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Neue jüdische Presse · 1913-02-21 · Heft 8 (21.2.1913) · p. Seite 10

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
11 (1913)
Issue
Heft 8 (21.2.1913)
Date
1913-02-21
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Seite 10. Frankfurter Israelitisches FamilftnLlatt Nr. 8 -scheu- Möglichst s«Le Eigenart in die neue GeMschast Hinübergerettet werde. Je reicher das Orchester besetzt ist, desto voller wird die Harmonie tönen." Von diesem Gesichtspunkt aus muß sich auch der modernistische Jude Westeuropas zum Zionismus bekennen. Unzweifelhaft stehen der jungen Bewegung noch gewaltige Hindernisse entgegen. Die SHvierigkeiten und ungeheuren Kosten einer großzügigen Kolonisation, zahlreiche Feinde außerhalb und innerhalb unseres Volkes und nicht zuletzt die unglaubliche Indifferenz der Mehrheit ^unserer Stammesgenoffen. Aber all diesen Gegenkräften steht die unüberwindliche Größe unserer Idee gegenüber. Unwiderstehlich wird der Zionismus die edelsten Söhne Judas für sich gewinnen, wird er alle jene Starken, Rastlosen erfassen, die hohen Zielen nachzustreben gewillt sind. Die Zukunft wird unser sein! Damit wird — so scheint es uns — der Messiasgedanke, der schon so lange das leidende Judenvolk erfüllt hat, seiner Verwirllichung entgegengeführt. Bisher war es nur eine Hoffnung auf eine demeinstrge Erfüllung unserer Wünsche, an eine Erlösung von unseren Leiden; nun aber ruft uns der Zionismus zur Tat, zum Kampf gegen die Widerstände, die der Erfüllung unserer JdÄle sich entgegentürmen. Nun erst gelangen wir Juden zu unserer höchsten Aufgabe: das künftige Schicksal unseres Volkes mit eigenen, festen Händen in so hehre Formen des Zusammenlebens in Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit zu wandeln, daß wir allen Völkern der Erde ein leuchtendes Vorbild geben. Und dieses gewaltige Werk werden wir leisten können, da unser Wollen mit den Zielsetzungen und Wegen moderner Wissenschaft und Lebensanschauung in Einllang steht. Dann wird sich dereinst erfüllen, was einst Heinrich Heine prophetischen Geistes verheißen hat: „Am Ende wird Israel für seine Opfer belohnt durch die Anerkennung der Welt, durch Ruhm und Größe." Berlin. Max Fischer. Die Wahl -es Chief-Rabbi von England. Mit 36 von 63 Stimmen ist Dr. Joseph Hertz znm Chief-Rabbi von England gewühlt worden. Die Wahlhandlung dauerte von 11 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags. Lord Rothschild präsidierte. Die Londoner Delegierten waren außerdem Leopold de Rothschild, A. H. Fessel, Sir Stuart Samuel, Felix A Davis, Carl Stcttauer, Isidor Salmon, Algernon Sidney und Leonard Franklin. Lord Rothschild gab den Delegierten ein Essen. Bei dieser Gelegercheit hält er eine Ansprache, in der er_folgendes ausführte: Seit dem Tode Dr. Adlers ist ei» langes Interregnum verstrichen. Es ist verlangt worden, einen Mann zu finden, der ultra orthodox und ultra liberal sei und alle Tugenden in sich! vereinige. Es war aber unmöglich, ein solches Phänomen zu finden. Es gÄührt daher dem Wahl-Ausschuß, dessen Aufgabe eine so schwierige und lästige war, der Dank. Dr. Hertz ist bor 40 Fahren jn Ungarn geboren. Sein Batcr war ein hervorragender Talmuoist. 12 Jahre all kam Dr. Hertz nach Amerika. Mit 20 Jahren wurde er Rabbiner in Syracuse, mit 25 Jahren Rabbiner in Jvhannisburg, wo er 13 Jahre amtierte. Er betätigte sich innerhall und außerhalb der jüdischen Gesamtheit. Auf Berufung der Regierung wurde er Dozent an der Universität. Voriges Jahr folgte Dr. Hertz dem Rufe der ,Orach Chajim"-Gemeinde in Newyork. frankfurter Berichte. Die konstituierende Generalversammlung der Jugend- Gruppe der Agudas Jisroel brachte die interessante Tatsche zur Erscheinung, daß die Jugendgrnppc, die alle tradionell - gesinnten Kreise zur gemeinsamen Arbeit vereinigen nnv so zum ersten Mal hier ein Jugendverein über der Gemeindezerllüstung sein will, von einem Dell dieser Kreise als schädigetüi empfunden w'rd: nämlich von den bewußten Anhängern der sogenannten Gemeindeorthodoxie, die befürchten, daß .ihnen Kräfte entzogen werden — und daher die Opposition des Möntefiore-Bereins. Doch folgen wir dem Verlauf der Versammlung! Leopold Perlmutter erstattete den^. Bericht, in. dem er betonte, daß die Jugendgruppe nicht irgend einen der bestehenden Vereine in seiner Arbeit stören. wolle, im Gegentell: sie hoffe, die Samen jüdischen Interesses zu säen und zu wecken und dadurch! auch den bestehenden Vereinen zu nützen. Die Bedenken des Montefiore-Vereins werden durch die Tatsachen widerlegt werden. Ein Kampf des Montefiore gegen die Jugendgruppe sei daher verfehlt; sollte er aber dennoch beliebt werden, so werde die Jugendgruppe, ihre Interessen .mit aller Energie zu wahren wissen. Man habe dem Montefiore' den Vorschlag - gemacht, einen Vertrauensmann in - tän Vorstand der Jugendgruppe zu entsenden. .Redner verbrettete sich des ferneren über den" demokratis chen Aufbau der Jugendgruppe (75er Komitee, 11er Ausschuß, Vorstand) und bezeichnete als eine ihrer wichtigsten Aufgaben die Errichtung eines ständigen Äes-Hamidrasch. Hierzu sei ein. ständiges Lokal mit allen Bequemlichkeiten (Lesezimmer, Tee) notwendig. Vorläufig sei folgendes Arbeitsprogramm beabsichtigt: 'systematischer Talmudunterricht in drei-Stufen (Dozenten: Emll Gottlieb, Gustav Kaufmann, Lieferant), systematischer Tenachunterricht in drei Abteilungen, systematischer Geschichtsunterricht auf Grund der Forschungen Isaak Halevys (Dozent: Direktor Dr. Lange) und hebräischer Sprachkursus (Schachnowitz), regelmäßige Diskussionsabende über jüdische Fragen. Die Ortsgruppe der Agudas Jisroel habe für das erste J«chr 500 JL' Subvention bewilligt. Es sei auch die Schaffung einer Mädchenorganisation ins Auge gefaßt. Wilhelm.Rosen erösfnete die Debatte. Die Jugendgruppe möge sich mll den anderen Vereinen vereinigen, sonst müsse sie diese schädigen. Die Versammlung in der Frankfurt-Loge habe das glänzende Bild einer geeinten Orthodoxie gebracht, — und jetzt, ehe die Jugendgruppe ihre Tätigkeit begonnen har, habe sich die Situation bereits so gestaltet, daß Dr. Heinemann Bedenken habe, mitzuarbeiten. Wenn man schon ein Lesezimmer für erforderlich halte, dann möge man — zum Unterschied vom Montefiore — keine allgemeinen Zeitungen auslegen. Ellern trat gleichfalls für die Interessen des Montefiore ein. Der Montefiore seither orthodoxe unter den neutralen Jugendvereinen; daher müsse er, wenn ihm seine orthodoxen Mllglieder entzogen werden, sich dagegen wehren. Die Jugendgruppe möge darauf bedacht sein, daß ihren Mllgliedern ein Betätigungsfeld im Montefiore bleibe, und er schlage vor, daß sie das Profane dem Montefiore überlasse. Sie möge ihr Programm vorläufig eng begrenzen und nur allmählich erweitern. L e o p o l d O p p e n h e i m e r verwahrte sich, dagegen, die Jugendgruppe nur zu einem Lernve reine machen zu wollen. Dann würde es, wie vor 50 Jahre heißen: Das Lernen den O rthodoxen, die Bildung uns. Die Jugendgruppe baue weller auf Samson Hirsch, der diese Parole zunichte gemacht hat. Deshalb laute ihr Programm: Lernen, aber auf der. Höhe moderner Bildung! Lieferant bezeichnete die Furcht des Montefiore als das Bewußtsein einer Schwäche. Er glaube, diese Schrväche resultiere daher, daß der Montefiore nie etwas für die Vereinigung des Westmit dem Ostjuden getan habe. Jedenfalls dürfe aber die Jugendgruppe ihr Programm nur so gestalten, wie es für die Erfüllung ihrer Aufgabe notwendig sei. Direktor Dr. Lange behandelte die besonderen Aufgaben der Jugendgruppe. Diese seien: Selbstbetätigung im Lernen und Führung an die Quellen in der Geschichte. ■ Professor Weyl sprach, die Ansicht aus, daß der Montefiore wohl eine bedeutende sozialethische Berechtigung habe, daß jedoch in der Erfüllung der jüdischen Aufgaben ein großer Unterschied zwischen dem neutralen Montefiore und der ganz Tendenz seienden Jngendgruppe bestehe. Er meine: je größer der Eifer der Jugendgruppe, desto anspornender ihre Einwirkung auf den Montefiore. Es sprachen dann noch Golde, der gegen die Einrichtung eines Turnknrsus polemisiert, Bruchstein, Karl Weil, der die Jugendgruppe <lls den einzigen Jugendverein Frankfurts, der keiner der orthodoxen Richtungen huldigt. Preist, Ellern und Rosen. Zuletzt nahmen die Initiatoren der Jugendgruppe das Wort. MartinFeist führt aus, daß dieJugendgruppe stets bestrebt gewesen sei, „auheiw scholaum, weraudsf fcholaum umekorban latanro" zur Devise zu haben. Indessen Tjafce jede Friedensliebe ein Ende, soball> die Entwicklungsmöglichkeit der Jugendgruppe bedroht werde. Die Jugend gruppe habe in gerader Weise mll allen Kreisen hier Fühlung genommen, um zur Verständigung zu gelangen. Wenn diese nicht eingetreten sei, so sei die Schuld dafür auf der anderen Selle, denn die Jugendgruppe könne aus ihre prinzipiellen Programmpunkte niemals verzichten, sei aber berell, in anderen Beziehungen entgegenzukommen. Wenn man sich hiermll nicht zufrieden geben könne, dürfe man doch jedenfalls nicht die Jugendgruppe für die Differenz verantwortlich machen.. Redner weist ausdrücklich darauf hin, daß jederzeit den dem Montefiore »Verein nahestehenden Kreisen Gelegenheit geboten ist; durch Vertrauensleute im Vorstand und in den Kommissionen ihre Interessen zu wahren. Im Schlußwort, faßt L. Perlmutter nochmals die Situation zusammen. Es handle sich hier um die Existenzfrage der A. I. Jugendgruppe, welche.kraft des Aguda-Gedankens eo ipso gelöst sei. Die gesetzestreuen Kreise des Montefiore müßten einsehen, daß dieser Gedanke die Zusammenarbeit aller Gesetzestreuen erfrische. Die Bedenken hinsichtlich einer etwaigen Schwächung des gcsctz.estreuen Elements deI Montefiore-Vereins erweisen sich bei objeItzPcr Prüfung als grundlos, sobald eine friedliche Verständigung stattfinde. Wer bislang im neutralen Jügendverein mitgearbeitet, werde es auch tveiter tun. Im Gegenteil erweise sich, eine starke gesetzestrcue Jugendorganisation als der beste Rückhalt der konservativen Memente des Montefiore-Vereins, -aus ' t>m - diese stets ideelle Anregungen - empfangen könnten. Redner fürchtet nicht den angedrohten Kampf, rät aber im Interesse der gemeinsamen Ideale alles dranzusetzen, um zu einer friedlichen Verständigung zu gelangen. Es gelangt hierauf eine Resolution zur fast einstimmigen Annahme, in der dem vorberellenden ffomitcc das Vertrauen der Versammlung und das Einverständnis mit dem Programm ausgesprochen wlld. . Einem Anträge aus der Versammlung, den Kampf, den der Montefiore-Verein begonnen habe, aufzunehmen, wird nicht entsprochen, sondern nach Erklärung des Vorstands die Resolution des Herrn Dir. Dr. Lange einstimmig angenommen, wonach die Versammlung dem neuen Vorstand keinerlei Verpflichtung auferlegen möge, die ihn zu llgend einem Vorgehen gegen einen anderen Verein veranlaßt. In den darauffolgenden Wahlen wurden die vom vorbereitenden Komitee vorgeschlagenen Herren fast einstimmig gewählt u. z. für den Vorstand: Hermann Frankenthal, Josef Bamberger, Leopold Oppenheimer, Ch. Liverhand, Albert Mayer, Martin Feist, Leopold Perlmutter, Qfcf. Springut. * ' Hierzu kommen die Vertreter der Ortsgruppe: Direktor Dr. G. Lange und Leopold Schwab. IN die Kommission: Arthur Dahlheim, Edwin Feist, Jac. Michael, Sally Michel, Eugen Neuberger, Joel Sänger, Fritz Sulzbacher, Wich. Rosen, Karl Rosenthal, Karl Weil, Hugo Weingarten. Ueber das „Schächten", die jüdische rituelle Schlacht-Methode, „innaturwissenschaftlicher Betrachtung" sprach — wie wir berells in voriger Ausgabe unseres Blattes berichteten, — am 12. Februar int „M ontefiore"-Bereine Herr Dr. Jakob Strauß, Tierarzt aus Offenbacks. In seinem äußerst interessanten Vortrage führte Redner ungefähr folgendes aus: Zur richtigen Wertung des Schächtens ist es nöttg, die sonst üblichen Schlachtmethoden vergleichsweise zu betrachten. Diese sind von dem Prinzipe oder jedenfalls der Absicht getragen, die Tiere erst nach eingeleiteter Betäubung zu schlachten. Die Betäubung wurde ftüher ausschließlich uud wird auch heute noch vielfach durch einen wuchtigen Schlag gegen die Sttrn mlltels Hammer, Keule (auf dem Lande) oder Axt erstrebt. Dieser Kopfichlag kommt heutzutage noch an 317 Schlachthöfen bei Kälbern, Schafen und Ziegen,. an 48 auch, beim Großvieh iir Anwendung. Da die Sttrnhöhle, gegen die der Schlag geführt wird, von zwei starken Knochenplatten untwandet ist, so sind nach! einer sehr ausgedehnten Beobachtungsserie von Dembow an verschiedenen Schlachthäusern durchschnittlich 3—6 Kopfschläge nöttg, bis das Tier bewußtlos zusammenbricht; er beobachtete des Oefteren, daß 11 Schläge bis zum Fällen nöttg waren und berichtet von einem Vorkommnis in Jekaterinoslaw, wo ein ofttnals getroffener Ochse sich losriß und durch seine Wut die Bevölkerung in Aufregung versetzte. Auch der Schächtgegner Klein in Lennep berichtet, daß bei einem Bullen 12 Schläge mit dem „Kopfbeile" bis zur Betäubung nötig ivaren. Neben dieseur Mißstande der Methode des Kopfschlages, ist der weitere zu nennen, daß Knochensplitter in das Hirn eindringen können und heftige Schmerzen bei dem Tiere auslösen, ohne es zü betäuben. > Diesen unliebsamen Vorfällen stichte man durch Einführung des „Boutterole" gen. Apparates abzuhelfen, der dann noch, in der „Schlachtmaske" eine Verbesserung erfuhr. An beiden Vorrichtungeit ist das Wesentliche ein Metall-Bolzen, der durch einen Hammerschlag in das Hirn eingetrieben werden soll. Das Bedenkliche dieses Verfahrens besteht in dem Umstande, daß der Stift an dem Hirn vorbeidringen kann (infolge seiner relattven Kleinheit), oder aber, daß eine Stelle des -Hirns getroffen wird, die nicht Sitz des Bewußtseins ist. So ereignete es sich' z. B. jn Genfdaß ein Tier 12mal geschlagen werden und daß dann noch durch ein spanisches Rohr durch die entstandene Oeffnung im Schädel das Hirn zerstört (!) werden mußte, bevor Bewußtlosigkeit eintrat. Als Nachteil des als Verbesserung erachteten „Bolzen-Schußapparates" betrachtet Redner das häufige Krummwerden und Steckenbleibe» der Bolzen. Den neuerdings vielfach! angewandten „Schußapparaten", bei denen eine Kugel ins Hirn gejagt wird, haften die Mängel an, daß die Kugel im Knochen stecken bleiben, das Hirn verfehlen oder aber eine nicht nnt dem Bewußtsein zusammenhängende Stelle des Hirns treffen kann, daß vor allem diese Methode nicht ohne Gefahr für den Menschen ist, indem mitunter die Kugel aus dein Körper des Tieres wieder heraus drang und Umstehende traf. Stellt doch der schächtgegnerischc Schlachthof-Direktor Heiß in Straubing fest, daß die Zahl der Unfälle bei der Schußmethode zur Häufigkeit ihrer Anwendung im gleichen Berhältttis steht, wie die Zahl der Eisenbahn-Unfälw zur Anzahl der beförderten Personen. Die Schlachttnethode des Genicksttches oder: „Nickens", die beim Kleinvieh vielfach angewandt wird, in Zabern auch! bei Kälbern und ganz allgemein die Tötungsart auf der Jagd (N. B. nach Anschuß) darstellt, hält Dr. Strauß für keineswegs einwandfrei, nachdem Dembow wiederholt derartig getroffene Tiere noch zu füttern vermochte! Das Wesen der Schächtmethode, bei der mit haarscharfem Messer ein Schnitt durch die Halsschlagader» bis auf die Wllbelsäule geführt wird, schildert danach der Redner an Händen einer Zeichnung. Der Schächtschintt ist in 1 Sekunde ausgeführt. Da sogleich das Blut aus den Schlagadern herausstürzt, so empfindet das geschächtete Tier nach der Ueberzeugung von Dr. Strauß den durch den Schnitt bedingten Schmerz schon aus dem. physiologischen"Grunde, nicht, weil. die. Schmerz-

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