ergebnis wir bereits iiiitteiltcn, werden vorgcnommen, und der in der letzten Periode verstorbenen Mitglieder wird gedacht. David N e l l i n - Jerusalem begrüßt den Kongreß im Aufträge der Organisation für hebräische Sprache 11,11 b Siteratur. Dr. A rthu r H a n t k e - Berlin gibt den R c ch e n - schaftsbcrichr. Die letzten 'beiden Jahre brachte» 217 000 Schekel gegen 170 000 Schekel in den beiden Jahren vorher. Dir Nationalfondsspenden sind von .'>07 000 (1910/11), auf 560 000 (1911/12) und 713 000 Jk (1912/13) gestiegen. Das Vermögen der zion. Organisationen beträgt jetzt rund 10 Millionen Mark. Die Gesamtsumme der Einnahmen aller zionistischen Organe kann aus mindestens 2 Millionen Mark im Jahr geschätzt werden. Die Einnahmen und Ausgaben des Aktionskomitees balanzieren jetzt. Der Bericht zeigt eine rege Arbeitsamkeit der Verwaltung, deren Resultat besonders der strasse Ausbau der Organisation und daniit eine ständige Steigerung der finanziellen Kraft ist. Referent schließt seinen Bericht u. a. mit folgenden Worten: „Wenn das große Aktionskomitee in die Lage kommen soll, bei wichtigen Ereignissen namens der Organisation cingreifen zu können — und solche Ereignisse ivcrden nicht ausbleiben —, so müssen d e in G r oj; c 11 Aktionskomitee d i c M a ch t iii 111 c I der Organisation zur Verfügung stehen. Wenn Sie vom Großen Aktionskomitee Verantmortungsübernahine fordern, so müssen Sie ihm auch die Möglichkeit geben, in verantwortungsvollen Fällen zu handeln. Dies ist heute nicht der Fall, wo eine der Majorität des Großen Aktionskomitees entgegengesetzte Richtung unumschränkt über den Jiid. Nationalfonds, die Jüd. Kolonialbank und die Anglo Palestine Ch. verfügt." Julius Simon-Heidelberg fordert die Fortsetzung der Tätigkeit des Aktionskomitees in der begonnenen Richtung. Eine der Ausgaben des Kongresses müsse sein, die Palestine Land Development C h. aktionsfähig zu machen. In. kultureller Beziehung tue vor allem die Förderung des Merkas H a m 0 r i tu not. Die Identität des Aussichtsrats der Bank mit dem Aktionskomitee müsse hergestellt werden. Das Große Aktionskomitee müsse zugleich Berwaltungsrat des Nativnalsonds sein. Adolf Böhm -Wien erklärt sein vollles Einverständnis mit dem Aktionskomitee, verlangt H e 6 r ä t s i e r n n g der Organisation und schärferes Augenmerk auf die 3t u s - bildung der Theorie. Es gehe-nicht an, daß eine Revue fehle, in der wissenschaftliche Artikel erscheinen können. Präsident W 0 l f f s 0 h n verliest folgenden Brief, der von Dr. Max 3k 0 rd au-Paris eingegangen ist: „Hochgeehrter Kongreß! Obschon unabwendbare Umstände, zum erstennial seit der Entstehung der zionistischen Organisation, mich verhindert haben, für den XI. Kongreß einen Bertretuiigsauftrag anzunehmen und mich an seinen Arbeiten zu beteiligen, drängt es mich doch, ihm aus der Ferne -zu. seiner Eröffnung meinen Gruß zu senden. Ich werde seinen Verlauf mit leidenschaftlicher Anteilnahme verfolgen, und jedes Wort, das in seinen Sitzungen gesprochen wird, ist sicher, in meiner Seele einen lauten Wiederhall zu wecken. Ich wünsche auf das Innigste, der Kongreß möge in der Stadt Herzls stets den ganzen Umfang des Herzlichen Gedankens im 3lnge behalten und keinen dingenblick lang vergessen, daß eine dlrbeit, die lediglich die Vorbereitung Palästinas zur Aufnahme möglichst zahlreicher jüdischer Einwohner bezweckt, sür die Gesamtheit des jüdischen Volkes ohne 'Nutzen bleibt, wenn nicht gleichzeitig möglichst zahlreiche Juden zu dem Bestreben erzogen werden, in dem sür sie vorbereiteten Palästina dlusnahme zu suchen. 'Möge ferner der Kongreß immer der Tatsache eingedenk bleiben, daß die mit harter 4M n h c g eschmiedeten finanziell e n W c r k z e n g c n n f e - rer B e w e g u 11 g nicht r v b n st genug sind, n m n n v 0 r s i ch t i g c r oder r ü ck s i ch t s l 0 s e r H a n d - h a b 11 u g z n w i d e r st e h e n , und daß ihr Zusammenbruch, wenn auch nicht dem zionistischen Gedanken» aber doch der heutigen zionistischen Organisation tödlich werden könnte. Möchte der Kongreß endlich nicht vergessen, daß man einer großen Sache durch theoretisch einwandfreie Beschlüsse nicht nützt, wenn die gewöhnliche Einsicht vorherznsehen gestattet, daß ihre Verivirklichung zur Zeit unmöglich ist. Ich wünsche aus tiefstem Herzen, daß der XI. Kongreß den Zionismus seinem erhabenen Ziel um eine ansehnliche Wegstrecke »äherbringen möge" sowie u. a. folgendes Telegramm von N a t h a n S t r a u s - 3kew - Port: „Herzliche Grüße an meine Brüder im Zionisten- Kongreß. Ich bedaure außerordentlich, daß ich nicht in der Lage bin, bei Ihnen zu weilen. Mögen Ihre Verhandlungen das Resultat ergeben, jedes jüdische Herz mit Enthusiasmus für unsere Sache zn erfüllen. Der Zionismus ist der klarste Ausdruck des Lebe n s - willens des Juden in der Gegenwart und die fruchtbar st c Begei st e r u n g für feine Best re b nn ge n in der Z u k u nf t." Der Antrag Jean F i s ch e r-Antwerpen, 'Nord an ein D a » k t e l c g r a m m zu schicke», veranlaßt eine größere Debatte, da Dr. Georg H a l p er n-Hamburg dem dlntrng widerspricht. ES wird folgende Depesche abgesandt: „Der XI. Zionistcn-Kongreß spricht dem dlltmcister Dr. Rordau seinen Dank für die an ihn gerichtete Begrüßung aus und hofft zuversichtlich, den Mitbegründer der Zionistischen Organisation noch auf vielen Kongressen in seiner 9Jlittc zu haben." Mittwoch, Nachmittagssitzung. Gustav F i n z i - Troppau erstattet den Berich, des L e g i t i m a t i v n s a n s s ch n s s e S , der von 510 Mandaten 2 beanstandet und den dtntrag stellt, der nächsten Jahreskonfereuz de» E n t.w u r s einer W a h l v r d n u n g vorzulcgen. Es wird in der Debatte über den R c ch e n - s ch a f t s b e r i ch t fortgefahren. Dr. K a tz e n e l s 0 h n - Libau, Direktor der Kvlonialbank, bittet, die dlnträge bezügl. Kolonialbank und Nationalfonds ebenso abzulehuen ivie zur Zeit Herzls. Auch die Rcichsbanken seien nicht in Händen der Regierungen. 'Außerdem fei das Aktionskomitee Kundin der Bank, und Kundin und Leitung dürften doch nicht eins sein. Dr. Ka p 0 t k i n-Lamarkand (Turkestan) bringt die Grüße der Bucharer Inden. Donnerstag, Vormittagssitzung. C h a s a n v w i tz, als Vertreter der Poalei-Zion, will erst nach der Vorlage des Berichtes über die Palästinaarbeit dem Aktionskomitee das Vertrauen votieren. Er tadelt, daß die Leitung die Opposition (Nordan üsw.j nicht objektiv behandelt habe und daß die „Welt" nicht großzügig redigiert werde. Er protestiert gegen die Schwäche des 3l.-C. gegenüber deni Misrachi,- durch die er sich eine rabbinische Kontrolle geschaffen habe. Richard L i ch t h e i m - Berlin spricht als Chefredakteur der Welt. Dr. L. R eich- Lemberg spricht der Leitung iin 'Aufträge der galizischen Landsinannschast das Vertrauen ans, plaidiert auch dafür, daß ihr die Finanzinstitute übergeben werden und tadelt an der „Welt" den 'Anschein der Parteilichkeit. Jean Fisch er-dlntwerpen übt eingehende Kritik. Die politischen Zionisten wollen nicht nur Kolonisationsarbeit und Kulturzentrum, sondern die V e r w i r k l i ch - ung des Baseler Pr0grainms in seiner Gänze. Sie wollen die Befreiung vom Golus, in der wir leben, und von dem Golus, der in unS lebt." Chiefrabbi Dr. Gaster faßt seine Ausführungen in folgenden Worten zusammen: 1. Bringen Sie Ihr Volk zurück znnr Lande. 2. Bettler, die draußen stehen, haben kein Recht, etwas zu verlangen. 3. Wer' den Besitz hat, hat das Recht. Donnerstag, 'Nachmittagssitzung. Der Präsident teilt mit, daß der Kaiser für die Huldigungsdepesche „dlllergnädigst" danken läßt, sowie ferner, daß Professor Dr. Marburg infolge eines Trauerfallcs in seiner Familie plötzlich abreisen mußte. I. dl r 0 n 0 w i t s ch (Delegierter des Hapoel Hazair, Palästina) sieht die Hauptaufgabe in der Stärkung der w irtsch aft lichcn Position in Pal ä st i n a. Die Chalukah bringe jährlich etwa 5 dNillivnen Francs ein; aber viel größere 'Aussichten werde der Nationalfonds haben, wenn er all' .seine Einnahmen sofort in lebendige Palästinaarbeit nmwandelte. Die Leitung müsse auf ihrer Forderung bezüglich der Finanzinstitnte beharren. Shrkin verlangt, daß die Leitung dazu beitrage, die Bewegung zu vertiefen, statt immer nach Geld zu. rufen. Er sagt zum Schluß: In alten Sprachen haben Seite 3 Sie gelesen: die Eintragung in das goldene Buch für das Ende' des ersten Buches, der 'Anfang des neuen Buches werde versteigert. — Ist das die Evolution des jüdischen Geistes, die wir im Zionismus hecbeiführen wollen?" 3Nit Spannung erwarret, ergreift nunmehr M. Uißißchkin das Wort. Wen» die Leitung noch nicht mehr erzielt habe, so sei dies Schuld derer, die ihr die 'Mittel zur dlrbeit vorenchalten haben. Die Akadennker haben es vermocht, das Geschäftsiahe ohne Defizit abznschließen, was bei den Kauslenten doch nie der Falt gewesen sei. 'Auch auf geistigem Gebiete habe die Leitung ihre Tatkraft gezeigt- Die Zionisten sollen nicht nur Kolonien in Palästina gründen, sondern auch in den 'Mittelpunkt des Orients treten und dort die Aufbaner einer neuen Kultur als S y n t h e f c z m i j rt) c n O st n 11 d W e st ivcrden. Es sei die wichtigste Politik, den Osten daran zu gewöhnen, in den Zionisten Kampfesgenossen zn erblicken. Es sei ferner seine Aufgabe, das p a l ä st in e n fifche Jude n t n in zu 0 t k 0 m a n i s i e r c n und zn organisieren. :1c o s e n b a n m - Minsk rühmt als größtes Verdienst der Leitung die K l ä r u n g der Ideen, muß aber sagen, daß die Leitung die Vertreter der M i n 0 r i t ä t u n g e r e ch t behandelt hat. Dr. S. R 0 s e n f e t d - Lemberg macht als Poalei Zion dem 'Aktionskomitee den Vorwurf einer einseitigen nationalistischen, a ch a d h a a m i st 1 s ch e n Tendenz und einer K v »1 p r 0 m i ß p 0 l i t i.k (Knltursrage, Misrachii. Dr. S. M. 'M e l a m e d - London nennt den Kongreß wegen der zahlreichen Rebenveranstaltiingen „eine Schaustellung zweifelhafter Sorte". Seine Ausführungen rufen stürmische Unterbrechungen hervor. ES lvird der 4l n t r a g P a s m a n i c auf Einsetzung einer P a l ä st i u a k 0 in m i s s i 0 n angenommen. Dr. T s ch l e n 0 w will den 3k a t i 0 n a l f 0 n d s mit dem Sitz des zion. Z e n t r a l b ü r 0 S pereinigt sehen, denn der 'Natiouaifonds sei unter den gegenwärtigen Verhältnissen die einzige kolonisatorische Institution der B c w e g n n g. D a v i'ö W 0 lffs 0 h n tritt mit aller Energie für den bisherigen 'Modus bezüglich der Verwaltung der Bank ein: werde der Kongreß dem Anträge des E. A.-C. stattgeben, so würde die Bank zugrunde gerichtetwerden. Freitag, Vormittagssitzung. Herbert B e n t w i ch - London verliest eine Adresse des 3000 'Mitglieder umfassenden Ordens ,,'A u eie nt M accabacatt s", der seine 'Mitglieder eidlich verpflichtet, dabei zu helfen, dem jüd. Volke eine Heimstätte im Lande seiner Väter zu errichten. In der 'Adresse heißt cs: „Ihre Politik in praktischer dlrbeit zur Verwirklichung unserer Ideale hat das allgemeine Vertrauen wieder hergestellt und den Orden in den Stand gesetzt, innerhalb lveniger Monate ein Anfangskapital von Lstr. 10000 zu sammeln, die erforderlich sind, sür die Ausführung .ihres Millionen Mark-Landankausproiekts zum Zwecke der Erwerbung von Landbesitz in Palästina. Und da der Orden die große Notwendigkeit und Bedeutung einer steten und durchgreifenden Durchführung seiner Grtmdsätze einsieht, gelobt er, die gegenwärtige Leitung hei jedem ferneren Schritt, der zur Befestigung ihrer Stellung in der Verwaltung der nationalen Institutionen notwendig werden lvird, zn unterstützen, um einen vollkommenen Erfolg ihrer Bemühungen zu erlangen, sür unser Volk und für die Stätten unseres Gottes." H. Zeror-Kairo begrüßt den Kongreß für die Zionisten Aegyptens. Leo M 0 tz k i 11 - Berlin beanstandet das Verhalten der Leitung zur Opposition und die Redigiernng der „Melt". Man müsse bei der „Welt" das Gefühl bekommen/ daß sie ein Organ des Judentums, nicht nur des Zionismus sei. Jnr Judentum wurzelnde Redakteure müssen dafür sorgen, das; die „Welt" den jüdischen Geist wiederspiegclt, nicht aber Parteipolitic. Redner spricht der Leitung sein Vertrauen aus. Sie habe an Positivem unvergleichlich mehr geleistet, als 3kegatives verschuldet. Er fordert, daß sich die Bank als zionistische Bank in den Händen der Vertretung der zionistischen Bewegung befinden soll: voll und ganz ohne Konzessionen. Professor Dr. M e i z m a n n - Manchester polemisiert gegen Jean Fischer und seine Freunde. 3)iit denr kaufmännischen System werde man Palästina nicht erobern, deshalb müssen dorr die zion. Institute, die ja nicht ans den Verdienst von morgen angewiesen sind, das nationale Werk schaffen. Die Großmacht, mit der es zn verhandeln gilt, ist das jüdische Volk, — und nicht die Großmächte. A b r'a h am G 0 l d d er g, einer der 33 amerika-, nischen Delegierten, meint, hinter der Prinzipienbetonung stecke ein scharfer Personenkultus. 3cach der Schlußrede Dr. H a n t k c' s für die Leitung wird in die Debatte über die gestellten 'Airträge eingetreten. E i n st i m m i g wird der folgende Antrag der, russischen Landsmannschaft angenommen: „Der Xl. Zionistenkongreß drückt dem Engeren 3lktionskomitee sein vollstes Vertrauen und seinen tiefsten Dank für die von ihm auf organisatorischem, politischen, kolonisatorischem und sinanziellem Gebiete geleistete fruchtbringende dlrbeit ans lind erteilt ihm die Decharge." Freitag, 'Nachmitragssitzung. Justizrat Dr. B 0 d e n h e i m e r - Köln erstattet den Tätigkeitsbericht des 3k a t i 0 n a l f 0 n d s, und sodann wird wegen des herannahenden Sabbats die Sitzung geschlossen. Samstag, Abendsitzung. " Dr. A v t h u r 3i u p p i n -Jaffa, der Leiter des Palüstinaamtes, referiert über die zionistische Arbeit in P a läst in a. Bei dem Beginn der systematischen Palästinaarbeit habe es sich darum gehandelt, Wege zu finden, die es ermöglichten, mrt relativ kleinen Mitteln Erfolge

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