Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 11 (1913)
- Issue
- Heft 30 (1.8.1913)
- Date
- 1913-08-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 10. Frankfurter UraeWsches FamMMM. Nr. 30 N 3 eine Frage der Ehre: Und dann: „Was werden die Christen sagen? Ein Kompromiß!.. Dr. Kljatschkos - Persönlichkeit ist durch diesen seinen Schritt wie zu einem Stück der finsteren, rätselhasten russischjüdischen Tragödie geworden, und die beste Inschrift für sein Grabdenkmal wäre ein auf ewige Zeiten ausgehauenes, großes Fragezeichen .... Leo Kadiusky. Kormal School Bovano | f eserstr. 7. SpracbEn-UebEFSEtZQngEn. Tel. 12428. Privat-Zirkel- und Klassenuntorricht. Besondere Zirbel ffir Damen besserer Kreise. Oeffentl. Probestunden Mittwochs um 11,5,7 u. 9 Uhr. Ans der Lehrerwett. Mönche«. Lehrer Ro s en i e ld er-Scheinfeld ist Sekretär der hiesigen israelit. Kultusgemeinde geworden. Eger lBöhmen). Hier ,wurde Dr. Arnold Grünfeld, Schüler des Breslauer Seminars, zum Rabbiner gewählt. A«S de« Vereine«. Dortmund. Don dem Verein Israelit. Altersheim Westfalen ist soeben der Jahresbericht erschienen. Der Bericht schließt mit 36 Pfleglingen und 15 444 Berpflegungstagen ab. Die Jahrzeitsstiftungen beliefen sich am 31. März auf 31 IM JL, der Bermögensbestand auf 207098 JL Frankfurter Berichte. Kleine Notizen. Bei dem furchtbaren Eisenbahnunglück in Esbjerg (Dänemark) wurde auch der Opernsänger Julius Grünebaum, genannt Barräe, gebürtig von hier, wo auch in der Bergerstraße 35 seine Eltern wohnen, uüd wohnhaft in Düsseldorf, getötet. Er war ein hervorragender Künstler. Der im 83. Lebensjahre verschiedene SamuelUhlfelder hat sich durch sein gemeinnütziges Wirken außerordentlich verdient gemacht, Er hat wesentlich dazu beigetragen, daß sich die jüdische Armenpflege, im engen Anschlüsse an die. öffenttiche Armenpslege, modernisiert, hat. Sein hervorragendstes, Verdienst aber ist seine Tätigkeit für die Aktienbaugesellschaft für Keine Wohnungen, der er sich seit ihrer Gründung, seit 25 Jahren, ganz widmete. Die „Frkf. Ztg." schließt mit Recht ihre» Nachruf mit den Worten: „Sein Name verdient unter den besten Bürgern unserer Stadt unvergessen zu bleiben." Fabrikbesitzer Dr. Jakob Hirsch erhielt den bayerischen Michaelsorben 4. Klasse. Julius Fricsläuder, der allgemein verehrte frühere Obcrkantor der Synagogengemeinde „Israelit. Rcligionsgesellschaft", feierte am 31. Juli in voller Rüstigkeit seinen 80. Geburtstag. Samuel Moser, Gründer und Teilhaber der bekannten Firma, Ph. Mayfarth u. Co., feiert am 1. August sein 50jähriges Geschäftsjubiläum. Herr Moser erfreut .sich wegen seiner persönlichen Eigenschaften und seines sozialen Denkens, das er als Chef über ein Herr von Arbeitern und Beamten betätigt, des größten Ansehens. Kunst «ud Literatur. Der Hiob von Unterach und andere Geschichten von Karl Emil Franzos. 73 Seiten, 40 Pfg. Stuttgart und Berlin, I. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger. Guter Druck, gutes Papier, eine Stunde reich an Stimmung — und das alles für 40 Pfg. Den Hiob von Unterach hat der Jude Franzos in christlicher Anschauung geschrieben. So ist es denn kein Wunder, wenn der Hiob von Unterach an dem wirklichen Hiob tadelt, daß er wieder zu Glück gekommen ist. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Heraüsgegeben von Dr M. Braun. 57. Jahrgang, 5. und 6. Heft. Breslau/ Koebnersche Verlagsbuchhandlung. Inhalt: Die russische Regierung und die westeuropäischen Juden (Julius Hessen) — Christliche Talmudforschung (V. Aptowitzer) — Eine unbekannte jüdische Sekte (Louis Ginzberg) — Die Magamin in der hebräischen Poesie der.orientalischen Juden (A. Z. Jdelsohn) — Die Familie Schemtob in ihren Beziehungen zur Philosophie (Jakob Guttmann) — Die Familie Teomim (Leopold Löwenstein) —.Die Judengesetzgebung Friedrich Wilhelms ll. (Reinhold Lewin) — Besprechungen. retcr be estimmt :inen ei lit Gen e» ohnl inrichtn Suflui!); >lgerechl Mo» Aw b> aucr w Vereins-Kalender. reuigem Zein zu Samstag. „Montefiore"- Verein, 11 Vi Uhr, Bleichstr. 70: Schiur (Dr. May); 5% Uhr: Schrifterklärung, Geschichte der Frankfurter Juden; abends 10 Uhr 30 Min.: Tour Cronberg — Königstein — Billtal — Eppstein (Leiter: Grünebaum). — Verein „M ekor Chajim", 41/4 Uhr, Langestraße 18: Bikro-Vortrag (Dr. med. W. Hoffmann). — A. I. - Iu gen d g ru p pe,- Hanauerlandstr. 17, 11 Uhr: Talmudkurs. , Sonntag. „M ontefiore"-Verein: 21/2 Uhr, Bahnhof Bockenheim, nach Cronberg, Altkönig usw. (Leiter: Lehrer Zinkes). — A. I. -Jugendgruppe, vorm. 71/2 Uhr: Talmud-Kurs; abends 9 Uhr: Tesilloh (Rosenheim). Dienstag. I ü d. Turnverein, 81/2 Uhr, Hasselschcs Institut: Turnen. Mittwoch. Zion. Jugendgruppe, 9 Uhr, Hermesweg 25/27: Hebräischer Sprachkursus. — „M 0 n t e -- fiore"-.Berern, 9 Uhr: Die Judenverfolgungen in Rußland (L. Brandsdorfer). Donnerstag. Jüd. Turnverein (Damenriege), 81/2 Uhr, Hässelsches Institut: Turnen. A. I.- Jugendgruppe: Montag, Dienstag, Donnerstag abend 9 Uhr: verschiedene Kurse. iorgens steil» bends: Köni Fr I Gel »ophiens Auftr Abonnements auf das Frankfurter Israelit. Familtenblatt nehmen sämtliche Postanstalten hefij In- und Auslandes zu Sv Pfennig pro Vierteljahr und Bestellgebühr entgegen. Carl Grebenau, Jnweleii. Dhia. Gold l sgberaam Telephon I, 6069. Auswahlsendungen gerne zu Diensten. Atelier für Neuu. Umarbeitungen und für Reparaturen. Frankfurter Brenten. Hochfeinstes Dessertgebäck von vorzüglichem Geschmack, grosser Beliebtheit u. Haltbarkeit. Sehr geeignet für Präsente, empfiehlt die Aelte&te Frankfurter Brentenfabrik Gegründet 1650. Aaitafi Soliilllfl ff Fracklurta.il. Tel. 1,7953. USCar acnuung Goothostr. 18. Postversand. Erstes Sppzlal-Geschäft am Platze.. Export Frau Babette Schmitt Heu-Isenburg, Frankfurtersfrasse 107, I. 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