Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 11 (1913)
- Issue
- Heft 24 (20.6.1913)
- Date
- 1913-06-20
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Setinr Nr. 24. Htonffaritr WraelikiMe- AavkMoMM. Montefiore-Verei». Der Kursus ist unentgeltlich und steht jüdischen Lehrer» und Lehrerinnen frei. Auswärtigen Teilnehmern werden nach Maßgabe der vorhandenen Mittel Subventionen gewährt. Neben der wissenschaftlichen Arbeit sollen Annehmlichkeiten mannigfacher Art geboten werden. Anmeldungen: Lehrer Moops, Breslau, Ohlauer Straße 1. Breslau. An der hiesigen alten Synagoge ist von 29 Bewerbern Obcrkantor Weiß- Gleiwitz, früher in Emden und in Gailingcn, mit 4400 Jk Gehalt als Oberkantor angestellt worden. Budapest. In Szinher-Varalja verschied — 53 Jahre alt — der sehr angesehene, gelehrte und fromme Rabbiner Jecheskel Bauet, Sohn des vor drei Jahren verblichenen Ungvarer Rosch Beth-Din und Enkel des Gaons Rabbi Salomo Ganzfrieder. Aus der „Agudas Jisroel"-Bewegung. Berlin, 10. Juni. Am 5. er. fand eine gut besuchte Versammlung der Ortsgruppe statt. Der Vorsitzende, Moritz A. Loeb, eröffnete die Versammlung mit einem Nachruf auf Kommerzienrat Louis Feist s. A. In einem kurzen Rückblick zeigte er dann, daß die Geschichte dieses Jahres nur denen eine Enttäuschung gebracht habe, die vielleicht glaubten, daß die ungeheure Begeisterung der Geburtsstunde der Agudas Jisroel die Bewegung in einem Anlauf zum Ziele führe. Das sei natürlich unmöglich gewesen. Welche ungeheure Kraft auch der Gedanke besitzt, daß alles, was auf dem Boden der Thora stehe, sich einige, so sei doch nicht zu vergessen, welche Hemmungen die Jahrtausende lange Trennung unter den Bekenner» des gesetzestreuen Judentums hervorgerufen hat. Mache man sich diese Schwierigkeiten richtig klar, so müsse man staunen über die bereits erzielten Erfolge. Redner geht alsdann auf die ungarische Frage ein. Das Zögern der ungarischen Orthodoxie erkläre sich aus den Verhältnissen, des eigenen Landes, für die es -kein Analogon in anderen Ländern gebe, aber auch hier werde sich mit Sicherheit ein Weg zur Einigung finden lassen. Als 2. Punkt der Tagesordnung war die Bildung einer Jugendgruppe vorgesehen. Das einleitende Referat hierzu hielt Dr. M. Hildesheimer, der aus frischem Eindrücke heraus schilderte, was die Jugendgruppe in Frankfurt a. M. in kurzer Zeit zu schaffen vermocht hatte. Unter allseitiger Zustimmung der Versammlung wurde beschlossen, aus den schon bestehenden gesetzcstrenen Jugendvereinigungen je zwei Vertreter zu einer Besprechung mit dem Vorstände der Ortsgruppe zu delegieren, um die weiteren Schritte für die Bildung der Jugcndgruppe vorzunehmen. Hamburg. Nach begeisternden Referaten der Herren Martin Feist und L. Perlmutter-Frankfurt lvurde der Bor st and für die Jugendgruppe gewählt und zwar Zahnarzt B a e r zum Vorsitzenden, sowie die Herren Oberlehrer Schloß, I. Katzen stein, Dr. Karl Cohn, Michael Eahn, Wolf S. Jacobsohn und G o t t l i e b Flörsheim. Von der Gründung einer Mädchengruppe nahm man vorläufig Abstand. Hamburgs Am 9. er. fand die konstituierende Versammlung der hiesigen Ortsgruppe unter Leitung des Herrn A.'Auerbach, Mitglied des prov. Zentralkomitees, statt. Er berichtete über die letzte Sitzung des prov. Zentralkomitees, die für die durch das große Preßburger Brandunglück hcimgesuchte Jeschiwoh 10000 Kr. anssctzte und zur Unterstützung der russischen Jeschiwohs nach der von den russischen Mitgliedern des rabbinischen Rates aufgestellten Liste 10 000 Jk absandte. Hierauf wurde zur Vorstandswahl geschritten. Es wurden gewählt: Dr. nied. Fink (Präsident), I. Drucker, Jakob Flörsheim, Semmi Hesse, Dr. med. Landskrön, Hugo Mainz und Dr. Lipmann Schlesinge r. Ein Antrag bezüglich einer Verschmelzung mit der Altonaer Ortsgruppe wurde angenommen. Nürnberg, 9. Juni. In dem prachtvollen geräumigen Saale des Kultusvereines fand gestern 'Zlbend eine überaus stark besuchte Propagandaversammlung statt. Provinzialrabbiner Dr. Bamberger -Hanau hielt das Referat. In der. Diskussion vertrat Dr. Debro - 'Ansbach im Namen des Ansbacher Rabbiners den Standpunkt, daß noch eine Reihe von prinzipiellen Fragen definitiv geklärt werden müßten, bevor die „Agudas Jisroel" in eine Propagandatätigkeit eintreten dürfe. Diesen Ausführungen traten eine ganze Anzahl von Rednern, insbesondere David Lehmann- Fürth, A. G r ü n b a u m - Nürnberg, Rabbiner Dr. Klein-Nürnberg und Jakob R o s e n h e i m - Frankfurt a. M., entgegen, indem sie darauf hinwiesen, daß die grundlegenden prinzipiellen Fragen vollkommen geklärt seien, daß für die noch vorhandenen Meinungsverschiedenheiten — deren es immer welche geben werde — das statutarische Organ der Aguda, der „rabbinische Rat", die autoritative Instanz bilde. Die Thora-Grundlage der Aguda sei so felsenfest gegründet, daß auf 'ihr sich nicht nur heute, sondern auch in kommenden Tagen für jedes neu auftanchende Problem die Lösung mit Sicherheit finden werde. Zuerst aber alle Probleme am grünen Tisch lösen zu wollen und dann erst an die praktische Arbeit zu gehen, sei ein Verfahren, bei dem eine „Agudas Jisroel" nie und nimmer zustande kommen könne. Frankfurt, 13. Juni. Die kurz vor dem Schewuaus- Feste zur Ausgabe gelangte neueste Nummer des ofsiziellen Organes der Agudas Jisroel „Hadere ch" enthält an leitender Stelle einen Artikel aus der Feder von Rabbi Chaim Oser Grodsensky, in dem der bekannte geistige Führer der Agudas Jisroel-Bewegung in Rußland deren Bedeutung für das jüdische Rußland beleuchtet. Es folgen darauf Kundgebungen der Rabbiner Benzion .Steinfeld aus Bielsk, Schmarjohu Noach Schneersohn aus Bobrausk und Hur Witz aus Witebsk. Ein bedeutsamer Artikel des Salomon Weiurieb in Lodz betont die Wichtigkeit der Klalarbeit. Ein anderer Artikel empfiehlt auf Grund zahlreicher Anregungen aus dem Mitgliederkreise die allseitige Einführung von Abendkursen für jüdische Fortbildung der Jugend und der weiten Bolksmassen. Es wird dann über die letzten Sitzungen des provisorischen Komitees Mitteilung gemacht. Eine große Reihe von Anregungen bringt wiederum die Rubrik „Sprechsal". Es werden da Vorschläge gemacht zur Förderung des Jeschiwahwesens, zur Bildung von Frauengruppen, zur Linderung der geistigen Notlage in den galiläischen Kolonien, zur größeren Verbreitung der Agudas Jisroel-Marken usw. Stratzbnrg 1. Elf. Am 3. Siwan fand eine Bersammlung der hiesigen „Aguda-Mitglieder" statt, die zahlreich besucht war und einen sehr anregenden Verlauf nahm. Unter großem Beifall lvurde die „Ortsgruppe Straßburg i. E." als konstituiert erklärt. Die Wahl der Vorstandsmitglieder ergab folgendes Resultat: Rabbiner Buttenwiese r (Vorsitzender), Samuel Wertheimer, Meier Bloch-Rueff, Moritz Klein, Moise Wolf, Israel Salomon und Sally Strauß. Nachdem unsere Ortsgruppe bereits 90 Mitglieder zählt, ist eine rege Tätigkeit nach verschiedenen Richtungen hin für die nächste Zeit in Aussicht genommen. Ans der zionistische« Bewegung. Wien. Die hiesigen Zionisten nahmen folgende Resolution an: „Die am 9. Juni tagende Bertrauensmänner-Versammlung der Wiener Zionisten spricht dem E. A.-K-. ihr vollstes Vertrauen aus und billigt die von ihm angewandten Arbeitsmethoden in jeder Hinsicht. Sie erwartet, daß die Leitung vom Kongresse verlangen wird, daß ihr die Majorität in den Berw a l tu ngen unserer Finanzin st itute eingeräumt werde, und daß sie unbedingt bei dieser Forderung beharren wird. Die Bertrauensmänner-Versammlung fordert weiters, daß das Hauptbüro desJüd. Nationalfonds nach Berlin, dem Sitze der Leitung, verlegt werde. In der Durchführung dieser Forderungen erblicken die Wiener Zivilisten die Gewähr für eine gedeihliche Fortentwickelring der zionistischen Arbeit." Jaffa. Die Anglo-Palestine C y hat in Liberias eine Filiale eröffnet. Die neue Filiale, die Direktor Gordon von der Safeder Filiale unterstellt ist, dürfte für die zahlreichen jüdischen Kolonien um den Tiberiassee von Bedeutung sein. Frankfurter Berichte. Feier des Kaiser-Jubiläums. Am 18. Juni veranstaltete der „Montefiore"-Verein aus Anlaß des 25jähr. Regierungs-Jubiläums S. M. Kaiser Wilhelms II. eine patriotische Kundgebung im Saale seines Bereinslokals. Im Mittelpunkt der gut gesuchten Feier stand die begeistert aufgenommene Festrede des Herrn Dr. I. Heine mann, die sich rühmlicherweise fern hielt von der Schablone der üblichen Tendenzreden. Der Vortragende hatte sich die interessante Aufgabe gestellt, an einigen prägnanten Beispielen zu zeigen, wie eine Persönlichkeit von der überragenden Bedeutung unseres Kaisers durch ihre Weltanschauung und Lebensführung der Jugend und zumal der jüdischen Jugend mit ihren besonderen Pflichten vorbildlich sein könne und müsse. Er zeigte in diesem Zusammenhänge, wie es der Kaiser versteht, in seinem Leben Gegensätze zu überbrücken, die im allgemeinen unsere gegenwärtige Gesellschaft in zwei gegnerische Lager scheidet: So in dem Kampfe der Geister, deren eine Partei alle Kultur in Anlehnung an die alten, llassischen Zeiten und nur auf ihrer Basis begründen möchten, während die Richtung der „Modernen" alles Geschichtliche als nutzlosen Hemmschuh betrachten; so auch in dem Streite zwischen „ethischer Kultur" und einer Lebensauffassung, die für das Individuum Ellenbogenfreiheit und unbegrenztes Recht der freien Entfaltung des Jchs fordert, die Privilegien des „Uebermenschen" als Schlachtruf gegen die Masse der Schwächlichen und Ueberflüssigen erkoren hat. Es war ein wahrhast majestätisches Mld, das Herr Dr. Heinemann bei solcher Betrachtung von Wilhelm ll. entwarf. Eingeleitet und beschlossen wurde die durchaus würdige. Feier von Klavierborträgen der Frau Goldzieher, die zu Anfang den „Fackeltanz" von Meyerbeer und am Schlüsse die wirkungssichere ,Aübelouvertüre" von C. M. v. Weber schwungvoll spielte. Gesanglich trug Herr Königsberger zur harmonischem Gestaltung der Feier bei, indem er die herrliche, von vaterländischem Geiste . erfüllte Schlußansprache des Hans Sachs aus R. Wagners „Meistersinger von Nürnberg" mit seinem kraftvollen, llangschönen Bariton zu Gehör brachte; vorzüglich wurde er hierbei durch die Klavierbegleitung seines Lehrers Herrn Siegfried Würzburger unterstützt. Aus dem Büro des „Montefivre" wird uns mitgeteilt, daß Mittwoch, den 2. Juli im Bereinslokale und zugehörigen Garten die 1. gesellige Ab-end-Beranstaltung größeren Stiles in diesem Sommer stattfinden wird. Der Veranstaltung wird als Programm zugrunde gelegt: „Eine Stunde bei unserer Wandergruppe." Beliebte und bewährte Kräfte haben bereits ihre Mitwirkung zugesagt. —> Am nächsten Mittwoch (25. Juni) spricht Herr Messinger über „Die Berufswahl unserer Jugend." Kleine Rolizem Albert Leopold Lindheim er, -Inhaber der Firma Leopold Lindheim er, erhielt den Roten A d l e r o r d e n 4. K l a s s e. Kunst «uv Literatur. David Kaufmann, Gesammelte Schriften. Herausgegeben von M. Braun. 2. Band. 434 Seiten. Brosch. 5 Jk, geb. 6,50 Jk 1910. Frankfurt, I. Kaufsmann. Die im Umfang (100 Seiten) und an Bewertung bedeutungsvollste Arbeit in dem vorliegenden Bande ist der Aufsatz „Die Theologie des Bachja Ihn Pakuda". Von Jbn Pakuda kennen wir außer einigen Gebetstücken nur sein „Chauwaus halwowaus (Herzenspflichten)", eines der volkstümlichsten jüdischen Bücher, aus dem die Generockionen vieler Jahrhunderte religiöse Erhebung und sittliche Läuterung schöpften und wir heute noch schöpfen. Alles Biographische über Jbn Pakuda ist uns unbekannt. Kaufmann kommt in dieser Hinsicht zu folgendem Resultat: „Bachja kennt die Bücher Jbn Ganachs, scheint von Gabriol benutzt worden zu sein, benutzt selber in ausgedehnter Weise die Enzyllopädie der lauteren Brüder und scheint Jbn Sinas Werke noch nicht zu kennen. Bedenkt man nun, daß Jbn Ganach und Gabriol in Saragossa leben, daß die Abhandlungen der lauteren Brüder in Saragossa zuerst bekannt wurden, daß der Name Bachjas auf diese Heimat hinzuweisen scheint, und, zieht man ferner in Erwägung, daß Bachja kaum lange nach Jbn Sinas Tode, also nach 1039, geschrieben haben könne," so darf man annehmen, daß „Chauwaus halwowaus" um 1040 in Saragossa geschrieben wurde. Kaufmann behandelt sodann die Grundlagen des „Chauwaus halwowaus", die naturgemäß in einer Darlegung unseres Verhältnisses zum Absoluten bestehen. Jbn Pakuda verurteilt das gedankenlose Aussprechen des Wortes „Gott", dieses Wort müsse für uns den richtigen Inhalt haben, wenn unser Verhältnis zu Gott und danach das Verständnis für unsere Pflichten richtig sein sollen. Wer „Chauwaus halloowaus" mit Verständnis lesen will, dem ist die Arbeit Kaufmanns aufs dringendste zu empfehlen. — In „Jehuda Halevi" gibt Kaufmann in kurze» Strichen alles, was für die plastische Gestaltung dieses Genius des jüdischen Volkes dienen kann. Leider ruhen noch manche Schöpfungen Jehuda Halevis verborgen in den Bibliotheken Europas. — Der interessante Inhalt des Aussatzes „Der „Führer" Maimunis in der Wellliteratur" wird scholl im Titel aufgezeigt. — „Eine unbekannte messianische Bewegung unter den Juden vornehmlich Deutschlands und des byzantinischen Reiches ums Jahr 1096" lautet das Thema des nächsteil Aufsatzes. Er schildert die im Jahre 1096 zum Ausbruch gekommene Messias-Hoffnung des jüdischen Volkes, jenes Jahres, das für das jüdische Volk keine Erlösung, sondern das schrecklichste Ereignis seit der Zerstörung des Tempels, den Zusammenstoß mit der entmenschten Mordlust der fanatisierten Kreuzfahrer, brachte. — Es folgen eine Würdigung Dr. Güdemanns „Geschichte des Erziehungswesens und der Kultur der abendländischeil Juden", Biographien »nd Predigten. — Mit Ausnahme der mittelinäßigen Predigten ist jeder Aufsatz wertvoll, würdig eines Gelehrten, wie es David Kaufmann war. Vereins-Kalender. Samstag. „M o n t e f i o r e" -Verein, ll' i Uhr, Bleichstr. 70: Schiur (Dr. B. May); 5% Uhr: Wochenabschnitt (Rabb. Dr. Horvvitz), Zur Geschichte der Frankfurter Juden. — Agudas Jis r o e l-Jng endgruppe, 10 Uhr, Hanauerlandstraße: Danraus Horischaunim (Direktor Dr. Lange), 11—1, 3—5 Uhr: verschiedene Talmud-Schiurim, Gemütliche Veranstaltung fällt diesmal aus! — Verein „Mekor Chajim", 4>/i Uhr, Langestr. 18: Mikro-Vortrag. — Verein „Tiferes- Bachnri in", 4s/i Uhr, Bleichstr. 70: Talmud-Vortrag (Rabb. Dr. Horovitz). Sonntag. A. J.-Jngendgruppe, 1%—83/i Uhr vorm., verschiedene Talmud-Schiurim; 9 lllhr abends: lieber die Gebete (Jakob Rosenheim). — R. P. Beis - Hamidrasch, 71/4 Uhr, nachm.. Hinter der schönen Aussicht 1l: Hespedl auf Kommerzienrat Louis Feist s. A. (Rabbi Jaffa-Slutzke). — Wandergruppe des „Montefiore"-Vereins, 8 phr 13 Min. ab Hauptbahnhof nach Medernhausen — Eiserne Hand ('Abkochen) — Landesdenkmal rc. (Leiter: Dr. I. Heinemann, I. Kahn). Dienstag. Verein „Jüdische Kultur", 9 Uhr, Kursaal Milani: Mendelssohn und die geschichtliche Entwicklung nach ihm (E. Lichtigfeld). Montag—Donnerstag. A. J.-Jngendgruppe, allabendlich ab 9 Uhr: Schiurim. Carl Grebenau, ■■SST2L1 MaMmMIriWnm. Telephon I, 6069. . Auswahlsendungen gerne zu Diensten. - Ulltl lUr IfcparalUreit. - i! |; - I : i ■ V. J: ■!: j ■ K ]; •1