Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 11 (1913)
- Issue
- Heft 17 (2.5.1913)
- Date
- 1913-05-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 17. Zum. Wapitel: Zeitung. Der 3. Delegiertentag des Verbandes der jüdische» zugcndvereine Deutschlands " empfiehlt alten Berbandscrcincn dringend, daS Abonnement auf die Mitteilungen ir alle Mitglieder obligatorisch cinzufnhren." Außerdem ist von dem westdeutschen Bezirksverband, ich Cöln, ein 'Antrag zur T u r n s r a g e eingegangen. Direktorimnsfitzurrg . des Jüdische« Natioualfouds. Anwesend: Dr. M. I. Bode »Heime r-Cöln (Bors.); Dr. A. Hantke-Berlin; Ing. L. Keßler-London; jng. I. KremenezkY-Wien; Prof. Dr. O. Warburg- Irrlin; N. Groß, Sekretär des Hauptbüros, Cöln; H. Ititman n, Sekretär, London; A. Aw a d io w itz-Berlin mb I. H. K a n li - Haag als Gast. Dem vorgelegten Berichte entnehmen wir n. a.: Die Eingänge des R. - F. im Jahre 1912 habe» nit dein Betrage von 3/i Millionen Francs noch nicht die rwartete Höhe erreicht, sodaß manche dringende 'Arbeit in Palästina für einen späteren Zeitpunkt verschoben werden »ußte. Es kann jedoch mit Genugtuung konstatiert werden, «ß im letzten Jahre namhafte Summen in den verschiedcicu Ländern für den N.-F. testiert wurden. An Schenkungen um Grundstücken in Palästina ist hervorzuheben: Ein Grundstück in Jerusalem vom verstorbenen Herrn Awer-!»ch im Werte von ca. 3000 Fr. und ein Grundstück m Ica für Jemeuitenhäuser im Werte von ca. 1000 .,/l.!1ls besonderer Zweig von Zuwendungen haben sich die Versicherungen zu Gunsten des N.-F. in Amerika entwickelt, die bisher die Höhe von etwa 75 000 Jfe erreicht haben. Die Bersicherte» sind zumeist kleinere Leute, die sich auf den Wlebensfall versichern, wobei in die Police eine Klausel ausgenommen wird, daß dem N.-F. der Betrag von 10 Lstr. oder mehr zwecks Eintragung des Versicherten in das Goldene Buch zufließen soll. Organisation. Nach der im letzten Jahre in Angriff genommenen Einrichtung bezw. Ausgestaltung von Zweigbüros mit versierten Sekretären ist nunmehr eine Reorganisation unseres Bertrauensniänner-Shstems einercits und unserer Sammelmittel andererseits möglich gevorden. Wir hoffen, schon in nächster Zeit eine wesentliche Steigerung der Äüchsenerträge bewirken zu können. 11. a. icschästigen wir uns mit der Frage der Organisierung io» Jugendgruppen, die sich bauernd mit der Propaganda »cs N.-F. auf Grund der Büchsenleerung und Verteilung icsassen sollen. Einem oft geäußerten Wunsche entsprechend, jflt das Hauptbüro größere Büchsen für Synagogen und issentliche Lokale Herstellen lassen, die demnächst zur Bcrcilung gelangen sollen .Neben den Büchsen ist der neue -pendenzweig der „Arbeiterheimstätteu" in den Borderliuitb getreten. Bis jetzt sind etwa achtzig Häuser gespendet wrden. Die unzureichenden Mittel haben unsere paläiinensische Vertretung veranlaßt, auf ein momentanes Einämmen - der Jenleniteneinwanberung hinzuwirke» . Es ist cdoch sicher, daß in dem Maße, als die Ängesiedelten sich klimatisieren und wohlfühlen werden, die weitere Einwandrung lvicder stärker einsetzen wird. Dafür muß der lh.-F. schon jetzt Vorsorgen und die Aktion für Hänserpendcn energisch fortsehen. — Bewilligung von 50 000 F r. für weitere; cincnitenhäuser. In Berücksichtigung des lctztrwähnten Umstandes beschloß das Direktorium, cntprechendcn Boden für Jcinenitenhäuscr zu erwerben und iir diese selbst einen weiteren Betrag von 50000 Fr. u bewilligen. Mädchen far in. Auf Grund des Beschlusses in einer rühercn Sitzung berichtete der Vorsitzende, daß mit dem krauenverband für Kulturarbeit in Palästina eine Bereinmrung getroffen worden ist, wonach demselben für die Ausgestaltung der Mädchensarm auf Kinereth ein Darlehen Mi Fr. 6000 gegen Rückzahlung in 6 Jahresraten bewiliflt wurde. Ankauf eines Bauplatzes für das Hcbräs ch e G Y m u a s i u m Jerusalem. Mit Rücksicht daaus, daß die Sammlungen in Galizien zur Aufbringung >on 100 000 Fr. für die Gebäude sich einem erfolgreichen ■ ilbschluß nähern, beschloß das Direktorium, nunmehr den öauplatz für das Gymnasium zu erwerben. N a ch l a t h I e h u d a. Bereits in einer früheren birektoriumssitznng wurde der Beschluß gefaßt, dem Ödester Komitee ein Darlehen von Fr. 30 000 für eine lrbcitersiedlung bei Rischon le Zion unter denselben Bedingungen wie bei Ein Ganin zu gewähren. Dieser Bcchluß gelangte in dieser Sitzung neuerdings zur Verhaud- »ng und soll nunmehr durchgeführt 'werden. Bauplatz für ein Krankenhaus in Jaffa. )as Direktorium hatte in einer früheren Sitzung belhlossen, unter gewissen Voraussetzungen den Betrag von 0060 Fr. für den Ankauf eines Bauplatzes für das Krankenmis in Jaffa zu bewilligen. Da diesen Boraitssetzungen umnehr entsprochen ist, so soll nunmehr der erforderliche leträg zur Verfügung gestellt werden. Bekämpfung der Malaria in Palästina, iach einem Berichte von Herrn Prof. Marburg über ie Begründung eines internationalen Gesundheitskomitees, as den Zweck hat, die Malaria, von der ein Teil unserer Kolonisten schwer heimgesücht wird, zu bekämpfen, beschloß as Direktorium, sich für das laufende Jahr mit einem Beitrag von 2000 Jfe zu beteiligen. ___^ nrtnnliiirfi E- ~ und Cafe U\IUIIIIIIlll Inh.: Anton Pfeiffer wd lullIIUl y, Frisdliergor Ldstr. 420. Tel. 4!871 ®pflehltselne prachtTollen, schattigen Gärten, Terrasse, Saal, sowie diTerse separate Gesellschaftszimmer. Für Sommerfeste vorzüglich geeignet. ■ Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Horm»! 8vluwl vovano I Woserstr. 7. SpFaGhBn-UB&BfSBtZUngBU. Tel. 12428.1 Privat-Zirkel- und Klaasennnterricht. I Besondere Zirkel für Damen besserer Kreise. I OefFentl. Proheshmden Mittwochs um 11, 5, 7 u. 9 Uhr. M Aus aller Wert. Deutsches Reich. Berlin. In der Generalversammlung der Israelit. Union wurden nach einem Referat Rechtsanwalts Falkenberg über die Ziele des Vereins und die bisherige Tätigkeit die Satzungen in ihrer endgültigen Fassung festgestellt, der Vorstand und ein aus 30 Mitgliedern bestehender Ehrenausschnß gewählt und das Arbeitsprogramm besprochen. Dem Vorstand gehören an: Rechtsanwalt Falkenberg, Direktor W o l p e, Dr. Arthur K a h n, Hoflieferant Walter Silber st ein, Dr. Jossil e w s k y, R. M o h r u s M a r c o A H a i in und I a c. Hassan. In der Generalversammlung waren sich alle Mitglieder darüber einig, daß die Israelitische Union kein Lokalverein sein soll; sie bildet eine «ammelstelle für alle diejenigen, d t c in anderen Organisation,: n keine Zuflucht finden. Berlin. Die Chewrah Kadischah hat sich neu konstituiert und den Namen „Chewrah Kadischah G r o ß - B e r l i n" angenommen. Die Versammlung hat nach längerer Debatte die Satzungen fcstgelegt. Besondersheftig war der Kampf um einen Paragraphen, der für den Vorstand nur Mitglieder orthodoxer Richtung znlassen wollte. Schließlich wurde diese Bestimmung gestrichen, nachdem die meisten Redner betont hatten, daß die Mitarbeit allen Glaubensgenossen gestattet sein müsse. Es wurde lediglich die Vorschrift ausgenommen, daß der Borstand über die 'Ausübung der Liebesdienste nach den religionsgesetzlichcn Vorschriften zu wachen habe. In den Vorstand wurden gewählt: Dr. Arthur K a h n, Vorsitzender, A d. Prager, 'Felix Goldschmidt, Walter Silber st ein, Direktor W o l p e, Jos. C h a i m, T h e o d. L ö w e n b c r g, Bankier Seckelsohn und Lud w. Klei n. Leipzig. Die neue Verordnung, die von den russischen Studenten den z w e i s e m e st r i g e n Besuch einer russische n H o ch s ch n l c verlangt, soll sogar rückwirkende 5t r a f t bekommen. Es besteht an der hiesigen Universität nämlich die eigenartige Vorschrift, daß jeder Ausländer nach vier Semestern seine Immatrikulation erneuern muß. Den russischen Medizinern, die gerade jetzt vier Semester absolviert haben, wurde die „Neuimmatrikulation" auf Grund der jüngsten Bestimmung versagt. Sie möge» zunächst vont sächsischen Kultusminister und Reichskanzler die Erlaubnis zur Älbhaltung des Physikums erlangen, dann würden sie wiederum Aufnahme finden. Vorläufig aber sind sie ausgeschlossen. Man sollte es kaum für möglich halten, daß eine deutsche Hochschule von dem Range und den Traditionen der Leipziger Universität derartige drakonische Maßregeln gegen ausländische Studierende ergreift, die in ihrer Heimat ihres Glaubens und ihrer 'Abstammung wegen drangsaliert und gewaltsam von den Stätten der Wissenschaft ferngehalten werden. Wahrlich, ciir trauriges Zeichen der Zeit! Oesterreich-Ungar«. Lemberg. Infolge der in letzterer Zeit so vielfach aufgetauchten Fälle von Spionage hat die galizische Landesregierung eine strenge Kontrolle der in Galizien lebenden russischen Einwanderer verfügt. Die Regierung ist entschlossen, alle diejenigen, die sich nicht mit Hcimatsdoknmenten legitimieren können, a u s O e st e r r e i ch a n s z n w e i s e n. In Lemberg allein wohnen nahezu 1000 russisch-jüdische Familien, deren Häupter zur Zeit der Pogrome, manche auch zur Zeit des russisch-javanischen Krieges über die Grenze flüchteten und sich in Lemberg ansiedelten, wo sie, dem politischen Getriebe vollständig fernestehend, sich durch ehrliche Arbeit fortbringen. Es liegt in der Natur der Sache, daß die meisten dieser Flüchtlinge nicht im Besitze von Heimatsdokumenten sind. Da nun in letzter Zeit bei all diesen russischen Einwanderern eine strenge Revision vorgenommen wird und die 'Absicht besteht, jeden, der nicht im Besitze von Dokumenten ist, ausznweisen, so droht den vielen jüdischen Familien aus Rußland schon für die nächste Zukunft die Gefahr der 'Ausweisung aus Oesterreich. Budapest. Unsere Gemeinde dürste mit ihren 13 000 Mitgliedern die größte Chewra Kadischa der Welt haben. Auchdie Summen der Chewra sind ganz gewaltige. Im vorigen Jahre betrugen die Einnahmen 1341000 Kr- und die Ausgaben 1264 000 Kr. Für humanitäre Zwecke wurden von den Ausgaben 707 000 Kr. verwendet. Budapest. Die „Allg Jüd. Ztg." schreibt:' „In Frankfurt hat man bekanntlich einigen prinzipiellen Forderungen der Ungar. Orthodoxie die Erfüllung verweigert. Daher entschied die Orthod. Centralkomission schon vor eineni halben Jahre dahin, die Frage, ob das glaubenstreue Judentum Ungarns auch ohne diese Forderungen sich der Agudas Jisroel anschließen dürfe, der Orthod. Landesrepräsentanz zur entgiltigen Entscheidung vorzulegen. Obgleich üun das Aguda-Komitee von diesem Beschluß Kenntnis besitzt, versendet es jetzt an die orthod. Seite 3 Rabbiner Ungarns Zirkulare mit Einladungen zur Gründung von Aguda-Ortsgrüppen. Das Komitee will also offenbar, daß die ungar. Orthodoxie sich über ihre berufenen Faktoren hinwegsetze. So sehr wünschenswert wir nun eine wirkliche orthod. Agudas Jisroel auch halten, so können wir doch diesen Einbruchsversuch in die ungar. Orthodoxie nicht entschieden genug zurückweisen. Wir machen zugleich alle Jereim darauf aufmerksam, sich durch das Frankfurter Zirkular nicht beirren zu lassen, sondern die Entscheidung der Landesrepräsentanz, die binnen wenigen Wochen erfolgen wird, abzuwarten. Den Frankfurter Herren aber können wir versichern, daß sie mit ihrem wenig taktvollen Borgehen der „Aguda"- Jdec — leider — keinen guten Dienst erwiesen haben." — Diese Worte decken sich mit den Anschauungen der Führer der ungar. Orthodoxie. Wir möchten aber den Herren etwas Selbsterkenntnis wünschen, statt sich über die Agudas Jisroel aufzuregen. Es sieht in ihrem jüdischen Wirkungskreis alles andere eher als schön aus, und die Agudas Jisroel kann der ungar. Orthodoxie nur neues, verjüngtes, jüdisches Leben bringen. Rußland. Petersburg. Ende vorigen Jahres erschienen in Rußland 38 jüdische Zeitungen, davon 13 Tageszeitungen. ' Der Haupttypus der Jargonpresse ist die Tageszeitung, die gewöhnlich im Einzelverkanf verbreitet wird und eine oder zwei Kopeken kostet. Der jüdische Zeitungsvrrkänfcr ist in den jüdischen Straßen der Städte dys „Ansiedlungsrayons" eine typische Figur geworden. Bei der hebräischen und russisch-jüdischen Presse ist dagegen das 'Abonnement die Grundlage, und der Absatz der Einzelnummern spielt eine gänzlich untergeordnete Rolle.' In hebräischer Sprache erscheinen zwei Tageszeitungen („Hazephira" in Warschau und „Hasman" in Wilna). Das verbreitetste hebräische Wochenblatt ist „Haolam" in Odessa, die gelesenste Monatsschrift „Haschiloah" ebenda. Die russisch-jüdische Presse beherrschen die Wochenschriften. lieber die Anflagezahl der einzelnen Organe ist nur eine ungefähre Schätzung möglich. Bon den großen Tagesblättern „Haini", „Moment" und „Fraind" (sämtlich in Warschau) werden am Freitag gewöhnlich um 40—50»« mehr Exemplare abgesetzt, als an anderen Tagen. Man schätzt die Auflage dieser erwähnten drei Tageszeitungen an gewöhnlichen Wochentagen aus ca. 120000 Exemplare, am Freitag (und an den Tagen vor den jüdischen Feiertagen) auf ca. 170—180000. Warschau. „Hazefirah" meldet, daß die Administration der Grube „Flora" i u D o m b r a w a, die der O e st e r r. Länderbank gehört, den polnischen Boykott gegen die Juden in schärfster Weise unterstützt. Die „Flora" hat ihre jüdischen Arbeiter entlassen und dafür polnische 'Arbeiter aus Warsschau komme» lassen. Sie zwingt ferner ihre Arbeiter, in dem von ihr eingerichteten Genossenschaftsladen zu kaufen und ihre 5k u n d s ch a ft den jüdischen Kausleuten zu entziehe n. Auch sind sämtliche Verträge mit den jüdischen Lieferanten gelöst worden. Schweiz. Zürich. Das „Israel. Wochenbt" berichtet über die vor zwei Jahren eingefiihrten jüdischen Volks unter Haltungsabende: Die Institution hat sich einggelebt. Es ist ein bestimmtes Stammpublikum da, das sich jedesmal einsindet. Die größte besucherzahl dürfte 700 betragen haben, Durchschnittszahl ca. 500. Das Programm war für jeden einzeliren Abend ein möglichst einheitliches und künstlerisches. Es wurde» Vorträge gehalten: von Dr. Pinkus „Das jüdische Kind"; von Dr. Littmann „Die jüdischen Feste"; von Eugen Lennhof „Heinrich Heine"; von Dr. Jelski (Genf) „Jüdische Musik"; von D. Weinbaum „Morris Rosenfcld"; von Dr. Dukas „Jüdisches Wandern"; von Wolffsohn „Jüdische Helden"; von Rabbiner Dr. Littmann ,/Dic Inden in der Schweiz"; von Dr. Ringwald „Jüdische Körperkultur". Zwei Abende waren' ohne Bortrag, der Purim-Abend, weil an ihm mehr humoristische Darbietungen gegeben werden sollten, und ein weiterer 'Abend, der an Stelle eines Vortrags eine Bibelvorlesnug brachte. Die .Rezitationen waren dem Bortrag stets angepaßt, die Gesangsvorträge nach Möglichkeit An jedem Albend wurde Musikalisches geboten. Eine willkommene Abwechslung bot in den Pausen das unter Leitung von Frau Dr. Littmann stehende Büffet, wenn es auch die Kosten nicht deckte und zu einem kleinen Teil an dem entstandenen Defizit von ca. 600 Fr. Anteil hat. Die nicht gedeckten Kosten, die zu Lasten der beteiligten Vereine fallen, betragen im Durchschnitt für den einzelnen Abend 49 Fr., eine gewiß geringe Summe, wenn man bedenkt, wie vielen damit eine Freude und Anregung bereitet worden ist. Im Vorjahr waren es pro 'Abend im Durchschnitt Fr. 55,25. lim das Defizit in Zukunft noch mehr zu verringern, ist beschlossen worden, im nächsten Winter Büchsen für freiwillige Beiträge im Saal aufznstellen. ' Persoualie« «. Kleine Mttteiluuge«. Berlin. Am 20. Mai (13. Ijar) wird Prof. Dr. Adolf Berliner 80 Fahre alt. Wie wir hören, werden die zahlreichen Körperschaften, die diesem wohl bekanntesten aller zeitgenössischen jüdischen Gelehrten ihre Entstehung oder doch tatkräftige Mitwirkung verdanken, diesen Tag festlich begehen. Berlin. Die preußische und bayerische Akademie der Wissenschaften haben von dem in 142