Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 11 (1913)
- Issue
- Heft 30 (1.8.1913)
- Date
- 1913-08-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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M ilt, 30 des FraMMer UmekMm Famlimklattes. Personalien ». Kleine Mitteilungen. Autisemittsmns in einem Wörterbnche.*) Es gibt Giftpflanzen in Buchform, die ' fortwirken und je länger umso schädlicher, falls man sie erkennt und stillAweigend vorbeizieht. Heimtückisch wirken aber solche Schädlinge in Wörterbüchern, weil der Verfasser da gewöhnlich von vornherein als tendenzfrei gilt. Oftmals ist es aber gar nicht der Fall. Wieviele Artikel rein tendenziöser Natur finden wir in manchen Konversationsbüchern! Das vorliegende Wörterbü-chlein, wie der Verfasser im Vorwort hervorhebt, „soll die s p r a ch geschichtlichen Forschungen über unsere Muttersprache möglichst vielen zugänglich machen uitb bisher nur den Reichen und Gelehrten offenstehende Wissensquellen weiteren Kreisen erschließen." Der Anlage nach soll das Büchlein, wie der Verfasser weiter betont, für den Gebildeten, den Lehrer, den tüchtigen Schüler, den Studenten bestimmt sein. . Es war also genaue Kenntnis des aufgenommencn Sprachschatzes notwendige Vorbedingung. Und jetzt staunen wir: Wie kommt es denn, daß der Verfasser eins große Zahl echt hebräischer Wörter ohne weiteres als der Gaunersprache entnommen .bezeichnet?! Dabei vermerkt der Verfasser selbst bei einigen derselben: Hebräisch Und wären es bloß einzelne Wörter, so könnten wir freilich annehmen, die Unkenntnis des Verfassers sei an dem schuld. Aber unter dem Artikel „Uzen" (Seite 289) und „Welsch" (Seite 308—310) ist die „Gauner- und Diebsprache" zumeist mit hebräischen Wörtern, oft in germanisierter Form, ausgefüllt worden, als wäre die hebräische Sprache .die Sprache der Gauner! Da uns überdies die so große Zahl hebräischer Wörter im deutschen Sprachschatz interessiert, wollen wir hier die oben genannten zwei Artikel („Uzen" und „Welsch') genauer besprechen. Dabei soll uns der Verfasser selbst von seiner mangelhaften Sprachkenntnis und seiner vorgefaßten Absicht zugleich Zeugnis ablegen. * Unter „Uzen" (S. 289) heißt es: „Uzen könnte auch vom hebr. Uz (drücken, jemand drängen) kommen. Namentlich in Städten mit reichlicher Judenbevölkerung haben hebr. Worte den Stamm zu jüdisch-deutschen Neubildungen abgegeben. Die wichtigsten sind: a che ln (essen),baldowern (ausforschen), Belser (Unterlehrer), Bonem (Gesicht), Bücher (Junggesell), Dalles (Armut), Dibber (Gespräch), Kaffer (Tölpel), Kawr u s s e (Diebsgescllschast),. Kippe (gemeinschaftliches Diebsgeschäst, Hebräisch Kippoh — gemeinschaftlich geschä ftlich betrügen), Kochem (der Weise), Wasch o r e s (Faktotum, Hebr. mefchoreisz), Massematten (Diebsgeschäfte), gem-almischt (geputzt, Hebr. malbuschim — Kleid), mauscheln (mit jüdischem Tonfall reden), Mesumme (Geld), mieß (lMlich), Mischpoke I (Sippschaft), moschen (zu viel Gutes in die' Abfälle werfen), nebbich (schade), Pleite (bankrott), Ramsch (Betrug, hebr. ramous), Rebbes (Vorteil, hebr. rewach), Schadchen (Heiratsvermittler), Schaute (Narr), Schlammassel (Unglück, hebr. Schlaumasel), Schickse (Judenmädchen), Schmus (Gerede), schofel (abgeschabt), Stuß (dummes Zeug), tauf (gut), treif (unrein). Uzen (hänseln), verknassen (strafen)." In diesem Artikelchen wirst also der Verfasser alles in falscher Transkription und Worterklärung durcheinander, und mit besonderem Nachdruck werden „Diebstahl", „Betrug" usw. als Erklärung einiger Wörter beigefügt — eine Bedeutung, die diese Worte nie hatten. Nun müssen >vir aber die Deutungen des Verfassers fast durchweg ab lehnen. „Uz" (lstinseln, drücken) gibt es überhaupt nicht im Hebräischen. „Uz bedeutet im Käusalstamm: beschleunigen. Ganz lächerlich ist aber die Deutung „Ansforschen" für „Baldowern". Im Jüdisch-Deutschen gibt es nur „Baldower" im Sinne von: in Persona. Ungeschickt und töricht ist aber „Belfer" (Unterlehrer) als ein hebräisches Lehnwort zu halten. Es ist das deutsche: Beihelser. Damit ist der bekannte Resch-duchna der I e s ch i b o t h gemeint. — Bonem (Gesicht) ist falsch transkribiert. Im Jüdisch-Deutschen heißt es richtig Ponim. — ,Kaffer".(Tölpel) ist falsch transkribiert und falsch gedeutet. Es muß Kafar (resp. Kasari) heißen und bedeutet: Dorfbewohner, Bauer. — Falsch ist auch die Transkription und die Erklärung von „Kawrusse" (Diebsgesellschast). Damit ist das Neuhebräische Wort „Chawrutha" gemeint, das nur „Genossenschaft" bedeutet, nie aber „Diebsgesellschaft". — Woher der „geniale" Verfasser (angeblich! hebr. Kippoh: gemeinschaftlich geschäftlich betrügen) genommen hat, vermag ich nicht zu finden. „Kippoh" bedeutet im hebr.. ,/Gipfel" ,FVipfel", „Palmzweig" usw. Statt „Kochem" ist „Chochem" zu lesen. — Mescho - reth (nicht meschreisz) bedeutet' nicht „Faktotum", sondern „Diener", Hausdiener. — „Masa-u-matten" (nicht „massmatten") hat die Bedeutung „in geschäftlichen Beziehungen treten", nicht aber „Diebsgeschäfte". — „Gemalmischt" (geputzt) ist falsch transkribiert und falsch erklärt. Es ist kein hebräisches Wort, sondern ein deutsches: gcbaljamt,einbalsamiert. — „Mauscheln" bedeutet nicht „mit jüdischem Tonfall reden", x) Deutsches Wörterbuch. Herausgegeben von Dr. F. Tetzner, Leipzig, Philipp Reclam jun. sondern „das „Gespräch mit Gleichnissen versehen". — „Mesumme ist wiederum falsch transkribiert und falsch erklärt. Es muß heißen: Mesumon (resp. mesumonim): Bargeld. — Auch „Mischpoke" weist die gleichen Fehler auf. Es heißt „Mischpvcha" und bedeutet nicht „Sippschaft", sondern „Familie", Familien- Verwandteukreis. — Töricht ist „Moschen" mit „zu viel Gutes in die Abfälle werfen" zu erklären. Es handelt sich sicher um das Wort „Mazon": Speise, Nahrung und sonst nichts. — Die Herkunft des Wortes „nebbich" ist duntel. Vielleicht steckt darin das Wort „nabuch": verstört, vom Unglück getroffen. Auf jeden Fall aber nicht „schade", wie Verfasser erklärt. — „Ramsch" ist wiederum kein hebräisches Wort, sondern verhunzte zwei deutsche Worte: räume-aus-) --- ausräume u, ausverkaufen. Es hat also nrit „ramouth" (Betrug) nichts zu schaffen. — „Rebbes" hat mit „rewach" (Verdienst) nichts zu tun. Es ist das hebr. ribbith (Zinsen, Prozent). — „Schickse" bedeutet nicht „Judenmädchen", sondern „Dienstmädchen" und zwar eine Nichtjüdin. — „Schofel" bedeutet „niedrig", nicht „abgeschabt". — Statt „tauf" (gut) ist „tow" zu transkribieren. — Und schließlich bedeutet „verknassen" nicht „strafen", sondern „verloben". Dagegen bedeutet „Kuas", „Kanseneu": Geldstrafe. Das Wort ist übriges im Neuhebr. griechisches Lehnwort. Damit haben wir den Artikel „Uzen" des Wörterbüchleins erledigt. Der Verfasser hätte gut getan, wenn er die meisten Wörter des Artikels „Welsch", die dem Hebr. entlehnt sind, unter einem besonderen Artikel „Jüdisch-Deutsch" abgedruckt hätte. Zumindest gehören folche Wörter zum Artikel „Uzen", nicht aber zu „Welsch' und „Gaunersprache". „Amts-sch aut er" bedeutet nicht „Gefängniswärter", sondern „Amtsrichter". — „Anfner": Bäckermeister. — „Betach" (nicht „betuch"!): sicher. — „Emeth" (nicht „ems"!) bedeutet: wahr, wahrlich, nicht „gut". — Im Jüdisch-Deutschen sagt man „Gazlan" für „Räuber", nicht „Gasler". — Ebenso heißt der Wechsler „Chalfan" nicht „Halsner". — Jom (Tag), jvscheu (schlafen), kazow (so, nicht Katzoffl): Fleischer, sind so bekannte Wörter, daß ■ auch ein klassischer Philologe ihren Ursprung leicht erkennen sollte. Unser Verfasser aber hält sie für Wörter der „Gaunersprache"! „Gallach" bedeutet nicht „Pfarrer" im allgemeinen, sondern speziell der katholische Geistliche, eigentlich: der Bartlose. Für „Kauer" (Genosse) ist natürlich „Chawer" zu lesen. Ebenso für „kaule" (krank): Chole; für „Kaumer" (Maurer): Ehomer; falsch ist auch „Kimmen" (Ungeziefer). Es heißt „Kiuim" (Läuse): „Rlesmer" bedeutet „Musikant" und „Musikanten" zugleich. — „Knas" bedeutet wiederum nicht „Kriminalstrafe"' sondern jede „Geldstrafe". — ,Kulmas" bedeutet „Feder" (nicht Schreiber) und ist im Neuhebr. griechisches Lehnwort: „machulle" bedeutet nicht „fertig", sondern „verdorben" (vom „Magen" gemeint) und ist das neuhebr. Mekulkal. Auch „mancher" (Kaufmann), maure (Furcht), maul (Frevler) erkannte nicht der Verfasser und hält sie für Wörter der „Gaunersprache". — Dagegen erkannte er das Wort „mies" (häßlich). — „Mosern" bedeutet nicht „sprechen", sondern „denunzieren"; „Nappach" (Schmied), nezer (nicht netzocher!) — Kreuzer, find wiederum echt hebräisch! Ganz lächerlich ist die Wiedergabe von „Perkoch" („mit Gewalt"). Es heißt vielmehr noch heute im Jüdisch-Deutschen ganz richtig „bal-korcha". Ferner sind noch die folgenden Wörter auszufchalten: Potur (frei), rach (weich), Roe (Hirt), Rofe (Arzt), Saraf (Schnaps). Schabar (zerbrechen), Schomer (Wächter), schul (Markt), schkorim (nicht „skorum"!): Lügen, tipusch (dumm), die alle hebräisch sind, welche aber der Verfasser immerhin für geheime Neubildungen der „Gaunersprache" hält! Durch Verhunzung hebräischer Wörter entstehen mitunter ganze deutsche Redensarten. So z. B. sagt man im Jüdisch-Deutschen, wenn man von einem reichen Mann spricht: „Er hat moes" x womit natürlich „maoth" (Geld) gemeint ist. Nun glaubt der Sprachunkundige, im Worte „moes" (das nur gesprochen, nicht geschrieben wird) einen „Moses" gehört zu haben. Wenn also die Redensart „Er hat Mos" — „Er hat Geld" bedeutet, so ist es erklärlich, daß man, wenn man von einem sehr reichen Manne spricht, noch die „Propheten" hinzufügen muß, also: „Er hat mos und die Propheten". Ja auf solche Weise entstehen viele Bolksredensarten, zumeist aus Verhunzung falsch gesprochener und falsch verstandener Fremdwörter. Ja, das sogenannte Latein der Journalisten ist.auch vielfach in gewissen Redensarten nichts anderes als B i b e lv e r.s e. So z. B. „Dies d i e m d o c e t" — Psalm 19,2; „Dixi et salvavi animam" — Wechsel 3, 21; ,^Lox populi, vox Dei" — Ezechiel 1, 24. Freilich liegt hier — wie oben bei der Entlehnung einzelner Wörter — eine kleine Verhunzung zugrunde, die sich aber dem geschulten Philologen leicht offenbart. Hätte der Verfasser des Wörterbüchleins eine rechte philologische Schulung, er hätte die hebr. Lehnwörter im deutschen Sprachschatz nicht für geheime Neubildungen der „Gauner" und „Diebe" gehalten. Wir wünschen nun dem Verfasser, seine philologische Schulung zu vervollständigen, und zwar nicht nur im Hebräischen, auch im Deutschen! Gardone-Riviera. Dr. A. Sarsowsky. 2) Eine ähnliche Wortbildung liegt noch im „Reißaus" vor. Darmftadt. Der Kaufmann Eduard Brechner wurde im Eisenbahnzuge zwischen Sprendlingen und Darmstadt das Opfer er nesRaubmordes. Er befand sich allein in einem Abteil 2. Klasse und wurde mit einer Schußwunde im Hinterkopf aufgefunden. Köln. Mit dem im 60 Jahre verschiedenen 'Stadtverordneten Justizrat Dr. Eugen Bock ist eine Persönlichkeit dahingegangen, die vornehme Gesinnung, glänzende Beredsamketi und persönliche Liebenswürdigkeit in hohem Maße in sich vereinigte. Erlangen. Der ord. Prof, und Direktor des physiologischen Instituts Geh. Hoftat Dr. med. et phil. Isidor Rosenthal — geb. 1836 in Labischin — wurde auf sein Ansuchen von der Verpflichtung zur Abhaltung von Vorlesungen befteit; aus diesem Anlaß erhielt er den Titel eines GeheimenRates. London. Aus dem Nachlaß der vor einigen Monaten verschiedeneu Henriette Herz-Rom sind der Akademie 15V 000 JL für verschiedene Zwecke der Philosophie und der Kunst zugefallen. Haag (Holland). Staatsminister Tobias Asser, der bekannte Friedensfteund und .Verfasser eines hervorragenden Kompendiums über das Privatrecht, ist. — 75 Jahre alt — verschieden. Paris. Prof. Metfchnikoff hat die Berufungder russischen Regierung nach Petersburg abgelehnt, „da seinen beiden jüdischen Assistenten Besradga und Wallmann der Aufenthalt in Petersburg ohne Erniedrigung nicht möglich sei." Petersburg. Auf die Nachricht, daß die Regierung die Absicht hat, in dem hiesigen Konservatoriumdie Prozentnorm einznfiihren, erllärten der Direktor Glasunow und Professor Anjer, sie würden in diesem Falle zurücktreten. Das Konservatorium ist von Anton Rubinstein, der ja bekannllich von Geburt Jude war, gegründet worden. Philadelphia. Hier verschied Jsaae Blum, Präsident der Bank of Commerce und in der Leitung mehrerer Mischer Institutionen. Rew-Aork. Der Philanthrop Abraham Slimner in Deschoines (Iowa) hat dem Mt. Sinai-Hospital 50000 Dollar mit der Bedingung angeboten, daß seine Vorsteher den gleichen Betrag spenden. Slimmer gibt ständig sein Einkommen weg und behält nur das für seine eigene Bedürfnisse Nötige für sich. London. Durch den Tod Carl Stettauer's hat die englische Judenheit einen schweren Verlust erlitwn, denn Stettauer gehörte den Leitungen der wichtigsten Mischen Organisationen an und betätigte überall ein lebendiges jüdisches Interesse. „The Pewish Chronicle" würdigt Stettauer mit folgenden Worten: „Stettauer betätigte eine Geschicklichkeit, eine Genialität, «inen Fleiß und einen Ethnsiasmus in seinem öffentlichen Wirken, die nicht übertroffen werden konnten. Trotz seiner gewaltigen Arbeitsleistung, die nach einem Dutzend verschiedener Richtungen hin geleitet wurde, bewahrte er stets seine Ruhe, war er stets freundlich. Frei von allem Kleinlichen, allem Ueberhebenden, nur beschäl tigt mit seinen Pflichten, war er ohne Zweifel der Edettypus einer jüdischen öffentlichen Persönlichkeit. . ." Stettauer wurde 1859 in Fürth (Bayern) geboren. Dr. Kljatschko. Im Wter von etwa 55 Jahren verschied vor einigen Tagen in St. Petersburg einer der ersten Pet«sburger Aerzte, Dr. Kljatschko. Er war der Sohn eines armen jüdischen „Schadchons" und hat seinen Vater nur um kurze Zeit überlebt. Trotz seines Judentums ist es Dr. Kljatschko gelungen, den Ruf eines der besten Terapeuten innerhalb aller Schichten der Petersburger Bevölkerung zu erlangen. Als Diagnostiker war er.geradezu ein Talent, seine Popularität war so groß» daß, wo man nur von einem schweren Krankheitsfall hörte, gleich Dr. Kljatschko geladen wurde. Man mußte ihn oft „fangen", da ec von früh bis spät beschäftigt war. Sogar in andere Städte Rußlands wurde er oft berufen. Dr. Kljatschko verstand es, seinen Patienten Vertrauen einzuflößen. Er war eine selten sympathische Persönlichkeit, sein Aeußeres war würdevoll und imposant, er hatte eine beruhigende und besänftigende Stimme. Auf die Kranken hatten schon seine Worte allein heilende Wirkung. Dr. Kljatschko hätte gewiß Professor sein können, wenn er sich getauft hätte. Aber er blieb Jude .... Und dieser Mensch, der persönlich scheinbar gegen die Taufe war, tat einst einen seltsamen Schritt: Er wollte in Sestrorezk, einem Kurort bei St. Petersburg eine Billa kaufen, und da Juden keine Vrllenbesitzer sein dürfen, so überredete er seine Frau zur Taufe und kaufte darauf die Billa auf ihren Namen. Ich muß gestehen, daß ich diesen Schritt bis heute nicht verstehen kann: ein Mensch, der eine so ansehnliche Stellung hatte, ein Mensch, bei dem jeder Schritt die Aufmerksamkeit vieler ans sich ziehen muß, dieser Mensch geht auf ein derartiges Kompromiß ein . . . Warum tat er es? Wozu?. Wir werden es wahrscheinlich nie erfahren, den Schlüssel dazu hat Dr. Kljatschko mit sich ins Grab genommen Tatsache ist aber, daß die Petersburger Judenheit ihn seit diesem Schritt zn hassen begann. Und das ist ja leicht verständlich: hier handelte es sich weder um eine Frage der Religion noch des Nationalismus, — es war einfach We*n Sie schwache Augen hauen» wenn Ihre Augen heim Lehen in aer Perne oder beim Lesen und. Arbeiten ermüden, o «er wenn Hure alten Gläser nicht mehr zu passen scheinen, ein Versnob mit unseren modernen O. Z.*äagengläseni wird ln den meisten Pallen Abhilfe sohaffen*. Biese Gläser werden in allen Nummern und Stärken den Individuellen Bedürfnissen entsprechend geschliffen. Während diese Gläser angenehm und schonend für die Angen wirken, wird bei einer sorgfältig gewählten Korrektur d~s Sehvermögen in erstaunlichem Haue veibessert. — Wir setzen auob diese Gläser in sohon.vorhandene Gestelle ein. NeneKneifer-tuBrilleumodelle nach Hass angepasst, werden unter Garantie gefertigt. Unser O. Z.-Kneifer sitzt auf Nasen, wo andere Modelle versagen fest, sicher, ohne lästigen Druck, elegant, unauffällig und ist eine Zierde fürs Gesicht. 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