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Neue jüdische Presse · 1913-03-14 · Heft 11 (14.3.1913) · p. Seite 3

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 11 (14.3.1913)
Date
1913-03-14
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Str. 11._ . Großrabbiners Ha im Naham Effendi Nn8 des Smyrnaer Rabbiners von den schuldigen Steuern (ungefähr 6000 Mark) und auch von zukünftigen Steuern befreit worden. Zwanzig gefangene jüdische Soldaten, die sich in Zeti nie (Montenegro) befinden, sandten dieser Tage an den Saloniker Großrabbiner einen sehr rührenden Brief, in dem sie Rabbi Jakob Meir bitten, sich für ihre Befreiung zu bemühen. Rabbi Jakob Meir hat. sich an den serbischen Konsul gewandt. Auch aus Pelos (Griechenland) gelangte eine ähnliche Bitte an den Großrabbiner. Es handelt sich um die Befreiung der sich dort befindlichen 7 jüdischen Gefangenen. In dein Brief der Zetinier Gefangenen heißt cs: „Bald wird das heilige Pesachfest sein, und hier, wo wir uns befinden, wohnt kein einziger Jude. Vergangenen Pesach mußten wir Brot essen, da wir seit unserem Eintritt in die Armee uns in verschiedenen Kampfesplätzen befanden. Unsere ganze Vergangenheit ist sehr schrecklich. Fast zwei Jahre, daß wir in der Armee dienen, und unsere Eltern haben keine Nachricht über uns." Kantorowitz. Normal School Bovano I Weserstr. 7. SpraChBfl-llBbBFSBtZUngeD. Tel. 12428.1 Privat-Zirkal- und Klassanunterricht. I Besondere Zirbel für Damen beferer Kreise. ■ Oeffentl. Probestunden Mittwochs um 11, 5,7 u. 9 Uhr. D uilex Deutsches Reich. Frankfurt a. M. Der „HiUkverein der deutschen Juden" ersucht uns um Abdruck folgende» Briefes D r. Paul N a t h a n s a n . d a s Berliner Tageblatt, veranlaßt durch einen Artikel Luzattis: „Dieser letzte orientalische Krieg hat der Scheußlichkeiten eine Unzahl gebracht, ans allen Seiten und jeder Art, wie ich selbst durch Berichte von Augenzeugen an Ort und Stelle einwandfrei eruiert habe; und die Zahl der zuverlässigen Zeugen, die im Orient gleiche Erfahrungen gesammelt haben, ist groß genug. Die europäische Diplomatie hat nichts getan, um diese Barbareien zu verhindern; sie konnte leider auch nichts W i r - kun gsv o lles tun, um diesen Krieg des Nationaliind Religionshasses aller gegen alle ans der Balkan- Halbinsel in seine» furchtbaren Wirkungen menschlicher zu gestalten. Jetzt aber bietet sich für die europäische Diplomatie eine Ausgabe, die sich lösen läßt, die sogar mit' Leichtigkeit g c l ö st werden kann. Gewiß märe cs ein neues Unglück für die betroffenen Staaten und für die so wünschenswerte Ruhe Europas, wenn der Krieg ans dem Balkan durch einen Zusammenstoß zwischen Bulgarien und Rumänien vervollständigt werden sollte. Unserem modernen Empsinden widerstreitet cs freilich anfs äußerste, daß Länder und Menschen wie Waren vertauscht werden, und wer heute Bulgarien als sein Vaterland bezeichnet hat, soll morgen, weil die Diplomatie cs so will, Rumänien mit Begeisterung sein Vaterland nennen. Daß in Bulgarien sich daher gegen die in Aussicht stehenden Abtretungen eigenen Gebietes an Rumänien eine starke Bewegung geltend macht, ist außerordentlich Begreif lief). Die Bulgaren sind ein durch und durch demokratisch empfindendes Bauernvolk, und Rumänien ist beherrscht von einem engen Kreis von Politiker», deren Parteinamcn verschieden sind, die aber in einer Beziehung sich säst völlig gleichen; sie unterdrücken den Bauernstand aufs schwerste — Beweis: die blutigen Banernrevolten — und sie bedrücken — im Gegensatz zu dem Berliner Vertrag — die Juden nicht weniger schwer, die sic zu rechtlose» Fremdlingen gemacht habe», obgleich diese Fremdlinge, wenn cs gälte gegen Bulgarien zu kämpfen, ihr „Vaterland", das ihnen kein Vaterland ist, mit der Waffe, mit ihrem Blute verteidigen müßten. Würde man in den in Frage kommenden Gebieten an der Donau eine Volksabstimmung darüber vornehiiien, ob die Einwohner Rumänier werde» wollte», es ist inir unzweifelhaft, daß nicht ein bulgarischer Bürger für die Abtretung stimmen würde. Und gleichwohl wäre es irrationell, den Grundsatz zu proklamieren: Fiat Justitia percat mundns. Ein rumänisch - bulgarischer bewaffneter Konflikt ist ein noch größeres Nebel, als die Preisgabe eines Landstriches, gegen den die Betroffenen sich sträuben. Folgt man bis hierher der europäischen Diplomatie, so bleibt es aber alsdann ihre Pflicht, die Härten des Opfers, das die preisgegcbenen Bulgaren zu bringen haben, nach Möglichkeit zu mildern. Und es scheint mir, daß die öffentliche Meinung der zivilisierten Welt die Anregungen Lnigi Lnzzattis so laut ihrerseits verkünden sollte, um auch den schwerhörigsten Diplomaten ein Ueberhören solch eines berechtigten Verlangens unmöglich zu machen. Die bulgarischen Inden haben sich bereits'"'»» ihren Kultusminister und an ihren Minister der auswärtigen Angelegenheiten mit einer Eingabe gewandt, in der ans die Behandlung der rumänischen Juden hingewiesen ivird, und in der es dann Heißt: „Unter diesen Umständen wäre der - Uebergang unserer Glaubensgenossen in dem in Frage kommenden Gebiete (wo cs alte israelitische Gemeinden und . erhebliche Gruppen ackerbautreibender Inden gibt) vo>l der bulgarischen zur rumänischen Herrschaft gleichbedeutend init dem Eintauschen bürgerlicher Freiheit Frankfurter Israelitisches Familienblatt. und Gleichheit gegen völligen Ausschluß von der staatsbürgerlichen Rechtsgleichheit, verknüpft mit moralischer Erniedrigung." Daß die Juden Bulgariens gegen eine solche Möglichkeit protestieren, wie die nichtjüdischen Bulgaren von ihrem Standpunkt ans eS gleichfalls tun, ist begreiflich genug. Träte jene Entwicklung ein, die Lnzzatti herbeiwünscht — nämlich die Durchführung der Rechtsgleichheit in Rumänien gemäß dem Berliner Vertrage —, so wäre das ein Glück für die Emanzipierten und für Rumänien selbst, das in seinem eigensten Interesse danach trachten sollte, diese offene Wunde auszuheilen.' In jeden, Falle aber liegt der europäische» Diplomatie die Pflicht ob, die Rechte jener Bulgaren, und natürlich auch jener bulgarischen Juden sicherzustellen, die im Interesse der Bedürfnisse europäischer Politik aus den gesicherten Verhältnissen bulgarischen Staatslebens in die recht unerfreulichen und für Juden unerträglichen Zustände Rumäniens hinübergeführt werden sollen. Dieses neue Opfer, das der orientalische Krieg im Gefolge haben soll, können die Presse, die Parlamente, die europäische Diplomatie wenigstens verhindern: und sie sollten es verhindern. Helfen Sie, verehrter Freund, dazu." Berlin. Die Großloge für Deutschland VIII ll. O. B. B. erläßt folendcn Aufruf: „Eine große knnst- und kulturgeschichtliche Ausstellung zur Jahrhundertfeier der Freiheits kriege veranstaltet die Stadt Breslau, die Stadt des „Aufrufs an mein Volk", im Jahre 1913 von Mitte Mai bis Ende Oktober unter dem Protektorat des Kronprinzen des Deutschen Reiches. Die Ausstellung, mit der die Stadt ein ständiges Ansstellungsgebäude im Scheitniger Park eröffnet, ist den Fürsten, Heerführern, Staatsmännern, Dichtern, Künstlern und bedeutenden Frauen jener Zeit gewidmet, umfaßt das damalige Hcereswesen und vor allem Bilder der Ereignisse, als Rahmen aber die Kunst und das Kunstgewerbe der Zeit vor hundert Jahren. Ein Ausruf, den eine große Zahl von bekannten Größen der Politik, der Wissenschaft und Knust, des Handels und der Industrie, hohe Staats- und Gemeindebeamte und Nachkommen von Helden der Freiheitskriege aus ganz Deutschland als Mitglieder des Ehrenausschusses unterzeichnet haben, erbittet Leihgabe» für die Ausstellung nicht nur aus Deutschland, auch aus den mit Preußen damals verbündeten Staaten und aus Frankreich. Die Geschäftsstelle der Ausstellung befindet sich int Schlesischen Museum für Kunstgewerbe und Altertümer in Breslau, dessen Direktion die Gesamtleitung übertragen worden ist." * Es tväre wünschenswert, daß auch die Jude n Deutschlands diesem von der Gesamtleitung der Ausstellung ausgehenden Aufruf Nachkommen und an dieser patriotischen und kulturhistorisch interessanten Veranstaltung großen Stils sich in hervorragendem Maße beteiligen, und daß jeder, in dessen Besitz sich Gegenstände der oben bezeichnetcn Art befinden, sie dem Schlesische» Museum für die Dauer der Ausstellung leihweise zur Verfügung stellt. Wir ersuchen daher alle unsere Glaubensgenossen, die in dem Besitze von Gegenständen sind, die für die geplante Ansstcllnng sich eignen, sofort eine Mitteilung hierüber nebst einem genauen Verzeichnis der in Betracht kommenden Sachen an B r. D r. E. Z i v i e r Fürstlich Plessischen Archivar in P l e ß (Oberschlesien), zu schicken, der die weiteren Verhandlungen mit der Gesamtleitung der Ausstellung in Breslau übernommen hat. Von dem Ergebnis, das dieser Aufruf zeitigen wird, wird es abhängcn, ob die Breslauer Gesamtleitung ersucht werden soll, die von Inden herrührenden und auf Juden bezüglichen Stücke gesondert aufzustellen, oder ob es ratsamer sein wird, von einer gesonderten Aufstellung Abstand zu nehmen. Hamburg-Altona. Die Bereinigung für das liberale Judentum (O r t s g t u p p e H a m b u r g) Jugendorganisation veranstaltete am 3. März a. c. im großen Saale des Logenheims einen „öffentliche n" Diskussionsabend, zu dem aber nur die mit Einladungskarten Versehenen zrtgelassen wurden. Die zahlreich erschienene gesetzestreue Jugend von Hamburg-Altona legte gegen dieses Vorgehen schärfsten Protest ein, indenr sie sofort, nachdem ihnen der Eintritt versagt wurde, in einem anderil Saale des Logenheims eine P rote st Vers a m m £ u n g veranstalteten, welche zeigte, daß itnsere Jugend zum großen Teile noch fest und treu zum altüberlieserten Judentum steht. Von Herrn A. A u e r b a ch . der zu den wenigen Orthodoxen gehörte, die von der Vereinigung für das liberale Judentum eingeladen wurden, wurde folgende Resolution verlesen: „Wir, ca. 80 junge Leute (zugleich Vertreter aller gesetzestreuen Jugendvcreine Hambnrg-Altonas) protestieren atrfs Energischste gegen die Art und Weise, in der eine sogenannte liberale Versammlung abgehalten wird, ohne Andersdenkenden öffentlich Gelegenheit zu geben, ihre Meinung knndzutun, trotzdem cs in der Einladung ausdrücklich heißt: „daß wir es für eine Ehrenpflicht erachten, vor der „b r e i t e st e-n O e f s e n t l i ch i e i t" der Hamburger jüd. Jugend ausznsprechen» was die Ziele und Aufgaben des liberalen Judentums iil Deutschland find." lieber den Verlauf der Protestversammlung sei folgendes berichtet: Der erste Redner, Rabbiner D u kesz-Altona, führte ungefähr aus: Die beste Kennzeichnung der Liberalen ist ihr Vorgehen, hinter geschlossenen Türen zu verhandeln. Sie haben eben das Bestreben, die Jugend über das wahre Wesen des Judentums in Unwissenheit zu halten. Heute Seite 3 gilt es für unS, für' den Schutz des Allerheiligsten einzntreten. Die gesamte gesetzestreue Jugend muß kämpfen für den Chorewbund und darf nicht ruhen und rasten im Kampfe, im Erwerben der genauesten Torakenntinis, der mündliche» lleberlieserung durch Studium und durch eifervolle Hingäbe an unsere höchsten Aufgaben. Anschließend an die Worte des Vorredners erinnert Herr H. Bachrach an das Beispiel der Gründer des Tempelvereins Hamburg (bekanntlich des ersten Tempelverbandcs Deutschlands), deren Nachkommen sämtlich dem Judentum den Rücken gekehrt haben. Er weist ferner aus die damals gesammelten Gutachten des hiesigen Besdin hin und empfiehlt deren Studium. Rabbiner Dr. Licht ig: Der Wochenabschnitt beginnt mit der Wiederholung des Wortes „Mischkon", um nach Erklärung der Weisen auf die zweimalige Zerstörung des Heiligtunts hinzuweisen. Das erste Mikdasch wurde wegen Götzendienst, das zweite wegen gruitdlossu Hasses zerstört. Liebe zu Gott und Liebe zum Nebemnenscheu sind unzertreuuliche Begriffe. Das Judentum könnt nur beide Begriffe Religion und Sittlichkeit als ein Ganzes, ohne Religion keine Moral und ohne Moral leine! Religion. Wir bedürfen keiner papierenen Proteste, unser ganzes Leben muß ein flammender Protest gegen die Zerstörer der jüd. Emunoh sein. Lassen wir uns durch Ausfälle gegen unser orthodoxes Judentum nicht irre machen. Und gerade der deutsche Boden, der mit so vielem jüdischen Blute getränkt worden ist, der so viele jüd. Gelehrte und Märtyrer hervorgebracht hat, soll uns trotz des umsichgreifenden 'Abfalls von alter Vätersitte lehren, als Inden zu leben und zu sterben. Als vor, ca. 130 Jahren der erste schüchterne Versuch einer Reform gemacht wurde, erhoben unsere großen Weisen ihre mahnende Stimme, und sie haben Recht behalten, denn jetzt sieht inan, zu welcher Zerstörung dieser Reformanfang geführt hat. __ Als Vertreter des liberalen Standpunktes sprach Herr L e w i n, der sich über die Unduldsamkeit der Orthodoxie wnnderte, ivelche die Berechtigung einer anderen Anschauung im Judentum nicht anerkenne. Rabb. Dr. Li chtig erwiderte, daß die Orthodoxie nicht den einzelnien Jude,», welcher von der Tora abgefallen ist, bekämpfe, sondern die Zettle, welche die Leugnung zum Prinzip erhoben und zunt Gesetze statuiert haben. Herr 41 r o » A »erb a ch berichtet dann, daß der Referent der liberalen Vereinigung, stud. theol. Hans Liebcschütz, das Judentum als eine Offenbarung im Menschen kennzeichitete und sich weitläufig über Religion, Konfession und Nation ausgelassen hätte und der Orthodoxie alle Kultur abgesprochen habe. Oberrabbiner Dr. L er »er-Altona habe entgegnet, daß der Herr Referent das Judentum, über das er urteile, gar nicht kenne, daß er keine objektive Darstellung seines Inhalts geliefert, und daß er sich in Widersprüchen bewegte. Das einzige Judentum fei das historisch überlieferte, die wahre Offenbarung nicht die Gottesstimme, die itt uns, sondern die Gottesstimme, die z u uns am Sinai geredet. Wer Gott in der Natur immanent hält, der hält auef) die Tora im Menschen immanent. Wir aber, die glauben, daß Gort über der Natur steht, gtan&eu auch, daß er sich in uns bezeugt durch das Wort, das er uns, offenbart hat, daß die Hand, die das Metall geschaffen uitd unsere Geschicke leitet, uns auch das Gesetz unseres Lebens gegeben. Das liberale Judentum, das in seiner Feindseligkeit gegen das Gesetz seine Hauptmasse» den christlichen Theologen entlehnt, ist ein Element der immer fortschreitenden Zersetzung des religiösen Sinnes unter den liberalen Inden Deutschlands. Die Richtlinien, die ein Judentum mit Beschncidung und ein Judentum ohne Beschneidnng statuieren, sind der vorletzte Schritt zur Taufe. Das Judentum ivird entweder das traditionelle sein oder es ivird nicht sein. Herr W^ Möller berichtet, daß Herr Dr. Rieger in seineni Schlußworte erklärte, daß die Tora, angeblich ein Ergebnis des Knlturprozesses, der Kritik des menschlichen Verstandes unterworfen sei. Rach dem Schlußwort des Herrn S al. L öwy, welcher die Jugend auffordertc, auch wenn die Wahrheit' verdunkelt werde und Evhialtcs Verrat am Werke sei. ' zu kämpfen, wie es das Gesetz befiehlt und sich der großen Ahnen, welche freudig für ihr Judentum gekämpft haben, würdig zu erweisen, wttrde die Versammlung geschlossen. Berlin. Mit lebhafter Befriedigung kann der Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina auf das vergangene Jahr zurücksehen. Die Institutionen, die von ihm ins Leben gerufen wurden, haben sich weiter gut entwickelt und weifen viele Fortschritte auf. In Jaffa werden zur Zeit in der Schule 57 Mädchen beschäftigt gegen 10 im Vorjahre. Das Atelier iir Jerusalem ist von -10 auf 1-10 Mädchen vergrößert worden. Das Atelier in Tiberias beschäftigt in diesem Jahre 80 Mädchen gegen 30 im Vorjahre. Die feinsten 'Arbeiten kommen von dort. Neuerdings wird dort auch Nähmiterricht erteilt. In Safrt wurde eine Näh» schnle für 75 Mädchen eröffiket. Die Zahl der Heimarbeiterinnen, die bis jetzt aus' den Schulen hervorgegangr» ist, beläuft sich vorläufig auf 23, da wegen der schlechten häuslichen Verhältnisse das Arbeiten zu Hanse noch nicht überall möglich ist. __ Im Ganzen beschäftigt die vom Verein eingeführte Sv itzenindnstrie und Näharbeit jetzt 388 Mädchen. Dazu kommen 13 Lehrerinnen, teils für Spitzen und Nähen, teils für Hebräisch und Turnen. Mit dein Dienstpersonal sind es rund 410 Personen, denen durch den Verband eine Erwerbsquelle geschaffen wordeit ist. 'Auch der Verdienst der Mädchen hat - sich gesteigert. Wenn eine nrittlere Arbeiterin 25—30 Frcs. monatlich verdient, so gibt. es auch schon Mädchen,

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