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Neue jüdische Presse · 1913-03-28 · Heft 13 (28.3.1913) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 13 (28.3.1913)
Date
1913-03-28
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 13 Frankfurter Israelitisches Familienblatt. Seite 3 Am zweiten Verhandlu.ngstage wurden zuerst die Borstandswahlen vorgenömmen. An Stelle der ausscheidenden beiden Beisitzerinnen — Frau Calvary-Posen und Frau Schlesinger-Frankfurt a. M. — wurden durch Zettelwahl unter Hinzuziehung eines Notars Frau Julie Wiener- Kattolvitz und Frau Enge nie W e r t h e i in -Kas-- sel gewählt. Zn Kasseiircvisorcn wurden ernannt Fra» Mielziner - Berlin und Frau S e g a l l - Berlin. Es referierten hieraus Frau Isabel la Heim über „B a h n h o f S h i l s e" und Frau tz en n i Levi - Elkan- Franksurt a. M. über „Wohnungspflege". Die erste Rednerin betonte besonders den Anschluß der jüdischen Bahnhosshilfe an die der andern Konfessionen, da nur durch eiumütiges Zusammengehen aller Faktoren Ersprießliches, besonders im Kanipfe gegen den Mädchenhandel, geleistet werden kann. Eine K o m m i s s i o n I. F.- B. für Bahn Hofs Hilfe wurde begründet und die Referentin zur Vorsitzenden gewählt. Die zweite Rednerin berichtete über die Arbeit der Wohnungskommission des Vereins Weibliche Fürsorge- Frankfurt a. M. Die Dringlichkeit und Wichtigkeit dieses neuen Arbeitsgebietes wurde von - der Versammlung einmütig anerkannt, nnd einer Anregung der Borsitzenden solgend, wurde ebenfalls unter Vorsitz der Reserenti» die Bildung e i n e r W o h n u n g s p f l c g c k o in in i s s i o n beschlossen, die als dringendste^. Bnndesaufgabe.sofort zu arbeiten beginnt. Am Nachmittag erstattete Frau S t c p h a n i e F o r chh c i m e r - Frankfurt a. M. den Bericht über das „H e i in des Jüdischen Frauenbundes in Ncu-Jsenburg." Es hat während seines 6jährigen Bestehens über 80 Mädchen und Frauen Aufnahme gewährt und ihnen Schutz, Hilfe und Ausbildung zuteil werden lassen. Leider seien die Geldmittel so knapp, daß ein Neubau, der dringend notwendig ist, nicht in Angriff genommen werden kann. In der folgenden lebhasten Diskussion tvurden die verschiedensten Mittel und Vorschläge beraten, um das Heim dauernd zu 'subventionieren. Frau Paula Nassauer-Frankfurt a. M. berichtete über ein geplantes „F r a u e n b u ch". Es soll durch Sammlung der besten Arbeiten jüdischer Frauen auf künstlerischem, literarischem nnd wissenschaftlichem Gebiete ein Jlbbild dessen sein, was die jüdische Frau der Gegenwart zu leisten vermag. Leider sind seit der Münchener Tagung die Vorarbeiten ans Mangel an Mitteln nicht vorwärts gekommen. Da jedoch von Frankfurter Seite 1500 Jt. für Honorierung bereit gestellt worden sind und ei» günstiges Anerbieten eines Verlags vorliegt, könne, wenn auf 500' Bücher zum Preise von 3 M. subskribiert werde, das Frauenbuch in der nächsten Zeit erscheine». Hieraus erstattet Frau Helene M eyer - Stargard ihr Referat über „Arbeitsnachweis und Stellenv e r m i t c l n n g." Nach der Berufszählung von 1008 steht 1/3 aller jüdischen Frauen im Erwerbsleben. Es bedürfe daher des weiteren Ansbans der gemeinnützigen Stellennachweise für jüdische Frauen und Mädchen, da die 11. O. B. B. - Logen nur den Nachweis für Männer übernommen haben. Mit jedem Nachweis müßte ein Wohnungsnachweis verbunden sein. Ferner seien die Heimarbeits- Verhältnisse zu prüfen, und besonders sei in den kleinen Städten die handwerksmäßige Ausbildung der Mädchen zu fördern. Das künftige Gedeihen der Stellennachweise werde bedingt durch eine möglichst große Ausdehnung der Nachweise, von denen jetzt schon 50 bestehen, durch Regelung von Angebot und Nachfrage, durch Unterbindung des Zustromes nach den großen Berkchrszentren. Weiter müßten alle Wünsche wegen Sabbatruhe und ritueller Beköstigung berücksichtigt werden. Das Wichtigste sei die geplante Schaffung eines Kartelles der weiblich jüdischen Stellennachweise auf sozialer.Grundlage. Den Schluß des zweiten Tages bildete die Beratung der gedruckt vorliegenden Auträgc. Es wurde» einst i m m i g angenommen der Antrag ans Schaffung einer Liste von B e r t r a u e n s p e r s o u e n für die Stellenvermittelung an solchen Orten, wo keine Stellenvermittelung vorhanden ist; aus Gründung von H a n s - h a l t u n g s sch u l c n mit einer Oberstufe zur Ausbildung von wirtschaftlichen Leiterinnen jüdischer Anstalten; Gründung von statistischen Abteilungen bei den Orts- und Jugendgruppen zur Sammlung von statistischem Material für die Auskunftsstelle des Jüdischen Frauenbundes; Verbreitung von Literatur zur Sittlichkeitsfrage, Erweiterung der B e r t r a u e n s l i st e der ausländischen Schutzadrcsse»; Errichtung von Ing endgruppen, Errichtung von Heimen für erwerbstätig e F r a u e n u n d M ä d ch e n; Petition zwecks A n - st e l l u n g von jüdischen Lehrerinnen nsw. * Am uächsteu Tage fanden die Sitzungen der K o m - in i s s i o n e n für Stellender mittel ung, in der das erwähnte Kartell gegründet wurde und der Im gendko m Mission sowie eine geschlossene Vorstandss i tz u n g statt. » Die so erfolgreiche Tagung wurde durch einen „I u g e n d a b e n d" beendet, au welchem die Damen Werner und B a e h r - Hamburg, R e u in ü l l e r und Rapp-Frankfurt a. M., Krämer-München, Meyer- Berlin die Aufgaben der weiblichen Jugendgruppen und Mädchenklubs besprachen und interessante Belehrungen aus dem Bereinsleben berichteten. Ein Zusammenarbeiten mit dem Verband jüdischer Jugendvereine Deutschlands wurde beschlossen. In der folgenden längeren Diskussion wurde die Gründung einer Leipziger Jugendgrnppe in Aussicht genommen. Ein S ch l u ß wort der ersten Vorsitzenden, Fräulein P a p p e n h e i m - Frankfurt, der Begründerin des Jüdischen Frauenbundes, faßte noch einmal die Hauptergebnisse der Tagung zusammen.und beendete die bedeutsame 4. Delegiertenvcrsainmlniig des Jüdischen Frauenbundes. Erziehungskonserenz. Nach eingehenden Vorbereitungen fand am 21. März d. I. im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde zu Berlin eine Vorbesprechung von Vertretern des Deutsch- Israelitischen Gemeindebundes nnd des Jüdischen Frauenbundes unter Mitwirkung eines Vertreters des Deutschen Rabbinerverbandes und des Verbandes der jüdischen Lehrervereine statt, in der beschlossen wurde, am Sonntag, den 4. Januar 1914 in Berlin eine Erziehn u g s k o n s e r e n z zu veranstalten. Die Anregung ist vom Jüdischen Frauenbund ansgegangen, und der Deutsch-Israelitische Gemeindebund ist entsprechend der Bedeutung, die das Erziehungswesen innerhalb seines Aufgabenkreiscs einnimmt, bereitwillig darauf eingegangen, gemeinschaftlich mit ihm eine dem Wohle der jüdischen Jugend gewidmete Veranstaltung zu treffen. Es handelt sich darum, das Interesse der weitesten jüdischen Kreise für die durch die veränderten Zeit- Verhältnisse notwendig gewordenen Maßnahmen auf deni Gebiete unserer Jugenderziehung zu wecken. Daher wird beabsichtigt, die Konferenz auf breiter Basis auszubauen und alle die Kreise, die auf irgend einem Gebiete der Jugendfürsorge tätig sind, heranzuziehen. Hauptsächlich aber soll das Interesse der jüdischen Oeffentlichkeit — vor alleni der Eltern und Erzieher — für die großen Fragen der Erziehung geweckt werden. Um eine gründliche Erledigung der Aufgabe zu ermöglichen, wurde einstimmig beschlossen, das Programm auf folgende Punkte zu beschränken, über die hervorragende Sachverständige referieren werden: 1. Einleitendes nnd einführendes Referat. 2. Erziehungsaufgaben: a) in der Familie, b) in der Anstalt. 3. Jugendpflege (2 Referate). Der Diskussion soll ein weiter Spielraum eingeräumt werden. Wenn die Konferenz die erhofften günstigen Ergebnisse zeitigt, wird beabsichtigt, in künftigen Jahren weitere Konferenzen folgen zu lassen, die sich mit dem Thema der Berufswahl für das männliche und weibliche Geschlecht und mit der Fürsorge für die gefährdete Jugend beschäftigen sollen. Normal School Bovano I Weserstr. 7. SpracllBIl-UBbBFSBfZUngBn. Tel. 12428.1 Privat-Zirkelnnd Klassennnterricht. ■ Besondere Zirbel für Damen besserer Kreise. ■ Oeffentl. Probestnnden Mittwochs um 11,5,7 n. 9 Uhr. M Aus aller Wett. Deutsches Reich. Berlin. Groß-Berlin mit seinen 180000 jüdischen Seelen hatte bisher — sieht man von der „Adaß Jisroel"- Gemeinde ab — keine C h e w r a Kadischa. Man steht vor einem Rätsel, daß diese wichtigste und heiligste Institution einer jeden jüdischen Gemeinde in der größten Gemeinde fehlen konnte. Nunmehr hat sich auf Initiative Dr. Arthur K a h n' s eine Chewra Kadischa gebildet. Auf 'Anregung der Frau Geheimrat Becker sind auch Damen zusainmengetreten und haben in dieser Chewra eine Frauensektion gebildet. Damit hatte Berlin nach 60 j ä h r i g e m Zeitraum zum dritten Male eine Chewra Kadischa! Randegg. Ein Bild echten jüdischen Lebens bot sich im Friedrich-Luisen-Hospiz in Bad D ü r r h e i m im Schwarzwald.Geheimer Regierungsrat Dr. Mayer aus Karlsruhe weilte in der Anstalt während der Purimtage und ließ es sich nicht nehmen, am Purimabende vor. der aufmerksam und begeistert lauschenden Kinderschar selbst die Meggiloh zu lesen. Ein herzertzebender Anblick war es, zu sehen, mit welcher Freude sich die Kleinen heraudrängten, um eins nach dem andern dem Gaste mit der Kerze in der Hand Licht spenden zu können. Auch erfreuten die Kinder'den Herrn Geheimen Regierungsrat durch ein Purim-Festspiel, das sic mit kindlicher Begeisterung spielten. Möge die Anstalt auch ferner, vom Geiste des wahren Judentums getragen, den erholungsbedürftigen Kindern zum Segen, gereichen! Oesterreich-Ungar». Lemberg. Die galizische Wahlreform befindet sich auf dem Wege ihrer Verwirklichung. Für die Juden bedeutet die neue Reform eine furchtbare Mederlage, denn sie petrifiziert für Jahrzehnte hinaus die vollständige politische Ohnmacht der Juden i n G a l i z i e n. Im ganzen sind fünf bis sechs Wahlkreise mit jüdischer Mehrheit vorgesehen. Und auch in diese» Wahlkreisen werden die Juden von der Gnade der starken Polnischen Minderheiten abhängig sein. Nichtsdestoweniger findet das „Slowo polskic", das Organ der Allpolen, daß man den Juden zu viel gegeben hat. Und die Allpolen sind He stärkste Volkspartei im galizischen Polentum. Ihr Einfluß beim Volke ist größer als der Einfluß der anderen polnischen Parteien. Lemberg. Unter Anwesenheit von 30 Delegierten und zahlreichen Gästen tagte hier eine Konferenz der ToYnb erhallen Galiziens. Aus dem Rechenschaftsbericht des Präsidenten Dr. Josef Löwenherz war zu entnehmen, daß in den letzten zwei Wintersaifons 51? Vorträge, cckgehalten wurden, die häufig mit Konzerten verbunden waren. Demnächst sollen populäre und wissenschaftliche Broschüren in jüdischer Sprache heransgegeben und eine jüdische Liebhaberbühne geschaffen werden. - DaS Ergebnis der Tagung war die Gründung eines Vereines der jüdischen Toynbeehallen in Galizien. Großbritannien. London. Im „Jewish Chromcle" richtet Julius Ephraimson aus Bratford einen Appell an die Juden der ganzen Welt, sich zur Gründung einer Organisation zur Regulierung der jüdischen Auswanderung mrs Rußland, Galizien und Rumänien zu vereinigen. Ephraimson verpflichtet sich, zu dem hierzu notwendigen Fonds selbst 1000 Psund zu spenden, wenn sich in der ganzen Welt noch 2000 Juden finden, die zusammen zumindest eine gleiche Sumnst für denselben Zweck aufbringeii. Türkei. Konstautinopel Der russische Gesandte, Herr von Giers, hat den Großrabbiner besucht nnd wählrend mehr als eine halbe Stunde > über jüdische Angelegenheiten konferiert. Der Großrabbiner, in Begleitung von vier Rabbinern, dem Präsidenten der Gemeinde und noch drei Vorstandsmitgliedern, hat dem neuen griechischen Patriarchen ein Begrüßnngsbesuch cwgestattet, wobei sie mit großer Ehre nnd Freundlichkeit empfangen wurden. Amerika. Rew-Aork. Das Jüd. Theolog. Seminar gab Dr. Hertz, dem neuen Oberrabbiner von England, ein Bankett. Bei dieser Gelegenheit hielt Dr. Hertz eine Ansprache, in der er sich über die Auffassung seiner Pflichten wie folgt anssprach: „Jimg Israel hat nie einen Vorteil gehabt von den radikalen, den reformerischen, den konservativen oder den orthodoxen Kämpfen im Judentum. Wir müssen unsere heilige Pflicht in Rücksicht hierauf verwirklichen. Gleichviel wie schwer die Aufgaben sind, hie einen Mann erwarten, wenn es dieses Mannes'Vorsatz ist, die Sache der Frömmigkeit, der Gesetzestreue und" des Judentums zu fördern, so hat er nicht nötig, :Furcht zu hegen." Rew-Nork. Die außergewöhnlichen Schwierigkette», mtt denen eine organisierte Wohltätigkeit zu rechnen hat, zeigen sich in dem Berichte der Vereinigten Jüdischen Wohltätigkeibsi n st i t n t i o n e n (United Hebrew Charities), die im vergangenen Jahre täglich 1000 Dollar verausgabten. Der hauptsächlichste Zweck der Gesellschaft ist nicht, nur die Armut zu lindern, sondern, dem Armen körperlich und seelisch aufzuhelfen. Deshalb wird dem Studiiiin der Ursachen der Armut besondere Aufmerksamkeit gewidmet, und deshalb steht die Organisation vor allen Dingen solchen Leuten bei, die mit einiger Hilfe existenzfähig zu machen sind. Die große Zahl Leute, die in der stillen Saison ihrer Industrie arbeitslos werden, bildet ein großes Problem für die Organisation. Ein anderer Zweig der Hilfstätigkeit erstreckt sich auf die infolge Krankheit hilfsbedürftig Gewordenen. Die Organisation bemüht sich, den Kranken zu schützen und die Gefahren der Ansteckung zu vermindern. 302 Schwindsüchtigen wurde vergangenes Jahr geholfen, und es wurden dafür 41470 Dollar ausgegeben. Des weiteren gilt u. a. auch verwahrlosten Kindern die Aufmerksamkeit der Organisation. 687 Witwen erhielten 63 997 Dollar. Man ersieht aus diesen Stichproben, wie schwierig, aber auch wie wichtig und wie segensreich die Tätigkeit der Gesellschaft ist. Schneiderei Crössmann Kaisonmtnaamo lOa» Enlfasotm Kaiser Wilhelm-Passage. Telefon Amt I, 6930. =h== Englische Jacken-Kleiderm Garantie für gute Passform. — Prima Stoffe und Zutaten. Solide Preise. — Auf Wunsch zuverl. koschere Verarbeitung. Personalien «. Kleine Mitteilungen. 'Berlin. Die,.Tägl. Rundschau" bringt folgende nicht ganz uninteressante Berichtigung: „Es ist unwahr, daß mein Name ohne Kürzung „Cohn-Ludwig" lautet. Wahr ist, daß ich als. einzig richtigen Namen durch Ministerialerlaß vom Jahre 1883 in meiiieni zweiten Lebensjahre auf Antrag meines Vaters, des Geheimen Medizinalrates Dr. med. et phil. Hermann Cohn, a. o. Professors der Augenheilkunde an der Universität Breslau, de» Namen „Ludwig" erhalten habe nnd nicht berechtigt bin, eine» anderen Namen zu führen. Dr. jur. Emil Ludwig." Lffenbach. Geh. Kommerzienrat Ludwig Mayer erhielt das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. Breslau. Im vergangenen Jahre wurden im Fränkelscheu Hospital 1075 Patienten ausgenommen, sodaß insgesmnt 1143 Kranke während des Jahres behandelt wurden: Von ihnen waren 905 jüdischer, 150 evangelischer und 88 katholischer Konfession. BreSIau. In der hiesigen Technischen Hochschule erwarb Frl. Rosenberg aus Karlsruhe den Grad eines Diplom-Ingenieurs. ii..) Pose«. Anna Pietrkowski, Tochter des Stadtverordneten Pietrkowsti in I a r v t s ch i n promovierte zmw Doktvr der Philosophie rum laude. — Hier verschied — 57 Jahre alt — Fabrikbesitzer I. Engländer, früher Stadtrnt in Gnesen. Wattd. Anläßlich ihrer goldenen Hochzeit erhöhte das L esser Bär Wald 'sche Ehepaar das Legat der „Frommet und Levin Bärwald-Stistung" auf 100000 Jfc mit der Bestimmung, daß durch die Zinsen für alle Zeiten die Anstellung eines Rabbiners ermöglicht werben soll.

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