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Neue jüdische Presse · 1913-06-20 · Heft 24 (20.6.1913) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 24 (20.6.1913)
Date
1913-06-20
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Frankfurter JsraeWsches FauMenblatt. Seite 10 der Rechte wegen wollen sie kein Iota vom Indent um nn f geben, während der Centralverein der'Rechte wegen ans vieles, ja auf die Grundlagen des Judentums verzichtet. Der Rechte wegen hat sich der Centralverein aus den Boden der Assimilation gestellt. Da er aber die Assimilation nur schüchtern und nur halb betreibt, so sät er bei der christlichen Bevölkerung nur Mißtrauen, wirkt mit seiner Unkonsequenz verwirrend und erschwert den Kampf um die Weichberechtigung. Was den Zionismus betrifft, so hat dieser mit den Rechten der Juden in der Diaspora nichts.zn tun; nicht die Entrechtung, nicht der Antisemitismus, haben ihn geboren, sondern die Sorge um die Erhaltung des Judentums, was nur durch ein jüdisches gesichertes Zentrum zu - bewerkstelligen ist. D. Redakt. / III. Berbaudstag -es Zeutral-Berbaudes selbstst. Mischer Handwerker Deutschlands. Der HL Berbandstag des Zcntral-Verbandes selbstständiger jüdischer Handwerker Deutschlands wurde am 19. Mai cr. zu Köln a. Rhvon Malermeister I. Löwenst ein-Berlin, dein 1. Borsitzenden, eröffnet. In seiner großzügig angelegten Rede führte dieser folgendes aus: Schwer und aufopferungsvoll war wohl die Arbeit des vergangenen Verbandsjahres; aber es war auch ein Jahr großer Erfolge. Die immense Arbeit, die ein so starker Verband mit sich bringt, die wichtigen Fragen, die zum Besten des gesamten jüdischen Handwerks durchberaten und beantwortet werden mußten, führten den Centralvorstand in 6 Sitzungen in Berlin und einer Sitzung in Hamburg zusammen. In angestrengtester Tätigkeit wurden die großen Pensa erledigt. Bevor wir in die Tagesordnung eintrcten, scheint es mir angebracht, zunächst einen Blick aus die Ursache, den ersten Anstoß zu unserer Bewegung zu werfen und auf die innere und äußere Entwicklung unserer Lokalvereine und des Verbandes. Um gewissen politischen Strömungen, die sich aus das wirtschaftliche Gebiet übertragen hatten und unsere Listen; bedrohten, einen Damm entgegenzusetzen, wurde im November 1895 der herein selbständiger Handwerker jüdischen Glaubens zu Berlin" begründet. Das Motiv seiner Begründung war lediglich die im Selbsterhaltungstrieb gebotene Abwehr einer uns von nichtjüdischer Seite drohenden Gefahr. Sehr bald nach Bekanntwerden der Berliner Vcreinsgründung schlossen sich die intelligentesten jüdischen Handwerksbrüder in Hamburg, Köln und Frankfurt a. M. zu Schutz- und Trutzvereinen zusammen. In den Sitzungen dieser zunächst mit den Waffen nach außen gerichteten, reinen Kanipforganisationen wurden allmählich auch schwerwiegende Fragen des inneren jüdischen Handwerkerlebens diskutiert. Es stellte sich z. B. heraus, daß es den jüdischen Meistern schwer wurde, Lehrlinge christlicher Konfession zu bekommen, noch schwerer aber jüdische Lehrlinge. Es wurde Klage darüber geführt, daß bic jüdischen Gemeindevorstände und die jüdischen Glaubensgenossen die jüdischen Handwerker bei der Vergebung der Arbeiten sehr wenig berücksichtigten. Es kam zur Sprache, baß die änderen Berufsarten angehörenden Glaubensgenossen die jüdischen Handwerker hochmutsvoll über die Achseln anblickten. Es wurde erörtert, wie dem jüdischen Handwerker in Fällen langwieriger Krankheit und unverschuldeter dlot zu helfen sei. Alle diese Beschwerden und Fragen wurden nach und nach ins Vereinsprogramm ausgenommen und zu Bereinszwecken erhöht. Unser Verbandskollege Goldberg, der Vorsitzende des Kölner Brudervereins, hatte nun den wertvollen Gedanken, haß sich die vier Lokalvereine zu einer in der Wirkung vierfach verstärkten Gesamtheit zusammenschlicßen sollten. Herr Heinemann und der Hamburger Verein überschauten sofort die weittragende Bedeutung dieser Idee und bemühten sich energisch für ihre Umsetzung in, die Praxis. Bon den Bereinen in Berlin und Frankfurt a."M. wurde der Gedanke der Errichtung eines großen Landesbundes freudig ausgenommen. Nach längeren, überaus anstrengenden Vorberatungen und Verhandlungen wurde darauf im Jahre 1909 in Hamburg der Central-Vcrband selbständiger jüdischer Handwerker Deutschlands begründet. Die schwierigste Aufgabe des neuen Verbandes war die Erwerbung neuer Mitglieder und Begründung neuer Vereine. Leicht wurden auf diesem Gebiet die Erfolge nicht errungen. Wie mühselig die Akquisition ist, zeigt z. 23. der berliner Bruderverein. Dieser existiert jetzt 18 Jahre. Er steht unter der Leitung des gewiß tüchtigen und klugen Verbandskollegen Wolfs. Und erst vor ca. Jahresfrist führte der Handwerksbruder Wolfs in einer Vereinsrede lebhafte Klage darüber, daß diesem unserem ältesten Vereine nach bald zwanzigjährigem Bestehen kaum 20 "/o der Berliner Handwerksbrüder angehörten. Von 1909 bis 1911 stockte die Gründung neuer Vereine. Da setzte ich mich mit Bäckermeister Siedner in Breslau in Verbindung behufs Gründung eines Breslauer Lokalvereins. Nach längerer Korrespondenz wurde 1911 der Breslauer Verein begründet. Ebenso wurde durch Beziehungen, die ich persönlich von Breslau aus ange- ' knifft hatte und auf meine persönliche, intensive schriftliche Bearbeitung hin 1912 der Verein in Kattowitz begründet. Dann brachte ich meine eigene. neue Propaganda- und Akquisitions-Idee heraus — die Propaganda- Um diese Karte versenden zu können, war es nötig, ein Adressenmaterial der selbständigen Handwerksmeister Deutschlands aus allen mittleren, größeren und großen Städten Deutschlands zu beschaffen. Das beanspruchte viel Geld, Personal und Zeit. Zeit, die für uns teures Geld bedeutet. Dann wurden die Listen seitens vieler Gemeindevorstände nicht zurückgesandt. Dort mußte moniert und schriftlich verhandelt werden. In dem Falle Leipzig kam es sogar zu einer scharfen schriftlichen Auseinandersetzung. Nachdem das Adressenmaterial eingelaufen war, mußte cs gesichtet und registriert werden. Auch dazu ist Zeit und Personal erforderlich. Es folgte dann der Druck der Propaganda- und Akquisitionskarten auf gutem Karton und für sehr gutes Geld. Die Karten mußten wiederum mit Adressen versehen werden. Auch das kostet Zeit, Arbeit üikb Geld. Nach dem Versand der Karten liefen aus alten Teilen des Reiches Anfragen ein, die schriftlich beantwortet werden mußten. Daraus entwickelte sich eine lebhafte, umfangreiche, ausgedehnte Korrespondenz. Auf Grund dieser meiner Propaganda- und Akquisitions-Idee und meiner ununterbrochenen, mühevollen, schriftlichen Bearbeitung wurden dann die Vereine in Cassel, Hannover und Düsseldorf vegründet, schloß sich uns eine Anzahl jüdischer Korporationen und Einzelmitglieder an. Diese ganze Arbeit habe ich mit nieinem Personal allein verrichtet, die gesamten Kosten habe ich getragen, — im Interesse des Verbandes und des ganzen jüdischen Handwerkerstandes. Und wenn den Berlinern die Priorität verbleibt, die überhaupt erste Handwerkerorganisation in Deutschland geschaffen zu haben; wenn der Kollege Goldberg mit Recht die Verbands-Idee als sein geistiges Eigentum bezeichnen kann; wenn Herr Heinemann und die Hamburger mit Stolz behaupten können, die Berbandsidcc erst in die Praxis umgesetzt zu haben; und wenn die Frankfurter sich freuen können, durch ihren Beitritt die Verbandsgründung erst ermöglicht zu haben, so kann ich von mir mit Genugtuung behaupten, daß ich "persönlich dem Verband mehr Vereine, Korporationen und zahlende Einzelmitglieder zugeführt habe wie der ganze Verband zusammengenommen. Und daß ich noch mehr begründen werde, denn ich bearbeite ständig ganz Deutschland. Ich habe durch Taten bewiesen. Man soll nicht immer" mit leeren Worten operieren. Oder, wie Goethe im Vorspiel zum Faust den Theaterdirektor sagen läßt: „Der Worte sind genug gewechselt. Laßt uns nun endlich Taten seh'n." Taten kann man nicht durch Worte vollbringen, sondern einzig durch positive, kraftvolle Arbeit. Jede Arbeit, ganz gleich ob körperlicher oder geistiger Art, jede Arbeit ist die Bewältigung eines Widerstandes. In der Bewältigung der Widerstände in der Seele des einzelnen Nichtorganisierten Handwcrksbruders, der Widerstände im wirtschaftlichen oder sozialen Leben, in der Bewältigung .dieser Widerstände mittels und unter Aufbietung und Anwendung der ganzen persönlichen Kraft, — darin liegt unser Erfolg! (Schluß folgt). Persotwtte» tu Kleine Mitteilungen. Berlin- Hofkapellmeister Leo Blech ist anläßlich beS Kaiser-Jübiläums zum Generalmusikdirektor ernannt worden. Berlin. Anläßlich des Jubiläums des Kaisers ist Geh. Kommerzienrat A r n h o l d in das Herrenhaus berufen worden. Dr. James S i in o n, Vorsitzender des Hilssvereins der Deutschen Juden, erhielt den Roten Adlerorden 2. Klasse, Geh. Kommerzienrat Dr. Ed. Siinon die Krone zum Roten Adlcrordcn 3. Klasse, Konnnerzienrat Bamberg den Roten Adlerorden 3. Klasse mit Schleife, Fabrikbesitzer Baschwitz, Kommerzienrat Paul Herz -Berlin, Stadtrat Wiener- Kattowitz den Roten Adlerorden 4. Klasse. Berlin. I. Mandelbaum, Inhaber der Cigarettenfabrik „Manoli", erhielt den Titel Kommerzienrat. Im Ab gcordnLetenha ns sitzen diesmal zehn Juden und zwar Cassel, Rosenow, Aronsohn, Bärwald, Wolfs, Münsterberg, Waldstein (Fortschritt!. Volkspartci), Dr. Levy, Liepmann (Nationallib.) und Hirsch (Sozialdemokrat). Berlin. An der Jubiläumshuldigung vor dem Kaiser- Paar gelegentlich der Einweihung des Deutschen Stadions beteiligte sich der Jüdische Turnverein „Bar Kochba" mit einer Mannschaft von 50 Sportsleuten. An der Vorführung im Stillaufen nahmen 20 Mitglieder der Jugendabtellung teil. Berlin. Kommerzienrat Goldberger erhielt bie Brillanten zum Kronenorden zweiter Klasse mit Stern und Geh. Baurat Dr. ing. Rat Henau den Stern zu ui Kronenorden zweiter Klasse. Berlin. Der bekannte Publizist Professor Julius Rodenberg (alias Julius Levi aus Rodenberg) feierte dieser Tage die goldene Hochzeit. Berlin. Von den Fahnenflüchtigen aus dem Judentum, die es in den letzten Wochen verlassen haben, seien hier folgende verzeichnet: Bauunternehmer Leopold Glaser, Fabrikbesitzer Ludwig Sternberg, cand. phil. Georg Jacoby, Stabsarzt a. D- Dr. Otto Adler. Dr. phil. Salomo Fricdländcr und Rechtsanwalt Dr- Levetzow. vnrgsteinfurt. Am 28. Juni wird das 150jährige Bestehen unserer Synagoge festlich begangen werden. - Köln. Das Aufsichtsratsmitglied Kommerzienrat Hagen, des judenreinen Schaaffhausen'schen Bankocrcins hieß früher Aaron Levy. Der Herr ist längst ein strammer Vertreter des Zentrums. Dsfeuvach a. M. Hier wurde für den Kaiser- Wilhelm-Jubiläum sfonds des Hilfs Vereins der Deutschen Juden — zwecks Förderung des Schulwerks des Hilfsvereins im Orient — eine Sammlung in die Wege geleitet, die ein glänzendes Ergebnis aufweist und dem schon oft bewährten Opfer¬ Rr. 24. sinn unserer Gemeindemitglieder das beste Zeugnis ausstellt. Karlsruhe, Juni. Wie im Berordnungsblatt des Großherzogl. Oberrats der Israeliten bekannt gegeben wird, sind bei dem Sekretariat des Oberrats aus den Beständen aufgelöster badischer Landgemeinden gut erhaltene Thora-Rollen abzugeben. Gemeinden und Minjanini, die Seferim benötigen, können sich an das Sekretariat wenden. Hellbronn. Leopold RosenVerg feierte der. gangene Woche mit seiner Ehefrau Lina geb. Stiefel das Fest der goldenen Hochzeit. Die Feier gestaltete sich zu einer großen Ehrung des hier sehr angesehenen Jubelpaares. Im Namen der Stadt ließ Oberbürgermeister Dr. G ö b e l neben einem herzl. gehaltenen Gratulationsschreiben ein prachtvolles Blumenarrangement überreichen. Der König sandte eine Plakette aus Bronze mit seinem Bildnis, und auch der Großherzog von Baden ehrte und erfreute die Jubilare (Herr Rosenberg war nämlich längere Zeit Mitglied der Synode, Bezirksältester etc.) durch Ueberscndung seines und seiner Gemahlin Bildnis. Pinne. Die Etnw eihung d er neugebauten Synagoge, verbunden mit der Feier des 25jäh-rig<nr Regiernngsjubiläums unseres Kaisers) fand unter Beteiligung der königlichen und der städtischen Behörden statt. Rabbiner Dr. Esche lb ach er-Berlin entzündete die Ewige Lampe, Alfred Marcus, der erste Vorsteher, sprach Worte des Dankes, Rabb. Baß freund hielt die Festrede und Rabb. Dr. Grünthal - Charlottenburg, früher hier, schloß mit einer kurzen Ansprache die erhebende Synagogenfeier, der sich ein Essen anschloh. Lüneburg. Bankier M. Jakobsohn, Vorsteher der israelit. Gemeinde, erhielt den Titel Kommerzienrat. ZUtan. In der hiesigen Ortsgruppe des „Wandervogel" wurde die Aufnahme einer jüdischen Schülerin verweigert, da der Wandervogel eine „deutsche Bewegung" sei. Aachen. Anläßlich der Einweihung des israelit. Altenheims wurden folgende Herren Auszeichnungen verliehen: Rabb. Dr. Jaulus (Kronenorden 3. Klasse) und Leopold Spier (Kronenorhen 4 Masse). Wien. Dr. Emil von HoffmannSthal war in einer Rede, die er auf einer Studentenversammlung hielt, von dem Studenten Riedl mit den Worten unterbrochen worden: „Wir dulden nicht, daß ein Jude hier über Ehre spricht, denn die Juden sind aller Ehre bar!" Vor Gericht wollte jetzt der tapfere Held den etwa beleidigenden Inhalt seiner Aeußerung mit Bedauern zurückziehen, doch v. H o f s m a n n s t h a l. bestand auf Verurteilung, — und das Urteil lautete auf zwei Monate Arrest. Budapest. Im Spital d er israeltt. Kultusgemeinde wurden im vergangenen Jahre an 71396 Tagen 3759 Kranke (darunter 1376 Christen) verpflegt. Die Poliklinik des Spitals wurde von 27 336 Personen (darunter 16820 Christen) in Anspruch genommen. Karlsbad. Bon hiesigen Aerzten sind getaufte Juden: Dr. von Aldor, Dr. Äranyi, Dr. Charmatz, Dr. Fokscham, Dr. Ganz, Dr. Goldscheider, Dr. Guth, Dr. Kelen, Dr. Kolisch, Dr. Komaromy, Dr. Kraus, Dr. Lorand, Dr. Munk, Dr. Töpfer, Dr Zupnik und konfessionslos: Dr. Frank und Dr. Sipos. Loudou. Hier ist der Konservative S a m u e Samuel ins Parlament gewählt worden, in deml nunmehr 9 liberale und 6 konservative Jude» sitzen. Zürich. Die Kunst- und Spiegel-Akien-Gesellschaft, eine der bekanntesten hiesigen Kunststeinen, erössnet nächster Tage eine Bezalel-Ausstellung. Konstantluopel. Zia Bey M ata Ion ist zum Generalinspektor in Bassorah und Ferrid Bey Asser zum Inspektor des Vilajets Ban und Billis in 2lrmcnien ernannt worden. Zeki Bey Hahon wurde mit der Direktion des Berwaltungsapparates im Postministcrium betraut. — Leon Bey, Exgouverneur von'Durazzo, ist zum Gouverneur von Gentsch ernannt worden. Petersburg. Die Leitung der Automovilausstellung erhielt vom Polizeipräsidenten die Mittelluug, daß die 19 jüdische Teilnehmer an der Ausstellung sich ans höheren Wunsch während des avisierten Besuches von Mitgliedern des kaiserlichen Hauses v o m A u s - stellungsgebietc fernzuhalten haben. Mehrere französische Aussteller haben infolge der Affäre ostentativ Petersburg verlassen. Kosowo (Grodnoer Gouv >. Hier sind dreißig jüd. Häuser niedergebra.nnt. Philadelphia. Gouverneur Tenor ernannte den Advokaten Samuel M. H y n e m a n n zum Richter. St. LouiS (Amerika). Arthur (Abraham) D r e y f u s — geb. 1838 in Endingen (Schweiz) — ist zum Kommandanten der Veteranen „Commander of the Missouri Departement, Grand army of the Republic" gewählt worden. A«s der Lehrerwett. BreSlau. Der diesjährige Ferienkursus in Religionswissenschaften beginnt am 7. Juli und dauert bis zum 24. Juli. Es werden lesen: Seminarrabbiner Professor Dr. Lewy: Ueber Mischnah Berachoth; Dozent Dr. Brann: 1. Jüdische Geschichte: Geschichte der Kultusreform im. 19. Jahrhundert; 2. Exegese: Die Propheten Anios und Hosea; 3. Pädagogik: Methodik des nachhiblischen Geschühtsunterrichtes mit anschließenden Probelektionen; Dozent Dr. Horovitz: 1. Maimunis Kommentar zum Traktat Abot; 2. Homilettk: Kasualpredigten mit Hebungen; Rabbiner Dr. Zuckermandel: Ritualien: Ueber Trauergebräuche; Kapellmeister E l s n e r: Musiktheorie. Einzelne Disziplinen dürften wohl noch hinzutreten.

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