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Neue jüdische Presse · 1913-04-18 · Heft 16 (18.4.1913) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 16 (18.4.1913)
Date
1913-04-18
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Sette 16. UeanHurter AraMWE AimMstMeK. - - - ' ' ' --- ' Die Vertretung dS Mischen Dolkeswird dieses Mol in einem großen jüdischen Zentrum tagen. Die Zionisten haben daflrv zu sorgen, daß ihr Kongreß wirklich das Bild des nationalen Judentums unserer Tage werden Wir kennen unsere Kraft. Wir wissen, daß die Zukunft unseres Werkes die Zukunft unseres Volkes ist. Pflichtbewußte zionistische Arbeit muß unserer moralischen Kraft, unserer inneren Stärke den Ausdruck prägen. Die Zahl der Delegierten, die von der Zahl der gesammelten Schekel bestimmt wird, ist das Zeichen der Größe und Macht unserer Organisation^ Denn der Schekel ist das' offene Bekenntnis zum Zionismus. Darum fordern wir die Zionisten der ganzen Welt auf: Sammelt den Schekel als Las Symbol der Zugehörigkeit zu unserer Gemeinsch aft und des Willens, ihre Zukunft zu sichern." Johannesburg. Der kürzlich in Buiawayo «Südafrika) verstorbene David Popkin hat dem Aktions- Komitee der zionistischen Organisation 1000 Pfund Sterling für Jerusalemer Wohlfahrtszwecke und den Rest seines Vermögens im Betrage von 2—3000 Pfund Ster ling für den Jüd. Nationalsonds hinterlassen. Rew-Aork. Hier starb David H. Liebermann, Mitglied der Exekutive der Zionistischen Föderation. Liebermann war ein Ben-Thauro und benutzte seine reichen, durch eigne Arbeit erwogenen Mittel dazu, Gutes zu tun. Er war ein Menschenfreund im schönsten Sinne des Wortes. New - ®orf.~ Na hum Soko low, Mitglied des Engeren Zionistische» Aktionskomitees, besuchte gelegentlich seines hiesigen Aufenthaltes Gaynor, den Bürgermeister von Newyork, und unterhielt sich mit ihm über den Zionisnms. Frankfurter Berichte. Frankfurter Zionistische Bereinigung. In der Generalversammlung erstattete für den verhinderten bisherigen Vorsitzenden, Saly Geis, Rechtsanwalt Dr. Siegfr. Schwarzschild Dätigkeits-'nnd Kassenbericht. Das abgelaufen« Jahr vollzog 'sich in ruhigen Bahnen. Die Erhöhung des Mitgliedsbcitrags von 5 auf 8 Jk, die nach dem Beschluß des Delegiertentages vorgenommen. ivcrdeu mußte, hatte einc-i Verlust an Mitgliedern zur Folge. Die Tätigkeit -er Jugendgruppe war besonders lebhaft und erfolgreich und wird den Herren Geis und Tachauer der Dank für dicseir Erfolg ausgesprochen. Ebenso, lvird Frl. Clemence Meyer, tri. Cassel und Herrn David Hamburger für die mnster- .aftc Verwaltung der Nationalsonds-Vcrwaltung gedankt. Dem Berichte schloß sich eine lebhafte Debatte an über die Möglichkeiten für eine Ausbreitirng des Zionismus in Frankfurt. Bei dieser Gelegenheit sprachen Karl Rosen heimcr, I. L. Go itein, Dr. Schwarzschild, M. Lcvigard, F. Selka, Ellern nsw. Die Vorstandswahl ergab folgendes Resultat: I. L. Goitein (Vors.), S. H. Goldman», A Lewisohn,Dr. Siegfr. Schwarzschild, Fritz Sondheimer, Moritz Wol^pnd neu: Dr. mcd. Erwin Meyer, Zahnarzt Nathan und Dr. med. Selig- Nr.16. mann. Die bisherigen Borshandsinitglieder Geis, Levigard und Tachaner hatten gebeten, von Ihrer'Wiederwahl äbznsehen. ■ Bericht der Zionistischen Jugendgrnppe. Die Zion. Jugendgrnppe kann auf ein Semester intensiver Arbeit zurückblicken. Der gute Besuch der Veranstaltungen und ein starkes Anwachsen der Mitglicderzahk zeigte, daß die Arbeit auch von Erfolg begleitet war. Der Mittelpunkt unserer Tätigkeit bildeten die Vcrcinsabende, die regelmäßig alle 14 Tage stättfanden. Sie lvnrdcn stets eingeleitet mit einem G e s ch i ch t s v o r - trag des Herrn Oberlehrer D. Tachaner. Die stets wachsende Besucherzahl lvird Herrn Tachaner die beste Anerkennung für seine Tätigkeit gewesen sein. Vielen auch werden .diese Vorträge der Anlaß gewesen sein, sich eingehender mit der Geschichte unseres Volkes zu beschäftigen. Anschließend an diese Gcschichtsvorträge wurde dann stets noch von einem Mitglied ein Referat über ein zionistisches Thema gehalten, worüber dann freie Anssprache stattfand. So sprachen Frl. Clemence Mayer (Herzl's Jndenstaat), Frl. Sophie Stern (Der II.—VI. Kongreß), Frl. Frankel (Die Arbeit der jüdischen Frau in Palästina), Hermann Ellern (Pinsler), Zahnarzt Nathan (Die vorzionistische Kolonisation), Ernst Rothschild (Der I. Zionistenkongreß iwd das Basler Programm), Robert Erber (Nationalismus und Territorialismns) und B. Bermann (Das »eüe jüdische «Leben in Palästina). — Diese Einrichtung, die den Zweck hatte, zur Vertiefung des zionistischen Gedankens bei unserer Jugend bcizntragen und die stets anwesenden Nichtmitglieder niit der Jdeenlvelt des Zionismus ver- Ailerheilieenstrasse 55 . dCHattfllDttVger, Bergerstr. 39. Tel 3711 unter Aufsicht der Bitualkommission der Isr. Gemeinde Frankfurt a. M. empfiehlt auf Pesach ohne Preisaufschlag eämtliclie Wurst und Fleischwaren, sowie seine ges. gesch. Diabin*Wnrst (eigene Erfindung, von Antoritäten anerkannt, Ia. 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